viertes vlatt
Gietzener Anzeiger iEencral-Anzeiger für Gderhejscn)
Samstag, 25. März 1921
Rr. 71
farni nun bie Frau dabei nm? Tenn
ist doch
rauch bti une den Brunnen und
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ÄTnrr. - Suifefabrit
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ftenb latent ci öebrimratt
Tirrftrrc br5 Botanischen Ins»
gebeimni-voll träum» i höhere Mächte wogen
gellen
Frauen, Äinber und
und daß daS
Prozent Jv(d.iligt »u örn Grand- und Gebäude- l Montreal ui Stanaba üatlianb. den ~t> nnr»rqax itaiern und 600 Prozent Zufcklage »u den Ok-roerte») durch eine ganz moderne frodxitianlr Nähmaschine imjcm und den Reü zur ltduna durch den «u> rrkv Tie lühne Stegtrial wurde lolgnLX-rmai tw fllndxftod «rrflddUaim. Irr fcta«ocrortm<ten- begrünbcl: .. sm iromen Äh tu bal &pinnr«» durch Vorsteher Robbe beaniraate die Hälite dieser Lage eine Nähmaschine erlev. auf der in Iru^tcntoi uirb ba-t Je dl ende außer öcnii&inig des Ausgleichs- Buchstaben der Name teS 8rrfertigrr6 |u Ide» in faxte au' den r^d)Hiibn<rn Erat iu übernehm en. Tie Maschine wird während der Santen >szene oc> 1- 't'ach einer langen AuS v acht. in der die Ädir kommen geräuschlos arbnicn, so t«B das Publikum
rnandern di« Ehmmung gdtän worden.
1
Nachdruck verboten.)
1. FortseNu-.s-
begabter Eä jigd t : der Ctto. und wenn er
kfion nach m rrwt! ordenLichmn iirngen.
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Steinweg 8.
ersckBp»ende AuS.Unfr gc > ?Z raten/' agte er, T? bre± er 'ich fit Tornan vinnTt -iVcD-’tirt auf den Idler leg». Besagter fctrt ift dim ich
vrrbrodjen wie die Edrrbm "
Ter e-gene SiB berai tretr den alten Herrn |u einem schallenden OtK.äitri, oder als er in doS cn'etdx. wir pi Stern erüarrte Gesicht inner 91at* Lärm b".\±u. edlarb ihm das Sachen au! den Lippen. ..Allewrrrer da fdxair ich ie eine zonale Tummtx-.: brgar^ei m baden?' dachte rr Ld strich mit der bart» über die Stirn. Tarn-
icbef Son von brr berühmten Ballade beS ftinigi von Thule oerslrhen wirb." Ho'fentlub ii't durch da» l t Nähmaschine teeren« Gretchen auch nie-
die Maschine in Gang zu bringen ist doch Toche des Mannes. Das ist wv!>l nchng, und
niS teere.
Länigsrnark und $na nahmen md< die Idieftt Notiz tkn der Seelen ummirtg bti flnnen »an - manns. Bon Rn en ip.adiTt von ParrS, n» Ina eiten Sinter mu ihre Zanx oe-. lebt unb wo auch $ttmg<marf linket Herl ge.e'.cn, wn
Schlichtung^ luefchuß »er Provinz Cbfriidfcn.
bis 6 Uhr nodj» fytresgüter m( iiuche en hen ^dschuhe esgüier auf unsere?
bachsebirssrnrre-', tue sie beide unternommen.
„Sännen Sie mir nicht sagen, wer btrer Fremde ist. der meine Nichte so vollständig mit Sddxai belegt?"
