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die Garnftonstäbte der 'HegynenTer <m<S ttxnba, Melines. Sibibel-AlbaS unb tn die einkitnen Le. gion« festen in der Wüste öolxira und an der Grenze Marokko«. Man sad die fard^baren Märsche und Strapazen, die Anwendung der ent­setzlichen Strafen, die schweren Arbeiten der Girat- batüillßnc in den entferntesten Gegenden der Sa­hara bei der beiten Sonnenglut. Infolge der schrecklichen Qualen und der unmenschlichen De­

von der SofftfctMlc ans zu ermöglichen, wird nunmehr noch eine neue Art von höherer Schule neben den bestehenden ins Leben gerufen, d i c deutsche Aufbauschule. 3n Alzey und Bensheim besteht sie schon, in Friedberg und (für Mädchen) tn Darmstadt wird sie mit dem neuen Schuljahr eröffnet. Es werden Schüler aus­genommen, die mit Erfolg eine Dolksschule ab­geschlossen haben, besonders begabte und tüch-

ten Zahlern etne besondere 'Bebrnnntg betgelegi. DieS gUi besonders für die magischen Quadrate, tn denen Zahlen so geordnet sind, dah die Quer- summen stets gleiche Werte ergeben. Die Be­ziehungen der Zahlen in den magischen Qua­draten haben allmählich ihre wissenschaftliche Er­klärung gefunden. Damals galten sie als mystisch und magisch. Am Ausgang des Mittelalters wird der Okkultismus besonders von Agrippa öon Aettesheim vertreten. Der Redner verfolgte sodann die Entwicklung der mystischen Aatur- Philosophie über die Rosenkreuzer im 17. Jahr­hundert bis zum 20. Jahrhundert und stellte so- dann den Okkultismus der Gegenwart (Gedanken- lesen Telepathie, Telekinese. Materialisation u.a.) in kritischer Weise dar. Die Ausführungen wurden durch auSführltche Projektion von oklultischen Dingen aus den letzten Jahrhunderten dis Aur Gegenwart ergänzt. Der Referent vertrrtt den Standpunkt der unbefangenen Wissenschaft, indem er eine Prüfung der okkultistischen Dinge verlangt, tritt jedoch dabei, wie auS seiner Darstellung dec von v. Schrenk-Rotzing photographierten angeb- chen Deistererscheinungen hervorgeht, für ge­dauerte Untersuchung der Medien, denen solche .(ateriallsationen zugeschrieben werden, ein. Zu :dem ^>eck hat er eine in der .Deutschen Medi- .mischen Wochenschrift" veröffentlichte Methode tusgebildet, die eS ertaubt, sämtliche Bewegungen ,nes MediumS an allen Extremitäten unter die Kontrolle einer Registriermethode zu stellen, ohne oif' Bewegungen der Medien mechanisch zu hem­men. An den Bortrag schloh sich eine aus- ührliche Aussprache. Der auherordentlich starke Besuch der Dersammlung beweist das grosse Interesse, daS zur Zeit tm Publikum für der­artige Fragen herrscht.

Xie Liga zum Schutze der deut­schen Kultur treranftaltete gestern abend im Cash Leib einen BortragSadend mit Lich o.ldern über .Xie Fremdenlegion". Xer Vertre­ter der hieNgen Ortsgruppe der Liga, Lehrer Kuhn, wies auf Wesen. Ziel und Arbeitstätig- feit der Liga hin, die auf neutralem Boden tm Dolle aufklärend wirken will, und zwar durch Borträge, Lichtbilder, Filme, Ausstellungen, Flug­schriften und Presse. Regierungsrat Xr. von Papen sprach alsdann über .Die Fremden­legion", die jetzt 90 Jahre besteht, und in dieser ZeU daS Grab für Tausende von Deutschen ge­worden ist. Selbst im Dersailler Fnedensvertrag beschäftigt sich ein Paragraph mit der Legion. ES ist nämlich den Deutschen verboten, m einem fremden Lande Kriegsdienst zu nehmen, nur die Fremdenlegion ist ausgenommen. Gleich nach dar Besetzung der Rheinlande begann hier eine rege Werbetätigkeit für die Legion, ja bald grih sie auch auf daS unbesetzte Deutschland über. Und vielfach waren es deutsche Schafte, bie ihre Brüder zum Eintritt in die Legion verführten, ja breiten. Düsseldorf und GrieSheim waren die berüchtigten Sammellager. Durch gemeinen Betrug, du«h Sipressung, durch Drohung and ^is-handlung brachte man junge, unerfahrene Leute über die Grenze Beschämend ist die Tat­sache, das) viele freiwillig in die Legion gingen. Sie hofften hier ein fröhliche« Soldatenleben zu -inden, aber sie tarnen in eine wahre Hölle, and nur wenige werden ihr Daterland toieber- ehen. In Metz werden die Realinge gesammelt, unb dann mit der Dahn nach Marseille ge- - rachr. weiter mit dem Schiff nach Oran und Algerien. Der Redner verband mit feinem Bor- -age Lichtbilder, die er unter schwierigen Der- hältnissen gelegentlich einer Reise nach Afrika tn tcn ®aCT-ifon«orten der Fremdenlegion angenom­men hatte. So lernten die Zuhörer die Legion urch Augenschein kennen. Die Bilder führen in

