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Mädchen, um es nur siHrr tu hoben: .Als ich wieder nach Borwegeo wollte . . schieb Herr 'S. an das Komitee in Thri tiania, er könne nicht das Reisegeld für mich befahlen . . . Inzwischen traten drei Bauern zusammen, mit der Bitte an Herrn W., Veld zu nehmen, um mir die Leise zu ermöglichen... Bun wollen sie für daS Held etwas Baylichcs für mich kaufen... Als ich hier­her kommen wollte, erzählte es Frau 'S. dem Doktor Gr sagte gleich, er wolle Wr. he'fen u d meine Kost bezahlen!... Das will aber Frau S. nid>t So bekomme ich dafür ein Paar 3tiefeL ^Hter ist ein s:hr guter Oikrl, drr sch:nll mir immer Buhschukolade... ülid... am Frei:ag fomrnt er. und sagte Zu mir.... wir wollen an Deine Mutter schreiben, da') sie un3 zwei Deiner Brüder schickt." Unb in jedem Brics wird der überreichen Geschenke gedacht, die die Kinder erhalten.

Aber sie vergessen auch ihr deutsches Wesen nicht. Bon jenem Jungen an, der erklärt, er sei zu stolz, in seinem Ruderboot unter sremder Flaige zu fahren, Bater solle ihm doch eine kleine deutsche senden, bis zu dem Mädchen, das klagt, es sei so schwer, jetzt Deutsch? zu sein und öfter hören zu müssen .Dein Vaterland ist an allem schuld", sind sie stolz auf ihr Deu.schtum und all die Rordl.inder verstehen daS CBenn es einmal anders ist, g eifer die Jungen auch zu drastischen QHitteln: .Mich schimpften die Kinder hier immer .Lyskland unter Borge'. bis mir einer zu bunt wurde und ich ihn verdrosch das) dir andern keinen Mut fanden, ihm zu Hellen Seil der Zeit schimpfen sie mich nicht mehr .Ty kland unter Borge" Aber das sino AuSnahm-n Die Erwarte- nen lassen sich wohl von den Kindern über Deutschlands Verhalten im Kriege erzählen und bebauen, das) es unterlegen ist: sir fordern sie immer wieder auf, ihre Vaierlandslieder zu fingen, namentlich .Deutschland, Deutschland über alles". .Erst iträubien wir uns, doch dann dachten wir. hierdurch den Schweden etwa- von unterer Dankbarkeit au »eigen. Wir deutschen Kinder standen auf und die Jungens nahmen i,re Mühen ab. da standen auch a'.lr Schwede' schwei­gend auf; das werde ich ihren nie vergessen... da durften wir deutschen Kinder in einem fremden Lande unter Bationallied fingen und sie dankten i unS. Hef>?raU waren dis Deutschen oerhrht f ier aber liebten sie uns." Diese Freude am Vater­land geht durch alle Klassen hindurch eia sehr grober Teil der Briefe 11 von Arbei erkindeim geschrieben, die augenblicklich in den traurigsten Verhältnissen leben auf Deutschland aber lasten sie nicht- kommen.

Ss braucht nicht gesagt zu werden, dah die Briefe auch nach der psychologishea Seite hin eine reiche Ausbeute geben, die das Jnterefse der Jugendps-cho'ogen besonder- erregen wird; vor allem fällt bei einem starken Bruchteil auch der 14-, ja schon 13jährigen eine erstaunliche Frische der Beobachtung auf. Wenn ein Juny? schreibt, die Schweden oerfauftea ihre eigenen.id ölzer in« Ausland, hüten selber aber immer engli che, weil das die besten seien, oder ein anderer einen Zyklon beschreibt, so lebendig, datz man glaubt, ihn rnitzusshen. wieder andere ihre Wohnungen, bi? Landschaft, die finnst hrn, norwegische i schwe­dischen Sitten, da siehi man. dah diese Kinder nur -Erlebnisse" haben müssen, am gute Aufsätze zu schreiben.

Aus de« Amtsverkündigungsblatt.

Da- Amtsverkündigungsblatt Br. 169 vom 25 Bovember enthält Maßnahmen gegen Wohnungsmangel. Rund änge der Fcld- ge chworrmen. Statistik des Wein- und Obst- crtrage«. Konferenz mit den unständigen Lehr­kräften. Vorschriften über die Beschäftigung weiblicher Angestellter in Gast- und Schankwi.t- schaften. Auswanderung von Landwtr en aus Polen nach Deutschland. Abänderung des Hu ndesleuergeseyes. Dienstnachrichten. Gr- gebni se der Hauptkbrungen.

