Ausgabe 
29.1.1921
 
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Samstag, 29. Januar 1921

Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

vr. 24

Drittes Blatt

g n it fl a m t werden gewühlt rfl öiimm, ®rnjd, fciHrnbranb, für Ringel, fcabn, Schmidt. Die 3ab

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289 Fichten.

2,53,0 Mtr. lang.

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4,55

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13,69

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mit 2,56 Fm. 0,34 , , 1,17 , , 20,42 , , 33,78 , 40,72 , , 33,54 , . 41.43 , , 7,22 , 65,88 , ,68,56 , . 54,33 ,

, 5. Kl.

4. Kl.

, 3 Kl.

liefern grubenholz

gemessen Stromge spätere <S:nroenbtrngen wegen der Vermessung sonne der Güte des volles wev- den nicht berücksichtigt. Vorherige Besichtigung wird empfohlen. ~ . .-

Das Gebot geht am den Festmctrr unb ist für jede« Los bnonders ^abzug-'beTr.

Gegen ausre'.chmde Ärckerh.-it roirb Zahlung»»

120 . Derb ftan gen 1. u. 2. ÄL mit 7,15 Fest«.

15 Nm. Eichen.NotzknLppel, 2,5 Ultr. lang

6 = 67 1=1

7 =302

8 =196

Sterilisierte AlparmLch (Bären morie) 6 Mk. die Dose,

Gezuckerte kondensierte Vollmilch 9.60 TOI dar

Dose. Ä w

Der Verkauf erfolgt täglich von 912 Uhr vorm und 25 Uhr natfjm., Sonnabend nur von 912 Uhr Dornt _

6 Kartoffeln Ausgabe am Montag den 31. Januar tmb Dienstag den 1. Februar 1921 tm Lager Sonnenstrahe 3. Preis 40 Pf für das Pfund. Die Bezahl >my und Au«<prbe der Schemr erfolgt im Brennstoffarnt. AUSweiStarte rft mit- ijuhrmoat

7 E ierausgabe. 1 Stück wunr Presse von 130 Mk qtfim Abgabe der 2cbcnSmittdmarfr 6 Ausgabe Dom 31 Januar bis ein fehl. 6 Februar 1921 m den Verkaufsstellen der Firma Gebt. ®neb

1. Jul. *1930 art erhöht ße Beisitzern für bal M iete,n i- ä-lt für die M»ter:

W;

Behördliche Anzeige».

Bekanntmachung.

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich zur Kenntnis.

Di-feen, den 25. Januar 1921.

Der Oberbürgermeister. I. B. K r e « tz i e n.

3a 1 stnaöeÄ MvlieMHU sow. Brul <9116.1, San*-, Flöhe bet Xifl.U.IC Menschen il Tiere Kampolda, » ft- M. Wi nd, un'ch Berk, nnr:

] eaM». Sriienr. Aitcrwe« 1.

WW

(b meine

H°chprozenh,i

e*DO Btne verirtd^tz eämnall ferne» ttatroq.

Es rpnxbrr noch bte Stadtv. Schraaftl, bete Ära» en, Mann, Vinn. Tuner. Okobe

Der ÄntroQ Wtnn-Gtode unrd tfbgele^rt Der »itnag t [ i n g fbm)aC4. der »ntrag der Beubepe tetten roitri angenommen.

T«4 Vermächtnis der ®ri> Dtmmeo» lianxii L> eicheldetm Fbrleu'-r thrr 100 000 T?f. anrv angenommen. Von den hinten ntu» in erster L»tir dre Gvadstätte erhalten werden.

