Einzelbild herunterladen

Durch eine besondere Prüfungskommission mit I Jahr, daß fast niemar.d erschienen war. AuS | wesentlich herabgemtnderten Ansprüchen borge- diesem Grunde wurde von der Bersammluna,, kommen werden soll. Außerdem wurde Die hie m-nf «S>r (S.aot toitot» hör

Sr-

Kirche und Schuld

Schütz ungefähr 120 Lehrer

eingefunden, die

die Prof. D r. Eger leitete, der Dortrag von Dr. Groh zurückgestellt für eine Deran- staltung im Oktober. Die gespannte Lage zwi­schen Akademikern und nichtakademischen Be­

gehende Hilfe der Bürgerschaft als bisher, nicht zuletzt auch durch Gewährung von Freitischen, auf dem Wege gemeinsamer Arbeit in derGie­ßener Studentenhilfe" erwachsen möge. Bei der Borstandswahl wurde Professor Dr. Eger zum 1 Vorsitzenden, cand. jur. Balz zum 2. Vor­sitzenden und Beigeordneter Dr. Frey zum Bei­sitzer gewählt. AlS letzter Punkt der Tages­ordnung wurde die Wahl des Ausschusses vorgenommen. 3n seinem nichtstudentischen Teil seht er sich zusammmen auS den Herren Ober­meister ©ad. Professor Dr. Eger, Vektor der Landesuniversität Professor Dr. von Eiden, Direktor Grießbauer, Dr. Gail, Beige­ordneter Dr. Frey, Professor Dr. Günther und Frau ©anitätsrat ©chliephade (Ersah- Mitglieder: die Herren Pfarrer Bechtolshei- m e r . Landgerichtsdirektor Wiener. Professor Dr. Sommer. Spezia'arzt Dr. Was! e), wäh- renb der studentische Teil aus den Herren cand. jur. Balz, cand. jur. Jung, cand. jur. Dac- meister, stud. jur. et rer. Pol. Dudde , stud. jur. Könne, stud. jur. F o r ch und stud. rer. nat. Heß gebildet wird. Inzwischen hat der Verein seine Arbeit ausgenommen: sie wird nicht ergebnislos sein, wenn sich in ihm alle Volks- kreise zu gedeihlicher, werktätiger Arbeit an der Studentenschaft die Hand reichen.

Dacmeister cand., jur.

amten, die sich in der heftig betriebenen Ent- akademisierungsbewegung äußert eine Sache, die auch Dr. Grohs Vortrag behandeln sollte. wird hoffentlich im Oktober eine größere Hörerschaft loden. Der Vorsitzende er­ledigte gestern somit nur die inneren Angelegenheiten, die ebenfalls auf der Ta­gesordnung standen. Der Jahresbericht wurde genehmigt, alles andere wurde auf die Ok­tobertagung verschoben. 3n der Zwischenzeit soll eindringlich geworben werden für den Zusammenschluß der Akademiker. Die Ge­fahren, die den Akademikern auch von der Regierung her drohen, müssen den Zusam­menschluß fördern.

** 3n der Oberhesfischen Gesell- fchaft für Natur- und Heilkunde sprach am Freitag Prof. Schaum über:Die Bildung und Umwandlung von Kristallen". Reben den schon länger bekannten und teilweise noch nicht überholten Ergebnissen auf dem Gebiet der Kriftallforschung brachte Professor Schaum die neuesten, in seinem Institut gesammelten Erfahrun-1 gen über das Wesen der spontanen Kristall­bildung und des Polymorphismus. Unsere der­zeitigen Anschauungen über die räumliche Struk­tur des einzelnen Primitivkristalls, aus dem sich die dem Auge sichtbaren größeren Kristalle zu­sammensehen, gründen sich auf die v. Launfchen Untersuchungen mit Röntgenstrahlen und lassen ich kurz fo zusammenfassen: Die Moleküle, Die ein Kristall bilden, bei Kupfer beispielsweise find

und Lehrerinnen aus allen Teilen Deutschland^ oinnpfnnhrm hir gesonnen sind eine ai