Handlung sind Fluchtversuche an der Tages­ordnung. aber die Flüchtlinge sterben gröfjten- teils entweder vor Hunger und Durst, fallen den grausamen Arabern tn die Hände ober wer­den von den eingeborenen Gendarmen ergriffen. Furchtbar find die Strafen, die auf die Deser­tierten gefetzt sind. Alle Strafen müssen nach- gebtent werden. Rur wenige Legionäre werden nach ihrer Dienstzeit die Heimat Wiedersehen. Bei der Entlassung seht man sie mittellos auf die Strafte. Dor dem Kriege zählte die Legion 12 000 Mann, heute sind es 25 00033 003. and Frankreich will fie auf 50 000 Mann bringen. Xer Redner schlaft mit der ernsten Mahnung an die deutsche Zagend, der Fremdenlegion fern zu bleiben und nicht für die Zwecke and Ziele un­seres unbarmherzigen Feindes Leben und Gesund­heit zu opfern. Lebhafter, langanhaltender Bei­fall folgte feinen Au-fahrangen.

Borrrntjzcn.

Tageskalenber für Donners­tag Stadttheater, 7 Uhr:X-te Tür in« Freie". KathoL Deceinshaus, 8 Uhr:Der Tor and der Tob" und .Laios". Singsaal bes Real­gymnasiums, 8 V« Uhr: Friedrich-Lien Hard-Wend deS Goethe-Bundes. - Astoria-Lichlsplele, ab heute:Der ZirkaSkönig", 3. Teil:Die Schmugglerinsel". Lichtspielhaus, Bahnhof- floate:SchickfalStag".

Landkreis Gießen.

Londorf, 2. März. Am Sonntag fand tn der Gastwirtschaft zur Stadt Dietzen eine gut besuchte Dersammlung des hiesigen Orts- gewerbevereinS statt. 3n einem etwa 1i/2* stündigen Dortrag sprach RechtSanwalt ß t n b= Grün berg über die Einkommensteuer au« Handel und Gewerbe". An den Dortrag schlaft sich eine Aussprache an, in der der Dortragende auf ver­schiedene Anfragen aus der Dersammlung Auf­klärung gab und insbesondere empfahl, über alle Geschäftsvorgänge in einfacher Weife Buch zu führen. Xer Dorsitzende, Daugewerkmeifter Schmiede knecht, brachte dem Redner den Tank bet Dersammlung zum Ausdruck.

Hessen-Nassau.

* Frankfurt a. M., 1. März. Ihren 90. Geburtstag feiert am Sonntag Freifrau Mathilde von Rothschild, eine Tochter Anselm Salomon v. Rothschilds und Gattin deS Freiherrn Wilhelm Karl v. Rothschild, die eine grotze Reihe von WohlfahrtSanstallen und wissen­schaftliche und künstlerische Institute durch finan­zielle Unterstützung gefördert hat.

Kirche und Schule.