Die Rechnung der Blockschen ©t(>» tuna wrrd genchmtg. Die EmnaMnen betrugen 10035 Mk, die Lusgabcn 9599 P«

Der Fürsvrgeschwe ste r nxrt> dir © oftemg um 600 Mark erhöht, do der gleiche 9»- txtü von der Tarrn ftÄtrr Zentrale be>'JXt wrtft. Dre Nanrraldezüqe werven nicht abge nt

Tas VechnungSelerck» begütstrgt autrwt*!* sich daä Ätnbrrelr* iTuderkulote'. vier ernt» klären ist Au »ade jroner anbei vr Schwestern, fluch bi er »ft der Bmwkm m erhöhen der lnsder für beide Schwestern 3000 Mk. betrogt. Tn Betrag wich auf 10000 Mk mit Rückvergütung vom

itfcriftLubmissiousholzoerkauf" veneben bis ftm- testens Larnslas den 19, Februar 1921,

£1^^150.160 M. 58.- an brät Handlung Fcr*i* 2 teslelled. roten bnie

66 r Kiefern.

QfieBeit

Der Verland des Lwl-es außerhalb des Bezrrks der Oberiörstevri Gi'chen bedarf je nach dem Be» fhmrmmg^ort der Gerrebmcgirng der Cbrrfrfh*rri hin», der M misten al lorstabtnl un a fat Darmstadt.

Wiefern den 28. Im«ar 1921. 1132B

Der^Oberbü rgermris^-r. I. D : F>rJR o f enberg.

Solzvkrßkigkmg UtrM ©iffern.

Montag den 7. Februar 1911, vormittags S'/ Uhr beginnend, werden tn den Waldungen der Stadt (Bienen im Distrikt des Forstaspiranten Drück. Ttöbgen (Adt. 1. 4, 9, 10, 11) versteigert

Eiche 'drrbstangen mit 3,00 Fstm.

Mil* r Bauart

Da bie tztadtverwalrima bestrebt ist. da» vor *r vereutzsrdtr Geid rruxrtvt? in ®rfecn tzv be*- lassen, um dir wirtschaftliche Stellung der hefigen (^enrrt*eftnin^dblfnbei ,u fhfetex, wMjten twr besonders auf «tlgcnbe# hin werfen:

Die Bauhütte ist an txri Otiffteoden gr- aründetes Unternehmen und gwcrr m der £>auW- stiche von jroet berren, euem fcertn ans Kvostvrf rr einen Öerm aus DmHcnba ch. Die Bauhürie be­schäftigt keme OhrjniT Än^itrilten, Kausteute, Techniker, kknechte, Arbeiter, zahlt terrrrla Steuer und baut nie ein $xm4 für etgmr Recherung wie alle Unternehmer. Etz liem frwrfä Nuhen bei deren Berücksichtigung für die Stadt vor

Wir bitten die Stadtoerordnrren-Bkrstwan- Lnrrg, unseren Protest gütigst bcrucfiidyigm ai wollen unb dafür riiwutrctrn, datz auch der Zuschlag ymn yncitrn Bau der Berermgung der Bauiaurr- netorrrr Gietzartz altz billigster erteilt wird."

Tie Stadt v Kinn uiA G rode bringen be- eu folmmden Antrag an:

vormittags 11 Uhr, «n den Ober­bürgermeister der Stadt Die feen.ein5»- reichen woselbst um die angegebene Zeit kt An- rorsenhrit rtrva erschrmener Bieter dtze ErSfftnrng der Angebote fiartimbeL

Wegen vorheriger Befichtigwrgdes Lwl-es wende man sich an den obaigaenmtm Ftzrfter. Nähere Auskunft erteilt and) b* Oberftzrsterei

Holzverfteiaerung

Donnerstag den 1. frebruar 1921 lall tm Cang-®ön|er Aemeindewald Distrikt Haide nachstehen» des Holt versteigert werden:

139 Niesern »Stämme 1-5. ÄL mit 47,54 Festm.

,,Wir beantragen die Submission für die Maurrarbeiten an den Neubauten der Ifttiser-Dler aujutycbcn und diese Arbeiten in Gemernsckiaft mit den Käufern an der BleiclLtrafee aus-uschreiben, da­mit einer grtzfecrrrn Anzahl Unternehmern (Megen- kit gegeben ist, sich an der Bevgebung tu beteiligen. Eine Verzögerung durch spätere Bergebunz tritt tridX ein. Tie Erbarbeuen können in-mtschen durch Arbeitslose fefrr gut autzgefüdrt werden, für »eiche wir doch für Arbeit sorgen müssen."

