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Der bb5berigc Geheimer Re
2 dir n t । u ixnn l. 3uni <'andeS-Hrnäh°-
wie im abgetaufenen Jahr.
Kauft nur deutsche rSareu?
Tiefe Mahnung wird unbebütgt in deurschgesinnten Herzen Widerhall finden.
ferc LandesuiriverfilLt als Nachfolger R. Bultmanns erhalten; der alttestmnentliche
BZcttcrvoraussngc
_ v für Freitag:
-oCDCrft, zeitweise leickste Niederschläge etwas luhler, loefthche Winde, Gewitterneigung. *
lieber Deutschlmid und llLardrrankreich liegt eine Uache Depression, die fid) langsam ostwärts bciucgt Es ut daher weiterhin mit bedecktem Dtmmel und warmem, regnerifckxnn Wetter, sowie mit Gewittern ^u rechnen.
Aus StaOt un- Land.
Gießen, den 26. Mm 1921. 3uv Kohlendersorgung
* Kurze Na chrichten ans Hessen i und Seit Nachbarstaaten. In Wetzlar I wurden mehrere Gartenhäuser der KVlome Stoppel- I bergerhohl von I*?ben brimgesucht nnd allerlei I Gerätschaften und sonstige Dinge daraus entwendet. I — Für die von der Stobt Friedberg geplante I Ättcgerebnmg gingen bis jetzt bei der Stabtfahc I über 17 000 Marl an freiwilligen Gaben ein. hh die Säuglingsspende mürben an betfelbtm Stelle nach und nach ichon nahezu 8000 Mark gezeichnet (Gestern sand auch in Friedberg im Saal bau eine öffentliche Protestveriammlung gegen die Pergenxrln'gung der Obericklesier statt, welche von | sämtlichen politischen Parteien cinberufen war | IHebner war Sennnackchrer Tr Weiner, der I Einspruch gegen die ungerechte und parteiii'thc Be I Handlung dieser für Deut'chland io wichtigen An- 1 gelegendeü »ribob; die vorgeschlagene Resolution wurde emnimmtn amieTtnrninen. — Der Vorstand Lnskrankentosse Büdingen beschloß, die Beiliage rtb 1. Juli von 6,5 auf 5,5 Prozenl
* öu den Märchcnspielen auf der Gießener Waldbühne wird uns geschrieben: einmal! Ob jung oder alt: wem weckt dies Wort nicht Erinnerungen an frohe Stunden, da uns tiefe und innige Geschichten erzählt wurden, sei es von Schneewittchen, oder sei es von Dornröschen?! Märchen! Sind sie uns nicht bente noch wie LiiAgvdanken, die über uns fluten an innen Wenden ober in schweigsamen Mondnächten ? Als Kinder traf man sich mit Freunden und Jreundinnen im trauten Stübchen einer guten Mutter, an trüben Wintortagen, am heimlich flak- kernden Hechfeuer, um ’ ' ’
iiuu c nimmt
•• Zwei Berusu
des französischen Ministeriums der befreiten Gebiete und deutschen Technikern stattfinden, die besonders zu eiesem Zwecke von Berlin herkamen. Man habe davon gesprochen, Deutschland einen bestimmten Abschnitt zu überweisen, dessen vollständigen Wiederaufbau es fest übernehmen sollte. Im Ministerium der befreiten Gebiete hatte man hierfür das Tal der Ancre zwischen Arras und Amiens im Auge, wo man deutscherseits Wohnungen für deutsche Arbeiter würde errichten lassen. Tort sollten die Deutschen an Ort und Stelle die Angelegenheit prüfen und schriftliche Pläne und Preisangaben aufstellen. Dann würde man sich entscheiden.
Reichskommissar für die .Kohtenversorgung bat zwar zugesagt, in erster Linie die öffentlichen und lebenswichtigen Betriebe mit Kohlen zu versorgen. Ob er bei den herrschenden Zuständen in der Lage sein wird, sein Versprechen durc^uführen, wird die Zukunft lehren. Jedenfalls sind die Aussichten für die Kohleno er sorgung nicht die besten; sie nrirb wohl nicht so durchgeführt werden können.
' ■’ lfr ZHcef d>u(e feg innen am ric ncw'ii Kurse ui Schneidern, nfldn, Handarbett und Kochen
Landkreis Gießen.
ichlestschen Polrttkern einen geschäftsführenden Ausschuß, dessen Mandatar als Führer der Selbstschutz- vewegung General 'Hoesri ist.
