klassen nid/. Derrini
bruar 1921 an.
terSiveg. „Ter Ritual mord
Lichtspielhaus
-r Gedern, 28 Jan. Am Mittwoch abend
norien im Gasthaus „Zur Traubs' zu einer
Tage seines Dienstantritts an. — Ernannt mürbe am 20. Januar 1921 der Amtsgerichtsgehilfe Engelbert Staubach in Friedberg zum Kanckei- gehilsc.i bei dem Arnt'g.richt Friedbrrg mit Wirkung vom 10. Februar 1921. — Ernannt nmvte am 21. Januar der Milftäranwättet Wilhelm Ke br mann au5 Heubach mit Wirkung vom
Abg ©chlpfliu angegriffenen Offiziere.
Freitag mittag 1 Uhr: Kleine Anfragen, Weiterberatung des HeereSttats.
Schluß gegen 7 Uhr.
> iDtaitflfit — ------ .
' 2rnW.) Tiefes Blatt wird sicher nicht verboten - werden, während das Organ des Wrrtsck>aftsverbrn- ' be? der T?<rinfdyiftm wegen einer sachlichen Kn-
Balmbofstvaße, „Gewissenlose Bestien" und „Tyrannen des Todes".
n>teiTDctfam mhing liegen die letzte N e u re ge-j —- ---—--f
lung der Gehälter. Man wollte einerseits, folge ernannt hat.. damtt er als solcher die ganze Stellung nehmen gegen die Ortsyasseneinteilung | Berwaltnng der Mainz« Di^eje Lbernetznen taut.
ttk an der neuen Wchrverfassung verboten wnrve. Ter einzige Erfolg des ReichsmehrnrrnisterS ist die neue Bekleidimgsock>wung. Ta erscheinen btc Achsei* ftü(fe w-ctet mit Sternen, Schrü-en ulw. Tie neue Bekleidungsottmmig ift eine Provokation b r revublikanischon Bolksrnebtteit. Ter Demok-at -Geßlet hat vor dem Militaristen Seeckt kamt"- li'ert. Tre „Frankfurter Britimg" stellt mit Resttt fest, daß Derr von Senkt der eigentliche Webr- mmister ist. Ta? Scharisstneßen im Lockstedter Siedlin'g "lager ist em militärischer Skandal. Wenn d,e Militärkapellen „Heil dir im Siegerkranz" spielen, weim am 11 November in den Kasernen dte Flagge aus Halbmast gefegt wird denn kann diese .Rrick>swehr kaum als Machtinstrument ter Republik. sondern eher als eine Gefahr für die Republik gelten.
Abg. Er sing (8): Tie verhältnismäßig groben fliofi-en der Reichrwechr erkbwen sich miS dm von der Cntmte vorgesch-riebenen For i ationeu. W r müssen z. B. 18 Kavallerieregimenter unterhalten imb dürfen an chve Stelle keine Artillerie treten lassen. Man wird noch ftnven können, zumal wenn die Deichältnisse erst einigermaßen wieder normal geworden sind. Die Entente sollte uns von der ucberwrchirngskom Mission befreien. Die Abneigung des Abg. Schöpflin gegen den Ban eines kleinen ffreuyr? teile ich nicht. Ta zwölf Jahre hindurch in der Reichswehr nicht bloß militärische Hebungen vorgenommen wnLen können, so muß auch für die Allgemeinbildung etwas getan werden. Ter Houp> wert muß auf die Erhaltung unserer alten militärischen Eigenschaften gelegt totben: Gehorsam und Plicht rülu g d zu pflege be^ fa~e“at> schiftlich.m Gri'tes zwischen O'fixieren und Mannschaften. (Zuruf links: Kadavergehorsam.Wenn irgendwo von Kadavergehorsam ee'prock^n nrrscn kann, so trifft das wohl für die bolschewistische Rote Armee zu. Im Interest her Auftrück'mg der Mann- fcfaiftni rn den Offizter4stand liegt der Antrag ter MehrbeitSparteien, die Zahl der Hauptleute z» vermehren und die OberleuMants und Leutnants tztu vermindern. Tie Reichrwe^n: hat nur dem Volke zU dienen. Deshalb büren tx>Ictifdx? Organi'ationen in sbr nicht zugriassen werden. Tie Festungen vlm>' GesclMe siich Soldaten ohne Waften. Deutschland ist das einzige Land, das abgerüstet hat. Sonst hat inzwischen überall ein Wettrüsten eingesetzt Demgegenüber ist Deutschland verpslickr-t. ten Völkern zinurufen: Haltet ein mit eur*m Wahnsinn! Wir verlangen nicht, daß unsere Offiziere Antimonarchisten sein müssen. Ten EO auf die Verfassung müssen sie aber halten. Redner schließt mit der Forderung, bei der militärischen Ausbildung die Religion nicht außer Acht zu lassen.
