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785.

670.

gezahlt:

Dalutapapieren. Der Schluß gestaltete sich

ruhig.

aber

1922.

Rühle. Das prvleta rische

Fr. 125.40

von 120 bis 150 Kilo

Züricher Devisenmarkt.

31. 7.

7.

Schweizer Franken

100 FI. = 203.25

L.

Kr. ---

100 Kr.

Lizid Jtocnen.

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lieber eine spannende Unterhal- gibt das Ruch freilich nicht viel

r Kr.

Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. r

Kurs

31. i.

77,50 117,50 208 -

82,50 460,- 345,- 278,- 267,- 486,- 390, ~ 280 -

Datum:

5e/o Dtsch. Kriegsan!. Reichsanl.

3°/» Dtsch. Reichsanl. 4e/0 Preuß. Konsols Hamburg-Pakelf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Dank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitleid. Creditbank. Nationalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke

827,- 740,- 732,- 844,- 770,- 475,- 420, -

74,- 815, -

Kurs 31.7.

77,50 114,- 200,-

79 oO 470 - 439 - 280 - 267, 482,- 3ö8 284,- 240,- 270,- 2360, - 765,- 1265 -

720,- 740,- 815,- 760,- 485,- 422,-

76,10 797,- 179,

1426,80

31,54

222,80

368,50

23.38

23.85

41.40

0.265

525.50

1.625

0,085

698,- 1475,-

845,- 752,- 752,- 855,- 763,- 489,- 439,-

73,- 835,*

zu durchleben, tung hieraus Wertvolles.

Otto

100 Mk.

100 Kr. =

100 Kr. ---

100 Fr. »

1 £

Prima alte und neue

Leihgestern, den 31. Juli 1922.

Bürgermeisterei.

1,40 1423,20

31,46

222,20

367.50

Krofdorf, den 26. Juli 1922. Der Bürgermeister.

Kurs 23.7.

77,50 117, 2j5,

83,-» 457. 334, 278,- 270,- 466,- 388,75 288,- 238,- 268. -

ilnmnnneftenen: MüllVIO 19 Liltzer Str. 20 kkleogllsse 15 (Werkstatt) B. Brüte (ieöigftr. 63.

Drüssel-Anttv. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelstngforS. . . Italien . . . . . London Reuhork Paris .

Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag .

Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro

fest. Privatdiskvnt 5 Prvz.

Frankfurt a. M., 1 August

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld

Distrikt 4e, 8d, 9b, 12a 5 Stämme II. Kl. 5,88 Fstm.

Distrikt 4e, 8d, 9b, 10b, 11a, b, 12a, 13a, 15a, 16, 23c, 24d --- 65 Stämme III. Klasse = 40,70 Fstm.

Marknotienmgeu.

Für 100 deutsche Mark wurden

1,3a 1596,-

31,21 244,67 <13,45 307,- 9188,

lauteten höher. Roggen neue Ernte war am Markt und wurde ungefähr wie alte Ware be» zählt. Mais lag noch ruhig. Wintergerste an­ziehend, Hafer fest. Mehl war stark gesucht. Größere Nachfrage stellte sich für Futterstoffe ein. Begehrt waren ferner Hülsenfrüchte, Oelsaaten. Preise: Weizen alsbaldige Lieferung 3000 Mk., Roggen 2400 Mk., Sommergerste für Drauzwecke 27002800 Mk., Hafer 2800 Mk., Mais Laplata 25502600 Mk., Mais Mixed 2500 Mk., Weizen- Mehl südd. Spezial 0 38003850 Mk., bei Wag­gon bezug ab Mühlenstation, Roggenmehl 2850 bis 2900 Mk., Weizen- Und Doggenkleie 1550 bis 1575 Mk., Heu südd., gut gesund, trocken 1500 Mk.

von 7100 bis 7300 Mk., Fettschweine über 150 Kilo von 7100 bis 7900 <1RL, Sauen und Eber von 6600 bis 7100 Mk. Die Preise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht un­erheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händler­gewinn in sich schließen.