Wie der „Vorwärts" Meldet, hat sich bte mttrainierte Kommission nach dem Gefangenenlager toteloro bet Kottbus begeben, um dort fest> zustellen, welche Bewandtttis es mit der Internierung b:r polnischen Oberschlesier auf sich hat, bte durch den -butschen SWstsckmtz bei Kämpfen mit den polnischen Insurgenten gefangen genom men worden sind.
Nach einer Meldung der „Vossischen Zeitung" aus W a r 1 ch a u sind an allen Straßenecken Aufrufe angefoeftrt, in denen Frei willige für übend:leiten geworben werden.
Aus dem Reich».
rernöen Heickfeuer, um den Märchen zu lauschen bte — abseits von Raum und Zeit — wie in blühende Gärten führten. Unterschied der Stände gab es da nicht: alle fühlten ja dasselbe, das gleiche, und alle Kinderherzen taten den nämlichen Schlag. — Es war anmal —. Wäre es nicht vielleicht jetzt gerade an der Zeit, unter dem Banner meses Worbes jenen Geist der Gleichheit und Bruderliebe vor ätlem bei unseren Kindern zu pflegen und zur Gntnjidlung zu bringen ? Was uns, den Erwachsen.m, unnwglich und nicht zu gehngen sckrint, weit wir vor Hader und Zer- rtssenheit nicht zu uns selber kommen können: Btellachl gelingt es uns, spätere lZsefchleck'ter au beiseren, glückltchi-ren Weg zu führen. Es war darum ein überaus glücklicher Gedanke uns auch der Herzenswunsch des Leiters der „Gießener Waldbühne", tm Laufe diese-e Jahres emo Reihe hon Märchemviricm durch Kinder aller Gießener Schulen bet auszubringen — O ihr müßtet sehen, mtt welchem Eifer die Kinder bei der Socke sind' Jyr müßtet die Dielen strahlenden Augen bewundern und die wichtigen Miaien bestaunen! Alle geben sich diesmal ganz besondere Mühe, well sie in ter bevorstehenden Kinderhilfswoche um Besten ihra notleidenden Brüder und Schwc- lern spielen wollen, um so ihre — wenn auch noch geringe — Kraft zur Verfügung zu stellen, wenn es gilt, Gutes zu tun. Ihr aber, ihr Großen, ihr, bte ihr eure Kinder so einig und eifrig beim Spiele seht, vergeßt einmal alles was euch nie bet» drückt, entzweit und am Boden Heben laßt' Tut. daß eure Kinder gesünder' Bahnen gehen lernen^ nnc ihr gegangen seid! Tarnt werdet ihr auch sehen, bap das viele Gute, was einst war, auch wieder werden wird. B Pf
Besserung tm Strait Deutschlands erfährt, I den Lehrstuhl des Neuen Testaments an un* dann ist mit einer Kohlennot zu rechnen, -*a CT'--z^-r— M
deren Folgen noch nicht abzusehen sind. Der
Der Wg. Bar the lr»rn p fahrt fort, die in London vorgeschene Zahlung weist und das Annnri tätenshstem einer Prüfung zu unterziehen. ZGr furchtet, daß Deutschland versuchet werde, feinen Export zu verschleiern. Er glaub: auch, oaß es tchr schwer fein werde, die Obligationen unter» rubriugen. Redner verlangt Aufklärung über den Diskont dieser Obligationen und mochte wissen, ob England Frankreich nicht ins Schlepptau genommen habe. Ter Ministerpräsident verneint das. Abg. Barthelomy erklärt jedoch, ein Teil der äffend lrchen Meinung glaube es. Schließlich spricht der Abgeordnete noch von dem Wiederaufbau
Ter ffi». Regaud interpelliert albann über die ober schlesische Frage und beschwört den Ministerpräsidenten, energisch den sranzösischen .-Standpunkt berzubehalten und den deutschen Forderungen Widerstand zu leisten. Schließlich spricht er von deutschen Manövern, die angewendet worden leien, um die Volksabstimmung zu fälschen.
Nach dieser Rede wird die Weiteroerhandlung auf morgen nachmittag 3 llhr vertagt.
