erschreckt und eine Seitenbewegung machte.
Gießener Radfahrer-Verein (885 (E.v.)
halle am Oswaldsgarten
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Georg Fendt, Regierungsrat.
Gießen, Oktober 1922.
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Ss ist heute
Kirchberg, den 1. November 1922.
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Die Beerdigung findet statt: Freitag, 3. November, nachm. 2Uhr.
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sich ebendaselbst melden.
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Samstag, den 4. November 1922, abends 8 Ähr pünktlich, in der Turn-
Meine Verlobung mit Fräulein Gisela Bertog, Tochter des Herrn Generalmajor a. D. Bertog und seiner Frau Gemahlin Toni geb. Paasche beehre ich mich anzuzeigen.
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Ein Junge von hier fuhr tm OuR L ZL mit einem mit einem Pferd bespannten leichten Pritschenwagen vom Marktplatz in die MLuz.
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am 31. Oktober, nachmittags 4*/i Uhr. Im 78. Lebensjahre nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Geißler II. Witwe.
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Schöffengericht.
G iehen, 31. Okt. 1922.
Gin Fahrer der hiesigen Mcrschinengewehr- fompagnic entwendete aus einer Baracke des Pionierparks mittels Einsteigens 20 Zeltbahnen verkaufte sie zu 2000 Mk. einem Detonarbeiter aus Stelchrndorf. der zur Zeil in Darmstadt ni- öfterer erhielt wegen schweren Diebstahls drei Monate Gefängnis, letzterer wegen Hehlerei die gleiche Strafe.
Wegen Diebstahls von Gummiwaren im Min- destwert von 2500 Mk. zum Nachteil der hiesigen Gummtfabrik wurde ein Arbeiter von hier an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 20 Tagen zu einer Geldstrafe von 3000 Mark verurteilt.
Ein wegen Diebstahls vielfach vorbestrafter Arbeiter aus Holzhausen, Kr. Minden, wurde wegen mehrerer Entwendungen von Kartoffeln mit sechs Wochen Haft bestraft.
Ab heute bis eineohlleßl. Sonntag: „Der Graf von Monte Christo“ IV.Teil: „Die Rache“ Ferner:
Ein vorzügliches Beiprogramni.
Anfang 4 Uhr
letzte Vorstellung 8.30 Uhr Erstkl. Solistenorchester.
MMWWMA
5.— 11. November.
Aussührl. Programm und Slartenuerfaitf bei (rimLiter, Blnmcnh. Dietz, Ferber sche Univ.-Buchbandlniig, Friseur Reich [Neuen Baue 3), Univ.-HauSverwalter Ritter. CT2l)v
Wegen Becübung ruhestörenden Lärms erhielten ein Arbeiter von hier und dessen Ehefrau in Anbetracht des Einstandes, daß sie zu der Tat gereizt waren, Geldstrafen von 10 und 6 Mark.
Ein junger Schlosser hat aus einem Lager in der Rähe des Bahnhofs zwei Hanteln gestohlen. Daß der- Diebstahl mittels Einsteigens geschehen ist, konnte nicht uachgewiesen werden ebenso nicht, daß es drei Hanteln gewesen seien. Er muh seine Tat mit zwei Wochen Gefängnis bähen.
Bieberaus roh und brutal hat sich ein junger Bergmann von hier gegenüber seiner hochschwangeren Braut benommen. Er hatte wegen Streitigkeiten mit seinen zukünftigen Schwiegereltern das Verlöbnis gelöst und wollte von seiner Braut den Bing zurückhaben. Da diese sein Verlangen nicht erfüllte, drückte er sie, wie er heute sagte, „leider nur wenig" am Halse, gab ihr eine Ohrfeige und stieh sie zur Türe hinaus.
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Grünberg, den 1. Aovember 1922.
Bürgermeisterei Grünberg. Ranft|.
Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt, einen fetten Schafbock zu verkaufen. Schriftliche Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum 6. Aovember I. 3- bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Bedingungen daselbst.
Gleichzeitig kauft die Gemeinde einen jungen Schafbock und einen Simmentaler Dullen an. Besitzer solcher Tiere wollen
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LMcrManu ulö Wächter gcs. | 7- Gr. Skewweg 16 Ji£ Zuni 15. November bcstttts MWcu für tagsüber s. Hausarbeit gesucht. 010-92 Moltkeftrahe 16.
bürg, als von der entgegengesetzten Seite her die Elektrische kam. Letztere erfaßte den Wag> dessen oberer Teil in Md Schaufenster des Bäcke. mcisters Aoll flog, während das Hinterrad zerbrach. Der Führer des Strahenbahnwagens war beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein, während dem Jungen zur Last gelegt war, in die MäuS- bürg eingefahren zu fein, ohne sich zuvor davon überzeugt zu haben, dah kein Strahenbahnwagen herannahe. Beide Angeklagte wurden freige- sprachen. Ersterer, weil nicht nachgewiesen wurde, dah er zu schnell gefahren sei, letzterer, weil sein Wagenkasten nur 2 Meter breit wer und das Einfahren in die Mäusburg deshalb zulässig war, und weil der Zusammenstoh offenbar nur um deswillen erfolgte, well das Pferd
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Stadttheater
Freitag, 3. Nod»r 5. Zrettag-M.VM Wegen Erkrankung d-Frl. Lu Wander
Bet Blöeroelj.
