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[legen noch gufammengttDorltn ba. Sonst steh« da- (betreibe In Halm unb Frucht vorzüglich

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------ Ausgabekurs 99%

Ausführlicher Prospekt erscheint Anfang Juli.

werden demnächst zur Zeichnung aufgelegt.

716t!d

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung

cht worden ist, steht die

70938

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71758

Dießen, 24. Juni 1921.

Ter Oberbürgermeister. I- V-: Kreuzte«.

Verenmeldweren werde« bereits jett von alle« deutsche« Baaken, Bankiers und Sparkasse« entacaeeeenomme*.

fttzr iog SB gdomnrn. ,

26. 3«nl Bahnlinie

18 Ienmer Korn für hungernde In den Städten aufgebracht

sw. Au» dem Odenwald.

An vereinzelten und In Darben gel

blt Jagd. Teil 1. der bisher 500 Mk. kostete, für 5600 Mk.. Teil 2, bisher 1100 Mk.. für U 500 Mk.. und Teil 3. bisher 2000 OHL. für W500 Mk.

nWr^ i c B e n , den 21. Iwri 1921.

Hessisches Amtsgericht.

Gericht Anzeige zu machen. Dießen, den 22 Juni 1921.

Hessisches Amtsgericht.

Heute u. morgen erhalte

frisch«-c Seefische. August Wallenfels, 17 Marktplatz 17.

Tas (Betreibe hat sich längs der wieder gut erholt. Hut einige Stellen, die von dem Unwetter besonder» hart betroffen wurden.

Mehrere !Omelette Ma' trogen gegen Schreiner' arbeiten »u tausche« ge­sucht. SchristL rtngeb. u. tetOi an den QHefe. Au».

la biaugeetreifte

Bauernsäcke

55/1:15cm groß, Vh Ztr. faFsend.einpflehltzum billigsten Tagespreis Ludwig Lazarus Alterweg 53.n Ferneprecher BOG.

Landbutter

Pfand 21 Mk.

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Land-

Leberwurst

Pfund 10 Mk. TW

IM Malmt Pfund 20 Mk. empfiehlt W Weisel, Teie'pL 12L

Turnen, Spiel und Sport.

Sein diesjähriges Dau-Sommerscst veranstaltet der DlebenerAadfahrerver- e l n 1885 am 2.. 3. unb 4. 3uh auf der Liebigs- höhe Da» Festprogramm. da» Im 2n»eiaentell verdsfentlicht ist. hebt am Samstag von 8 Uhr abend» sportliche Abendunterhaltung mit Konzert und Tanz, für den Sonntag grobe radlport- lichc Wettbewerbe und für den Montag radsport» [lebe Aufsübrungen der Iugendgruppe, Radball- und Aadpolosplele vor.

als sonst bte TmfrtmrtLO't -nrückgegeben wird.

Stehen, dm 21Iuw 1921 70928

Hessische» Amtsgericht.

Gießen

Sieben, den 20. 1921.

Hessisches Amtsgericht.

Landwirtschaft.

Ul Ilbeshausen. 24 Juni Dieser Tags fand hier die Srasversteigerung von den voriges Jahr kultivierten Hulvxnden statt. Ss kamen 38 Lose -um Ausacbot. das Los von 3000 bis 3800 Quadratmeter Drttzc 9» wurden hohe Preise ccaUIl Der Preis der Lose war le nach ®rtbe und Sraswuch» 500-«M Mart und »war noch ohne (brummet. *3» wurden etwa 24 000 Mark gelb st. Die .stulttvterung dieser Auttpclbe« kostete etwa 13 000 Mark elnlchUetzllch Dünge­mittel und Slnsäen von Srassamen G» sanden noch zwei Srasversteigerungen statt unb zwar von den früheren Semeindewiesen und von den diesjährigen meliorierten ^utwetden. Diesen hohen Sinnahmen stehen bedeutende Ausgab«' gegenüber. Don der hiesigen Ortsgruppe des Hessischen Dauernbundes werden noch

Wadjbem der Gerichtsvollzieher Hehler m wie* Mn bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in bet Ruhestand ______. ... " ".. " '

Rückgabe der von chm gdetftrtm ThentMaulwi» in 'roage ES evgcht daher dre Aussorderimg, etttxnae Ansprüche aus dem Dienstverhältnis des

Zw. Gründung eines kl Musterchors werden noch einige Wb dungSsähige Tarnen- und Herrensnmmen au» allen »reifen aes Änmeld. bet Basch, MufikallenhandL

Bekanntmach8ng.

