Ausgabe 
28.12.1921
 
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Mittwoch, 28. Dezember 1921

thiehener Anzeiger IGeneral-Anzeiger für Tberhesfen)

noicn

lanbtil ? froh«.

Oberschlestsche Kinder int Reich.

QEan schreibt un«: .

Immer enger, fester und inniger must das Band werden daS Oberschlesien und das vCcid) umschlingt. DaS ist die Xifgabe der Vereinig­ten Verbände heimattreuer Oberschlester. die e« al« ihr grotzeS Ziel betrachten, daS Deutschtum in dem unS gebliebenen Teile Oberschlesien- zu festigen, dem Deutschtum im geraubten Gebiete

wirksam üudi schon oor dem 1. Januar et« folgen. HandlungSgebilsen und Lehrlinge, 21 n» gestellte in Bureau und VerwoiNlngen, alle weiblichen Angestellten, sowie technische 21 n- ..c stellte und Werl meister können sich von der

Fälschung holländischer Bank«

Vermiedenen PreEsemeldtrngen zufolge i Deutschland, namentlich in SüS- und

Feuilleton.

Lenes von der 6oti>jctȀunfL Die bildende Kunst hat im bolschewistischen

für sie ungünstigen Zwangrirankcnkasse de- freien, indem sie den als Ersaykassen gcsetz-

Nr. 504 Zweiter vlatt

Iugend?

'2üe nach dem lebten polnischen Aulstande di« Vor tn Oberichlriren auf da- flt*

fliegen war. entschlossen sich bie Vereinigten Ver­bände heimanreuer Oberschlelier. den Kindern de» gequälten Sanbe« die Möglichker: zur ®t» holung. zum Aulatmen nach br*. Schreckcnsmo- naten. au: Äeicntm« ihres Vaterlandes zu geben. Sie rieten durch ihre Landesg.uppen tn allen Teile- be* Xeute» die obcrichlclrfchen Lands- leuie und alle ankeren Volksgeno'sen aus, Frei-

Aeue Dege der ReName.

Die Reklame wird nicht dadurch gesunden, dah man dem einzelnen Vlatt gegenüber Verbesse­rung-Vorschläge oder ästhetisierende Poltzet an- wendet. Viel wertvoller ist die Erkenntnis der fach- lich entscheidenden Ge'ichtSpunkte, nach denen Reklame zum BUd gestaltet und nach denen die vorhandenen Vildkarien angebracht werden, um sich innerhalb deS Ganzen behaupten tu törmeiL Wit diesen Dorten bezeichnet der Reich-lunst- ttxxrt Dr. Red-lob die modernen Forderungen die an die Reklame gestellt werden mulen Grw die- in einem soeben bet Rermar Exbbtng m Ber­lin erschienenen Buch Die Sl'enbahn^Rell^e das eine Reihe wertvoller Aufsatze über Desen und Bedeutung der Reklame vereinigt.

wanden werden mutz vor allem . satzrl Redslvo fort,bei der Autzenrellame der Smdruck. al- ob wahnsrnnig gewordenes Pap'er die Fassaden Über­

drücken.

Kein Wunder, dah die Kinder ihrer Freude über die liebevolle Ausnahme in unzähligen Kar­ten und Briefen Ausdruck geben, t>ah ihnen der Abschied von ihren Pflegeeltern recht schwer ge- worden ist Ordentlich au gefüttert, mit zahlreichen Liebesgaben versehen, erfüllt von den schonen Erlebnissen hn groben deutschen Vaterland«, kehr- tcu sie nach ihrer Heimat zurück. Run wissen sie, dotz die Herzen aller Deutschen für Oberschlesien schlagen, bah sie mit Recht stolz auf ihr Deutsch­tum sein können und bah sie immer In ber Rot Schutt und Hilfe im Reiche finden.

