Datum:
1. Febr.
31. Jan.
die Zurücknahme eher eine Zunahme, und
klappte wie am Schnürchen.
—r.
Kurs Kurs Kurs
gebracht.
Marknotierunge«.
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Züricher Devisenmarkt.
Schweizer
Gtkfieins Gdelsortiment
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869.
840,
862,
6,77 391,40 30,14 73.10 132,15
100 Kr.
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100 Kr.
100 Kr.
070, 955, 608,
65j,
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2,57 1,35
2,50 26,-
1,98
Ooerschlef. Eisenind. Phönix-Bergb.- Akt. Dad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektt.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......
Daimler.......
4®, Hess. Etaatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Vereinsbank
8,74
6,87 -.49
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247
25,55
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77,50 88,-
110,- 71,50
393 - 286,- 291,- 274,—
465 — 400,- 313,- 281,- 284,-
8,59
5,80 -.49
513.-
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129.85
Datum:
5"/, Dtsch. Kriegsanl. 4°/oDtsch. Aeichsanl. 3®/,Dtsch. Reichsanl. 4®/e Preuh. KonsolS Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darinstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitteid. Ereditbank. Nationalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke Bud.. Gisenw.-Akt.. D.-Luxemb. Dergw.. Gelsenkirch. Dergw..
3m .Peter Stauet“ behandelt der Dichter einen Stoss, den er schon einmal im .Kollegen Crampton“ bearbeitet hat, die Tragikomödie des verbummelten Talents. ' Wie dort gibt Hauptmann auch diesmal wieder keine Posse, kein Zerrbild, sondern eine mit seinem Deokachten humorvoll geschaute Episode aus dem Leben seines Helden. Ein Spiegelbild menschlicher Unzulänglichkeit, ein Ausschnitt aus dem Leben eineS Mannes, den vielleicht Siebe, gepaart mit Festigkeit, in rechte Dahnen gelenkt härte, und der so lebensecht gezeichnet ist, daß wir mit ihm fühlen. Auch Peter Brauer ist, wie Hauptmanns Personen stets, kein Held (im dramatische Sinne), der charakterstark den Kampf mit dem Leben aufnimmt und mit widrigem Geschick den Kampf auf Gedeih oder Verderb wagt und ausficht, sondern — eine kennzeichnend Haupt- mannsche Figur — ein an sich liebenswerter, aber rückgratloser Mensch, der an seinen Schwächen scheitert. Für H a u p t m a n n s Schaffen, wie
Berliner Devisenm am.
Geld Dries Geld Dries
Das Endspiel um den
Prag......
Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel
Kurs 1.2.
77,50
87,80
109,75
71,75
285,50 294,-
277,50 469,- 405,- 318,- 283,- 284,50 917,- 825,- 820,- 882-
1435,— 750,- 622,- 945,- 598,- 545,- 645,- 900,- 606,60 560, - 475,50
73,50 695,-
Harpener Bergbau. 1430,
Oberschi. Eisenb^D. 765,
1.7.14.
. Fr. 125.40 . Fl. 59.20 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Sh. 97.80 . Fr. 125.40 . 4 23.80
31.1.
77,50 81 90
109,75 72,-
400,- 283,75 292 - 275,-
474,50 405 - 318,- 285,- 282,50 921,- 854,- 846,- 851,-
1420,- 755,- 651,- 955,- 614,-
552,- 645,- 935,- 614,50 583,- 485,-
74,76 710,-
Bu ndespokal geht am 5. Mürz auf dem Eimsdüttelsportplatz in Hamburg vor sich.
— D i e Süddeutsche S i l ber s ch i ld- Mannschafb die gegen Westdeutschland am 26. Februar in Mannheim spielt, wird voraussichtlich in folgender Aufstellung antreten: Tor: Ringler (Nürnberger H. C.); Verteidiger: Dr. Hörmann (S. C. Frankstirt 18d0), Fischer (Zahn München); Lauser: Paul ll., Landmann (Frankfurt 1880), Diemeyer (Zahn München); Stürmer: Zassoh, Haag !., Haag II. (Frankfurt 1880), Dessart (Aürnberger H. C), Schlemmer (Zahn München).
