Ausgabe 
27.5.1921
 
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Daren mntmt geradezu groteske Formen an. Saiten Tre Forstbetorte fei nach dem egi> nmtz für jede Zigarre eine Gebühr von. 11,20 r lattv berechn gt, auch Reisig und Stöcke at^u gebar

Tie /Benutzun g ton

Mark entrichtet werden.

in der amtlichenTarrnftnbtcr Zeitung" folgcnbc Richtigstellung.

ähren dieselbe

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rin.K mbtn hort n MmSiU "atu ms erklärte General v. Francois alsoffenes

B rCinö ?lt«. Soldaten", die «nmchmc.be.

lünnw Setter .«itmmb ba aeüri^SorirnS Xn'A nur..-°?®l.Boc^.Dyn

s,linden ein h-itrnr imm-f «JtriVZi«uffchub gegenüber dem duignh der iranzü,ischen ten Nacktn«^^ ersn,chen- ^enxüt Oferooimen hätten mir nichts, verloren

W xu_. _ V. aber den IctzttttRen ix>n Achtung ui ter M An

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len deutsche Beamte.

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Bau Vereins infjlff

Penonen beteiligten sich an der ersten Gießener Ltrastenvro.icfsion Sämtliche kirchlichen Vereine und Vereinigungen nahmen an dem Umzuge teil; aufterbem hatten als weltliche Vereine decÄaHj. Gesellenverein" sowie die hiesigen drei kacholiröen Stutentenkorporationen: Unitas-Eh.russia, Hasso- Rben.inia und Naffovia ihre Fahnendeputatronen gesandt, hinter denen deren MttAieter folgten. Eine den Gesang begleitende Musiksavelle trug zur £*e- buug der Feier bei. Umgaben von einer großen 3dxiv loeißgelleideter Mädchen wurde in der Milke

Bor einigen Tagen brachten auch wir eine Zu 'chrin. in der eine Beschwerde der demokratischen ^Berliner Morgenpost^' angeführt nxrr. Laß der Drästdent des Landesamts für dos Bildung 5 wesen, Herr Dr. Strecker, seine polemischen Aufsätze irr ter ICtimatumgfrafle aus amtlichem Papier, mit ami lkckem Briefumschlag, mit dem AmtssiegA und ten Dienstmarken versandte. Auch feien feine Artikel in der großen Schreibm a schinen schr i ff abgeraßt. die jeder aus dem. Schriftwechsel mit ten Behörden kenne. Lus diese auch in anderen Zeitungeni ichienene Berösientlichung erlaßt S?c tT Tr. Strecker

vickts gleichfalls vorgekommen ___

erhöhende Gründe lagen vor. ES fei nicht zu ver­kennen, daß es sich hier um außerordentlich rohe

Au» Seffern

Eine Berichtigung des Herrn Dr. Strecker.

sich. Ter Verlaus der zweistündigen Feier dürfte Iowohl füT alle Beteiligten wie auch für bi? zahl reichen Zuschauer, die sich z. T. schon recht früh.'

Theater ^irtnfh werden

Zertrag bleibt

TTtt. direkt

it-oltig bis teittr, zeitweise Rieder Schläge, nachts etwas kühler, westliche Winde. Gewitter­neigung.

Dir stehen immer noch unter dem Et.iflutz tes Rand liess, das sich tarn der Nordsee über Norddeutschland erstreckt. Es ist daher weiter mt; warmem, zu Niederschlägen und Gewittern neigen­dem Werter zu rechnen.

Als Höchsttemperaturen waren in Gießen vorgestern 21 Grad und gestern 25 Grad Celsius im Schatten verzeichnet Die niete ritrfte Temperatur betrug vorgestern 15 G.ad und atltern 12 Grad Celsius. Tas vorgestrige Gewitter brachte in Gießen 7,8 Millimeter Niederschläge.