Allen die zu dem Gelingen des Werke- bei­getragen 6abcn. sei im Rainen der Kinder, ihrer eitern und im Ramen der Vereinigten Verbände beimaHrcuer Oberschlesier der herzlichste Dank gesagt Er gilt den Führern und Organisatoren der Transporte, er gilt den Pslegeeltern, den Geistlichen, den Behörden und all den Organi­sationen. die tatkräftig an dem Werke mitgearbei- tel haben. Mag da- Liebe-werk reiche Früchte tragen mag es in den jungen Seelen die Liebe zu den Volksgenossen, die Siebe zu dem Vater­lande als heilige Glut ausgehen lassen, die aller Herzen erwärmt und uns über bic Rot der schweren PrüfungSzeit hinweghilft. ilnb wenn im kommenden Jahr wieder unsere Aufforderung zur Aufnahme vberschlesischer Kinder au-gc- sprochen wird, dann hoffen wir auf die gleiche Unterstützung durch da- deutsche Volk, die unS jetzt zuteil geworden ist. und bte wir für alle vaterländischen Ausgaben ber Vereinigten Ver­bände heimattreaer Oberschlesier erbitten.

Pflegling« heimkehren muhten, groh. Sie baten, bei lommcnben Transporten un! «dingt berückfich- tigt zu werten. Mit grober Siebe sind die Kinder überall ausgenommen worden. Ihre deutschen DrUSgenollen betrachten bas Liebe-werk al- eine freudig ergriffene Gelegenheit den Oberschlesiern in Gestalt ihrer Kinder gleichsam die Hände zu

Rnhland zweifello- eine grobe Förderung er­fahren Sitten doch im Präsidium de- Regie- rungskvllegiums sür die bildende r Künste so her- vorragende Männer, wie der führende rusti'chc Kunsthistoriker Drabar und der berühmte Maler KandinSktz. lieber die Erfolge dieser Arbeit be­rietet Iwan Faludi In einem Aussatt der von Dv Mar Epstein herausgegebenen Zeitschrift .Das Blaue Heft". Während das zaristische Ruhland nur 31 Provinzmuseen belast, gibt es letzt 191 ORuleen In den Provinzen .Das Inventar und die gesamten Kunstschutt« dieser Ma'een', schreib: Fa- lubLrühren allerdings aus Prtvatbefrtz her. Man bann aber dreie 2Lil der So-ialisierung nicht Raab nennen, denn die Sowjets retteten ledig- Uch die meisten Kunftschäye vor der Wut des Pöbels, indem sic sämlliche bei Privarsamm- lern besindlich« Gemälde und Skulpturen als Staatseigentum In Sicherheit brachten. Die von den Sowjetleuten geleistete Jbüturarbeit machte sich in erster Linie in der Reuorganisierung der allen Sammlungen bemerkbar. Die Eremitage, die berühmt« Galerie KaiharinaS II. im Winterpalais. war bisher nur Kunstwerken zugänglich, die aus dem 17.. 18. und früheren Jahrhunderten stammen. Heute beherbergt das ..Kunstpalais". wie das Dinterpalais des Zaren genannt wird, alles. waS in der Kunst für wertvoll gilt, gleichviel, welcher Tendenz und Epoche es entstammt. Ka­taloge und Illustrationen machen das Volk mit dieser ersten Kunstsammlung der Sou^etrepublik bekannt, und billige Reproduktionen von Ge­mälden werden unter dem Landvolk verbreitet. Auster ter Organisierung von Muleen und stän­digen Ausstellungen machte besonder» das Kultur- werk der Wanderausstellungen und der Volks­kunst grobe Fortschritte. Sv veranstaltete man tn den Festsälen der chlniveriität in Kasan eine grandiose Ausstellung aus der Kunst der Oft- Völker. Unter der Leitung Grabars bereiste eine Kommission das nördliche ^uhlanb. um dort Kunstwerie zu sammeln. Sibirien, dessen Kul­tur in den letzten Vorkriegsjahren sich sehr ent-

lander, wie in der Umschau" erzählt wird, auf einen originellen Einfall, sie beauftragten die Kriminalpolizei mit derFeststellung der Täler» schäft". llnd sie waren an die richtige Stelle gekommen. Man weih nämlich, bah Leonardo, wie Tizian, bic Angewohnheit hatte, beim Malen aus frische Stellen seine Ringer au legen und so auf der MalNä-be klne Fingerabdrücke zu hinter­lassen Die von Scotland Vard so hoch ausgebil- bete Daktyloskopie, die zur Identifizierung der Verbrecher verwendet wird, konnte also auch auf die Tal Leonardos angewenbet werden. Di« S.ich- verständigen ber Londoner Kriminalpolizei unter­suchten die Fingerabdrücke auf dem Londoner und aus dem Pariser Bilde und stellten fest, bah diese Abdrücke notwendig von derselben Person her­rühren müssen Danach wär« allo auch da« Lon­doner Gemälde eine eigenhändige Arbeit Leo­na rdos