Frankfurter Getreidemarkt.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Die Tendenz des Getreidernarktesteer ausgesprochen fest, aber keineswegs lebhafter als in vergangener Woche. Troy der Devisenhausse halten Verkäufer wie Käufer es für ratsam, Zurückhaltung zu beobach­ten. Es wurden wirklich höhwe Preise für drin­genden Bedarf bezählt. Die Umsätze im Bor- mittagsverkehr waren bescheiden. Für Weizen bestcmd größere Nachfrage und die Forderungen

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4% Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank

Wechsel*auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris London

Italien ......

Brüssel.......

Budapest

Reuyork.......

Agram.......

Warschau

31.7.

-,79

-.40

-.72

-.,60

6500,-

8,10

Bnllenverkanf.

Die Gemeinde Lang-Göns beabsichtigt die Abschaffung eines feiten, ca. 20 Zentner schweren Bullens.

Preisangebote pro Zentner Lebendgewicht find verschlossen bis spätestens Freitag, den 4. August ds. Js., nachmittags I V« Ufjr, bei der Bürger­meisterei einzureichen, woselbst auch die Beding­ungen einzusehen sind. Zuschlagsfrist 3 Tage.

Lang-Göns, den 31. Juli 1922.

Bürgermeisterei Lang-Göns. Delten.

Gießen, den 29. Juli 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Hans Götz, Meur, Afterweg 1

Kilo 250. Mark.

235, 275, 1360

790, 2270 1400,

29. 7. -.86 -.43 -.79 -,68

13zC, ~ 1374, 3000, - 3030, 854,- 880,.

Los III Distrikt 8d, 9b, 15a = 157 Stämme IV. Klasse 41,35 Fstm.

Los IV 4e, 10b, 11a (Nr. 307-315), 12a, 13a, 19, 20, 23a = 170 St. IV. Klasse = 39,46 Fstm.

Aus dem Gemeindewald soll auf dem Wege des schriftlichen Angebots abgegeben werden:

Los 1: 6 Stämme 5a. Kl. = 2,85 Fstm.

Los 2: 71 Stämme 5b. Kl. 15,10 Fstm.

Los 3: 10 Derbstangen 1. Kl. 1,02 Fstm.

abzugeben. 7130

M.d.We-tMWU

Telephon 178.

Die Gemeinde Krofdorf (Kreis Wetzlar) beab, sichttgt folgende Holzmengen im Wege des schrift­lichen Angebots zu vergeben: Los I

Handel.

Berlin, 31. Juli. B ö rfen st im m u n gS- b i l d. Unter dem Eindruck des stcrrk rückgängigen Neuhorker Mcrrkschlußk-rrses vom Samstag setzte sich hier die Steigerung der Devisenpreise fort. Die Stimmung war zeitweise recht nervös. Die Geldkurse überstürzten sich Fast niemand wollte abgeben. Dieser Bewegung lagen mehr Angst- <>ls direkte Bedarfskäufe zugrunde und b ei kleinem verfügbaren Material waren die Abschlüsse nicht besonders groß. Auszahlung Neuhork setzte mit ungefähr 620 ein, und stteg dann m raschen Sprüngen biS annähernd 670, andere Notizen entsprechend ntit tn die Höhe ziehend. In ver- - stärttem Maße machte sich die Rückwirkung hier­von aus die Kursbildung der Wertpapiere gel­tend. Besonders interessant ist, festzustellen, daß Vie setther trotz der fortgesetzten Devisenpreis- . steigerung unbeachtet gebliebenen Jndustrieaktten heute von der Spekulation mit der Begründung zurückgeblieben im Kurse durchschnittlich um 20 bis 50 Prozent heraufgeseht wurden. Für » einige Papiere betrugen die Steigerungen auch 80 Proz., für Harpener, Kattowiher, Deutsche Kali und Theodor Gollsschmidt 100 bis 160 Proz.

8560,70 1,34

1600,-

31,29 245,32 414,55 310,-

9212,-

Fraakfarter Schlachtdrehmarkt.