Ein sehr starkes Gewitter mit tet-

tatiö berechtigt, amch Jteiiig und ötodfc abyigeoat und mache von diesem Recht auch Gebrauch. Zur Nacherhebung von zweiGemernde- steuer zielen für das Rechnungslatzr 19 20 erflärte der Borsi^nde: 'Jtodj LlMg der Uebernvrsirngen aus der tÜnchseinLommensteuer für

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das RewnungsjaLr 1920, welche bis jetzt 337 000 Mark betragen, beerbe ein Umlagenoedarr von riutb 537XXX) Mk. zu betten. Tie für das Rechnung»» fahr 1920 ausgeschlagenc Gemeindesteuer R«b- steuer, b. f. Grund- und Gewerbesteuer erbringe voraussichtlich nur etwa 315 000 Mk. Es bleibe sanach etwa ein Tesizit von 220000 W für das Teclmtg gesucht weichen müsse. Durch den Weg» fall der gemembltilxMi Besteuerung der rerchs- steuerfreia.1 Einkommens tüc sonne durch b;e Nrchtgenehmigung der »lapitr- und W^phnungs- fteurr erwachsen der Stadt Lebenteitbc ot£nera_i5* fälle. Der Fehlbetrag fei von der Stadt chei Der Regierung für den ^lusglüichitock angemeldet wor­den: aber man dürfe sich feine Losfnu.ngeu- machen auf diesen Ausgleichstock, der vorläusig nur theoretrsck' vorhanden fei Das rristerium des Iwvern. habe den Gemer iben selbst enrpsvblen, sich nicht auf bi*Fe>t Fonds zu verlasse!», "bnbem aus andere Weise durch erhöhte Enrnach» men irfm. für Deckung des Defizits besorgt zu fern. Unter diesen Umständen bleib: in Ermangeüsig neuer Einira-Hmeouellen nichts anderes übng, als zwei' GemerndicheuLrztelL für das abgei.au sene Rech- nungsiaihc 1920 nachMerheoen. Tiese würden et­wa 210000 Mk. einbnngen, so dag das Betriebs- bereit im wefattlidjat gedeckt loerbe. Nach kurzer Debatte wurde die beantragte Nacherhebimg der zwei Gemeindeslleuerziele jedoch gegen die Stimme des Bürgermeisters abgelehnt. Es soll versucht werden, zunächlt die Deckung des Defizits aus andere Weise -zu erzielen.

X

** Kurze Na chrichten aus Lessen und den Nachbarstaaten. In Mainzlar feiern morgen Johannes Grölz intb seine Ehesrau Glisabethe geborene Spaer bei lörperlicher und geistiger J-ri. cke ihre goldene Hochzesi. Ter Jubi­lar ist Veteran von 1870/71. In Bellers- heim wurde einem jungen Dtanne fern Fahrrad aus der Sckieuer gestohlen. Der Web ist bis jetzt noch nicht mmtrelt. In Ulfa wurde vorgestern nacht eine Sch.ruer und Stall dunch einen dur chBlitz» schlag entstandenen Brand ein geäschert. In Ortenberg gab am Sonntag abend Kapäl- meister Ackermann mit feinen Söhnen, seiner Toch­ter und einem jungen Geiger ans Bobenhaufen ein Künstlerkonzert, bem ein auserlesenes Programm zugrunde Tag. Tie leider nicht io zahlreich als stuft erschienenen Zuhörer spendeten norl» jeder s)hnmner brausenden Beifall, st daß die Wnstler am Schluß sich zu einer Zugabe verstehen mußten. An den Schiesshunden in der Nähe Vilbels wurde dieser Tage Rechnungsrat Lenz von einem Wegelagerer überfallen. Der alte Herr tourte mit einem Stein zu Boden geschlagen. Als der 'An­gegriffene Hilfe herberrief, flüchtete ter Täter. In der Nacht ton Montag auf Dienstag wurde ent Verwalter des Hofguts Oppelshausen bei Al­te n sta d t von zwei imtnen Burschen von Stamm­heim namens Heinrich Nagel und Karl Knoll ht dem Walde ton StcrmNcherm nach dem Hofgut überfallen. Der Verwalter setzte sich zur Wehr und verprügelte Nagel dermaßen, daß er sich jetzt.in änztlichcr Behandlung befindet. Der andere Roh­ling war rnsnn.'chen verschwunden. Bei Groß- Gerau ließ sich ein 20jähriges Mädchen vom Zu« überfahren. Man fand es heute früh schwer verletzt und neben ihr ein kleines Kind, das ver­mutlich ton ihrem Umgang mit Franyostn bet» rührt. Die 64 Jahre alte Frau des Lehrers in Dossenheim Bergstraße) kam im ),deller mit tent Lichte ihrer Kleidung zu nahe und wurde tollständig verbrannt aufgefunden.