Die Wiederherstellung einet antiken Tempels. Der grohartige Herak- leS-Tempel von ® i rgentl au« de» 7. vorchristlichen IahrhundeN ist 406 v. Ehr. von den Karthagern zerstört worden, und wahr­scheinlich hat auch noch ein Erdbeben geholfen, d dah die Säulen des durch eine Mauer ge- 'chühlen und r-erichlofsenen Tempel- in Xrüm- mern berumliegen. Wie in der ..Kunstchrvni^ mirgeteilt wird, hat sich nun der in der Räbe b«ü TempelgebieteS wohnende englische Kapitäa A. Hardcastle bereit «Hart, einen Teil ber Äoften. zu tragen, wenn baS itallenifche Ministerium sich entschließt, wenigstens vi« der wundervollen zev» i .-ümmerten Säulen nebst t>en Kapitellen und Arch :raven wied« aui-urichten. Dadurch wurden WiederherttellungSarbeiten veranlaht. die dazu führen werden, auch noch ander« Säulen au« de» i rdlreichen am Boden Herumliegenden ob« in ih»

-fenen Baugliedern wieder auf jufi«:len. Bis­her ragte von den 36 Säulen des Tempel«, die 9 THeter hoch waren, nur noch ein Stumps - on ZTrommeln empor. Run ab« wird ein XeU biefei herrlichen Bauwerkes. daS einst eine be­rühmte Brvnzestatt.e des HeralleS enthielt, au« den Trümmern zu neuem Leben cullerweckt.

In and«en Kreisen i«doch hält man solche Anschauungen, wie sic kürzlich u.a. auch Eh a r l e s M Schwab vom Stahltrust vertreten hat. sur über Gebühr optimistisch Gs ist zuzugeben, hab di« industrielle und di« Geschäftslage gegentoartig ein« gewiste LiuswäriSdewegung erkennen lassen, doch scheint dies« Wandlung mehr vorübergehen­der aiS permanenter Ratur zu fein und ein« grunbkgenbe Aenderung ist nur möglich, dann allerdings auch sich«, wenn sehr bedeutsam« Fra­gen der internationalen Beziehungen, die noch der Regelung harren, auch wirklich geordnet sind Man mut) hierzulande immer Wied« betonen die ganze Wirtschaftsorganisation ber Vereinigten Staaten ist mit der der übrigen Welt unauflöslich verbunden.

Ds wird dem Arbeitgeber immer klarer wer­den müssen, bah seine individuellen Geschäfte nicht unter Autzerachtlassung ber Weltlage flo­rieren können, und dem Arbeit«, das) seine Le­benshaltung nicht ohne Beziehung zur Lebens- Has tung der Arbeit« in anderen Staaten bleiben farm. Die Entwicklung, die die Vereinigten Staa­ten nun einmal genommen Haden, schiletzt eS ganz aus. datz sie abseits bleiben als ein Land, das vor allen anderen von der Vorsehung be­günstigt worden ist. Sie müssen mit den übrigen zusammen leiden und zusammen arbeiten.

stellen *ur Aufnahme oberschlesischer Kinder zur Verfügung zu steilen In Kürze meldetet' sich viel« tauenb Familien Rasch wurden die Trans- | Porte zusammengesteilt. Da bic Zeit drängte, i war es nicht möglich, mehr als 4W0 Kind« aus ............._ ... . . .. _ . .

den Weg zu bringen, obgleich viel mehr 3rci- zu gelassenen Krankenkassen des Gewerk- stellen angcboien 'orrden waren Au« den Ge- -ck-afl-bundes der Angestellten vor dem 1. 3a- bieten. die füll)«'üllle Geichäflspoliitker den Po- lr de,treten Auskunft wird tn Dieben len au«hef«lrn. au« >7m uns gebliebenen ach- . . '»nnnürahe 16 Hiebe

mürben bic Knaben und Rlädchen rtetl von H. Gmrich. Aoonslrav« Iv il'cye

Riveau. da« sie während des vorausgegangenen ZahrzehntS erreicht hat. wieder herunterzud ücken Diese Veränderungen haben biS zum Kriege und j während des Krieges angedauert und haben sich nach dem Kriege noch verschärft, so dah. wie neuerliche statistische Erhebungen zeigen, die Lebenshaltung d« amerikanischen Lohnempfänger zu Anfang des ZahreS 1919 erheblich unter de, des HahrzehntS 1890/99 stand. Reuerlicb ist nichr nur da« Durchschnittseinkommen in den Ver­einigten Staaten weiter zurückgegangen, sondern es hat auch die Lage des Lohnarbeiter-, wie in leinen Reallöhnen und in seiner in den Organi­sationen zusammenacsastten wirtschaftlichen Macht und seiner Kraft oci Verhandlungen -um Aus­druck kommt, einen Rückgang erfahren.

