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jreetTert «. M. 1165».
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m. Jahrgang
Donnerstag, 51. IHärj 1921
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
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Vie Rücklehr des ehemaligen Kaisers Karl nach Ungarn.
Die gestrige Aufsehen erregende Meldung, wonach der ehemalige Kaiser Karl in Ungarn 'T-wnansprüche geltend gemacht hat, bestätigt sich heute in sehr wesentlichen Nachrichten, die wir nachstehend wiedergeben. ES schernt tatsächlich, als wolle der Exkaiser von Etennnnanger, wo er ossenbar verstanden hat, einigen militärischen ^Anhang um sich zu versammeln, nach Budapest vorrücken, um die dortige Regierung und den Reichöverweser zu ter treiben ES sollen indessen aber auch Ber- ! Wandlungen schweben, die einen „friedlichen"
in Steinamanger befindet, meldet diel „Neue Freie Presse", daß er auf Ansuchen der ungarischen Regierung und unter dein I Schutze Spaniens aus Ungarn abgereist ei und sich auf dem Dege nach Spanien befinde Den Blättern zufolge soll der Kaiser während der Besprechung mit dem Reichs- Verweser wiederholt erklärt haben, daß er lieber sterben werde als Ungarn verlassen Nichtsdestoweniger habe er sich den über- zeugenden Dorten der ihn begleitenden Offiziere nicht verschließen können und einge- willigt, wieder abzureisen Nach seiner An- kunft aus Budapest in Steinamanger nahen der Kaiser im Palast des Bischofs Aufenthalt, der von Gendarmen bcuxuht wird Die Garnison von Steinamanger soll dem Kaiser den Treueid geleistet haben.
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Steinamanger liegt etwa 100 Kilometer schlich von Dien und 40 Kilometer westlich der steiermärkischen Grenze, näher au der Merveickrischen als an der ungarischen Haupt- r«Lt Im steiermärkischen Landtag ist
llarlamenr btc Enn'chridung getroffen habe Ter Jtonta sei durch die Mitteilung äußerst erschüttert rrrorien imb soll seiner tiefsten Enttäuschung Aus- bcutf gegeben baden, pa er etnen stürmischen Emp- fiatfl ut Ungarn erwartet batte. Im Zusammen- bemg mit dem Erscheinen de» Königs in Ungarn
dHmg mit dem Erscheinen deS Königs yct, hnc Ine Blätter melden, die Re^ Aer Haftung des legitimistisch gesinnten ehemaligen lEiniftrr? des Innern Benicky und des Präsidenten des Vereins „Erwachendes Ungarn" Smo-
Abflauen der Anwihrbkwegung.
Berlin 31. Mär» Auch der gestrige Noch- nnttag ist in Berlin und Umgebung ohne Zwischen- fall verlaufen Da. wo no® am Dienstag kleine Teile der Arbriterichast geitmh haben, ist gestern durchweg die «rfnt in vollem Umfange wieder ausgenommen worden Auch gestern versuchten die Kommumsten neue Attentate zu infictierrn. die aber verhindert werden Tonnten. In Ixe Kran- zentrale der «EG in der Hut:enstrahe wart ein uichelanntcr Mann eine Handgranate, bre aber nicht explodierte
Das ,,B. T." beruhtet: Zur Audeckung ter TDnam tattentate aut die Charlottenburger eiei- babnbrü-i und da» Elektrizitätswerk Ibummee in Spandau Rudleben ist für die Ermittlung der Täter die bisher ausgrietzte Belohnung von 30000 Mark au' 60000 Mark erhöht worden
Daß „B T." meldet: An der Südecke her Cramrnbnu.*. :anb gestern vormittag eine Streike der SdrobPrliKi 2 Kg. Sormgstofse
schm und ein Frevel ist. Gerade die Ber- Grnyenheit des Kaisers Karl ist nicht danach «tflclan, ihm irgendwelche deutsche Sympa- fbien zuztrwenden, und nnr hoffen, daß feine Mückkehr, wenn nicht durch Ungarn selbst, f» doch durch alle Übrigen in Mitleidenschaft ^zogenen Mächte vereitelt werden wird.