2$. 2 5 Zähre Turnwart. Das äuherst seltene Zubiläum, 25 Zahre ununterbrochen als erster Turnwart den Turnbetrieb eines Vereins ehrenamtlich zu leiten, konnte in diesen Tagen der Turner Fritz Hartmann vom Turnverein 1860 in Bad-Nauheim begehen. Der Zubilar ist auher- dem schon 23 Zahre Dezirksturnwart im 5. Bezirk des Turngaues Hessen und als solcher Mitglied des Turnausschusses des Gaues. 3m turnerischen Leben des Gaues ist Hartmann eine bekannte und beliebte Persönlichkeit, deren Können und turntechnische Fähigkeiten in den verschiedensten Zweigen des deutschen Turnens, besonders auf dem Gebiete des Frauenturnens, häufig zu Rat gezogen werden. Der Verein ehrte den bescheidenen unb selbstlosen Turner für seine Verdienste gelegentlich der Hauptversammlung in feierlicher Weise durch äleberreichung einer künstlerisch ausgeführten Urkunde und Ernennung zum Oberturnwart. Die Frau des Zubilars unterstützte ihren Mann in seiner gemeinnützigen Tätigkeit, die ihn viele Abende und viele Sonntage von seiner Häuslichkeit fernhielt. Zum Zeichen der Dankbarkeit erhielt sie daher eine prachtvolle Dlumen- spende. Dom Kreis und der Deutschen Turner- schaft konnte Hartmann zu seinem Zubiläum noch nicht geehrt werden, da er das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht hat.
100 Fl- = ioo gut =■ 100 Kr. = 100 Kr. = 100 Fr. -
1 £ - 100 L. “
31.1. 77,50 88.-
109,- 71,50
400,- 298,- 293,- 270,- 470,- 404,- 313 — 283,- 284 -
2.2. Franken 18<*.90
2.525 0.17 9.69 42.90
868,- 835 - 852,-
1420,- 776,- 660 - 990,-
605,- 550,-
650, — 935,- 607,50 559,-
483,-
73,75 695,- 223,-
189.40
2.54 0.17
9.90
42.50
21.94
23-4C
Turnen, Sport und Spiel.
— Bestrafung von Wacker-München. Der bekannte süddeutsche Fuschallvevein Wacker-München hatte zu Neujahr mit dem F. E. Internattoriale-Mailand ein Wettspiel auf italienischem Boden ausgetragen, obschon der Verein keine Spielerlaubnis hierzu erhalten hatte. Wegen dieses Vorgehens wurden die Münchener jetzt vom Bundesspielausschuh mit 5000 Mk. in Strafe genommen. Ausserdem wurde ihnea das Recht entzogen, in den nächsten zwei Zahrrn gegen ausländische Mannschaften zu spielen.
— Der Futzball-Länderkampf Deutschland—Schweiz, der am 26. März in Frankfurt a. M stattfindet, wird aus dem Eintracht-Sportplahe zur D rchs hung
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 31.1.
Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Aeuyork . .
A. M. & <SSv«s » Dvesden-A. 2S »\
Wechsel auf Holland.......
Deutschland .... Wien........
Prag........
Paris........
London .......
Italien....... Brüssel.......
Budapest,......
Deuyork.^...... Agram.......
Warschau......
610,-
581,-
492,-
74,- 707,50 224,-
Hochschulnachrichten.
rm. Darmstadt. 2. Februar. Der Geh. Dauvat Prvsessor Dr.-3ng. Friedrich Pütz er, ordentlicher Professor für Architektur an der Technischen Hochschule dahier, Kirchenbaumeister der evang. Landeskirche, ist nach längerem Kranksein Im Alter von 51 Zähren verschieden. Der Verstorbene erfreute sich in weiten Kreisen, auch in der deutschen Architektenschaft, vieler Freunde und Verehrer. Er war alS hervorragender Künstler geschätzt. Sein Tod bedeutet sowohl für die Technische Hochschule wie für Darmstadt einen groben Verlust. Er hat zahlreiche beachtenswerte Bauwerke in ganz Deutschland ausgeführt, iL a. die Pauluskirche in Darmstadt und die Lutherkirche in Worms
Kirchliche Nachrichten.
Zsr'ael.Religionsgemetnde. Gottesdienst in der Synagoge (SÜD-Anlage). Samstag, 4. Febr. 1922. Vorabd. 5.15. Morg. 9. Abds. 5.35 und 6.15 älhr.