Tie Submission hat ergeben für Wohngruppe II baugtnvrblirfx Unternehmer 133 127 Mk., Bau­hütte 134 053 Mk . Dolrngruppe III Unternehmer 124 875 Mk . Bauhütte 126 071 Mk.

Tie Daudepuiatum schlägt vor, bafe ben ver­einigten Maurermeistern die Baugruppe IH, der Änrijütte die Gruppe II übertragen twrben soll

Stadtv. Grobe vertritt den Svandpunkt, bafe nach ben Grundsätzen der Submission den Unter­nehmern beide Boulen übrrtmgen werben müßten Stadt v. Mann spricht für die Bauhütte und betont, bafe diese in der aleichen Weise zur Steuer heran gezogen werde, wie der einzelne Unternehmer Im übrigen ist er mit der von der Baudernttarion uorgeschlaqenen Vergebung rinoerstaitden, glaubt jedoch, bafe die Baichü.te bei bet eigentlichen Aus- sÄhQmg der Bauten billiger sein werde Stadto. Grobe rechtfertigt bec Haltung der Unternehmer. Stadtv. Maier spricht für den Beschluß der Baudepntation. Stadtv. Winn erklärt etz a!8 unyreds, bafe ein Unternehmer mit sieben andern gleidyteüelll werbe und recht fertigt seinen Antrag Stadtv. kling beantragt bk Vergebung aller Arbeiten an die frefigen Bauunternehmer Stadtv. Mann erweitert seine vorherigen Aus-

steine« fftr bte Antza^ der Blrichstrntze wrd Zefstngstnatze werben 63 000 M7. bertnlrgt.

3« r Herstellung der Sttafeen- kanäle in bet verbindtmgtzstneche Müschen l'ud» und Friedrichftnahk nxrt> ein Strebt! von 65 000 Mk. sonne für den Autzvau der Starfee Mmschen Nai'er-ASee unb Lichrr Strafte |irr Hanb- msnn strafte r'Äatita nbflerberttn \ ein fotter von 205000 Mk bewilligt.

3er Benutzung der Straßenbahn werden an Änqefkllt-t der Stadt Mvmutzstrrten M 17,50 ML. autzgcgeben

Stadtv. Kiel bevrtrog: die gleiche Srmäft-.- amtg für Arbeiter überhaupt, sonne für untere .beamte tmb Schüler.

Be^r kkren zien teilt trat, bafe dretz noch der ftnanziellen Hoge der Straftenbrihn nicht müg- tütz ist. ,

Tie Erd-uud M anerarbeiten für btt DohramgHgruppon II itzaus Rr 53, 55, 67 und 59 an der fttmer-Ällee) unb III (dautz 9h. 61. 63, 65 und 67 an ber Lenser-Allee) sollen Dergbm wer­den. diertzu verliest Berg <*rer»ien folgende (St n- gabe de» Verbandes bcmgrioerllicher Unternehmer m inurtgevfracte Sereinigung der Bau­unternehmer Güftentz, der sieben BangrichSste an- geschlossen sind, tnytriticrl dagegen, bafe sie ba ikurtrung von städtischen. Arbeuen her Gesellschaft Bauhütte gegenüber benachteiligt werden soll

IÜi November rrrrigen ^ahretz ro.rrbr bei Ver­gebung des BaueS eines Sxnne» an der tttiftrallee bet ZuscÄag der Gesellschaft Barchütte der Mrntei't- fordernden gemäfe Artikel 127 der SlSddcorvnung für da» Grofther^gkmn dessen vom 8 Jult 1911 erteilt, das »weite £xni6 wurde der Veirini^ung in dankbar anerkanntem (rrugcgentDmmen seiteictz

....... FichlenstSeke.

