Ausgabe 
31.8.1921
 
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RreiS Schotten.

ID. Llnter-Seiberlenrvd, 30. Aug. On unserem mit Wasser sehr schlecht versorgten Dorfe war man lange Zeit im Zweifel, ob man sich für den Anschluß an die elektrische Üeberlandanlage der Provinz Oberhessen oder den Dau einer Wasserleitung entscheiden solle. Nun ist der Dau einer Wasserleitung beschlossen. Da die Quellen sehr weit vom Dorfe liegen und noch Wasser von Stumper­tenrod zugeführt werden muß, ist mit minde­stens 400 000 Mark Baukosten zu rechnen. Die Ouellsassung wurde schon früher heraestellt, die Fertigstellung der Leitung aber damals als unausführbar unterlassen.

ed. AuS dem Vogelsberg, 30. Aug Wenn auch die Regenfälle der letzten Zeit keineswegs neue- Grün auf den fonnverbrannlen Hutw^den unO 'El fen h-rvorzu zaubern vermoch­ten, so haben sie doch genügt, den Ehamplg - non in groben Wengen zum Wachstum zu drin­gen Di« Bauersleute haben fast allgemein die Scheu vor den .giftigen Schwämmen" abgelegt und genießen, mellt dem Beispiele der bei ihnen Vcschä t gt gewesenen französischen St l grg fange- nen folgend, den Champignon. Andere, schwerer ertennbare eßbare Pilze werden kaum gesammelt.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Darmstadt, 31. Aug. Eine grobe Protest Versammlung wesen dr Ermor­dung SrzbergerS wird heute nachmltt<rn aus Der- anluflung der Sozialdemokratischen Partei und der llvP. stattsinden. Ansprachen werden Staats­präsident illrid), sowie Redakteur Heile, Frank­furt a. M., hallen. ES soll sich ein Demonstra- tionSzug durch die 6traben der Stadt anschlleben.

fd. Grob - Ge rau, 30. Aug. Der Dieb­stahl von O b st an den KreiSstrahen hat einen derartigen Umfang angenommen, daß selbst der verstärkte Feldschutz nicht mehr in der Lage ist, den Spitzbuben entgegenzutreten. Qnfolgedessen hat das Kreisamt angeordnet, daß die Obstversteigerungen sobald als mög­lich vorzunehmen sind.

Hessen-Nassau.

Terbaftung einer Schwindlerbande.

spd. Frankfurt a. M., 30. Aug. Die Kaufleute Eduard Ledinfohn aus Berlin, der Reisende Alfred Aron aus Krakau und Dronislav B i n i e s z k i e w l c z aus Berlin er­lichen in zahlreichen Zeitungen Anzeigen, durch die ein .Geschäftsmann" zur Abwicklung eines guten Geschäfts auf ein bis zwei Tage 45 000 Wt. Darlehen, für daS Deckung und Sicherheit vor­handen sei, suchte, und in denen demrasch entschlossenen Geldgeber" 5000 Mat Entschädi­gung in Aussicht gestellt wurden. Das Trio ar­beitete nach Schieberart in der Rolle bes Ber- mittlers, des Verkäufers und des Käufers zu­sammen. Der Vermittler trat mit dem Geld­geber in Verbindung und legte zur Bekräftigung seiner Angaben, dah er von einem Lieferanten auf Zahlung gedrängt werde, gefälschte Rech­nungen einer fingierten Firma aus Solingen vor. Aus diele Weife gelang es den Schwindlern, einen Kaufmann in Frankfurt a. W. um 70 000 Mark, einen Kaufmann aus Köln um 30 000 Mark, einen Berliner Kaufmann um 36 000 Marr und In München mehrere Geschäftsleute um Sum­men, deren Höhe noch nicht festgestellt ist, zu prellen. Die drei Verbrecher wurden jetzt in Stuttgart fest genommen. D-i ihrer Verneh­

mung stellte stch heraus, vatz sie nur Mit­glieder einer groben Verbrecher» b a n b e waren, die, in zahlreichen Gruppen ver­teilt, in den letzten Monaten in fast allen deutschen Großstädten auf die gleiche Welse grobe Betrü­gereien verübten 3n Dufleldors wurde eine zweite Gruppe dieser Detrügerbande feftgenommen. Der Häuptling der ganzen Gesellschaft ist ein angeb­licher Fritz Simshäuser, 27 Jahre alt, aus Wattenscheid. Sims Häuser konnte noch nicht er­mittelt werden,