Eine deutsch.franzönfchc Wiederaufbau- kouferenz.
höre: Nach deutschen Angaben haben wir von Anfang Juni bis 12. September 1920 aus Frankreich bezogen: Für 40 240 000 Mk. Seide und Tüll, für 60 309 000 Mk. Pelze, für 17 780 000 Mark TM- und Seidengewebe, für 127 000000 Mark Kognak und Spirituosen. Nach der französischen Statistik wurden 1920 nach Deutschland ausgeführt: Für 88 Millionen Konserven, für 40 Millionen Seifen und Pariümerien, für 390 Millionen Kognak, Weine und andere Spirituosen. Bis Mai 1920 wurden vom Landesvolizeiamt Schmuggelwaren beschlagnahmt: Für 3092250 Mk. Kognak, Weine und Spirituosen, für 206 400 Mark Schokolade.
Nicht einbegriffen ist der Teil der Schmuggelwaren, die französische und deutsche Schieber über die Grenze brachten, die wahrscheinlich einen recht erheblicknm Wert darstellen.
Ein Mahnruf und Wamungsruf müssen diese Saften für alle Deutschen. Männer und Frauen, fein! Kauft nur deutsche Waren!
Verhaftete Straßenräuber.
Gestern morgen gegen 4 Uhr wurde einer Deutfch-Ameril'anerin vor dem Bahnhof Dillenburg von zwei fangen Strolchen ihre Handtasche mit Schmucksachen und Geld gewaltsam aus der.Hand entrissen. Die Tater ergriffen die Flucht, begnügten sich aber nicht mit der Beute und ovr-- suchten auf den in der Handtafckie befindlichen Ge- päckschetn das der Dame gehörige, am Bahnhof Gteßen lagernde Gepäck einzulösen, wobei einer der Räuber von der inzwischen benachrichtigten Polizei fest genommen wurde. Sein Genosse wurde kurz danach ebenfalls in Gießen festgenommen. Das gestohlene Gut Horatte der Dame bis auf etwa 20 Mark wieder übergeben werden.
Ferner wurde rin Dienstmädchen, das früher hier, und zuletzt in Frankfurt a. M. in Stellung war, fest genommen und dem Gericht übergeben. Es hatte feiner .Herrschaft und einem anderen Dienstmädchen Schmucksack-en und Kleidungsstücke gestohlen.
Beschlagnahmt wurden zwei weiße Bettbezüge mit Monogramm G. in der Mitte, die jedenfalls von einem Diebstahl herrübren. Der Crigeniünier kann sich bei der Kriminalpolizei melden.
Hauseinsturz in der Schloßgaste.
Der Polizei wurde gestern mitgeteilt, daß )as Haus Schloßgasfe 6, das schon lange nicht mehr bewohnt ist, einzustürzen drohe. Tatsächlich ist inzwischen bereits derhintereTeil des Hauses z u s a m m e n g eb r o ch e n und hat allen möglichen Schaden angerichtet. So wurde von den Trümmern das Glas- )ach der WerkstattdesSchreinermei- ters Hainer in der Kaplan ei gaffe eingeschlagen. Zum Gluck! war die Werkstatt gerade leer, so daß wenigstens keine Verluste an Menschenleben zu beklagen find.
Nachdem der hintere Teil des baufälligen Hauses eingestürzt ist, besteht Gefahr, daß das ganze Gebäude, das sich bereits bedenklich zur Schloßgasse überneigt, nun völlig zusammenbricht. Deshalb wurde die Schloßgasse gestern mittag polizeilich abgesperrt, um irgendwelchen Unfällen vorzubeugen.
Das einsturzende Haus ist mit dem Nachbarhaus, Schloßgasse 8, konstruktiv so verbunden, daß b e i d e H ä u se r gleich zeitig abgerissen werden müssen. Die Bewohner des Hauses Nr. 8 werden daher wohl oder übel ihre Wohnung räumen müssen. Wir erfahren weiter, daß bereits vor einem1 halben Jahre ein Polizeibefehl zur Niederlo- gung des Hauses Nr. 6 ergangen ist, der aber nicht ausgeführt wurde, weil sich herausstellte, daß man das Nebenhaus ebenfalls hätte abtragen müssen.
