die
der
IrT-m.
gebeugten Elrern.
114430
Bieber, den 27. Oktober 1921.
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Am 25. dS. MtS. starb mein lieber, langjäbriaer Mitarbeiter
Carl vürbect, vuchhsndin.
Er war der treueste der freuen und hing nicht nur mit ganzer Kraft, sondern mit ganzer Seele an seinem Berus, in dem er AnsterordentltcheS leisteie. Ich traure von Herzen mit den schwer-
Vermischtes.
Die Bautätigkeit in Oppau.
dz. Oppau, 25. Ott- Don den Arbeiten, beim Wiederaufbau Oppaus durchzufuhren
Frau Clara Schlesier fr. Inhaberin der Firma Augun FreeS.
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tt. Schlitz, 27. Oft Die Gemeinden
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Danksagung.
Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Vaters sowie für die tröstenden Worte am Grabe sagen innigen Dank
Familien Jung und Lcherer.
fpd. Köln, 27. Oft Sine Frauensperson bot hier einem Kaufmann einen Eisenbahnwaggon Kartoffeln an, der angeblich in Wiesbaden auf dem Bahnhof stehe und 80 000 Mk. koste. Der Kaufmann ließ sich den Frachtbrief geben und zahlte der Der- mittlerin 30 000 Mk. bar aus. Heber die übrigen 50 000 Mk. gab er der Frau einen Scheck, den diese sofort auf der Kreissparkasse einlöste. 2llS der Kaufmann die Kartoffeln in Wiesbaden in Empfang nehmen wollte, stellte es sich heraus, daß er einer Betrügerin zum Opfer gefallen war. Der Frachtbrief war gefälscht.
fd. Mannheim, 27. Oft Der Oberst aatsanwalt aus Mannheint hat folgende
Gerichtsfaeil.
fd. Schlitz, 27. Oft Wegen Milchfäl- schung wurden einer hiesigen Landwirtin 1500 Mark Geldstrafe und drei Wochen Gefängnis auferlegt.
fd. Neustadt, 27. Ott Wegen Preistreiberei stand vor dem Schöffengericht die Fischhändlerin Witwe Chevalllcr. Sie wurde zu einer Geldstrafe von 5000 Mark und zur Einziehung eines älebergewtnneS von 50 000 Mark verurteil!
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la. Helpershain, 27. Ok:. Infolge eines unglücklichen Smr^eS von der Speichert.epp« am Freitag abend starb am Sonntag morgen der Besitzer der Grundmühle, Ludwig Hohmann.
Ltartenbura und Rheinhciien.
rm. Dar mstabt 27. Ott. Der Provinzial- tag der Protnnz Starkenburg bewilligte gestern für die durch daS Oppau er Unglück Belchä- digten, besonders die in Ben-heim, Heppenheim. Darmstadt usw. Wohnenden, deren Schüben durch die Brandversicherungskaffen nicht gedeckt werden, den Betrag von 50 003 Mk. — Ein Eintrag des Mitglied» Galai-Osfenbuch, für die D o t l c i d e n- den in Autzland den Betrag von 20 000Mk. -u bewilligen, wird dem FinanzauSschutz überwiesen. — Hauptpunkt der Tagesordnung bildete bfc Borlage betr. die Aeckarkanalisa- 11 o n, über die Ober bau rat Prof. Dr. Knapp eingchetrd berichtete. ES wurde beschlossen, sich an dem Projekt, daS 2 Milliarden Mark kosten soll, mit einem Llktiencmtcil von 100 000 Ml. zu beteiligen, von denen auf Wunsch die Kreise Erbach und Heppenheim je 20 000 Mk. übernehmen Der Betrag soll durch Anleihe aufgebracht werden. DaS erste Kraftwerk soll bei Hirschhorn errichtet werden.
Gestern entschlief nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Bruder, Schwager, Schwiegervater, Großvater und Onkel
Gerhard Kämpen
im 60. Lebensjahre^
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Margarethe Kämpen und Kinder.
Gießen (Ludwigstraße 6 p), den 28. Oktober 1921.
Die Beerdigung findet Montag, den 31.Oktober 1921, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. llt4eD
sind, gewinnt man den rechten Eindruck, wenn man die Tatsache bedenkt, datz allein zur vorübergehenden Unterbringung von Familien biS zur Wiederherstellung ihrer Wohnhäuser sofort über 60 grobe Baracken aufgestellt werden müssen, die je für 5—8 Familien ausreichen müssen. Sin groster Teil dieser Baracken, über 30, ist, wie bereits gemeldet, schon aufgestellt und bezogen, ewa 20 sind im Bau, das Material für die weiteren wird in den nächsten Tagen eintreffen und unverzüglich an Ort und Stelle gebracht werden. Es handelt sich durchweg um doppelwandige Baracken, die mit elektrischem Licht und mit einer Wasserzapfstelle versehen sind. Die Wohnungen umfaffen, je nach der Kopfzahl der Familie, 2 bis 4 Bäume, für deren Heizung zumeist gesorgt ist. In allen Küchen find massive Kamine eingebaut.