öien, 30. März (Wolffs Da» ErsLeimen König Karls in Ungarn erregte hier »-vor großes Äufseten, aber keine Beunruhigung. $ie Mehrzahl der Blätter betont, daß der König schlecht beraten war, als er sich zu diesem Schritt erschloß Wenn Ungarn in seiner Mehrheit auch «marckisch sei und König Karl als seinen legi- t men König anertnrne, so hätte seine Rückkehr en im Einvernehmen mit den Regierungsfaktoren ir Budapest vor sich gehen sollen Für Oesterreich fei wohl keine Verwicklung |u befürchten, da mit eher baldigen Abreise deS Königs aus Ungarn be- ftmmt gerechnet werden könne Die Blätter brüt* rt 6inielbntm über die Vorgänge m Budapest.
anachhabe der König den Reichsver- weser aufgeforbert, ihm die Macht zu übergeben, do ch Hör thv habe erwidert, teaß der König Unmögliches verlange. Sr Hortbo, habe sein Amt von der Nation erbeuten, und er könne dieses Amt nur der Nation kreber zurückgeben Er müsse, vor die Wahl zwi- '»m König und Volk gestellt, sich auf die «eite br» Volkes stellen Der König solle warten, bis daS
Zu der Aushebung des Tomin uniftpdxit Hauvtauanirrs in Halle wird gemelbrt daß die Sichtung der oorgehinkitfn Parüre da:- Bestehen einrr schon feit lang-m vorbereitet en planmäfü cngrlegtrn komnmmfr.'chen stamv organifario". ergab FastallebekanntenKommuntsten- führet T eutfchlands sind in de n mitteldeutschen Aufstand verstrickt. Auch das Au Treten von Max Hölz ist burd> die beschlagnahmt en Dohimmr; iestgesteilt worden £)öh war Anführer der Band; in Sangerhausen und erstattete von tert feine Meltemgen noL gyiUe S."angene des Leuno.'verkeS bntängten bai Auftreten Hölz und erklärte» sie inen von tbm gezwungen worden, in die Rote Armee enta
rt c f a m n i verfüg: Auch der ehemalige etabt- bhnmanbant von Budapest Luka sic soll verhaftet Vörden fein.
öien. 31. Mär». VTD^ Aus bieiigen nwn» «chistvchen 'inifen erfährt das „Neue Duner Lageblatt die Landbevölkerung ivunb.tr in Scharen nndi Steinamanger. unter Borantta- Sng von Bildern des Kutsers Franz Jose» und
1 Eikan'erS Karl Au den Abordnungen Des Volkes sprach jeweils (Stuf Aulius Andra sv im 3amen des Königs Tie Garmion von Stemam- atger fei schon bereit gewesen, gegen Budapest zu marschieren. Der König habe aber Einspruch er* =obeTL um unnützes Blutvergießen |u Dermetben. Ct habe dagegen verlangt, daß man sich noch einmal mit Budapest in Verbintrnng setzen solle. Daraufhin habe C4raf Anbraiw der ungarischen Regierung in Budapest eine Att Ultimatum ge* feilt Alo Unterhändler des Reichwerweer:- VortbD r-ien" der Minister deS Aeußern Dr. Grog .und andere M.nistrr in Stemomanger nna-tro-rn Schen diesen und Grat Andra, vieren «er donb-
-n im Gange Tie Seatnrnittn hätten den ruck töB die ungarndK Sttgterung trmt# eme nachgiebige Haltung einnehme.
Dien, 30. März. (Dolfs.j Ein Ad«ch- 9(att verbreitet das Gerückt, daß ikkck Ex* liifcr Karl sticht ntehr in Steinamanger be- fnbe, sondern fick nach Gobollo begeben 3abc.