Zum Brand in der Neuen Kaserne
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ne n e r theologische Fakultät Wie
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erlahmt wir noch: Die dienstlichen, in Verbindung nut der Staatsanwaltschaft Gießen angestellten Er- nnttlungeu haben ergeben, daß mit Sicherheit Fun ke nübertragung als Ursache des Dran des angesehen iverbcn darf. Das Ergebnis der be- Ittminungsgemäß sofort auf Sabotage, Brandstiftung oder Diebstahl gerichteten Untersuchungen ergab in keiner Hinsicht Fahrlässigkeit oder i8err?h- Iirngen irgeatdwelcher Art. Zur weiteren Klärung I '^biroch mit geteilt, daß die aud geb rannte Kammer I lediglich Ersatzteile, Gewebrreinigungsmaterialien »nd alte.Gasmasken enthielt und datz die Truppe I durch den Brand, roeiut auch geschädigt, so poch nichts an ihrer Kampfkraft verloren hat Dank des rasctvii und cnergiftfam Eingreifens der Gießen.m freiwilligen Feiwriveh. und dar FrriNTilligen Gail- icbcn ^cuewebr sowie der Truppe blieb der Brand aut feilten Herd beschränkt.
Bornotizen.
— T a g eskale n de r für Donnerstag: fltene Aula, 8 llhr, Lichtbilder des Generals fron Franc ois über die Schlacke bet Tannenberg — Lichtipiritbeater, wie gestern.
— Bund zur Pflege von Musik und Literatur. Morgen abend frnbet in der Neuen Aula der 1. «unftabenb des Burwes *u Gunsten der Gedächtnisspende der Universität statt Nicht nur ht Anbetracht der guten künstlerischen Sriärte, die hierzu gewonnen wurden, sondern auch der überaus aatlreich’ sstnvruch aus allen Kurilen ukh lerer Bürgerichaft verspricht, den Abend rntoerum zn einem noilat Erfolge werden zu lassen.
— Ter Kriegerveretn veranstaltet am Sonntag einen stormlienausflug btird) den sopbenwald nach Rödgen und rastet tort bei Oktfl, nrirt Wagner. Spiele und Minberbetuftigungen sind wieder tergrh-b n
Aus Gberschlesten.
Berlin, 25 Mai. (Privattel.) Nach den in gCThn vorliegenden Nachrichten aus Oberfc^esicn bestätigt sich die Räumung Landsbergs durch die Jniurgenten. Die Plünderungen der Polen sind dort außerordentlich groß. Ein-> groß- Anzahl Ober, schlesier ist mrsckchpvt. Samiliches B -eh ist von den Polen weggetrieben worden. Bei dem zurückgeschlagenen Angriss auf Groß-Stein mußten die Pol-n mnen Panzerzug zurücklassen, der mit einem 10,5 Zentimeter und einem 7,5 Zentimeter Geschütz Iriirft mar BeiLeschnütz haben neue polnische Angrif f e ftetrgefunben. Der Ort ist gesterii wiederholt von polnischer Artillerie beschosien worden. Die Lage der oberschlesischen Industrie ist überaus trostlos. Die Produktion ist ettva auf 50 Prozent herabgesunken. Zahlrriche Werke weichen infolge des Rohstoffmangels noch ht dieser Woche schließen ntfiffen. Die Folge wird eine ungeheuere Arbeitslosigkeit fein. Auch bte Bergwerke werden, wenn diefe Zustande andauern, in etwa zwei Wochen zum Erliegen kommen müssen, weil sie keinen Platz mehr für die «förderte Koblen-Haben. Der Abtransport der Kohlen vertagt vollkommen. Der von den deutschen Par-
gruppen traten geschloffen im Festzuge an. Der Festzug war in die vier Jahreszeiten eingeteilt. An der Spitze des Zuges der Frühling, daran schloß sich der Sommer, daran der Herbst, den Schluß bildete der Winter. Ferner war dem Zuge ein Ernte- und ein Svinnstubenwagen angegliedert. Die Pausen wurden durch Borttäge aus- gefüllt, für die acht Herren, darunter Dorsch von Wölfersheim, gewonnen waren. Das „NiederlSu dische Dankgebet" bildete die Einleitung zu den. Festlichkeiten, den Schluß das „Deutsche Lied". Tu- Wabl Babenhausens war sehr gut. da Boben- hausen em noch unverdorbenes, echtes Vogelsberg- darf ist.
f. Aus dem Vogelsberg, 25 Mai Trotz der großen Temveratur'chwankungen treten jetzt,die Maikäfer in gewissen Gegenden fehr Irrung aus. An den Eichenqehölzen hei Gonterskirchen (zwischen Laubach und Gonterskirchen!.wer deit sie von ben flinbmt zu ftinberten gesammelt Die Maikäfer sind rin sehr gutes Hühnerfutter. Ferner sind die Maikäfer massenhaft im Horlofftal anzutreffen, besonders an der Straße nach Schotten. .An der Straße nach Lauter konnte man ichon tm April Maikäfer sehen.