Frankfurt a. M., 31. Juli. (Amtlich.) Marktverlauf: Schweine langsamer Handel und etwas Ueberstond. Im übrigen flott geräumt. Im Einzelnen ^st zu bemerken: Aufgetrieben waren 1094 Rinder, darunter 152 Ochsen, 35 Bullen, 907 Färsen und Kühe. Ferner 302 Kälber, 100 Schafe, 1007 Schweine. An Preisen wurden an­gelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 3000 bis 4400 Mk., Dullen von 3100 bis 3800 Mk, Färsen und Kühe von 2700 bis 4200 Mk. für beste Färsen, von 1800 bis 2800 Mk. für geringe Kühe und Färsen, Kälber (beste Qualitäten) von 4400 bis 4800 Mk., (mittlere) von 3800 bis 4300 Mk, (geringe) von 3200 bis 3700 Mk., Schafe von 1900 bis 3500 Mk., Schweine unter 80 Kilo Lebend-

= 524*75

= 1.625

- 0,085

Angebote sind nach Losen getrennt pro Festmeter Zum 5. August, mittags 1 Uhr, bei unterzeich­neter Stelle einzureichen, woselbst Oeffnung der An­gebote erfolgt. Zuschlagsfrist 8 Tage.

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

97.80

23.80

799,- 509,50

460,-

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gewicht von 6500 bis 6800 Mk., von 80 bis 100 Kilo von 6800 bis 7200 Mk., von 100 bis 120 Kilo von 7100 bis 7400 Mk.

und für ö(e fett langem wieder einmal gehan­delten Gebr. Boehler-Aktien 450 Prvz. Auslän­dische Rentenwerte und ausgesprochene Dal rta- papiere setzten angesichts der Markentwertung die Kurssteigerungen fort, so daß ungarische Gold- rente, Mexikaner, Rumänen, Griechrn und andere Dcrlkanrenten sowie Staatsbahn, Baltimore, Otavi und die übrigen Kolonialaktien sogar über 1000 Prozent fliegen. Die Steigerung der Bag­dadbahn-Obligationen entsprach Wegeri der Zu­spitzung der Dalkanlage durch das griechische Bor­gehen nicht ganz der Erwartung der Spekulation. Als später neue Käuferschichten cmsblieben, bröckelten die Kurse allenthalben teilweise wieder ab. Das anfangs lebhafte Geschäft lenkte in die bisher gewohnten ruhigen Bahnen ein. Für die zu Ei'.rhcitskursen gehandelten Jndustriepapiere ist überwiegend mit Kurssteigerungen zu rechnen.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Börsen-- st immungsbild. Im Gegensätz zu der ruhigen Haltung am Aktiemnarkt ging es auf dem Gebiete der ausländischen Renten lebhaft her. Unter dem Eindruck der Schwankungen des Dollars, der im Frühverkehr 630622 genannt wurde, blieben die Umsätze noch bescheiden. Dorbörslich trat eine wesentliche Befestigung ein. Man handelte den Dollar mit 642655. Im freien Verkehr war die Stimmung freundlicher und verschiedene Papiere wiesen Befestigungen auf. Benz 520530, Becker- Stahl 535545, Gebr. Fahr 580. Regere Um­sätze fanden in Tiag statt. Hansa Lloyd 250 bis 290, Deutsche Petroleum 2275. In Montan­aktien war der Verkehr lebhafter. Harpen er wur­den zu den ersten Kursen 60 Prvz. höher ge- handelt. Mannesmann gewannen 55. Gelsenkirche­ner 100 Proz.. Elektrizitätspapiere lagen fester. Rückkäufe fanden in chemischen Aktien statt. Das Kursniveau hob sich auch bei den Maschinen- Auto- urrd ^llstoffaktien. doch blieben die Um­sätze bescheiden. Der Einheitsmarkt hat sich wenig verändert. Das weitere Anziehen des Dollars auf 661665 führte zu weiterem Anziehen in

Kurs 28. 7.

77,50 117, 207,-

80,90 449 - 323,- 281,- 268,50 465,- 3d5,50 283,- 240,- 279,-

13»5,- 745,-

1220,

21m 25. Juli 1922 bezüglich der Firma Fritz Seebold, Hotel Einhorn, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Datum: Zürich . . . Amsterdam

Kopenhagen Stockholm .

