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Aus dem Vmtsverkilndiqnngsblatt.

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Reoataiur lanbroirtfcßart^

ger zu öerörob wird whordshoin -um Aus

v. Francois einen £iitebüteriroTtTag über die SdjlaÄt bei Tannenberg in der Turnhalle. Ter iimgc Mann aus Frcienseen, der, wie berÄ- aus 6lkn plötzlich verschwand, um sm

darf zu diesen Preisen ein Zuschlag von jeweils 20 Pf, und in Cafäs und Hotels ein solcher

(j'.bdu.fom Tw Frtt- ~ Koeis'troß-nspkrrung. aus dem Wasserwerk der Ge- «J^nneib mg von Staubentwick-

** Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten: In Heuchel­heim feiert morgen Kaufmann Philipp Neidet II. in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag. In Lang-Göns findet am SoTrntagnacbmutag un nahm Wäldchen in der Hardt ein christliches Daldfest statt. Es werden verschiedene Redner sprechen, außerdem mehrere Posaunenchöre mitwirken. In Bad-Nau - beim gab ter sich um die Hebung des musikali­schen Lebens grobe Verdienste erwerbende Vor­trags- und Musikvrrcin intcr Leitung teS Musid direktors F. Bischof (Frankfurt a. M.) diesei Tage wieder ein Konzert im Konzertsaale des Kurlxrusrs unter Mitwirkung des Kammersängers Josef Burgwinkel "Barmen). Kommenden Lamslagabend hält in Bad-Nauheim auf Dcranlassung der Deutschen BollsvaNei Qfencnf

Don der Deutschnationalen Bolkspartei:Wege des Wiederauf­baues", dieses Tl-cma behandelt der Präsident des Reichswirtschaftsrates, Edler von Braun, heute abenb in seinem Vortrag im Katholischen Bereinshaus. Wohl kaum ein Mann unseres Wirt­schaftslebens ist dazu berufen, wie er, der vermöge seiner Stellung nicht itur Berührung, sondern tiefen Einblick in Industrie, Handwerk unb Landwirtschaft hat. Ter Besuch des Vortrags kann daher nur tpann empfohlen werden.

Tie Lichtspiele Selters weg Bitten uns uiitzutci.cn, daß aufrtr den: festgesetzten Pro gramm nur heute unb morgen die Fllm ober eite Schwarzwaldmädel unh zwar um 4 Uhr und 7 Uhr zur Vorführung gelangt. Um *46 Uhr und 1/j9 Uhr bleibt der Stuart^Webbsftlm George Bully mit Beiprogramm aus dem Spielplan. Des groben Programms wegen rmrh gellten, möglichst die Briten einruhalten.

Kreis Friedberg

bz. Butzbach, 23 Mai. Wgeseben von der Plünderung, die in den Gärten und aus teil Pflanislückcn t»r sich gehen, wurden in letzter Zcit lebendes Vieh und sonstige Wert' unb Gc brauchsgcgenstände gestohlen. Tie Sicherheit^ organe forschen mit aller Schöne nach den The­ben, ohne bisher etwas Positives erreicht zu haben.

Au- Stabt unbanb.

Gießen, den 25. Mar 1921.

Ausgabe von Einmachzucker.

Das Lebensmittelamt bringt im Anzei­genteil eine erfreuliche Mitteilung, wonach gen Abgabe der Lebensmittelmarke 22 ein dlund Zucker (Rücklage für Einmachzwecke aus oen Monatsanteilen für Januar, Februar und Marz) zum Preise von 4 Mk. das Pfund, und Segen Abgabe der Lebensmittelmarke 23 vier dumd Ei nma ch z ucker, hiervon bis zu 1 Pfund m Kandiszucker, abgegeben wird. Ter Preis beträgt für gemahlenen Zucker 4.10 Mk. das Vlmw, für Kandiszucker 4.75 Mk. das dsund. x ie Ausgabe erfolgt durch die Klein Handelsgeschäfte von morgen bis einschließlich o. Juli.

Tie Preise für Lelterswasser, Limonade, Chadcso.

L m tsverkündigungsblatt Mai enthält: A^ h bung der Aus- nungrn zur Verordnung über den

< ^ ArbeitS^ t ocrCängerung Öen, ^ind.rertZmatzrz letriebenen sDattlcrer.ni Schlv'screien und

** Von der Landes Universität. Tie voi: Prof. Türken angetünbigte allgemeinver- ständlichc Vorlesung über Absbammungsichre be­ginnt am Freitag, 67 hllr nachmittags, rm Hör- |QO1 her Anatomie.