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Varrden Queck. KreuverSgrund und Schlitz st i f - i^tteu auf Devanlassung ihrer Pfarrer ge- vtsfam einen Waggon Kartoffeln und eitxrer Naturalien für daS Darmstädter Diako- -'''mhauS Slisabethenstift. — Die hiesige GräfL ^'Utzfche Purgaüterverwaltung stellte unserer labt die äut Dersorgung der Bevöllerung not- -> nMge Kartoffel menge zur Dersügung •jLri> zwar zum Preise von 48 Mark pro Zentner
I Abholen an der Miete und zu 50 Mark frei HauS DaS Entgegen komm en der Gräflichen tSverwaltung bei Ansehung dieses Preises ver- •nt alle Anerkennung Auch die hiesigen grbtze- i Landwirte verkauften ihre Kartoffeln an ®in- ische und auswärts wohnende Dchliher zum
l rtÄ von 50 Mark für den Zentner.
Ein Streit um die Erfindung des Flugzeuges.
Soviel befannt, ist den Brüdern Wilbur und Orbille Wright in der alten Welt niemals der Ruhm abgestritten worden, den ersten längeren Flua mit einem Flugzeua gemacht zu haben. 3n ihrem eigenen Vaterlands aber hat man Anstrengungen unternommen, ihnen diese Entdeckung streitig zu machen. CS verbreitete sich die Anschauung, dah die erste praktisch brauchbare Flugmaschine nicht die der Brüder Wright, sondern die des Professors Langley gewesen sei, und diese Behauptung trat immer häufiger auf. Da Wilbur Wright bereits tot ist und Orville, durch einen Flug- Unfall schwer leidend, nur seKen sein Laboratorium verläßt, wurde von den nächsten Beteiligten auf diese Behauptung nicht geantwortet. Jetzt aber hat ein englischer Flugtech- niker, Griffith Brewer , die ganze Angelegenheit, die für die Geschichte der Flugkunst nicht unwichtig ist, erforscht und darüber in einem Dortrag der Londoner Aeronautischen Gesellschaft berichtet. Schon einige Jahre vor 1903, während die WrightS an ihrer durch einen Mowr getriebenen Maschine arbeiteten, unternahm einige hundert Kilometer von ihnen entfernt der Sekretär des Smithsonian Institute in Washington, Prof. Samuel Pierpont Langley, ganz verschiedenartige Versuche, um eine Flugmaschine zu konstruieren. Seine Forschungen gipfelten schließlich in einem Tandem-Eindecker, der mit dem Zweidecker der WrightS nichts zu tun hatte. Fast zu derselben Zeit, in der die WrightS in Carolina ihre ersten Flüge unternahmen, schickte sich auch Prof. Langley in Washington zu fliegen an. ES war am 7. Oktober 1903, als die Langley- Maschine von einem Hausboot am Potomac- River aus vom Stapel gelassen wurde. Anstatt zu fliegen, fiel die Maschine aber ins Wasser, und bei einem zweiten Versuch am 8 Dezember 1903 war der Erfolg nicht besser. Am 17. Dezember desselben Jahres machten dann die WrightS chren ersten Flug, bei dem sie sich 29 Sekunden in der Luft hielten und eine
Entfernung von 825 Fuß zurücklegten. Lang. I le HS Maschine hatte dann jahrelang eine ehrenvolle Ruhestätte im Smtthsvnian-Insti-1 tute. 1914 aber machte der Flieger Glenn (Sur- tttf mit der Maschine in HammondSport einen Flug, und diesmal glückte es. Man sagte nun, daß an den schlechten Resultaten 1903 nicht das Flugzeug, sondern der 2lpparat schuld sei, durch den eS vom Stapel gelassen wurde. Dun plötzlich sollte also die Flugmaschine Langleys das erste wirlliche Flugzeug sein, und als sichtbares Zeichen dieser Tatsache wurde die Langley-Maschine an einer Ehrenstelle des Dativ- nalmuscumS der Vereinigten Staaten zu Washington aufgestellt mit der offiziellen Unterschrift: „®ic erste Menschen tragende Flugmaschine in der Geschichte der Welt, die sich frei in der Luft dielt. Erfunden, gebaut und erprobt auf dem Dotomac-River von Samuel Pierpont Langsey 1903, glücklich geflogen zu HammondSport am 2. Juni 1914“. Die näheren Dachforschungen Brewers haben aber nun zu der überraschenden Erkenntnis geführt, daß die Ansprüche des Professors auf einem Schwindel beruhen. Brewer hat fest- gestellt, daß die Maschine, die im Jahre 1914 zu HammondSport flog, nicht der Originalapparat Langleys vom Jahre 1903 war, sondern ein Flugzeug. daS wichtige neue Teile enthielt, die sich die unterdessen gewonnenen Erfahrungen der Technik zunutze machten. n5)ie HammondSpvrt-Maschine,“ erklärt Brewer, „bestand ihre sog. Flugproben, nachdem sie vollkommen umgcändert war, und diese Flugproben wurden dann als von der originalen Langley-Maschine ausgeführt angegeben. DaS Smithsonian-Onstitut wurde fälschlich in dem Glauben erhalten, Langley habe schon 1903 eine brauchbare Maschine gebaut, während er tatsächlich damals kein nutzbares Flugzeug zustande gebracht hatte.“ Die Unterschrift unter dem Ausstellungsgegenstand des amerikanischen Nationalmuseums ist daher irreführ- rend, und der Anspruch Langleys darauf, der Erfinder des Flugzeuges zu sein, muh entschieden zurückgewiesen werden.