Erhebungen der volkswirtschaftlichen Fakultät -er Universität Lhicago haben folgende- ge­zeigt:

1. Die Kaufkraft eines Stundenlohnes war 1918 um 2 nt geringer al« im Durchschnitt

ber Jahre 1890 99 und die Kaufkraft eine- vollen Wochcnlohne« um 29.6 Prozent geringer als in ber genannten Zeit.

2. D« stark« Rückgang konzentriert sich fast ganz auf zwei Perioden di« Hahre 1907 12 und 1916 -17. Im erstgenannten Zeitabschnitt ging die Kaufkraft der Stundenlöhne. gemessen an den Kleinhandelspreisen für die Rahrungsmittel, um 9 Pi oz zurück, während in den Jahren 191318 der Rückgang 17 Pro-, betrug. Der Rückgang der Kaufkiast des vollen Stundenlohnes ging in den Hahren 1907 -12 bzw. 191318 um 13 dzw. 19 Prozent zurück.

Darau« «gibt sich, dah bei Abschluh de- Weltkrieges d« Wert der Waren, die der ameri- kanische Arbeit« als Sntluttnung für eine gleich-

wickelt hatte, macht heute dem europäischen Ruh- land starke Konkurrenz. Im Zusammenhang mit dem Museum für Kunst wurde in Omsk eine Kunstgewerbeschule «öffnet Tomsk, Irkutsk und andere kulturelle Mittelpunkte deS asiatischen Rutzlands besitzen ebenfalls Hochschulen für Mulik und Malerei." Die proletarisch« Kunstbewegung, die die Arbeiter zu Äünftlcm machen will, hat allerdings noch keine groben Erfolge erzielt denn die wirischaftlichen Bedingungen, die dazu notig sind, liehen sich nicht verwirklichen Hunger, Elend und Verkehrsnvt wirkten auf das Geistes­leben hemmend ein. Unter den neuen Kunstrich­tungen. die wie Pilz« d« »rde chollen. lind hauptsächlich bexKünstlerische RihtltSmaS von Maljewitsch zu nennen, d« bte Bernetnung sämllicher Farben unb Ausdrucksmittel predigt und Gemälde ..Weih auf Weib" schafft und der TatlinismuS". dessen Schöpfer Tatlin mit dem Entwurf deS Denkmals d« Dritten Intematwnche beauftragt wurde. Da« Denkmal soll ausschlleb- lich aus Glas und Eisen bestehen unb eine Ver­bindung des Eiffelturms mit ben Motiven ameri­kanisch« Wolken kratz« unb asiatischer Baukunst darstellen. Die allerneueste Schule ber ..tekto­nischen Primitiven" arbeitet mit den Mitteln der asiatischen Volkskünste und des Kubismu«.

dah« so folgern bielc Erhebungen. nicht ven Rechts weg«, beschuldigt werden. Ärieg«g«&lnnlcr ?icuxim zu fein, sie muhten vielmehr nur schneller aufen. um auf demselben Fleck verharren zu kön­nen. b. h sie muhten mehr unb läng« arbeiten

Anbere Erhebungen über die einzelnen Aus­gabeposten tm Haushalt bes Lohnarbeiters ie- doch versuchen au beweisen, bab in b« Zeit von 190118 bic Lebenshaltung sich gebelfert bat mit ber Begründung, bab im letztgenannten Zähre ein geringer« Teil ber burchfchnittlichen Aus­gaben einer Famllie auf 2laheungsmittel ent­fiel, als das im Zähre 1931 ber Fall gewesen war Diese Begründung erscheint jedoch einiger- mähen fragwürdig denn trott d« and«en Ver­teilung b*r einzelnen Ausgabeposten im Budget ter Familie lind im Rovemb« 1921 bic Kosten für den Lebensunterhalt imm« noch um 63.8 Prozent höh« als hn Zull 1914 unb sogar wied« ein wenig höh« al« tm Vormonat