Letoztg, 26. Mai. .$>olrr.' Der zweite Kriegsbefchnldigtenprozeß hat heute beim Leubsgcncht besonnen. Gr richtet sich gege'r den Rechtsanwalt und Hauotmann b. L. Sm i I

tigen elektrischen Sntladungen ging gestern mittag in der Butzbacher Gegend nieder. Ter B.'iz schlug in eine Telegraphenlrsi emtg ein. Das Welter brachte der mittleren Wetterau emen durch­weichenden Reg en, der es den Landwirten er­möglichte, sofort mit dem Setzen der Hackfrüchrr zu beginnen. Tte Nrederschläge warm st reich­lich, daß das Wasser noch lange am Wegen und m den Furchen ttante Nach Norden zu bildete ine Lahn-Mam-Dasserscherde die Grenze des Lus- breitmntsgebieles des Gewitters, so daß die Crtef Kirch-Göns, Lang--Göns und die Gtetzener Mulde leider nichts mehr abbetenm von dem reichlichen Regenfall. Don den Geni trat am Mitt­woch abend wurde dagegen die mittlere Wetterau! nur berührt: sie zagen mehr nach der nördlichen Wetterau und brachten neben Gießen vor allem der X)ungener, Licker und Gruninger Gegend itarfe Niederschläge. Für die Wiesen kam der Regen leider ettvas zu spät: der Grasanfatz ist am'trocke­nen Wiesen ziemlich gering. Tie HeuerMe wird daher geringe Erträge bringen. Halmfrüchte, Ti..s- wurz und Zuckerrüben dagegen sehen recht gut aus. Kirschen, Zwetsihen und Mirabellen werden sehr geringe Erträge bringen, da die Bluten durch den Frost vernichtet wurden.

Zn i einem Schlußwort wies General von Francois auf die volnische Sturmwoge hin, dir beute irv-ber unfern deutschen Osten bedrvte Er stellte die Frage, was ter 'Kante Tannenberg Ute dem teutidyen Volke rage: daß wir einst ein ixer batten, dem sich kein anderes der Welt eben* bür.:«- an die Seite stellen konnte, ein Offizier-» .i:m das uns unsere Feinde beneideten, das

Äef-rml 323 240 : xt. um Braügim( beiii- und Wirtsckasic,mts erhob davon eniüalfeu 242 430 M! au ait und SO 810 Mk am bte Stadt IDCT für cffe testen Neub.uk-n te

** Die dtesjährtgen Gewerbe­scheine ^Patente) sind bet der BezirMaije zu beheben.

Bornotizen.

Tagesüalender für Freitag: Neue Aula, 8 llhr, Kammernrusikabend des Stuttgarter Stomner» trios. Hotel Grotzherzo^l. 8 Uhr, Versammlung des Reichsbundes der Berussstldaten. Licht­spielhaus,Tem ist mein Herz" ImbDer Sonne des Lebens beraubt'. LichHMÄe SelterÄveg, Ter unheimliche Ehiwefe^ undGras'Zorn back'".