° Die deutsche Aufbauschule. Man schreibt uns: Wie aus zahlreichen Anfragen her­vorgeht, besteht noch vielfach Unklarheit über die neu zu begründenden Ausbauschulen. Die Seminarien gehen ein; für die künftige Lehrer­bildung bestehen keine besonderen Anstalten mehr. Wer Lehrer werden will, besucht eine höhere Lehranstalt, entweder eine der bestehenden ober eine der neuen Aufbaufchulen. Daran schlietzt sich ein pädagogisches Studium, über das noch nichts Endgültiges bestimmt ist. Es wird sicherlich min­destens 2 Jahre umfassen und ist im Anschluh an die bestehenden Hochschulen geplant. Um den

hge Schüler auch schon im vorletzten Schuliahr. Die Aufbauschule führt in sechsjährigem Lehr­gang ihre Schüler bis zur Reifeprüfung. Das von ihr erteilte Reifezeugnis berechtigt, wie die anderen höheren Lehranstalten, zu jedem Studium an einer Universität, wobei die etwa fehlenden Sprachkenntnifse allerdings später nachzuholen sind. DaS mit den seitherigen Seminarien ver­bundene Internat bleibt erhalten, so datz die Schüler nach Belieben Kost und Unterkunft in der Anstalt gegen mäßige Vergütung erhalten könn »n. Die neue Schule hat sich zum Ziel gesetzt, ihr« Schüler durch Einführung in die Bildungsgüter der deutschen Kultur, in das Wesen und Werden deutschen Lebens durch möglichst allseitige Aus­bildung des Verstände« und Gemüts und Wil­lens zu Persönlichkeiten und zu lebendiger Anteil­nahme an den Aufgaben der Gegenwart zu er­ziehen. Der Hauptnachdruck wird auf das Deutsche gelegt in Sprache, Literatur, Geschichte und Kunst. Es wird darum nur eine Fremdsprache getrieben. daS Französische. Zur freiwilligen Erlernung des Lateins wird später Gelegenheit gegeben werden. Die Aufbauschule ist also kxine Lehranstalt für den Lehrerberuf. Wer Lehrer werden will, kann sie natürlich auch besuchen, wie jede andere höhere Schule, muh aber, wie erwähnt, nach erlangter Reife mindesten« vier Semester Pädagogik stu­dieren. Die neue Schule bietet auf alle Fälle den groben Dorteil, dah ihre Schüler bis zum 13. ober 14. Jahre bic Volksschule ihrer Heimat besuchen können, was viele Eltern unter den heutigen Verhältnissen sicherlich begrüben werden. Die Aufnahmeprüfung für bic Hlufbauschuie in Friedberg findet am 6. April d. I., vormittags 8 Uhr, ftatt im Lehrerseminar. Gesuche um Zu­lassung zu derselben sind, versehen mit 1,50 Mark hessischer Stempelmarken, emzusenden an die Direttion nebst Geburtsschein, der (grünen) Be­scheinigung der zweiten Impfung und dem letzten Schulzeugnis tn allen Fächern. Ferner ist eine deutsche unb lateinische Probeschrift, schlietzllch eine Prvbtteichnung beizulegen. Bei Zulassung wirb keine besondere Antwort mehr erteilt

e. Offenbach a. M., 28. Febr. Während der hiesige katholische Lehrerverein die weib­liche Geltung der mit Beginn de« neuen Schuljahrs ins Geben tretenden Mätzchen- fvrtbildungSschule grundsätzlich ablehnt, erklärt sich der Dezirl Offenbach-Stadt des Hessi­schen Landes-LehrervereinS entsprechend feinem Grundsatz von der Gleichberechtigung der Lehrerin mit ber weiblichen . Leitung ebtöerftanben unb schlägt für die drei hiesigen Schulbezirke zwei Lehrerinnen und einen Lehrer als Leiter der Mädchenfortbildungsschule vor.

vermischtes.

Falsche Dollarnote«!

Frankfurt a. Rt, 2. März. (WTD.) Aus Bankkreisen wirb darauf hingewiesen, dah neuerdings wieder verschiedene falsche Dollarnoten tn den Verkehr gekommen sind. Es ist den Fälschern gelungen, durch raffinierte zeichnerische Tricks echte Roten von einem Dollar tn solche von 100 Dollar um«

-piwandelli und sie auch, ba bet bet ßebb-ft^» feit des Geschäft« keine genaue Kontrolle e. - folgte, abzusetzen. Es sei daher vor solchen Manövern gewarnt.