Abg Gollwitz «D -Ratl legt die Grinde bar, aus denen das Reichsheer fast ebensoviel kostet wie in Frieden Seiten und s<s>lteßt sich bem Antrag der Meh.-hert>a t im im 3n erriie des A a 'cc- ments der Unteroffri-ere und Monnsclraften an. Der Redn« acht sodann ausführlich auf die einzelnen fBofittonen des Etats ein Dm Antrag
-zieren verlangen, daß sie die Republik nicht verhöhnen, ihre Hob itsobzeichen nicht mifoacb'en und monarchistische Temonstna ttonen weder sechst b- treiben noch dulden. (Sehr richtig bei dm So- »ialbcmorratrnJ Tas O'sizierSblrtt als Organ des »euttchen OsftzierSbundes bringt heute eine große Klmdgehung, in der es heißt: Ter deutsche Offi- ziersbimd tebenTt heute in tt'fster Ergebenheit Sr. Maiestät des Tniffdien Mi'erS. (£>drt! Hört?)
Kenntnis bringen, Gesuchen um Zulassung karnevalistischer Veranstaltungen allgemein mit Rücksicht auf den Emst und die Not der Zeit die Genehmigung zu versagen."
Diese Haltung des Ministeriums ist durchaus zu begrüßen, wenn leider auch nicht jeder die Einsicht zu haben scheint, daß es für uns Deutsche nicht an der Zeit ist, ausgelassene Feste zu feiern.
Wettervoraussage für Samstag:
Vorwiegend bedeckt, zeitweise Niederschläge, etwas wärmer, Westwinde.
Der hohe Druck hat sich in Mitteleuropa aus- gebebnt. Nördlich Irlands erscheint ein neues Tief, das voraussichtlich ostwärts ziehen wird. Morgen werden wir dann voraussichtlich auf seiner Rückseite zu liegen kommen. (Unbeständig^ Wetter!)
Veranstaltungen.
Freitag: Stadtttreater, 6y, UIrr, „Tie Fs- fChina?fec". — Neue Aula, 8 Uhr, Litera, i'che Ge- iellf.fart: Autoren cd no: Waldemar Bo. les. — Cafe Aston'a, 81/3 Uhr, Vortrag über „Schilauf im Scdivarzwild". — (Safe Leib, 8»/a Uhr Konzert urb Vorstellung ter Eh emseer. — Li 't piele Sc -
Oberschlesier-Spende. Der Verein sürÄewegungsspiele Gießen trägt am nächsten Sonntag auf seinem SportplatzTrieb zwei Fußballwettspiele gegen den Wetzlarer Ballspielklub zugunsten heimattreuer Oberschlesier aus. Im Interesse der «guten Sache sollte kein Sportsfreund diese Veranstaltung versäumen, zumal die Wett- piele einen interessanten Verlauf verbürgen.
Karnevalsverbot.
Das Polizeiamt Gießen hat dem Ernste >er Zeit entsprecheiid durch Bekanntmachung im Amtsverkundigunigsblatte vom 27. Januar edes Masken treiben auf öffentlichen Straßen und Platzen ober in öffentlichen Lokalen verboten. Nach unseren Erkundigungen inb jedoch auch Masken Veranstaltungen in geschlossenen Gesellschaften verboten, da bie Bekanntmachung auf eine solche des Kreismts vom 23. Dezember 1920 zurückgreift. In dieser heißt es: „In letzter Zeit sind dem Ministerium des Innern wiederholt Gesuche um Zulassung von Farne» valistischen Veranstaltungen zur Entscheidung vorgelegt worden Alle Eingaben wurden a b- schlägig beschieden. Das Ministerium des Innern laßt dies mit der Empfehlung zur
Aus und Land.
Gießen, den 28. Ian. 1921.
Achtung Olrcrschlcner!