Wohltätig kei'ts kon He rtteavl Eli­sabeth Felchner. Wir verweisen am das Konzert, das am Sonntagabend in der Neuen Aula -um Besten hilfsl'edürftt'ger Kranken der chirurgischen Mtiri" ffattfintet T« Sängerin Frau Siddt Freund-Stein sowie das reickchalttge Pva- gtxrnun versprechen einen genußreichen Abend Karten sind bet E. Ehllltter totb abends an der Kasse Hu haben.

Die Deutsche Bvlkspartei hat für morgen nachmittag 3 Uhr ins Hotel Brctoria Ku enter Besmechung über die Landtagswahlen ein geladen Cf. Anzeige).

?ebcv, f -vieler,

Aufgabe

r^üenti)]

* Fronleichnamseft. Unsere katholische Mitbürgerschasi feierte gestern, wie alljährlich, ihr Fronleichnamfest. Die Betelligimg an tem feierlichen Hochamt war, wie uns mugetcilt wird, so groß, daß sich die Kirche als zu klein erwies, während sie bei ter eingeführten Dreiteilung des sonn- und fest­täglichen Gottesdienstes sonst a:.srcicht. Im An­schluß an das Feftamt fand die an diesem Tage sch­licke feierlich.' Prozession durch die Straßen statt Während man in früheren Jahren dieselbe ihurch eine Prozession in ter Kirche ersetzte, war man schon in den letzten Jahren zu einem Umzug um die Kirckre über gegangen. Aber auch dieser hatte ttch bereits im letzten Jahn: infolge einer stets wach­senden Teilnehmerzahl als technisch schwer ausführ­bar erwiesen. Daher nahm dieses Fahr znm ersten Male die Prozession ihren Weg durch die benach­bartenStraßen: Wilhelmstraße, Ludwigstroße und Liebigstraße. Dieser Weg ravies sich als ausreichend und dürste daher schon aus diesem Grunde für die nächsten Jahre beibehalten werten. Weit über 1000

die Gefangenen und Mißhandle haltigen Grund, die aber nach

Dem Unterzeichneten wird in r. rfchicdcnen Blättern ..Mißbrauch des Amtes" torgewonen. Ich begnüge mich demgegenüber mit folgenter Feststellung? Den ArtidstAm Rande tes Ab-

General von $ran$ois über Tannenberg.

Gießen, den 26. Mai 1921.

Ter Gewitterschwüle des Abends zum Trotz und trotz der großen Versammlungen ter drei Vor­tage waren saal und Galerie Der Neuen Aula gestern abend dicht gefüllt. General ter Infanterie v. Franyois war von ter Deutschen Bolks- partei geiruimen tourten zu entern Lichtbiltev- vortrage über die Schl acht bei Tannen­berg, an der er als Kommandeur teS 1. Armee- lorps entscheidenden Anteil hatte.

Nack einer kurzen Ansprache des Professors Bigener trat General Fr anyois ans Po­dium, von stürmischem Beifall begrüßt. Voll schlichter Klarheit und Anschaulichkeit, teffebib bis znm letzten Won, zeichnete er das Bild des groß-- artigen Ringens auf den ost preußischen ?Wtern, das uns heute eine stolze (Eriraterunq ist an jene Zeit, da mir ein Voll in Waffen, ein Volk in Ehren gewesen, jene Zeit, da wir noch Taten kannten. Zunächst enlrot(feite er bte damalige mili­tärische Lage, in ter die Lstarm« ter rieu^eu ruffiftben Uelermacht gegenüber ganz aur. sich elbft angewiesen war. Gegen 9 deutsche Jnsan- terie- und eine deutsche Kavalleriediviiion ilan^n

Wegen, dir außerhalb ter Landstraßen liegen, rtt für Praancn mit Gepäck streng verboten und rouö als Schmuggel aufge^aftt. $&rr aut Schoruggel- wegen criaöüt wird, verliert seine Ware und muy den fünffachen Zoll teHlchlen. Die Einnckhrnen ter Zollstationen sind so gering, datz noch nicht | einmal die TagegeLer ter Beamten herausLnmnen.