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fd. Höchst a. M., 30. Aug. Ein Raub - überfall wurde Montagabend unterhalb des AiederschützenhauseS verübt. Zwei Kerle, von denen einer mit einem Revolver bewaff­net war, gingen auf ein dort sitzendes LiebeS- pärchen los und zwangen den Mann unter Drohungen zum Hochheben der Hände. Dann raubten sie ihm seine Barschaft in Höhe von 200 Mark. Hierauf verschwanden die Räuber in der Richtung nach Frankfurt.

fd. K e l st e r b a ch, 30. Aug. Hier und im benachbarten Schwanheim sind eine ganze Anzahl von ThPhuSerkrankungen vorgekommen. Dieselben betreffen nurIuaend- liche und werden auf das Malnwasser zurück­geführt.

dz. Saiger, 30. Aug. Der Student Karl EHellus von Marburg, der auf den Hansa- Zement- und Filterwerken hier praktisch tätig ist, geriet in die Schnecke einer Maschine, die ihm einen Fuß fast ganz abriß.

fd. Wiesbaden, 30. Aug. Wegen ver­suchten Giftmordes wurde von der Kri­minalpolizei ein 15 Zähre alteS Mädchen aus Wiesbaden in Untersuchungshast genommen. Das Mädchen stand bei einer hiesigen Herrschaft In Diensten und hatte im Zorn darüber, dah ifjr die tausfrau befahl, ein paar schlecht gestopfte trümpfe wieder aufzutrennen, ihrer Herrfchast In den Abendtee Salzsäure gegossen. Der Haus­herr bemerkte glücklicherweise gleich den unange­nehmen Geschmack des Tees und verhinderte, dah andere davon tranken. Spater wurde festgestellt, das) eine nicht ganz unbedeutende Menge von Salzsäure in dem Tee vorhanden war.

Landwirtschaft.

Wieviel Kartoffelsorten gibt e<?

Die Zahl der verschiedenen Kartoffelsorlen ist ungeheuer grob und viel gröber als im allgemei­nen angenommen wird. 3m Anbau auf gröberen nennenswerten Flächen in landwirtschaftlicher Kultur befinden sich zur Zeit in Deutschland mehr als 1000 Sorten. Von diesen 1000 Sorten be­finden sich etwa 200 Sorten wiederum Im großen weit verbreiteten Anbau. Die einzelnen Sorten kann man In verschiedene Gruppen nach verschie­denen Gesichtspunkten einteilen. So unterscheidet man:

1. Frühe, mittelfrühe, mittelspäte und späte Sorten; 2. unterscheidet man verschiedene Gruppen nach der Form der Knolle, wie Rieren-Typ, Magnum-bonum-Typ, 3mperator-TyP, Industrie- Typ usw.; 3. nach der Farbe der Schale und des Fleisches, tote gelbe, Weiße, rote, blaue usw.