Die heutige Ausgabe unseres Blattes enthalt einen Aufruf der „Vereinigten Verbände heimattreuer Ober- s ch l e s i e r" für alle abstimmungsberechtigten Neichsoberschlesier zum schleunigen Antrag auf Eintragung in die Stimm- l i ft e. Auch wir halten es für notwendig, darauf hinzuweisen, baß es jetzt für jeden Ab- stimmungsberechtigten bie erste Pflicht ist, sein Stimmrecht durch schleunigsten Eintragungs-Antrag zu sichern. Eine Pflicht besteht auch für deiejnigen, die aus irgend einem Anlaß glauben, bie Reise zur Abstimmung nicht antrcten zu können, ähnlich wie bei den Reichs- und Landtagswahlen, wo auch jeber Stimmberechtigte in ber Stimmliste auf gefügt werben muß, weil durch diesen Eintrag, ohne baß bamit eine binbenbe Ver- pflichtungzurReise eingegangen wirb, lediglich das Stimmrecht gesichert wirb. Denjenigen, bie den Anlaß zum Nichtantritt der Reise in den in letzter Zeit häufiger auftretenden Nachrichten über bie unsicheren Zustände ber Heimat sehen sollen, sei gesagt, baß alles zur Durchführung einer ruhigen und gesicherten Abstimmung getan werden wirb. Die von ber Entente angetünbigten Maßnahmen werben mit aller Strenge bnrchgeführt werben. Aus keinen Fall dürfen sich die Neichs-Oberschlesier durch Versäumnis der für die Einreichung des Antrages gestellten Frist ihres Stimmrechtes begeben. Es bestehen überall Ortsgruppen der Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschlesier, an die man sich in dieser Angelegenheit wenden kann, aber Eile tut not, ba die Frist in den nächsten Tagen abläuft
tm Jntevesse ber Jugendfürsorge «griffen habe. Eigentum-recht am Ki 'de hätten die Eltern nicht Das Staat habe die Pflicht und das Recht, an ber Erziehung mitzuwirken.
Abg Frau Neuhaus (Ztr.) holt e5 für höchste Zeit, bar, die R^ierung eingreift, ba bi Not der Jugend alle Greirzen übersteig: Tro katholischen Vereine dürfen in ihrer Tärigleit von der Regierung nicht behindert werden.
Damit i't die Interpellation erledigt Es folgt bie dritte Beratung des Gefe entw:rrf s Über den Erlaß Dort Verordnungen für d'.e Zwecke d r Ueber - gangLwirischaft. £)ieryu liegen ein deutichnatio naler Antrag und ein solcher dar Mcl/ch i spartnen vor Der Antrag der Deutsch latimalen will in Parngravst 1 in bem Pas us, duß es für Beschlüsse auf Eftiführirng ober Aufhebung von Bcnn tschai- turgm der Zu'irnmung des Ausschusses bedan, btc Motte ,x)ber Aufhebung" ftix kftcit.
Abg Warmuth (D.-Natl.) begründet bie» sen Antrag t
Nach kurzer Debatte wirb bet deutsckmotionale Antrag abgelehnt und die Ausschu.fassung angenommen Da das Gesetz eine V^lassungsände- runff darstellt, wird die Sckrlußabstimmung noch vettagt.
Es folgt der
Etat des Reichswehr Ministeriums.
Der Berichterstatter Abg. Stück len (Soz.) teilt mit, daß im Ausschuß besonders die Zahl der im Ministerium beschäftigten Offiziere als zu hoch bemängelt worden sei. Die Delchv-rden über Bevorzugung des Adels im Offizierkorps seien als unbegründet zurückgewiesen worden. Der Aus- sckwß habe geftrichm: 2 Generäle, 8 Gmeral- inajore, 13 Obersten, 5 Oberstleutnants, 12 Majore und 9 Hauptleute. In einer Entschließung verlangt der Ausschuß, daß die im Kapputsch als Versassungsgegncr bestraften Offiziere nicht weiter verwendet werden sollen. Früher hätten die Ausgaben für einen Soldaten 1203 Mark betragen. letzt betrügm sie 2t 600 Mark.