HZettcivovafissagr für Sams tag

äußeren Feind. Denn wir beut» auch in Sklave»« fetten liegen, so gebe uns btt zivvicausendiahrige Geichuht? ter Deutschen doch da. Droittöori:Je härter die Kettcn drücken, test» idmdler werden sie gesprengt'." Die Ärasc te? teutschen Volks und ter Geist ton Tannenbera ietrn trotz alledem nicht tot Wehrlos fei nur ein Volk, das den Glauben an sich verliere und sich in llncinigfeit leibst zenvlttwre. De^lralb müßtcH mir alle an­treten mit tem Spaten in ter Hand zum Wieder­aufbau und uns bte Kraft dazu toten von Den Schlachtfeldern von Tannenoer,, von den Gräbern unserer Gefallenen und tem Beiivitt unfern Kriegsbeschädigten, denen die Göre des Vaterlantee mehr galt als das eigene Leben

Der Vortrag wurde oft durch ivontaneu Bei­fall unterbrochen, der am Schluffe schier fein Ente finden wollte.

Prosesjor Sigentr sagte dann kurz, der beste Dank fei ter Dank, der weiterwirfe: die Tar. vT sch»otz mit den Verrän, bk ter 22sädrige Hemrick. toa Treitfckke anderthalb Fahrzchnt vor ter Rnchsgründung schrieb: ES kommen etrft dic gX- denen Tage Tie wir im Zorn und Gram ersehnt, Da nur wie eme finitere Sage Die Märe ter deutschen Schande tönt

Aus Stabt uttö Land.

Gießen, den 27. Mat 1921.

Hessische Kinderhilfe.

Die jahrelangen Entbehrimgen und die herr­schende Teuerung haben vielen Kindern auf dem Lande, besonders in den in ter Nähe der Stadt gelegenen Orten großes Elend ge­bracht. Krankhett und Siechtum haben zahllose .Kinder befallen. Um ihnen zu helfen, um sie tot dauerndem Siechtum und frühem Hinscheiten M bewahren, um sie für den schweren Taseins- fempf, den intfer deutsches Volk für unabseh­bare Zeit auSgesetzt sein wird, rnsbandzusetzen, wird in ganz Hessen eine Sammlung durchgcführt werden.

Die großen hessischenLantesorganisationm der Wohlfahrtspflege haben sich zu enternLandes- für Kinderhilfe" zusammengc- schlossen, teilen Geschäftsstelle sich in Tarmstcckt, Parateplatz 3, befindet. Zur Durchführung her Sammlung bildeten sich unter Beteiligung ter Vereine für Kinterfürforqe und Wohlfahrtspflege alter Richtungen Kreis- und Ortsansfchüsw. Schule, Theater, .Konzerte werden sich in ten Tienft ter Sanunlangen stellen. Die Verleilnng ter ctngelKTtten Gelter bleibt den Kreis bzw. Ortsausschütten überlassen, und wird den Stintern alter Kreise zugute kommen. Ter Gedanke, daß durch ^re ichsich' Gaben noch viele Kinder vor dauerndem Siechtum bewahrt werden können, wird alte Kräfte ivecken, und wachhalten, solange cs heißt:Hessische Kinder in 9fe>t!"

Die Einführung von Sonntagtzkarten znm ermä^i^ten Preis ist soeben vom Reichs- verkehrsmintster genehmigt morden Sie wer­den vom 1. Zuli an ausgegeben. Tie Ermä­ßigung beträgt 331., Prozent Die Karren tonnen von den Direktionen bis .zu einer Entfernung von 00 Kilonretern, ausnahms- toetfc bis zu 75 Kilometer, ausgegeben toer-* oeir Sie sind für bestimmte Berkehrsbc vorgesehen, die von den einzelnen Mrertionen bestimmt werden. Die Karten fmb also nicht etwa für alle beliebigen e>treacn zu haben. Eine Neuerung gegen die frühere Einrichtung bedeutet es,' wenn die Esienbahndirektionen ferner ermächtigt ivor- ten finb, die sonntags fahr karten schon mit Geltung vom Sonnabend mittag aue,;ugeben Es wird dadurch eine Art £0^. Wochenendkarten geschaffen, wie sie ntSbefoitberc in Engtarw üblich sind