Der letzte diesjährige öffentliche Impf- termln für die Trstimpflinge der Stadl Giehen wtrd am Mittwoch, dem 29. Juni 1921, nachmittags um 3 Uhr, in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Schillerstratze 8, abgehalten.

Wer diesen Termin nicht benutzen will, muh sein impfpflichtiges Kind auf eigene Kosten impfen lassen.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. 8 wuroe heute einnrrDogat: Tie Firma Rollmann L Sonn, Ge­sellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung und anbei tonte Beschaffung formt der Berkaus von mineralischen Produkten im Jnlande unb Auslände Das Stammkapital beträgt 20 000 Mk. Ter Gesellschafuverrva? ist am 12 Mai 1921 ftstge stellt. Geschäftsführer ist Isaak Sonn. Kauf­mann in ©retten Die Bestrnntnrachungm der Ge­sellschaft erfolgen nur im Rnchsan-ngtr Gesell­schafter sind: Moses Rollmann. Kaufmann in Hamsradt a. M. und Isaak Sonn, Kaufmann in

F. 37 20, 3 21, 6/21, 9 21, 13/21.

Aufgebot.

(Es ist beantragt, die nachbenannten Verschollenen für tot zu erklären:

l.ÄaxI Lchmandt, geb am 22. Juli 1833, zuletzt wohnhaft in Daubringen. Antragsteller: Der Pfleger ßigarrenfabrikant Wilhelm Schäfer von T)aub ringen;

2. Jakob Joseph II. geb. etwa 1856, zuletzt wohn- hast in Allendors an der Lumda. Antragsteller: Der Pfleger Kaufmann Salomon Joseph in Gießen;

3. Catharine Mohr, geb. am 6. Mai 1840, zuletzt wohnhaft in Mainzlar. Antragsteller: Der Pfleger Landwirt Friedrich Koch 111. in Mainzlar,

4. Ludwig Rohrbach, geb. am 13. Dezember 1884, zuletzt wohnhaft in Lollar. Antragsteller: Ludwig Klinkel VII. in Lollar, als Bevollmächtigter der Geschwister des Verschollenen;

5. Friedrich Schlich, geb am 6. Juli 1834, zuletzt wohnhaft in Lang-Göns. Antragsteller: Dn Pfleger Kaufmann Louis Althoff in Gießen.

Die bezeichneten Verschollenen werden anfgefOtbert, sich spätestens in dem auf

Mittrooch, den 11. Januar 1922, vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gericht (neues Amtsgerichts- gebäube, Zimmer Rr 15) anberaumten Aufgebots, termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird.

An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestestens im Aufgebotsternnne dem

bauen fich recht gut aus ebenso auch D i d to u r &. Der aut Oclqttninnuna während des Kriege» viel angebaute Mohn ist nur noch vereinzelt zu tin>cn. Da» Obst Ist auch sehr weit vorge­schritten. IWetschen und Birnen gibt es recht wenig, dafür wird die A e P f e t - unb Nutzern te besonders reich ausfallen.

Bekanntmachung.

Das l.Iiel Schulgeld de: Äealggmnaiiums, der Oberrealschule unb der Höheren und Erweiterten Mädchenschule für das Rj. 1921 kann mit Rücksicht auf die verspätete Iettelausgabe noch bi» zum 10. juli an die Stadtkafle ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 24. Juni 1921. 71478

Stadtkasse Dietzen.

nähme tfcnratht, und die Urnnfeturiai der Gesollt werden bann auSaeschnutm. 'Du-se ausgriärr.ttmr $lx>6ogTa*it wird auf cu« voljcnn von derselben Große veseiagt, so daß bribirrtfi eine rtafritdr $>tnung wirdDie Lhotographie-Äo- tuette," sagte pin Verfertiger dreier neuen Por­träts,ift tnü rtaltfafdrr als das fleroötmhdr Vlvvo unb tzostet nicht viel mehr Der ksrperludc Wirkung, trie dadurch a^tcü loird. gefällt dem Publikunt w gut " Der englische OkfchniMf bat von jeher dem Kitsch sehr nahe gestanden

