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die Zahlung nachträglich.

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Bad - Nauheim, 27. Mm Heute übend

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btDcdamcnl, Toni

wurde in den le&ren Tagen an den Bürgermeister ausbezahLt. Tie iährlid-en Zinsen sollen durch den leroeiltgen Sürgennciiter und Pfarrer zur Verteilung gelangen. ©[etdyitig überfanbtä der ton Trier stammende Pastor Heinrich Heutzen- r ober dem hiesigen Psarrer als Liebesgabe 'ei­ner Gemeinden aus Annandale niRum.) mehrere Padele neuer und alter Wäsche und Kleider xir Perteilung an Bedürftige aller Stände, ferner 500 Ml zur Verteilunq an van istm näher be» sntbtetc Personen. 2a diese Gabe fdxm btc zweite

V ü n f 11 i d) beginnen, damit dir Darmstädter Gäste noch den T Zug 10,11 Uhr erreiche. Zu spat tfhntnwnK' fwifwrt X a P......

Au» Stadt und Land.

Gietzen, den 2b. Mm 1921.

FaNchverbindungen im Telephonverkehr.

Nach dem (Entwurf des neuen Fern spreche Gesetzes sollen dem Teilnehmer je nach der Größe seines Ortsnetzes von den durch das Amt <rufqes-etdj-neten Gesprächen 3, 4 oder 5 v. ö. künftig bei der Bezahlung nicht an- gerechnet werden. Diese Prozente werden von der Zahl der durch das Amt ausgezeichneten

Ins 6em besetzten fettet.

MLrallanische Raubmörder vor dem Schwur­gericht.

fpd. Mainz, 28. Mai. Unter außeror­dentlich starkem Andrange begann gestern früh vor dem Militärgericht der französischen Rheinarrnee die Verhandlung gegen die beiden Marokkaner, die am .Himmelfahrtstaqe den Kaufmann Hans Burg mann in Höchst in bestialischer Weise ermordeten und beraub­ten. Zunächst wurde gegen den Gastwirt Maier aus Nied verhandelt, der beschuldigt wird, das von den Besatzungsbehörden angeordnete Ver­kaufsverbot alkoholischer Getränke an marok­kanische Soldaten übertreten zu haben. Das Gericht verurteilte Maier, da Zeugen aussag-- ten, daß er den Kognak selbst an die Soldaten verkauft habe, zu drei Monaten Gefängnis und 5000 Mark Geldstrafe.

Die Verhandlung gegen die beiden Ma­rokkaner gestaltete sich, da sie der französi­schen Sprache nicht mächtig sind, ungewöhn­lich schwierig. Der Hauptangeklagte will von der Tat nichts wissen, da er sinnlos betrun­ken gewesen sei. Auf alle Fragen des Vorsitzen­den antwortete der Angeklagte lediglich:Ich wei'ß davon nichts." Der zweite Angeklagte, der nicht wie sein Kamerad so schwer belastet ist, will einfach fortgelaufen sein. Als erster Zeuge sagt der französische Stabsarzt aus, daß die einzelnen Stiche gegen Burgmann mit größter Wucht ausgeführt seien. Um 12 Uhr wurde die Sitzung vertagt. Als sie gegen 3 Uhr nachmittags eröffnet wurde, waren noch 13 Zeugen zu vernehmen. Das Urteil dürste erst in den Nachtstunden zu erwarten sein.

Die Verhandlung vor dem französischen Kriegsgericht dauerte bis abends 6 Uhr, bei einer 2V?stündigen Mittagspause. Die Ange­klagten waren der Tat geständig, erklärten aber, infolge des Genusses von alkoholischen Getränken derart betrunken gewesen zu sein, daß sie sich des Vorganges nicht mehr erin­nern könnten. Der Vertreter der Mili- tär-Staatsanwaltschaft, Kommandant Raffet, beantragte gegen beide Angeklagte wegen Raubmord die Todesstrafe. Der Verteidiger Leclerca-Nancy plaidierte bezüg­lich des Angeklagten Mohamed Ben Achmed auf Totschlag mit mildernden Umständen, da er besinnungslos betrunken gewesen sei. Für den anderen Angeklagten M'Ahmed Ben Mo­hamed beantragte er Freisprechung mangels hinreichender Beweise. Das Urteil lautete gegen den ersten auf T o d e s st r a f e und De­gradation, für den zweiten auf lebens­längliche Zwangsarbeit und Degra­dation.