Iusammenkunft an ben Ochsenwlese«. RSdgener Strotze. Dietzen, ben 28. Fanaar 1921.

Der Oberbürgermeister 3. D l Dr. Nolenbertz.

. h,r Arölie f

<«»il ort'

, WiesenhobelMart Düngerstreuer I Häckselmischlnen IjMCtepi-P«

eferstein .CH lObsrh»»»»1 »c EruUtiW

wirb auf drei erhtzdt.

Dem Forstwartaspiranten in RSbgen wirb für km Fahrrad eure Abnützung »gebühr von 150 Mk. jährlich bewllligt.

Dem Männerbadeverein werbei, weitere 37. Kubikmeter Fichtendeibstang^n kosten­los »in Befestigung detz Lahnusertz zur vcriügung gestellt.

Die Wochenmarktordnung wird ab- aeändert. Die Schausteller beantragen eine Vev- längeruiig der Markttage. Beig ff l i n g f p o r gibt einer Messe ran bann BereckLigunq, wenn ftr Gelegenheit zur Arbeit-deschassung bietet. Krämev- messen hält er für nicht angebracht 3tnbtt>. Neuenhagen spricht gegen b* Einrichtung emeS Iurvlatzes auf Otzwaldaacken Stadtv. llr- st adtlst ebenfalls regen Autzdehnung der «rümev- mrfTen. Er unterftüpt ben Gedanken einer wirk­lichen Melle für Ober bei" kn. Er erftrnen an die Gewerbean-stellung 1914. stadtv trau« müllet schliefet sich den Au«lührungen der Vorredner an Beig Slingloor beaw- tragt bafe c« bei der frübrrm dandhadung der Märkte bleibt unb bafe die Einrichtung einer richtigen Indu strio- und bandel-messe erwogen werben soll

ssnlr den Druck der Marktplakate mttb rin Kredit von 1050 Mk bewilligt

Bon drei Wirtschasttzgesuchen nrr* ben jnri genriwnnt Da« Gesuch be« Otto Schmidt & Sck>an kwi rt scho ft-betrieb ün Haufe 9truev 2"2 wird abgrldjitl

Entsprechend den Tanrnmg^ulajyn tu den ümbenulcnm detz Reiche« wirb für bw städtischen Beamten ern Fnbit von 42 000 Mk. bewilligt.

Das Telegramm an den Erkaiser wird -um Schlüsse der Sitzung von 2tabm 1k, el abermvl« Mr Sprache gebracht Er nennt al« Namen der Lehrerin Frl Birnbaum. Da ifbod) zwei Lehverrnrren de« Namen« an he Schule tätig sind, werben abermvl« nähere Ango.ben verlangt.

Tie öffentliche Sivung war gegen 8/<7 llhr zu Ende. _____

Fichtenberbstanqen , 61,04

Ficht,rrrs->stangen , 5,12 "* iktckenn uh Knüppel

füßynmgm. Stadtv Maier spricht gegen eine nochmalige Vergebung: Stadtv. Winn dafür. Stadtv. Kra iling spricht tm Interesse der Ar» beitgeber. Stadtv. Krau -mül ler roenbri sich eben all« gegen ben Äntta^ tkfl flaumdff^Te« unb trrimigt £rr-rebung gemüfe des Submisstontzergeb- nisses. Er schliefet sich dem Anträge Winn an Sufl>tv. Grobe betont ruxipnal« die Grundsätze bt-r engeren Submission. Stadtv Simon be­fürchtet, bafe durch den Antrag Winn die Baa- tätigf'-ii verzögert werde.

Beig fkren-ien lufeert, bafe ba« Angebot der Bauunternehmer formell ungültig gewesen in, ca ihm ssu Anfang die Kvllulaion aeiehlt habe. Ten An'nag Wenn hält er für eine vertögerung Tie Wohnüngchwt fordere feotxrrtige Vergebung

der Stabtvertvaltung übertragen.