* Schivrpffreiheit am Telephotu Die 23rfeibigungfflagcn der gekränkten Teleoho- nifttnnen gegen düu teNwceantcrllvolle Teilnehmer haben sich im Staate Milsourr so gemehrt, daß die Regierung eine toenn auch sehr begrenzte Schimpf' frei bett etnaesüchrt hot Jeder Bürger txni Missouri bat nämlich da» ausdrückliche Recht erlxiUm, ..ein­mal wenigsten»" einen bcleidi;tenden Ausdruck am Telephon *u gebrauchen, wenn er über die schlachte Nedietmng wroctMt tft. Die Entscheidung würbe im Anschlliß an einen Prozeß gefällt, m >*m ein Gutsbesitzer gegen die Telepttongesellfchast klagte, weil sic ibn wegen Beleidigung eines Telcptzon- stäuleins seinen Anschluß gesperrt hatte

Wie weit kann man sehen? Die besonder» klare Luft, die gegenwärtig infolge der schönen Witterung Herrscht unb die in England noch burrf) den von dem Streik hervorgerufenien Koblenmangel gesteigert wird, hat man zu Versuchen benutzt, um fest, «ustellen, wie weit man mit dem bloßen Auge sehen kann. Die beste Leistung nimmt etn Flieger für sich in Anspruchs der bei einem Flug von England nach Frankreich» die leuch- tendep Kalkgruben von St. Omer in einer Entfernung von 90 englischen Meilen, also etwa 150 Kilometer, erbliche. Auch andere Flieger konnten auf außerordentlich lveite Strecken mit normalen Augen sehen Ein Flieger erkannte Gegenstände an der Küste von Esser auf eine Entfernung von mehr als 50 englischen Meilen. Die durchschnittliche Entfernung, in der ein Flieger aus einer Höhe von 2000 Fuß zu sehen vermag, wurde mit 3035 englischen Meilen seftgestellt. Pro­ben, die von derGoldenen Galerie" der St. PaulS-Kathedrale aus gemacht wurden, Leigten, daß die Versuchspersonen auf eine Entfernung von 18»/, Meile noch deutlich sehen konnten.

über 50 ßakrw m. etorr hshNcheo fethte fUln g cf anbei filzt? 4 te batte ht auf beei Leise. Curd) Zedier e Piteet MtdltlMl-Seife wurde»

bte ,'-!rchtr.i In 8 Loche» seleiti-t Diese Leise tft Laufende wert d.tt * Dazu Zockeeb Creeie nt^tldtenö und setl-Llvgi 3n allen CpoHden. trsgtrten ent) Parfü-Lkrtro ^hLUlüh

5°/o Neckar-Anleihe.

Mark SSO000000. 5% inündetsichere Anleihe der Neckar-A.G. (Wtienkapüal Mark 300000000.-) mit dem Recht aus bvvotbekarische Glutraauug aus de« m erttelleubeu Kraftwerke« <awrtiert durch da» Reich «nb die Stuber Württemberg, Babe« unb Hessen

Bekanntmachung

3n unser Handelsregister Abt. A wurde einge­tragen: Am 21. Juni 1921 a) dir Firma Heinnch 2ll»el, Giehen. Inhaber ist tzemrich Adel in Giehen. Angegebener Geschäftszweig: Kohlenhandlung; b) die Firma Moritz Köhler, Giehen. Inhaber ist Moritz Kähler in Giehen. Angegebener Geschäftszweig Schuhmacherbebmfsartikel unb Kurzwaren en grot und en detail; c) die Firma Albert Merlau, Giehen Inhaber ist Wert Merlau in ©leben. Angegebener Geschäftszweig: Sier, und Gishandlung. Der Albert Merlau Gheftau, Margarete geb. Kempf ist Prokura erteilt; d) die Firma Carl Waldschmidt, Giehen. In. Haber ist der Schuhmachermeister Tarl Waldschmidt in Giehen. Angegebener GeschLttrzweig: Schuhwaren. Handlung. Der Carl Waldschmidt Gheftau, Margarete geb. Rain ist Prokura erteilt; e) bezüglich der Fftma 5. F Nassauer, Giehen: Das Geschäft ist aufMftina Wachenschwan geb. Georgi, Gheftau des Karl Wachen, schwan in Giehen übergegangen. Der Uebergang der im Betriebe der Geschäfts begründeten DerbmdUch. leiten und Forderungen ist bet dem (Erwerb de« Ge- fchäfts durch Minna Wachenschwan ausgeschlossen. Die Firma ist in Sy F. Nassauer Nachf geändert. Dem Karl Dachenschwan ist Prokura erteüL