Kreis Friedberg.
4 Bad-Nauheim, 25 Mat Für unser Bad ist jetzt die Zeit gekommen, daß fast täglid) Lchtckklassen fron auswärts kommen. Um die Anlagen und die nähere Umgebung zu besichtigen, Wn der Bado- und Kurverwaltung wird ihnen dabet das größte Entgegenkommen gezeigt. Sdju Int der näheren und iveiteren Umgebung feiern bawuf mifmerksam gemacht, daß sich ihnen von> nächster Woche ab hier eine weitere Sehenswürbta- keit bietet, ein Ko kstinial museum . das brr alte Ostafrikaner Major Fonck im NorP-Hot-l cm - 'gerichtet hat, und das dieser Tage eröffnet weiten wird. A^tck die hiesige Volksschule war heut? mit allen Klaffen unterwegs. Ausflugsorte warm WtntnRein, Eapsburq, Saalburg, Münzenberg, Kloster Arnsburg u a
Kreis Wetzlar.
ma. W aldg rr mes, 25. Mai Die'er Xagf wurde in der bieftgen Zigarrenfabrik emqebrcchtm und etnxi 3000 Zigarren entwendet Die Firma Rinn u. Cloos, der bte Fabrik gehört, hat eure Belohnung fron 500 Mk. für dir Entdeckung der Täter ausgesetzt. Auffallertderwnse wurde in derselben Nackt wick rin Einbruch in der D o r Tar c r Filialfabrik beriefben Firma versucht. Der Versuch blieb aber erfolglos
Paris, 25. Mai. lWTB. i .Ucber die Aw« Selegenheit der von Deutschland für ben Wivrer-- aufbau in Nord- und Ostfrankreich zu liefern» den 25 000 Holzhäuser bringt der ,,Jn- tranfigeant" fofgenbe Mitteilung: Ucber die Auswahl der Häuser, d. h. über ihren Plan unti Preis, fei bis jetzt weder etwas bestimmt noch verhandelt worden. Am nächsten Fretta".'werbe in Paris eine Konferenz zwischen Technikern
Lehrstuhl (an Stelle von Prof. Hölscher) wurde dem a. o. Professor Lic. Hans Schmidt in Tübingen angeboten. — Karl Ludwig Schmidt, geb. 1891 Ku Frankfurt a M., studierte in Marburg und Berlin, erwarb 1913 den Lstzenriatengrad auf Grund der Arbeit: „Das Problem der literarischen Einheitliche krit des Johannesevangeliums". Im gleichen Jahre wurde er Assistent am neutestament- lichen Seminar der Universität Berlin bei Pros. Deißmann und erwirkte 1917 dort seine Zulassung als Privatdozent mit einer Schrift „Der Rahmen der Geschichte Jesu. Siterar- kritische Untersuchungen zur ältesten Jesus- überlieferung". 1917/18 war Schmidt Stadtvikar in Berlin, 1920 erhielt er einen Lehrauftrag für Geschichte und Sprache der Sep- tuaginla. Schmidt ist seit 1919 Schriftleiter der „Karteltzeitung Akademisch-theologischer Dereinri". — Hans Schmidt, der aus Wol mirstedt bei Magdeburg gebürtig ist, bestan die theologischen Prüfungen, war 1901—03 Mitglied des Predigerseminars in Wittenberg, dann Hauslehrer in Hamburg und pn> monierte 1914 in Berlin zum Lic. theot. 1904 bis 1907 war Schmidt als Studieninspektor am evairgelischen Predigerseminar in Naumburgs am Queis tätig, wurde später Pastor an St. Maria Magdalena in Breslau und erhielt 1909 bort^bie venia legendi Michaelis 1914 wurde Schmidt Extraordinarius in Tübingen.
