Ausgabe 
27.9.1921
 
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rod, 21. 6tpt. : hatte sich ein ursche, der Ar- ich einigen Tagen Drieftasche eines «m Landwirt au enthieU 400 Äl. Stiefel und Pah

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ster Zarbwerken. Aachdm dieDirck- ^eberverbandes der »öchster Farbwerke offen und die ae- issen hatte, haben -rgen d a s A) e r k Angestellten deS Arbeit erschienen, ,h eines Ausweises i starken Arbeiter« les gehindert-.Da an die Arbttter« mitteilt, dah a M Jirektion und eichzeilig ata st-r« sich aller SeM' ebenswichligen

orden. Ser E mit der Direktion schenMörd-nw-

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zunehmen. Die Bankdepot o werden ans 25 bl» 30 Millionen geschäht. Die mit den Grammophon-

Behördliche Anzeigen

Achtung!

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gesellschasten auf die Dauer von 10 ^hrvn ab­geschlossenen Verträge allein brachten 200 000

Berlin, 26. Sept. (Wolfs.) Der ReichS- minister des (Zinnern sandte unter Zustimmung der bayerischen Regierung den Direktor von der chemisch-technischen Rcichsanstalt, Oberregierungs- rat Dr. L e n h e, der ein hervorragender Fach­mann in allen Srplosivfragen ist. nach Oppau, um bei der Aufklärung der Gründe des Srplo- sionSunglückS mitzuwirken.

Die Hilfe für Oppau.

Berlin, 26. Sept. (Wolfs) Der Reich«- hilssausschuh für Oppau macht darauf aufmerk­sam, dah sämtliche Liebesgaben für die Opfer des Oppauer Unglücks aus der ReichSeilenbahn ftajtfrel befördert werden. SS enrpfiehlt sich, die Sendungen im Frachtbrief alS .LiebeSgabensen- düng für Oppau" kenntlich zu machen und die­selben zweckmäßig an den Stadtrat in Ludwigs- ! »äsen zu richten.

Berlin. 26. Sept. (Wolff.) Aus Beran- Täflung des deutschen Gesandten in Stockholm wird unter den Deutschen in Schweden eine umfangreiche Sammlung zu Gunsten des Reichshilfsausschusses für Oppau veranstaltet.

obiger Anzeigepflicht.

Der Vorstand.

Adam Volz. 1. Vorsitzender. [10385c

DaS Erbe Carusos.

Rom, 26. Sept. (WTB.) Die Zettunacn geben eine Depesche aus Florenz wieder, der zufolge die Erben CarusoS angckommen ftno, um das Verzeichnis der von Caruso hinterlassenen Güter in Villen, Palästen und Grundstücken auf-

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Durch das Gesetz vom 23. Juli 1921 werben nunmehr die der Invalidenversicherung unterliegenden Personen nach der Höhe ihres Fahresverdienstes in folgend« Klaffen eingeteilt:

Klaffe A bis zu 1000 Mk

8 von mehr als 1000 MK. und bis 3000 Mk.

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Bekanntmachung.

Durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 23. September 1921 sind die Unterstützungssätze aus der Erwerbslosenfürsorge der Stabt Bietzen vom 1. August 1921 an wie folgt festgesetzt worben:

H 12.-

Diese Beiträge sind zur Hälfte vom Arbeitgeber die andere Hälfte vom Versicherten zu tragen. Das Gesetz tritt am 1. Oktober 1921 in Kraft. Dir ersuchen die Arbeitgeber, für alle bereits angemeldeten Personen unter Benutzung der bei uns erhältl. roten Formulare bis spätestens 10. Okt. 19-1 Anzeige über die derzeitige Lohnhöhe zu erstatten.

Behufs Ersparung demnachstiger unliebsamer Weiterungen bitten wir um restlose Erfüllung

Bekanntmachung.

Zum Stellvertreter des bis zum 14. Gilt. ds. Fs. einschließlich beurlaubten Gerichtsvollziehers Dem in Gietzen wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Stang in Gietzen bestellt. 10390

Gietzen, den 26. September 1921.