sprechen. Hier Abhilfe zu schaffen, hat fid) der VereinGießener Studentenhilfe" zum Ziel ge­setzt, der am 19. Juli seine erste gut besuchte Mitgliederversammlung abhielt. Vach einigen ein­leitenden Worten und einem Bericht von cand. jur. Balz über die Ergebnisse des Erlanger Stu­dententages auf wirtschaftlichem Gebiet wurden die Satzungen durchberaten, von denen ein Teil des ersten Paragraphen erwähnt fei:Der Ver­ein seht sich zur Aufgabe, alle in das Gebiet der studentischen Wohlfahrtspflege fallenden Be­strebungen zu fördern und die hierfür dienlichen Einrichtungen zu schaffen und zu unterhalten." Mit nur geringfügigen Aenderungen wurden die Satzungen angenommen und dabei der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß in Zukunft den wirt­schaftlich bedrängten Studierenden eine weiter-

vbligatvrische Einführung der fran- Höfischen Sprache von der 5. Klasse ab durch wier Schuljahre hindurch beschlossen und zwar mit fünf wöchigen Pflichtstunden unter Streichung »einer deutschen Stunde, einer Stunde Schön­schreiben und der Turnstunde überhaupt. Die Lehrerschaft verhält sich allen diesen Neuerungen gegenüber sowohl im eigenen als auch im In­teresse der Schule ablehnend.

Gin weiterer Aeberfall in Boppard.

B o p p a r d, 23. Juli. Das scheußliche Atten­tat, das Am 4. Juli auf zwei Schülerinnen des Bopparder Pensionats vor den Augen der Mütter verübt wurde und das im In- und Auslande und sogar in englischen und amerikanischen hohen Offizierskreifen gerechte Entrüstung ausgelöst hat, hat zwei Personen, auf die ebenfalls ein un­erhörter Ueberfall ausgeführt wurde, ermutigt, den Defahungsbehörden zu trotzen und den fieber- fall zur Anzeige zu bringen. Es handelt sich dabei um folgende Tatsache: Am 2 6. Juni gegen 11 Ahr abends ging ein Brautpaar in der mittleren Rheinallee spazieren. In der Vähe der Kaiser-Friedrich-Straße sprangen plötzlich aus den Anlagen zwei Marokkaner mit gezoge­nem Seitengewehr auf das Brautpaar SU und hielten ihm die Waffe vor die Brust. Der eine schwarze Uebeltäter schlug auf den Bräutigam ein, um ihn zur Flucht zu zwingen, der ändere warf das Mädchen zur Erde. Der junge Mann setzte sich kräftig zur Wehr, wäre aber wahrscheinlich überwunden und seine B aut vergewaltigt worden, wenn nicht auf die Hil e- rufe des 11 überfallenen Leute herbeigeeilt wären und die schwarzen Wegelagerer vertrieben hättet. So sieht in Wirklichkeit die von dem Kriegs­minister Barthou gerühmte glänzende Disziplin der Rheinarmee aus. Daß dieser Fall, der soweit zurückliegt, erst jetzt bekannt wird, beweist, daß viele Fälle teils aus Schamgefühl, teils aus Furcht vor der Schikane der französischen Behörde totgeschwiegen werden. Der Meldung liegt eine amtliche Bestätigung zugrunde. Die französt'che Presse darf nun wieder ausschreien und be­haupten:: Die deutsche Presse betreibe Sensa- tions- und Prvpagandapolitik auf Kosten der Wahrheit und zu Ungunften der disziplinierten Rheinarmee.