lchaft von Gießen'jetzt tehr teickt gemacht, da sich 25 Studenten der Hock'chule für Welthandel kn

anbat nie bet j ul eßen, da sie e» in I EunSigintg von Gott bte Probe xu machen. T« en _ormt wird aus dreie I der letzten Zett doch mcht ausuben tonnt. Zn diesem 1 ReligivnspMoiophen seien dämm so

Filialfabrik Gwßni-Linden avr heirtigen Tage be- ~'! Jubilarin wurde durch Geschenke ihrer Chefs und ihrer Mitarbeiter ausgezeichnet. Ter Mitinhaber der Fi.ma Tt. Werner Bock hielt

v. VcUar.Tarmstadt. Vertreten juch umcTan r^C£,^rmhCnavnh1^ ^'beimuAen inngcn Künst « veurotb, Mueller-Leuten und Steinbach 2tu5|.c[Iung ifi pon morgen. Somnaa. an rag- Ixcfi von 111 Uhr geöffnet. Tu* bie»jäbrigc .'Oauhtpcriammlung öm Cberbiiiucben ShmftvA

rutbet am kommenden Dienslag, nachinutaa 5 Uhr, im <-ltzungs,aol des Slabkaufe» Pero strafe, statt. Die Gießener Kunstsamm lang im Neuen schloß ist morgen ve­il1 Uhr^ unentgdtkd) geöffnet

** Studienreise österreichi'chci Stuben ten! Ter Unritun in Oesterreich-U gam bat für unsere VoltSgenosfen in den ostei reicht d?en Landen bte Bahn freiqemarbt für ben Zusammenschluß mit uns dem Staate Ceftn

rapdeir »riefelt.

Nach einer Pause, während der in mer Be­sprechung der hessischen Geistlichen in der oafriftti der Wunsch out baldigste Veröksentlichung des Entwurfs des Oberkonsxstoriums zur neuen Kirchenverfassung jam Ausdruck kam, sprach der emeritierte Lehrer des größten Teils der hessischen Pfarrer in 25 Jahren Wirkens cm der Landesuniversttät D. Kattenbusch über G ott erleben und an Gott glaube tri'. In dieser Zett ohne Geist und Stern gehe es bat Tftoologen intb Christen um5 Ganz? Uns mu Miliiari.-mus und Imperialismus ül ertrumppnrde rSS? föfelten sich auf als Wächter von Mcnsch- licmett und Treue. Er glaube, Goll werde mnh mit diesen Na i.men noch zu neben wiüen. Diel- Ieij>r fei die G genwart eine Versuchung zur 5*- OEig der ^eelenfraft unseres für künftige Äuigaoen. Ter Theologe habe letzt aus feine Der-

Grundgebührenzuhlern geschielft, Falschver- btnbuii^en Zug um Zug Kur Kenntnis des Amtes zu bringen, damit Fehler dieser Art, die übrigens Wim nicht gerixigen Teil auf mangelhafte Zahlenaussprachc des anrufen den Teilnehmers zuruckzuführen sind, noch im ZeitMult des Entstehens berichtigt wer­den können. Solange der Teilnehmer, der eine falsche Verbindung feststellt, den Fern­sprecher noch nicht auf die Gabel zurück gelegt hat, genügt das Geben des sogenamtten Blinkzeichens (dreimaliges langsames Niederdrücken und Heben der beweglichen Ga­bel, oder bei Wandgehäusen des beweglichen Hakens), um die Beamrin darauf aufmerk­sam zu machen, daß etwas nicht in Ordnung ist. Die Beamtin ist batnt auf Grund der mündlichen Mitteilung des Teilnehmers in der Lage, eine Zählung der Falsckwerbin düng überhaupt zu verhindern, so daß sie die Zählung also erst gar nicht rückgängig zu machen braucht. Hat dagegen der Teilnehmer den Fernsprecher bereits wieder auf die Ga­bel aelegt und meldet er erst fetzt der Beam­tin die Falschperbiitduna. so berickriat hi trii'

"hessischer Kunstverein. T.r neue Ausstellung enthält eine größere Kollektion des betaunteii Karlsruher Künstlers Prof. .\)aiiv

in dem bl u m enge schmückten Sprisesaal der Fabrik eine Ansprache.

