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Gestern wurde ehendorfbahiei rr war ein Veteran n ganzen Feldzug mstgemcht. Mr )er Verstorbene er- n der auhewrdrnt- :t feinem VeyrLbnis Kränze wurden nn. niedergelegt; so doa cmehl namens des rremö, dessen Ehrv« r war, von Schch- Lrier im Aufttaa wnischeS Kränzchen^ LhaimÄ Dagner ierschaft der Firm ' Desangvrrein bona mgen, wurde in der wispredizt gehalm, dem Verstorbenen ler Ddett, als einem )fen ganuIiaiMtei aus DeuMaM Mr Dörte treuen
^(nt 3m Eaale dcS esutzllernabend .irr durch etnenÄarlch hiesigen Mftkxrckns che ton Lehm Dn- a ge'p.vchen von Irl St Ätolfeid itidcn und die Mt von den ttren 3toj iergeflM N «n SS«*® ilisnen (&&& W «bW !8S , und MM . W die noch folgenden. I war ein genuh- [ hen Veranstaltern
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den ersten Preis Wiegrneyer -Svaun» 23 Min. 48 Sek., den 2. Reiber» tn 24 Min. 26 ©cf., den 3. Walker- In 26 Min. 25 Sek., den 4 © c y d e l- tn 26 Mm. 50 Sek. In der Klasse über
•• Die Schwirrgerichlsverhand- lungen für Oberhessen werden durch Landgerichts rat Schade, Girtzen, diejenigen für Rheinhessen durch Landgerichts rat Bechtold, Mainz, geleitet.
Berlin. 31. Jan. (WTD.) Wegen Er- regung öffentltch.n Aergemifses sind die © ch ö n- h ertstänzerin Lola Dach zu einem Monat Gefängnis, die Tänzerin Liselotte Lampert zu 1000 Mark Geldstrafe, der Regisseur Dr. Voelker zu drei Monaten Gefängnis und der Schauspieler Ernst und die Tänzerin ©chmieter zu je 500 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Für die Gefängnisstrafe wurde DewährungSfrist bewilligt.
— ©chlub der Winterkampfspiel- wvche. DaS ausgezeichnete Winterretter ist blS zum Schlubtage der ersten deutschen Winter- kampf-spielwoche in Garmisch-Partenkirchen treu geblieben. Der kehle Tag war den ©pru gläuten gewikmet, die taZ ganz besondere Interesse bet zahsre chm WiTrterspoicklec sa tbei. D r Spru g° Hügel war umsäumt von einer erwarturg wol en Me'gr, kie zun Teil ausceech ee © rrrg^ zu sehen bekam. Dm testen gestrn e -.en Sp u g erreichte der Münchener Martin R uner mit 35 m. während der Deutsche ©kimeister Buchberger- ©pindelmühle mit 47 m die beste Weit^ deS T^aes erreichte, ohne allerdings habet zu stehen. Jeder Springer hatte drei Sprünge zu abpüxctcn. deren beste Gesamtleistung nach Punkten gewertet wurde. In den vier Klassen gab e3 folgende Ergebnisse: I. Al errklasse: 1. A Blld- stein-Wien; 2. I. Schulz-München; 3. Ä Lu her- München. — II. Al:er^klasse: 1. © u)er Mün- chen: 2. Letder-Mül.lbach. — l. Hauptklasse. 1. Ö Sch-eider-St. Anwn; 2. HaUec-M machen.- 3 Daader-Dinglingen. — 11. Hauptklasse:
1. Schöne.berger-TuiZburg; 2. Allgeier-Freib arg; 3. M. Kcöckel-Reuhaus. — Die Bobsleigh- meisterfchaft von Bayern gewann der Dcb „Ehrenfeld" (Führer: R.unec-Mü..chrnj mit 3:23.