Uederschwemmnng im Obergebiete.

05re« lau, 1. März. (WTB.) Der Bres­lauer Zeitung zufolge wurde in der vergangenen - Rächt tn Dreschen in der Räte von Breslau der Oberdamm in einer Breite von sechs Metern durch Eismassen gebrochen. Die EinbruchSstelle ertoeilertc sich später bis auf zwanzig Meter. Die Dörfer Dreschen. Kottwin und Reuhau« sind von der Auftcnwett völlig ab- geschnitten. Sin grotzer Teil der Kähne wurde weggeschwemmt. Die Dewohnerdausenaus Dächern und find zum Dell nach dem Uuib* einwärts gelegenen Dorse Kottwiy übergesiedelt. Zahlreiches Dieh ist in den Fluten unigct omnien. Menschenleben sind nicht zu bellagen.^Der Schaden ist erheblich, zumal die Häuser sämtlich ver­schlammt sind. Der Wasserstand der Oder ist brr höchste seit 1903.

DaS erste Gewitter.

Essen, 1. März (WTB.) Heute abend ging über ba« Rheinland und Westfalen da» erste schwere Gewitter in diesem Jahre nieder.

' Xer Anmeldetermin für das diesjährige Dorbon-Bennett-F Irr gen war, wie aus Genf gemeldet wird, Dienstag um Mitternacht abgelaufen. Bis dahin waren dem Schweizer Aeroklub 20 Anmeldungen zugegan^ gen, und zwar Frankreich 3, Schweiz 3, Bel­gien 3, Spanien 2, Italien 3, England 3 and Amerika 3 Ballons. Zum leytjährigen Wett­bewerb. der In Brüssel stattfand, waren 16 2bt- Meldungen emgegangen. Oes.erreich, das anfäng­lich beabsichtigte, sich an der Konkurrenz zu be­teiligen, mutzte angesichts der groben Schwierig­keiten, die sich ber Ballonkonstruktton entgegen« stellen verzichten.

D i e größte Markensammlung der Welt. Wohl die wertvollste Markensamm- Ung, die es heutzutage gibt, zugleich die in ihrer Art grötzte, ist die Tavfmg-Briefmarkensamm Ung, die dem Britischen Museum in London gehört. Dke Sammlung umfatzt gegen 100 000 Marken, und ihr Wert wird auf mindester.^ 250 000 Pfund geschäht, beim e« befinden sich Darunter einige der seltensten Marken, die man kennt. Wie der Herausgeber der englischen Mo natsschrift für Briefmarkensammler Douglas B Armstrong mitteilt, wirb biefc Sammlung nun­mehr wesentlich erweitert unb bereichert. Sie beschränkte sich bisher nur auf die Marien bis zum Jahre 1819, nun aber hat der Direltor der Sammlung, Bacon, der zugleich auch der Dorfteher der groben Markensammlung - des eng­lischen Königs ist, der Taplmg-Sammlung einen neuen Teil ungegliedert, der sämtliche Marken des britischen Reiches aus der Zeit von 1819 bis 1920 umfassen soll. Es ist auch gelungen, die wichtigsten englischen Marken Groftbritannlens sowie der Dominions und Kolonien zusammen zubringen, aber es bestehen noch einige Lücken In den Ausgaben ber Dominions, die ergänzt werden müssen.

©eridytsfaaL

Gm ungetreuer Dorfitzender.

Halle, 2. März. Dlättermeldungen zufolge wurde in Rudolstadt der Vorsitzende der USPD.. Ettling, wegen Unterschlagung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

Die Stadtwahlkommisston hat in heutiger Sitzung kestgestellt dah nach Arsikel 57o der Städteordnung an Stelle des auSgeschiedenen Stadtverordneten Zugführer« Karl Otter II. Tabakarbeiter Heinrich Günther, der dem gleichen Wahlvorschlage Kenn- mort:U. S. P. Georg Deckmann, Krankenkaffen- angefteiltet in Giehen" angehört, in die Stadtver- ordneten-Dersammlung eintritt.

