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Grasshoppers BaselsWieseck

Der Bundesmeister des Arbeiter-Turn- und Sport-Bundes der Schweiz

gegen I. Mannschaft der Fr ien

Turnerschaft Wieseck

gestellte nist bisher noch lerne Wendung ein­getreten, er dauert mit unoerminderer Schärfe fort. Am Montagabend traten die beiden Par­teien unter dem Vorsitz des Demobilmachungs- kommissarS zu Verhandlungen zusammen. Die schlletzlich nach Itzstündtger, ununr erb rochen er Lauer Eiterten. Im Lause des Dienstagnach- miiiQfl unterbreitete der Demvbilmachnngskom- missar den Arbeitgebern sowohl als auch den

wegen Dechilfe 1000 Mk. Geldstrafe; außer-. dem wurde der übermäßige Gewinn in Höhe von 1705 Mk. gerichtlich beschlagnahmt.

fpd. Frankfurt a. M., 30. Mai Die ersten Erdbeeren, meistens Treibbaas- sröchle, sind zum Verkauf ausgestellt. Das Pfand Der leckeren roten Früchte tostet 100 Mark. Eine recht »bescheidene" Damme gegen die Koblenzer Preise, die die Höhe von 260 Mark für das Pfund z. 3t. betragen. Das macht einen Dollar in Koblenz für die Amerikaner.

fpd. Frankfurt a. M., 31. Mai. In der vergangenen Aacht kletterte ein Dieb an

Hotel» empvrl arveiren wurden dtSyer 3 Lore geborgen. Nähere Einzelheiten fehlen noch.

KreiS Friedberg.

X Bab-Aauheim. 30. Wai. Der Krie­ger- und Militärverein »Hassia" hielt gestern abend eine Mitgliederversammlung ab, wobei an 59 Kameraden die Kriegsdenk-

Destrafte Kartoffelwmherer.

mc. Frankfurt a. M.. 31. Mai. Der Landwirt Otto Högel und seine Tante, die Ehefrau Katharina Dettelbacher aus Münzenberg, die im Januar d. (Z. 31 Sack Karwffeln eigener Produktion, und 42 Sack von anderen Produzenten nach Frankfurt zum Verkauf brachten und 300 Mk. für den Zentner verlangten, mußten jetzt wegen Preiswuchers vor Gericht erscheinen. Der Landwirt erhielt 8000 M k. Geldstrafe, seine Verwandte

lange und ftrengv Winter hat eine Unterem ä 6- nmfl des A-hvolkes nach sich gezogen, die sich jetzt noch stark bemerkbar macht. Die Nachkom­men derer von Lampe scheinen nadibolen zu wollen, was sie durch das späte Frühjahr ver- fänmt haben, man trifft nicht selten junge Häs­chen im Felde an.

Kreis Vüdinge«.

ge. Veiß-Aidda, 30. Mai Der Sänger­bund, Sängervereinigung Geiß- 2idda und Umgegend, hielt am Sonntag fxtrr wieder nach dem Kriege sein erste- Dundessest ab. Schon im Jahre 1909 harte sich der Bund mit 5 Vereinen gegründet und auch sofort eine rege Tätigkeit in der Pflege des Liedes entfaltet Durch Dirigenten lvnferenzen, Sachverständigeaberatung unb Wertungssingen kamen die Emzelver^ine auf beachtenswerte Hohe. Der Krieg zerstörte alles. Aach Heimkehr der Sänger und Kri.ger fing im Stlllen die Tätigkeit der Einzelvereine wieder an. bis sie einmütig die Wiedererrichtung des CBun- he< verlangten Dieser besieht nun aus den Ge­sangvereinen von Bellmuch, Dauemheirn. Fauer- pach Geih-Aidda, Oberwiddersheim, Aanstadt und Wallemhausen Am Soiuttag trugen nach

Arbeitnehmecorganisationen einen Einigungs- Vorschlag, den jedoch sämtliche Organisationen am Liens.agabend mit übergroßer Mehrheit ablehn­ten. Die Arbeitgeber erklärten, daß, toenn die Angestellten nicht die Arbeit sofort wieder auf­nehmen, sie di e Betrieb e der Metall- b r a nche schließen müßten Dadurch würden im hiesigen Bezirk etwa 20 000 Metallarbeiter beschäftigungslos. Am Mittwoch-Vormittag be­stand noch keine Aussicht auf Beilegung des Streikes. Zu einer Schließung der Firmen der Metallbranche ist eS bisher noch nicht gekommen.