von 33 Min. 40 ©cf., mit der er noch manchen Läufer der höheren Altersklassen übertraf. Gr gewann den Iugcndpreis und berechtigt zu guten Hoffnungen. In der Mittelklasse (bis 32 Jahre)
schecks iricht statthaft ist. —Die Bemühungen dec Hand.l kammer um Abände m g tkr Bedingungen für den VrubenholzverkaafauS den besuchen ©taatswa.duigen im ©ubmti- ftonswege sind ii so veit i on Er;olg b g (it t gewesen, alS das Ri iko nach oben und un:en aus 20 Pro ent beg.cn’ t worden i.r, zur Berechnung nicht der Dollarsrand am aleoerwei- fungstage. sondern dec Du.chschnitt aus den Dollarständen eines zweimonatigen Zcitraum» herangezogen wird und auf Du sch ter Tag der Algade des Gebots statt der Tag des Kaufabschlusses als Stichtag rerci bart werten kann. — Bei dem Reich^wlrt.cha,tsmtntstectum wurde im Interesse der im Kamme b z rt vertretenen Seifenfabrikation eine kessere Versorgung mit Sota darch das Sotasyndilat befürwortet. — Einer erneuten Zwangsregelung auf tem Gedie e ter Schrottbewirtschas- t u ng tonnte die Handelekammer nicht das Wort reden; gegen die in die E.scheimrng getretene spekulative u-d wucherische P.ei.tre ber».i könne nur die Se b Hilfe der Verbraucher zu einet Bessern -g fahren.
Im Interesse der Zigarren- und Ta- bakindustrie des Bezirkes hat sich die Handelskammer dafür eingeseyt. daß die erschwerenden Testimmungen bei der Ausfuhr von Tabakfabrikaten entweder gänzlich beteiligt oder doch wenigstens gemildert werden. — Die hessischen Hanärlskammern haben die Absendung einer Erklärung an die politischen Parteien und an einzelne Reich Ztagsabgevrdnete besch ossen, in welcher die grundsätzlich ablehnend« Stellungnahme gegenüber den Ee etzentwürsen über den Arbeitsnachweis und über die Entsendung von D e - triebsratsmilgliedern in die Auf- stchtsräke von Gesellschaften zum Ausdruck gebracht werden foll. — Auf Antrag der Handelskammer Sieben werden die hessischen Handelskammern zur gegebenen Zeit in eine Prüfung der Frage eint.eten, wie Handel und Industrie tmHesfischen Landtage eine ib ec Tedcutung cnt p echmd? Vertretung finden können. — Gemcinschastlich mit der Handelskam-
Turnen, Sport und Spiel.
Ekirermen auf dem HoherodSkopf.
Am vergangenen Sonntag fand unter guter Beteiligung daS Rennen des S k i k l u b s „CCD in terspvrt Giehen" statt. Hauptzweck war zunächst, zu Ifdjen, was an Können überhaupt im Klub steckt; das Rennen trug daher internen Charakter. Erfreulicherweise hatten sich jedoch auch einige Läufer auher Konkurrenz gemeldet. Der L a n a l a u f führte über 41/- Kilometer. Am Start standen 20 Läufer. Wegen erheblicher Altersunterschiede der Teilnehmer (14 bis 40 Jahre) muhte der ßanglauf in 3 Klassen gelaufen werden. Als einziger im Knabenlanglauf startete Wolff-Giehen und erzielte die Zelt
32 Jahre gewann den 1. Preis Walther- Grünberg in 25 Min. 3 ©cf., den 2. E. Schmidt- Gieben in 27 Min. 25 ©et. In Anbetracht der starken Steigungen und Gefälle der Langlauftrecke müssen die Leistungen als durchaus gut »ezeichnet werden, um so mehr cüs kein einziger Läufer vorher ernstlich trainieren konnte..
