Ausgabe 
29.1.1921
 
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Bcrlinrr Devisenmarkt.

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Besichtigung Sonntag und Montag 10-12 Uhr.

Bad-Nauheim, 29. Januar 1021. [1103D

Zchuch, Dsandmeister. Auktionator und Tarator.

Geld Brief

Montag den 31. Januar 1921, vormittags 10 Uhr, wird in Hattenrod auf dem Hofe des Eberhalters Konrad Münster

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Agram

Datum: 5 ®/6 Deut. Kriegsanl. 4°/e Deut. Reichsanl. 3/, Deut. Rechsanl. 4 °/0 Preutz Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschl.Eisenb.-D. . Oberschles. Lisenind. . Phönix-Bergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. (Llektr. A. T. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/»Hess Staatsanl. . (Electron Griesheim .

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Habe mich in Nidda als 1080 prakt. Tierarzt niedergelassen und wohne im ,,Ga*tha<ie zar Krone**. Telephon Nr. 13 (Bullmann). Dr.med.vet. Aug. Hofmann

Die Notwendigkeit der Sltkkstoffdllngnna- Wir verwetten aus das heutige ^nkeral der Badt' scheu Anttin- und Loda-,Fabrik über die Wirkung und Anwendung der modernen Stickitoffdünaemütel.

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Bon sonstigen Jndustriewerten waren Stroh- stoff Dresden zirka 2030 Proz. höher ge­sucht, konnten mangels Angebots nicht zur Notierung gelangen. Löher stellten sich fer­ner Zellstoff Waldhof, Zellstoff Aschaffenburg, Eisenwerk.Heyer. Deutsch-Ueberfee stiegen 30 Prozent. Gummiwarenf. Peter stark gefragt. Schtffahrtsaklien anziehend, ohne freien Ver­kehr wurden Deutsche Petroleum lebhaft ge­handelt, 2060, Benz-Motoren 257, Mans- felder Kuxe 4675. Der Schluß gestaltete sich fest bei regeren Umsätzen.

Frankfurt a TL, 29. Fan.

Börsenkurse.

Verein für AerbennteMuiig Gießen.

3ahresver[ammlung

Sonntag de» 6. Februar 1921, nachm. 3 Ubr, imPottkeller^.

Tagesordnung:

1. Geschäfts- und Kastenbcrtcht.

L Feüfetzung bezw. Erhöhung des Sterbegeldes,

L. Erhöhung der Beiträgk»,

4. Wahl des Dorfrandes und AufstchtsrateS.

Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung bitten wir um da» Erscheinen aller Mitglieder.

11490t Der Vorstand.

vezirkrfparkaffe Gießen.

Die am 1. Januar L Fs. fällig gewesenen Zinsen für Darlehen aus unserer Kasse können nur noch in den nächsten 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden.

Bemerkt wird, daß eine wettere Iahlungsausforde. rung nicht mehr erfolgt

' Gietzen, den 27. Fanuar 1921.

--- 24.32 --- 23.20 == 48 50 = 1.30 = 623 -

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Geschaftsverlegung.

Steiner werten Kundschaft sowie der oerchr'en Einivobner'cpaik von Bietzen und Uuigeaend aut gell. Senntuis, üatz sich ab 1. Februar 1921 meine

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Vermißtes.

Dessau, 28. Jan. (WTB) Heute nach- nrutog brach in dem Versandgeschäft von Seiler, in dem etwa 2J00 Arbeiter beschäftigt sind, G r o ß- feuer aus. Der Schaden ist beträchtlich.

* Die er ft en amerikani scheu Milch­kühe un t e c we g s. Ter TampferWest Arrow" mit bem ersten Transport amerikanisä)er Milch­kühe hat am 20. Januar Norfolt verlassen, um direkt nach Bremen zu schreit. Der Dampfer wird voraussichtlich am 4. Februar in Bremer­haven eint reffen. Dem Vernehmen nach l>aben eckige junge amerikanische Farmer und Studenten sich freiwillig zur Verfügung gestellt, den Trans­port zu begleiten, fftr gute Pflege unb Behandlung der Kühe zu sorgen und nach Möglichkeit eine gute Nebers ahrt des Transportes zu gewährleisten.