** Eine außerordentliche Sitzung des Kreistages findet am Mittwoch den 1. Juni, vormittags 101 /8 Uhr, im Regierungs- gebäude statt. Auf der Tagesordnung stehen: Nach- ttagsvoranschlaa der Kreiskasse für 1920. - Er- böhmrg der Teuerungszulagen für die Kreis­beamten und -bediensteten von 50 auf 65 Proz. ab 1. Januar 1921. Erhöhung des Pflegegeld­zuschusses der Gemeinden in ben L-andes-Heil unb Pflcgeanstalten und der Blindrnanstalt. Ergän- zungswahl der Mitglieder der Flurabschätzimgs- to mm inten. Die Ausführung des Gesetzes über tas fla>Llwescn, Neuwahl Cer Körkommislrouen. Samstag vormittag 9*/2 Uhr sindet im Regio- rungsgeoäute eine öffentliche Sitzung des KreiSausschusses statt. Auf der Tagesord­nung stehen: Neuregelung der Beivldung der Be- cunten in der Gemeinte Weiters Ham; des Go- ureiuderechnerS der Gern indc Trohe und des Flur- fchutzen der Gemeinde Birklar.

Arbeitszeitverlänaerung in den ländlich.n hrnftvettsr. äßig betrr be: en Waguei c n. ^arlleveieu. Schlosftreu-n und Säimietegeschaftan zur Reparatur^ landwlnfchafclicher Ma ch n n Ter Ltaatstomminar für wirtschaftliche Tcmobilmaä jing teilt mit: Um bi: un Interesse der Bolls ernahtirng dringend nötig n Rttxrnuuren landwin- lckafllicher Maschinen unb G-rätc durch Ueberarbeit zu bcscklcuntgen, erteil: ich hiermit die ittwrzci: widerrufliche Genehmigung, die nach der all­gemeinen Laitdarbeiterordnung üblüte Arbcuszeil von 9, 10 unb 11 Stunden auch auf die ländlichen handwerksmäßig betriebenen SSagnetcien, Sattle reien, Schlossereien und Schmrdegcfckäsm bis ipa- teftens 15. Oktober 1921lobiglichzur 3t e ParaturlandwirtsckaftlicherMafchi- nenund Geräte auszud hnen Boraitstiosetzt wird die Zustimmung der grobjälirigm 'Arbeiter. Beginn der "Arbeitszeit nicht vor o Uhr vormittags Den Arbeitnehmern ist nährend dieser verlängerten Achbeitszeit eine einstündi^e Mittagspauie und je eine halbstündige Fttchslücks- und V?'vcrpauft zu vavähren, sofern tariflich oder im Einvernehmen mit dem Arbeiterausschuß nicht anders bestimmt ist. Diese Genehmigimg erstreckt sich nicht auf BigeWicbe Arbeiter (unter 16 Jahlen ^.Jfrcibanl z u Reinhardshain Der

£>od>fehtil>iod>rid>teit.

Zweiter deutscher Hochschultag in Halle.

In Halle'findet augenblicklich, veranstaltet von dem im vorigen Jahre gegründeten Verbaut der Deutschen Hochschullehrer, der z w e i t e H o ch. schul tag statt. Vertreten sind, meist durch btt meTtercn und durch Professoren-Abordnungen, sämtlich d utschm Umv rsit tat u tech i feben Hoch schulen: der Tagung wohnen auch verschiedene Re- gicrungsvettreter bei. Born vveußischen Kultus mtmster traf ein Begrüßungstelegrainm ein.