— Set 3!abemitetbunb Oderhef - ■es macht auf Vie am Samstag nachmittag , llhr im groben Höriaal deS BvrlesungS- , bäudeS statcklndenbc Generalversamm- i g nochmals aufmerftam. D.e Beranllat.u. g > Oient dteSmal befonberrf Interesse, ba eS gc- ngen Ist. das Mitglied des Preußischen Land- t Dr. P i n k e r n e i l vvm ReichSau-schuß ata- i »rischer Berufsstände in Berlm. der an der N»he dieser aus engsten Zufammenschluy aller libemitcr adzfeienden Bewegung steht, zu einem ' rerat über .Die Ziele und öriolgc deSDeichs- , schusseS und die Stellung dieses Verbandes des Akadem iferbu ndes Ober dessen zu Or- •tfaitonen ähnlicher Art", sowie für einen Dor- ' :ag über daS Thema .Der Akademiker im neuen ritschlanb" zu gewinnen.
•• Dantefeier. Die DolkShoch- u le bittet uns, darauf hinzuweifen, dahdie cfitrltMtarten zur morgigen Dantefeier ; an der Saaltür ausgegeben werden, sieh« Anzeige.
Landkreis «letzen.
Grvben-Duseck. 27. Oft Dächsten Sonn- findet In der hiesigen Kirche daS ekanatSmtsstonSsest für daS en statt. Die Festpredigten werben _____ _r Walther-Beuern und Dekan Guh- Kirchberg gehalten werden.
ga Grün berg, 27. Cft Der GalluSmarkt .ih durch Diebst a hle eingebüht: 51 Messer (hobeln, 47 Teller. 24 vollständige Tassen, ßtmonabenglfller unö 85 Limonaden flaschen lurf) in Wirtschaften der Stadt ist Stz- und .l^rckgeschirr spurloS verschwanden.
y Wleseck, 26. Okt. Eine Sitzung ihres iDelterten Vorstandes beschäftigte sich mit kommenden dritten Semester unserer ^wlfsbochschule. ES wird vom 9. Do- Jrnber viS 3. Mürz währen und vier Reihen erhalten, die alle 14 Tage mit dreiwöchent- jchnr Unterbrechung in den Weihnachtsferien r igeführt werden. Am 9. Dovember beginnt r Dr. Dein: Geschichte der Kunst an ird ihrer Hauptwerke (Fortsetzung): am I. Dovember Dr. S ch n a b e l-Giehen, Oberst der Kinderklinik: Pflege und Erziehung 8 Kinde« (für Frauen und Mädchen von Zabren an); am 16. November Pfarrer lattter:. Die Bibel und der moderne Mensch: am 18. November (im Aufttage der l'AL zum Schutz der deutschen Kultur) Nefe- rfl-bar M ö b u«-Gießen: Die deutsch« 5richSberfassung; darauf: DollSwirtschaft-
Ul Dirlammen, 27 Oft Der Wieder- ku Ibau der vier abgebrannten Hofrei- tn wild nach Kräften gefördert Hiesige und ^Svärtige Landwirte helfen den Drandge- Lbigten durch Leistung freier Fuhren, Beisteuer t Getreide, Futtermittel, Stroh und Heu usw.