------------- )

ßreiwillige Versteigerung.

Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. Februar, vormittags 9 Uhr und nachmittags 2 Uhr, otrfteigere ich auf Rechnung der Auftraggeber in Dad-Nauheim. Hauptsttatze 46 und Durgstratze 9 gegen sofortige Dar« Zahlung bestimmt:

Dienstag den 1. Februar in der Hauptftr.46:

1 Nuhb -Düffet, 1 schw. Dertiko, Tisch und Spielttsch, 1 Thaiselongue, 5 Kleiderschränke, 1 Gisschrank, em Wäsche- oder Aktenschrank, 2 Küchenschränke, 12Tische, 14 Stühle, 1 Nähmaschine, 1 Nachtstuhl, 1 Nuhesesfel, 3 Spiegel, 1 Kleiderständer, 1 Waschkomode, 5 Küchen­tische, Küchenbänke, 1 Porzellanschrank, 2 Regulato- Uhren, 1 grotzer Posten Silber und Dilderrahmen, viel Bett-, Leib- und Tischwäsche, Herren-Anzüge, Stiefel, 1 Teppich, Steppdecken, Thailet-Decken, Bett­vorlagen, Portieren, Porzellan, Glassachen, Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie 12 eiserne Perso­nalbettstellen, 2 Holzbetten, Federdecken, 16 Korb- Rohrsessel, eiserne Dartenbänke, Tische und Stühle, * 1 Schiebkarren, 1 kleiner Küchenherd, 1 emaillierter

Datum: 27. Fan.

Amsterdam- Rotterd. 1858,10 1861,90 1913,00 1916,95 Brüssel-Antwerpen . 417 -55 418,45 419,55 420,-»5 . . 1051,10 )353,60 1073,40 1076,10 138^1)1091,10 11'3,25 1116,15 . . . 1223*75 1226,25 125L20 1233,80 ------ 184,80

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Handel.

Berlin, 28. Jay. (Börsenftim- mungsbild.) Auf den heute in der be­stehenden rückläufigen Änrrsbewegung am De- vifenmarkt eingetretenen Stillstand und die teilweise erfolgte Besserung nahm auch die Börsenspekulation zu Beginn des Verkehrs Deckungen und Rückkäufe, besonders in den in den letzten Tagen erheblich im Kurse gewiche­nen Papieren, vor. Es traten infolgedessen >lursbesserunaen von 5 bis vereinzelt 15 Pro­zent ein. Bochumer Gußstahl, Buderus, .Höch­ster, Deutsch-Uebersee gewannen sogar bis 20 Proz. Goldschmidt-Aktien stiegen ungefähr um 45 Proz. Diese Ansätze zu einer Befesti­gung konnten aber später nicht überall auf­recht erhalten werden, und besonders Gold­schmidt gaben 20 Proz. ihrer anfänglichen Steigerung wieder her, da die Uuterneh- mi'.ngslust angesichts der unsicheren Lage we­gen der weiteren Entwicklung am Devisen­markt gedrückt war, wozu auch die geringen Ergebnisse der Pariser Konferenz beitrugen. Valutapapiere und heimische Werte verzeich­neten gleichfalls leichte Kursbesserungen. Bankaktien konnten ihren Kursstand gut be­haupten. Der Einheitskurs für Jnbustrie- ,verte war still bet unregelmäßiger Kurs- bildung. Die Börse schloß auf weitere Befesti­gung. Devisenpreise fest.