Die Zollgrenze.

gewalttätige Ausschreitungen teS An­geklagten gegen wehrlos« Leute hantelte, die ge­rate in ihrer Ei^emckast als Kriegsgefangene An vruch auf peinlich korrekte und gerechte Behand­lung gehabt hätten. Tas Verhalten des Ange floaten gegenüber feindlichen Aus läutern bedeute nicht nur chic Schädigung des Anfetens der teul schen Armee, auf deren Tätigkeit das deutsche Volk damals sehr stolz war, )entern auch em, Gefährdung des Ansehens des deutschen Volles, das im Bewußtsein, eine Lnlturnaiwn allerersten Ranges zu fein, derartige Grausamkeiten west von sich weise.

Tas Gericht hat aber auf feine allzu harte Strate ertamt. D« Perfönlichfei: des Angeklagten, fein Pflichtgefühl, ferne gute Absicht und fein bester Ville, den chm erteilten sehr ehrrnvolleu Auftrag, ter Verwalter eines großen Gefangenenlagers ru tein, mit aller Energie bunhiuruhrcn. feien in bei Verhandliotg Bar umriiran ton» rgetreten. So wenig die Ausnihrnng?Handlungen zu billigen sind, seien doch die Motive, aus denen sie entsprungen, nicht als verwerflich anzusvrrchen.

Ter zweite leipziger Prozeß.

grunteS" diktierte ich Sonntag den 8 ')Jtoi mei ner Frau zu Hause in die Schreibmaschine und landte ihn als Privatbrief an dieFrankfur -- ter 5e11ung". Aus amtlichem Wrae wurden nur em paar Kopien mit Quellenangabe, also ohne Honoraranspruch nach Berlin geschickt zur Unterstützung der von der htssifchen Regierung in tv" UTHmatnmfragc.

Dr. Strecker. Präsident des Lanoesamtes für das Bildungswesen.

Ein Untersuchungsrichter würde dazu an den Derrn Minister noch einige weitere fragen zu stel­len haben: aber wir sind keine llntersuchungsrichter und tootten den Fall nicht allzu tragisch nehmen.

Dem Landtag find außer dem von uns ge meldeten Instiativ-Desetzentwurf bett. Aushebung der Vorrechte der Standesherren verschiedene Regierungs­vorlagen zugegangen, darunter eine solche für Be­schaffung von Einrichtungen für die Landesaufnahme Mb 150 000, für Notstandsarbeiten bei Entwässerung des Nieds (etwa 2 Mill. Mk.), für die Bekämpfung der Beschälseuche der Pferde Mb. 25 000, Nachtrags- forterung für die Landwirtschaft-.Kammer Mk. 243800, für Ankauf eines Hauses in Sprendlingen zu Gen­darmeriewohnungen Mk. 180 000. Eine Vorlage be­trifft rasche Erledigung der Forderung für die Schutz- poliz i. Für die Vergrößerung des Landgerichts- gefängntffes werden Mk. 140 900 angefordert. Abg. Widmann beantragt die Befestigung der ßufusfteuer, Abg. Soherr und ®«*n. fordern die zeitweise Aus­setzung der Derkehrssteuer für die kommunalen Hafen­bahnen sowie die Erleichterung der Ausfuhr von frischem Obst aus dem besetzten Gebiet. Der Abg. Hof- mann beantragt die bessere Versorgung des Hand- werks mtt Schmiedekohlen und der Äbg. Dornemann die Einführung von 2lrbetter-Wochenkarten

<Rcrid?t»faaL

TaS Urteil im Prozeß Heyoen.