Außer internen Angelegenheiten wurden fvl gende Hauptpunkte behandelt: Schul fragen, 33 romo t iojtärocfen, Hochschulverfas- lung und Selbstverwaltung der Hoch schulen. lieber die Schulfragen berichtete außer ordentlich eingehend und übersichtlich Professor Brandi-Göttingai. Er gab besonders einen lieber blick über die Tätigkeit des Schnlausschuffes seit der Rcichsschulkonserenz. Ausführlich referierte Prolefsvr Brandl über den Stand ter Fragen der Ei nheits- und Aufbauschule sowie der Lehrerausbildung Nach eingehender Aussprache Mirde folgerwe Entschließung gefaßt: Der Hoch­schultag entart sich einstimmig in allen rocfenl heben Punkten mit der Stellungnahme des Schul ausschustes rückhaltlos einverstanden." Tie bann olgcnden Ausführungen von Geheimrat B r a n d i über das Promotionswesen gipfelten in der Fest stellung, daß die Hochschulen größtai Wett daraus legen müssen, die hohe Bedeutung der deutschen JLottormurbc unverkürzt aufrecht zu erhalten. Daher keine Erleichterungen deS Dok 10 r e x a m c n s, sondern strenge Handhabung ter Zu la 11 u ng sbedinguttaen.

Ein besonderer Ausschuß zur weiteren Bearbei tttng der Fragen des Promotionswesens wurde ein gcic&t. In ihm sind die Angehörigen aller Muta taten und Hochschulattcn vertreten. Professor Scharen-Jena gibt hieraus eine lieber icht über bie «elbstvevoaltungsterper der dwtschen Universi> taten nach den Reformen der Jahre 191921 £er Berliner Rektor Geheimrat Seckel machte tttundsätzliche Aus ührungen über die Aufgabe her Selbstverwaltung der Hochschulen. Er war da'ür, datz in allat Hochschul'ragen sowohl der Berwa! tung. als auch der Hochsch il re form das cntsche idente 28ort den Organen der Hochschulen selbst zukommt

ten sind angewiesen, Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen, worauf Bestrafung erfolg gen wird.

"Die Ortsgruppe des Reichs­bundes der Kriegsbeschädigten hielt gestern abend im Saale des Hotels Groß Herzog eine von Kri.gsbesckädigccn, A r;ten, Bandagisten usiv. mäßig be|ud)te Versammlung ab. Nach kurzer Be­grüßung durch bat Vorsitzenden der Lttsgruppe wies Gauleiter Selters Frankfntt- darauf hin, daß es Aufgabe des Rcia:sbundes tei, dafür zu sorgen, daß die Folgeir der Kriegsverletzungen nach Liöglichkeit gcmilbcrt w.roen. Dre Krtegöbeschädia- ten hätten einen Anspruch darauf, datz an fünft- licheit Gliedern und smtstigen HllfsVorrichtungen vorn Besten das Beste geliefert würde, Tic Organi falten wende daher alles auf, um bezüglich dcr Beschaffung von Ersatzgliedertr Aufklärung zu bie­ten. Im weiteren Verlaus der Versammlung wurde durch einen Beinamputierten das von bei Gesell schäft A. A. Marks fabrizierte künstliche Bein wr- gerübrt und gezeigt, was mit bet MarRProthese alles gemacht werden könne. Alte Atten Gehbcwe- gungen, Springen, Saufen, Drehen usw., wurden mit diesem künstlichen wi emit entern gesunden Bein mit diesem künstlichen wie mit einem gesunden Bein mudung des Amputtetten ^irr Ausführung gebracht. Auch wurde g zc gc, wi' bet Benutzung die e Bi ics beim Hinfallen d.s Amputierten lln älle vermieden werden können. Die Vottührungen gaben den an­wesenden Krieysbeslbädigtt:n nicht nur Gelegenheit, die Vorzüge dieses Systems lernten zu lernen, son­dern boten auch die Möglichkeit, erneu Vergleich mit Prothesen von anderen Fabttken zu ziehen. Außer der Mattsprothese wurden auch noch künst­liche Glieder für Armverletzte vorgeführt.

Boruotizen.

Tages kalender für Mittwoch: Katholisches Bereinshaus, 8V4 Uhr, öfientiit^r Vortrag der Präsident en tes Retchsirittschafts rotes, Edler von Braun. Hotel Einhorn, 8 Uhr, Segern fror Bauerntheater. Lichtspieltheater, wie gestern.

Das Landestheater wird seine Opernga stspiele ant Montag, 30 Mai, mit einer Ausführung von R. WagnersSieg­fried" abschließen Mit Rückftch! auf die lange Spielzeit dieser Oper ist der Beginn auf 5 Uhr fest­gesetzt, das Ende ist 9V< Uhr. Es ist zu wünschen, daß diese letzte Opernaufführung ein voller be­setztes Haus findet, als MozattsEosi fan tutte". Wegen der außerordentlich hoben Kosten dieser Gesamtgastspiele muß zur Vermeidung eittes Deii- zfts aus ein aus verkauftes Haus gerechnet lverden, anbemialfö ist die Fottfetzung der Overngastspiele ernstlich in Frage gestellt. Anmeldungen zur Mit­gliedschaft des Theatervereins werden in der Musi- talieichandlung von Ernst Ehallrer entgegen-- genommen.