Graz, 31. März <WTB.) Im Landtag bmchten die GnostdeutsLe.n und Bm»ernbünt4er eine dringende Anfrage ein, welch Vorkehrun^n gegen die Dnrchfohtt und bei eventuellen Aufeit- bali des i’rTaiferd Karl in Steiermark gewofsen worden seien Der gvoßdeutsch Landesrat Tr. Hüdier erklärte es dürfe nicht geduldet werden, das; durch das wrgetwi der Habsburger her Anschluß Oesterreichs an Deutschland verhindert werde Der Vertreter der Sozialbttm.'lvaNe gab der Vermutung Ausdruck, daß der Entschluß deS Exkaisers wohl auf Einflüsse österreichischer Monarchisten zuruckzufuhvrn fei. Londes Haupt mann Rinteln erklärte, daß die Bundesregierung ansprechende Weisungen erlassen und daß die steiermärkisch Landesregierung die erforderlichen Verfügungen eew-'ssen Hobe. Hmraus gelangte ein Antrag der Gnohdeutschen *ur Annahme, der sich gegen die R ückkehr der Habsburger wendet und jede Gemeinschaft mit ihnen ablehnt
Dien, 30 März, (öolffj Die politische Korrespondenz erfährt, daß in der Angelegenheit deS früheren Kaisers Karl keine Schritte anderer Machte bei der österreichischen Regierung unternommen wurden. Die Regierung betrachtet die Angelegenheit zunächst olS eine ungarische und ist der Auffassung, daß sie im eigenen Wirkungskreis alles vorgesehen hat, um eine Gefährdung der eigenen Interessen hintan»uhalten. Von sozialdemokratischer Seite wurde das Präsidium beauftragt, in der morgigen Sitzung deS Ausschusses für Aeußeres die Rückkehr des.ehemaligen Kaisers nach Ungarn sofort zur Drache zu bringen und bei dem Präsidenten deS Nationalrats die sofortige Einberufung deS Hauses zu beantragen Es sei unbedingt notwendig, daß unter Mitwirkung der Volksvertretung entschieden wird, ob und unter welchen Umständen die Rückreise Karls von Habsburg durch Deutsch-Oesterreich zugelassen nvrbcn kann. Infolge der außerordentlichen Ereignisse der letzten Tage wurde der Nationalrat für Freitag den 1 April einberufen
Dien, 31. Mär» <DTB.i Die eine Iei- tungskorrespondenz erfährt, ist der angekündiqte Schritt der großen und kleinen Entente gegen jeden Nestaunerungsverfuch der Habsburger tn Ungarn bei der ungarischen Regierung bereits erfolgt Der Reichsverweier Horthv beharrte bei seiner Haltung gegenüber dem Erkönig Karl, womit sich die Vertreter her tschechoflowakischen, jugoslawischen und rumänischen Regierung zufrieden gaben
Dien, 30. März (Dolff/ 3" ein« sorgeskern abtichaltenen Konferenz faßte, den Blättern zufolge, die Parier derkl einen Landwirte in Budapest den (rniKl\I 115. eine energische Aktion gegen bte mutf- Ichr des Kaisers Karl nack Ungarn einzuleiten, und in schärfster Opposition ceqcn die Regierung Telekis, der man Kenntnis des Vorhabens zur ^ast legt, zu cketen In Diener politischen Kreisen tu man b?t Ansicht, daß der Kaiser auf dem Dcge über Tirol und dem südlichen (^biete Le<tcr- «ichs nach Ungarn zurückgeretst fei und unter _ falschem Namen seinen llcbertritt aur ungari-t treten.
mittag zu einem Irbbahen rreurrgrinbt yr einer Gruppe bcroaffnrier Kommunisten und brr Schutzpolizei Diese machte 400 Gefangene
Die die „Vost. Ztg." aus Hamburg meldet, find nach Unterdrückung brfl kommunistischen Putsches zahlreiche Arbeiter ans brr Kommunistischen Partei auägftreten.
