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nholtenden Surrt Msichten erfährt eichscrnährungs- iljeit beim 3rof- iii ertparten fei. jungen bei der ihnen. 6oUie bi( ungtaWger ÄuS- ii befurchten. Sehr )ie Kartoffelernte ,eS wird gemeldet i absterben. ®ei* ib auf die Futter-

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. Der Plan über die Herstellung einer ober­irdischen Telegraphenlinie an der OrtSstrahe in Staufenberg liegt bei dem Postamt in Lollar von heute ab 4 Wochen aus. 8259D

Dietzen, den 28. Juli 1921.

Telegraphen-Bauantt.

Ursache^"' Orgel, die-ude" herbautcn @c9cn '®an solle eme uw ®*£ awjö Ä*

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, altert zuerst daS Gesicht und erst viel

spater Arme, Schullern und Haden usw?

Um diese Frage zu beantworten, muh man toettcr fragen: Wirb bad Gesicht anders behandelt 5* die übrigen Körperteile? Und da haben wir die Losung sofort: Das Gesicht wird HLufiger und auch stärker mit Wasser und Seife behandelt.

Der Organismus bildet Fell und sondert durch die Haut Fell ab. Dicht um diesen wert­vollen Stoff zu verschwenden, denn der Organis­mus verschwendet nichts, sondern um die Haut yx schützen

Die Seife aber löst Fett auf, verwandelt eS ebenfalls in Seife.

Gerichtsfaal.

Frankfurter Sondergericht.

Frankfurt a. M-, 26. Juli Bei der Der- nehmung der Angeklagten gibt der Schriftsteller Kunz an, eine Rote Armee habe nie bestanden. Dei dem Kapp-Putsch habe er sich allerdings offen dazu bekannt, bah man der Spanbauer Arbeiterschaft Waffen geben solle, um die Kapp­truppen zu entwaffnen 3m Juli beS vorigen Jahres sei der Parteibeschluv zur Auflösung der Organisation erfolgt. Gr sei damals als Dericht- ersiatter zu einer Konferenz nach Aiga gesandt worden und mit den Führern der russischen Bc- wegung in Berührung gekommen. Bei der Ruck- kehr nach Berlin habe er auS Plakaten ersehen, bah er verfolgt wurde. Da fei er nach Eüd- beutfchland, zunächst nach Heidelberg gegangen, wo er sich unter dem Damen Schmidt aufhielt. Gr sei bann mehrmals nach Frankfurt gekommen unb habe hier rein politisch gearbeitet. AuS einem Dokument, das dann verlesen wird, geht hervor, bah an die Exekutive leiten« bes Dritten Be­zirks bet Antrag gestellt wurde, bah alle mit den Waffen ausgebildete Genossen den Kampf für die 3d een des Kommunismus aufnehrnen und sich auS diesem Grunde zum Beitritt des Sportvereins der K. 2L P D. verpflichten sollten.

Der Angellagte Lehmann wird über Schriftstücke und Bücher vernommen, die gefunden wurden. Das sogenannte schwarze Heft, in dem von Gruppeneinteilung, einem Tribunal usw. die Rede ist, habe seinem gesamten Inhalt nach sich nur auf ein EinladungSshstem für Versammlungen bezogen. Die Gintragungen, so sagt Lehmann, hätten sich nur auf Vorgänge beim Kapp-Putsch bezogen. Als der Kapp-Putsch in die Brüche ging, habe er das Buch mit nach Haus genom­men. .Vereidigt wurde bei uns niemand, das machen nur Idioten." Vors: .Wir haben aus anderen Prozessen fcftgefteUt. dav doch eine Art Vereidigung stattfand, wenn auch nicht auf Tott." Zu den Munition s- undWaffensunden erklärt Lehmann, bah bei ihm bcr flüchtige Meyer- Heinz gewohnt habe, den er für einen Spitzel halte, und dem die Sachen gehörten. Als die Polizei die Lehmannsche Wohnung durchsuchte, sah Frau Lehmann auf einem Holzstuhl, unter dessen S i tz die Dynamitpatronen usw. verborgen gefunden wurden.