Bei der neuerlichen ©ergebuna von städtischen Neubauten soll, wie wir hören bte Bereinigung al« der Mindestfordenden, der .^uidiag «um Bou emetz dausetz ertrili werden, während brr Zuschlag zu dem weiteren £>aufe verweigert und der Ge­nossenschaft Bauhütte erteilt werden soll. Tre Stadtverwaltung such hier m denkenswerter Weise einen Modus einer gerechten Berücksichtigen<i brr verschiedenen ®ieixner B triebe hcrbei^iführen Unser Protest richet sich bargen, bafe bei btriem Modus eine Ungevochttgkeit dadurch Unberücksich­tigt bleibt, bafe die sieben der Brremigung an- geschlossenen Firmen zcusammen mich stärker be­rück licht igl werden, als eine einylne Giesen er Firma- Die GesellschaftBauhütte" Ohne tvr im Flufe befrndl«l?en Aenderung des Berbrnnuugs- wesen« vorgr eisen mi wollen, bitten roh darum, bafe, Weirn schon ein gewisser Turnutz bei Ver­gebung städtischer Arbeiten angewendet werden soll, hierbei die Fi nren altz Grundlage betracht« wer­den müssen Denn die imtraeid)r.ctc Organisation rn der Vergebung nicht eine ehtferig- Bevor- yiigimg der Geselllsc^aft Bauhütte «-blitsten soll, müssen wir darum bitten, bei bet Verteilung der Aufträge da« Verhältnis 7: 1 für bie Vereinigung im BechälMitz »ur Bauhütte an wenden zu wollen Wir erstreben damit ausdrücklich nicht eine Aus- stebuTig des Wettbewerbs, sondern wollen nur btr Berücksichtigmvi diese« Verhältnisse« erbitten, wenn bie Stadt verwiltung, tote wir nach der Handhabung der Zuschlogserteil ung annehmen, überhaupt nach einem Modus strebt, der nicht nur ben Minkvst- forbenben, sondern alle Gtetzcn« i^-tnebe berück- sickftieft. ___________________________

Sitzung der önefetu

_. _ Gießen, 29. Jan. 1921.

gestrige Sitzung der Stadtverord­netenversammlung war zum größten Teil dnrch eine Submission« st reitiakeit wegen einer Vergebung der Grd- und Mauei> arbeiten für bie Wohngruppen U und UI (KaiseElee) ausgefüllt. Bei der letzten Ber- gedung war die neugegründete Bauhütte billi­ger al« die Vereinigung der Bauunternehmer Damals wurden jedoch die beiden (Gruppen an die beiden Submittenten verteilt. Diesmal war das Submissionsergebnts umgekehrt und die Baudepukarion schlug abermals denselben Modus der Verteilung vor. Hiergegen hatten die sieben vereiniaten Bauunternehmer eine ßnrgabc gerichtet, oie für jeden einzelnen Un> ternehmer Gleichberechtigung mit der Bau­hütte, zum wenigsten nach dem SubmissionS- ergebniS die Vergebung beider Wohngruppen an bte vereinigten Bauunternehmer ver­langte. Nach sehr langen Verhandlungen wurde die Vergebung nach dem Vorschlag her Baudeputation genehmigt.

Zur Behebung der Wohnungs­not wurden oewilligt 270 000 Mark für Her­stellung der StraßenkanLle (Notstandsarbei­ten) in neu zu errickftenden Straften sowie 63 000 Mark zur Beschaffung von Groß- Pflastersteinen.

Don besonderem Interesse war nvch eine Anregung be« Beigeordneten Klinyspor, an Stelle einer erweiterten Schaumesse eine rich­tige I nbustrie- unb La n b els messe nach Art der Äewerbeausstellung 1914 ins Leben zu rufen. Dieser Gedanke fand allge­meinen Anklang unb verdient bie weit­gehendste Unterstützung.

Städt. Arbeitsamt (fiirnrn

»eN-vnlage 31, Teleph. 2054.