Israel. Religions - Gesellschaft. Sabbcttfeier, 4. Febr. 1922. Freitag abd. 5.00. Samstag vorm. 8.30. Rachm. 330. Sabdataas- gang 6.15. — Wochengottesdienst: morg. 7.00, abds. 5.00 älhr.
Gietzener Stadttheater.
Peter Brauer.
Tragikomödie vvnGerhartHauptmann.
Dieben, den 2. Febr. 1922.
Seit Gerhart Hauptmann vor nunmehr bald 25 Zähren mit seinem Drama „Vor Sonnenaufgang“ seinen ersten groben Erfolg errang, hat er eine solch stattliche Reihe von Bühnenwerten vollendet, dab nunmehr ein festes, zusammenfassendes Urteil über feine Bedeutung und fein Schaffen möglich ist. Es wird dahin lauten müllen, dab der schlesische Dichter zwar nicht den groben Dramatikern unter den Rachklassikern, also den Kleist, Ludwig oder H^bel etwa zuzurechnen ist, dab er aber doch ihnen — zum mindesten in den gelungen ft en feiner Werke — nahe kommt. DaS bedeutendste dramatische Talent der gegenwärtigen deutschen Dichtung ist er jedenfalls, und, waS das Wichttgste ist, er blieb stets — auch in seinen schwachen Stücken — ein (Sigener, der sich ehrlich um sein Werk mühte, ist nie zum bloben Poseur, zum Theatermacher herabgesunken. Als Führer des deutschen Naturalismus — der seinen Gipseipunkt mit den „W ebern“ erreichte — wird Gerhart Hauptmann seine Bedeutung in der Geschichte der deutschen Literatur für alle Zeiten behalten.
demgemäß überwogen die Abschwächungen entschieden, doch beschränkten sich die Kursverluste im großen ganzen auf 5 bis 20 Prvz. Eine starke Steigerung erfuhren Westeregelnaktien, nämlich um etwa 300 Prozent. Laura- hütte wurden ebenfalls lebhaft gekauft und gewannen über 50 Prozent. Auch Zlse Bergbau und Harpener waren ähnlich gebessert. Rheinstahlaktien unterlagen starken Schwankungen. Der anfänglich beträchtliche Rückgang wurde später wieder ausgeglichen. Am Ban- kenmarkt zeichneten sich Berliner Handelsgesellschaftaktien durch eine Höherbewertung um 30 bis 25 Prozent aus, während die übrigen Werte gut behauptet waren. Auch Schiffahrtsaktien waren gut gehalten. Die Verordnung des Reichspräsidenten zu dem Eifenbahnerstreik machte einen guten Eindruck und erweckte die Hoffnung auf eine Verhütung des Streiks, blieb aber ohne nachhaltige erkennbare Wirkung auf den Börsenverkehr. Die Devisenkurse waren nach anfänglicher Geschäftslosigkeit am Vormittag etwas lebhafter beschäftigt.
Frankfurt a. M, 1. Febr. Börsen- stirnrnungsbild. Die Börse trat auch za Beginn des neuen Monats im allgemeinen aus ihrer Zurückhaltung nicht heraus. Der Devisen- unb Effektenmarkt zeigte einen ruhigen Verkehr. Die Tendenz ist etwas beeinflußt Lurch den drohenden Eisenbahnboamtenstreik: immerhin zeigt sie eine vorwiegend behauptete Haltung. Für einzelne Werte bestand allerdings etwas lebhaftere Nachfrage. Kaliaktien fanden weitere Deachvang. Am Markte der unnotierten Werte wurden folgende Kurse genannt: Benz 550, Chemische Rhe- nanla 950, Deutsche Petroleum 1800—1810, 3nag 760, Rkrnsselder Kuxe 23 500. Rastatter Waggons 640. Am Montanmarkte zeigte sich für Phönix größeres Interesse, 990. Harpener 1420 bis 1435. Sonst blieb die Kursbewegung hter bescheiden. Bessere Anfangrkurse erhielten Westeregeln 2490, + 20 Prozent. Aschersleben 942. ALlerwerke Kleyer angeboren, 559. Kleineres Geschäft war in Elettrftitätspapieren. Lahmeher 455, Schuckert 607.50, gaben etwas nach. Anilin- werte behauptet. Bankaktien lagen ruhig. Metallbank 969. Schiffahrtsaktien schwächten sich ab. Dollarnoten 203 bei stillem Geschäft. Die Börse schlo!) ruhig bei vorwiegend b:hnup!eten Karsen. Einheitswerte blieben vernachlässigt. Privat- diskont 4y2 Prozent.
