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Schiedsspruches des Schlichtungsausschusses vom 8. März 1921 ein besonderer Tarif bestehe, der mir ihre Abteilung Sägewerk dem Sägertarif unterstelle: sie hätte also die beabsichtigte Still­legung nach dec genannten Verordnung anmelden müssen. Die Alsfelder Möbelfabrik behauptete dagegen, als Mitglied des Arbeitgeberverbandes. Fachgruppe Holzindustrie, berechtigt und ver­pflichtet gewesen z,u sein, alle Arbeiter, auch die der Etuhlfabrikation aus-usprrren. Auf Deranlas- sung des Staatskvmmissars für die wirtschaftliche Demobilmachung versuchte der Schlichtungsaus-

ftoft sehr heben* u verzeichnen. 3n aus 5 9rnb unter des Rreifei wird mb bet Dachl g*

Die letzten NeobeileD in allen Arten: Buntstich-, Kreuzstich-, Loch-Stickereien Häkeleien, Oki-, Strick- und Häkel-Arbeiten sind eingetroffen!

mutet Unvorsichtigkeit.

la Dirlammen. 28 Sept, lieber den Brand in Dirlammen ist noch zu berichten, dal) neben den vier vollständig niedergebrannten An­wesen noch ein Wasch inen schuppen von Start Roth vernichtet wurde, der sich in unmittelbarer Rähe des Brandes befand und 6 kranke Schafe und landwirtschaftliche Maschinen barg: die Tiere ka-

men um Dte FamMe Sriebrid) Hanfe! 0. Tonnte von ihrem Hab und ®ui nichts retten als das Bieh, da das Feuer blitzschnell um sich griff. Die übrigen Familien konnten noch einiges Haus­gerät bergen. Etwa 1000 Zentner 5i"udM sind vernichtet Das Brandfeld ist etwa 500 Quadrat­meter grob. Der Schaden beläuft sich aus 700000 bis 800 00? Mark Der Brand soll angeblich durch 5 6,übrige Kinder entf an den sein, d.c in Dorten von Friedrich Hansel II. ein F.nter mach­ten; dort stand die Frischbörner Drclchwafchtn.-. Der Drcsd-wagen uiti> die Dampfmaschine lind vollständig vernichtet. Das Anwesen von 2L ÄöIt­ter blieb infolge des tatkräftigen Sing reisens der sechs anwesenden Feuerwehren verschont. Wasser­mangel beeinträchtigte anfangs die Löscharbeiten der anwesenden Feuerwehren außerordentlich, konnte aber abgestellt werden, indem das Wasser in Fässern von den umliegenden Dörfern heran- gefahren touebe.

gn Eschweg e (Werra), 28. Sept. 3n b?n* benachbarten Dorfe Schwebda wurden ge­stern durch Drostfeuer zwei 'Bauerng-döfte mit Reber gebär desowie fürs argre -ende Scheu­nen. vollständig eingeäschert. Die gesamten Futter- und die noch nicht ausgedroschenen Srntevvrrats sind mitverkrannt. Der grobe Schaden ist nur zu einen: kleinen Teil durch Bersicherung gebetft. Die Entstehungsurlache ist noch unbekannt.

gn Hersfeld. 28. Sept. Durch DroN- feuer wurde die hiesige Bierbrauerei Stein weg bis aus die Umfassungsmauern ver- nichtet Drohe Detreid^>ar:ä e sind mt e brannt Der Schaden beträgt viele Hunderitausende. Die Entstehungsursache ist noch nicht ermittelt

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Ztadtthealer-Abonnement.

Die für die Spielzeit 1921 22 bestellten Abonne­ments können an der Theaterhaffe (vormittags von

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Kirchliche Nachrichten.

Israel. Religions-Gesellschaft. Sabbatseier, 1. Olt Freitag add. 5.35. Samstag vorm 8.00 Rachm. 4.30. Sabbatausgang 6.50. Sonntag morg. 5.00. Montag, 3' Ott.. Diens­tag. 4. Olt. ReujahrSfest 1. Tag; Bcrabd 5.40. Predigt, morg. 6.00 Predigt. Rachm. 4 00. 2. Tag: Vorabd. 6,40, morg. 6.0?. Rachm 4.00. Fesiesausgang 6 40. WochLllgoltasdienst. morg. 530, abds. 5.30.