Wien....

Prag....

London. . .

Neuhork . . Paris. . . .

Die Gemeinde Freienseen will einen gut ge­nährten, zur Zucht nicht tauglichen

Simmentaler Bullen

Donnerstag, den 3. August d. Js., vormittags 11 Uhr, auf dem Rathause öffentlich meistbietend versteigern. 71040

Bürgermeisterei Freienseen. 3. 23.: Immelt, Beigeordneter.

bin ich in der Lage

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MUMW

SiM.SkikelZMgrz.

Brief

Datum: 27. Juli. 31. Juli.

Amstd.-Rotterd. 23620,40 23679,66 25817.65 26882,35 4719 05 4730 95 5103.60 5116 40 10436,90 10463,10 1x384,75 1x414,25 13033,65 13066,- 14282,1014317,90 15830,15 15869 85 17403,20 17446,80 1258,40 126160 1368 25 1371 75 2771,50 2778,50 3096,15 3053,85 2706,60 2708,40 2971,25 2978,75 605,24 606,76 669,16 670.84 5013 70 5026,30 5398,20 5411,80 11610,45 11689,55 12684,10 12715,90 9*63.15 9486^85 3535,30 ------

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A. wurde ein­getragen: Am 20. Juli 1922 die Firma Maximilian H. Brand, Gießen. Inhaber ist Maximilian Hubert Brand in Gießen.

Am 24. Juli 1922 a) die Firma Heinrich Bau­mann & Co., Gießen. Gesellschafter sind Heinrich Baumann in Gießen und Hermann von Trostorf in Rieder-Ingelheim. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Juni 1922 begonnen. Dem Schlosser August Baumann in Gießen ist Prokura erteilt, b) bezüglich der Firma Ludwig Kohlermann IV., Gießen: Die Inhaberin der Firma ist jetzt Ludwig Heiderich Eheftau, Emmy geb. Kohlermann in Gießen. Dem Ludwig Heiderich in Gießen ist Pro­kura erteilt.

Kind. Eine Monographie. Verlag von Albert Langen in München. Diese lange vergriffen ge­wesene Monographie erscheint jetzt in bedeutend erweiterter Qluftane. Otto Rühle hat sie völlig neubearbeitet. Er hat die Kriegs- und Nachkriegs­zeit in seine Untersuchungen embezogen und ihre unheilvollen Wirkungen erschütternd dargestellt. Das Buch ist nicht nur zeitgemäß wie bei seinem erstmaligen Erscheinen, es hat heute eine er­höhte aktuelle Bedeutung.

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OH© Abt,

Telephon 218.

Br? chemisch.

Die Fahrt in die Zukunft. Don Hans C h r i st o p h. (Stuttgart, Deutsche Verlags- Anstalt). In vielen phantastischen Romanen wurde schon der Versuch gewagt, Die Menschheit von den auf Erden herrschenden Naturgesetzen unabhängig zu machen. Zum ersten Mal jedoch baut Hans Christoph in seiner Fahrt in die Zukunft" die abenteuerlichen Erlebnisse seiner Helden auf einer neuen wissenschaftlichen Lehre auf. Wie Archimedes die Welt aus den Angeln heben wollte, wenn man ihm den nötigen Ruhe- Punkt außerhalb derselben gab, so sucht Inge­nieur Schlemihl mit seinem Flugzeug Gravitator die Gesetze der Erdenzeit aufzuheben. Es kann sich soweit in den Weltenraum hinein von der Erde entfernen, daß diese mit Lichtgeschwindigkeit an jenem ruhenden Punkt vorübersaust und da- mit ttyvem Gravitator aufs ne je der Erdatmo- schwebenden Kabine aufgehoben ist. Sehr amü­sant ist die Beschreibung der rein kommunistischen Staatsordnung, die das mutige Liebespaar bei seiner Erdlandung vvrfindet. Für die verwöhnten Spröhlinge des 20. Jahrhunderts sind diese Zwangseinrichtungen unerttäglich. Sie entfliehen mit ihrem Gravitator aufs neue der Erdatmos­phäre. Schlemihls technischer Gewandtheit ge­lingt die Umstellung des Apparats, der jetzt, durch das Jahrtausend sausend, in die Vergangen­heit zurücttehrt, um beim Landen zu explodieren. Schwer verletzt überleben die beiden Weltenwan­derer das Unglück. Es ist das Jahr 1983 und die Blütezeit der aufs höchste ausgemitzten Tech­nik. Die beiden Eindringlinge in die Zukunft aber müssen die Erfahrung machen, daß selbst die raffinierteste maschinelle Vollkommenheit die Menschheit ebensowenig beglücken kann wie öde Gleichmacherei. So überläßt denn Schlemihl sei­nen neu erbauten Gravitator unö den Ruhm, die Zett nach seinem Willen zu beherrschen, einem anderen Gelehrten, um selbst sein irdisches Glück nach irdischem Maß mit Frau und Kind