Eine Diebskomödße in 4 Akten von ©erj.
Hauptmann«»«: Anf.7,Enbe9V-Ub-r.
Steinbach, am 30. Oktober 1922.
_____Bürgermeisterei. Krämer.______
Holzsubmissio«.
Montag, den 6. November 1922, vormittags 8 Uhr sollen aus den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda folgende Holzsortimente im Submissionswege vergeben werden:
1 Fichten-Stamrn 2. Kl. mit 1,32 Fstm. 13 Fichten-Stämme 3. Kl. mit 19,02 Fstm. 25 Fichten-Stämme 4. Kl. mit 24,10 Fstm. 80 Fichten-Stämme 5a Kl. mit 51,93 Fstm. 165 Fichten-Stämme 5b Kl. mit 46,86 Fstm.
Das Holz ist mit Rinde gemesien und entrindet. Angebote, nach Klassen getrennt und mit Aufschrift versehen, sind bis zu obigem Termin bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klassen oder Vermerk usw. versehen, werben nicht berücksichtigt.
Es wird empfohlen, da Käserholz barunter, vorher zu besichtigen, da spätere Reklamationen nicht angenommen werden.
Förster Franz, Allendorf a. d. Lumda, zeigt auf Wunsch das Holz vor.
Allendorf a. d. Lumda, den 29. Okt. 1922. Hesi. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda.
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Er meinte tn Der Verhandlung, bas werbe ihr wohl nichts geschadet haben. Aur mit Rücksicht auf seine Llnbestraftheit kam der Angeklagte nochmals mit einer Geldstrafe davon, die aber in Anbetracht seines hohen Wocheneinkommens und der jetzigen Geldentwertung auf 6 0 0 0 M k. bemessen wurde.
Ein Schütze vom hiesigen Infanterie-Regiment hat in betrunkenem Zustand in einer Iuli- nacht einem Kameraden mit seinem Seitengecvehr eine erhebliche Wunde beigebracht, wegen der dieser 6 Wochen im Revier und Lazarett war. Deck Wachhabenden der Zeughauskaserne, auf die er gebracht worden kvar, hat er ausdrücklich den Gehorsam verweigert und sich ihm gegenüber mit Wort uird Tat unmilitärisch benommen. Auch hat er zwei Kameraden, die ifjn dahin verbracht hatten, mit Fäusten geschlagen. Er erhält eine Gesamtgefäfignis strafe von drei Monaten 2 Wochen.
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gegen 1. Frau Karl Wagner in Giehen, Teuselslustgärtchen 4,
2. deren Tochter Frau Marie Habicht daselbst, Angeklagte,
wegen Beleidigung
hat das Hessische Schöffengericht Giehen in Giehen am 19. September 1922 für Recht erkannt:
Die Angeklagte Marie Wagner geb. Fink oerw. Gebhardt geb. am 27. April 1870 zu Watzenborn, vorbestraft, Ehefrau des Tag- löhners Karl Wagner in Giehen, ist der Beleidigung nach §§ 185, 200 Str. G. D. schuldig und wird in eine Geldstrafe von „Dreihundert" (300) Mark, die im Uneinbringlichkeitsfalle mit 15 Tagen Gefängnis zu verbühen ist, und zu den Kosten des Verfahrens, soweit es gegen sie gerichtet ist, einschliehlich der der Privatklägerin erwachsenen notwendigen kosten verurtellt.
Der Privatklägerin wird die Befugnis zuerkannt, den entscheidenden Teil des Urteils auf Kosten der Angeklagten Wagner durch einmalige Einrückung im Giehener Anzeiger öffentlich bekannt zu machen.
Die Richtigkeit der Abschrift der Urteils- forme! wirb beglaubigt und die Dollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt.
Giehen, den 3. Oktober 1922.
(L. S.) gez. Keitzer, Iustizinspektor, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
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-Kettung der W U ungunWnS Spannung erwarte konunission nach vernünftigerweise Denn es ijt aber am nächsten beim Reichslanz e aus.dchderHauP moralischen Kampst der Aeichsstnanznn (bet ötunte emen - nehmen hat. Mr. dell sich doch M de ininisteriellen Desteü gen. Der Dornyend bet seinen Dersöhnn weis auf die W Austrag derartiger eignet sei. Aber wa diesem "peinlichen < [assen? Warum W sofort vertagt? De tentien“ wird mit S< nommen haben, dah dchrozesses, der ehe abhängigen „Freihe er tämpfe gegen die srmrrzeit Dr. Helfs Deiches Schauspiel Aber ach sonst hck des Empfanges. 2 ganz allein gegenüb reiteten Werfall fern. Er ist seit Tag politischen Sorgen i ländischen Finanzsa Konferenz nach Vr schon der Empfang, M dieses erbetene ganze Äervenkrch t nes. Die StaaiLseko mann, die sozusagei gisfeur des Films s sie sind doch nicht die erste Stelle des ternchmens, das jet bedingt ein neuer 2 Werden müssen, der Dathenaus fottsegt t anfniWit. Das ist ( 8er Seile zni Voll Weren Woche gesc Vorberatungen des L^i.anzministeri Mgramm ausgöarl h9et Degenplan, n ^nskommissivnL Wfeitf ist dies leid edlgllch gewisse Dic 3oÄnmit-?Qrtfr i W über die ^lben zu
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