Berlin. 28. Sept. (WTB.i Wie dte »Vvssische Zeitung" aus Anfrage der S:rliner Staatsanwaltschaft erfährt, ist der Präsident der Berliner Handwerkskammer. Ehren obermetster Karl Ra Hardt, auf Anordnung der Berliner Staatsanwaltschaft in Elbing verhaftet wor­den. und zwar unter dem Verdacht des Mein­eides und des gemeinschaftlichen De- trug es. Zu gleicher Zeit wurden in Berlin der Handwerlskammersekretär Hoffmann unonod) einige andere Personen festgenommen. Rahardt war bereits in der vorigen Woche von seinem Posten als Präsident der Handwerks lammer zu- rüdgetreten. Bon der Wirtschaftspartei waren gegen ihn schwere Anschuldigungen erhoben wor­den, die die Staatsanwaltschaft zum Einschreiten jeaer <bn npranfafiren

fpd. Biebrich a. Rh^ 28. Sept. Durch Einbruch in das Schloß wurde m einer der letzten Rächte aus der französischen K u n sta u 6 st el lu n g ein silberner zum -teil vergoldeter Kelch von bedeutendem Werte g e-

irüesmal vormittags_____

Anträge, die in der vorstehend anaegedenen 3eit nicht erneuert worden sind, werden als er­ledigt angesehen. Für die Folge sind alle Wohnungs-

-1 Uhr) abgeholt werben, und zwar

für den Mittwoch am Samstag den 1. Oktober

Freitag am Montag den 3. Oktober

* * Dienstag am Dienstag den 4. Oktober.

Gießen, den 28. September 1921.

Der Tsieaterbavverein. 10470B

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Die Verluste von Oppau.

Ludwigshafen, 28. Sept. (Dolfs.) Die Zahl der Toten ist nach den Lud­wigshafener Blättern weiter g e st i e ge n. Rach der neuesten, vom Bürgermeisteramt Ludwigshafen herausgegebenen Liste betrug die Lotenzahl am Dienstag nachmittag 3 4 6; die Zahl der noch nicht bekannten Leichen be­läuft sich auf 62. ist also etwas geringer ge­worden; dagegen stieg die Zahl der als ver­miß t gemeldeten Personen von 160 auf 199. Danach muh also jetzt schon mit 5 45 Toten gerechnet werden.

fp. L u d w i g s h a f e n, 38. Sept. 3n Oppau sind durch die Katastrophe anMaschinenund Dorräten Werte in Höhe von 500600 Mill. Mark zerstört worben. Die Gebäudeschäden werden auf 203300 Millionen Mark beziffert. Bei beiden Positionen wird eine auhergewöhnlich hohe Selbstversicherung zu berechnen sein, die jedenfalls 90 Proz. betragen wird. Der Schaben für die privaten Feuerversicherungsgesellschasien wird etwa 50 Millionen Mark betragen. Der Gebäudeschaden soll bei der Bayerischen Landes- brandlasse gedeckt fein.

im. Darmstadt. 28. Sept. Die Landes- versicheru na sanft alt Hessen in Darm­stadt hat ihr Kinderheim zu einer vorerst vierwöchigen Aufnahme von 35 Kindern aus Fa­milien, die durch das Obbauer Unglück be­troffen sind, zur Verfügung gestellt.

bz. B u tz b a ch. 27. Sept. Der Buybacher Gemeinderat genehmigte in seiner gestrigen Sitzung 1000 Mk. als Spende der Stadt Butz­bach für die Opfer in Oppau. Auherdem wurde noch eine HauSsammlung beschlossen.

Billige Kartoffeln für Minderbemittelte.

[] Marburg, 28. Sept. Sine stark besuchte Dertrauensmännerversammlung des K r e l s - bauernvereins beschäftigte sich hauptsächlich mit der Frage, die Lage der minderbemittelten Bevölkerung skreise teils durch unentgeltliche, teils durch verbilligte Belieferung mit Le­bensmitteln, besonders Winterkartoffcln, zu erleichtern. Rachdem der Vorsitzende sowohl, wie auch Hauptgeschäftsführer Fürst unb Land-

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Schlichtungsaiisschlitz der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 27. September 1921.

Die Alsfelder Möbelfabrik soll ihre gelernten Schreiner von Wiedereröffnung des Betriebes an nach Ortsklasse 5 des Dezirislohn abkommens der Hol^irbeitungsbetriebe entlohnen. Die an­gelernten Arbeiter der Stuhlfabrikativn erhalten gemäß dem Schiedsspruch vom 8. März 1921 die Stunde 20 Pf. weniger. Die Löhne der Hilfs­arbeiter sind entsprechend zu staffeln.