Bon der Arbeitslosigkeit ist derzeit in den (Bereinigten Staaten wenig die Rede, als Thema des ösfentlichrn Interesses ist sie gant unb gar von der Abrüstungskonferenz abgeiöst inorben Ss wird allgemein vermutet und amt- lichrrfeitS. auch von Hoov«. behauptet, bab lih die Arbeitslosigkeit im Rovemb« verrinaert habe, ab« mit Sicherheit ist darüb« nichts festzustellen, ba umfas'ende Statistiken fehlen Seltsam genug ist zur Zeit an manchen Stellen bic Red« da­von, bah für da- kommende Hahr die Möglichkeit einer Knapppheii an Arbeitskräften besteh«. Dir hatten, so sagt man. im Zähre 1914 «inen ausgesprochenen Mangel an Arbeitskräften, unb seither ist bic Einwanderung unb ber natürliche Zuwachs an Arbeitskräften nur gering gewesen- man glaubt daher, bah mit den ersten Anzeichen einer Be­lebung ber Geschäftslage die Zahl der über daS gewohnte Mab hinausaehenden Arbeitslofen bald verschwinden, und datz sich eine Knappheit an Arbeitskräften tn gewissen Gewerben unb Indu­strien schnell fühlbar machen werde

Da S Märchen von den Platin- ba H tflcn R i ckel m ünzen. Der Zentral» verband der Deutschen Uhr.nacher in Halle tritt mit, dass feinen Mitgliedern allenthalben fort- gesetzt 10 P eniii istücke von 1874 v^er 1876 zum Ankauf dn.wbotcn werden, weil diese Stückr Platin enthalten sollen Diese- Gerücht ist tn sehr lochen BollSkreisen verbreitet. Durch chemische Llntersuchungen der Münzen bat der Verband feftftellen lassen, das) die Ricke!- münzen keine Spur von Platin enthalten. Die Zehnpsennigstücke haben nur zehn Pfennch Wert. DaS Gerücht wird offenbar von Rtckel- flclbbamftem verbreitet, die hoffen, ihre Be­stände Leuten. Die das Märchen von den platinhaltigen Rickelmün.zcn glauben und an ihnen Gewinn erzielen möchten, mit Aufgeld aufzuhängen.

Der Evang Arbeiterverein bleit am 2. Weibnachtsleieriag im üb«füllten Saale v«s HotelS Ei-Horn feine Weihnachtsfeier ab Im Mittelpunkt der (Deranflaltuna stand bte von Pfarrer Becker gehaltene Wihnachts- anfpradje, die hn besondeien Maste geeignet war, n i. klich reine Wrihnachtsstimmung aus kommen AU lallen Für den musikalischen Teil des Abends hatten sich Pianist Hahn und Musiklchr« Gernhardt zur Verfügung «fiellt1« ern­teten für die gebotenen musikalischen Genüsse stür­mischen Beifall besondere Erwähnung verdient auch Frau L. Scholz, die mit einem Melodram .Role und Palme" sMusilbeglritung Pianist Hahn) «freut«. Auch di« Darbietungen ber Kind«, sowie ein flott gespieltes Theaterstück fanden reichen Beifall.

Landkreis Gietzen.

o-o. Beuern. 27. Dez. Der hiesige Ev. Kirchengesangverein unter ber lübriaea Leitung von Lehrer Rau veranstaltete am ersten Weihnachistag? in der vollbesetzten Kirch« ein Konzert Zum Dortrag kamen: .Herr deine ®üte" unb .Gebet" von 5$ M. v. Wagner durch den Schülerchor. .Ehristglöckchrn läutet" von Simon durch den Kirchengcfangvercin: ferner «ine gröbere Wribnachtskantat« .Di« heilige Rächt" von Seis- fert für gemischten Thor, Schülerchor unb Solo mi' Begleitung von Orgel, Klavier und Violine.

so gut wie ausschlöllc unb ein unüberwindliches Hindern iS für ein inlemationale» wirtfchaft- ttch«s Zusammenarbeiten in Richtung auf ein erhöhte» wirtschaftliches Wohlergehen barftelle Die sich der amerikanische Stanoard os life zu dem sonstiger Länder stellt, ist unmöglich genau Itftjuftellcn aber neuerliche Untersuchungen übet Me Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten deuten daraus hin. bah da« ganze Land aus d« Zeit der glücklichen Selbstversorgung al- in erst« Linie ackerbautreibendes Land heraus- wächst, und dast innerhalb der Industrie Ver­änderungen Platz greifen, die auf schlechtere Lebenshaltung der amerikanischen Arbeitnehmer folgerichtig hinwirken müssen.