Mu beer Frage warbt sich Tun», Fräulein Techow an ihren Nach «*, den Ra: Ar- lmS. Ter fchaute mit listigem 2tuten-nn.'bem fu oen nrnyen Daare b;rü rr. ,.Feue mich I^nro
Mnb id, „axr, roaJ schadet in«? Ick fmbe t*6 man auch icbr gut K dreien zaudern kann
Inas fierxHier, der Herne Vemnn war leiben» schastlich er^trer:, a.4 SS ihn m« ein
paar bdflühci Dorten wn InaS SBent'd) m Ävnnt»
Bereheung, die zu Estern noch hier und bn im Volksb
doch bedarf es der Mitroirkung der Kraue». Die Nolhelfer brauchen die weibliche Fürsorge, denn die Männer, die ta.jdang in den Derlen schwere unb ungewohnte «rbeü eisten, bedürfen einer sachoerständige» vanb. die ihnen daS Essen bereitet unb für ihr Wohl sorgt. Und dann sind überall die trän- kenl^user, in denen viele tzundert -ranke, hilsebedürstige Menschen liegen Hier legi oa» Hauptpersonal plövlich alle Arbeiten nieder, die Schioesbern, die mit der Pfleg» vollbeschäftigt sind, können nidx noch gleich zeitig für Essen uno für die Sauberkeit largen, hier must Litse von autzen kommen, hier müssen Not Helferinnen helfen. — lind dann die ßanbwrtfdwft. Auch hier ist sdprn oft vorgelommen, daß alle Arbeiten der- weigert wurden. Das Vieh schreit nach Futter und jiritl gemolken werden, die Ernte ober da. Heu mutz ein gefahren werden, Männerkräfte reichen hier nicht aus, — hier muh die Nvthelferin herbei.
Und so wartet die Tedrnifdx Nothilse*) jene-3 Opfermutes, der ihr bisher ülxr 160000 Nothelfer im ganzen Reiche »ugeführt hat, jenes Opfermuts, den die deutsche Frau immer und immer wieder bewiesen Hot — so wartet die Technische Nothilse auf Euch ifyr christlichen Frauen, Die ihr wie Die Männer Samariter fein wollt, im Wirtschafts- lampse.
mernb stieg <t>m dir u ta^ (fnmmuw atf. a.4 ob er vor »anixn fahren einmal den Namen irtuti Sdewarr» mu dem do4 FrLuiem Techvro zu»am- meo Hane nennen hören.
•) Technische Nothilse, Landtiunterbejirk WesterwaldOberhrssen, Gießen, Ost-Anlagr 11.
'tiefeln
1Smäßi? btr?et.
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gezahlt werden Aus bra Betrieb
Ein Iugendtraum
Don H. ooaber Osten.
ein zauberkrästiacS, \ hasten Element, in dem und walten.
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Jhpuf2
rantie ei i<* Mi ite ? ir bmh b e> ngu 8,10 IW. Ardenerinnen über 21 Fahvcn.
eben am Swnnrad ist eine so allmaoische und an- jbnte Erscheurung. daß sie dem nwocm<n Straf a p e ber 'Xmcnlann nicht emspricht Man Hot daher äOi), bei einer Auiiübrunq de» ..Faust ". bte kürzlich m
Pros Meyer bet _______ ______ _ ittuii ui brbelbera, Pwf 3 e ft. berufen Ter Gddnte r.nib mti nf rin bet' Sommerdoldtihres nach i tt über- <it-bdn — In Halle fmrt> im Alter ton 39 F. bren der Staats- unb Aircheme.b!»1edrer Pr.'se'fae Wollen do rf. ter von 1913 LU 1917 der dienten Unwerfnät angehöcte und von bicr nach ibnifUberg gui»
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Toi m Cua: »n Finna . bu n e .
»»ntgSmarr?" Die ein Schein von Fnterene flog « piüblich über die sto^i be» M-> dvrn» Rasch sah fic H dem Fremoen au- TEine Sekunde ruhten ihre Nicke i ieuianber: txian wandte Ina errötend urb nenmnl das fcnwt zur Seile.
Rum Staunen ber gesamten Herrrraodr lehnt, sie es nicht ab, als ba «fnfa-Änknx fte um echen Tau» HL Lie schien e> gam Wdim |u Ul’-ert bab 'ie vor fün» Ri rauen er kitt hat.e tc moHc sich an Urem gluchcxgen Tage BUM durch Tanzen erh heD-
Ein d-enes Ge ü« bewtich fle, att ß»m^ marks Arm i-.ch test um ihre LLt! l«ke sicher dunb bas Gewirr d-'r Unj^bra Sie empianb fast etwas nnt Bcdauern, Ls er irr aut ihren Pley zurücksührte.