Abg. Schöpslin (Soz.): Es könnten noch viele Generale mtVbrt werden. Das Reichswehrministerium hat sich zu einem büreaukratiscben Wasserkopf entwickelt mit einem viel zu großen Beamtenapparat. Für die wenigen Mannsck>aften wird mit dem Kasernen raum Vers chwen dun g ye- trieben. Tie Sparsamkeitsmaß^ahmen des Rcichs- finanzministers haben die Heeresverwaltung unberührt gelassen. Das von uns bekämpfte Bnr- schenunwesen macht sich schon wieder breit. Dre MilftLrmusiker dürfen in Zukunft den Zttnl- musikern keine Konkurrenz machm. denn si- werden sebr gut bezahlt. Ein Verzeichnis der Wafsen- bestande des Heeres und b”t Marine muß uns vorgelegt werden. Ganz unmöglich ist der Zustand an der SpiNe. Wir haben da j? einen militärisch n Ehcf reckftS irb lm's und in der Mttie zappelt, von zwei k>-ästigen Soldatenfäusten gefaßt, bar arme Minister als Parlamentarier. Der Rei chswehrmirisier hält sich für einen starken Mann. Aber ieder Freund b*r Republik b'o'xrdvet tm Oftizirrkorps, daß nichts Genügendes gesck'^t. um den Geist der RrickiSwehr ihrem Zwecke anzu- possen: dem Schutz ber Veriaftimg! Mr mfl'-en von den tm Solde ber Nepnölik stehenden Osfi-
«gat bie Heranziehung ju den Kanal kosten in bei Fritz- Reuter-Stcatze wird nach den Satzungen des OrtS- baustatuts als unbegründet abgewiesen. — Der Vorsitzende des städt. Lebensmittelamts, Stadtverordneter Langsdorf, trägt bie Bilanz für das letzte Vierteljahr vor: eS schließt mit einem Defizit von etwa 2000 Mk. ab, bie Verbilligung ber Kartoffeln für bie Minberbemtttetten erforderte allein einen Zuschuß von etwa 10 000 Mark: die Aktiva betragen etwa 133000 Mk. Er berichtet ferner über den Stand ber Notgelbkasse und ber Milchverteilungsstelle; von den 40000 Scheinen zu 50 Pf., die auf den 1. Januar diu- gerufen wurden, sind nur etwa 17 000 zur «in- löfiaig gekommen: die MilchoerteilunqSstrile hat rate monatliche Einnahme von etwa 600 Mk. und eine Ausgabe von etwa 2000 Mk.: ber Zu-
** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 19. Januar ber ordentlich: Professor Dr. Wilhelm Schlink ans Braunschweig mit Wirkung vom 1. April 1921 zum ordentlichen Professor für Mechanik an der Technischen Hochichule zu Darmstadt: am 23. Januur ber außerordentlich' Prof ssor an der Universität Freiburg i. Br Tr Wilhelm M eigen zu Frei- (•UTg zum außerordettlichen Professor, zugleich Abteilungsvorsteher iür Chemie, am Ehemischm Laboratorium der Lanbe'univerfität Gieren vom
gtmg des Justizministeriums vom 1. Februar jum •
Notar dahier ernannt. h. Aus dem Hüttenberg, 27. Jan.
Kreis Lauterbach. Von Vorkvmmnisjeu, wie sie sich vor einiger
rr. Schlitz. 27. Jan Die Wildschwein- }cit jn der hiesigen Gegend zugetragen haben plage macht sich im Schlitzerland immer unan- sollen und in denen ängstliche Gemüter ein« genehmer bemerkbar. So wurde von den Schwarz- sahwung öffentlichen Sicherheit zu er- fittetn auf ten Saatfeldern bet bIidcn fl[aubtcnz bat man in der letzten Zeit
gehört. Eine von der Sicherhetts- 10 003 Mark geschätzt roi d Infolgedessen werden p?lizei Butzbach ^^^„«aen^zwrich^n von jetzi an allwöchentlich einmal von der Graft &
Forstverwaltung im Zusammenwirken mit der be-1 Dornholzhausen, ^ttchgons
nachbatten Obe.försterri Grebenau, un'er B:teili- verlief ergebnislos. Dte Nachtwachen tn den gung aller Forstbeamten und aller irgendwie auf- einzelnen Dörfern haben eine Verstärkung er* zutreibenden Jäger aus Nah und ftern. © Greifen fabrcn# Ortseinwohner begleiten abNTechselnd auf bie schäbsichen Dorstentie e die Nachtwächter auf ihren Runbgängen.