Als im April 1921 die Arbeiter einiger dem Arbeitgeberverband der Industrie in Oberhessen angeschlossenen Sägewerke wegen abgelehnter Loynforderungen in den Ausstand traten, sperr­ten die übrigen Sägewerke des Arbeitgeberver­bandes ihre Arbeiter aus; dasselbe tat die Als­felder Möbelfabrik. Gegen die Stillegung dieses I Betriebes erhob der Deutsche Holzarbeiterverband I Einspruch bei der Demobilmachungsbehörde auf Grund der Verordnung vom 8 Rovernber 1920 betreffend Maßnahmen gegenüber Betriebsstill- legungen und Abbrüchen und wandte ein. die Alsfelder Möbelfabrik hätte sich an der Aus­sperrung nicht beteiligen dürfen, weil für sie auf Grund des von beiden Parteien angenommenen

rv berufenen Vertretern der Arbeiterick^ft Der- anbhingen statt. Die Beamten des Lohn- und herfonalburcouÄ erhielten von der Leitung der «»»gesperrten Passirr'chnne, so dah ste dte Arbeit bttbei aufnebmen konnten - 3n Frankfurt tagte cute eine Konserenz des Arbeitergeberverbandes ,t dänischen Industrie und der Verhandlungs- lmmisfion der Arbeitnehmer. Die Verhandlun- ici sanden in folgenden Erklärungen ihren Aus-

Der Arbeitgeberverband erklärt ter grietzmästige Zustand in den Werken ist um- i>l-tnb wicdcr bcr/uf.ellen und den Werls'.eitun- tr die unumschränkte und alleinige Verfügung«- «rtoalt eiitzuräumen. Der Arbeitgeberverband er- fi.jrt, er erkenne für die in Betracht kommenden Leitungen den Reichstarif für die chemische 3nbu- -r.-fe an. Die Wiedereinstellung ber cntlafencn Ar- h'tter und Arbeiterinnen erfolge nach Maßgabe fet Bedarfs und nach freiem Ermessen der Werks­kilungen Metier die Regelung der sich aus dem Pienftalter ergebenden Rechte sei ber Arbeitgeber­verband nicht in ber Lage, schon jetzt eine (Srflä* tuiig abzugeben. Hebe Entschädigung für nicht ge­leistete Arbeit werde abgelehnt. Aus Antrag der rariskommission, die sich aus Vertretern ber Ar­beiter der chemischen Industrie des Freistaatbs Hessen und ber Provinz Hessen-Rafsau zusarnmen- seyt, hat eine gemeinsame Sitzung des Arbeiterrats inb ber Vertreter des Fabrik- und Metallarbeiter­derbandes beschlossen, der Erllärung des Arbeit- «cberüerbanbee zuzustimmen und so den Weg zur Verhandlung über die Erklärung deS Arbeitneh- metverbandes zu ermöglichen. Die Verhandlungen »wischen den Parteien werden nunmehr auf dieser Grundlage fortgesetzt.

mc. H a n a u a. M 28. Sept. Die Gu m m i- |abvit von Dunlop hat wogen Lohnforde-

mc. F r a n k f u r t a. M., 28. Sept. Die M n - sicherheit in Frankfurt nimmt tagtäglich zu, was schon die vielen Einbrüche beweisen. Weiter sieht sich der Polizeipräsident veranlaht. vor den zahlreichen Taschendieben zu warnen. Am gestrigen Dienstag kamen allein über 50 An- zeiaen über Perivnenberaubunaen, bei denen man natürlich meist die Diebe nicht erwischte.

mc. Franks urt a. M, 28. Sepi._ Anfangs Dezember findet voraussichtlich im Römer eine grobe Ausstellung des Zugendringes stall, die unter dem Motto .Das schöne Herrn' steht. Zn dieser Ausstellung soll gezeigt werden, wie man sich mit einfachen Mitteln sein Heim gemütlich unb doch künstlerisch befriedigend aus- flalten kann, ohne dah der Geldbeutel zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

wrrrichaftÄchulbtreLor Schlicht nebst zwe'. 3er» tret em des RentnerbundeS die Lage ber in Be­tracht kommenden Kreise in den dustersten Far­ben geschildert hatten, wurde beschlossen, logen. Patenschaften zu empfehlen und auch in den einzelnen Ortschaften Listen für verbilligte Kartosfriabgabe. der Zentner zu 30 Mk. in Um­lauf zu setzen. Es wurde gewünfch.. durch zahl­reiche Beteiligung das Vorurteil gegen die , hart­herzigen' Landwirte, so würde ja oft unberech­tigterweise gesagt, beseitigen zu helfen. Ferner wurde gewünscht, dast die Landwirte, die Kar- tvsfeln verlausen können, die Aufkäufer des ®r- zeugerverdanbes, dieser ohne den Zwischenhandel die Stadtbevölkerung mit Kartoffeln beliefern wolle, kräftig zu unterstützen unb nicht an Schie­ber au verkaufen. Bei ber Berichterstattung über die Aeichslandbundtagung m Berlin würde dar­aus hingewiesen, da st dem Kurhessischen Landbund die Abhaltung der nächsten grosten deutschen Reichslandbunotagung übertragen worden sei und dah diese im Februar n. Zs. in Kassel stattfinde.