C5 Lünigsmark b*.e es £««
Augen las? Aut b:e I'rtme ihres -kudies aestuyt Leb er neben ibr itejex Mu unoerbodleno öemmbmmg rud:e fern Blick am w^er mjiget, faum er.-l-h en Sorbet Und eyt boj sie.dir Lunen ui ihm emjvr Er schaute lange rn x re bunCc T efe und mu eher wwUS X»
Imereiie cm dem Mädchen.
„Gnäd'.aes F-.äulcin fi b natür^h längst cn- gafl’crt?' f.aate er, ai» b<e ir beim:: e Gesche - hqtnt ber ffeflner in dem Ne en 22 c ii! b.*n taüngen Beginn des Sanners i -tie c t it."
^Engagiert bin ich allerdings," gab Ixu li-
Klrdye tinö Schule.
8 S!id). 23. MLiH Tie Mil Frauen kränze, die xrnch alter Sitte Mer un Wmler ftattfinben, waren airh t len Wm er trv* her von Frauen aller tk'l!»6v.>e aut '.-ducht Dielen Frauen unterer Stadt Ti*b bie e A i rm* menküns e Fexerslu ste'', denn n-ben Han"a b .'en werben tabei auch Gelang u'ch gute ^e tire ae- vilegt Ite von den Ie.I-tebn.em gesti t t n Mi> smnsspen^en mu den dem S y rischen Sauen» Haus ubertv eien.
□ F r lebberg, 11 Mär, fht einer sehi fta-.f b-sucht n Kreisle hreroersammlun- wurde bi* ai bi? Negierung etniure-Ambe t3or- schogSl.ste für bie Ern-nnuni ber skrn'schilin<prk- toten b.-raxn; nach längerer Auslovache emtgfir man sich, nur »wd Namen auf btefe Liste 14 sehen Tie Abstimmung ergab 87 Stimmen für Herrn Cfbrer Reust von Nirderwsllstabt und 86 Stimmen lür Herrn Rektor Svch von Friedberg.
f anöroirtfebaft»
uv Aus dem Loaelsbera. 23 März. Tie Frühi ah'sbettetlung hol alla m i 1 ^'oirnen. Tos Fohrvieli tomni gxU ouS dem State Tie HoscrÄat ist fast l e.idi.it Der Ackr b.-de , bebaut tob gut: er ist so zermürbt, als hätte rolbrrnh tr< Vinters tnd strenge er Frost aeterru#. MärzeMtand b ingt Gros unb Laut» Staub g bt es schon reickLich Ttt ©mlrrant ftefn -t n 4ä i> iten Dachst m fllee und Ratx) b-ibcn 'ich d et durch den Vinter aehteien a!» mm g'aubte. Nur dec ®uuen<unen hl tednx-i e au^jcwjunL
.Veilerau' m Fnei <:g n»*de bv Vobn-i8f M tirsklas-e III es f f*ti -.f < tu e < ir M lübmpe a biten-en ducke aln e in u.deutsch» !and nom 24 3anuar l.Ntl mt: Virkang PW 1. April 1921 für anwendbar erklärt
xen über 21 Favre allen Alb hm her WH» Handlungen Äotbai: eta-i und Heil i.i G e tu teil mit Siiirunn vom 1. np.Ü l 21 ni Stundenlos« :vn Mk neiaiMi werben tci Ar e tmtmm ber bt*«enge flFto büb1. utwch mit her Ok*
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x Marburg. 23. Marz Eine recht unangenehme Cftcrübertafdnmg brachte bie gestern brin- gend e n.-rru e. e Etibte o b .rtmiiiuuig, bie bt. gegen 10 Ubr bauerte Tu Rogiceun-, t)H bie kürzlich bd.tilof'cne Anleihe von acht Millionen Mart, du alle Au. guten ;uf jmmm'abt. nid t dem Dünsche nach genehmigt, sa:ch.rn ai^eoronet, bist dir lu Millionen Marl Fehlbetrag bn dem tkrfaul brr Lebensmittel unh tie 100 000 Mark Zuschüsse
tu •> t wm 21 ‘Äin 1921 em 5tu ibenb'jw »J» 3^*) Imo 3 G0 Mk statt b 54er 8 70 bzw 3^0 »f.