reich: Lmidnnrte von hier und.den verschißenen Gladenbach, 27. Jan. Iw nahm Ged- Dörfern leisten dabei f reiwrllig ^vciberdrenst b(Kb (m Marbuvg branntendie Scheu« Beim letzten Treiben wurde em n-im Kopfe starkes ££ St-aNgebäude des Bürgermeister- Witt Rudel Dckdsckw.nne Mnch-e^letter konnte aber “jebcT Der ©Säten soll etwa 40000 Mark be*
27. 3ta. ‘“^matbuta 27. 3u b«
beit ^^unf^ ob.r^Ib ^nj-n^m finbenL ß ^^ner gestern im Hau-
Ks Ä Äfltocm ®eXcl; teilt w
| L b° -^äuet-ich-
Ersen schmelzen griteibck Tiee Eiseuschlacken en* bibatenliüe amgeftellt worven.
halten noch "32—34 Prozent Eijen, welche noch Ä
einmal nack langer Zeit ausgeschmolzen .verden, yClJMie.
um der ivtzigen Generation ui He ien. Tie Schlacken Mainz. 27. Jan. sWolsf.^ In Bestätigviy» stehen an ein Eftenw rk in- S eierlemb Man eines fett dnigen Tagen tn der Oesfentlickkrit mü
redy.ict mit einer Mei ge von 700—1030 Waggons mehr oder w.miger Verimmthoit aufTet nven 9**
Ter Preis eines Waggon- bis qm die Empfangs- rächten erklärt heute das „Mainzer Journal", katz ßatw - stellt sich mit allen Unkosten aut etroi in Anbetracht der andauernden Krankdcit des Bi*
750 Mk. schofs von Mainz Tr K t r st e i n, dessen 3ufauw
Kreis Schotten. Die Hoffnung auf Wiederherstellung ber Gesimd-
-r Gebern, 28 Jan. Am Mittwoch abend heft immer mehr zurücktreten läßt, der Papst d« versammelten sich die hiefigen Beamten aller Kate- derzeitigen Regentendes Ptritersennnars! derDtö* ewrien im Gasthaus „Zur Traube" zu dner zese S pe her Tr. Ludwig H ug 0 zum K«wr--iwr des Bischofs von Mainz nut dem Rechte ber Nach
wehr ein gefährliches Instrument yi sehen, muß Ernannt wurde am cs doch mit dem Vertrauen nicht weit brr fe tt.1 ”nrf n • Ter Redner bcg imbet sodann den Anttag Studien von Gallwftz auf Gewährung von Zuschüssen an Kriegsbesck>ädigte, bie feinen gesetzlichen Anspruch auf kostenlose Hrilmrg haben und wendet sich 10- banr. zu riner Desp echung des Ma.rncetats, wobei er bie Notwendigkeit betont, Schisse zu bauen, bie eben ersetzt werden mLssm, wr-m anders wir unsere Ma.vke cri-alten wollen. Er schief mit dem AnSdruck vollen Dettrauens an die von dem
' 1 22 Januar 1921 der Rechts-1 tut allgemeinen und die sich daraus er geboxten Vkv«
anwalt Karl H'o l z a'p s e 1 in Ortenbera zum ten und Ungevechigkeiien g genüber den Lar.d^am- Notar als Nachfolger des verstorbenen Notacs tm.anderersnts aber, so lange daS unnnmze Ott-* Tavidsohn in Ottenberg mit Wirkung vornl.Fe- ll.s.cnwst^n beireh: ober Zahltet Otts*
1 "anen nicht Demnaert tei, Protest gegen bie Zu-
in Äxi b.r
-fSe.bLN " da Röntgen von Beamtenschift würden die Preise für Butter und
SwÄuÄ KS Ä* kn icMrritfS 4-amitertm ber
r C?n t berfuna ber Großstadt dikliett. Tie Preise für a.le übrigen Le- f b^ ^sck>ichte, bitd seien am Otte höhtt als in ten benach.
uTtb ^enarb barten größeren Siäbten. Tie Kosten für den Besuch
i<fen eojietai in Wür»bnr<> cor, roo er bqr.iali maßgeben-
Prosessor war. Diese VditldliMg machte retech den stellen unterbretlm^fol^^^ unäa*fi kaum Eindruck auf einen begeiftrrhm Kreis Frteöokrg.