Frankfurt a. M, 2. Februar, Börsenkurse.
Frankfurt Berlin 1-ilbr- 1-Llhr» Schluv- Schluh-
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
(Sine Verordnung
des Reichspräsidenten gegen den Eisenbahnerstreik.
Berlin, 1. Februar. (WTB.) Zu der bereits veröffentlichten Nachricht über den an. gekündigten Streik der Eisenbahnbeamten wird eine Verordnung des Reichspräsidenten bekannt gegeben, in der es heißt: 1. Den Beamten der Reichsbahn sowie allen übrigen Beamten ist nach dem geltenden Beamtenrecht die Einstellung oder Verweigerung der ihnen obliegenden Arbeiten verboten. Wer die Beamten der Reichsbahn zu der hiernach verbotenen Einstellung oder Verweigerung der Arbeiten auffOtbert oder anreizt, wird mit Gefäng - niSundGeldstrafebiSzubO 000Mk. oder einer dieser Strafen bedroht. 2. Wird durch unzulässige Einstellung oder Verweigerung der Arbeit der Betrieb der Reichsbahn ganz oder teilweise sttllgelegt oder erschwert, so ist der ReichSverkehrSminister berechtigt, die Rotstandsarbeiten und die Notstands-Verordnung zu sichern, ebenso alle Maßnahmen zu treffen, die zur Weiterführung des Betriebes geeignet sind.
Englisches Lob für Rathenau.
London, 1. Febr. (WTB.) Ein Berichterstatter des „Daily Telegraph" teilt mt', das; die Ernennung Rathenaus zum Minister für auswärtige Angelegenheiten sehr begrübt werde. Während seiner Besuche in Lon- don und Paris habe Tr. Rathenau bei den Staatsmännern der Alliierten einen sehr guten Eindruck gemacht. Die Konferenz von Cannes habe ihm Gelegenheit gegeben, feine Kenntnis deS finanziellen und wirtschaftlichen Problems zu he weisen. Lloyd George habe erllärt, Rai he naus Rede in Cannes sei ein Meisterstück genauer Beweisführung unb klarer Anordnung gewesen. Der Berichterstatter fährt fort, mit dem Einzuge Rathenaus in btc Wilhelrnstraste wer>e die deutsche Diplomatie ein größeres Rlah mutiger Initiative an den Dag legen als bisher. Deutschland rönne nicht unbegrenzt feine auswärtige Poll ° tik.einfachmitdemStromezuschwi ni- rnen, fvrtsehen. Die Haltung Deutschlands neige zu dem Standpunkte: Der Versailler Frie densvertrag ist uns auferlegt worden. Wir sind bereit, ihn durchzusühren, wollen jedoch dauernd Protest dagegen zum Llusdrack bringen. Dies sei nicht der Standpunkt, der dazu beitragen könne, dah die Schwierigkeiten behoben würden und zu einer @rleid)tering der großen den Besiegten auferlegten Lasten führen tonn? Dr. Rathenaus grober Vorteil fei, datz er bieb fach die Notwendigkeit für Deutschland begreif:, zu einem unmittelbaren und vollständigen Einvernehmen mit Frankreich zu gelangen. Er wisse, dah Frankreich Hauptgläubiger ist, und bah Frankreich burch Einnahme einer negativen Haltung eine günfhge Lösung aller internationalen Fragen verhindern könne. Rathenau wirb sicher die Politii einer An Näherung fortfetzen, deren Einleitung et bereits durch das Wiesbadener Abkommen ge- förbert habe.
Der Natttrheilkrmdige Dilz f.
Berlin, 1. Febr. Wie das ,Berl. Sägeblatt* auS Dresden berichtet, ist in Radebeul bei Dresden im Alter von 80 Zähren der Naturheilkundige Dr Dilz, der Begründer des Radebeuler Sana- toriumS, geftorben.
Eine Mastenbergtftung.
Ka11vwih, 1. Febr. (WTB.) In Degut- schütz sind in einem Hause nach dem (Semih von Fleisch 2 0 Pers vnen an Vergiftung S- erscheinungen erkrankt. Zwei Personen sind bereits geftorben; von den übrigen Erkrankten schweben einige in Lebensgefahr.