Auher Konkurrenz erzielte die beste Zeit Schön-Giehen mit 29 Mm. 25 Sek. Zur De- treitung der militärischen Konkurrenz hatte die Garnison Giehen drei Lauser entsandt. Leider muhte Schütze Rudolf aus- scheiden, da er unterwegs die Strecke verfehltL. Er könnte fich nachher im Militär-Hindernis l a u f noch einen Preis holen. An seiner Stelle konkurrierte Braun-Grünberg der im Langlauf vo he: weg nTin)ung.bruchs unlerwezS aufgeben muhte. Die Strecke war die gleiche wie vorher, um 500 Meter verlängert. Erster Sieger wurde Schütze Tscheche in 30 Min. 35 Sek., 2. Braun- Grünberg in 32 Min. 5 Sek., 3. Gefr. Schmidt in 36 Min 4 Sek. Den Volks- und Iugendlauf gewann Linker- Breungeshain. Leider war hier die Beteiligung gering, man hatte viel mehr einzesessene Vogelsberger zu dieser Konkurrenz erwartet. Im Springen wurde S e y d e l - Giehen Erster, G e r st e r - Giehen Zweiter, Legler- Giehen Dritter. 3m Kampf um den kühnsten Sprung behauptete G e r st e r den ersten, © e y d e l den zweiten und Wiegmeyer den dritten Platz. Den Sprunglauf in der Altersklasse (über 32 Jahre) gewann E. Schmidt- Gieren. Im K u n st l a u f würde G e r ft e r erster, Legler zweiter und © e h d e l dritter Sieger. In der höheren Altersklasse behaupteten C r h a r d-Giehen den ersten und Walther- Grünberg den zweiten Platz. Don den Giehener Studenten schnitt am besten cand. med. Seydel ab. Zu erwähnen ist noch die gute Zeit im ißanglauf, die stud. agr. Reiber erzielte. Cs wurde allgemein bedauert, dah die akademische Wintersportabteilung nicht offiziekl vertreten war.
Erfreulicherweise waren auch genügend Meldungen für den D a m e n l a u f eingegangen. Erste wurde Frl. Weisgerber - Giehen, Zweite Frl. Friedel E i t e l - Giehen; die zweitbeste Zeit lief Frl. Dietz (auher Konkurrenz).
Rach der so wohlgelungenen Veranstaltung, die unter der vortrefflichen Leitung von Dr. Erhard programmähig und ohne jeden Unfall verlief, erfolgte gemeinsame Abfahrt; es war auch höchste Zeit, denn Petrus hatte gerade bis Schluh des Rennens mit dem Regen noch zurück- gehalten. Der Einmarsch in Sieben erfolgte unter frohem Gesang, eS gab unter den Passanten manche erstaunte und vor allem viele neiderfüllte Gesichter. Mögen sich die iwch Zögernden boD* dem Skisport zuwenden, eS ist niemand zu alt ba^u. Der Skiklub hofft im kommenden Winter wieder ein öffentliches Rennen abhalten zu
mer Friedberg ist die alsbaldige Wiedereinlegung des Eilzugspaares 77 und 80 auf der Strecke Gt.hen—Frank,urt a. M. beantragt ax>r- den. Die Bestrebungen der Handelskamnier auf Wiedcreinlegung der auf der Strecke Giehen— Gelnhausen ausgefallenen Züge 505 und 506 haben zu dem gewünschten Erfolg geführt; hingegen haben die in der gleichen Richtung laufenden Bemühungen bezüglich der Eilzüge 2 2 7 und 228 auf dec 0t ecke Gie'.en—Fulda bisher nicht den gehofften Erfolg gehabt, wohl aber ist die Wiedereinlegung dieser Züge bei Besserung der Kohlenzufuhr zugesagt worden. In mündlichen Verhandlungen sind der Eifenbahndirektion die Wünsche der beteiligten Kreise bezüglich einer Verbesserung des Zugverkehrs auf der Strecke Lauterbach—Gedern vo getragen und die weitgehendste Berücksichtigung versprochen worden. — Die Handelskammer beschlicht ferner die Abhaltung einer Konferenz zwischen der Gisenbahnver- waltung und den beteiligten DerkehrSkreisen, m welcher alle in letzter Zeit der Kammer vorgetragenen Wünsche bezüglich des Eisenbahn-Güter- de.ckeh.s (Wagenstandgeld, Güterannahmeschluh, Haftpflicht dec Ei.enbahnverwaltung, Te.