*^'Der Verband der Bergarbeiter Deutschlands hat als Tagungsort seiner dres- rätrrigen Oeneralberfannntimg Greven asvä'lütz Morgen nachmittag 6> 2 Uhr wird tu Hotel Ei» Horn bie_ 23. Generaloersarmnlung eröftnet. Zu der Erönmrng, mit der auch ein Kommers ver­knüpft ist, wird bc Bevölkerung von Gießen, Wetzlar und Umgenb eingeladen. Tie eigentlichen Verhandlungen der Generalversammlung beginnen am 'Dtontag vormittag 9 Uhr. Es ist der Be­völkerung die Möglichkeit gegeben, den Verhand­lungen als Zuhörer beiMwohnen. Voraussicht­lich werden die Verhandlungen täglich von Sy» vormittags bis 12y» mittags und von 21/- Uhr nachmittags bis 6y» Uhr dauern.

Boruotize«.

Tageskalender für Samstag: Dfälzer Hof, 8 Uhr, Hauptversammlung der Stein­kohlenbezugsgesellschaft. Gastwirtschaft Sauer, 8* . Uhr, kanieradschaftliche Zusammenkunft des Res.-Znf.-Negts. 222. Lichtspieltheater, wie gestern.

Wien für Gude Juli auf 2 Tage an gemeldet haben. Sie wollen unser deutsches Vneilar.b_femmi ler- r.'Tt, sie wollen aber auch ihre wissenschaftliche Bildung veniesen. Bei dem heutigen Staub der österreichi'chen Valuta ist es ausgeschlossen, daß bi? öfter rri-fnxbeii Stndmte» alles b--Een. Des­halb wendet mb der Sllchentenausichuß an die (VieBtnrr 'Ätrgeridxrft mit der herttäben und drin- ü enden Bitte, die Studenten taffen frei wahrend zweier Tage auftunehmen Bereiterflärungen wolle man bis zi m 1. Juni an den Studenten-Ausschuß, Universttätsgeoäude, richten.

^DerhentigeWochenmarkt war wie­der mit allem feste gut befahren: bet Berkans mar laut, aber die Preise zeigten keinerlei Rückgang. Svargel kosteten das Pfund 4Mk.. die gering-ff? <rnrte 2 50 Mk.. Svinot 5060 Ps. Röm ^fohs 80 Pi., Sa'at 5080 Pf. der Sari, Rhabarber, Las Pfund 1 Mk. Von unseren einhämiscben Lwudl-in kamen Gelberüben der Bund m 1,50 bis 2Mk., Kohlrabi das Stück zu 11 50 Mk., Gurken von 49 Mk. zum Verkam. An Obst waren noch Aepfel bas Pnmd mit 1 50 bis 2.20 Mr. Kirschen das Pfund zu 56 Mk. zu biben. Die Kirschen fanden mit diesen Preisen gerrn-.eii Absatz. Zwetscben Honig 3.50 bis 4 Mk. Geflüm-l kostete 1 Hahn des Pfund 10Mk.. IJöubn das Stück 2025 Mk, 1 Taube 4Mk. Auch Eier waren in genügenden Mengen vor­handen, es wurden aber immer noch 1,40 Mk. für das Ei verlangt. Erwähnenswert ist. daß die Händ­ler. welche Eier und Geflügel terfaufen, sich über die hohen Preise beklagen, welche ihnen beim Einkauf von der Landbevölkerung abverlangt werden. Da­durch, daß demnächst die Milchwirtschaft ans gestoben werden soll, dürfte wohl in Aiissicht ftdjrn, daß bei den nächsten Wochenmärtten wieder Landbutter zum Verkam kommt.

** Billigeres Schweinefleisch? Wie der Direktor des Mannheimer Schlacht­hofes, Tr. Fries, gelegentlich be3' Maimark­tes in einer Ansprache ausführte, habe sich die Ueberlegenheit der freien Wirtschaft über die Zwangswirtschaft erwiesen. Die Fleisch­versorgung sei überall gut. Der Preissturz, der bei Rindvieh seit Anfang dieses Jahres eingetreten sei, werde voraussichtlich im Juli auch bei den Schweinen eintreten, voraus­gesetzt, daß die Maiszufuhr nicht in Stockung gerate.