Die Maul- und Klauenseuche in England.
London. 1. Febr. (WTB) Großbritannien wird aegenwärttg von einer schweren Epidemie von Maul- unbKlauenseuche heimgesucht Aus diesem Grunde w^rde in 12 Grafschaften ber Transport von Vieh untersagt. Die Epidemie greift besonders in Schvtlland um sich.
ja im .Peter Brauer" wieder so viel Feinheit im fleinen, was scharfe Beobachtung und Ehrlichkeit in der Schilderung anbetrifft, zu rühmen gibt. Ein cdZer Hauptmann also um es mit einem Sah zu b/yen, mit all dessen Schwächen und Vorzügen.
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Die gestrige Ausführung des Werkes legte erneut Zeugnis ab von dem ernsten Willen der Leitung unseres Stadttheaters, saubere, wohl abgerundet« Ausführungen zu bieten; ein Bestreben, in dem sie von sämtlichen Mitwirkenden nach besten Kräften unterstützt wurde. Die Titelrolle, die zugleich die stücktragende ist, war diesmal Oskar F e i g e l anvertraut, und es erwies sich, dah diese Wahl lein Fehlgriff war. Nur im ersten Akt schien uns ber Darsteller seinen Peter Brauer etwas zu eintönig anzulegen; im Verlauf des Spieles jedoch wuchs er mit seiner Rolle, muhte eine wirklich glaubhafte Figur auf die Bühne zu stellen und charatterifierte, namenllich in den Schluhszenen besonders überzeugend. Die übrigen Darsteller fügten sich dem Zusammenspiel in gelungenster Weise ein. Trefflich gerieten ihnen namenllich, wie übrigens auch dem Ächter, der hier gerade erneut feine Kunst bewährt, echt nach dem Leben zu zeichnen. die Szenen am Stammtisch im „Goldenen Lamm", um den die gestrige Ausführung eine Fülle gelungenster Typen gruppierte, so den bis ins kleinste sein abgetönten Grandseigneur von Be- haimb Karl Z u h n k e s, den an der Majorsecke gescheiterten, prächtigen Haudegen Georg Badura s. den Assessor Franz Ban dis' und Heinz B e ch st e i n s Tierarzt, nicht zu vergessen Karl D 01 ck s gelungene Figur als Wirt. Wolf Leutheiser glückte eine dem Dichter mifjratene Kar- rifatur, Kitty Franke fand für Peters Frau Thekla, von der man nicht weih, ob sie mehr am ilnglüd ihres Mannes schuld ist oder er an dem ihrigen den richtigen Ton, ebenso Else Koop für die gallige Tochter. Besonderes Lob verdienen auch Adolf T e l e k y für seinen Carlowih, Fredh Döring als Erwin und Wladimir BrandeS, der den Photographen Schmolcke treffend zeichnete. Clare Türk schliehlich war, um im Zargon ihres Herrn Papas zu bleiben, eine richtige kecke Regimen tsjöhre. Auf die Spielleitung hatte Adolf Teleky viel Mühe verwendet; die Bühne sah in den drei Aufzügen sttlgerecht aus und das Spiel
100 Fr. = 40.55 0.76
Jen, QIm Öomttag ber» Haft ber THufib tooyi man 'm Sammer* as Frankfurt a.M. einen tmnen hatte. AusgestM khbariton von feltaw « aus Len beiden Men stanz Schubert und,Lch ■umann. Ganz besonderen ler mit den aus innerflem : tviederMebenen Lvewe* santv", .Odins Meeres»
Die Klabieckegleitung gen bon Frau Lvrfch» Frankfurt a. W. ausge*
igelSberg, 1. Febr. gebrochen, und Ächt wieder eidfrei gf- ist verschwMden öö
ie an den Namen > e Wrnterfaat hat sie gehalten, weil eine schützte. - Eine be- um ist das Msahm bald früher der MA >, wurde das Fahrrad "hat toeder Schnee noch Mfahrer vertrieben, der Verkehr durch Sre scheu Anlagen.