-mictung von Lagerplätzen usw.) zur Erörterung gestellt werden sollen. — Der Hessische Handelskammertag hat sein Einverständnis mit den folgenden vorn DeziriSeisenbahnrat Frankfurt a. M. in seiner letzten Sitzung gestellten Anträgen bezüglich des Eisenbahn-Güterverkehrs erklärt: a) der Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben ist nicht nur durch Tariferhöhungen, sondern auch durch wirtschaftliche und organisatorische Mahnahmen in der Verwaltung uno im ^Betriebe anzustreben, b) möglichst gleichzeitig mit den am 1. Februar 1922 zur Einführung gelangenden neuen Tarifen sind für die Wasferumschlagsplähe Ausgleichs- tarise zu schaffen, c) dem Sammelverkehr muh verstärkte Aufmeicksamkeit zugewandt werden, d) möglichst bald sind feste Lieferfristen wieder eln- zuführen. — Bezüglich der24-Stundenzäh- [ung haben sich die hesfiscken Handelskammern dahin ausgefprvchen, dah sich die Einführung dieser Zählung im inneren Eifenbahndie ist und für die Fahrpläne zur Vermeidung von Fehlern und Mibvecständnlsfen Wohl empfiehlt, hingegen ein Bedürfnis zur Bezeichnung der Stunden von 1 bis 24 in allen anderen öffentlichen Derwaltungs- kreisen wie auch im bürgerlichen Verkehr nicht anerkannt werden könne.
SreiS FrrcBberg.
’2£ Butzbach 30. Ian. Der Turn- und Sportverein (Turnvere<n 1843), dec im April tergangenen Jahres unter zahlreichen Ehrungen bie feines 75jährigen Desteyens begehen konnte, legte in seiner Hauptversammlung dieser Sage Rechenschaft ab über seine Arbeit im verflossenen Jahre. Wie der 1. Sprecher, Redakteur Schneider, in seinem Jahresbericht mit berechtigtem Stolz hervor hob, kann der Verein mit seinen Erfolgen in jeder Dezichunz zufrieden teln, besonders auch mit dem erhebenden Verlauf der Feierlichkeiten auS Anlah des 75jahrigen Bestehens. Del der 600-Iahrfeier der Stadt und der Jubiläums-GrwerbeauSstellung des Gewerbe- verein- stand der Verein im Vordergrund der gemeinnützigen Detä'.igung. Die Mitgliederzahl ist von 536 auf 558 gestiegen, die Einnahmen und Ausgaben schlossen, dem Kassenbericht des .Rechners I D a h m e r zufolge, mit 14 003 Mk ab. In allen Abteilungen des groben Vereins herrschte reges Leben.
bs. Aus der Wette rau, 31. Ian. Wieder ist eine Frost Periode herum, und zur Genugtuung der Landleute steht die W i n- •' c r f a a t prächtig. Leider scheint der Klee ge- Bitten zu hoben. Infolge der Trockenheit hatten sich die Pflänzchen schlecht entwickelt und nicht genügend Wurzeln bilden können und find so zum qrohen Teil dem ersten Frost zum Opfer l,efallen. — Der Wintersamen ist auch teilweise auSgewintert, auf Äordabhängen hat er weniger Schaden gelitten. Jetzt wünscht der Bauersmann noch viel Regen, denn Wetterpropheten sagen ein trockenes Jahr voraus. .Wie'S wintert, so sommert's", sagt eine alte Bauernregel.
Starkenburg und Rheinhessen.
fpd. Dornheim, 31. Ian. Infolge einer Wette trank der 21jährige Arbeiter Ehristian Wenner Drei Schoppen Branntwein, nach deren Genuß er besinnungslos nieder stürzte und t n diesem Zustand in die Wohnung seiner Eltern gebracht wurde. Am nächsten Morgen lag der leichtsinnige funge Mann tot im Bett.
AreiS Wetzlar.