Einzelgaben der Werke auf der Friedrichshütte, per Gememdekass^ und dem Ertrag eines Unter» Haltungsabends 1924.40 Oliart

DIS c tte rfeld. 24. Juli. Ihn einen U m- O L l9Cn Dorsmuhle (Bescher

Louis Schudt) durchzuführen, ist der Mühlgraben ^s Baches Lauter umgeleitet und daS Bett deS Baches troden gelegt worden. In den letzten Jahren war der Bestand der ehemals an Fifchen, vvntehmltch Forellen, reichen Lauter sehr zurück- geaangen. hauptsächlich infolge des trüben Ab- fchlußwassers der Walkmühle und des Georgen- Hammers beim Dorf Lauter.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. D a r m st a d t. 24. Juli. Auf der letzten KonfernzderDetriebsleiterderhe,- fischen Bergwerke, die nm 20. ds MtS m Salzhausen stattfand, sprach Intzenieur K i e h w a l t e r - Frankfurt über ein neues Ver­fahren zur Herstellung von Briketts aus pulve­riger, sonst unverwertbarer Kohle auf kaltem 'Dege unter Zusatz gewisser wohlfeiler Binde mlttel. Das Verfahren hat den Vortell, daß eine Vertrodnung der Kohle, wie bei der Briket­tierung auf warmem Wege nicht erforderlich ist und die notwendigen Detriebseinrichtungen recht einfach sind. Vach dem Bericht des Bergamt mannes Hundt betrug die Zahl der überwachten Betriebe 111, gegen 68 im Vorjahre, darunter and allerdings eine Anzahl Versuchsbetriebe. Die Gesamtbelegschaft hat sich von 2717 auf 3466 -Hiann erhöht. Das Zusammenarbeiten der Be­triebsräte mit den Werksverwaltungen hat sich fast durchweg befriedigend gestaltet. Die Zahl der Betriebsunfälle hat sich ungefähr der vermehr- ten Belegschaft entsprechend vergrößert. DaS Jahreseinkommen der Arbeiter hat sich im Jah­resdurchschnitt gegenüber dem Vorjahre fast ver­dreifacht. Die Braunkohlenförderung ist im Jahre 1920 mit 523 101 Tonnen zu einer bisher un­erreichten Höhe gelangt. Die Maganerzförderung ging etwas zurüd.

Kreis Wetzlar.

_L ß ü h e 11 i n b e n , 23. Juli. Der letzte Alt­veteran unseres Dorfes, der beide Feldzüge 1866 unb 1870/71 mitgemacht hat, Sparkassenrechner Friedrich Schäfer, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Seit ihrer Gründung hat er die Spar­kasse bertoaltct.

Hessen-Nassau.

Der Kinostreik in Frankfurt.

rnc. F r a n k s u r t a. M., 24. Juli. Während der Mannheimer Magistrat sich mit den Kino- beslyern geeinigt hat und eine Minderung bet Billettsteuer eintreten lieh, will man es hier an­scheinend auf die Machtprobe ankommen lassen. Seit drei Wochen sind nun schon alle Kino­theater mit einer einzigen Ausnahme ge­schlossen und noch von keiner Seite wird vor irgendeinem Entgegenkommen geredet. Die Kino- besiher wollen unter allen Umständen auSharren, zumal sie kein so großes Risiko tragen wie der Magistrat, der allwöchentlich an die entlassenen Angestellten 45 000 Mark SrwerbSlosenunterstüt- zung zu zahlen hat und keinen Pfennig Steuer einnimmt.

Landwirtschaft.

Der Stand der Ernte in Deutschland.

Wie das Reichsministerium für Ernäh­rung und Landwirtschaft glaubt, hat die Ernte in dem Teil Deutschlands, der genügend Nie­derschläge zur rechten Zett erhielt, wohl durchaus befriedigende Ergeb­nisse. Dagegen lauten aus vielen Gegenden, wo der Regen fehlte, die Nachrichten über die Getreideernte recht ungünstig. 3m gan­zen wird man kaum annehmen dürfen, daß der Ernteertrag durchschnittlich über den einer Mittelernte erheblich hinausgeht.

Gießener Strafkammer.

Gießen, 22. Juli 1921.