Dors.: .Wie erllären Sie sich, bah sich unter bem Stuhl, auf bcm Ihre Gemahlin in so sinn­

voller Weife Platz genommen hatte, bie Gegen­stände fanden?''

Angell.: .Ich vermute ,dav mich Meyer- Heinz verdächtigen wollte."

Mehrfach wurde bann in ber Verhanblung er­wähnt, bah bie Bezeichnung I. K. 6. Inter­nationale Kommunistisste Partei bedeuten sollte Der Angellagte Schwarz, der sich als Anarchist- Kommunist bezeichnet, will Gründer dieser inter­nationalen kommunistischen Organisation gewesen

sein. Die Vernehmung der Angellagten B ari­de l m e e s und F o r t s ch ergibt nichts Beson­deres.

Frankfurt, 27. Juli. Bei bcr Verneh­mung ber Arbeiterin Simbol wirb erwähnt bah in einem Paket, das an der Innenseite der Dückwand chrer Waschkommode gefunden wurde u- Meter Zündschnur. 20 Rollen Dynamit, 13 Zündkapseln und Schriftstücke enthalten wa­ren. Dlan fand es erst bei einer zweiten Durch­suchung. Don dem Inhalt des Pakets will die Angellagte nichts gemuht haben.

Der Schuhmacher Leopold Herz st ein aus Warschau bestreitet eine Teilnahme an einer beutschnat tonalen Versammlung, die von Kom­munisten in Frankfurt gesprengt wurde. Die -Polizei soll aber festgestellt haben, bah er sich am 7. Dezember v. I in einer solchen Versamm­lung befand.

Der Angellagte Herwegh will vor dem Krieg einer anarchistisch-kommunistischen Föde- ration angehört haben. Als er von feiner Teil­nahme am Krieg berichtet, erzählt er. bah er nutzer eines Felbwebels hinter ber Front ge- toefen fei und das Gifeme Kreuz bekommen habe, well er dem Feldwebel eine Ehaiselongue und eiu.Patentbett aufgearbeitet habe. (Heiter- teit) Vors.:Reden Sie nicht zum Fenster

Hf.

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fijlj den Sie llui)en Xaurn. DlUligt MÄflen

Ole Xpx tourfie der noch ? seinen 2er, Heisbar sind, .^knsburg suchet ton« unb hohe ^ Straft unb drr scheidenden herbertin M helfen vor- mm ungemeine Md zu ihrem ? Mrzi wer­den ihr bestes, in die mit ©t- »itn Lieder der 5 die formvoll. ' Sunl Di« i)ten Thor- bet jut, so bah mar muhte. 'Lus bu en anttDortite i» i* "Berlin. §in noch einige ©tun- itkundlichen 6hi- >ingen unb Dein- ' fühtt, schaiden 1 führt, scheiden mit dem Tesühl, chiedensten Art, hier verlebt zu fei letzte Abend trung bleiben.

Bekanntmachung.

J^ro- ,^*er wiederhollen Mahnung ist der Wassewerbrauch nicht zurückgegangen, sondern hat sich in den letzten Tagen noch erhöht. Wir find daher gezwungen, die Wasserleitung

abends abzusperren, ^alls dennoch der Wasserverbrauch nicht zurück- geht, werden die Sperrstunden noch Wetter au s - ,gedehnt

Um lebenswichtige Betriebe nicht füll zu [egen, werden einige Strahenzüge nicht abge- , schallet. Die Anwohner dieser Strahen werden ersuchl, bie Zapfhähne während der Sperrzeit ^geschlossen zu halten. 82786

1 Giehen. den 27. Juli 1921.

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Frankfurter Obst- unb Demüsemarkl.

