Pfei I dreTeck-Seifen
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^Hühneraugen
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Verglich - WtOlfl - j
1Rartenfrti ert>j(ftld) In vrogm» en» RolenloltpartnbanMungtn.
Behördliche Anzeigen
Wasscrpreise.
infolge der bedeutenden Qrbbbung der Kohlenpreise und der Frachten am 1. Äpru d. 3. wird der Preis deS Wasser« auf 0,65 Mk. für ba« Kubikmeter vom 1. kommenden Monat« ab «höht.
Der jährliche Mindcsiverbrauch für Gärten wird auf 3OQKL festgesetzt.
Di« bisherigen Min destverbrauchsätze für Wohngebäude und die Rabattsätze bleiben be- Qcben. 7221B
Gießen. den 27. Juni 1921.
Städtisches ©aß- und Wasserwerk Gießen.
6 t e b t n g._____________________
Betanntmachnng.
3n unser Handels reg st. r. Abt. 6. wurde heute bezüglich der Firma Rimtsch, Schwalm X (So., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Dietzen eingetragen: Johanne« Rimtsch ist nicht mehr Geschäftsführer
Dietzen, den 27. 3uni 1921.
Hessische« Amtsgericht. 7232B
Wveeken MlIW! 3oWDeeten
Donncrstaa früh 7 Ubr kommt eine grobe cenbunn biete 3ohanui«bccrcn und t'iuibcercu auf dem Branvplay arm Berkaus Mache die geehrten Hau»irmien, die Beeren AuiSinmrtcbAivetfen gebrauchen, darauf aufmerksam, bah ich nur eine einmalige grobe Sendung 511m Berkaus bringe...,,« Heinrich Huhn, Steinstrabe 70
9(d)tung! Sfdjhing!
All die Albcittr htt tfientiften Snhufirit in
SOerficütn, Laha- und M-8tbitt!
Da« mit Wirkung vom 1. Aovember 1920 getätigte Lohnabkommen der chemischen Industrie, Sektion VII der DerufSgenossenschaft der chemischen Industrie, ist durch den Reichsarbeitsminister mit Wirkung vom 1. Januar 1921 für allgemein verbindlich erklärt worden. Da ein Seil der in Oberhrfsen, Lahn- und Dillgebiet liegenden Fabriken bis jetzt die tarifmähigen Sätze noch nicht auSgezahlt hat, fo ersuchen wir sämtliche während dieser Zeit in den obenbezeichneten Betrieben beschäst.gten Kollegen, die im Fabrikarbeiterverband organisiert sind, möglichst bald ihre rückstän- bigen Forderungen dem DerbandSbureau In Dietzen. Dahnhosstratz? 31. münd! ch oder schriftlich einzureichen, damit wir dieselben auf gerichtlichem Wege eintreiben können.
Bemerken möchten wir noch, dah die Arbeitgeberverbände des Lahn- und Dillgebiet« sowie Dtr Provinz Oberbellen versäumt haben, rechtzeitig h de^ Legen die DerbindlichkeitSerllärung zu
Gleichzeitig teilen wir mit, datz die Arbeiter be« DonwertS Abendstern in einen Abwehrstreik eingetreten sind Die Firma will einen Lohnabbau Don 10 bis 20P"v-,ent herbeiführen Wir ersuchen dre Arbeiterschaft, den Streikenden ihre Solidarität du bezeigen und jeden Zuzug fern zu halten.
Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands, Kreis Verwaltung Dietzen
3.A.: Peter Schreiner. Z218D
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Latsch in der 361 Heute geht öl' krgtr M» ” Ä?«S Meß gegen chn f>ätte. Sie trntni, fe geftern lagen stm S* ibn ta »rtaiift ctbdien. sind m>q um daraus ein A Soviel steht danac berget die politisc deS Zentrums be Mn begnügt sich Märungen von denen Herr Math Dohle der Partei Die Einigkeit innei er zu sördern suche ES ist klar, da eigene Mise ( wird. Dir kennen unbelehrbaren un dessen politische C Mangel gerade de legt, die eine Cßc mähr für Cintrach seiner Partei biet trum mag ja wol stehen. Cs kann t ausschissen, v§ne aMtvenden, der zweifellos eine suchen, und an Anhängerschaft | Abstimmung bei lag, bei bet Ni Tros seiner Partei W MvrLerte, \< und erweist, dah Erzberger als er «Wsehen sind.
Außerhalb i senigen Kreisen,! mung ben ®rub gestanden haben, Ausnahme der p, (W sich nicht ftflj es war klar, daß N 6em Felde i ?“rc; Hetman p sehen und kir Ä6)0 m°! Östlicher Solidl Magwort, das Mn nicht erlei anders, da Herr ener Pa^le skru SdLS AGruck a^;Ä b,zF^Un. 3o. rMH SM ^chdrucklits,^^ch^
^urg-A'is.^ .Aaun berbl OhfUrto,tö da S*w*ni« eine e s" tzrzbe «bei 4 q ' 'n
&*Ss », S'GÄ . 's,.7"^ M'*' ?'nister y^gen £■> dich,
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bessert 1257. 5 Proz. Goldmexikaner 775,
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2 Prvz. niedriger. Schiffahrtsaktien unterlagen mäßigernAngebot. Hapag 167 verloren ZProz. 3m freien Verkehr wurden AugSburg-Nürn- berget stärker gesucht, bis 500 Geld genannt. PH. Holzmann unterlagen Realisierungen .359 bis 357, auch Hansa Lloyd schwächer 139, 136. Benz Motoren 218. Neckarsulmer Fahrzeug 325, 324. AnZeboten waren Sellindustrie Wolfs. DiSkonto-Gesellschaft 278*/2 stellten sich 3V8 Pwz. höher. Der Schluß gestaltete sich fest.
Müller'sche Badeanstalt.
Wasserwärme der Lahn am 29. Juni: 18° R.
Hühneraugen u X>ornbnui verschivinden ficter mit Karns Hübner» auneninliteln. 1 Schachtel SMk., ^laiche Mk.LtD nur Central-Drogerie, Schulstr.
Handel.
Berlin, 28. Juni. Börsen st im- muugsbild. Die Börse eröffnete mit teilweise schwächeren Kursen, well der Rückgang der Devisenpreise die Kauflust einschränkte und zu Gewinnstcherunegn Anlatz gab, jedoch stellten sich von Beginn an Kohlenaktien auf die bevorstehende Kohlenpreiserhöhung und die Werte der Dhein-Elbe-Anion, wie Bochumer, Deutsch-Luxemburger, Schuckert und Siemens u. Halske höher, und die weitere Aufwärtsbewegung dieser Papiere wirkte späterhin allgemein befestigend. Chemische Werte und Elek- tri;itätSaktien profitierten aber von der Besserung nur wenig. Bon Spezialwerten gewannen Augsburg - Nürnberg ziemlich 50 Proz., Deutsche Waffen anfänglich 9 Proz. Sonst waren die Rückgänge auf diesem Gebiet aber entschieden überwiegend. Valutawerte waten nur wenig verändert. Mexikaner lagen schwächer. Der Anlagemarkt behielt seine feste und ruhige Veranlagung. Deutsche Anleihen waren teilweise um Kleinigkeiten gebessert. Die Börse schloß abgeschwächt auch am Sin- heitsmarkte auf den andauernden Rückgang der Devisenpreise.