Am 22. 3uni 1921 a) bezüglich der Firma Wilhelm Mever, Wiese»: Der bisherige Inhaber '»verstorben Das Geschäft ist auf Wilhelm Mey« Witwe, Gltse aed. Plock unb Kurt Wilftr, Iigarrenfabrtkant, detve in Giehen, übergegangen. Dte offene Handelsgesellschaft bat am 1. April 1921 begonnen. Die Prokura der Wilhelm Meger Witwe ist erloschen; b) bte /trma Bernhard und (Emma Sellheim, Giehen. ®<le£M)after find: Bernhard Sellheim, Kaufmann^ und Gheftau, Lmma geb. Stammler, beide in Mm. ©u offene Handelsgesellschaft beginnt vom 1 JWL Jnae. gebener Geschäftszweig; Verkauf von Ka ?abe, Iigarren, Zigaretten, Rauchtabak, vermittlnng ^on Derkäuftn in Wäsche. Wettzzeug, Kleiderstoffen.

Giehen, den 25. Juni 1921.

Hessisches Amtsgericht. 71748

Epiclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Montag, 27. 3unl: Die Do b6me; Dienstag, 28.: Die Apachen; Mittwoch, 29 Die Fledermaus; Donnerstag, 30.: Der slieaende Holländer; Freitag. 1. Juli: Tannhäuicr; Sams­tag, 2. . Zidclio; Sonntag, 3 . Ttefland; Montag 4.: Don Tasguale, hierauf: Der bestrafte (Lupido, DlenSlaa, 5 : Klein Ida» Blumen, hierauf: Ian»* bilder; Mittwoch, 6.: Der Troubadour.

Vermischtes.

aravhie-Statuetten. An wer ^v wgrapbien sind in London Dflte*ie^5latutitcn in Aufnahme nädi'i mrrb rext getoötjnluSx

den. ES ist die-s nur durch entert erheblichen Zuschuß seitens des hessischen Staates tnbg- sich geworden.

ES wäre wünschenswert, wenn die wei­testen Kreise, besonders die Landwirte, mehr Gebrauch von der Wetterkarte machten. Äe bietet ein viel sicheres Mittel, das Wetter für den nächsten Tag vorauszusagen, alS die Det- tertelegrannne und die ZZettervvrhersage. Die Wetterdienststelle versendet auf Wunsch .an jeden neuen Abonnenten eine kleine Anwet- sung zum Gebrauch der Wetterkarte.

Da unser Ausnabmeopparat mit Audion- txHjwwmpffinger und -Verstärkern, also mit den neuesten Erfindungen auf diesem Ge­biet, ausgerüstet tft, können auch die Meldun­gen durch dte draHtlosc Telepl;onic ausge­nommen werden

Bei den versuchen in letzter Zeit wurden außer dem sfbsprvchenen Wort Musikstücke, Vorträge von Gesangvereinen vsw. Übermit­telt und eS war erstaunlich, mit welcher Rein­heit und Klarheit die Töne hier anEommci; ES ist im wahrsten Sinne Splftirenmusik, die man da M Horen bekommt, beim diese Musik wird in Mnigswusterhausen gemacht und acht dann obne Drchht mittel? elektrischer Dellen durch .die Athmosphfire und kann an federn beliebigen Ort aufgefangen werden.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn man den Beamten in KSntgswusterhausen spre­chen hört, der 500 Kilometer von einem ent­fernt ist und mit dem nicht die geringste greifbare Berbindung besteht

Dieser Zweig des drahtlosen Verkehrs entwickelt sich zu immer größerer Blüte, so daß die drahtlose Telephonie wohl in Zu­kunft eine größere Rolle spielen wird. Sie hat den großen Biorteil, daß keine Kenntnis des Morsealphabets notwendig ist und somit jeder Laie die Meldungen aufnehmen kann.

Auch die Uebermittlung der Wettermel­dungen wird in absebbarer Zeit durch draht­lose Telephonie erfolgen können, was einetv weiteren Fortschritt im Funkenwetterdienst be­deuten wird.

Zwar ist es immer noch nicht gelungen, mit Petrus direkt in Verbindung zu treten, aber vielleicht bringt das die Funkentelephvrt nie auch noch fertig, und dann.soll sich nie­mand darüber beklagen, daß unsere Wettev- vorhersagen nicht stimmen. Vielleicht liefern wir dann auch Wetter auf Bestellung.

Funkwetter.

Von Lr Aua. Kilbr^raer wn brr Dettewienstsielle Gießen.