Es ivird nochmals darauf hingew'.e'en. daß General der Ins. v. Franevis am Ton nerstaq in der Neuen Aula der Universität einen Lichtbildervortrag über die Schlacht bet Tan­nenberg halten ivird. Erz. v. Francois führte an dem tveltgescknchtlick^n Tage von Tannenberg das 1. ArNt-ee^orPs, mit dem er die ruffifd>c Schlüsselstellung, die Höhen von Usdau gestürmt und allein 40 000 Gefangme gemacht hat. General v. Francois ist ein packender Rckmer, befien Vor­trag überall mit Begeisterung cmfg iwrnmen wor­den ist. Ter bisherige Kartenvettauf zeigt, daß dem Vortrage auch hier lebhaftes Interesse ent­gegengebracht wird. (KartenverraufKstellen siehe Anzeige.)

Ansicht, daß der deutsche Vorsitzende das Ver­fahren mit ,chewundernswerter Un­parteilichkeit leite.

DaS deut^ch-chineftsche Abkommen.

Berlin, 24. Mar. WV) Wie wir von zu- fbthtbtaer Seite hören, ist in Ptting am 20 Mai ein Abkommen zwischen den Bevollmächtigt.n der beut 1 d) en unb chinesischen Regie- irung unterzeichnet worden. Hierdurch wird der Shnegdiuflarü) zwischen Teutschtand und China be- enbet Dic diplomatischen Beziehungen werden wie­der ausgenommen. Der deutsche Hansel in China erhält wieder freie Bahn. Das Abkommen soll un­verzüglich den ges.'tzgebenden Körperschaften zur Ge- nebmigung vor gelegt werden. Es trägt den Charak­ter eines vorläufigen Vettrages. Ein eigentlicher Freundschafts- und Handelsvettrag zwisch n China und Deutschland soll später auf bet Grundlage die­ses Abkommens geschlossen werden.

von 40 Pf. hinzukommen.

Diese Verkaufspreise find in den Ver­kaufsstellen oder in den Lokalen deutlich sichte bar und für das Publikum leserlich anzubrin­gen. Bei Ueberforderung wird das Publikum von der Preisprüfungsstelle ersucht, sofort Meldung der nächsten Preisprüfung^stelle zu übermitteln, damit die Angelegenheit weitem verfolgt werden kann.

Zuwiderhandlungen werden unnachsicht- Ud) zur Anzeige gebracht und die Schlie­ßung des Geschäfts bzw. des Lokals we­gen Unzuverlässigkeit des Inhabers beantragt.

Die Preise gelten nicht für medizinische und Edelwasser.

Anhaltende» Musizieren beionbers Älaviersviel n, Singen, Spielenlassen von ineäxmischen Musiürpparaten (Grammophonen unb bergt.; im Freien ober bei offenen Fenstern bildet meist eine erhebliche Belästi­gung der Nachbarschaft, unb das Polizeiamt weist in einer Botanntmacl-una daraufhin, daß feine Beamten angcroicen fütb, gegebenenfalls wegen imgebührlicher Erregung ru «törenden Lärms ober Verübung groben Unfugs" einzusckfreiten.

Vom Fundbnreau der Polizei.

In der Zeit vom 1.15. Mai wurden in Gießen gefunden: 1 silberne Brosche, 1 Pelz- schwänzckien, 4 Portenv.'mtaies mit Inhalt, ein Metermaß, 1 Siorbbaftfen, 1 KmderHaube, zwei Halslettchen, 1 Airzug, 1 Badrhauve, 1 Tarnen-- schirm, 1 rundes Körbchen, 1 Handtäschchen und Papiergeld: verloren: 1 Damenschuh, 1 Geld« moppchm mit,83 Mk., ein schwarzes Pottcnwnnaie mit etwa 105 Mk. Inhalt, 1 Portemonnaie mit 25 Mk. Inhalt unb 1 schwarzlederne Laatasch. mit 700800 Mk. Inhalt.