Vortrag Exners in Dien hin verbreitete sich d.e ll! Friedberg, 27. Jan. In ter h.mttgen Kenntnis der Strahlen mit grosser ®C)d)WinbigfeH Stadtverordnete nv er l a mm lu ng. teilt über alIc Welt irib überal Wurden be Versuch der Bürgermeister mit, daß tee State bei bem Röntgens von den Phpsüern ausgenommen, nach- Mathilden stift eine Anleihe von 5lX)030 Mk. zu gemacht, coodlcrt und das Wesen der neuen 4’/a Pcoz. ausgenommen hätte. — Der Smspruch Strahlung erforscht, lieber b ce täte ihr Enl- ter „Attien-Zuckersabrck Wetterair" becker selbst schon weitgel)ende Unterfuckrungcn an- ge ft eilt, dercn Ergehn isst auch lange nicht überholt würben. 1901 erhielt Röntgen ten Nobelpreis.
Dielsach ist versuckfl worben, dem gvrhen Erftnber das Recht an seiner Entdeckung zu schmälern ober seine Leistung zu verklcincni. Dock» srnb alle bi-ic Der juckte bucrf>au6 uiiberechtigt. Eüien Marksstin in ter Geschickfte ber Röntgenstrahlen bildete das Jckl)r 1912. „U e b er bie neueEnt wickl ung auf dem Gebiete berRöntgen strahlen eit 1912" erstattete bann Prof. Dr. Cer m a k
Berickst. 1912 trat Laue (Frankfurt) mit fdnen llnterfud>inigen an bie OetfentlichLit. Es war i[/m gelungen, Beugungsers<l-einunseil ber Rönt- gcnftvahlen an Kri ccklgi t rn nas^uuoci eil, unb so bie Wellennatur dieser Strahlen eiltejiltifl si-ck^r- Lustellen. Aber viel wichtiger war dve Tatsache,, HHtf|)wn, ~-
oaß uns die Röntgenstrahlen bei diesen Versuch.n schuß wird durch wohltätige Gaben gedeckt. — einen Blick in ten inneren Ausbau ter kriitcklll- Die Frage ter GrnfteUung und Beichättigung sierten Materie tun ließen, und die Eristenz der auswärts wohnender Arbeiter tief eine Atome »um ersten Male crterimcnlcll bewiesen rjemlich lange Debatte hervor; man einigte sich wurde. Die weitere Entwicklimg führte dann sogar schließlich dahin, daß ein Fragebogen auSgrarteilet dazu, auf Grund ter Experimente Anhaltspunkte I werden soll und damit Erhebungen bei den Arbeit- über den Aufbau des Atoms zu gewinnen, gebeni sther bie Zahl unb Beschäftigungsart bet Von großer Beteutung war es, baß eine hochent- auswärtigen Arbeiter eingeholt werden soll. — wickelte Röntgentechnik bie Apparaturen ständig Der Antrag auf Schließung tes DerbnchungS-' vervoklkommnete. Ter Anlaß zur EnLoicklung die- gäßchcns zwischen ter alten Bahnhossswage unb ser Technik, die wie Prof. Zen tzsch in ter Aus- der kleinen Mostergasse wird abgelebt — De« prache ausführte, gerate ui Deutschland auf so Gesuche des Mirtervereins um Regelung ber Müll- ßoher Stufe steht, war bie ungeheuer praktische ad'uhr wird dahin entsprochen, baß dne obligato* Bedeutung ber neuen Strahlen für bie Medizin, risch? Kehrichtabfuhr eingeführt werden fotl( wenn „Die Erfolge der Röntgenstrahlen misst oom rechtlichen Standpunkte aus zuläs ig ist: der modernen Medizin" beüstmtelte der die Frage wird dem Rechtsausschuß zur Prüfung dritte Vottrag von Pvof. Dt. Stepp. In ter überwieieit. — Der Antraa ter Firma Lang»- medizinistlieii Diagnostik Hal die Anwendung k^ri L Weinberg aus Herstellung eines Kanals im der Röntgenstrahlen grote Erfolge in der Erken- Städterweg wird adgelehnl, da die Kosten zu nunfl ter krankhaften Berändermigen und Ver- ^och sind. — Die Entscheidung über br Lohn- letzungen ter verschiedensten Organe und tes Ske- Verhältnisse ber stäbtischm Fuhrleute liegt bem letts gebracht. In ter Therapie wurden die Schiedsgericht vor. — Der Antrag ter „Stiebte Röntgenstrahlen zuerst zur Dekämtpfung von Haut- Kvlstenbändlervereinigung" tetreffenb Schaffung krankheiten mit Erfolg benutzt. Später lernte man ?ines Beirates zur Brennstofskornmission wird ab- mit ihrer Hilfe aber auch tiefer lunente Pattien Em Antrag ter Gastwirtevevrini*