Nach langem Bemühen üst die hessische Wetterdienststelle am Landwirtschaftlichen In­stitut ick Gießen endlich in die Lage versetzt worden, ihre Wettertelegramme auf funken- telegraphischem Wege aufzunehmen

Die Sammeltelegramme der Hamburger Seewarte, welche die meteorologischen De- obachttmgen von etwa 50 Stationen aus ganz Europa enthalten, wurden bisher morgend, mittags und abends durch Drahttelegraphie an die Wetterdienststelle üoermfttelt. Da aber der telegraphische Verkehr autzerordentlich stark zugeiwmmen hat, kamen die Tele- nrämme mit immer größerer Verspätung an, so daß die Wetterkarte:i nicht mehr recht­zeitig gedruckt und an die Abonnenten ver­sandt werden konnten.

Eine Wetterkarte, die erst am nächsten Tage oder noch später bei dem Bezieher eintrifft, hat natürlich für die Wettervorh^- sage lange nicht den Wert, wie eine pünktlich eintreffende Karte, obwohl das Beobachtungs­material über Temperatur, Niederschläge usw. aus ganz Europa noch interessant genug ist. Bei der funkentelearophischen Uebernrittlung gibt cd keine Verspätungen. Punkt 7 bzw. 10.30 morgens und 4.50 b-w. 9 Uhr abends schickt die Großfunkstation Könrgswuster- hausen ihre Wettermeldungen in den Luft­raum hinaus, die bann von jedem Dufnahme- apparat direkt auf gefangen werden können. Denn die Meldungen von WnigSwusterhau- sen für die Wettervorhersage nicht ausreichen, können auch die Meldungen der ausländischen Stationen wie Eiffelturm, Poldhu usw. auf- genommen jverbeir.

So ist eS nun möglich die Wetterkarte be­reits um 11 Uhr zu drucken und zu allen Mit- tagSzügen rechtzeitig zum versand zu brin­gen, so daß sie noch an demselben Tage ht die Hände der Bezieher kommt.

Um der Wetterkarte eine möglichst weite Verbreitung zu sichern, ist der Abonnements- preiS so mebrig wie möglich gehalten ivor-

Bekanntmachung.

In unser Handelsvegckter Abt. A wurde einge­tragen: Am 11 Arni 1921 die Firma Earl Haas ,r Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Karl Haas junior in Gießen. Angegebener Gefchfiftszweig: Saumakerialim und Holzhandlung.

Am 14. Juni 1921 bz Firma Carl Burhenne, Giehen. Inhaber ist der Kaufmann Earl Duchenne in Gießen. 21ngrgebener Geschäftszweig: Fabri­kation und Großhandel in elekttotechmschen Ar­tikels.

Am 15. Ium 1921 a) die Frrma Hotel Schütz, Ludwig Klingler m Gießen. Inhaber ist der Hotelier Ludwig Klingler ut Gießen dlngegebener Geschäftszweig: Hotel und Gastwirtschaft, d) Be- »üglick) der Firma Emil Pistvr Nach^., Gvßcn. Dem Kaufmann Hans Herrmann in Gießen tft Prokura erteilt

Am 16. Juni 1921 a) die Frrma Karl Stotb, I. Thörner Nachfg. in Gießen. Inhaber ist Karl Kolb in Ohefcen Angegebener GeichaftL-toeig: Installarionsgeschäft für geürndheitStechr. Dila- gen. Der Kart Kolb Eheftou, Else geb. Thörner tft Drokura erteilt, b) Die Firma -äufbermauer L Laberenz ut Gießen. Griell'chafter sind die StuNateurmeister Iarn 2Iufberntauer unb ^o|cr Laberenz, beide in Greßen. Die Gesellschaft be^ ginnt am 1. 3uli 1921. Angegebener Geschäfts- zweig: Stuck- und Gtpsornarneittengeschäft.

Am 17. Juni 1921 bezüglich der Firma^Ernst DrnSla«, Zweigniederlassung Gießen: Tie Firma ist in Ernst Dmslage und Söhne geändert.

Am 18 Juni 1521 bezüglich der Firma I M. Schulhoi, Giesten: Dem Einst cochulhos in Gießen ist Prokura erteilt. w

Am 20. Iuiu 1921 a) bz Firma Anton Geiy- ncr, Gießen. Inhaber ist der L^rd^r Anton Geißner in Gienen. Ang'aebener Geschfiftszweig: Konditorei und Tag-S-Eafs. Der Anton Geißner Eberrau, Emilie geb. Matkomeiius tn Ghcucn tft Prokura erteilt, b) Tie Firma Ermt Merlau. Gießen Inhaber ist der Smihnmn Ernst Merlau in G eftm Angraebener Gelchäftszwetg: Sferfaur

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