Frankfurt a. M.. 27 Juli Auch beute waren die Hallen, weil ausländische Zufuhren ausgeblieben waren, fast leer. Dur auf bem Börneplatz waren von Griesheim unb Blombach geringe Zufuhren eingetroffen unb wurden zu hohen Preisen schnell geräumt Auch die Zu­fuhren an Obst waren sehr gcrinq. Prei'e föst. 3m Drohhandel wurde bezahlt: Birnen 2 50 bis 4.50 Mk., Aepfel 2.803.50 Mk., Falläpfel '0.60 Mark, Pllaurnen 3.504.00 Mk., Aprikosen 9.00 di» 10.00 Mk.. Pfirsiche 7.509.00 Mk, Mira­bellen 7.00-9.00 Mk., Reineclauden 4.507.00 Mark, Heidelbeeren 3.204.00 Mk, Tomaten 1 8) biS 2.50 Mk.. Tomaten, deutsche, 3.504.00 Mk.. Salatgurken 3.507.00 Mk., Senfgurken 080 bis 1.00 Mk., Salzgurken 0.250.35 Mk. kleine 0.20 bis 0.25 Mk.. Wirsing 1.502.50 Mk., Rotkraut 2.50 Mk., Römisch Kohl 1.201.50 Mk.. Salat 0.501.20 Mk., Endivien 1.202.00 Ml.. Gelbe Rüben 1.501.80 Mk., Kohlrabi 0.801 2? Mk , Zwiebeln 1.001.50 Mk., Kartoffeln 1.001.20 Mark, Erbsen 2.203.00 Mk., Bohnen 2.50 bi« 3.00 Mk., Rettiche 0.801.20 Mk. per Stück.

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Märkte.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.)

Beilegung des rheinischen Milchstreiks.

Mainz, 27. Iuli. (WTB ) In einer im Regierungsgebäude unter dem Vorsitz des Prä­sidenten oeS Hessischen LandesernährungsamteS. II c b c l, stattfindenden Sitzung ber süddeutschen Behörden unb ber rheinisch-hessischen Landwirte einigte man sich nach vierstündiger Beratung auf einen M i l ch st a l l p r e i s von 2,60 Mk. daS Liter Der rheinische Milchstreik wird damit be­endet fein.

Der Reiseverkehr nach Kärnten.

Klagenfurth, 27. Iuli. (WTB) Durch Verordnung der kärntnischen Regierung ttrerben die bisher geltenden Vorschriften für den Reise- verkehr nach Kärnten und für den Aufenthalt dort aufgehoben.

Ein politisches Attentat in Konstantinopel.

London, 27. 3uIL (WTB.) Reuter meldet, bah der Führer der kürzlich in Konstantinopel eingetroffenen Handelsdelegation von Asabeid- schan, der ehemalige Minister deS Innern B e b u b de War schid, beim Verlassendes Theaters erschossen wurde. Der Täter konnte verhaftet werden.

Hungersnot und Lepraepidemie in Amerika.

London, 27. Iuli. Reuter weist auf die aus Washington kommenden Meldungen hin, wo­nach weite Gebiete ber Daumwollbezirke so gut wie von einer Hungersnot und gleichzeitig einer Art Lepraepidemie stehen Der Prä­sident Harding ersuchte die Behörden unb die Vertretung des Roten Kreuzes, sofort eine Unter- suchung anzustellen, um Mittet zur Linderung bet Dot ausfindig zu machen.

Man erhält sogar, wenn man darum ersucht, kostenlos eine kleine Probe ber .Marylan-Ereme" und kann sich durch den Versuch, der in bcr Broschüre näher beschrieben ist, überzeugen, bah es keine blohe Theorie ist, wenn ich sage, bah Seife bie Schönheit verdirbt, Marylan aber sie erhält und toieberbringt

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Berlim 27. Iuli. Börsen st immungs- bild. Unbelümmert um die gespannte politische Lage und die Gefahren, die dem deutschen Volke aus der nunmehr nahegerückten Entscheidung in der oberschlesischen Frage drohen, zieht an der Dörse die Aufwärtsbewegung der Kurse fast aller Industrieaktien weitere Kreise. Der Speku­lationswut des Publikums geben die sich in einzelnen Papieren abspielenden Majoritäts­kämpfe, wertvolle Bezugsrechte, Gratisattien so­wie Gerüchte von der Gewährung solcher täglich neue Anregung. Heute war das Geschäft wie­derum in den zu Einheitskursen gehandelten In- dustrieattien und unnotierten Werten ganz be­sonders umfangreich, so bah für die Mehrzahl weitere, teilweise ansehnliche Kurssteigerungen eintraten. Die Kursfeststellung hat sich erneut

