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von weniger als 5tmber 40 Marl füx die Smnde.

Dierbet gclven ivlgende Grundsätze:

Tit Truschknhlen ^xrb nom ^xmoirtn |u Reifen. Derben sie vom5Jrridsnafdxnenb.fi^er oeliefert, so sind l-fcrfür Beträge je na.1r Grötze der Maschine, fedock höchstens 20 Mark für btt Stunde W entrichten

Tas Brndegarn hat der Atotbrotn zu stellen. Wv eS vom Masrdinenbesitzer gestellt mrt>, ist lediglich der nachweisliche SelbsttatcnpreiS gu Lervchnen

ArbeitSkrä fte. bte vom Tnefdrurd t'ien* desitzer gestellt werden, sind bevnderS $u brühten.* Tie Löhne richten st b nach den vrt-:üKidxn Sätzen, wie sie für Tn* ±,nutfdtneutTbrüer gellen Tw Verpflegung der Arbeiter regelt "ich ebenfalls in ortdübi itter D<i,e

Ter TreschmMchinendesitzer hat frvtet An­spruch cni* 'et.ie Bergürung für daS UmiiCucn her Treschunaichine üzl-cntanenig bart tr sich nxp betonteren Verdienst berechnen.

Tvsc Lätze toerden ausdrücklich als Höchst- sätzc bevich-e!. Die vernrrndern sich je nach Lentung brr Maschine.

Ta* stzreiSantt fordert dalxr aiu, jebe höhere Rott rarfl s.'sorl bei der zuständigen fungSstelle zur Anzeige zu dringen.

rm. Tarmflabt ,24. Mai Die Hessische Landwirt schast-kammer trat ceficrn irt* ter d.*m Vorsitz deS Geh. Oekonomferates Salier (Lengfeld- zur ihrer 19. Hauptversammlung »u- fammrn. In feiner Vcgrüstung betonte der Bor- sitzende im Interesse des Wiederaufbaues die Ab­lehnung des Ack-tstundenta^cs und bte Ungerechtig­keit ber landnürnchafilichen Besteuaruny Nach dem eingehnid.n TLtigleitsbericht des geschaitSsährenden DirelwrS Dr. Hamann, in dem besonders auch die endgültige Beseitigung ber Zwangswirtschaft ge fordert wird, entstand eine lebhifte Aussprache über die Schüben ber Znnmgswiri schelt, über die un- toerttht; Verteilung der Ucberschüssc aus den Viel^ l>3NO, 1?rx-rf-änben, über die Verwendung ber Land- wirtschaftSl.chrer. Die nach brr Revolution verspro­chene große Freiheit, hibe für den Landwirt nur Erschwerungen gebracht Die Absick«, die Neuwahl nach dem Pvoportumalsystem vorzunehmen, wurde Derurteill. Die Erbsckraits steuer fa eine ungerechte Belastung brioTtberä oTgmüber den großen Aktie u- Gesellschaften. Die Landwirtschostöhne- müßten der L n w r schafts ai mti unteri L. werden Di.se lei selbständig und habe nicht nötig, sich von jun gen Lehrern Vorschriften machen M lassen. Es müsse eine bessere Berstänbigung zwischen Regie­rung und fiembedfammer Ijeibtigcführt nvrben Man habe bas Gefühl, baß man in ber Regierunt Neue­rungen b.r LMldwirtschas:Skammer h mmenb gegen­über steh?. Don Regierung, vectretern wurde erhärt, daß die Verteilung der Ueberschüsse aus den Vieh­handels verbünden im Ini» resst* ber Landwirtschafl erfolge. Auf den Vorwurf, daß ber S19 des Land- lammergeseyes dem Vorgehen des Landtages ent- aogcnstche, wurde erklärt, daß ber Landtag m ber Sage fei, jedes Gesetz selbständig um zu ändern

<flericbt«faciL

sv. Darmstadt, 23. Mat. vreiundzwanzig Mngehlagte wegen Verbrechen, gegen das Keimende Geben (§ 218 de» StGB.) standen am