Das Protokoll nebst den zugehörigen Schrift­stücken des Wahlverfahrens liegt vom 3. dS. Mts. an 3 Tage lang während ber Dienststunden auf dem Stadthause, Dergstrahe, Zimmer 10, zur Ein- stcht offen. Einwendungen gegen die Feststellung sowie gegen den hierdurch bestimmten Stadwer­ordneten können innerhalb dieser Frist bei Meidung des Ausschlusses von den Sttmmberechttgten schrift­lich ober zu Protokoll erhoben werden.

Viehen. den 1. März 1922. 21148

Der Oberbürgermeifter iStadtwahlkommissar).

I. D.: Dr. Seih, Beigeordneter.

Bekanntmachung.

Bett.: 5elbbereinigung Hausen: hier topographi­sches Güterverzeichnis.

Auf die Bekanntmachung des Hess. Feldberei- mgungSkommiffärs vom 17. Februar 1922 Amts­verkündigung sdlatt Ar. 26 vom 24. L Mts. wird hiermit hingewiesen. 21138

Giehen. den 23. Februar 1922.

Der Oberbürgermeister. 1.03.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute -ezüglich der Firma Kuder & Sonneborn. Giehen. eingetragen: Die Firma und die Q3ertretung«6efug- nis des Liquidators Liebmann Baer ist erloschen.

Giehen, den 20. Februar 1922. 21078

___Hessisches Amtsgericht._____________

Arbeitsvergebnng. '

Für die Feldbereinigung Lumda sollen am Mittwoch, den 8. März 1922, dorm. 10 Uhr, auf der Bürgermeisterei zu Lumda Los 13 Arbeiten zur Regulierung der

Lumda, veranschlagt zu ... . 59727 Mk. Los 4 Derschleifungsarbeiten, veran­

schlagt zu......... 4389 Mk.

in einzelnen Losen vergeben werden.

Die Derdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Pro­zenten des Voranschlags, verschlossen, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum EroffnungStermin einzureichen sind.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Giehen, den 27. Februar 1922. 20868

Hessisches Kulturbauamt.

H. Steinbach. Reg.-Baurat

Die Holzabfuhr aus dem Gräflichen Wald ist bis auf weiteres untersagt. ,

Laubach, den 1. März 1922. 2117D

Gräfliches Forstamt.

Nadelnutzholzversteigerung.

Dienstag, den 21.März LI«., vor­mittags 10 Uhr, werden in ber Lehr schen Gast­wirtschaft zu Eichelsdorf aus sämtlichen Förste­reien der Oberförsterei versteigert:

Stämme: Kiefer 2. Kl. 3 St. 4,91 Fstm, 3.ÄL 11 St. = 15,61 Fstm., 4. Kl. 10 6t. = 83? Fstm, 5. Kl. 7 St. = 2,72 Fsttn. Lärche 3. Kl. 9 ©t = 13,44 Fstm., 4. Kl. 12 6t = 10,04 Fstm., 5. Kl. 84 St 28,47 Fstm. Fichte 2. Kl. 3 6t = 6,30 Fstm., 3. Kl. 37 6t. = 55,37 Fstm.. 4^ Kl. 30 6t = 26,37 Fstm., 5a-ÄL 50 6t. = 27,10 Fstm., 5b°Kl. 417 St = 90,80 Fstm.

Derbstangen: Lärche 1. Klasse 25 ©t 3 Fstm., 2. ÄL 21 ©t = 0,88 Fstm. Fichte 1. Kl. 192©t = 14,74 Fstm.. 2. Kl. 271 6t. = 10,32 Fstm

Rutzknüppel Rm.: 3 Lärche l.Kl., 17 2. Kl.. 70,5 Fichte 1. Kl., 82,9 2. Kl.

Ruhknüppelreisig Rm.: 37 Fichte.

Rutz reisig Rm.: 34 Fichte.

Rähere Auskunft erteilen die Herren Förster Ruppert zu Rainrvd, Zimmer zu Ulfa. Jacob zu 6tornfeis, Büttner zu Langd und 6 ch m i 11 zu Sichelsdorf, sowie die Oberförfteret Eichelsdors, den 28. Februar 1922.

Hessische Oberförsterei Eichelsdorf.

B e ch t et_____________21220

Laub-Nutz- II. Brennholz-

verfteigernng.