Frankfurt ia. M., 28. Jan. (Bör - i e n ft i m m u n g s b i l d.) Mit Rücksicht aus cke (mäßige Befestigung der ausländischen Zah­lungsmittel trat für vereinzelte Jndustrie- vapiere Kauflust hervor. Das Geschäft bewegte iich jedoch in bescheidenen Grenzen. Am Mon- tanaftienmarlt wurden besonders Harpener zu gebessertem Kurse aus dem Markt genommen. Höher stellten sich ferner Mannesmann. Phö­nix gewannen 14 Proz., auch Deutsch-Luxem­burg gut erholt. Hervorzuheben ist auch die Festigkeit der mexikanischen Anleihen, welche zirka 2030 Proz. gesteigert wurden. Oester- reichifche Staatsbahn, 128130, wurden wieder um 70 Proz. gehoben. Bon Elektrv- werten waren A. E. G. sowie Licht und Kraft bevorzugt und höher, auch Bergmann faw> den Beachtung. Eine feste Haltung wiesen auch chemische Aktien auf. Gesuchter waren Scheide- Anstalt, Griesheim und Farbwerk Mühlheim.

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gegeben. Man müsse also vor allem Deutschland in die Lage setzen, zu bezahlen. In erster Lckie müsse das Fckanziystem in Ordnung gebracht wer­den. Es könne nicht geduldet werden, daß die deutschen Bürger wenioer Steuern zahlen als die Bürger der alliierten Länder. Was die Fest'ekung der Schulden betreffe, so besteh.' eck erhöhtes Instvesse daran, daß solxrld als möglich äu tun, im Einblick am ecke eventuelle Flüssigmachung. Nach meiner Ansicht müsse man sich an die Äbmaäutngen von Brüssel mrd Boulogne hatten. Seine Meinung gehe deshalb dahin, zuerst die Löhe der deutschrw Schuld festzusetzen, bann die Mittel, die man nnwenden wolle zur Gesundung der deutrchen Fi­nanzen. Utter die Anwendung dieser Methode müsse man in einer gemeinsamen Kon­ferenz mit den Deutschen verhandcln. Zum Schlüsse erklärte Lloyd George, bei ber gegen roärtiaen Lage Europas sei es vvrzuzieten, eine mittelmäßige, ater sofort anwendbare Methode anjumaiL'en. als längere Zeit dafür zu verwenden, um vielleicht etwas teueres zu schassen. Nack deinEcho de Paris" hat Lloyd George nicht verheimlicht, daß, wenn die französische These sich nicht wandle, er bedauern würde, seine Zeit in Paris verloren zu haben. Diese Aeußerung von Lloyd George nennt s^rtcka; ein briti^ sches Ultimatum. Toumar erwiderte - er sprach von seinen drei gefallenen Söhnen und von Sen Rechten Frankreichs, die man nicht aus- geben könne.

Schließlich sagte Briand, datz die ihm iik gegangenen Mitteilungen aus ter britischen De­legation stammen. Ws er das Minilerrum über­nommen habe, habe er nichts von formellen 95er- pflichtungen gewußt. Auch die Kammer fei der Uebcrzeugung gewesen, di« f-xt.iid'ifd'« N'grerung (xxbe die Binde rein gehalten. öfrcntltdie Meinung in Frankreich könne eine D«'.vtbfctzung erst in dem Augenblick zulasten, in dem der Be­isls für die Zahlungsunsäligleit DeutsMa ids er­bracht sei. Tie Reparationswmmisswn mutzte die Gesamtschuld sesstetzen. Wenn man zu einigen Opfern gezwungen fei, fo müste das aus einem "fühlbaren Grunde gesdrehen. Nach ter Abschätzun­gen von Boulogne hätte Frankreich 65 Milliarden Goldmart erhalten fo.Lrt. Tie ftanckstsche äußere Schuld betrage aber 25 Milliarden Goldmark und man könne nicht einschen, datz man ten Rett der schuld opfern solle. Nach ber ietzlgen r>ahlungsfähiqkeik Deutschlands könne man die Schuld nickt bestimmen Deshalb tritt Briand für bret ober fünf Annuitäten ein.