Sonntag unter Aurschlug der Deffenilid)kert ocr der Straffcammer. Die eigentliche Urheberin, die Mttve L. Hochstätter, frtzher Einl geriu in einer hiesigen Druckerei, dann Arbeiterin in der Merfc'chen Fabrik, hat ihr Handwerk mit der verbrecherischen Tätigkeit vertauscht und soll sich auch mit Kartenlegen beschäftigt haben. Ein im städtischen Krankenhaus verstorbene» Mädchen hat vor ihrem Tode die H. al» Schuldige bezeichnet. Nach ihrer Verhaftung legte sie ein De. ftänbni» ab, wobei sie die Namen der ihr bekannten Personen preirgab. Eine 3rau W. Jrjöfeler von Bens- beim leistete ihr Helferdienste, indem ffe für Kundschaft sorgte. (Ein Eingriff kostete 200 bi» *00 Mark. Dei Kundenkreis beschränkte sich nicht nur auf Darmstadt, sondern ihre Tätigkeit war auch auf dem Lande weithin bekannt Angeklagt waren Ehefrauen, Dienst­mädchen und wegen Beihilfe einige Ehemänner. Die Witwe Aod)ftätter, aus der Untersuchungshaft vor- geführt, kommt in der nächsten Schwurgerichtsverhand- lung zur Aburteilung. (6 219 StGB.) Frau W. Höieler von Bensheim, die als Schlepperin diente, erhielt 1 Jahr Gefängnis Alle übrigen Angeklagten sind geständig und wurden zu Gefängnisstrafen unter An­rechnung mildernder Umstände von 2, 3, 4, 5 bis 8 Monaten verurteilt; die Angeklagten nahmen da» Urteil an.

IDanöent und Reifen, Räber.

Zweiter Zugrndtag des Vogelsberger Hühentlubs.

[3 Laubach, 24. Mai ©entbeut glänzend ist hier ber zwei te 3 ugcnblag des Vvgcls- berrtcr L)öh.nllubs txTlaiiien, begünstigt vom herr­lichsten ödtn. Gegen 700 auswärtige Gäste, insgesamt aber gcgit 1000 Personen, ivaren er­schienen. Reichen Schmuck in den deutschen, hessi­schen und so.msistl)en Falmcn zeigte die St«x. Am SamStagitachmitiQK war Gmpiang bei Gäste tfm Bahnhof, ber ebenfalls reich ge chmuckt mar. ^n gemeinsameur Zuge trat man durch eine präch­tige Ehrenpforte in die Stadt Dann torrbe die Tagung im Sitzungs aal des Amtsgericht- eröffnet durch den Obmann des Iugendtages, Studien^ rat Bender aus iyran.rii.t .»u ' fegrutite er die Versammlung und sprach die Hoffnung au5, daß die Laubacher Tagung gleich erfreuliche Er­gebnisse wie die non Gedern bringen werde So­dann begrüßten noch Dr. Bruchhäuser aus lUricbfiLnn iM Namen des Geiamlvorsdandes des Vogelsberger Döhrnllubs und Prof. W e i ß b a r t im Namen beo Zweigvereins Laubach de- V D. C. die Versammlung, Schuldirektor Zkissinger sprach ausführlich über die Diele Iugendtages, Sehr etnacljenb wurden hierauf die Mittel be­sprochen, Die zum Wiederaufbau deS Vaterlandes dienen sollen. Ausführlich wurde die Anordnung der Wanderungen, die Entrichtungen der £>enw abenbe uni) ter Juaendl.erbergen bc p ölen. S)ier*u wurden lehrreiche Be.iclzle aus einzelnen Jugend' gruppen geliefert. Pros. Dr. RveSchen-Lau­bach empfahl dringend die Hebungen des griechi- schmPentathlon" (Mnftamp^: Ringlam:>s, Qkr- rourf, Strinstoßen, Lausen, Springen) auf den Wanderungen, die ohne große Kvftrn sich aus­führen ließen. AbcndS fand im Solmser Dos ein Deutscher Abend statt. Gnoßen Eindtmck machten die Gesänge des gemitoten Chors des ZweigvereinS Laubach unter Leitung von Dr. Wachtel. Nickst minder 'pvach ein Vortrag von Lehrer Sind aus Rudingshain über das Spinn-