Gelegentlich einer Revision der Ställe zur Nachpinlfur^ deS ViehkttasterS verweigerte der Landwirt A. von Obbornhofen der Kommission, zu der auch der Beigeordnete H. gehörte, den Zutritt zum Stall. Die Folge war eine Strafanzeige gegen ihn. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht Hungen brachte R. vor, er habe den Zutritt zum Stall deshalb verweigert, well H. auf die Dauern geschimpft habe, außer­dem habe er bei einer anderen Revision unbe­rechtigt eine Rotiz ins Viehkataster gemacht also eine Urkundenfälschung begangen. Da er diese Aeuherung nicht zurücknahm, war ein neues Strafverfahren gegen ihn wegen Beleidigung die Folge. Das Schöffengericht Hungen sprach ihr wegen Wahrung berechtigter Interessen frei, in­dem es annahm, daß R. den von H. gemachten Zusatz als eine Urkundenfälschung habe ansehen und daher seiner Meinung vor Gericht zu seiner Verteidigung habe Ausdrud geben können. Gegen dieses Urteil verfolgte H. als Nebenkläger Berufung. Die heutige Verhandlung endete Da- mit, daß auf Vorschlag des Staatsanwalts ein Vergleich zustande kam. R. erkannte an, daß eine Urkundenfälschung nicht Dorliege und nahm die Aeußerung zurück. Darauf nahm H. die Be­rufung zurück.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde gegen zwei Frauen von Gießen wegen Abtreibung verhandelt. Die eine war be­schuldigt, als Schwangere ihre Frucht vorsShllch abgetrieben zu haben die andere bei ihr dieMittel dazu angewendet zu haben. Die Beweisaufnahme führte zur Verurtellung der beiden Angeklagten, deren Schuld glatt bewiesen war. Unter Zubilli­gung mildernder Umftänbe wurden die Ange­klagten zu 6 Monaten bzw. zu 10 Monaten Ge­fängnis verurteilt.

Die übrigen zur Verhandlung anstehenden Fälle sind ohne allgemeines Interesse.

Aus Stabt und Land.

© ie b e n, den 25. Juli 1921.

Die Rürkzahlunst der Exportabgabe.

3n Ziffer IX des in dem Londoner Ultimatum angenommenen Zahlungsplans hat die deutsche Regierung die Verpflichtung übernommen, den Gegenwert der von irgendeiner alliierten Macht erhobenen Reparationsabgabe von der deutschen Einfuhr in das betreffende Land dem Exporteur in deutscher Währung zu bezahlen, wobei die von den alliierten Mächten einbehaltenen Beträge Deutschlands auf seine jährlichen Reparations­zahlungen gutgebracht werden sollen. Bei Eng­land liegen die Voraussetzungen für die Br- zahlung des Gegenwertes vor und demgemäß wer­den, die von englischen Behörden nach Annahme des Ultimatum^, also nach dem 12. Mai 1921, ausgestellten Gutscheine von der deutschen Re­gierung eingelöst werden.

-Diese Gutscheine sind bei der Friedensver- trags°Ab echnungsstelle G. m. 5. H., Berlin RW 7. Am Weidendamm la, im Original von der Firma einzureichen, die im Gutschein als Versender be­nannt ist. Die Firmen werden gebeten, die Gut­scheine mit einem Begleitschreiben dorzulegew in dem das Ausstellungsland, das Datum des Gut­scheins, derSalutenbetrag, die Art der ausge­führten Ware und die Art der gewünschten Zahlungsüberweisung angegeben sind Die Lllis- zahlung in deutscher Währung erfolgt unter Zugrundelegung des am Tage der Ausstellung des Gutscheins an der Berliner Börse amtlich fest­gestellten Geldkurses, und zwar je nach Wunsch des Berechtigten durch Reichsbankgiro, Banküber- tveisung, Pochscheck oder Postbarscheck.

Die Friedensvertrag-Abrechnungsftelle ist in Den Fällen, die zu Zweifeln Anlaß geben, be­rechtigt, die Firma um die Einreichung weiterer Unterlagen zu ersuchen, die ihre Berechtigung Nachweisen können. Alle Zahlungsüberweisungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Rückforderung für den Fall, daß es sich herausstellt, daß die Forderung an das Reich zu Unrecht gestellt wor­den ift und der Betrag Deutschland nicht auf feine Reparationszahlungen gutgeschrieben wird.

Endlich Regen!