Frankfurt a. M., 28. Juni. Börsen- stimmungSbild. Die feste Grundstim- mung, welche im allgemeinen vorherrschte, erhielt sich auch an der Abendbörse. DaS Geschäft war ruhig, doch fanden in einzelnen Spezialpapieren wieder größere Umsätze, verbunden mit Kurssteigerungen, statt. Höher gesucht waren Doltohm Sell- u. Kabelwerk, Löhnberger Mühle. Scheldeanstalt waren gefragter und wurden mit 614 bezahlt, während Badische Anilin und Farbwerke Höchst sich behaupteten. Der Montanmarkt zeigte meist mäßige Befestigungen. Gelsenkirchen gingen mit 394, Deutsch-Luxemburg 360 um. Kali Westeregeln 430, schwächten sich 3 Proz. ab.
Landwirtschaft.
Zunehmende Pferdezucht.
mc Frankfurt a. M., 28. Juni. Sowohl in der Provinz Hessen-Nassau wie im Gebiet des früheren GrvßherzvgtumS Hessen macht sich ein erhebliches Anwachsen der Pferdezucht bemerkbar. Zahlreiche Landwirte. die früher keine Pferde züchteten, haben sich hochwertige Stuten zugelegt. Die Land- wirlschaftskammern sorgen durch Errichtung von Beschälstationen für gesunden Nachwuchs, der übrigens vorzüglich bezahlt wird, kosten doch heutigestags kaum einjährige Fohlen schon mehrere tausend Mark.
Die Getreideernte beginnt.
fpd. Du« dem Maintal, 28. Juni. Ueberraschend schnell reift in diesem Jahre da« Getreide heran. Mit dem Schnitt der Wintergerste wurde schon allerorten begonnen, und überall sieht man bereits auf den Stovpelfeldern die ersten Stiege aufge- richtel. Der Roggen bleicht zusehends; in wenigen Lagen dürfte auch mit seinem Schnitt begonnen werden. Allen Anzeichen nach fällt die Ernte recht befriedigend au«. Nur einige Körnerfrüchte stehen etwas kurz auf dem Halme, eine Folge der Dürre im Frühling.
Briefkasten der Redaktion.
5. §., eich. Die Einrichtung wurde seinerzeit von den freien Gewerkschaften in« Leden gerufen, fie ist jedoch auch bald von allen anderen Bevöl- kerungsfchichten benutzt worden. Da aber der 2r- beitentarb vorweg.nd vertreten, erfd) int c« verständlich, datz der Einflutz der freien Gewerkschaften auf die Entwicklung dieser Bewegung sehr stark ist, zumal Vorstand und Ausfichtsrat sich meist aus Mitgliedern der vorgenannten Gewerkschaften zusammen! eh t.
stchtSkärtchen eine zweckmäßige Ergänzung. Dem Büchlein sei der Enolg, den die sleitzwe und un- danllrare Arbeit vcrd^ent hat. — Das Bändchen ist
Regere Kauflust führte zu weiterer KurS- erhöhung in Elekiro Schuckert 274, A. G. G. 2991/«. Deutsch-Llebersee waren 6 Proz. ge-
Wandern und Reisen, Bäder.
— Hölscher« Lahntalführer, Der- kaa Harn sch il Bechstedt, Köln, 1921. Zu den ver- schtedensten .Kölscher« Westdeutschen Relfe* und Wänderführern", von denen der Rheinführer wohl am bekanntesten sein dürste, ist jetzt zum ersten Male ein Wegweiser durch« Lahntal erschienen Wertvoll für den Tourist ist das Büchlein vor allem dadurch, dah die angeführten Wegebeschreibungen vom Verfasser sämtlich nach eigener Wanderung wiederaegeben find, der Führer alfo au« der Prari« geschrieben ist und damit Gewähr für Genauigkeit und Zweckmäßigkeit bietet. Daneben bringt der Verfasser geographische, historische, wirtschaftliche und andere Mitteilungen, ohne sich jedoch zu sehr in Einzelheiten zu verlieren, an denen manche andere Wander-» oücher kranken, die gerade wegen ihre« zu umfangreichen Material« tem Al'g m.inint.resse weniger zufagen. Der Text erhält noch durch einige lieber-
gebet erklärten nach Verhandlung, den DezirkS- tarifnertrag künftig anzuerkennen.