Berlin' 30 März DTB - Die die Blätter aus Halle melden, wurde dort das ko m - munistische Hauptquartier, ton dem aus brr Auirubi m Mittev>eutsLland geleitet wurde, von der Schutzpolizei ausaehoben Als die Polizei tn die Bureauräume evnbucig. sprangen die beiden annxfauci Kommunisten SLneioewindt und Hattfeld aus dem ^enftrr auf hai Hof und feuerten von dort aus auf die Beamten Nach kurzem Jeuevgesecht wurden beide getötet Bei der Durchsuchung der Räume wurde eine große Menge Äanatmatrria! und Pläne über die Ausstellung und Einteilm« der Banden, Ünv Führung usw gefmckn tuid) sand sich btt Mekdung vor, baß bte Anschläge auf die Zeitungsbetriebe in Halle erledigt seien Unter den in AschenKeben verhafteten Kommunisten hefotben sich fünf, die drinaend verdächtig sind, die Bombeuansdi ay auf die Landgerichte in Dresden lutb Frelverg sowie auf bett Bahnhof Hettstedt verübt zu bahnt der Verhafteten hat bereits ein (MlänbniS abgelegt, an den Bombenattentaten beteiligt zu sein. Dir Pläne zu den Anschlägen wurden von einem Verschwörerkomitee audgearbeitet, das seine Beratungen in dfxnlottenbuTg abvihalten pflegte. Tie Berdächtigten sind alle Berliner
tzlußerordentliche Berichte.
Berlin, 30 März (DTB.) Tie gestern angekündigte Verordnung dev Reichspräsidenten über die Bildung außerordentlicher Geri chtezur Aburteilung von schweren Aufnihr- Dcrbrrtben und -»ergehen firbi solche Gerichte nicht nur für die Bezirke deS Ausnahmezustandes vor, sondern läßt auch *u. daß nach nfiterer Bestim- muitg des ReichSjustizministerS außerordentliche Gerichte auch an anderen Orten gebildet werden, wo schwere strafbare Handlungat bagangei nxrrten sind, die mit der Aufruhrbewegun-i jufammenbäur gen. Somit werden auch die außerhalb bei eigentlichen Aufruhrgebietes begangenen schweren, gemeingefährlichen Verbrechen, die zur Unterstützung der kommunistischen Unruhen dienen sollten, insbesondere Tyna mit verbrechen, Anschläge auf Ei'en- hahnanlagen usw, in dem verein'achten Verfahren durch die Sondergerichte abgeurteilt
(Ein Notenwechsel mit der interalliierten IHilitärfontrolIfominiifion.
Be rlin, 30 März. (Dolff.) Die in ter* alliierte Mtlitarkontrollkomrnis- sion hat am 18 März 1921 an das Au Sw artige Am t folgende Note grriduet:
In der.Pariser Note vom 29. Januar 1921 ist oer deutschen Regierung der 28. Februar 1921 als Termin für bu Ausführung gewisser militärischer Bestünmun,en ^gebilligt wortem AuS den Meldungem der Kontrollorgane ift nun folgendes seirgestelll worden:
1 Tie Auslieferung der über die zu* geftanteile Menge hinaus vorhandenen Dassen ist nicht vollendet, msbefonderr ist neben der zulässigen Zahl von Maichinengewehren noch oie gleiche Zahl von Maschrncngewebren zu Uebungs- zweckrn vorhanden und es ist eine große Men<tt auseinander genommener Nassen vorhanden, unter ter Bezeichnung Ersatzstücke, berat Ge amtwert von ter deutschen Regierung selbst auf übe. eine Milliarde Mark geschätzt wird Andererseits sind verbotene Na ff en wie Maschinenpistolen, lange Pistolen und Granatwerfer nicht ausgeliefert worden
2 Tas nicht zulässige Artillervmalerial brr Festungen Ä üftrin, Kön rgsberg und Lötzen-Boyen ist noch nicht ausgelttsett worden