Eine neue Sorte entsteht durch Kreuzung ver­schiedener Sorten, indem der Blütenstand von der Blüte einer Sorte auf die Fruchtstände einer an­deren Sorte übertragen wird. Aus den entstehen­den Beeren werden dann die winzig Deinen Sa­

men, die nicht größer sind alS Blumensamen, müh­selig gefummelt, um im Frühjahr zeitig in Blu­mentöpfe oder kleine Kästen ausgelegt zu werden. Diese Deinen Pflänzchen werden dann mehrere Male verpflanzt (pikiert) und ergeben im Herbst bereits Knollen. Die Nachkommenschaft auS diesen Beeren ist mehr oder weniger verschiedenartig. Sehr diele Nachkommen werden sofort wieder anS- geschaltet, während die wenigen guten zur weite­ren Prüfung beibehalten werden. Auf diese Weise wird bereits von einigen Züchtern Deutsch­lands seit vielen Jahren mit Eifer daran gear­beitet, neue Züchtungen hervorzubringen, die bei möglichst geringen Ansprüchen an Boden und Düngung die größten Ernten ergeben. Einer der größten Reuzüchter, Oekonomlerat Böhm, befin­det sich in Hessen im Odenwald Deine Reuzüch­tungen sind bereits in ganz Deutschland weit be­kannt. Die Vermehrung und Prüfung in bezug auf Leistungsföhigkeil seiner Neuzüchtungen führt die Landwirtschaftskammer in Darmstadt aus. Die Landwirtschastskammer vergleicht die Neuzüchtun- f;en unter sich in bezug auf Ertrag und ebenfalls

n vergleichenden Anbauversuchen mit anderen be­währten Züchtungen. Gs ist auch für jeden Laien ohne weiteres klar, daß diese Arbeiten außer­ordentlich wichtig sind. Die Landwirtschafts­kammer in Darmstadt arbeitet mit allen Mitteln daran, zu erproben, welche Sorten für unsere Böden und unser Klima die wertvollsten und er­tragreichsten sind, denn es ist volkswirtschaftlich von allergrößter Wichtigkeit, dah wir mit dem­selben Aufwand an Arbeit und Düngung möglichst große Ernten haben. Zu diesem Zwecke sind in den einzelnen Provinzen Hessens überall verglei­chende Kariosf lanbauver'uche von der Landwirt­schaftskammer in Darmstadt ^angelegt, um festzu­stellen, welche Sorten sich für unseren Anbau am besten bewähren.

Kirche und Schule.

ed. E i ch e l s a ch s e n, 30. Aug. Hier wurde die Anschaffung zweier Kirchenglocken aus Bronze beschlossen. Die Kosten, etwa 27 000 Mark, tragen bürgerliche Gemeinde und Kirche. Da noch die Deinste Glocke des alten Geläutes vorhanden ist, hofft man, ein dem alten eben­bürtiges Geläute zu bekommen.

-m. Hirzenhain, 31. Aug. Zu der in der letzten Freitagnummer veröffentlichten Notiz über die Errichtung einer Gedenksäule wird uns mitgeteilt, daß die Arbeiten von dem Bildhauer Werner (nicht Eonrad) aus Hungen ausgeführt wurden. Zur Herstellung des Stahlhelms mit Lor­beerkranz lieferte Bildhauer Ködding aus Gießen ein Gipsmodell.

-f- Nidda, 30. Aug. Gestern hielt der Oberhessische Verein für die Basler Mission seine Jahresversammlung im Gast­bausZur Traube" ab. Der durch den Vorsitzenden des Vereins, Dekan Guhmann - Kirchberg, vor­getragene Jahresbericht konnte erfreulicherweise fest stellen, dah dem Verein nunmehr 82 ober- hessische Kirchengemeinden angehören. 3m Mittel­punkt der Verhandlungen stand ein einstündiger Vortrag des MissionsinspektorS Müller in Basel über die deutsche MissionSnot und die Lage und Aufgabe der Baller Mission. ES war ein Bild furchtbarster MissionSnot, das der Vor­tragende im ersten Teil feine» Vortrags den Zu­hörern vor Augen führte, über 1000 deutsche Missionsarbeiter Jini) durch den Verlust eines großen Tells der deutschen Missionsfelder ver­trieben, die furchtbare Geldentwertung stellt an