ftixbeHfieb an. woran itth ber Vortrag enppmchen- ber Li^er durch einen Singckwr Schotten'! V C.'Schwestern sch'. Auch schme Volkstänze wur­den vorgeführt Sonntag rm>rrm wurde unter Führung von Pros Dr Rveschen etne Be» Hd-tigung der Stadt unicmommen Auf ber $»älle gab der Vortragende unuidjsi einen Abriß ber Geschichte von Lauback und yigte sodatm du An­lage ber Stabt, ibtrr slestuirgswerlfk und bei Schosses. Tann wurde .remcrnsam ber Gottes­dienst in der Stadtllrche be udu Lvsprebiger Widmann aus Getern hält eine vvMst em-

druclSvolle Predigt verschönt wurde die iZeter durch ttrffhdx Lieder des gentrichten Chors des Laubacher B. £>. (L Sodann pxirbe die Tagung im ilmt-g-richt forlgeuGt. Pros Dr. Werner- Butzbach sprach über^matgesch chte, tzeimatdich- tung, LnmatUnrst, Re.üichuldiieftor Dr Br n g el- Vutzdach über brr richtigen Mittel und Vorberei­tungen zur ^luifübrung von Wanderungen Dr. Sd-aicr verbreitete jvb über die ftvage:Wa- soll der Junu V. v tt. von der Staats- und Bürger- runde wissen?" In sehr ansprechender Weise redete eine jung'. V. 4>- C.-Sch:oc'Lr über den Nutzen bei Votl'ita,«etz. Als Ort des nächsrn Iugendtages des B. £> C wurde Gießen b»ro eer Schiffen-

ber g im Mai 1922 be ümmt. Mittags war unter Leitung von V.L C. Schwerem totxb.ni auf ber Hülle Tür bic Ina. nducup!.-«' Um 2 Uhr ianb Semein envr Zug Der s^e tteilnehmer ^iim Rams-

erg statt von der dülli aus durch die Straßm ber Stadl und den S<l»vtzgarten. Auf dem Ramsl»erg fand ein sehr fdtfrneti Volldlest statt fitoit.tert, xSolTdlieber unb X^llsläu^e hirtten^ bis zu den Abendstunden die Teönehmer rm Stadtportr ru- farrmen. Ale öcftfeibieDran wann von den (rr- gebrnfien der Dagung Mriebigl tmb fAieben mit innigem Tant rom ifeblidjat Wettertal mit dem Rufe : , Fr ästig Öriidyxuf unb glücklich Wiedersehen in Gicven!"

& men neuen Führer durch das W e r t a l und angrenzende ®dxrte hat der Werratalverein herausgegeben, (tr umfaßt da» Gebiet zwischen den Cr enbcchnlinien fMnden- Cassel -Melsrut.ren^B^bra-Eisenach - Mühll ausen * Leineselde-Lritt^'nsta>t-!e.ibe« * Witze hau en- Münden. Landschaftliche, geologisär, geschichtliche, botanifdTC, touristische und nyfrtfdiiftiidK Schilde nmgen aus der sfeder hervorragender Kenner des. Wervttals übermitteln dem Leser alles Wissens­werte. Zahlreich? Wandervorschläge in 3-, 8-, 14- und Lltägigen Zusammenstellungen kreuz und quer durch das Gebiet unb von den bedeutenderen Orten auS mit Müomrttrangabe, eine Eißmbahnkarte, eine geologisch Karte, 25 SpeziaLvanderllarten unb endlich 143 prächtige Silber ergänzen die allge­meinen Abfchnrtte. TeZec Führer in Verbinde.ig mit der im vorrren Jahre vom W. T. B. chruu^- gegebenen Wanberlar tc durch daS Werra tal t1t ein zuverlässiger unb uvcntbehrlichr Berater für alle Werratalreisenden.

«Härte sich mit dem BtwgAai des TterrMnat ber Oper solidarisch vs ttmrtv em Drichlutz gdofj. nxmod) sich dir Subswiia.grU '.Vnn betet erklären, m brr 'Änoriwnbeü mit dem

vat zu verhandeln. 'Ollte dieser ober einen tr- ftimnttnt Termin nicht evchattrn, dann woilen die Än.'.rittlltm der Oper weitere Sridmntxnm ev»

grnwn

r^rinilcbtct.