Aimes Tantchen,' ta muu t4> dich Liber enttäu chen, denn, nmn ich auch nicht mehr tanze» will, beim aebr ich deshalb hxxb Ian» nicht. 5n bidem schwülen H^chzommer i t ia der lpä:e Sbend bie etnnx .*U, wo man mit Otenwh lebt, aber lab dich durch mich gar nicht in tm Ruhe» Selüflen sisren Frau Tomenik tarn euch a unter )rm Sctms rühmen "--
Iom:t war tür Ira bie Socbe erfetmt v)n gs- mark trrmte sich eines Lscheuis nicht erwehren. ..Lu scheinen eine kehr irLxflint-ioe Tom, yi wrn,* neckte -t ,.£*»)arurnia tefiea Sie sich äugen» schon!llch nirt “
Mmna ZedxNö presttr in «chnmLchtirni Z^ra die Luwen auümcnbcr Zum ersten Male km tbr ber Otebar tr, bab sie eine Närrin gewe en, weck sie das stind Ina nicht unter ihren Li'len genoungen, als s« bte keine Vteste in ihr HauS genammen. 2arm hätte ie bteen kköniqs-ark legt n-che m ihrem streik bidben mü-'sen. trf en Krfcrt Anttrck fmon eine Maner für i'e tebeufet* *Shfl er doch dT.ti in ihr wach, was bu Cual fijrer Cuocrb geirrten S e "-tü sich nhe-’r un £aire brr reichen verwand on. brr B^iga^.'itrr für X Lwkels schlechte Laune, der V-u5eul für alle Ar» leiten, tpddx bte Tiensttwtrn nicht nn mochten. C’ner war rare immer au merksam unb r-rjnblidl oegen fte .xme-en unb fte batte Cm »o ^üteno gelebt, tnt'm anen, >0 seit aui mit Zun -irjng gebaut. b-s — sie hären muftt*. ban er «ich um idve reiche Cousine betvorben 2<3n ko-n Ta.?? n bitte sie ibn gebafc und a!i ec nach LoNti ’5bem Tode kaum ehe Soht. nachdem ber C kn sie 6.1 inner Erchin eüuirev. um ite werben kam — da haue sie ihn verachtet.
(FoNscsmL N-31-2
I)o*fibiiltiadiriditcn.
N M a rbw r a. 23 Mär» Zu» T rekwe tvs etetani chen 3nf imt6 unb des xx -jntittw« otettens wurde al' Nachfolger br» in den Nulw-
ho, m der Nähe mm 5dnffbainai bef*?" Trag» sie endllch ___
..Allerdings gehörte her tnemrm sdtoarr. stimmte der Rat zu Dar auch ein sckweibiger Shirtdx So er geweten ist. smb bte TBcutritet rn
blumen verziert werden Eine weitere lhu|t, 3te dos Wasser zur Lsterzeit entfaltet, ist eine prvphetifche ®abe. Senn man am Öfter- gen in den Spiegel des BrilnnenS ober Baches blickt, so soll man hort unter den
tun gen einstellen. Sie nnll auch verhindern, datz Gruppen ber Veuüfterung durch Der- tveigerung für die Allgemeinheit widrige Arbeiten. bte Siaats» und Gesetze^ordnung um- luftürxcn versuckien — kurz die Tcchnisckte irolHilfe sorgt dafür, daß unser grschwäck)teS Zoll nicht weiteren Erschütterungen durch Eingrisf in die StaatSgrioalt auSaeseht wird, datz keine unersedlichen Werte verloren
Jackensttine emmsteme,^ Iben Sand. Ka& er Art (Tonrohr* 1, rauhe und g« aHerlatt^f .gerade Artak J-
6 2W
dnixinfeiiben Gestaltung», das Bild des Zu- fünflinen oder der Zukünftigen schatten. Au» dem Gemurmel der Quelle erlauschten die Priester Apollos wie die Wotans dunkel Diel- a lende Laute, die sie zu Propdezeiungen uusdeuteten. Diese im Osterbrauch sortledende Prophezeiung aus dem Wasser war deion- ber-? im Otermonenhini heimisch. Schon Eösar erzählt, daß die deutschen Frauen au# den Wirbeln des AiheineS, auS den Windungen und auS dem Otetdfe seiner Strömung weissagten. Achuliche Sitten bestehen noch heute im beutfdyen Volksglauben fort. Tad Wasser und besonders da- Osterioasier giU eben al»
•• Eine ringförmige Sonnenfinsternis tvirb am 8 Ap ü euUretoi. Sie wird bri un- von 8 Uhr 38 Minuttei bis 11 Ubr 14 Ttiraitci zu beoborfxen fein Ter Höhepunkt der Bedinüerung. die 96 Prozent beträgt, imeb 9 Uhr 53 Minuten erreicht.