Dien st nachrichten de- KreiSamtS. Christian Avemann zu Lang-Göns wurde als stellvertretender Wiegemeister für die Ge­meinde Lang-Göns derpflichret.

Geschäftliches.

Der bekannte Kunstverlag S. QL Seemann in Leipzig zeitzt in unserer heutigen Bummer seine Kunlipublika.ionen an, welche von ersten Kritikern längst eingehend gewürdigt worden sind, und auf deren Beliebtheit als Wllhnachtsgabe an die«er S'ellc. nochmals ausdrücklich hingewiesen werden soll.

Wcihnachts-Büchertisch.

Imperium mundi. Roman von *.*. Verlag Richard M ü h l m a n n, Hc.lle. I. Band gebunden 26.40 Mk., II. Bund 36,30 Mk (cinfa^L TcuerungS- Zuschlag). Dieser nunmehr in zwei Tellen vor- , liegende Roman eines ungenannten Bellassers gibt ! aus packenden Augenblidsbilern zusammengestellt i in ErAählungsform eine Schiloerung der weit- g.-schichtlichen Ereignisse der letzten 30 Jahre. Mit Dem Sterben des alten Kaisers beginnt er, leitet von da an den Leser durch die internationalen Verwickelungen hindurch und zeigt, wie sich der Knot.n zur Katastrophe schürzte. Gin interessantes Wcrk, das von einem geschrieben ist, der anschei­nend genauere Kenntnisse von dem besitzt, was hinter den Kulissen der geschichllichen Vorgänge geschah.

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Gumppenberg), sind mitten auS dem Beben der Gegenwart herausgeris en oder frei unj phan­tastisch erfunden und bereiten der Jugend auf- richtende Lebensfreude.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, 27 Bov 1. Avvem. Kollerte für die Kirchentasse.

2n der S tadt kir che. Dorrn. 9 } Uhr Pfr Becker. Beicht u Feier d. hl. Abendmahls für Matthäus- u. Mar.usgem. 11 Kmde.krrch« s d. Mar.usgem.: Pfr. Becker Adds. 5: Pir Mahr. Montag, 28. Bov, adds. 8: Bereinigung d. kvns. we.bl. Jugend d. Markusgem. Drenstag, 29 Rov., nachm. 4 Frauen-Millionsverein (Mis- fionsprediger Spaich). DvnnerSiag. 1. Dez., adds. 8: oulammentunft d Frauenvereins der Markusgem. In der JohanneSkirche. Borm. 9' 2: Pfr. Ausfeld. Beichte u. Feier d hl. Abendmahls f. Lu.as- u. Johannesgem. 111 Kinderkirche f. d. Johamnesg^cm.: Pfr. AuS elü Adds. 5: Pfr. Bechtolsheimer. 7'/,: Berei.ilga.tg d. kvnf. männl. Jagend d. JohanneSgem. Montag, 28. Bov., abds. 7V,: Jageirdrereinlg iig d. Lukas gern, (männl Adtlg). Sonnet* ag, 1. Dez., addS. 8: Kirchliche Bereinigung d. Jo­han nesgem. im Johanncssaal

Gemeindeabendmahl in der Adventszeit.

Matlhäusg-mer.tde am 2. Advent im Bvr- mittaflÄg o t ted Diem t.

Mar u g,md.i2>e am 2. Advent im Adend- grttedbie.ift,

Lulasaemeinde am 3. Advent im Adend- gvttesdienst.

Johannesge-meinde am 2. Advent un Ade.id- gottesdienst.

Militärgemeinde am 3. Advent im Vor­mittagsgottesdienst.

W i e I e d, 2Z. Bov. Borm. 10: Hauptgottes­dienst (Schülerchvr).- Abds. 7. AbondgnUcsl ienst. Donnerstag. 1. Dez., adds 8: Mädchenabend

Sonntag, 27. Bcv 1. 2U> eil Doun. 10 Kirchberg. 11: Hl. M-e.idmahl f. Rut- tershaufen. Bachm. ly,: Lollar.

Katholische Gemeinde.

Samstag, 26. Bov.. nachm. 5 u. abdS. 8 Uhr: Gelegenh a. hl Beichte. - Sonntag. 27. Bov. 1. Adventssonntag Borm 6 : ©eiegenb z hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilung d. hl Kom­munion. 9: Hochamt m Pr. 11: Hl Messe m. Pr. Bachm. 3: Christenlehre: Öaräuf Andachl 4: Hausangestellten-Berein. SieUag ? ülhr ist Segensmefse.