Bis gegen 1890 waren die Vereinigten Staa­ten kein starkes erporlierendes Industneland. E.' var noch da« Land grober unberührter nalür- ich« Reichtümer und überreichltchc'r Aohstoffk hie in ber Hauptfach« seinen Handel mit anderen Staaten unb leine Konkurrenz auf bem Welt markte ausmachten Als es endlich feine politische Ausgeglichenheil vollendet hatte, fetzte ber Auf­schwung leinet Industrie ein. Das Wohlergehen des amerikanischen Arbeitnehmer«, gemessen au der Kaufkraft feine« Lohnes, scheint zu jener Zeil einen Gipfel erreicht zu haben. Seither aber bat die Fabrikinbustrie sich rasch und riesig auS- gebreiiet, ist die landwirtschaftliche Produktion nn Verhältnis zur Zunahme der Bevölkerung zurückgeganaen. sind amerikanische Waren mit den Produkten ausländischer Arbeit in Wett­bewerb getreten, die Einwanderung hat beständig zugenorninen. die Entwicklung der innerpolitischcn Verhältnisse hat der Tätigkeit der Arbeiterorgani­sationen wachsenden Zwang auferlcgt, eine Riesen­masse von Gold hat sich im Inlanöe angesarnmelt und zahlreich« andere Veränderungen haben Platz gegriffen, die dahin wirkten, die Lebenshaltung der amerikanischen Arbeiterschaft" von dem hohen

ein Rückhalt eine Quelle der Kraft -u «ein I und Orckesterm.''lteder. 'oDie Lehrer und Gr- Wa« aber ih dell« greinet, bte Vaterlands- zieher b: zu einem ^adtesardetlsverdtenste liebe zu verliefe als die Äcr tnU des Vater- , 40000 Mk. c.n' zu dehnen. Diese 2lnae-

Was 'icherl bic 3ufunt br ftriliengruppcn müffen also, wenn ihr Mo­ats bte Gewinnung rdrrichl« t'cher i «inschliestUch aller teaelnQtzigea

I Be»uge aus dem ArbeltSverdälutille 3333,38 Mar! nicht Übersteigt, einer Krankenkaste bei» treten. Diese Verpflichtung ailt ab 1 Januar 1922. Der Arbeltgeber bat die verftcherungS- pflichtig Werdenden bis zum achten Tage nach dem 1. Januar der zuständigen ZrvangS- krankenkasse zu melden, doch kann die MeldunE

Die Lebenshaltung und die wirt« 1 Arbmtszrit «hickt. um 10 bu n.SV-Ti ' 3 . gering« war als in den Zähren 139> ' unb

schaMichen Tendenzen tn oen | um 717 Prrzcnt geringer geworden war allein

Dereiniaten Staaten 'uxnd> bie 'cha-.sc Aufwar-.sbeweguna d« Preise

üeceintyieii ^iuuivii. im Jahre 1916 Die Kaufkraft etnes Wochenlohr.es

(F P S.) In ben Diskussionen über eine ^ar um 2^ 30 Prozent geringer als in den 90er Stabilisierung der W,rllchaflsverhältn,'sc bei \ unb um 10 20 Prozent gering« als Un

Weit unb über die MsgUchkeu ben Eßporthanbe. 1915 Die amerikanischen Arbeiter können

her Vereinigten Staaten zu steigern, ist bieLcbens- Haltung unb bte wirtschaftliche Sage des antcila- nischen Lohnempfängers ost mit der des Arbeiters in anbextn Ländern verallchen worden, unb zwar meist in der Wficht. beweisen zu wollen, bah der Unterschieb berzeir so groh fei. bah er ber. 4nirrilani14>cn Wettbew«b auf ben DritmSrkten

Aus Stadt und Land.

Die Ven, den 28. Dez. 1921.