AreiS Schotten.
e .Schotten, 22. März. Der Verein ,L e h r e r h e i m V 0 g e lö b e r g" hatte während des Krieges von einem bayerischen Maler ein transportables, zerlegbares HolchauS erworben, um darin heimatlosen Urlaubern für die Tauer ihre- Urlaubs Aufenthalt zu gewähren. Als vor etwa Jahresfrist das Lehre, heim durch Verkauf in andere Hände Überging, behielt der Verein daS auf dem Allen- burgskopf stehende Holzhäuschen, um eS als Iugendh rberge zu verwenden. Seiber hatte das Gebäude unter der Zerstörungswut roher Hände dauernd derart zu leiden, dah der Verein entgegenlleiner früheren Absicht da» Häuschen Tiunnicor an einen Frankfurter Herrn verkauft hat, dessen Familie während der Sommermpnate dort zu wohnen gedenkt
t Laubach. 22. März. Der bisherige Schriftleiter des „Frischauf, Blätter für Heimatliebe und Wanderlust, und Monatsschrift deS Boge'Zberger HöhenklubS, Prof. Dr. Aug. RoeSchen, ist von seinem Amte zurückge- tieien. Gc-sunoheilSrückfuhten, sowie Arbeiten in der Urkunden- und Denkmalpflege, deSgl. in der Historischen Kommission für Hessen, nötigten chn, bie Sdiriitleitung niederzulegen. bi* er unter fdiroicrigen Veihältnisfen wäh- renb des Krieges überiwnuncn baue. Die Höchste Hauptversammlung deS V. H. C., die am 8. Ma, ftattfinbet, wird einen Nachfolger zu bestimmen haben.
Hesien-Nassaa.
Graust
WU55
qodfl au' ben naaj,ii.ior<yai in Xad) em er langen Aus p.atbr.
brt QkwTbe- unö Hausbdibr rstanbes ein gebend zur Spracke jrcbradxt wurden, sevte man die |u er- brbenbe Nack)trogsumläge au' je 200 Prozent fest. — Tie Chnrvttwig dnes neuen ftÄM fchen Ärbe t»- amtes wurde abgelebnt Es soll bleifrei me d,.h r
Cljrlfltntum und Technilchr Nolhlise.
EheistenNrm und Technik. Diese Gegen Überstellung klingt seltsam DaS hat das Ehristentum mit ber Technik zu hin? Christentum ist eine Anaelegenheü des Geistes und ber Seele, Tcch.iik eine der Praxis des tätigen Lebens. Und doch bestehen zwischen beiden Verbi ndungSsäden, w,e zwischen Christentum und Arbeit immer Verbindung-- fäLen bestauben haben, da, wie schon der alte Spruck- „Cra et labora" sagt, das Christentum als die Religion des Lebens, die Religion der Arbeit ist. Und die heutige Form der Arbeit ist eben die Technik unb Harum sind Christentum und Technik keine kLegensätze.
Wie also da- Christentum die Arbeit, bk Technik anerkennt, so erkennt es den Staat an, betrachtet sich als Stüye, Förderer der gesellschastlichen Lrdnung. denn nur im festgefügten Staate kann da- Cl/riftentum aui die Menschbeit veredelnd wirken und durch seine, von cyristlichen grauen au-geübte Hilft zur Linderung der sozialen Not beitragen.
Unsere ^cit, die so viel Neues aebracht hat und täglich noch bringt, tritt auch an die Frau mit neuen Forderungen l)eran. Bisher half sie nur al- Mensch den Menschen. Jetzt soll sie den Menschen der Allgemeinheit Helsen, in Verbindung mit der Technik.