*' Die Warenausgabetvbekle des Lebensmittelamtes für die kommende Woche wird im heutigen Anzrigenteil veröffentlicht. Das Brennstoffamt bringt in seiner Wochen- bekauntmachung Einzelhriten über di^ Abgabe von Brennholz, Ausgabe von Kohlen für den Haus­brand und über die Ausgabe von Brennstoffbezugs- scheinen für Zentralheizungen und größere gewerb­liche Betriebe.

** Alte K linik. Bekanntlich hatte die Stadt Gießen feinerzett wegen Räumung ber Alten Klinik gegen ben Reichsfiskus Klage erhoben. Diese Klage war, ohne baß bie von der Stadt beantragten Beweise erhoben worden waren, vom hiesigen Landgericht abgewiesen worden. Nun­mehr hat das Oberlandesgcricht in Darmstadt das erstinstanzliche Urteil ausgestoben, den RSu- mnngsansvrnch der Stadt als vollständig zu Reckt bestehend anerkannt und den Reich >sisk»ls, da jte Hauptsache durch Räumung inzwischen erledigt wurde, in die nicht unbeträchtlichen Kosten heißer Instanzen verurteilt.

** 25jährigeS JubtlSubr. Die Feier ihrer 25fährig«n Zugehöriatett zur Firma Hau­bach u. Co., 3iganenfabrifen, Gießen, konnte die Zigarrenrnacberin Katharina Tie mann in der

lwnee-Indianern aus- mc. Frankfurt o M., 27 Mai Da» em-

.... i Gesamt zige ro«f<i4x Mitglied der U S P nn

"u I ÄÄÄÄft IB ..... -

Musik besonderes Interesse besitzt.

Besondere 2LufmcrfimaLrit unter den für ben morgigen Sonnten Serge ebenen Veranstaltmr­gen dürfte wohl das K i rchen g es an a ver­ein s f e st des Dkvnats Gießen a u t be ur S ch i ft fenberge verdienen, zu dem mm 400500 Sänger und Sängerinnen erwartet. Der Gang durch ben grünen Wald, der erhebende Gottesdienst, Me Musik, die unter Leitung Prof. Trautmcmns sicher das Beste verspricht, der Hrimweg am Abend das alles wird viele Besucher von Nah und Fern ansieben, um so mchr. da schon sett Monaten für die Chöre in den Vereinen angestrengt geübt toiib.

Liebigmuseum Gießen. Die Vor­tragsreihe über die Lahntalindustrie wirb morgen eröffnet mit einem Vortrag bes Geh. Rats Pros. Dr. Elbs über ben chnnischen Teil. Der Vortrag beginnt 11V* Uhr im chemischen Institut, Lud- wigstraße, in» ist federniann zugänglich.

Tas Wohltätigkeitskonzert zum Besten hilfsbedürftfger Kranker der chirurgischen Klinik ist wegen Erkrankung der Sängerin bis auf weiteres verschoben.

Gießener Waldbuhnc. Morgen nachmittag wird dasMa r ien k i n d", ein deut­sches Marcheiririel in 4 Bildern von Heinrich Frank gegeben. Wie uns mitgeteilt wird, bat der Ver­fasser die Idee zu feinem Märchensviel der Grimm­schen Sammlung der deutsch?n Volksmärchen ent­nommen. In vollstänoig freier Gestaltung schildert er, wie die Himmelskönigin im Lenzmonat den Himmel verläßt, um der Erde und bedürftigen Menschenkindern Fr ühtingsgaben aus zuteilen. Ter Lftblingsengel Marienkind wird Stellvertreterin: wie er eine Schuld auf sich lädt und dafür büßen muß, das ist rin Reimspicl dramatisch bebanbdt Ter Verfasser hat mit über 60 ittitbem, vor allem der StcchtmÄichenschule-Schillerstraße und des Gymnasiums, das Stück selbst eingeübt. Adolf Roll bringt als Leiter des Waldbühnenorchesters, das sich dankenswerterweise zur Verfügung ge­stalt hat, in den Pausen eine Reihe von Musik­stücken von Mozart, Schubert und Wagner zu Gehör. Bei schlechtem Wetter wird die Auf­führung verschoben. Tann ist um 3 Uhr am alten Stadthaus in der Süd-Anlage ein Plakat aus­gehängt, das näheres besagt. Gelöste Karten be­halten ihre Gülligkett. Vorverkauf bei Ernst Ehallfer, Neuenweg.