Der Einspruch eines Arbeiter« deS Pflastermeisters Heinrich Wirth II. in Ober-Schmitten gegen fristlose Entlassung wurde aut den ordent- llchen Rechtsweg verwiesen, da ein Schlichtungsverfahren nach § 84 de« B.triebsrätegesr(eä dort nicht zulässig ist, wo fein Betrcedsrat besteht.
Der Zentroiverband der Landarbeiter beantragte, den Kreis Schotten zu verpflichten, den KrÄSstratzenwärtcrn die Lbhne des Dar sVertrags zu zahlen, der für die Zeit vom 1. 1. 21 bis 3L 3. 22 durch die Besprechung tm Ministerium he« Innern über die Lohn- und Dienstverhältnisse der Kreisstratzerw-rter und Krelldaumwarte -jnterm 24. 2. 21 vorgeschlagen worden war. Diese Löhne sind monatlich 63 Mk. höher als die bisherigen be« Tarifvertrages für 1920. Mit Rückficht auf die besonders schwierigen finanzi l'en Verhältnisse de« Kreises Schotten wurde eine Erhöhung von monatlich 40 Ml. mit Wirkung vom 1. 7. 1921 durch Schiedsspruch vorgeschlagen.
Ein Stratzenwärter de« Kreise« Schotten, dem wegen Aichiannahme seiner Versetzung in eine andere sreigewordene Strlle x-ekünd'gt worden war, beantragte Weiterbeschä t g ng in s'iner b «hcm- gen Stelle. Dem Antrag konnte nicht stattgegeben weiden, weil die Verhältnisse deS Betriebes dte Aushebung dieser Stelle fordern.
Amsterdam
Brüssel.Antwerpe» . 596,90 598,10 586,90 588,10
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37?,10 372,90 357,10 357,90
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28.6.
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Frankfurt
3'9,50 389,50
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390, 556, 310, 275, 769, 410,
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Schweizer Franken
= 195.75 19*80
KurS
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77,50 77,20 76,(0 70,-
177,— 323,- 273.- 22?;- 181,50 166,- 169.- 149,50 520,-
Kur« 27.6.
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299,50 273,- 532,-
236,50 585 50
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957,- 6,93 16,50
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8.-
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22.70
28.70
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2.25
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Thristiania. . . Kopenhagen .. Stockholm . . . Helsingsorr. . . Italien London NeutzorK . . . . Pans Schweiz Spanien . . . . Wien (altes). . veutsch.Oefterr. Prag......
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Deutschland . Wien........
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Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm. Wien. . . . London .. Paris . . . Beuyork. .
13,52
99,85
28,53
Datum: 1 7.1 l . . . Fr. 125,43 . . . Kl. 59,23 • . . Kr. 88,8) . . . Är. 11730 . . . Kr. 83,8) . . . Är. 117,83 . . . Sh. 97,8) . . . Fr. 125,40 . . . S 23,8)
297,
259,
28.6.
8,10 4.17
8,20
615
963,50 7.14
16,87 135
Datum: 5e/. Disch jinegsanl. 4°/, Disch. Reichsanl. 3*/e Disch. Ne'chsanl. 4e/0 Preuß Konsols Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Nationaibank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . v.-Luremb. Bergw.. Gelsenkirch. Dergw. . Harpenec Bergbau . Oberfd) lef. Eisenb.-B. Oberschlef. Eisenind. . Phönix.'Lcrgb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E.G Schuckerl-Werke. . . Felten-Guilleaume. . Daimler Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerde
Hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim.
Züricher Devisenmarkt.
28. 6.
1073^0 1076,10 1042^5 1046,05 1271,2° 1^73,801239,75 1236,25 1665,80 1669,201623,35 1626^65 ----- 23,15 120,35 120,65.