Sie soll in der Technischen Not- Hilfe Helsen!
Denn die Technische Nothilfe will dafür tergen, daß bie Aslginneinl>eit unter den erbitterten WirtsdraftSkämpsen, die immer noch täglich au-gesuhrt werden, nicht so zu leiden hat, das, ihr Bestand aesährdet wird. Die Technische Nothilse ivill den Frauen und kranken helfen, damit bie Hausfrauen trotz 3er Wirtsd)aftssämpse ihre Pflichten erfüllen können, sie will verhüten, daß sie plötzlich vor einem versagenden Wasserhahn stehen, dah das GaS. da- sie zur Bereitung der Speisen brmid)t, nicht brennt oder baß eine- Tages brr Backer kein Brot mehr liefert, weil Mehl und Sohlen nickft herbei gefahren nxr- ben. ober daß eine- Tage- die Milch für die Sinder au-blcibt, weil bie Latidwirte Liefe-
-ranken n:d)t gefährdet wird.
An diesem Werke helfen Männer und strauen Diese Helfer sind jedoch nicht an der tcdinifdyeii Nothilse anaestellt, sondern sie xrblnlKn in i Irrem Bern sc bei ihrer gewöhn- ten Besdräftigung und haben sich nur bereit erklärt, bei Stillegung 1ebenSwick)itiger betriebe die NotstandSarbciten auszuführen. Tabei ist die Technisd^ Nothilse kein privater Verein, fondcrn sie ist eine Reichs- srganisation. die völlig unpolitisch ist und die dcm 9xcirf)5mir.iftcrium des Innern unterließt. Ter Notltelfer zahlt ivHer EintrittS- ictder noch Beitrage, sondern erltäll sogar (m Falle der Arbeit bei der Technllck-en 9iot- hitse, die stet- nur unter militärischem Schutz erfolgt, den Lohn dcS Arbeiters, den er er- fetzl. sowie freie Bekleidung. Verpflegung und verfichemng. Sichren bie Arbeiter wieder in ben öctncb zurück, dann geht der Notbetfer nnd) Hause und roenbet sich seiner gewohnten öefd>äffiflung zu Unendlich viel hat diese Drcnnifatlon mit Hilfe der opferbereiten Männer und Frauen zum Wiederaufbau und zur Otefunbunfl des Volle- beigetraaeii. Im vergangenen Jahre mürbe sie in 3Sd Fällen eingesetzt, rettete Nahrungsmittel und andere Werte für viele Millionen Mark unb ebenso oft hat ihre Bereitschaft bewirkt, daß die -Lolstand-arbeiten von der Arbeiterschaft selbst durchgesührt worden sind.
Jeder, der bei der Technischen Nothilfe hillt. erfüllt dabei ivahre Cliristenpflicht, denn er stärkt dadurch den Staat und sorgt für die Sdpvacben und Sranken.
Dcrmifd?tc».
• Gut gesagt Al- die Gattin deS preußischen Staar-kanzler- Frellr.crn von Hardenberg, eine bürgerliche Saufmann-toch- ter, zum ersten Mal bei Hofe erschien, richtete ein Prinz laut Oie Frage an lie: „Womit handelte doch Ihr Herr Vater?" — „Mit Einsicht uno Verstand, Hoheit!" war die iref- senoe Antwort. Die Bedrängte war gerettet uno am Hofe „legitimiert".
• T ie Nähmaschine im Faust. Grck»
Aus -tadt nnS Cand.
E i e ß e n, ven 26. M ärz 1921.
CfterwaRrr unb Lebenswasser.