Der Wartburg-Verein veranstaltet morgen abend im Markussaal einen Familten- abend, in dessen Mittelpunkt ein Bvrtraa mit Lichtbildern über Luther als Kind, Mönch, auf der Reise nach und in Worms und fein späteres Sehen steht. Ter Vortrag ist jedermann zugäng­lich.^res siehe Ällyeige.

Vortragsabend der Deutschen Volks Partei. Dem Frauerurusschuß der Deut- fdfen Volksvartei ist es auf vielfachen Wunsch ge­lungen, Irl. Dr. Marie Bernays ans Mami- lsrim als Rednerin zn gewinnen. Sie spricht am Donnerstagabend 81/» Uhr in der Turnhalle (Os- waldsgarten) über das ThemaDeutsche Familie und EPvlitif Frl. Dr. Berncms ist, wie man vtzs schreibt, eine bekannte So-ialpolttikerin, war längere Zett zu Studienywecken unerkannt als Arbeiterin in einer großen Spinnerei in M.-Glad­bach tätig, schrieb darüber ein bekanntes Buch, ist fetzt Direktorin der Sszialen Frauenschule in Mannheim. Politisch gehört sie zur Teittschen Volkspartri. Äuf den Partettagen von Leipzig und Nürnberg hat ihre hinreißende Beredsamkeit großen Jubel erweckt. Unvergeßlich wird allen Zuhörern noch heute die wundervolle Rede sein, die stt in diesem Frühjahr auf dem Parteitag her beffifeben D. V. P. in Darmstadt gehaltrii l?at. Wir zweifeln deshalb nicht daran, daß aiich ihre hiesige Ver­sammlung stark besucht fein wird und daß alle Teil­nehmer von ihr b-efriebigt sein werden.

Kreis Schotten.

Grotzfeiter.

la. H e r b st e i n, 26. Mai. Gestern abend kurz vor Mitternacht brach auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise in der Nähe der Apotheke ein Feuer aus, dem rasch 2 Wohnhäuser (Traut und Staubach) zum Opfer 1 fielen. Durch schnelles Eingreifen konnte die Apc»- theke gerettet und einer wetteren Verbreitung des Feuers vorgebeugt werden. Die Nachbar­wehren waren auf telephonischen Anrus als­bald berbeigeeilt Lanzenhain war zuerst da. Zur Speisung der Spritzen gab die Molkerei viel Wasser her.

Kreis Büdingen.

+ Orten berg, 26. Dior Johann Ba cker von hier, der vor rieten Jahrzehnten nach A rrtr- ri ka auÄvcmderte und tm toenigen Jahr in Hcmesfe dctte, Bezirk Wayne, im Staate Ponsylvairii starb, vermachte testamentarisch den Armen der hiesigen ©nnernbe 200 Dollars = 12 000 Mk. Die Summe

. , , ar - «tegteueb keine LuDertur? I ,cdesgabeusendung an ferne alte fxfmatgemeutbe

AktesAmpruck aus Euilatz vor Ende des. ist, so muß ite gwiz besonders ancrlcuml werden.

Gießener Övchschulgesellichaft. I Kreis Friedberg.

G» besteht die Absidft, i.i einer Reihe von Vor-

Falle würde jedoch ein Kvmrnmnst in das Stadt» parfammt einziehm. und die tarn mim rfHfrfy? Par­tei' die sich vor einiger Zett mit ihren zwei Mit- iilicbern mm ben U S. P. ^Leuten trennte, würde mit drei Mitgliedern eine rigene Frnktivn bilden unh bie Missionen besetzen können. Um die» zu ocrbinZjem, müßte Toni Sender ihr 9Dlanbat behalten.

rnc. Frankfurt a M, 27 Mcck Auch der neue städtisch? Hanshaltspian für 1920^21 wird vorausnckt'Ä mit rinrm Defizit von 14 Mift kirnen Mark abfcksießen, eine Summe die sich vielleicht noch etwas verringern Tann. Interessant ist habet. daß das Budget des ScbeitiHra ttdanne:?. bcTanntfid) ein Schmerzen Sm d brr TrranffurtCT Stadtverwaltung, das jetzt erst 44 Millionen Mark Tcfi.iit für Aus!andskäufe ui verzridmen bat, per« bältnismäßig günirig abschließt. Freüch bleibt dabei zu berücksichtigen, daß bte frankfurter Be­völkerung nickt immer mit den Preisfestsetzungen genannten Amtes po ganz cntDerüxmbeii war.