Der Präsident des Landgerichts der Provinz Oberhesien._____

Eber-Verfteigerung Donnerstag, den 29. ds. Mts., nachm. 21,', Uhr, wird der .Gemeinde-Eber in Geilshausen auf der Bürgermeisterei versteigert. 104051)

Geilshausen, 26. September 1921.

Hess. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner.

OltMl

Flügel,Harmoniums

Miet-Instrumente

Aug. Förster,

Darmstädter Theater-Brief.

6t. Darmstadt, 26. Sept. Nachdem bte erste Woche der neuen Saison ausschließlich der arotzen Oper gewidmet war, hat nun auch daS Schauspiel eine Reihe von wertvollen Erst­aufführungen und bedeutsamen Wiederholungen herausgebracht, die den umfangreichen neuenga­gierten Kräften Gelegenheit gab. sich vorzustellen Gustav Hartung, der mitfeinem" Stcan in München und Verlin Riesenarbeiten leistete (wah­rend andere sich verdienter Erholung Hingaben), die ihm Triumpfe als Regisseur brachten in um­gekehrten Verhältnis zu der Tatsache, wie sie den Rachschöpfer des Kean, Edschmid, in starke Ge- ' fährdung seiner literarischen Position im jungen Deutschland brachten, hat im ewchaufpiel noch nichts Reues herausbriitgen können. Die Zusam­mensetzung seines neuen Schauspielpersonals aber ist eine Tat. die sich im Laufe der Saison noch in einer Weise auswirken dürfte, die Darmstadt in den Brennpunkt des deutschen Theaterlebens stellen werden. Datz er das vollbrachte in einer Zeit stärkster Gefährdung des Theaters über­haupt, dah er ein neue s. zweites Schaufptet- haus für Darmstadt durchsetzte in einer Zeit, da immer noch viele Theater von Ruf vor der Frage ihrer Existenz stehen, ist ein neuer Deweis ferner beispiellosen Energie und feines Optimismus. Das neue Ensemble ist künstlerisch »D" einem Gust. Vewundernswert ist sein Scharfblick, be­wundernswert aber auch seine Fähigkeit Künstler zu formen in seinem Sinne, die bisher se,ii Tempo nichts weniger al« gewohnt waren. Sine ganze Reihe von Kräften au« dem Anctenne-Re- aime fügt sich seinem neuen Ensemble trefflich ein. Bisher können nur Hauptmanns .Einsame Menschen" und Unruhs .Louis Ferdinand as Beweis für das Gesagte gellen, aber als Beweis von unerschütterlicher Hebe^eugungSkraft. Wal­ter Rehmer al« Louis Ferdinand stellte den Frankfurter George, der bekanntlich im Bonahr konlraltbrüchia wurde, um bet Z^jig die e Rolle zu spielen, in den Schatten. Als ein Künst­ler von gleich ernster tiefster Hingabe an seins Ausgabe erwies sich Hoseph Gielen al« Jo­hannes Vockerat in Hauptmanns Hugenddrama .Einsame Menschen".__

vir hören, erscheint ein Uebergreifen der Bewe­gung auf andere große Werke des frankfurter Wirtschaftsgebietes vorläufig aU ^sge'chloflvi. 3n den Adlerwerken zu Frankfurt a. W. ist e« ruhig ,

[1 Marburg. 26. Sept. Aus dem soeben berausaegebenen Verwaltunasbericht de« Kreises Marburg für 1920 ist V* men datz die Einwohnerzahl sich tn>n 49 890 In 1910 auf 59 980 in 1919 vermehrt hat. Die Kreis- bahn MarburgDrei Hausen neigt wegen der er­höhten Fahrpreise einen Rückgang im Personen­verkehr von 53 600 Köpfen aut, trotzdem sind die Einnahmen um 92 000 Mk. gestiegen. Der Guter- verkehr hat sich etwas gehoben. Für Unterhal­tung der durch die KriegSzeit vernachlässigten Landwege find 424 403 Mb ausgegeben. Von den 89 Kreisgemeinden erhob das Dorschen Her­mershausen mit 1150 Prozent bte ho<h"en Zu- schlüge zu den Gemeindesteuern. Unter 100 Do­zent bleibt keine Gemeinde. Im Kreise bestehen 24 Raiffeisen-Darlehnskassen, 6 Innungen. 24 wirtschaftliche Verbände und 48 ländliche Fort­bildungsschulen.