la. Hvchwaldhaufen 27. Oft. 3n Dp chwaldhausen wird nächstes Zahr eine m« Bautätigkeit einseyen. Mehrere KriegSbe- ätbiqte von au-wärtS, die vorläufig zur Miete -3Ö>e#bauten wohnen, sind die Bauherrn. Die
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' Modern e Ersatzpelze. Pelz irt jeder Gestalt, vom langen Pelzmantel bis zum schmalen Pelzbesatz, ist dieses Jahr die grohe Mode. Aber echte Pelze können sich bei der ungeheuren Teuerung nur die .neuen Reichen" gestatten, während die Mehrzahl der Damen sich mit Ersatzpelzen begnügen mutz, llnd man findet dabei auch gar nichts Schlimmes mehr. Sine Dame, die noch vor wenigen Jahren nicht gern eingestanden hätte, datz ihr Seal- kragen nicht echt ist, gibt heute freimütig zu^ datz der Pelz ^Lapin Genre Sealskin- ist, also von einem braven Kaninchen flammt, das „auf Seal" gearbeitet ist. Besonders der so autzervrdentlich moderne Affenpelz ist zum grötzten Teil aus dem Fell heimischer Ziegen täuschend und geschmackvoll nachgeahmt. Da man Pelz auf alle Fülle haben mutz, so nimmt man gern mit Ersatzpelzen vorlieb, zumal ja die Furcht vor Ersatzstoffen durch die harte Erfahrung des Krieges gemildert ist. Das Haupttier, dessen Fell zu allen möglichen eleganten Pelzen verarbeitet wird, ist das Kaninchen, und Kaninchen wird so vorzüglich zu- rcchtgemacht, datz man eS ruhig zu pen elegantesten Kostümen tragen kann. Freilich vermeidet die elegante Frau eine allzu tetebe Entfaltung solcher Ersatzpelze, sondern beschränkt sich darauf, sie in der Garnierung anzubringen. Die schlechteren Omitattonen können, trenn sie für Kragen und Stulpen verwendet werden, ein Kostüm entstellen, dagegen die llmsäumung des Kleides und besonders des Rockes mit Pelz, die Verbindung schmaler Pelzstreifen mit Spitzen oder Ehtffon-Drape- rien ist auch mit Pelzersatz durchaus möglich, zumal die Toiletten sehr reich mit Pelz verbrämt werden und man daher ziemliche Mengen braucht.
• Kultu rgeschenke Amerikas. Awal hat die Reue Welt von ver Alten an Kulturgütern unendlich mehr erhallen, alS ste zuruck- gegeben. Aber doch immerhin hat sie Europa mit einer Anzahl von Geschenken bedacht, die in .Ae- ciamS llniversum" zufammengestellt werden, öo verdanken wir Amerika den Mais und die Rar- riffel, die bei der Entdeckung der Reuen Welt dort bereits allgemein angebaut wurden. Der Mais kam zu Anfang deS 16. ZahrHunderts nach Italien und Spanien, und von dort in den Orient, von ton er wieder alS Wellchkvrn oder türkischer Weizen nach Deutschland gelangte. Die Kartoffel, die zuerst wahrscheinlich durch die Sklavenhändler HawkinS umS Fahr 1568 nach Irland gebracht wurde, fand durch Franz Drate weitere Derbreitung. Bon Haustieren ist der Truthahn 1520 au« Mittelamerika nach Spanien gekommen, und 1533 nach Deutschland, wo er aber ein Lususgeflügel blieb. Auch die Meerschweinchen hat und Amerika geschenkt: diese Tierchen waren zuerst 1554 In AugSburg zu sehen, wohin sie aus ihrer peruanischen Heimat gebracht wurden und haben erst jetzt alS Berluchstiere zu medizinischen Zwecken eine ungeahnte Bedeutung erlangt.
Heute Nacht entschlief nach langem, schweren Leiden mein lieber Mann, der trrubesorgte Vater seiner zwei kleinen Kinder, mein lieber Sohn und unser lieber Bruder, der
WetHnnler Philipp Bertil.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Luise Bernhardt geb. Kramer.
Fellingshausen, den 28. Oktober 1921.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. Oktober, nachmittags 3 Uhr statt. 014200
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— .Hyazinth und ISme". 5>ram»i* tisches EcÄcht von Fellr Braun. Musarion-Der- lag, München. ______________________________
Stimmen ans dem Publikum:
„Ihr PALATOI> habe ich nlN wirkunnSvoll nit6nrobieTt bei Lcvuupien und Grivve. Schnupfen kenne ich nicht mehr. Ein (UrlppeonfalL »uerft in beiden Beinen, bann im Oberkörper und Hol», wurde durch lcigliche Einreibnna von Brust, Niicken und Beinen In 2 Tagen behoben. El« <9rlppe» ansall meiner ffrau war in 4 Tonen weg."
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