Kammtrmufit

Stuttgarter Kammertrio: Eberhard Delp ^armstadtV

Ter vom Bund zur Pftege von Musik intb Literatur zum Besten der Gedächtnisspende her Universität veranstaltete Kammermuiclabend sah die neue Aula bis fast auf den letzten Platz gefüllt. Tas Stuttgarter Kammertrio, das sich zum ersten Male in Gießen hören ließ, wurde von der sicht­lich aufnahmefreudigen und dankesbereiten Hörer­schaft freundlich willkommen geheißen und lebhaft gefeiert. Einen guten Teil des nach dem letzten der dargebotenen Werke ertönenden Beifall hatte sich der nrittoirteube Pianist Eberhard Telp ver- bieni.

Die Leistungen ber Stuttgarter Herren waren von ungleichem Werte. In ber Beethovenschen Serenade Opus 8 hatte man noch zu viel mit den wandte und sichere Cellist muß sich vor urrmoti- Klcrngschönhett bei der Tonbildung, dynamische Abtönung und rhythmische Ausgleichung zu rin- gen, als daß es zu der anzustrebenden Einhettlich- lichkett des Zusammenspiels schon hätte kommen können. Am besten gelang dementsprechend der Variationssatz bet ausgesprochener Führung der einen ober anderen Stimme Der erste Geiger, dem im Menuett Töne von entzückender Sattheit gelangen, muß vor allem der S1 arbeit der Ver­zierungen und der Glätte beim Auslaufen der Passagen Sorgfalt widmen; ber technisch sehr ge- 'waitdte und fiebere Cellist muß sich vor >m moti­vierten Ellen hüten unb auf Tonkultur bedacht fein. Dagegen gehört das lärmende Einstimmen der Instrumente auf dem Podium in das Gebiet der Aeußerlickckeitetr.

In dem Streichtrio von Volkmar Andtrae, Opus 29, spielte man sich näher aneinander heran. Dieses 1919 erschienene Werk enthält originelle und fesselnde Gedanken, nicht mehr. Dem An- fangsnwtiv, das große Erwartungen weckt, ist sein voller, innerer Gehalt von dem Kompo­nisten nicht abgenommen worden; es verläuft im Kleinen, trotz ber Wiederaufnahme im Schlußsatz. Der molto lento-Satz bringt fragwürdige Klänge, für deren abenteuerlichen aufschrcienden Charakter jedenfalls der Rahmen viel zu eng gespannt ist. Die Ausfuhrenden hatten viel Fleiß mit dieses Derk verwendet und mit erfteulichem Erfolg.

Zinn Schluß kam Dvorak mit seinem far­benprächtigen E»-Tur -Klavierc?uartett, Opus 87, ju Gehör. Wie bei anderen seiner Schöpfungen be- gegne» auch hier gelegentliche Anwandlungen zinn Zuckersüßen und Spieldosenhaflen, ohne indes neben der gesunden Kraft der Eriindung und den mttreißenden Schwung der Durchführung in den Vordergrund gelangen zu können. Herr Telv zeich­nete sich .aus durch die vorzügliche Sauberteit seiner Techntt und die tadellose Weichheit seines Anschlags. Kein unschöner Ton wurde laut. Im Verhalten des Pianos überschritt er zuweilen nahezu den Grenze, und e» war wohlgetan, den Flügel völlig offen zu stellen. Ter Streichkürper spielte sich in dem packenden Allgrv cvn fuccv vollends warm unb der Beschluß des Abends bart em- schieden ein <guter genannt werden. fit

Kunst und Wissenschaft

nn. Darmstadt, 28. Mai. Rabmdmnath Tagvre wird am 8. Junt zu achttägigem Aufent­halt in Darvrstadt entttefren, wo in der seriingschenSckmle der Weisheit' eineTagore- Dvche" veran»taktet wirft. Am 4. Ium kommt Tagvre von Sd«reden in Berlin an, wirft dort 3 Tage verwerten unb auf dem Luftwege nach München reifen, von wo er am 8. 3um cüs Gast deS früheren Äroßhevzog» hier eintrifft

Kirche rind Schule.

Die cheologische Zkonferrnz.