wd. Mainz, 31. Mai. Der Verein Mainzer Kaufleute nahm gegen die geplante städtische Gewerbesteuer von 31/3 Prozent in einer gut besuchten Versamm­lung eine Protestentschliehung an, in der die Steuer al- vernichtend für Gewerbe und In­dustrie bezeichnet wurde. Aus Veranlassung

münze 191418 des Kysshäuserbundes in feier­licher Weise überreicht werden konnte. Einen lehr­reichen Vortrag hielt dann Studienrat Dr. Knie- rte m über »Die Entwicklung der eng­lischen und deutschen Kolonie n". Daß die Ausführungen für den kolonialen Gedanken auch ein praktisches Ergebnis hatten, geht daraus hervor, daß sich eine stattliche Zahl der Anwesen­den als Mitglieder bei der hiesigen Abteilung der Deutschen Kolvnialgesellschaft anmeldete.

jährige Dienstmädchen eines Backers in Bretzen­heim verhaflet, die well ihr nicht genügend Ausgang gewährt wurde, im Schlafzimmer ihrer Dienstherrin an dem Gaswandarm eine Verschraubung löste, wodurch die Bäckers­frau infolge von Gasvergiftung den Tod fand.

Hessen-Nassau.

SchlichtungsauSschutz der Provinz Lberhessen.

Sitzung vom 30. Mai 1922.

Dem Transportarbeiter-Verband und dem ArbeitgeberverbandfürHan- del u nd G ewer be sowie den Vereinigten Fuhrwer ksbesitzern in Gießen wurde die Erhöhung der Transportarbeiterlvhnsähc des Schiedsspruches vom 6. April um 25 Prozent ab 1 Juni bis Ende Juni vorgeschlagen. Es ergeben sich hiernach z. D. folgende Wochen löhne: Kraft­fahrer 797 MI.. Fuhrleute über 21 Jahre 734 Mark, Lagerarbeiter über 23 Jahren 703 Mk. und Arbeiterinnen über 23 Jahren 469 Wk.

Die Vereinigung Hess. Dau xit- gru ben soll den Arbeitern ihrer Aufbereitungs­anlage in Münster statt bisher 9 Ml. ab l.Mai 12 Mk. und ab 16. Mai 12.50 Mk. Stundenlohn zahlen Die weitere Regelung, insbesondere die des Akkords, wurde zunächst den Parteien über­lassen.

In beiden Sachen erhielten Die Parteien Er- klärungssrist bis zum 2. Juni 6 älhr nachmittags.

der Wand des Earlton-HotelS emporl und wollte gerade in das Zimmer eines GasteS eindringen, als dieser aufmerksam wurde und um | Hilfe rief. Der Dieb kletterte kahenschnell Die Wand wieder hinab. Unten nahm ihn das inzwischen an- gesammeite Publikum in Smpsang. Selbstverständ­lich bestritt der Mensch den beabsichtigten Dieb­stahl. Die aus dem Spessart nach Frankfurt führend« Wasserleitung ist zwischen Geln- baufen und Hanau an zwei Stellen gebro­chen. Der Wasserleitung gingen 33 000 Kubik­meter Wasser verloren. Die Wasserversorgung der Stadt muß bis zur Beseitigung Der Schäden er­heblich eingeschränkt werden.

Kirche unb Schule.

Freie Lehr erstell rn. Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer za besetzende Lehrerstelle an Der Volksschule zu Satter- dach, eine mit einem evangelischen Lehrer za besehende Schalstelle zu Grebenhain, Krcis Lauterbach, ei.e mit einem evangelischen Lehrer SA besehende Schulstelle zz Michelstadt, Kreis Erbach, eine mit einem evangelischen Lehrer 41 besehende Schllstelle zu Siefersheim, 5trei8 Alzey, eine mit einem evangelischen Lehrer z» besetzende Schalstelle zuAllertsdosen-Hox- hohl, Kreis Dieburg.

Dermischter,.

Grubenunglück.

Essen, 1. Juni. (WTB.) Auf dem Schacht Amalie der Gewerkschaft Helene- Amalie ereignete sich gestern abend ein Gru- benunglück, das vermutlich auf eine Ex­plosion zurückzusühren ist. Bei den VergungS-

Homhaut. 5</>wrefen-,uU/drzen

Tn fioofheken u. besseren Drogenen malnkh 6eqen Fußschweiß und Wlmdldufen Kuklrob Fußbad Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51. (ll00A

Starkenburg und Rheinhessen.

wd. Offenbach, 31. Mai. Der Polizei gelang es, zwei Männer festzunehmen, die in einem Aucksack Wild nach Hause tragen wollten Es stellte sich heraus, daß sie im Walde Schlingen gelegt hatten und auf diese Weise ein 3teb erbeuteten. Bei einer Haussuchung wurde bet einem Der Wilderer ein weiteres Achsel! vor- gefunben.