Vorwiegend bedeckt, zeitweise leichte Rieber- fchläfie. warm, südwestliche bis westliche Winde.

Eine ausgedehnte Depression erscheint west- kich Großbritannien, so daß nunmehr mit größerer Wahrscheinlihkeit das Auftreten von Riederschlä­gen zu erwarten ist.

ch

** Der ANkauf voN GolAfür das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Avche vom 23. bis 31. ds. MtS. zu demselben Preise tote in der Vorwoche, nämlich 320 Mk für ein 20-Markstück, 160 Mk. für ein 10-Mark- ftud Für ein Kilogramm Feingold zahlt die Reichsbank 44 600 Mk. und für die ausländischen Goldmünzen entsprechende Preise.

> X« 9 cIe ierzeugnisse. Der Staats- kommissar für die wirtschaftliche Demobilmachung gibt bekannt, daß eine besondere Genehmigung für

' Zcch^w.ig nfcnbun;cn on tege'eier eugni jen u ib bie Abstempelung der Frachtbriefe bis auf wei­teres nicht mehr erforderlich ist.

, _ " Oberschlesierspende. Anläßlich des gestrigen Ausfluges ter L e i b g ar d i st e n mit ihren Familien nach der Badenburg wurde vom Kameraden Grisöe eine Sammlung für notleidenden Oberschlesier voraenommen welche die nette Summe von 130 Mk. brachte. ES wurde auch angeregt, getragene und ent­behrliche Kleidungsstücke und Wäsche nach dem Geschäftszimmer, Liebtgstrahe 51, zu bringen damit sie dort ordnungsmäßig verpackt und dann frachtfrei nach Oberschlesien abgesandt werden können. Die Rot ist groß, deshalb Hilfe geboten.

' ?er Deutsche Akademiker- Bund, Abterlung Oberhessen, hatte gestern vormittag zu einer Jahresversammlung ein­geladen. Aber eS lag jedenfalls an der allzu stillen Tätigkeit des Bundes im Vergangenen

Heimatkundliche Studienfahrt deutscher Lehrer durch Hessen.

Gießen, 24. Juli. Land und Leute, Volks­tum und Kunst der einzelnen GebietsteUe un­seres Vaterlandes kennen zu lernen und aus diesem nie versiegenden Born immer neue An­regung und Kraft zu schöpfen und auf daS nach­folgende Geschlecht auSzuströmen, muß die ganz besondere Aufgabe derer sein, die in erster Linie berufen sind, an der Erziehung unserer Iuaend mitzuhelfen. So hatten sich denn am heutigen Abend im Hotel Schütz ungefähr 12 0 Lehrer

es immer 6, sind im Raum derart angeordnet, daß Tie mitten auf den Flächen eines gedachten Würfels liegen und ihren gegenseitigen Abstand trotz ihrer ftänbigen Schwingungen um eine Gleich­gewichtslage unverändert beibehalten, solange nicht Erwärmung von außen her die Kohäsion des!* a rh iiho» f « n Systems überwindet und das Kupfer dann auß |jw J.

dem geordneten festen in den ungeordneten flüs- jS®* ^^tts am Samstag den Charakter eines figen Zustand übergeht, das heißtschmilzt". Die £$tcn Volksfestes. Auf dem geräumigen Platze Anordnung der Moleküle in solchenRaum- stehen Karussells und Buden, darunter ein ech- gittern ist bei jeder ©toffart anders, woraus die teS Kölner Hänneschen. Unter den Bäumen ganz verschiedenen Formen der Kristalle zu er- sind Bierzelte mit Schrammelmusik aufgeschla- Hären sind. Vach Ansicht des Vortragenden sind gen unb in der Mitte dreht sich alt und juna es auch Bruchstücke gerade dieser Raumgitter, auf einem Tanzboden. In einer verschwiegenen die m der Schmelze bei deren Abkühlung den finhct sine trauliche Waldkln, le mit »in-- Anstoß zur spontanen Kristallisation geben. Am nr