Erweiterung der Kranken- versicherungSgrenze. Am 14. d. MtS. hat der Reichstag mit Zustimmung des ReichS- rats befchloffen, die KrankenversicherungS- pflicht für Betriebsbeamte, Werkmeister und andere Angestellte in ähnlich gehobener Stel­lung, Handlungsgehilfen und Lehrlinge, Ge­hilfen und Lehrlinge in Apotheken, Bühnen.

wuchern wolle PlanmähigeS Zusammenfassen zu frei« und bunter Wirkung ist Hi« entscheidend Anwendung wetterfest« Materialien, wie Mosaik. Verglasung, wird in vielen Fällen die Lösung bringen Vor allem muh innerhalb der groben Werbetätigkeit gelernt werden. daS einzelnePlakat so aniubringcn. bah es al« Trumpf, nicht als Störung auffällt und Freunbe wirbt." Ueb« bad Wesen de» Plakats äuhert sich Peter Beh­ren S folgenbermahen:Ein Plakat ist kein Archi- tcfturbctatl, durch daS eine räumliche Absicht vollendet w«den könnte, vielmehr liegt die Art b«S Plakate« im Zufälligen der Erscheinung, tm HerauStreten au« der Gieichordnung seiner Um­gebung. Darin ist nicht nur sein geschäftlich« Erfolg, sondern auch seine künstlerische Eigenart begründet. Das Anbringen d« Plakate in Wän­den der Gebäude hat nach anderen Gesetzen als nach solchen eine- schulmeist«haften Orbnunge- finnes zu erfolgen, sie müllen aus dem We'en der Rckam.' selb! gewonnen w«den Dann wird auch der Architeklur fclba lein Abbruch getan. Es ist durchaus möglich, mit ber Verschiedenheit des Pla- tatmaterial« Anordnungen zu treffen, bie von >«lö­st ändiger künftlerifch« Bedeutung sind und sich dennoch den Bauwerken angliedern zu beiber- feiligem Vorteil Heber bie Wichtigkeit des Denk­malschutzes bei der Durchführung der Ellendahn- reHame sagt Geh Rat T 0 r n e l i u S G u r - litt: .SS muh dafür getorgt w«den. datz sich an aufdrängend« Bild immerhin innerhalb der Ge- sairuericheinung sich halte, bah b« farbige Fleck im Landschaft«- unb Strahenblld an recht« Stelle stcde Tgau bedarf c« ein« Schulung, nicht nur d« Rellamckünstl«. sonbern namentlich auch derer, die ihr Erzeugnis in bex Ratur, tn den Stabten anzubringen haben "

Leonardo da Vincis Ftngcr- ab brücke Sine der berühmtesten kunstgeschich'.- lichen Streitfragen war lange Zeit, ob betbe 5a<- fungen bex ..Fri'cnmabonna'. bte sich tm Soun re unb in der Londoner Rattonalgalerte beftnben. eigenhändige Werke Leo.tardos «eien. Dah daS Paris« Gemälde ein echt« Leonardoei. «richten «chlietzlich unzwei'elhast . doch neigte man dazu daS Londoner Stück für bic Arbeit eine« feiner Schu- 1« zu erklären. Da verfielen bte findigen Sng-

Obcrij4riicn wurden die Knaben und Mädchen rtettt vv! nach Mittel- und Riederfchicflcn nach Württem- anzeige). b«g und Bayern, nach Sachsen Hessen und " £ Hannover und in kleineren Transporten nach noicn Rheinland-Westfalen, Baden. Pommern Gran- -inb in benburg und Schleswig-Holst«in gebracht

Uebcrall hatten sich bie Pllcgecltern aus den '

^'Ostdeutschland bedeutende Meng«" gefälschter ______, hclländischet 3d?-Gulden 200-Gulben-. 100-

Bahnhöfen «ingefunden. um ihre Schützlinge zuG.>ld 1- und bd-Gulden-Roren im Umlauf b»e begrüf-en und nach den Bestimmungsorten zu icschickt nachgeadmt find Die FabrllaltonsstäN» bringen Als die Züge rinitefen. als mel weniger . c. ^O-Gulden-ckloten wurde dies« ?agc «mittelt, Kinder eintrafen als «träntet, war die Ent- «die Hersteller und Hauptverbretter der Scheine täufchung vieler Familien, die ohne bic erhofften for.ntcn verhaftet werden Dagegen konnten Me -*-*** A1- Wctkstättcn ber übrigen Falfch'cheine noch nicht

ar esin. .g gemacht nxrben Dtc Rtcd^rlandlfche lanr l>a! auf dte Aushebung einer jeden Fabri- falion-ftättc 1500 Gulden Belohnung ausgricht.