schust EinigungSverhanblungen über den vom Hvl^cirbeiieroerbanb erhobenen Einspruch auf Ent­schädigung ber von der Alsfelder Möbelfabrik ausgelperrten Arbeiter, erklärte sich aber, als keine Einigung zustande kam. für unzuständig, über den Anspruch zu entscheiden, und gab den Parteien anheim, ihn auf dem ordentlichen Rechts­weg ou^au tragen.

Lq* stärkster Vermehrung der Pvrtefeuillo-Ar- Kitfräfte wahrend der gesetzlich fcttge.egim acht- faxbigen Arbeitszeit unmöglich erledigt werden [rtnen. Aus diesem Grunde hat der Staatskom- Aistar für Demobilmachung in Darmstadt die ail- «Leine Genehmigung erteilt, nach Athöron des Ucheilsanilcs und ber Gewerbe in fpektion und mit «Xirfthmnung ber Erwerbslosenkommission, bah bic Äebcrfabriten die Erlaubnis bab?n sollen, ihre erwachsenen Arbeiter und Arbeiterinnen mit deren iKinyerständnis bis zum 30 Rovember d. 3- mU kört Ueberftunben zu beschäftigen.

Hessen-Rasiau.

aesuche in jedem Dlerteljahr zu erneuern.

Gießen, den 26. September 1921. 104698

Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.

Kreiwülige Versteigerung.

Samstag, den 1. Oktober, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich imLöw n", Neuenweg

zirka 5 Nllllc Zigarre».

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rungen ihre sämtlichen Arbeiter ausgef perrt. Als Gegenmastregel soll in Hanau der G e n e r a l- II reit erklärt werden, wenn bis Donnerstag mittag nicht die Wiederrinstellung aller Arbeiter trfolgt ist Die Regierung wurde auf Pie schwe­ren Folgen der Aussperrung aufmerksam gemacht unb loll vermittelnd eingreifen.

sd. R ü s s e l s h e ; m. 23. Sept. Bei einer Ab- liimn.ung der Arbeiterschaft der Opelwerke. ob am letzten Montag der ©fielt beginnen sollte oder nicht, stimmten 1803 Arbeiter gegen den Streik und und 1200 dafür Infolgedessen findet keine Betriebs st illegung statt.

ist jetzt wieder in den von früher bekannten Geschäften zu haben

Für Wiederverkäufen ist LOHNS bei den bekannten Grossisten erhältlich

Vertreten Ludwig Schäckt GieBen, Fernsprecher 1624.______________-

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister 2ll»t A wurde einge­tragen: Am 19. September 1921 die Firma Doemling L Funk, Gictzen. Gesellschafter sind die Kaufleute Trnst Doemling und Julius Funk beide zu Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 11. Sept. 1921 begonnen. Angegebener Geschäftszweig: Agentur und Handel in Lebens- und ©enufjmiitcl.

Am 21. September 1921 die Firma (Emil Altstoff, Giehen. Inhaber ist der Kaufmann (Emil Heinrich Altstoff in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen. Der (Emil Heinrich Altstoff Ehefrau, Adele geb. Halscheid, ist Prokura erteilt.

Am 22. September 1921 bezüglich der Finna F. C Henzerling, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Desgle.chen in Abt. B.

Am 20. September 1921 bezüglich der Spar, und Darlehnskaffe, Aktiengesellschaft zu Steinbach: An Stelle des durch Tod ausgeschiedenen Philipp Haas I. ist Johann Karl Horn zu Steinbach zum Vorstands. Mitglied bestellt.

Gießen, den 27. September 1921. 10459B

Hessisches Amtsgericht.

He Ktdjbermng tn den Höchster Farbwerken.

fd. H ö ch ft a TL, 28. öept Obwohl die Stra- | pjt eine ungewöhnliche Belebung zeigen, tft vte u h e bis bei noch nirgend- gestört worden. Heute -ltmtttaq sanden zwischen der Verwaltung und

Bekanntmachung.