Projektionsschirm war das Wachsen der Kristalle PaScoe-Likören viel Zuspruch. Am

von den sogen. Keimzentren aus sehr gut zu Samstag wurde das Fest mit einem Kommers verfolgen und die bei Verwendung polarisierten der Schützenbrüder eröffnet, bei dem der Lichtes auftretenden prachtvollen Polarisations- Schützenkönig, Architekt Nikolaus, die Begrü- cyrben brachten dem Beschauer auch ästhetischen ßungSrede hielt. Gestern begann das Preis- Genuß. Besonders fesselnd waren die Ausführun- schießen, zu dem sich viele auswärtige Schützen

ÄbÄÄibie

ich erst in der Schmelze die eine Art von Kristalle, Verteilung ftatt toomlt das Fest seinen Höhe- um gleich darauf von der nachrückenden zweiten Pun und Abschluß findet.

Artaufgefressen" bzw. umgewandelt zu werden, 91rtritn*t±ott

ein Vorgang, der am Projektionsschirm verfolgt, , norizrn.

einen gewissen Eindruck auf den Denkenden nicht Tages kalender für Montag­

verfehlen dürste: auch hier in dertoten" an-1 Schuhenhaus, Schützenfest. Lichtspielhaus, Die organischen Natur Bewegung, Wachstum, rück- pteblinggfrau des Maharadscha, 3. Teil und Der sichtsloses Ausbreiten, erstaunliche Ordnung unb luftige Witwer. Lichtspiele, Rembrand. Die Gesetzmäßigkeit und doch schon im Kleinsten ein Ö^benbe Kammer.

Kampf ums J)asein". Hess. Vereinigung für Volks-

«1 t t 1 rr, t nr c re- k u n d e. Dienstag, 26. Juli, abends 8 Uhr, spricht

rn7.,m_ y ? ULJ? ar 7 8 Ä1 °or ®tne im grofien Hörsaal der Landesuniversität Metro- wdung des Hochschulnnas deutscher Art sprach am politan Lic. Boette (Marbura a d 2abn) über Donnerstag den 14. Juli Archidiakonus und Ober- Hessische Bauern" 9 ° '

Pfarrer Artur Drausewetter aus Danzig " _ f x

überUnser Danzig in Not". Erfreulicherweise 9R nstfreunde. Am

ließ sich ein zahlreicher Besuch, nicht zuletzt auch 9^ fpE Milh. W ornn ger Professor der Gießener Büraerschast seststellen, ein gutes I 8Vr Uhr Punkt-

Zeichen dafür, daß das deutsche Volk nicht gewillt grL

ist, die vom Mutterlande abgetrennten ©ebiete klirx M l k. Dem

als verloren aufzugeben und im Stich zu lassen. ( 5 J*T

Vach einigen einleitenden Worten des Vorsitzen- L^^Eesten

den des Sy d. A., Herrn cand. med. Jung, über ^ö^^^nstselehrtenaehtderRufeines Wesen und Zweck des H. d. A. ergriff der in A^zenben Redners voraus. Er gilt als einer weiten Kreisen durch feine schriftstellerische C&e- mL8eSl!,en

tätigung bekannte Redner das Wort, indem er ESL,SSJrSL ©eflcnüberndluna zunächst darauf hinwies, daß Danzig entgegen ln und

dem gerade im Westen Deutschlands bebauet- un^ A her mobemen ^inft-

licherweise sehr gehegten Irrtum weder polnisch Äuck^übe9r 1)011

nt<b sibirisch, sondern rein deutsch sei. Danzig I Kunst findet nicht am Mitt-

hat harte Zeiten durchgemacht, immer wieder aufs to£>$ ^on^>rn am Donnerstag von 67 Uhr statt neue hat Polen sich in den Besitz der unterbeut- Landkreis Gienen.

scher Herrschaft wie zu Zeiten der Hansa wieder- , cx,r, 7 . .