Reiche Gemein den Ttr Id Genreu»- ben zählende Bürgermeisterei V üchenbeu ren im Streife Zell an der Ttofd bat einen grotzs» Valddeivanb und sehr gute Fagd. Im Zaire 1919 tarnten alle ^ienuxtöen ber genamtten Büm germristevei ihre jämtadm Ausgaben von v$u> nahmen aus Wald und ^tzrgdpacht decken. Ge- merndesteuer wurde in k t .er Cknuwb: . rb^bai, diel medr wurdet in ein Minen Gemeinden roch umfangreiche Öüifcrtcitunav- unb Sck i bau^neu- bauten au^piuhrt Tw OVmtxnbc S;i lxnbtuiee (etwa 300 Crnnvdneri konnte betftnr. <roritr ein goostes Lchulhaus mit Lurndalle unb Sabeetn* rfcchrung lauen, aiitrrbcm jcbein Bürger mrtrete Raummeter Brennhol z u neu tgeltlich vec- abreichet' unb bazu nord die brtri "kosten de» Anschlusses der Gemernbe an dir efektri che Ucbrr- landztutinle nebst der ffi» 'enlofen Wn:e.nmn tun brei efektrischeu Brennstillen für leben tnlrger aus Gemeiubemitteln bestreiten

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Mittwoch, Li». Mai. rwubm. 5 u. abbi. 8 Uhr. Grit g« nh z. ht. Beichte. Domvrotag. 36. Mai.

Fronleichnamsfest

Borm. 6i/i Uhr: Gelegen h b- hl Brichte. 7 t)l Messe. 8: Aufteilung b. hl »Üomm. 9 vochamt. darnach Protzt sf ion. 11 Vi: £>L Messe. Nach» 3: n-eftanbadx mit Segen. Frrta« u. Samstag. abb > 8 Uhr ist sakramentalifche Andacht m. k<«e»

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Opernbirektor unb Bctrrebs- rat. In einer Versammlung der Betnebsau^ schüsfe von Opern- unb Scl-aufpielvaus in Fran k- j u r t wurde zu dem Mißtoauatsvotum gegen berf OrenthauÄnrelvor Dr. Lert Stellung genom­men. Ter Betriebsrat des SchausPte^hau , eS

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Sonntag den 29. Mai 1921 abends 7*/2 Uhr in der großen Aula der Universitä

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Frau Siddy Freund-Stein, Konzertslnaeriu iSopran) aus Hanau Schülerinnen u.Schuler (Klav.)v.FrL L Felchner Ein Fn-uenchor: Leitung: E Felchner.

Zum Vortrag kommen Werke von Schubert. Mox art. Chopin.Scbuin.tnn. Brahms. Wolf. Paderew^ki und alte deutsche Volkslieder gesetzt von S. Ochs und Joh. Brahms

Eintrittskarten: Mk. 6. 5 und 4. bei Ernst Challler. MusikalienhandL u. abends an der Kasse Ml-Versammlung

am 27. Mai 1921 Hotel Grotzherzog Beginn 8 Uhr abends. Dollzähsig« Erscheinen aller Mitglieder ist unbedingt erforderllch.

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Vnr noch 1 Ta<: Abschieds - Vorstellung des Tegernsecr Bauerntheaters Älttwocb den 25. Hat abend« 8 Uhr W letzte Vors ellnna

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(öei einem mit großer Heftigkeit unb Plötzlich- -O keit ausgebrochenen Brande im südlichen Flügel der Kaserne II waren die Städtische Berufsfeuerwehr als erste in kürzester Zeit und gleich darauf die Gießener Freiwillige Feuerwehr und die Freiwillige Gailsche Feuer­wehr hilfsbereit zur Stelle.

Dem tatkräftigen Eingreifen dieser Feuer- wehren, insbesondere dem des Herrn Brand­direktors Braubach, ist es zu verdanken, daß der Brand, der leicht großen Umfang hätte annehmen können, schnell lokalisiert werden konnte.

Ich bringe diese Tatsache mit herzlichem Dank zur allgemeinen Kenntnis.

Gießen, den 21. Mai 1921. 5B48D

gez. Summe,

Oberst unb Kommandeur des Infanterie« Regiments Nr. 15.

MWMW

Donnerstag den 26. Mai abends 8 Uhr in der Univerfitäts-Aula

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