- **Die Kirschenernte hat begonnen. In den bekanttten .Kirschorten am Rhein (Camp, Kestert, Osterspai, Filsen) hat die Frühkirschenemte ihren Anfang genommen. Der Großhandelspreis betrug 4 bis 4,50 'Mk. pro Pfund. Die Bäume der Frühsorten hängen voll, die Spätsorten weniger. Stellenweise haben die Frühjahrs froste, sowie Raupenfraß viel geschadet. Im allgemeinen fällt die .Kirschenernte in Deutschland gering aus, da dieselbe in den Hauptgebieten erfroren ist. Billige Kirschen wird es daher nicht geben.
_ , ** Silbern e H o ch z e i t feiern beute Schuhmacherrnnster Ludwig Wacker und Frau Martha, geb. Druschke, Ebelstraße 9.
, _ ** D^e Milttär-Bersorgungsge^ b u b r n 11 f e (Heeresreitten > für Juni werden ben tn Gießen wohnenden Bezugsberechtigten am 28. und 30. Mat vom Postamt qe^aftt. Am 28. erhalten die ll-Empfänger (Kriegsbesckädtgten), am 30. tue H= und? -Empfänger (Hinterbliebenen unD Pensionäre, ihre Bezüge.
Wiederaufbau der Licher Dampfziegelei.
Ltck,^). Ma, Nachdem fror einiger 3eit eine ^betellfcha f terversammluna her 2i*or TriitorrFr M m b.H. ftattfanb, wöbet man au, einstimmigen Beschluß das Gefellschaftslapuai rwn 90000 Mark auf 300000 Mk. erhöhte und zu diesem QiWp , - 210 hcik «nttite zu je 1000 M. ausg'ab, ff, I Sw.
des K retses Frii ü rrisdirettor des KrefleS gtkriumsrm Herrnawi
S dilvriu 4 bc r g, mit um Cbcrregiermm4rüt
'Ärn Hiebe Perfonalnachrickten I
Aer «rti£>bir:ftk)r des Kreises Dieburg, Heinrich Montao icsnbarb Grae f, wurde -um Ä r e i »bi t ef to r |nähen.
nrit dem ^ieb er auf b a u der im Oktober niedergebrannten Dampfziegelei begonnen worden. Die Arbeiten schreiten rüstig ooran, so daß das Jndustriewerk, das für die weitere Umgebung als Baumateriallieferant von großer Bedeutung ist, noch in diesem Ctohre den Betrieb aufnehmen wird. Das Derk erhält Mim Teil ganz neuzeitliche Einrichtungen, die die Aufrechterhaltung des Betriebes während des ganzen Jahres ermöglichen.
Q Grün berg, 23. Mai Am Sonntag fand die diesjährige Gesellenprüfung für den hiesigen Bezirk ihren Abschuß. Lehrer Denzel nahm die schristlicke Prüffmg ab, wAhrend die einzelnen Prüfungsmeister über Berufslennttitsse prüften. Die praktischen Arbeitsproben und die Gesellenstücke, die ^um Teil Vorlagen, waren schon früher angefertigt worden und 'bewiesen Fleiß und saubere ^lusiübrung. Der Prüfungsausschuß fonnte daher famtliche Prüflinge für bestanden er klären, 8 davon erhielten di' Note „Gut bestan den", einer die Note „Sehr gut bestanden" An be rPrüfung beteiligtcn sich 3 Schlosser, 1 Schmied 1 Spengler, 1 Elektvo-J nstallateur, 1 Schuh- macher, 1 Bäcker und 1 Metzger.
Wieseck, 26. Mai. Goldenc Hochzeit feiern morgen die Eheteutc Michael Stern.
Kreis Alsfeld. Araudstiftuug.