(F« rennen elngeheni werden

a. bei bleftgen Urbeilaeberw: 1 Gckiöstemacbee Rinnrren- und W'ckelmacder, 1 Gt ler 5 Vro- Difionerellrnbe, I Wärtnet. 2 »telnba ier

tfebrlinge: 1 Bäcker, I Schneider. 1 f>rtleur. ein Kaufmann, 1 Soennler. 1 Maler u. Welfeblnbet; 1 (Härtner, 1 Kleinbauer, 1 Stukkateur, 1 Schrei« ner, 1 Wlaler.

b. bei auswärtigen Vrbelteeberw: 1 landwirttch. .Knecht, 2 Echretuer. 1 Qdler. 1 Schneider, i oerh. Wagner für ®ut, 1 (Härener

Yebrllnee: 1 Schriftfetzer, 1 fitifeur, 1 Gärtner

@4 Indien Arbeit: Schrtitteyer. 1 5RflUerfnect)t, 1 Fabrsticbllüvrer, 1 CberlcbroeUer mit eigenen Hllsskrästen. Kaufleute. Schreiber und ^eiiende, 1 landwiriich Berroaicer, Docker. Hau-bnrichen und ?lu»ldiifer, Vinichinenlchlolfer, jlaiildjlolfeT, 1 Kondlior. 5 Schuhmacher. 1 Zimmermann, 2 Hetzer. 2 Krankenpfleger. 2 Schmiede Welfe- btnder und Anitreicher. I Küier. 3 Tapezierer, Sattler und VoMieier. 1 Küchenchef. Bäcker und Metzner. 4 Kellner. 2 Kraftfahrer, 1 Buchbinder, 2 Brauer. 2 Küche. 1 vamechntker. 1 Bandagist, 1 vdoioaravd

Selenen bei t««r beiten werben eben fall» enigegei» genommen.

Vebrlinne: «Schuhmacher. 8Schreiner. 1 Schneider, 2 flauneme und Schreiber, I b chmied, I Treber, 4 Schlaffer. 1 Soengler, 1 Bäcker. 1 Loch, Awei Mechaniker. 1 örileut, 1 Drechsler.

gelbliche ftbiell ne#:

Es können eingefrellt roerbeir

a. bei bleftgen Arbeitgebern: Mödchen füt taav« über, Dienstmädchen. Vauftranen und -mädchen für einzelne Tage iddjiiee iililetnmädchen. 1 ein'ache Stutze. 1 Lehrmädchen. 1 Haughalierin, 1 Schnei­derin für Herrenkoni ktion, 1 Kontoristin.

b. bei anSwärtiaeo Arbeitgebern: 1 Verkäuferin für DamenkvlC'ektcon. 2 landcoir fchaftliche Dienst­mädchen. Dienstmädchen. Hau»madchen. Zimmer­mädchen. AUeininadchen. 1 Köchinnen. 8 Han»' Hallerinnen. 1 Stutze

99 Ineben tlrbeit: 26ertänftrinnen. 1 Bibliothek«- flebllfln. l Büglerin. 1 Stütze. 2Haushäiiertnnen. 1 iViliallelierin, 1 Krankenoftegerin. 1 Kächtn. 2 Lehrmädchen bei Schneiderin oder Modistin und 1 für Bureau, 1 Schneioerin. I TSafchfrnu, einige Lauffranen,anchfürNachmittagbeichäNigung.

ft werften:

1= 20 Eichenstämme 6. Kl.

J Eichenstamm 5. Kl.

= 2 Dirbenstämmk 5. Kl.

Kiefernschwellen

5L Kiefernbanholz 5 Kl.

8.-5. . . 75,34

Beginn btr Siwmg 4.30 llhr.

Anwesend frnb Oberftürgrrmeiüer ft*eil er, bie Bria F re y, Klingspor, Krenzten, Rosenberg, Selb sowie 31 Stadtverordnete.