00. Wetzlar, 30. Ian. Der Derband der ^heinpreublschrn landwi.tschaftlichen Genossenschaften zu Bonn hielt von Montag, den 23. bis ©amStag, den 28. Januar einen Duchfüh - rungskurfuS für Rechner und Vorstandsmitglieder der ihm angeschlvssenen Genvf'enschaf- ten im Kreise Wetzlar im .Gasthof Kaltwasser" ab. Daran anschließend fand am Sonntag den 29. Januar, nachmittags 2 Mr. eine Dezir ks- besp rechn n g statt. Die Qkvfammlung erfreute sich eines recht zahlreichen DesucheS, worüber der Leiter der Te faimnlung, Direklor Feldmann, bei ®tö,fnung seine grobe Befriedigung auSsprach. VerbandSrevisor Koch sprach zunächst über das Lh«ma .Stand-Sorganisat on und Genos e-afchast", indem er die Arbeitsgebiete für beide scharf kennzeichnete. Beide sollen friedlich nebeneinander arbeiten zum Wohl unserer ländlichen Bevölkerung, aber sich (eine ilebergriffe in das Arbeitsgebiet der anderen Organisation erlauben. In dem zweiten Vortrag »Die Finanzie.ung der ^enossenchi.ten" wurden die notwendigen Maf> rr ahmen, die durch die heutige Geldentwertung he-borge usen. besprochen. An beide Vorträge !chloh sich eine rege Aussprache, die sich auch mit dem „(Mb- und Warenverkehr" beschäftigte.
Hcsscn-Rassau.
mc. Frankfurt a. M., 31. Ian. Die D-Zug-Diebe machen sich in der letzten Zeit toteber stark bemerkbar. So wurde einem TiLisenden nach Frankfurt in dem Augenblick, als er den v-Zug in Hamburg bestieg und sein Gepäck im Wagen unterbringen wollte, eine Handtasche im Werte von 25 000 Mk. ge» tohlen. Die äleberwachung der v-Züge durch >ie Polizei ist jetzt nur noch auf den Stationen elbst möglich, da das Eisenbahnministerium aus verkehrter Sparsamkeit die früher gewahrten Freikarten für Kriminalbeamte nicht mehr verabfolgt, obgleich eS fich nur um wenige Stück handelte. Das reifende Publikum hat Ben Schaden davon.
Auszug aus dem Sitzungsbericht der Handelskammer Gießen
vom 25. Januar 1922.
Der bisherige Vorstand, bestehend auS den Herren Kommerzienrat Schirmer. Kommerzienrat Klingfpvr und Kommerzienrat Grünewald, sowie der Rechner, Herr Kaufmann C. Röhr, wurden durch Zuruf einstimmig wiedergewählt. — Der Entwurf über die Abänderung des hessischen VolksschulgesetzeS s.eht u a oub eine Reu- rcgelung deS gesamten Fortbildungsschul- Wesens vor; In Gemeinschaft mit den übrigen hessischen Handelskammern wird die Handelskammer darauf bedacht sein, dah der kaufmännische Fachui.terricht keinerlei Schmälerung erfährt. — Die Handelskammer wird mit den übrigen hessischen Handelskammern Schritte tun, um die angestrebte Einbeziehung des gesamten Dau- aewerbes in die Derussvertretungen des Handwerks zu verhindern. Die Handelskammer hat fich dafür eingesetzt, dah bei Entrichtung der Einkommensteuer für 1920 jedwede Härte vermieden wird; es ist ihr auch zugesagt worden, dah In allen Fällen, wo die Entziehung gröberer Steuerbeträge aus dem Geschäft dessen weitere Existenz nachweisbar in Frage stellen oder zu sonstigen schweren Störungen führen wird, auf Antrag Stundung oder Ratenzahlung gewährt werden kann. Die Handelskammer wird ferner bei dem Hessischen Handelskammertag folgende Anträge zur Weitergabe an die zuständigen Landes- und Reichsbehörden stellen: Die Zahlung der Einkommensteuer für 1921 in Raten soll statthaft fein; bei Einstellung des nach §59a des Einkommensteuergesetzes zulässigen Erneuerungssonk^ in die Bilanz ist den Steuerpflichtigen seitens der Finanzämter weitestes Entgegenkommen zu zeigen; die scharfen Vorschriften der Reichsabgabenordnung über Auskunftspflicht in Steuersachen sind zu mildern; die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen über Verzinsung gestundeter ober zuviel gezahlter Steuerbeträge sind zu ändern bzw. zu ergänzen; in den bei den einzelnen Finanzämtern gebildeten Steuerkommissionen ist Handel und In