Nack Pertinaur hat Briand Lloyd George mit einer französischen Ministerkrtie ge­droht, woraus Lloyd George erKä.t bähe, das fei em Grund mehr, um ein für alle­in a L zu m S chluss e zu kommen. Er habe konkrete Vorschläge gemacht, die im Abkommen von Boulogne enthalten seien. Briand hake aber nichts Positives vorg bracht. Wenn man ber taten Me­ditationen bleite, werde bte englisch^ Teleg-rtton abreifen.

In diesem Augenblick schlug der belgische Mr- > nifter Zaspar vor, fich aut'JahreSzahlun- gen von etwa drei Milliarden Gold- : mart'zu einigen. Erst später In ine Zahl dreier Jahreszahlw^gTu zu bestimmen. Tiefen Borsckkag^ . joroo'61 was die Mhe «tis auch tae Fahl ter Jähret- : zcchlimgen betrifft, soll in ter Sauvttache die go- ; ftem eingesetzte Mommisston formulier en. Tie nächste ; Vollsitzung söll Heute nachmittag oder heute oben» l'lattjinten.

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Berlin N. 4

Die Meinungsverschie-enheiten zwischen Lloyd George und Yriand in der

Neparationzsraqe.

Paris, 28. Jan. (WTB.» davas. Tie Re- parationsfrage, die gestern nachmittag ver­handelt wurde, wurde nackmütags in einer Voll­sitzung der Konferenz erneut einer Prüfung unter» zogen. Tie Sitzung dauerte nickst weniger als x> \e r Stunden. Tie englischen und französischen Auf- fttinmgen wurden nacheinander von Ll^oyd George und von Briand dargelegt..tiefe grundsätzlichen Erörterungen waren ziemlich ent­gegengesetzt, daEngland die unverzügliche G e s a m t s e st s e tzu n g ber ^orbe rung an Deutschland verlangt, Frankreich jedoch die Schätzung der Rep.rationsbommiss.ou abwarien will. Ter bei gif dy Delegierte Jas Par brachte schließlich folgenden Vermittlungsantrag zur An- ; nähme: Verweisung der Frage an einen Aus- 452 - ! 1 chu ß, ter sich zusammeufetzt aus Lord d Abemon und Washington Evans für England, Soudjeur und | Toumer für Frankreich, Jaspar und Thoums für Belgien, d'Angelieo und Giannini für Italien und Kangomore für Japan. Ter Ausschutz wird morgen zusammentreten, um einen Entwurf zur Ausglei­chung der gestern zum Ausdruck gebrachten Gegen­sätze yorzubringen. Tie Konferenz wird sodann zu dessen Prückng zusammentreten.

Paris, 28. Jan. iWTB.^ lieber die gestrige Debatte in ter Reparationssrage bericksttt derMa- tin", Lloyd George habe feinen Standpunkt dahck gekennzeichnet, daß die vorherrschenden Mei- nungsverschietenheilen weniger die Sache betreffen, als die Methode, die in Anwendung gebracht werden soll. Man sei sich darin einig, daß D e ut f \ n b bis zur äußeren Grenze der Mögllch- [eit bezahlen müsse. Tie Methode des Fi­nanzministers T oun:er nannte Lloyd George eck unerfüllbares Ideal- Mar. fönnc ten Export Deutschlands nicht unbegrenzt erf;alteit und den deutschen Import nicht unbegrenzt herabfetzen. Für vieles Rohmaterial sei Deutschland vom Auslande abhängig- Man könne auch ferner die deutschen Eisenbahnen nicht mit einer besonderen Steuer be­legen, da die dadurch erzielten Einnahmen bet ter augenblicklichen Lage Deutschlands Papier ohne großen Wert ergeben würden. Dagegen müßten die Wliierten entschädigt werten für ihre ungeheuren Verluste wahrend des Krieges, ganz besonders gvankreich das während des Krieges die größten pfer gebracht habe an YNenschen sowohl wie an Material. England habe ebenfalls hunderttausende von Menschen verloren und 10 Milliarden Pfund Sterling für den st^ricg aus-

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