Vor Ev^tritt hi die TagtSord inng stellt Stabro. Siel im Namen 1 einer Fraktwn tnr dringliche Anfraae, ob e« dem Oberbürger­meister bekannt sei, bafe am 26. Januar m der 5. "tafff der T?abdienfrfnde van der üdrrerm Wübrn&er ein TelegrammandenErkaifer diktiert worden fei

Oberbürgermeister SPe Her stellt fest, bafe es eine Lehrerin des fJkrmcn« nicht gibt imb bittet um nfifeerc Angaben.

Geschwistern wirft von mm an in bm höheren ©djulen eine Ermäßigung des Schulgrides gewährt. gan\ gleich, ob die Gechtvister bte alriche ober verschiedene staatliche oder stÄftische höhere Lehranstalten besuchen.

Ten Förstern wirft für ©dxrrifxnrirtxtnt eine JuftresentschLdigung von 150 Mk. geroäbrt

Ter Fehlbe 11 ag bei' der ffw dyebunn für Oberidilefren von 162,qO Mk. wird aus die Shab> tafle übernommen.

Tie Wahlordnung für den Beamlen- 2lussämtz der Stadl wirft verlesen und genehmigt

ZurBeschaffungvon GrofePilaster-

8u 5tr. L A. u. W. 283.

Bekanntmachung.

Auf Gründ des ß 9 der Verordnung über Maß­nahmen gegen TBofenungsmangel vom 23. Sept. 1918 (N -Gef -Dl 5.1143) in der Fassung des Neichsaeseyes vom I I. Mal 1920 (N-Ges.-Bl. S. 940) wird hiermit mit Zustimmung des Neichsardeitsministeriums für da» Gebiet des Freistaates Hessen bestimmt, bafe Neubauten, die nach dem 1. Oktober 1920 bezugs­fertig hergestellt sind, den aus Grund der obengenannten Verordnung erlassenen Anordnungen nicht unterliegen.

Darmstadt, den 4. Januar 1921.

Hessische« LandeS-ArbeitS- und WlrtschastSami.

Naab. 10648

e'\

^Ven-W1 : ti i

9 =140 ,

i= 2 St TBr^wniteliefet (1 .J 4. Kl., 1 - 5. KI.) 1V1= 3 Fichtenstämme 3. Kl.

|= 5 . 4. Kl.

11 = 26 , ba Kl.

12 *214 5b ÄL

Sämtliches vol», mit Äu-mahme deö -rr^en pr 1 unb 2, ist entrirrdet, rerei) mit der janbe

Söiger

SeS®"'

Holzversteigerung.

Tonne re tag den 3 Fe b r» a r sollen tn bm Tifinttm Stangenwald, Sptzefe xnb ftatnbnch versteigere werden:

3 Eichenftämme mit 4,60 Kubikmeter Scheritthol»,

3 Buck,.nstämm« von 4247 Zentimeter Durch- messer mit 4,28 Kubikmeter,

2431 Fi ti>ten--Terb stanaen 13 Äfaffc,

400 Rrn. Buchen- und Gichen-Rei«,

8.50 Nrn. Ficht en-Triitzrris in ganzer Länge trab

10 9cm. Buchen-Stäcke.

Zusammenkunft vormittag« 9V» llhr «xf der Mar>..-g--r Straße an der Lebest «grenze.

Fr.edelhausen, am 28. Januar 1921.

Frech o. Rabenau'sches Revier Friedelhaufen.

_________Schneider.__________1128

^Jngd - Verpachtung.

Montag den 31. Januar auf weitere 6 Fahre ver- pachtet toerbm. Zulamwenkunft nachmittags l/t Uhr tm .Hamburger Hof^.

Blitzenrod, 21. Fannar 1921. 1092V

Hessftrie Bürgermeisterei Blitzenrod._________

Jagd - Verpachtung.

Samstag den 5. Februar lf. Jahres, nachmittags um 2 Uhr, soll in dem neuen Sckucksaal die der Ge­meinde Burkhardsfelden gehörige Feldjagd, be» stehend aus 1720 Morgen Feld, öffentlich meistbietend auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Burkhardsfelden, am 26. Januar 1921.