dustrie §ine ihrer Bedeutung entsprechende Vertretung zu sichern und den Handelskammern das Vorschlagsrecht einzuräumen. — Um Aufklärung über die verschiedenen ©teuerfragen In die Kreise der Kaufmannschaft hinein'utragen. beschliesst die Handelskammer, sich um die Veranstaltung von Vorträgen zu bemühen. — Als ehrenamtliches Mitglied des bei dem Landesfinanzamt In Darmstadt gebildeten F i n a n z g e r i ch t s wurde für den Bezirk der Handelskammer Herr Kommerzienrat Adolf Klingfpvr (Giehen) benannt. — Bei den zuständiger' Reichs- und Landesbehörden ist schärfster Widerspruch gegen die geplante Des rei - u n g der Genossenschaften von der U m- satzsteuer eingelegt worden. — Zur Reuregelung der Wandergewerbe st euer sind von dem Hessischen Handelskammertag folgende Anträge gestellt worden: Die Schätzung des Verkaufswertes der Warenvorräte durch die ©teuer» Verwaltung soll zuläs.ig sein; Ergänzung der Warenvorräte während des Verkaufs ist sofort anzumelden; die fällige ©teuer- summe muh sofort entrichtet werden; die jetzt gültigen Steuersätze sind um das 20sache zu erhöhen.
Es ist von den hessichen Handelskammern die Au Hebung der Dekann ma^ang ü e? Zeitungsanzeigen vom 16. Dezen >bec 1915 als nicht mehr zeitgemäh angeregt worden. Rach dieser Verord ung dür'e.i A zeigen über Angebot u d Rach age i brr Segen ä b? deZ täglichen Du arfs in periodischen D.uckichrif en nur mit Qlrgaie des Ramens ober dec Firma sowie ter Woh:ung des A'zeigender zum Abb.uck ge- brache werden. — Dce hessischer Handelskammern haben beantragt, tah § 139 e des Vor- entwurss eines Gese es über de Arbeitszeit der Angestellten ci e Fas ung erhält, wonach außerhalb der Gechäftsz.it der Ladengeschäfte der Verkauf von Lel-ens» und Genuhmitteln nir noch in Schankstätten anb Wirtschaften unb nur zun sofortigen Genusse statt, Inden darf. — Die Hessi chen Handel», kümmern Haden den Erlah einer Aussührungs- desiinmu g zu § 14 des ©checkges etzes an- aeregt. u o in cintra d ret benimmt werden s ll, dah eine 2 r u z hl ng von D e r r e chn u n g s-
©chlesinger erhalten hat, als dem Staate ver> fallen erlitt Das Urteil gegen Schlesinger lautet grmäh §233 bed Reichost rafgesetzbuches auf zwei Monate Gefängnis.
Vier Monate Gefängnis für „Wrntsterprasident" Oerter.
Draunfchweig, 31. Jan. (Wolff.) ____
der ersten Strafkammer des Landgerichtes Braunschweig wurde heute In dem bekannten Prozeß gegen den früheren braunfch vngischen Mtnister- Präsidenten Oerter und den vielgenannten Dsychoth.rapeuch Otto S ch 1 e f i n g e r aus Blan- fetburg t Harz, genannt Otto Otto, das Urteil gefällt Wie die .Braunschweigische ßan- deszeitung" meldet, wurde Oerter nach § 231 des Strafgesetzbuches wegen ein'acher Bestechung zu vier WonatenGesängnis verurteilt Auhecdem wurden die 20 000 Mark, die er von
Doppelt sparsam ift die echte, gute f 63 \ Pfeiffer ADillere / \ ftaffee-€ffenz
I /j\ | dennfie ift fo ergiebig, daft trwm
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