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Rektor 3. Jach Vereins, Lehrer fg) und Lchrer tz. Aof, Sein (Offen, ^etzlug des Lehrerheirnj. des Hess. Landes- dts zu feiner Dieder- Mehrer Gg. Sern (AÄi- e Schuldscheine werden
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V. Bergmann i Co., Radebeul, beste LHieemilctieelfe f. aarte, weisse Haut und schönen Teint, überall zu haben.
gen. Vorsitzender bleibt Schlvsserrneister W Salzmann, Turnwart D. Waa. Der: im Gau Hessen bekannte Altersturner H. H en es'wurde zum Ehrenmitglied ernannt
Starkenburg und Rheinhessen.
e Offenbach a. M., 31. Zan. 2lm 28. Januar starb hier ber Steueramtsvorsteher Heinrich Hu h n, ein geborener Giehener, ber über 45 Zahre im Dienste ber Stabt ftanb unb am I. April b Zs. in ben wohlverdienten Ruhestand treten wollte. Der Verstorbene erfreute sich bei allen Schichten ber Bevölkerung ber Stadt der gtöhten Wertschätzung und galt als äuHerst pflichttreuer Beamter.
* U r ber a<b. 31. Zan. Grober Schaben wurde einer Schafherde zugefügt die der Darmstädter Firma S. Merck gehört und eben hier ,ur Winterweide ist. Sie befand sich, wie der „Sarmft. Tägl. Anz." meldet, auf dem Felde im Pferch, als der Schäfer gegen Abend etwas im Ort besorgte. Er sand bei der Rücllehr die Tiere ausgebrochen, so bah er sie nur mit Mühe zu sammeln vermochte. Vier Stück lagen getötet im Pferch; sie waren iotgebissen unb teilweise angefressen, doch konnte bis jetzt nichts Näheres ermittelt werden. Ob Menschenhand mit dabei im Spiele war oder vielleicht ein Hund allein über die Herde herfiel, steht dahin. Auf Feststellung eineS etwa Verantwortlichen wurde durch genannte Firma eine Belohnung von 500 Mk. ausgesetzt.
Hessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M., 1. Febr. Zwischen einer größeren Gesellschaft kam eS in der vergangenen Nacht in der Brertengasse zu Streitigkeiten, in deren Verlauf ein Mann namens O t t von einem seiner Gegner durch Messerstiche derart verletzt wurde, daß er nach kurzer Zeit im Krankenhause verstarb. Bei der Rauferei kamen auch 10 000 Mk. „abhanden-.
' Dillenburg. In Manderbach wurde die Leiche der vor einigen Wochen verstorbenen Maria HatTrz auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft exhumiert unb nach der Leichenhalle des Friedhofes in Dillenburg gebracht, um dort seziert zu werden. Die seit dem Tode des Mädchens, das an Epilepsie litt, aufgetauchten Gerüchte, veranlassten nunmehr das Einschreiten des Gerichts, um die Todesursache festzusteilen. Die Sektion hat. wie die „Dlll-Ztg." meldet, keinerlei belastendes Material ergeben.
Amsterdam-Rotterb. 7447,55 7457,45 7542,45 7557,55 Drüssel-Antwerpen. 1598.40 1601,60 1623,3 > 1626,65 Ehristiania.....3i8C,80 3193,20 3236,75 32*3,25
Kopenhagen..... 4068,60 4076 60 4105,85 4114,15
Stockholm......511-» 85 5130,15 5174,80 5185 20
Helstngsor»..... *02,55 402,45 462,65 403*45
Italien........ 919,65 920,95 934,05 935,95
London....... 861,60 863,40 872,60 874,40
Neuyork....... 203,91 201,33 203,79 204,21
PariS........ 1675,301378,70 1693,30 1696,7u
Schwei-....... 393%i.'5 39*3,95 3376,- 3984. -
Spanien....... 3056,90 3063.10 3089,90 3095,60
Wien (altes) . Deuts ch-Oesterr.
überhaupt für daS ber Naturalisten, typisch ist f finnbel
dieser Mangel an Kraft, starke Charaktere zu bil- 1 n 11 n n g ; m
ben, unb man wild !ich bamit a!8 einer unah- Derlin, I. Februar Börjenftim- änderlichen Tatsache abfinden müssen, zumal es tnungSbild. An der Effektenbörse erfuhr
Eckstein Gold so Pfg. köstlich im Geschmack TorrerO 100 Pfg.
s Traviata 120 Pfg.