Leipzig, 26. Mai. Das Urteil gegen den Unteroffizier Hevneu ist verfünter Worten: es lautet: Hennm wird wegen Mißhandlung Un ter geben c r in fünfzehn Fällen, rot gen Beteüümmg Untergebener in drei Fällen und wegen torstnriftswidriger Behandlnna in mehreren anderen Fällen zu einer Gesamtstrafe von zehn Monaten Gefängnis verurttnlt. We­gen ter übrigen Fälle ter Anklagtschrsic erfolgt« Freifvr«temg. Die Untersuchungshaft ist auf dic erkannte Strafe anzurechnen. In den Fallen, wo Verurteilung erwlgt?, werten die Kosten des Ver­fahrens dem Angeklagten aurcrLegt, tn den Fällen der Freffptechung ter Reichskaf'e. Die Reichs kaffe trägt auch in ten Falten ter Verurteilung fämlllche Auslagen etnsckstießlich ter notwendiger. Auslagen tes Angeklagten Der Haftbefe-l von. 29. Zamlar d. I. wird auigeboben.

Bei ter Beurteilung des Sachverhalts ist da? Gerrcht von bei Ansicht ausgegangen, daß iw. allgenternen die Angaben der englitcheuZeu gen sich als durchaus glaub würdig erwiesen haben und überall bte Grundlagen zu einem Er fennrnls gegen ten Angellatten gaben. Lediglich btejenigen Fälle wurden als nicht bewiesen ans geröteten, wo »rach ten Aus sag?n der englffchen Zeugen selbst Zweifel und mangelnde Äarheu bltebcn. Im übrigen ist das Gericht ten Aus sagen ter englischen Zeugen gefolgt, die in den Bekuröungen ter deutschen Mannschaften eine wesentliche Unterstützung gefunden haben. Abwer chend von ten Anttäg^n tes Oberrmchsanwaltt hat das Gericht, gestützt auf da» Gutachten te5 Generals Franjecky tetr, ter Handlungsweise tes Angeklagten beim Antreten und Ginfleiben im Bergwerk angenommen, baß Hennen hier ein straf' rechtlich zu ahnerites Verschulten nicht trifft Als feine Beseble an die Mannschaften feinen Erftstp hatten, lreß er vor Augen ter Gefangenen laden und das Seitengewehr auspflanzen. Tte Ernstlich feit fernes Befehl > stand dadurch völlig außer Zwar sei. Den Ungeborram ter Geiongenen zu brechen, gelang ihm dadurch ater etenfvtvenig rote durch Abführung mehrerer Gefangener in die Arrest zelle. Auch Drohungen mit tem Bajonett und bc Schußwaffe blieben erfolglos. Um teffen Aufruhr unverzüglich und zwar schon beim Entstehen zu unterdrücken, war ter Angeklagte, ter auf sich elbft angennefen war und in feiner Mannschaft nur ungenügend Unterstützung sand, berechtigt unb verpflichtet, sich durch Anwendung von Gewalt bat Gehorsam zu verschaffen. Er war an ben er teilten Befehl gebunden und selbst nicht in bei Lage nachzuprüfen, ob ter Befehl völlerrvchllich zulässig war. Tie Gefangenen hatten aber ten Befehl erst auszuführeu und durften sich danach tefckweren. Ta» nxffß jeder Soldat, nicht nur int deutschen Heere, sondern auch in fremben Armeen Tarock war bte Befugnis zum Waffen gebrauch gegeben. Es ist nicht als rechts­widrig anzusehen, daß der Angeklagte »ur Ber» metbimg von unnötigem Blutvergüßen zu tem er auch nach tem Gesetz berechtigt war dic Waffen nicht ihrer Bestimmung gemäß verwendet hat, röntern nur den Kotten tn verhältnismäßig ungefährlicher Weise handhaben ließ. Damft schei­det ter an sich röroerftc Fall aus