erheblich verzögert Die Kauflust richtete sich vor­nehmlich auf Textil-, Bau-, Porzellan- und Ma- schmenfabrikaktien. Von unnonerlen Papieren wurden Meyer-Kaufmann, Halbach und Wolff erneut in die Höhe getrieben. In den zu schwan­kenden Kursen gehandcllen Papieren war das Geschäft gleichfalls umfangreich, so dah für die Mehrzahl ber führenden Spekulationspapiere Kursaufschläge von 1015 Proz. unb für Gold­schmidt, Harpener, Augsburg-Dürnberger. in denen sich neben Orenftein u. Koppel, Deutschen Waffen und Sachsenwerk die Hauptumsähe ab- spielten, solche von 2535 Proz. sich ergaben, bie sich bei Augsburg-Dürnberger in raschen Sprüngen schliehlich auf 60 Proz. erhöhten. Die übrigen Marktgebiete einschliehlich der Devisen waren wenig verändert.

Frankfurt a. M., 27. 3uIL Börsen- st i m m u ng s b i l d. Zu den bevorzugten Werten an der Abendbörse gehörten Gebrüder Fahr, welche mit 450452 urngesetzt wurden. Man nannte ferner Ernag bei groben älrnsätzen 430, ferner Hansa Lloyd 163, Benz-Motoren 236, Ra­statter Waggons. 426. Dach Ph. Holzmann machte sich stürmische Dachfrage geltend. Fest lagen be­sonders Frankfurter Hof, Löhnberger Mühle. Lo- komotivf.. Krauh, Brauerei Eichbaum, Brauerei Rettenmeyer-Tivoli. Angeboten waren Spiegel und Spiegelglas. Harpener konnten sich behaup­ten, Gelsenkirchen, besonders Rheinstahl fest, 593, Lahmeyer, welche wieder stärker gefragt sind, stellten sich auf 272, Licht und Kraft auf 243,75, AEG sehr fest, 324, Chemische Werte waren wenig verändert, nur Elberfelder Farben schwäch­ten sich etwas ab, 357. Ausländische Werte still. 5proz. Goldmexikaner 805, Deutsche Petroleum &35. Es notierten ferner Chem. Holzverkohlung 499 rationiert, ferner Hanfwerke Füssen 510 plus 10 Prozent, Maschinenfabrik Karlsruhe 650, Schleuhner Frankfurt lebhaft, 261. Die Börse schloh lebhaft bei fester Tendenz. ,

5 ran ft f u r t a.. UL, 28. Full Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Abend- Abend- Schluh- Schluh-

hrnaus AngellDaS tue ich nicht.' Bors.. Doch, das war nicht für das Gericht bestimmt." Herwegh will noch Mitglied der I. K O. sein.

Bei dem Angellagten ^aschttristen H i 11 e r wurden Waffen gefunden, fein Dame erscheint in dein schwarzen Heft als Mitglied des Tri­bunals. Davon will Httter keine Kenntnis be­sessen haben. Lehmann erläutert, bah in .bem Duch alle Damen ber Genossen standen. Das Tribunal sei bas gewählte Erekutivkomitee ge­wesen, bas über Anträge über den Ausschluh aus der Partei zu entscheiden hatte.

Während ber Mittagspause bekam der An­gellagte Lehmann zwei eplleptische Krampf­anfälle. Zur Erörterung gelangt in der Dach- mittagssihung. bah nach der angeblichen Auf­lösung ber K O. noch strategische Auf­gaben gestellt würben. Armbrecht und Kunz wollen hiervon keine Kenntnis besessen haben. Die weiteren Erörterungen beziehen sich ebensalls auf die Frage, ob nach dem 4. August in Berlin noch eine militärische Organisation der Kommu­nisten bestand.