wd. Mainz, 31. Mai. 3m Streik der kaufmännischen und techn ischen An -

* Der Iazz-VeitStanz. Eine be­sondere Zazz-Kiankheit bildete den Mittel­punkt einer Schadenersatzklage, die in Aeuyork zwischen einer Tänzerin Marie ChlcrS und einem Aeuhorker Theaterdirektor Ernie Vaung zum Austrag kam. Das Mädchen behaup­tete, daß sie infolge des beständigen Zazz- tanzens, das sie auf Grund eines Vertrages mit Doung ausführen mußte, eine Krankheit bekommen habe, die ihre Aerzte alsDiathro- sitiS" bezeichneten. Sie gab an, daß sie von dem Beklagten veranlaßt wurde,viele Ver­drehungen, Verrenkungen und Verkrümmun­gen im Zusammenhang mit den modernen Tänzen auszuführen, besonders Drehungen der Hüften und Zuckungen der Schultern". Infolge dieser Prozeduren, die sie mehrere Monate sortsetzen mußte, empfindet die Tän­zerin, sobald sie Jazz-Musik hört, das un­widerstehliche Verlangen, mit ihren Gliedern hm und her zu schlenkern, und sie verliert jede Kontrolle über ihre Bewegungen. Besonders werden diese Krankheitserscheinungen hervor­gerufen durchdie unregelmähtgen und lär­menden Töne der Jazz-Musik", die sie zwin­gen,sich unbewußt zu drehen und zu ver­renken". DaS Gericht erkannte auf Grund diesesIazz-VeitstanzeS" auf einen Schaden­ersatz von 10 000 Dollar.

KirMiche Nachrichten.

Israel-AcligionsgemernDe. Gottes- Dienst in Der Synagoge (©üDanlage). Freitag. Den 2. and Samstag, Den 3. Juni 1922: W 0 chenfest. Freitag, VorabD. 7.45. Morg. 8. Konfirmationsfete r. Samstag, Vor- obenD 7.45. Morg. 8.30. Abds. 8.45 anD 9 25 Hbr.

Israel. Religions - Gesellschaft. Freitag, Den 2., und SamStag, Den 3. Juni 1922. W 0 chenfest. 1. Tag: VorabD. 8.15. Morg. 8.00. Predigt. 2. Tag: VorabD. 7.30. Morg 8.00. Aachrn. 4.30. Festesausgang 9.25. Wochen- gottesDienst: morg. 6.00, abDS. 7.30 ^Ihr.

Verantwortlich für den politischen Teil: 3. V.: Karl Walther.

Der Begrüßungsansprache Durch Den Bundespräsi-

Denten Lehrer Lentz von hier Die Einzelvereine ______ _

ihre Lieber vor, zwei PflichtlieDer waren auf- I ber (5 t a a t d a n toa 11 f <f>a ft tourDe Das 16- qegebcu es wurden Deren mehr. Der im Freien von allen Vereinen gesungene Massenchor »Will- kommenaruß" von A Aeff kann als wvhlge- (ungen bezeichnet werden. Freudig überrascht war wohl jeder Gesanges kundige über Die guten Lei­stungen sämtlicher Vereine. Man hatte Den Ein­druck: .Hier wird geschasst".

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Der für den 6. Juni l. Zs. Dahier vorgesehene Psingstmarkt muß infolge Ausbruchs der Maul- unb Klauenseuche in benachbarsen Gemeinden aus­fallen. 53228

Lich. den 27. Mai 1922.

Hessische Vürgermeisterei Lich. Völker.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Bersrod für 1922 Rj. liegt von Samstag, den 3. Juni 1922, bis einschl. Frellag, den 9. Juni 1922, auf rnferem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Es ist die Erhebung einet Llmlage befchloffen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Bersrod, den 3h Mai 1922.

Bürgermeisterei Bersrod.

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Leipzig, Altenburger Straße 5211.

Trauung am 5. Juni, 2 Uhr nachmittag», Gießen, Bahnhofstraße 1

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Die Verlobung unserer Tochter Margarete mit Herrn Fritz Ehrenforth beehren wir uns anzuzetgen.

Geheimer Iustizrat Prof. Dr. Mittermaier u. Frau Mathilde geb. Saunier.

Meine Verlobung mit FrSnlein cand. med. Margarete Mitter­maier beehre ich mich anzuzeigen.

Fritz Ehrenforch Preffereferent des Reichsausfchuffes der deutschen Landwirtschaft.

Gießen Pfingsten 1922 Berlin

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Die Verlobung ihrer Tochter Doris mit Herrn Franz Gustav Merck, Gerichts­referendar, zeigen hierdurch an Dr. med. Th. Reinewald und Frau Else geb. Buchner.

Meine Verlobung mit Fräulein Doris Reinewald zeige ich hierdurch an.

Franz Gustav Merck Gerichtsreferendar.

Gießen Darmstadt

Frankfutter Straße 10 3m Juni 1922 Grüner Weg 21

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Studiendirektor Franz Stein u. Frau Emmy geb Honstein Fabrikant Volprecht Struth u. Frau Anna geb. Eckhard

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