3 Tie Auslieferung des nicht zugela'senen Ar- tlllerttmotrrials der Äürtenkfnmgai ist der Kvm- mifston noch nicht angezeigt worden Die Auslieferung des nicht iugdafftnen leichten Festungs- Materials ist *»ar bei'ter Mrhrvbl bet szestungen im »Gange, für Pillau. Marienburg, KSmasbera. Lätzen Boven und Äüftrin ist sie aber noch nicht im Gange
Die mteralliierte Kvntrollbommisswn nimmt Vermerk von den oben genannten Ver^efLungen Sir erlaubt »ich formell darum |u er»uLen, daß vor dem 31. Mär; 1921 Abhilfe ge- *d>affen wird Sie glaubt ferner bermeteben zu iollen daß den Be'ttmvnmgen der Variier Note über die Udriken mach nicht Genüge getan ist
Auf diese Note hat daS Auswä rtigeAmt am 26 Mäv. 1921 folaente Antwort gegeben:
1. Tie RexdSwckr oentzt an Geschützen. Mrnen* rrenern, M 2ickenenxroehren, Gewehren unb Kara- bmern nur noch tee durch Artikel 164 des 8er* rra-e* und durch da- Protokoll nm 2pa i.'st- grietzt-n .Mengen. TVür de »onntge Bewaffnung des Heeres Mhnribt der Bertta- fn-e Zahlen vor Ter Besitz daran überschreite: nicht das Matz teilen, was zur Ausrüstung eines 10000l>Mann- Heeres ei forderlich ist Tie deutsche Stemenmq 11 ater, rrt fit bereits früher cr?ä:tr. brreiL cif Dcr5antenni lange« Pistolen und Mastbinemnsts' 5dt ter Zahl der zugelasiaien Gavtbrt unb ^rra- tzner rr. 3nrtdmmq zu brinam lleteungswasten können nicht als Sai’en im Smne des Vertras*s dttracktet werden, ba fie für bce Verweridung zur« schar'en jib blinden Schuß dauernd unbrouckLar gemachc wordor imb Tie jütziatene eng au:* e ni ander genommene 53anm i*n Werte njn mer Million Mark vorhanden find, ist irrig, wohl ater wie ich in nuiner Note rum 11. ryt*
truar dargelegt habe. Eriatzteite und Halbfabrikate für ®cficn unb iKumtwn von solchem Werte vo«Landen fertige ©affen können au> den vir- txntboini Teilen ohne Neusabrikatt n anderer ‘IrtlC und Imbittnenger Beaiteikung nicht hergestellt werben Um die zwecklose Bertlörrma arjfrr Serie zu vermeiden, halte tee deutsche Regierung be- reitl im September 19'20 vvraestblagen, ter Bestände, soweit sie nicht für hie Tru«e unb KT .ieu§ämier uiimittell*ar ben;tgt netbei, un tr» setzten Gebiete laiem zu lasten. Sie da: terien Vorschlag tn der N^te vom 11. tWbruar erneuert Tie Äontrolltommiiinm behält sich tn ihrer Note vom 19 .Februar„bie Antwort teiriu* iur T,e En tfckie 1 dun (i der Äit-dMrtrrfoire eni ist hl lebt nickt eingegangeii Nach Ärti!ti 180 Absatz 4 und Artikel 167 Absatz 1 be» Vertrages von Versailles ist Teutiditonb berechtigt, txil System der tefefhgtm Werke an der Sick und Chgrcnxe mit der am 10 Januar 1920 vorhandenen Bestückung zu behalten. Tem Drucke der Alliierten weickend, mur.tr sich bic beutldx Rc- gteiung glri-ttoobl aitfdiliefm, unter Wahrung de» Rechtsstanbpunkte» be gantt '.Irtillenemiü- rüfnnni der ^eftungm an der Sükxirenze unb den gröfunt Teil der flrtülene der Cfhclhmgen ante iuliefetn. Sie hat nur für KöniiSterg, 5rü1tnn und Bvven eme Anzahl von Geschützen iurück- Idxilten die iut tBertribtiTung dieser ‘Heftungen erforderlich ftnb Unter den aeamtoärttflen Ver-
i’Ht im Clint vi btc A u »I te ir r u