Kur»
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177,-0 323,- 273,25 226,50 181,50 166,- 1OS.75 148,- 529,- 363,- 334,- £60,- 306^0 274,- 757,-
Fran ksvrt a. M.. 29. Ium.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Bries Geld Brief
Tattim: 27. 3rnL 28. Juni.
Rotterd. 2467,59 2472,50 2407/ 5 2412,45
Marknotierangcn.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt^
600,85 602,15 589,40 590,60
1257,20 1261,30 1233,75 12 6,25 961,-
/Tht einem Teil der Auslage wiederholt-)
Die neue Konferenz der Entente.
Rom, 28. 3unl (WT2.) HavaS. Die Tagung der Konferenz von Porto Rose ist auf den 9. Hüll verschoben worden. Diese Vertagung wurde, tote HavaS meldet, dadurch notwendig, datz die italienische Regierung zu einem Meinungsaustausch schreiten mutzte, nachdem England ben Vorschlag zu einer längeren Vertagung gemacht hatte.
Lloyd George und die Bergarbeiter.
London. 28. Huni. (WB) Dte Konferenz der Be r gw e r k S d e si tz e r und Bergarbeiter mit Lloyd George, die um 10 Ahr abend« zusammengetreten war, vertagte sich^Um Mitternacht, da keine Vereinbarung über die Beisteuer zu ben Bergarbeiterlöhnen erreicht wurde Lloyd George erklärte, er müsse sich mit dem Kabinett beraten.
Die Konferenz zeigte, dem Reuterschen Bureau zufolge, datz die Bergwerlsdcsitzer und die D-rg- arbcüer sich über die Löhne und da- Verhältnis zwischen Gewinn und Löhnen, wenn ein totrb schaftticher Wiederausschwung erso'gt. einig finit DaS Abkommen soll bi« zum September 1922 gelten. Wenn die Regierung eine Beisteuer gewährt, werden die Führer den Bergarbeitern die Annahme des Abkommens empfehlen. Die Lage ist noch ungewitz, da die Führer die Wiederaufnahme der Akbeit nicht anordnen können, bevor sie sich nicht mit den Bergarbeitern besprochen haben.
Rheinischer Frauentag der Deutsche» Voll«« Partei.
Köln, 27. Juni. SarnStag und Sonntag fand hier ein Frauentag der Deutschen Volks« Partei für die besetzten Gebiete und deren Umgebung statt. Aeber tausend Frauen aus dem Rheinlande, aus der Pfalz, aus Nassau und Rheinhessen waren erschienen. Starke Abordnungen hatten entsandt die Frauenausschüsse von Mainz. Worms, Alzey, Bingen, Darmstadt, Gießen, von der Bergstraße und aus anderen Orten Hessens. Arn Freitag fand ein Degrühungsabend statt, Sonntag vereinigten sich die Teilnehmerinnen zu einer Tagung mt festlich geschmückten Saal der Dürgergeselll schäft. Frau Neven d u Mont begrüßte die Gäste. Frau ReichStagSabg. v. Oheimb sprach über die Erziehung der Frau zur Politik, Adg. Dr. Moldenhauer über die Steuerfragen, Frau Abg. Mende über die Deutschen in den Grenzmarken und tm Auslände. Besonders eindrucksvoll war der Dorttag von Frau Mühsam (Mitglied des Reichswirtschaftsrates) über die wirtschaftspolitischen Aufgaben der Frauen. Frl. Dr Bernays- Mannheim sprach über die Kulturaufgaben.
Zum Tode verurteilter Gattenmörder.
Berlin, 28. Juni. Der „Lokalarueiger" berichtet aus Hannover, daß das dortige Schwurgericht den Ziegeleiarbeiter Pott- Hast, der feine Frau umgebracht hatte, um seine Geliebte heiraten zu können, zum Tobe verurteilte. Der Angeklagte hatte die Frau erwürgt und sie dann mit einer Schlinge an einen Baurn gehängt, um einen Selbstmord vorzutäuschen.
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