Im Falle Croß besteht ter dringende Verdacht, daß beeter als kraul und schwachsinnig erfenn* bare Mensch beim Duschen in durchaus unöor- schr iffsin ästiger Weise behandelt wurde, die von den Augenzeugen als Mjfthandlung empfunden worden dt. Es fehlt aber ber Nachweis ter Ab ichl. Im übrigen hat das Gericht alle brr ienigen Fälle für erwiesen erachtet, wo englffchen Gefangenen tetallliertt Angaben übei Mißhandlungen gemacht haben. Nichi muenrö:eben worden ist zwischen ten gelegen! litten Mißhandlungen infolge von Reizung durch

ater Öen leeren Ren von Achtung in------

\ Jot x I Hand ton "1 arten und vorrüftichen Lichts sidarn-

1 ' -b ter kpt?n | nahmen gab Geuenll Francois dann mit Plastischer

- T-eullichkett ein Gemälde jenes großen Ringen»,

J das durch Hindenburgs Genie unb die uhd er gleich^ Hier des OKtokeurnützigen lichr tetttich? Tapferkerl Mr Vernichtung ter rusii- **"* s" M> scheu Tamp'walze führte.Der Verlauf der Schlacht t|1 ia genugsam bekannt, vor allem durch das Buck Lutendorns.

, , , - aTD! war, weil es -einen Daseins^

mtbt im ' » tderwerb »ab, sondern im Hock- rauen der ib alen Serien >eines Leben hitoteto verkörperten d« wn ter Stobt1 ancXmt iwJ SS^K,lS,ft doch nrchrs i M ü l l e r - Karlsruhe. Die 'dage 'unstet'eben-

ivn ixi ^-toot anermnnt ircr» Ivar, als ter starkc schütz gegen ben inneren und I rälls auf Gcfangcucn Mißhandlung.

26 russische Infanterie- und 5 Kavalleriedürisio-

«nrclnc,-. in bdh-t Crinunj «r ?Mgt^on

-rrtan ixr xtoaihmbta«. Sfaer dürfte WilN° L 7o^Än .ALrqÄ-

machung Zur Tatsache der Annahme des Uüi-

, . 'Ifograrje jtotj dxn tem tefetztol und iut» Dutten Dachchland ist zu eurer Z o sil mauer tejjten^tote sie 'zwischen zwei fremden 5to.ir.rn!

v Vauptverkeln fineLt sich nur ter Dahn ab, totrb aber durch das Vertohr.-.i für brv Aus- wto trtnrulngaiebmtginig äußerst -tnriq. Die Ybttrage inr tec Einfuhr,pmebmiguna bahn sich ^nrulnckommrsfar ut ungeheurem geHäust und können, ivenn das «ckmeckentemrv deck ^raretnnh) tn ter btSberigen Weise tortoeKRt nnrt>. überhaupt nicht mehr erledigt werten Wie wir toren, liegen in Eros rund .'>0000 'liurOa- tor. Tagttch femtmat ettoa 300o zur 'U-emiitna Infolge dieses lan,mvili5en Bettahre > ui der Güterverkehr aus ter L a h u st t e <f a\v oie <».>> ' wrüdgegangat. Die Zahl ter Zollbeamten in i Dtez ton 5 aus 9 erhobt Worten Ii nahmen in Diez während ter ^nc,er , , tragen erttgegen ander en phalua ul . m bis jetzt 300 000 Mk. Seit Mo:tag ti juj.

Be r f on en Ion trolle auckder Labnbahn eillgefübrt Ganz neu ist >eft einigen Tagen >v Kvtttrvlle de r Landstraßen. Die 2r timten besinten sich an ten Hauptrerfrhr^nra>;.n. während die Zttdwege durch ständige roi.itärffch-

oeit. Den D,enn tenti- . meinten geg.cken ie Verzolttmg für mandy? | >T]nufcl best>nters