Der Vorsitzende bringt dann einen Öitua- tionsbericht ber Reichsleitung aus den gefun­denen Schriften zur Kenntnis. Da heiht es u. a.: Es sind im Reich verschiedene Be­wegungen ausgelöst, ohne unsere Parole abzu­warten. Dadurch ist für uns eine sehr kritische Situation geschaffen. Solche Aufstände sind im Ruhrgebiet, in Mittel- und Westdeutschland zu verzeichnen. Wir müssen in nächster Zeit die politischen Parteien zur Aktion zwingen. Die AbtellungSleiter sollen ermächtigt werden, die Waffenlager der Reaktion, insbesondere der Orgesch aufzuheben. Dann werden die weite­ren Angellagten Schreiner Rudolf Schwarz und Schreiner Iosef Dufrain vernommen, womit ber -weite Verhandlungstag schloh-

Dermtfdites.

Gleiwitz, 27. Iuli. (Wolff.) Zu ber Efiplosionskatastrophe der Pulver­fabrik Kriewald wird noch gemeldet: Man sprengte am Montag einen Wagen Salpeter, ohne bah sich Zwischenfälle ereigneten. Am Diens­tag vormittag um/210 älhr erfolgte abermals eine Sprengung. Hierbei müssen Sprengstücke in das Hauptwerk geraten sein, die bie Katastrophe hervorgerusen haben. Die Zahl der Toten be­trägt 18, zwei Personen werden noch bermlht Unter den Toten befindet sich auch der leitende DetriebSingenieur Dr. Ponsdorf.

Kunst und Wissenschaft.

Die Zentralstelle für Deutsche Per­sonen- und Familiengeschichte E. V., der bekannte, seit 1904 in Leipzig bestehende bedeutendste genealogische Fachverein, ist kürzlich in die Deutsche Bücherei Leipzig übergesiedelt. Die damit begründete enge Arbeitsgemeinschaft wird einerseits den Zielen der Zentralstelle, die familiengeschichtlichen Arbeiten der Mitglieder zu fördern unb im Dienste ber Wissenschaft als Sammel- unb Dermittlungsstätte aller familien­geschichtlichen Bestrebungen auf beutschem Boben tätig zu sein, anbererseits ber Deutschen Bücherei bei Erfassung ber umfangreichen, häufig nur als Privatbrucke hergestellten famlliengeschicht- lichen Literatur zugute kommen.

Datum:

5 *18 Dtsch. flriegsanL 4 7» Dtsch. Reichsanl.

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Hätte bie Datur die Poren der Haut durch Seife schützen wollen, statt durch einen feinen Fetthauch, so wäre ihr bas ein leichtes gewesen. Sie wollte aber Fett, und der Mensch verwandelt es in Seife.

Die Völler des Altertums kannten keine Seife, sondern reinigten den Körper durch Salben. Damen, welche alle Geheimnisse ber Schönheitspflege kennen, tun es heute noch.

Wer barin Erfahrung hat, kennt sie unter Tausenden heraus: Sie altern nicht!

An eine solche Dame, Dinon de Lenclos, krmpft sich eine ttagische DegebenheiL Ihr eigener Sohn, der feine Mutter nicht kannte, verliebte sich in sie, als sie schon eine Greisin, aber dem Aeutzeren nach ein junges Mädchen war, unbser- fchoh sich, als er bie Wahrheit erfuhr

Die vor noch nicht langer Zett auf Schloh Löbichau in Thüringen im Alter von über

90 Iahren verstorbene Acarenca Pignatelli, Her­zogin von Kurland, bezauberte nodj im Alter von 6070 Iahren die Herzen ber Männer.

Auch heute noch gibt es Damen, denen man ihr Alter nicht im entferntesten anfieht. Wir sind nicht so ungalant, bad wahre Alter einer bekannten Dühnenschönhett $u verraten, aber ihr Toilettegeheimnis wollen totr enthüllen, es heiht »Marhlan-Creme".

VorschriftSrnähig angewandt, was täglich nur einige Minuten mehr Zeit erfordert als das Waschen mit Seife, kräftigt die Haut- und Ge­sichtsmuskeln, die herabgesunkenen Partien be­kommen wieder Halt, die Runzeln gleichen sich wieder aus.

Richt jahrelange Behandlung ist dazu nötig, sondern ber Erfolg zeigt sich halb.

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