Geschütze unmöglich Acknlich ist bi Sachlage bei her ?lu»rüfhmg der iteitungen mit Nadia mpstvasten- und -gerät Tiefes Material gebärt begrifflich »um System her ^nnnigfloerfe Tie deutsche Remermm bat daher vertragliches Reckt auf feine Beilttdaltun 1 Heber ihre Verpflichtung hinaus hat sie sich genöttit gesehen, für die ^tftungai an der Südgrenze in tee AhliO- ferung »u willigen ffür die Cftte<tungen matz fie an ihrem Recht fcitbaltm Bei den «füsten- werkcn ift die Ablieferung de» gesamten wri der Kontrollkommission nickt genehmigten Klt^gs- matehal» im Wange Tie örtichcn Ti'nrttkon»- missionen ftrtb über Die ELizelheüen unterrichtet
In ter Angelegenheit der Fabriken 1« Herstellung von Kriegsmaterial sieht die deutsche Regierung ter Beantwortung ihrer Note an tee
■ ■: ' n : m entgegen, deren 3nba:
Kvntrolllommisswn unter dem 19. Mär» mit*
t wurde Sie erinnert bar an daß
des llrietensvettrages ihr da» Recht gibt, die ihr geeignet erscheinenden JVahrifen vorzuschlagen. Den alliierten Regierungen ist nur das Recht Vorbehalten, die Zahl ter Fabriken zu deschrfinken untz solche, deren Lage ihnen nicht genehm ist, abzu- lehnen ES verstößt also offenbar gegen den sfr io» densverttaa, wenn die Kontrollkommistionen bas Recht für sich beanspruchen. Fabriken zu bestimmen, die von ter deutschen Regierung überhaupt nicht vorgeschlagen wurden.
Tie deutsche Regierung bat feiner der Bestimmungen des Frietensverttac« die die .lusrüstung des Heeres und ter Heftungen betreffen. »uwideraehandelt. Ite den Punkten. die zwischen ihr unb den alliierten Regio- rung en streitig sind, ift fie übrriamt. daß ftr bas Recht auf ihrer Seite hat Sie erklärt sich bereit, diese Streitpunkte einem unparteiischen Schiedsgericht tu unterbreiten IL beehre mich. Sie zu bitten, diesen Vorschlag iur Kenntnis der alliierten Regierungen zu bringen.
Bus Amerika
Paris. 30 Mär, -D« ) Nach ter Mekter ig einer Telegranbrnogentur soll die gestern in der „Chicagoer Tribüne" angekündigte Note an die Mächte noch nickt abgegangea fern. Tas „Journal des DeLxttS" meint jevsckh bau tee gestrige Mitteilw'.g au- Km er Erimtemg berubt Sie stimme mit allem fiberem, was man von der amerikanischen Politik wi se Döm Staats-, Sekretär Hughes die Mächte demnächst daran erinnere, datz feine Regelung, die fick au» hem Krieg ergebe möglich fern könne, ohne die jju> tn» mung bet Vereinigten Staaten, io wiederhole er nur da-, was schon fern Vorgänger Colby tn einet Note erklärt habe Es fei möglich, vatz bti letzt nod) ferne 3bte abgeoangei fei Man büne aber glauben, daß 'Amerika einen solchen Schritt oorbemte und daß es fick entnxtrr um eine Note ober um em Zirkular honte-, tn» brn flerfretem her Bereinigten Staaten gesandt wette
Neuyork, 30. März <Dolff. Tal StaatSdepartetnent demen t ier t die angebliche Ueberfendtorg einer Note über die Kriegsabkommen an die Verbands- refliemngen
London, 30. März <DolffZ „Daily Mail" meldet aus Nenyork: Harbin q beabsichtige, den ehemaligen Präsidenten Taft zum ersten Richter am obersten Gerichtshof zu ernennen.
Washington, 30 März. (Dolfs Biota ni ist am 28 abends hier ringetrof'en. Nach HavaS dementiert der „Marin" in aller ^orm, daß die Mission Bioianis finanzieller Art fei.
Da shi vg ton, 30. März sDolfs Tef £xmM#nrmiftrr kündigt die Errickttma erner neant mächtigen Äunfennation in S ckanaha, an Tv Arbeiten werten vonws'icktlich 1: , iahre in Anspruch nehmen Tie Statwv >
qraphieren über den Stillen C-ean ofmr Zw-fchen- uatümen ermöglichen Weitere 3inrfcnftntionai wllen tn Peking, Ehatbm und Äanion errichtet werten.