die deutschen MlllionSgesellschaften die schwie» rlgflen Anforderungen, wenn auch der Mission durch Hllse treuer Ehristen im Ausland manche wertvolle Unterstützung zuteil wird, so müsse doch an die deutsch-evangelische Christenheit der drin­gende Aufruf gerichtet werden. In ihren Mis- sionSgaben der Geldentwertung Rechnung zu tra­gen. 3n Ehina stehen die Türen für die Mission mehr beim je offen. An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Aussprache Am Tage vorher hatte in R o d b e i m a. d. H. ein sehr schön txvUwtenefl Missionsfest stattgefunden: in der Kirche predigte morgens Missionar Gchlaudraf. bei der Feier des Nachmittags am FvrsthauS Dlaubzahl spra­chen vor etwa 1200 Menschen die Hofprediger W i d m a n n ®et>ern, MlssionSinspektvr Mül­ler- Basel, Dekan Gußmann - Dießen und der Ortsgeistliche. Die Posaunenchöre von Mockstadt und die Gesangvereine deS Kirchspiels wirkten mit, die Kollekte ergab fast 1100 Mk.

Vermischtes.

Autounfälle.

fd. Frankfurt a. M., 30. Aug. Sonn­tagabend fuhr bei Hattersheim bad Auto des Frankfurter Automobilbesitzers Sturm, als eS in schnellster Fahrt einem entgegenkommen­den Wagen auSbiegen wollte, gegen eine« Telegraphenstange. Der Wagen wurde dabei eingedrückt. Frau Sturm wurde hierbei so schwer verletzt, daß sie nach kurzer Zeit starb.

fd. G r o h - A m st a d t, 30. Aug. In dntr scharfen Strahenkurve kurz vor dem nahen Ri­chen ereignete sich gestern abend ein Auto­unfall, indem zwei sich entgegenkommende Personenautos zusammenstießen. Glücklicher­weise kamen keine Menschenleben zu Schaden. Das eine Fahrzeug konnte leicht beschädigt seine Fahrt fortseyen, während das andere schwer beschädigt vom Platz geschafft werden mußte.

X D e b r a, 31. Aug. Auf der Landstraße zwischen BebraundRotenburg fuhr ein auf der Fahrt nach Kassel befindliches Au­tomobil gegen einen Baum und wurde ret- trümmer t. Die Insassen Apotheker Wölrn und Frau auS Spangenberg erlitten schwere innere und äußere Verletzungen.

Großfeuer.

* Eschwege, 31. Aug. 3n dem Dorfe Heuthen bei Eschwege wurden durch Groy- feuer sieben Dauerngehöfte nebst Scheunen und Stallungen eingeäschert. Die Erntevorräte sind mitverbrannt. Die Entstehungsursache Ist unbekannt.

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GernSheim, 30. Aug. Ein Grovseuer legte in der Nacht zum Sonntag mehrere Scheu­nen und Wohnhäuser in Asche. Die Feuerwehren tonnten mit aller Anstrengung eine weitere Aus- behnung verhüten. Der Schaden ist bedeutend, die Ursache unbekannt.

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Herr Karl Feuser

im 23. Lebensjahre.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen.

In deren Namen:

Philipp Feuser Wwe. geb. Wenzel Kettchen Nlebch« Brant

Krofdorf, den 30. August 1921.

Die Beerdigung findet Freitag, den 2. September, nachmittags 4 Uhr, in Krofdorf statt

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Bekanntmachung-

Die am Samstag den 27. August bekannt­gegebene Zwangsversteigerung findet nunmehr nm Freitag, 2. September, bestimmt statt. U. a. kommen auch einige Möbel

Gestern abend 11V, Uhr Ist mein lieber, guter Mann, unser treuer Vater und Großvater

August Raabe

sanft und sehr friedlich in die Ewigkeit eingegangen.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Fran Ellee Raabe geb. Otto.

Gießen (Wllhelmstr. 3X den 30. August 1921.

Die Beerdigung findet statt Freitag, den 2. September, nach­mittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof.

Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitten wir abzusehen.

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