Schwurgericht.

Gietzen, 26. September 1921.

Unter dem Dvr'itz von Landgerichtsrat Gra­mer begannen heute die Tagungen des Ober- hessischen Schwurgerichts. Angellagt war der Landwirt Peter Wacker aus Wolf bei Vüdin- gen wegen Sittlichkeitsverbrechens: er war beschuldigt, in der Gemarkung Wolf auf offnem Feld in der Dunkelheit eine Frau ange­fallen und mit Gewalt unzüchtige Handlungen an ihr vorgenommen zu haben. Die Oeffentlichkeit war wegen Gefährdung der Sittlichkeit ausgeschlossen. Es wurden 11 Zeugen und als Sachverständiger Kreisarzt Medizinalrat Dr. Fresenius aus Büdingen vernommen. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage und der Angellagte erhielt unter Annahme mildernder Umstände dem Antrag deS Staatsanwalts entsprechend eine Gefängnisstrafe von sieben Monaten. Die Staatsanwaltschaft war vertreten durch Staatsanwalt Dr. Eckert, die Verteidigung führte Rechtsanwalt Hustizrat Katz.

Mannheim. 26. Sept. (Wolfs.), In einer Unterredung mit Pressevertretern erklärte heute | Vormittag der Direktor der Badischen Anilin- und Sodawerke. Dr. Hulius, datz bis jetzt 38-. Tote (einschliehlich einiger Dermitzter, festgestellt worden seien. DaS Rätsel der Katastrophe sei, welche Ursache die zweite Erplosion, die stärkere, gehabt haben könne. Rach Ansicht der Direktion müsse bte Ursache der Katastrophe von außen gekommen sein. Am Mittwoch werde ein Kommissar der chemisch-technischen Versuchs­anstalt, der gröhten Autorität auf diesem Gebiet, in Oppau cintreffen. Auch die StaatSanwaltAift werde Sachvcrständigen-Gutachten einholen Wer- ter teilte Dr. Julius mit, dah kein Arbeiter toe- aen der Stillegung des Oppauer Betriebes ent- lassen werde. Sämtliche Arbeiter werden mit Röt­st andsarbetten beschäftigt.

Fäden sich kaum einmal berühren: die eme gebt um Doris Godunow, den Thronusurpater. tet an Gewifsensgualen dahinsiech', und zuletzt stirbt, die zweite um Grigeri, den falschen Dimitri, der. von Liebe zu der ehrgeizigen Doiwotentochter Marina erfüllt und durch eine QL'b'tlidikit mit dem ermordeten Prinzen verfuhrt, sich zum Herr* scher wählen läf>t. Dio weitere Entwicklung dieser Spiels fehlt döllia. Dr. Lert hat versucht, die ein­zelnen Szenen in besseren gedanklichen Zusammen­hang zu bringen, indem er Umstellungen an Pusch' kins Dichtung vvmahm und die gesamte Dimitri- Handlung gleichsam als gewichtige C ?ifrte zwi­schen die Borisatte einschob. Leider bleiben auch da noch reichlich Unflarbcitcn bestehen immerhin darf die Frankfurter Aufsuhi-ung als eine erfreu­liche und in mancher Hinsicht bedeutsame künst­lerische Tat angesprochen und geschätzt werden!

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Das AmtSverkündiaungsblatt Otr 138 vom 26. September enthält: Verordnung des Reichspräsidenten. Mieteinigungsämter. Benutzung der Bohrgeräte der Geologischen Lan­desanstalt. Reuregelung der Höchstpreise für Sohlen Einteilung der Dienstgeschäfte am KreiSveterinäramt Gietzen. - Einkommensteuer- anteile. Die Exterritorialität der Mitglieder der internationalen Kontrollkommissionen. Reisen unbemittelter Personen durch den soge­nannten polnischen Korridor. Verkehr mit Obst. Malzarbeiten. Gebühren der Feuervifita- toren. ,

Wegen Vprnahme von Walzarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Lollar deS Strahenzuges Die- henMarburg bis auf weiteres für den Fuhrwerk-Verkehr gesperrt. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt über Daubringen

Staufenberg.