Dem Großstadtmenschen ist bad Wasser, da- er meist nur in dünnem Strahl aus ber Leitung sprudeln sieht, die alltägliche und gleichgültigste Sache von der Welt, unb wenn er naturwissenschaftlich gebildet ist, so faßt er vielleicht seine Erkenntnis in die nackte Formel H.-O zusammen Für den Naturmen- fchen aber wird jede Detradüung de- Dassel-, da- ihm Segen spendend auS Quellen und Bächen entgegennefell, zu einem neuen Erlebnis, und mit liefern Seherblick erfd)cut er darin ein Stück Weltgeschehen, ein geheimnisvolles Wunder. daS sich ihm zum Symbol ballt. So hat sich in der Volkskunde um daS Wasser ein seltsam phantastisdte- Gewebe von Vorstellungen gebildet, die ungerade in diesen Ostertagen in dem Glauben an die wuiiderbare Wirkung de- Osterwafser- entgegen treten. Daß da- Wasser gerade zu Ostern eine so große Rolle spielt, ist auS ber uralten Vorstellung zu erllaren, die im Wasser, im Duett, im Teich da- gebärende, früh- lingSl)aft sprossende Element sieht, daS die Duette zur „Mutter" macht. Durch ganz Deutschland waren Teiche. Seen oder Brun- nen bekannt, die der Frau Holle oder Ostara geweiht waren. Daher flammt auch daS Ammenmärdten von dem Teich. auS dem die kleinen Sinder kommen. Solche Cftara- Teid>e sind der Titisee am Feldberg, der Festenburger Teich bei Sd>u£enburg im Harz, in dem bie große Sofferfrau schen sott, von dem .Brunnen der SSlner St. Sunibert- Sirckie heißt eS, daß bie Sleinen vor der Geburt dort um die Mutter GotteS herumfitzen, die ihnen Brei gibt und mit ihnen spielt. Vier ist also daS Frau Holle-Motiv bereit» in der Antike wirksame Glauben an das Le- benSwasser, der hier fvrtwirkt. Haupt- sächlich vom Wasser tmrb ja im Deulfdc. gesagt, daß eS „erguicke". Quick heißt aber zugleich lebendig unb beweglich.
Nicht minder verbreitet wie daS Trinken des LsterwasserS und daS St droben im Brunnen oder im Tau am Oster tage ist bad Begießen und Bespritzen mit dem Cfternxificr. 9dx?n beim Osterwafserholen benießt man sich gegenseitig mit Dosier, und ebenso wird daS Vieh mit dieser zauberkräftigen Flüssigkeit besprengt, damit eS gut gedeihe xu
öbellabrik
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^.129,1^4« nrichtiin^er $orbeiacb. 1
yun* un!
iür bte Sorws cln für tie MmderbemuUlten buich! g^n» nn< natfaroägüdx weitere Steue r u m laae ber 's aufgebracht ivetben. Ter Mamfnak batte nur .zx“
Tie Tome barte ihre Ballung noch innrer nicht -?• £<r. "irrcTtren. Ter lei irrte Exbrnei eil 0-e te->-s^af li-en Enw t bu »m <b er .'rnl r.'crrr wtbre moti gtroorbr.i vt ib em Herte^, xW mu tonen ber nie erloiche-re Hag -egen tm ' " letr. eie
Quellen mmeien w.rd, setzt ebenfalls fromme Sitten fori, die das rnechische Leben ver- schönre.'i. Der Süll der Duek.ttumphen brachte ein Schmücken der ihnen heiligen Stätten mit sich, sonne auch heute noch die Brunnen am Lstermorgen mit Blumenkränzen uin- ounden ober mit Sträußen von Frühlings-
___m xeuer leg«, ne«gter rerr in nam - > __ k_ r—s^. WT
^n. CttD »--mssmatt. ber JaCrte ecuf 7 ; • Ic Vt. fiuui rr^rtm.
e S mw iobak brr erste 5nAi «rückt wurde, ba rere
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l<qaker Etirngd vi bet Ctto. icib wen 1 rr
bie rollen tdmer a^cütaei bat, wirb ri and) bo.en »aLte 3^rr.
brnrei roch bte ttJto 1 eben xfrore «,tf ©«0
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schmalen Lippen Preßten üfr so iei su n-nnrec. L
U5 Blüten sie mit frmxLt ein betet fr» nicht mdn titKn/mJit trnrn «One »ich
mr-jS'rc-.aen. „einen Sie rnel eicht Miättti ob «darnach, 'chncll vab w
>er Barer dieses He^rn Sönrzsoiark rvten Suis» * In« ”1 lachend ben tote S-idut