tes Körpers zu erreichen und tecse, Tiefentheravig muig, vor Verleihung einer Wittschastsstrnzesst-n hat schon schöne Erfolge zu verzeichnen — Dtt w gezogen zu tenten, wixt> ebenfalls ab- Votträge, die durch mancherlei Dernonstvat«>n.m aelehnt unb Vorführungen unterstützt waren, fanden gwfcn flrtiS Wktzlar
Beifall bei den überaus zahlreich erschienenen Zn- d. D0 rn h 0 l z ha u s e n , 27. Jan. Eine Waldemar Bonsels. Zu ten am von hier gebürtige,Gießen^wohnhafte, Dienstag aufgezäbtten Hauptrollen des ^^rs ^lemftehenbe Frau spendete ter htengen ist hinz-uzüfügen, baß soeben der 5weite Band der Gemeinde dafür, daß ste nach ihrem Tode auf berrits rn 35. Auflage vorliegenden „Menschen* dem hiesigen Friedhöfe beerdigt wird, den Be- wcge" erschiicnen ist, unter dem Titel: Eros und trag von 1000 Mk. Die hochherzige Gabe ist die Evangelien, in 2 Kapiteln: ter Tod und yon der Gemeinte unter Zustimmung deS das Meer, die imve.gängliche und die re gängliche Presbyteriums,zur Herstellung ter elektri- Lrebe. Das Chnsten- unb das Liebesproblem wer- s^-nReleuchtunainberKirche Verben von hoher Watte unb in bet bei Bonsels selbst* -öeie uffltung m oer xiraje Dtp oerslSnblLen künstlerisch vollendeten &mn be- wendet '^^„^assau.
**" Der Evang. Arbeiterverein! Falschmünzer vor dem SckwurHerlcht.
weist darauf hin, daß die Karten für die am Fd. Frankfurt a. M., 27. Jan Unter Sonntag in ter Stadtkirche ftattfinbente Geist - Ausscküuß ter Oeftenllichkrit begann heute vor liche Musikausfühtung noch nicht aus- dem Schwutgerickü ter Prozeß gegen dne große verkauft sind, daß Karten vielmehr außer im Reite von Ang.'klagten, Haupt Lchlich aus Frank* Borvetkauf auch noch in beschränktet Zahl an der futt unb Nürnberg, wegen Herstellung unb Ver* Abendkasse erhältlich sind. (S. Anzrige.) breitu fl falscher Fünf zig-Ma t kscheine.
Tas Fest ber silbernen Hoch- Tet Führer und Hauptwigekkigte, ter schwer mit zeit feiert morgen das Ehepaar Georg Prinz Zuck'tbmis vorbestrafte Schreiner Dergölst, ist unb Frau Elisabeth geb. Sauer, Gteßen, Linten- lebensgesähtlich erkrankt, weSlFtlb daS Betiahren ’ gaffe 14. gegen chu abgctrennt wurte. Als er nach leinet
KreiS Büdingen. ersten Verhaftung wegen fehteT Krirnkheft in das
' -/- Orten berg, 28 Jan Als Nariduger Spftal gebracht wurde, entltrrang et tert mw
: für ten versto bmen Notar Justizat David- macbte tn Sachjenhauien tu ciiet Schuhmacher* : | ohn wurde ReckKsan-milt Hol-'^el durch Berfü- Werkstatt sofott eme Jalichmünzerei aus.
Müllev-F-ranken, ter ten Militärmusikem ieb? | __ , .
Lonkurrem mit Zrvilmusikern verbieten wi l, g hl > 1. Februar 1921 an zum Obe-assistenttn bei dem eu weit. Wenn man soweit geht, in ter Reichs- I Berwaltungsausschuß ber LanteSunivetsitätGießen.