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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die deutsche Antwort an Poinearö.

Berlin, 31. Juli. Wie derLokalanzeiger" meldet, fand am gestrigen Sonntag in der Reichs­kanzlei unter dem Vorsitze des Reichskanzlers eine zweite Besprechung mit dem Reichsfinanzminister Hermes und den verschiedenen Ressortchefs über die französische Note betreffend die Ausgleichs­zahlungen und über die deutsche Antwort statt, die bis zum 6. August erstattet sein muß. In der ersten Beratung der Ressortchefs am Samstag war Ausdruck gebracht worden, daß man keine Er­füllungsmöglichkeit der ultimativ gestell­ten Forderungen sehe, jedoch in eine sorgfältige Prüfung eintreten und das entsprechende Material für die deutsche Antwort vorlegen werde. Die gestrige Besprechung stand nun unter dem schweren Druck des am Samstag eingetretenen neuen Marksturzes, der die Möglichkeit eines noch­maligen Entgegenkommens, das vielleicht beabsich­tigt war, nach Ansicht des Blattes völlig zer­störte. Der Entwurf der deutschen Antwort wird in der heutigen Kabinettssitzung formuliert wer­den. Es soll beabsichtigt sein, die deutsche Antwort etwa Mitte der Woche, d. h. noch vor Ablauf der zehntägigen Frist, abzusenden.

Em deutsch-luxemburgischer Zwischenfall.

Berlin, 31. Juli. DieMorttagspost" erfährt aus Brüssel, daß di« bärtigen Blätter über einen schweren Zwischenfall an der deutsch - luxemburgischen Grenze berichten. Zwei Schmuggler, di« von deutschen Beamten verfolgt wurden, über- schrttten die Mosel und verschwanden nach Luxemburg. Die deutschen Zollbeamten schos­sen von der deutschen Sette auf die Flücht­linge und töteten euren luxemburgischen Bauer. Der Zwischenfall soll in der dvrttgen Gegend starke Unruhe hervorgerufen haben.

Die italienische Kabinettskrise.

Rom, 30. Juli. (WTB.) Nachdem die So­zialisten den Vorschlag Orlandos ablehnten, mit den Fasziften oder der Rechten in ehr Ka­binett einzutreten, hält man den Versuch Orlandos für gescheitert. Orlando begab sich abends zum König, um ihm über die Lage zu berichten. Nach diesem Besuche rief der König den Kammer­präsidenten zu sich. Dieser hatte dann eine lange Unterredung mit de Facta, dessen RücKehr man für möglich hält.

Rom, 31. Juli. (WTB.) Orlando erklärte abends, daß er es ablehne, das Kabinett zu bilden.

Russisch-japanische Verhandlimge«.

London, 31. Juli. (WTB.) Die ,Times" melden aus Riga, daß Joffe, der am 27. Jull von Moskau nach Peking abreiste, Vollmachten habe, mit Japan zu verhandeln.

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In völlig gleiche ehemalige ilallenifche : ta Anssehen errege &W «i dieser Frc deutsche bchadensersah licher Ententeschäden' El geschäht wissen ti harten dafür ein. Br ten fMizrjifchen Ach Ittorpensionen i Nutzungen, ter sich Itarnen Papierfranl W gerechtfertigt al

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