Dollar«.

Kunst und Wissenschaft.

MussorgSkh:Boris Godunow-, tt Frankfurt, 25 Sept. 1921.

Das Frankfurter Opernhaus bat wieder einen groben Tag gehabt: Die Erstaufführung des musi­kalischen VolksdramaS ,DoriS Godunow" von M. P. MuszeraSky (bearbeitet und in- ftrumentiert von M. Rimskh-Korsakow). lange schon geplant, wurde für alle Mitwirkenden, Sän­ger, Orchester und Regie, ein starker unbestrittener Erfolg. Das Dublikurn rief mit den Künstlern, unter denen die Herren vom Scheidt, Gläser, Schneider. Breitenfeld, Häger und Frau Gentner- Fischer die tragenden Hollen ausgezeichnet ver­körperten, den musikalischen Leiter Dr. Rotten­berg und den Regisseur Dr. Lert zu wieder­holten Malen hervor. Ein verdienter Erfolg: denn die Wiedergabe der Oper vermochte in jeder Welfe vollauf zu befriedigen: auch in der Inszenierung war ohne irgendwelche störende Aufdringlichkeit eine Fülle des Schauenswerten geboten, und die Bühnenbilder, von Ludwtg S t c- vert entworfen, bezeugten in ihrer lebendigen Buntheit und Pracht feinstes Kunstverständnis.

Das Werk selbst ist jetzt etwa 50 Jahre alt und flammt von einem führenden russischen Kom­ponisten, der als jüngerer Zeitgenos^ em De- wunderer Richard Waaners war. Die Musik, oft von nationalen, volksmähigen und religiösen Klängen durchwoben, ist von vornehmer Inner­lichkeit. Die melodischen Eingebungen, ohne Muhe zu entdecken, werden nach der Wuse deS moder­nen musikdramatischen Stil« verwertet: mit Disso­nanzen ist bescheidenes Matz gehalten Die or­chestralen Klänge entsprechen den Vorgängen auf ; der Bühne, zweifellos den Höhepunkt stellt d.te grobe Liebesszene des 6 Bildes dar Datz ein . solches Werk nicht dauernder Besitz auch der: deut- >. schen Theater ist. mag an ter Uneinh-itlichkeit des dramatischen Aufbaues begründet fern ES flub in Wahrheit zwei Haupthandlungen, deren

Vermischtes.

T3<gcn Deginstigung eine« Schwerverbrecher« festgenommen.

Der Berliner Lvkalanzeiger meldet au»H a m- burg: Unter ter Beschuldigung, in ter Unto- suchungShaft gegen den Einbrecher Petcrs«. oer mit etwa 50 Mannern verschiedene grobe Rauv- taten auSgesührt haben soll, sich der Begünstigung schuldig gemacht zu haben, sind die beiten hiesigen Rechtsanwälte Dr. H. Brandt und Prü­fern a n n fest genommen worden.

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a) den Ehegatten........4.00 M.

b) die Kinder und sonstiae unterstützungs­berechtigte Angehörige.....3.75

Gietzen, den 24. September 1921. (10383B

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zu machen. Die nächsten Tage trifft ein:

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iHzoSv Ter Vorstand.

Bekanntmachung.

Durch Verfügung ins Reichsfinanzministeriums, Reichszenttalftelle für Krregs- und Jivilgefangene, in Berlin vom 23. VIII. 21, Dir. 433 A. IX. ist nun­mehr die Abgeltung der Anträge der Kriegsgefangenen auf Rachbewilligung der Löhnung und Entschädigung für die infolge der Gefangennahme erlittenen Ver­luste endgültig geregelt. .

Rach dieser Verfügung können ehemalige Kriegs­gefangene, die bis jetzt keinerlei Gefangenenlöhnung ober Entschädigung für die infolge der Gefangen­nahme erlittenen Verluste erhalten haben und sich gegenwärtig in einer sozialen Notlage befinden, einen Anspruch auf eine einmalige Unterstützung wegen entgangener Löhnung ober abgenommener Gegen- ftänbe bei der Gefangennahme erheben. Al» soziale Notlage gelten insbesondere gegenwärtige Bedürftig- kett, anhaltende Arbeitslosigkeit, Krankheit des An- ttagstellers oder feiner Familienangehörigen, große Kinderzahl oder mit der Kriegsgefangenschaft un- mittelbar zusammenhängende Gründe.