Bürgermeisterei Burkhardsfelden. [1098D Schmidt.

Zusammenkunft vormittags v Uhr am Dmduki beim Lüusberg.

Lang-GSns, ben 28. Januar 1921.

Slrgermriftere! Lang-Göns.

-Belten. 1L30D

Stäöt. Lebensmittelamt.

DareiuuiSgabe für bie Woche vom 3L Januar bis 6. Februar 1921.

Nicht recht zeitig abaehollr Ware verfällt.

1. Brot. 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mehl. Brot Kg. 2.25 Mk Brötchen 15 Pf. Wei-enbroMnehl Ätz. 2.90 Mk. Är an tc n b r o t 2.60 Kr an kendrot- bädet: S. Kay, Neustadt: W. Kröck, Neuenweg; Ad. Deichert, Lieftigstrafee; G. Schilling, Bis mar ck- strafee. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. /Verkau'sstelle siehe unter Nr. 2).

2. Mehl, Nährm ittel und Zucker für Kranke: Roh. Wietschel, Krofdorfer Straße; S>OTt« Krug, Wetzlarer Weg: £>d> ixpne, Walltov- fttafee; G.' Rudrtrsdorf, Bismarckstraße.

3. Kranken zivieback: Pret« für an Paket = 125 Gramm 1 95 Mk. B er kauf«- stellen: W. boetters, Frankfurter Strafte, B. Hchomber, 28alttorstrafte: E. Stritter, 9teuftabt

4. NSHrmi ttel: Aufgabe vom 26. Januar bis ernlchl 5. Februar 1921.

200 Grannn Tetgwaren ru 8 Mk. ba« Brunft geaen ?lbgabe der Lebensrntttelmarve 4,

100 Gramm Weizengr«ft zu 1.90 Mk. das Pfund gegen Abgabe der LebenSmiw-lmarke 5.

500 Gramm Weuen-rrieft zu 1.90 Mck für bas Pfund an Kinder vom 1. b» emiOM- 4. Lebensjahr. . , t ,

Lus gäbe der SZäbrmittcI durch die SuctTtixnwrt^» «schäfte. Die eingegangenen Lebens mittel m arurri sind am 7. unb 8. Februar 1921 dem LebatSmrttel- Xtmt. 8immer Nr. 7, emzstreichen.

5. Sonde r ausg abe im Lebens­mittelamt:

Schroeineschmal; 14 Mk. das Pnmd,

Cortuftbeef 7 Mk. die Dose,

Wurstkonseruen 9,50 Mk. bie Do»e, Erbsen 2 Mk. das Psund.

Bohnen 1.-50 Ml. das P'Ltd, Aermeisc 5.20 Mk. das Pftmd,

ln9 täglich frisch

Bollbier

n ii 2J| vdi, " 2.51 n unb aluiarmt)

Bollbier

WMMLU er Aril

WTkWlll

H ll ll ll

irka '/ Liier.

frei HaoS.

Die eifertest<men Lebensmittelmarken stnft am 7. Februar 1921 dein Lebensmittelamt, Zim­mer 7, eintzurrichen r _____

8 Butter. Gegen Abgabe der Fletschwaren- nrnrfe Nr 6 können vom 31. Januar bis ernschl 6. Februar 1921, so lange Vorrat reicht, 40 Gramm gefallene Butter »um Preue von Mk i 56 m Enwfa-g genommen werden. Der Verkauf findet in den bekannten Verkaufsstellen statt

Gießen, den 27. 3anuar 1921. 1116B

Der Lberbürgermelster (grben«mitteTamt).

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AuS ben Waldungen der Stabt Diefeen, unb zwar aus Foriftvartel I (Forstaspwant Bruck- Rödgens Abteilungen 1, 2, 4, 9, 10, IL 23, 24, 33 34 40 soll das nachstehend verrechnete aut- gearbeftete Nutzholz im SubmtHionSnege ver-

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