Gemäß Beschluß der Stadtverordnetenversamm­lung vom 23. September 1921 wird der Lichtstrom- preis im Stadtgebiet mit Wirkung vom 1. Oktober d. Fs. von M. 3.20 auf M. 3.50 für die Kwstd. erhöht.

Gießen, den 28. September 1921. 10476B

Elektrizitätswerke, Ueberlanbanlage und Straßenbahn der Stabt Gießen.

Kartoffellieserung.

Die Lieferung von zirka 4000 Zentner ausge- lesener Speisekartoffeln für die hiesige Anstalt soll öffentlich üergeben werden.

Die Bedingungen liegen auf der Verwaltung offen.

Angebote sind verschlosien mit der Aufschrift Kartoffel-Lieferung" bis zum (Eröffnungstermin, Montag, den 10. Oktober 1.3s., vormittags 10 Uhr, einzureichen. 3n Öen Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen und die Kartoffelsorten zu benennen. Die Kartoffelproben sind getrennt von den Angeboten einzusenden.

(Es bleibt Vorbehalten, die Lieferung zu teilen.

Zuschlagsfrist: 5 Tage. 10451C

Gießen, den 27. September 1921.

Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt.

Die Gemeinde Wißmar hat einen schlachtreifen Simmentaler vollen ju verkaufen. Schriftliche Angebote find zu richten an den Gemeindevorsteher. Derkaufstermin Montag, den 3. Oktober, nachmittags 4 Uhr. 10480

)e der Deut» orqen nachmittag Eitrung db, um zkandidatu» ibatur?n. ?u spre- nden Landesaus' vird.

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pi. Auch hin lofl e emW vw ung »ar beM mftallcn. Siele ist bic ME in Frage kommen uht Ser W W-». erun^ Äc tfallenen Lohne u nehmen.

itthcsien.

apt Sie h'e'V mr Zeit derart Len Auftrage M^ach^.ö' heih und lehn' Ä « Infunft; jeng

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Beka»«ntmarl»ung.

Letr.: Die Versorgung von Kranken mit Iusatz- Icbcnsmitieln vom 20. September 1921.

Das von dem Ministerium des Innern erlassene Ausschreiben vom 10. November 1916 mit den dazu erlassenen Nichtlinien über die Abgabe von Zusatz, harten für Lebensmittel auf Bescheinigung eines Arztes (veröffentlicht in derDarmstädter Zeitung" Nr. 266) wird aufgehoben.

Darmstadt, den 20. September 1921.

Hessisches Landes-Ernährungsamt: Hebet

Borstestende Bekanntmachung wird hiermit orts­üblich veröffentlicht mit dem 'Anfügen, daß vom 1, Oktober 1921 ab sämtliche Zusatzlebensmittel, wie Mehl, Zucker und Milch, zur Versorgung der Kranken sowie der werdenden und stillenden Mütter in Weg­soll kommen. 10468B

Gießen, den 27. September 1921.

Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.)

Bckanuintnchnng.

3ur Nachprüfung und eventuellen Ergänzung oder Berichtigung der Kartei des Wohnungsamts .micn alle Wohnungssuchenden, die ihre Gesuche nusrecht erhalten wollen, aufgefordert, ihre Anträge in der Feit rom 3. bis 15. Oktober d. Fs. bei dem städtischen Wohnungsamt, Afterweg 25, Zimmer 1, in erneuern.

Die Meldungen find zu erstatten von den Woh­nungssuchenden, deren Namen beginnen mit den

ga Ettingshausen, 27. Sept. Das Wchnhaus des früheren Försters Hch. Kril 11. wurde in der vergangenen T<ubt fast restlos ein Vaub der Flammen. Ruch der Stall brannte ab Von der Hofreite des Daniel Klös wurden die Scheuer und der Stall zerstört, während vom Wohnhaus nur der Dach stock herunterbrannte und der Oberstock Schaden erlitt. Auch eine Scheuer des Philipp Sommer 1. trug Beschädigung davon, lieben der Feuerwehr von Ettingshausen bemüh­ten sich die Rachdarwehren von Münster. Har­bach und Rieder-Dessingen. des Brandes Herr zu werden. Ihren gemeinsamen Anstrengungen ist es zu verdanken, daß den gleichfalls erschie­nenen Wehren von Queckhvrn und Ober-Bessin­gen ebenso wie dem mit dem Kreisseuerwehr- inspektor Dickore gegen 3 Ubr eintreffenden Feuerwehrkraftwagen aus Dietzen das (Singreifen erspart werden konnte. Degen i/»4 älhr war jede Gefahr beseitigt lieber die Entstehungsursache war bestimmtes nicht zu erfahren. Man ver-