Deutsche demokratische Partei
Wähler und Wählerinnen!
r-, Teilte Brief) unb Mit ihm uns» H.ffcnl°ub ft*n vor einem unywffen Schicksal - bi, Fol«. bei ncrlorcnen Selflrieqe«. von fc&'rfttun suchen bebtet. innerliA »rmfirn, finanziell unb wirlschasllich niebergcbrocben, dal bas Polk nur eine s.lse, ferne eigene Kraft, bie Wunder wirten mutz, wenn l-k vereinl dein gleichen Ziel, bient. jhd)l JU eu6,npolüif<ben abenteuern, bi, dar beuliche Volk vollends vermchlen würben, sondern zu zuidewlitzlcr, gem,infamer -Irbeu für den bJicbetaufbou im Innern und für die Wiedei Herstellung feiner Geltung im Ausland.
Ta,u bedarf es: Innerer Geschlossenheit, unzerstörbarer Vaterlandsliebe, freudigen Opferwillens aller DolkSkreise unter Zurückstellung engherzigen, verderblichen Eigennutzes, ruhiger Fortentwicklung deS begonnenen Wiederaufbaues
Erreichbar ist diese- Z.el nur auf dem Voden der bestehenden Staatsform. der demokratischen Republik. Innere Strien und die von den 91atwnahfien betriebene wahnsinnige Katastrophenpoliiik fuhren ins Deiderben. e Ä .
flrine Partei, mag sie recht- ober links stehen, kann, wenn sie schwere- Unheil verhüten will, heute und für absehbare Zett auf anderer Grundlage regieren, alS irr
demokratischen Verfassung. ... r.. .-4
Wer die Parteien der äufrrftcn Rechten ober Linken wählt, trägt dazu bei. das Reich dem völligen Zusammenbruch entgegenzufudren. Tenn nur eine positive, nlchl nur mtt unerfüllbaren Schlagworten arbeitende Politik eine- Zusammenschlusses auf breiter Basis läßt uns eine bessere Zukunft erwarten. Vieler ®ebanfe hat
die Deutsche demokratische Partei
fmm,T frfbftlo« grfritet unb fi, so jum«inbfa(iebbcr“Parteien gemacht, bie von wahrem bemokrot,scheu Sinn erfüllt sinb und den nationalen ®e6"n*tn "l*‘ führen. So ist et ihrem ffl'rfen vornehmlich „i banken, bah ein Bürgerkrieg geemieben worben ift unb fo ist unb bleibt bte Demokratische Partei bie Partei des Ausgleichs unb der BerfShnung. Sie beoormgl feinen Stand, feinen Beruf unb keine «lasse, ihre Palitck gilt bem Balte al. Ganzem. Trum wer dem Ganzen bienen will, bet gebe morgen
am Wahltag den Zettel ab, der die Bezeichnung trägt
Deutsche demokratische Partei Hessens
Der diesen Zettel abgibt, stimmt in der Provinz Starkenburg für:
1. flonrab Henrich, Jinanzminister in Darmstadt.
2. Tr Georg Büchner, Fabrikant in Darmstadt.
3. toioiuw Balser geb. Schmierer, in Darmstadt.
< Waller Donat, Apotheker in Goddelau.
5 Ard). Sames.Maurermitr. in Darmstadt
-.Adam Knecht IX, Beigeordneter und Kaufmann in Lampertheim.
7. Otto Rcrroth, Fabrikant in Erbach i O
L Ludwig Palmy II, Rentner inti)unbern- Hausen.
9 . Peter Trautmann, Beigeordn.. Land, und Gastwirt in Affolterbach.
10 Heinrich Koch, OoerlaiideSgericht-- Obersekretär in Tarmuadt.
11 .Tr. Arthur Gulau, RechlSauwalt in Offenbach a. Pi.
K. Henrich, Finanzmimster in Darmstadt.
12*41v
12 Wilhelm Schuckmann, Oberpostmeister in Groß-Gerau.
13 . Hugo Eisenhardt, Eewerbeschuloor- stand in Bensheim.
14 . Martha Hantel geb. Krüger, Hau-srau in Offenbach a. M-
15 . Prof. Tr.-Jng. Enno Heidebroek, Prof. and. Tcch'n. Hochschule in Darmstadt.
in der Provinz Rheinhessen für:
16 Phckipp Obenauer VI., Landwirt in Ricper-Flör5hetm.
17 . ZnliuS 91 e i b c r, Lehrer in Mainz, z. Z. Tnrmftabt.
18 .Zohannes Schreiber, Rechtsanwalt in Ober-Jngel! cim.
19 Philipp Lecker, Landwirt in Gonsenheim bei 'Dlaina.
20 .Johann Ncidccker, Bürgermeister in Weisenau.
21. Gottl. Dilh. Uhink, Schneidermeister in Al;ey.
22. Adolf R e i di|a r b t, Beigeordneter und flaufmann in Nierstein.
23. Hermann Mesch tat, Gewerkschaft-- fcfrciär in WormS.
24. Carl Hertz, Weingutsbesitzer in Oppenheim.
25 Zohann Scholl II., Landwirt in Aspisheim.
26 August Stauffll, Landwirt in HeimerS- beim
27. Di!h R eigner, Reallehrer in Bingen am Rhein.
28. Johann R a e d e r, Landwirt in SchimbS- heim.
29. Adolf florell, ReichZtagsabgeordneter, Plärrer in Niedcr-Zngclheim.
in der Provinz Oberhessen für:
30. Cito Urstadt, Direktor deS Real« aymnasiumS in Gießen.
31. 'Wilhelm Reinhardt, Landwirt in Gc.ß-Ntdda
32. Mox De t r4e,Eisenbahnsekretär in Gießen.
33. Wilhelm Adolf Heß, Schlosse »meister in Friedberc, (Hessen)
34. Emst Le n'h, Glasenneister in Alsfeld.
35. Lune Flick, Lehrerin m Gießen.
36. Burkhard T h u r n , Rechlsauivalt in Lanterdach (Hessen).
37. Ferdinand Johann Mohr, Post-Be- triepSassistent in Gießen.
38. flatl Appel 1L, Schmiedemeister in Ulrichstein.
39. A. Wilhelm Heil, Fabrikant in Bickibach.
40. Jakob Becke r, Landwirt u. Sparkassen- rcdiner in Sleiiclbad).
41. Eduard Pauly, Landwirt in LangSdors.
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