Diaipora-GotteSdlenst am 27. Bov Gründer g, Dorrn 912 Ahr.

Kathol Gottesdienst 27. Bov. L l ch, vorm. «/-v, nachm. */»3. Hungen, vorm. i/,lö älhr.

Turnen, Sport und Spiel.

Internationaler Luftkongreh. Unter dem Chrenovrsitz des llgs von S.aüen l sand in Madrid der Kongreh der Federation Aervnautlque Internationale der die Staaten Argentinien. Belgien. Br-as.llm, Aegypten. Dä­nemark. Spanien. Dcre.n ate Staaten, Frankreich. ®cobbil!annivn, Italien, Japan, Borwegen, Bie-

berlanbc, Polen, .Portugal, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei und UragnaT) angebären, unter Vertretung fast aller d.e-er Staaten ftart Beu ausgenommen wurden die Aerv-ClubS von China. Ch lr. F nnland und Oesterreich Die Vorschriften über Freiballon- und Flugzeug- rckorde sowie über Signalgebung wurden teil- we.se geänb.rt. M.hrere Berichte und ein inter» efianter Vortrag über Kartenweseu beschlösse» die Tagung.

DaS Fuhballspiel in England verboten, feite crgätz ich? 5 Ufte Ung wurde kürzlich, wie uns aus England gllhrieven w.rd. in einer Versammlung von Fuhballivrfch ra ge- machi Sie berieten deS laigm u.i) br.uc.i ü er die Entstehung des Sdiels und wann es wohl Allgemeingut des englischen Bo k s geworben wäre. Der eine Sachverständig.' wo it* is aus 217 n. Christi zuriidgehen Damals so Uen eng­lische Soldaten den Kops eines oifiegten Dänen als Ball benutzt haben <3e >r geschma kooll Bun wissen wir aup wrnig'tens. w:r »a nt.s 1414 de» bösen Hunnen in Belgien alS übles Vorbild aeJienl Hal) 21 .-er die richtige Verbreitung kam dann erst tm 12. Jahr Hunden als sich Schüler in den Pausen während der UnterrichtSstir de» deS Spiels annabmen. Prompt kam natür.ich auch das entsprechr.nde Verbot, wt.- bet allen neuen Sachen König James l erlief) sogar 'ehr strenge Maßregeln dagegen. Juwi.erhandelnde hatten Defängnis'trafen au erwarten. U id bann kam eS zu Tage, dah dieses alte Verbot noch im .Statute Boos' enthalten ist. also niemals ausgehoorn wurx Mithin i t das Fuhba.ls ie. in England verooten, worüber die Herren lehr er­staunte Gesichter gemacht ha ei so..en äln^ wun­dert dies eigentlich nicht. 3m Grunde genommen ist doch das Berbotene stets a n met len ver­breitet Beispiele bi.tet das tägliche Leven beute genug dafür. Und der Saort erst recht Buch­machen, Welten, Zi.h'N von Mi g.i.bcrn, un­erlaubtes S.ar.en im Auslände, v« kapptes Le» rufstum usw. u>w. seien als einige Kostproben ge­nannt Jeden,alls Haden wir es. was das Fuhballspiel anbJa.igt, bejer. Bei uns Ifl eS nicht verboten. 2Iber damit die B lume nichi in den Himmel wachsen steh.-n w nig tens ei ilge Be­worben und Dienststellen demseu-e^t verständnis­los gegenüber.

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Die flleinfinbcrbrtonbronftalt bat anw in dietem Jabre die tiulonbe, ein niöftere .Rnül von Kindern au Wetbniichten aii be'wenken. Wir bitten bnrmn die feit filnen >reunde und TJobliäter unserer Mm'tnlt. nns au diesem ßnfde beim teuern. (Mnbeir nehmen die Borlinndsmitnlieder örnu Oiroini f>iau (Mrnfnuann. >>rui s>ans, sZrnn Srnlb» flcifd), Arnu Mnnin. ,>inu Srtiiunit au Schmieder, örtiu 'bsnliher, iif ZerrenIM iircr Ansfeld. .Kirchen- rat 3irnct üicbiAhi diat Dr. Balger und Kauf­mann Ixolff sowie die Kinderfchuischwestern ent-

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