Anträge von ehemaligen Kriegsgefangenen, die gemäß dieser erlasienen Verfügung einen Anspruch auf eine einmalige Unterstützung herleiten und im Stadtbezirk Gietzen wahnen, müsien in der Jett vom 26. September bi» zum 15. Oktober L 3». bei der hiesigen Kriegsgefangenenheimkehrstelle, Stadt- Haus in der Süd-Anlage, Gartensttaße 2, Zimmer 14, schriftlich eingereicht werden unter Darlegung der wirtschaftlichen Derhältnisie des Heimkehrers.

Die festgesetzte Frist zur Einreichung der Ent. schädigungsansprüche muß unter allen Umständen eingehalten werden, da die vorhandenen Mittel durch die eingehenden Anttage mit aller Besttmmt- hett verbraucht werden und daher keinerlei Aus­sicht besteht, daß nachträgliche Ansprüche berück; sichttgt werden KZnncn.

Gießen, den 24. September 1921. 10384B

Der Oberbürgermeister

(Kriegsgefangenenheimkehrstelle).

Bekanntmachung.

H 15000 ,

Die Beiträge wurden dem gesunkenen Geldwerte den erweiietten Leistungen entsprechend erhöht betragen nur für die Invalidenversicherung m: Klaffe A die Woche L50 Mk.

B , , 4^0

' C , , 5.50

D . 6.50

" E , , 7.50

, F , , S.- .

G , 10.50

Jn unser Handelsregister Abt. B. wurde heute eingetragen: Die Firma Mafn-Weser-Dafoltwerke, ' Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Saasen bei Gießen, Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist bte Gründung und der Betrieb eines Basaltsteinbrnchs und die Herstellung der sich aus diesem Betrieb er- gebenden Produkte, welche in Bau und verwandten Branchen Verwendung finden. Zur Erreichung dieses , Zweckes ist die Gesellschaft befugt, vorhandene gleich- artige Unternehmungen zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen, deren Vertretung zu übernehmen und Verkaufsstellen zu errichten Das Stammkapital be­trägt 30000 Mk. Der Eesellschastsvertrag ist am 28. Juli 1921 errichtet. Die Gesellschaft wird durch einen Geschäftsführer vertreten. Zum Geschäftsführer ift der Kaufmann August Dätgen in Neheim bestellt.

Gießen, den 16. September 1921. 10391B I

hessisches Amtsgericht.

Für den Wochentag

1. für männliche Personen

a) über 21 Jahre, sofern sie nicht in dem Haushalt eines anderen leben . . 9.50 M.

b) über 21 Jahre, sofern sie in dem Haus- halt eines anderen leben .... 8.00

c) unttr 21 Jahren.......5.75

2. für weibliche Personen

a) über 21 Jahre, sofern sie nicht in dem Haushalt eines anderen leben . . .

b) über 21 Jahre, sofern sie in dem Haus­halt eines anderen leben ....

Landwirtschaft.

iS. Steinbach (Kr. Gietzen), 26. Sept. Die Kartoffelernte ist hier beendigt. Der Er­trag ist durchweg geringer als man hoffte. Im Durchschnitt wurden auf dem Morgen nur 20 bi« 30 Zentner geerntet Auch die Dickwurz- ernte ist sehr gering. Autzertem richten die Hafen an manchen Feldern groben Schaden an. Der schlechte Ausfall an Futtergewächfen. der Futtermangel überhaupt wirkt hauptsächlich sehr schädigend auch auf die Kleintie^ucht. Während man bisher fast auf jedem Hofe Stallhasen sehen konnte, werten diese bi« nächstes Hahr wohl alle abgeschlnchicl werten. Die Schafzucht, die so im Aufblühen war. geht ganz rapid zurück. Die Rach­frage nach Serfeln ist ebenfalls so gering, datz die Preise immer mehr sinken