DienStag, den 7. März L vormit­tags 10 Uhr, werden in der Gastwirtschaft von L. Ronthaler zu Langd. Försterei Langd, aus verschiedenen Distrikten versteigert:

A. Nutzholz.

Stämme: Eiche 6. Kl. 446t = 8,68 Fstm.; Ruhs cheiter Rm: 2 Buche; Rutzknüppel Rm: 20 Eiche.

B. Brennholz.

Scheiter Rm: 127 Buche 1. ÄL, 12 2. ÄL. 13 Hainbuche, 37 Eiche. 4 Esche, 1 Ulme, 2 Els­beere, 10 Fichte. Knü ppel Rm: 166 Buche l.KL, 5 2. KL. 82 Hainbuche, 431 Eiche, 53 Esche, 6 Ulme, 13 Pappel, 1 Dirke, 24 Kiefer, 2 Lärche, 19 Fichte. Knüppelreisig Rm: 485 Eiche. 19 Kiefer. 16 Fichte Reisig Rm: 1127 Buche. Stöcke Rm: 47 Buche, 285 Eiche, 16 Esche. 16 Kiefer.

2 Lärche. 47 Fichte.

Rähere Auskunft erteilt Herr Förster Bütt­ner zu Langd sowie die Oberförfteret Das Holz beliebe man vorher anzusehen. Rur die blau unterstrichenen Rummern kommen zum Ausgebot

Anschliessend an dieHolzversteigerung wird die Ä-iit&crei in ber Okmnrfnna Yanab ter Dach graben unb der Beine Reue Mühlbach jn beneiden Gemarkung und tn ber von Lodheim öffentlich verpachtet 2123V

L i ch e 1 s d v r f. den 28. Februar 1922.

Hessische Oberförsterei Eichelsdors. Bechtel.

Arbeitsvergebnng.

Die für die Herstellung des Triebwege« zu Amrerod erforderlichen Pstaster- undEhauff^erung«- arbeiten sollen öffentlich vergeben werden.

Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen kön­nen bei uns, Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Rr. 22, eingesehen werden.

Angebote sind bis Freitag, den 10. März, vormittags 10 Uhr, bei un« einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage. 21068

Giehen, den 1. März 1922.

Kreisbauverwaltung Giehen.

________EellariuS. RegierungSbaurat,________

Holzsnbmission.

Sus den Waldungen der Gemeinde Rödgen soll folgendes Holz auf dem Wege schriftlichen An­gebots verkauft werden.

2 Stück Eichen-Stämme 5. Klaffe ----- 0,28 Festm.

7 Kiefern- 3. = 3,02

25 . 4. . = 9,42

47 , . 5. = 11,37

1 Weihtanne 4. 0,74

4 Fichien-Stämme 3. 6,46

21 4. = 19L7

82 Sa = 46,01

110 , 5b = 24,95

Das Holz ist mit Rinde gemeffen, etwaige spätere Einwendungen wegen der Dermcffung sowie der Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt Die Kauf­bedingungen werden vor der Eröffnung bekannt- gegeben. Die Angebote sind verschaffen, mit paffender Aufschrift versehen, bis zum 7. d. Mts^ mittags 2 Uhr, | auf der Bürgermeisterei Rödgen einzureichen, wo in Gegenwatt erschienener Dieter die Eröffnung statt- findet Genehmigung bleibt acht Tage vorbehalten

Rödgen, am 1. März 1922. 2120V,

Hessische Bürgermeisterei Rödgen. Kraushaar.

(Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen | Thekla Schneider Heinrich Schäfer

r ! Ganrback «rehen r

2. März 1922.

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I Die glückliche Geburt eines Mabels I zeigen hocherfteut an

Rudolf Leisler und Frau Marie geb. Geih

Diehen, den 1. März 1922

Mieter!

Wir bitten unsere Mitglieder, die vom Haus­besitzerverein versandten Formulare betr. Mietpreis- festsetzung nicht zu unterschreiben. Anträge au» Festsetzung der Miete und Rebengebühren haben auf dem vorgeschriebenen Formular des Miet- einigungsamtes zu erfolgen. 2129D

Der Vorstand de« Mieterverein«.

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