* G i e ße n 27. Mar T<e Xboplogifdr SUtte ferem trat, ba ber Gemeindesaal. nicht ausrrickOe, am Tonnerstag vormittag in ber Johanne»kwcke zusammm unh wurde von Senior D. Borne- mann-Fvmrkfurta_ M. mit Schriftlesung (Eph. 1) und Gebet eröffnet Für ben Borstand begrüßt. Geh. Rar D. Krüger besonders den Mitb^zrü» der der Konferenz tzfeh. Rat D. Ha ttenbu sch. Halle unb bat im Hinblick aut den Häuschen Wech­sel in der Gießener khoplogischen Fakultät um Er- Haltung des Berirauens zu ihr beim Pfarrstond. Bei allen Schwierig teilen in Anbetracht der Firmen Auswahl würden bie Interessen der Kirche, das getobt er, berücksichtigt werden.

Tas erste Refevat, tote üblich ohne Aussprache, hielt Prof. D. Bultmann-Gießen überTat ReueTestamentunddieformgeschickl. liche Forschung". Tte zci geschichtliche For- Sig ergänzend unb nicht gegensätzlich zur (ite- eschichtlichtn Betrachtung kam diese neue Me» e aut aus innerer Notwendigkeit, nicht in Analogie der vorausgthenden forrngefchichtttchen Forschung beim Alten Testament

Mufeums eine Reise luhen zu ihrem Vorhaben.

Gespräche vorweg abgeKo-aen werden. Ter Teilnehmer ist <llso künftig berechtigt, außer-1 gehen. Die dem noch, wie es schon jetzt von allen K,**Ca K

cw . ------ Tageskalender für Sonntag:

k>sal,chverbutdnng, so benchttgt diese Cheini'ches Institut, Ludwigstraße, 111 \ Uhr, Bor. nn« trag über die Lahntalindustrie. Schiffendecg,

2 Uhr, Kirchengesangvereinsfest des Dekanats (lie­ßen. Waldbühne, 4 Uhr, Marchenaufführung.

I TasSiegfried"-Gastspiel des Jncoertd)Iäge, I Lanbestheaters am lOtontag muß um 5 Uhr h H >1 F » I i An _____fL : \ .

Wcltcrvoranssagc für Sonntag Bornnegetib bedeckt, leichte s kühl, »oestliche Winde.

Randwirbel, unter dessen Einfluß trübes wuUt ilvu» um

Gewittern vorherrschl, liegt heute über Kommende haben Ostdeuttcriand. An, seiner Rückseite haben uns norbwcst liche Winde weseittliche Abkühlung ge bracht.

. . i - L luuiia

l u n g der Tonkunst von den ersten An- reickLiche Rtederschläge. Sehr stark vwß es auch n g c n b t d a u t b i c neue re Zertzu geben. im Taunus geregnet haltn, beim bie Ufa fuhrt Z~~ '7 ---- - -7s- ".7,v überWege unb I sett heute starte Wosfermasfen.

Ztrie der nttislla.i ften Völkerkunde" hält am

L 3unu,Bu.>i Tt fr M. v. Hornbostel, der Vessen-Nasftm.

>e Direktor de» Berlünc Pbonograrnm-Ardr». In! mc- Frankfurt n. M., 26. Mai. ^hn '>'e»em Archiv wir e sett v-rtoa 20 Jahren an k»r ft-lad tischen Walde bei Rödelheim und dessen rrjnd-ung bei vrcmuroen Musik aearieitet, bas Umgebung ereigneten sich in ben letzten Ta- ,kd>n> bat iid; tanunlini!} wji W»il> ßcn nicht weniger wie sieben Selbstmorde

TTi^b^i*^rir£idai iIer ^pITer ent- ES gingen 6 Männer und 1 Frau, freftrillia d-n>d. SieJtraii ertrfnfte sich. nxU,r,n§ ud: ttbuitgten. «eschäftliche schwierigkeiten, Rahrungsforgen und Fa- mitienverhältnis s e veranbaßten bte Unglück-

jcnfeit» ber Gren^riahle. Da-5 wird ber Bürger- s »veue ein Einblick tn ein sonst Taft unbekanntes Ai:ul rjx.---ru x« ' Gerier mkTrscklicher Kulturbetätigung gewährt, das

durck ben Zusammenhang mit unserer heutigen