va. Kirtorf, 25. Mcn In den frühen Morgenstunden brannten am Riontaa Scheune und Stall des Sckneiderrnristcrs und Landnnrts Heinrich Lather II. nieder; auck ein Teil der Scheune des Nachbars wurde vom Brande zerstört. Aus voraufgegangenen Aeußerungen sowie dem Gebaren eines bei Lather bereits 17 Jahr, im Geschäft tätigen Gesellen, der anscheinend Shu reit geistiger Störung zeigte, schließt man, daß dieser das Feuer gelegt hat. Im Wohnhaus war der Treppenaufgang und die Werkstatt mtt P e - troleum übergofkn worden, offenbar sollte das Abbremten der Treppe die im oberen Stockwerk befindlichen Leute am Fliehen hindern. Der Ur bebet des Brandes hat zuerit die Scheune in Brand gesteckt, barm die mit Petroleum getränkte Bettdecke angezürrdet und auf die Treppe geworfen. Hierauf fttt er sich zu Bett gelegt und sich erschossen. Im Wohnhaus kam das Feuer nickt zum Ausbruch, dagegen fiel ihm die Scheune zum Opfer. An der Löschung des Brandes beteiligten sich die Feuerwehren von Kirtorf, Wahlen und Ober-Gleen.
Kreis Schotten.
f. Babenhausen (Vogelsbergi, 25. Maf Das vom Dessisckren Bauernbund in Babenhausen veranstaltete Vogelsberger Bauernfest hatte großen Erfolg. Besonders half das herrlicke Wetter an dem günstigen Verlauf des Feste-.v Schon vor Beginn der Festlichkeiten waren ettva 8000 Eintrittskarten verkauft Am Festtage selbst wellten nahezu 10000 Personen in den gastlichen Mauern des reickgeschmückten Stäbtcbai-5. Die Gäste kamen mit etwa 400 Pferden an, für die Stallungen beschafft werden mußten. Zur Umzäunung des Festplatzes mußte jeder Landwirt zwei Pfosten und zwei Meter Draht stellen. 92 Ons^
iSir^-r!on cb!e,m Mitglied des Rheinisch 23cfiialt)rf)en Kohlcnsvndikäts auf der Jahres
Vereins für Gas und Koffer arfunganeurc in Bochum u. a. fol Ueb^riririrf^11Infolge Fortfalls der and) teil tm Ohlenberg bau seit Mitte bc" verbundenen Förde KoblenvÄ^ fwb die Aussichten der ^ngu n ftiger geworden. Durd) d.o Wirren un o^rschtesischen .Kohlen revter munen große Laudgebiete, die früher ausschlievttch nut ober schlesischen Kohlen Ar sorgt wurden, nut Richrkohlen beliefert wer oen.^gerner nnrft der sehr niedrige Wasser stand des Rheins ungünstig auf den nord deutschen Kohlenmarkt. weil hnrm Die nnbnu lahmgetegte Schiffahrt alle Kohlen die -üp deutschland erhält, auf dem Bahnwege' m transportieren find. Die Kohlenvorr.tte ch, Ruhrgebiet schmelzen zusehends •miammm Wenn der Forderungsrückgang anhält und hie 2c~‘ "•
Kahr zur Entwaffnungsfraae.
an" ^.C r "b ^iax. Wie die Blätter aus München melden, hat sich ut der Bespreckmn., der Regierung mit den Fraktwnsführern der Koali- twnspacteien über die Frage derEntwassnung der bayerischen Einwohnerwehren völlige U e b e r e i ii ft t W m it n gbarüber ergeben, baß bte Entwaffnung «ns Einllang mit den Entente- forberungen itattrinbm müffc. Nrinisterpräsident p. .Kahr legte die Maßnahmen bar, die das Kabinett in Ausnckt genommen hat. und nab Eriläruiwen ab über bte Mittel, bte zur Duffchführuna dieser Maß- nehmen angew-mdet werden sollen Die Tvruf- tllmSführer erhärten sich mit den -?lusführunqen oe§ MrniiterprLsidenten voll ettiverstanden. Am Ävnnaberck wird der Miniterpräsidenl int Haus- ftütsausickutz des Landtags über die Einwohner- nwjriragc Erklaumgen abgeben.
Einst wir!
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M biet ■ übrigens iämtb «sen in der . Mie habe dur aüätet las sm, ixftnmg der l «cke 3er rf dann tostan iiin UM Mi fürgaüdjci M
Der Redner
I langen, aus mtj I y^btn, was ft I riMUÜMg bra I möiüe Patent, ? I 6int srilix Unc I 'atöcndtat S I tob Mute eigt ! Jramen za-lm. I -0 Miaräin liHr der ganzen 1 wurde von bat t 2l, was sie nu I rifueng sei es I haiflt&cn 'M Die Und I matums sa I llntlarhm, ob | mV *n tm ^anaSiebnai I WtMmtnm l I letz werden.
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