aufblühenden Stabt zu setzen versucht, unb un- OuIL ^eute wurde hier

verändert hat Danzig feine urdeutsche Gesinnung

bewiesen, tote es auch jetzt in Treue der Wieder- Q3erft©rbene

Vereinigung mit dem deutschen Mutterlande sehn- Mttwoch Scheune abge-

süchtig entgegenharrt. Glänzende Schilderungen I^8)' 5S,b.onl|*'

berühmter Danziger Wahrzeichen Genannt tra?l1?' < . feien Tod herbeiführten. Mit ihm feien biet »ot allem Wne ÄtBatenf "Xn senden

kunstsinnigen Hörer immer wieder von neuem <sc~cJtoe^r

entzückenden Glockenspiele und bie weltberühmte I ?r mnr 6 Grünberg, dessen Ehrenvorsitzender Kirche St. Marien mit dem stumpfen, trotzigen .. .

Turm, dem herrlichen Hochaltar unb bem be- L« A Drunber g, 24. Juli. Mitte dieser kannten Memmlingschen Gemälde vom jüngsten V)oche wird unsere Stadt Einquartierung Gericht gaben den Hörern eine Ahnung von °Dn durchziehenden Truppenteilen unseres Reichs- der Schönheit des nordischen Venedigs, die viel- h^ereS bekommen.

leicht noch eindrucksvoller gewesen wäre, hätte n. Lollar, 25. Juli. Kriegergedenk- man der Versammlung im Lichtbild einige An- feier. Eine eindrucksvolle Gebenkseier zu Ehren sichten vorführen tonnen. Der Redner beschloß der im Kriege gefallenen 23 Mitglieder hielt feine inhaltlich wie formell gleich ausgezeichneten gestern bie hiesigeSängervereinigung" ab. Ausführungen mit einem begeistert aufgenom- Gestern abend fand im Saale zur Linde die feier- menen Appell an die studentische Jugend, von liche Einweihung einer Ehrentafel statt. Se­her er unermüdliche Arbeit, stolzes National- Jan Gußmann hielt die Weiherede. bewußtsein und Glauben an Gott, an die Zu- _ ..

fünft und das Wiederaufblühen des deutschen Kreis VÜbiNgeN.

Vaterlandes, und air die eigene Kraft forderte. <>n nnn

3n einer Kundgebung für Oberschlesien und be- w n iHh v-

geisterten Worten des Dankes für den Redner . jag en. 24 Juli. Aus die

klang der unvergeßliche Abend auS rnttuung der ^Torfter des Forsters Maul in

WeningS hat die Staatsanwaltschaft 10000 Mark " VereinGießener Studenten- und Fürst Birstein die gleiche Summe al- Be­

tz i l f e". Trotz zahlreicher aufklärender Schilde- lohnung ausgesetzt.

rungen über bie Notlage weiter Kreise der Stu» *

dentenlchaft erinnert sei hier an den am /v Nidda 25 Juli Beim Baden er. bitter Stellt «Mtenen« UK: tzanl in StaliWta Är Ä ®it Jottage in der deutschen Suwentenschast - aus Oder-Muclstadt Der Terunglüdte stand im bcrtf*t unter bem uBermeflenben Icti &easJubti. 26. Lebensjahr unb hinterlähtine Frau unb kums noch immer die durchaus irrige Meinung, zwei Kinder

als sei der Student von heute auf Rosen gebettet. SX.nHrn

Ganz im GegenteilI Man möge sich doch nicht . o .

dadurch beeinflussen lassen, daß es einem Der- Qauba d), 24. 3^0. Die an der Wetter­schwindend kleinen Teil der Studentenschaft auch [cP?r Straße von der Gemeinde erbauten Wvhn- jetzt noch möglich ist, in einer Verbindung aftlD tn Fertigstellung. Das eine

zu werdentrotz allen Ableugnens besonders wttd die Wohnungen der Lehrer der

durch die Arbeiterschaft liegt ein wirklicher Not-1 ftteftaen Stadtschule enthalten: daS andere wird stand vor, für dessen Vorhandensein am beut- an private vermietet werden.

lichsten wohl bie zahlreichen statistischen Erhe- 'Ruppertsburg, 22. Juli. Die S a m m- bungen über daS Einkommen der Studentenschast s lu ng f ü r O d er s ch l e s'i e n erreichte durch große