Die Abholung der gefundenen Gegenstände Tann an jedem Wvcl-entag von 1112 Uhr vor- mittaas unb 45 Uhr nachmittag^ heim Polizei­amt Gießen, Zimnver Nr. 1, erfolgen.

Bscttcrvoratlssagc für Donnerstag:

Zunahme der Bewölkung, zeitweise Nieder- ckfläge in Verbindung mit Gewittern, loarm, öst­liche bis südliche Winde.

Tas im Süden liegende Tief dehnt sich nord­wärts aus, so daß leichte Niederschläge unb Wärme- geiuitter zu erwarten sind.

* Bor dem Ertrinken gerettet wurde dieser Tage in der Müllerschen Bade­anstalt ein etwa 19jal;riges Mädel. Der jungen Dame waren beim Schwimmen die .strafte ai:s- gegangen. Die Aufseherin, Fräulein Weißenstein, war schnell zur Stelle, mußte aber den Bade anstaltsbesitzer, Herrn Muller, noch zu Hllse rufen. Beiden gelang es dann, die Ettttnkcnde aus ^em Wasser zu bringen.

** Tie vermißte junge Dame, über bie wir am letzten Freitag berichteten, hatte sich, wie wir erfahren, bald wieder beimgefunben. Sie gibt an, auf einer Wanderung in bie Marburger Wälder sich verirrt unb erst nach zwei Tagen in bewohnte Gegerrden zurückgefundcn zu haben. Wie uns vom Polizeiamt mitgeteilt wird, sind alle Gerüchte von Leichenfunden im ^chiftenberger ober _ Becgwerkswrld. bie wahr­scheinlich im Anschluß an bie Vermißtmeldung der oben enoäbnten Dame entstanden, völlig aus der Luft gegriffen.

** "Billigere" Kirschen. Die Kirsckvn, die vor zwei Tagen in Frankfurt noch 910 Mark das Pfund kosteten, werden nun schon für 67 Mark verkauft. Da es inmanchen Gegenden ziemlich viel strrsck-en gibt, jo ist bei der raidxn Reife aut weiteren Preisabbau zu redjnen.

** Vermeidung von Staubent wickln ng bei Bauten. Das Polizeiamt weist in einer Bekanntmachung des Amtsver- lündigungsblatts erneut darauf hin, daß nach» den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen die- jentgen Beftrafunb zu gewärtigett haben, die TrtLXnt51'Ia^cn bauten, namentlich beim Abbruch von Gebäuden und bei der Erneue^ rung des Verputzes alle Vorkehrungen zu tref- fen, welche geeignet sind, Gefahren für Vor>- ubergehende und eine belästigende Staubente wtcklung zu verhindern. Insbesondere ist dafür Torge zu tragen, daß der Verputz und das ' cauerwerk vor dem Mschlagen und während dreter Arbeiten ausreichend angefeuchtet wird.

Die Bcrlegnne

der deutsch-dänischen Grenze.

Kopenhagen, 24. Mai. (Wolff) Gestern nachmittag 3 Uhr wurden die mit der Verlegung der deutsch-dänischen Grenze in Verbindung stehenden Verhand­lungen eröffnet. Dabei wurden zwischen dem dänischen Minister des Aeußern, Sca- venius, und Geheimrat v. Körner An­sprachen gewechselt.

Aus dessen.

Landesverband hessischer Bürgermeiftcr.

fb. Frankfurt a M., 24. Mai. Bro reget Beteiligung aus allen hessischen Kreisen hielt gestern der Landesverband hessischer Bürgermeister unter bem Vottitz des Bür-- gettnels.'crs Alepander-Gom'enhrim feine dies- läbriae Hauptversammlung ab. Wegen b.w Wahlen zUm Mitgliederaus^ckMß und Verwaltungs­rat der Verficlxrungsanstalt soll mit b.m Ge- werkschaftsbimd h.'ssjsc^r Beancten Fühlung ge- nommen mcrbm. Im Mittelpunlt ter Beratungen stand bie Besprechung über die Gründung eines bessifch«!! Landgemeindetages. Man ent­schied sich grundsätzlich für die Bildung dieses sck/on in allen anderen Eiirzellärrdern bestehenden Ver­bandes, war sich aber darüber nicht klar, ob ledig­lich Bürgermeister oder neben diesen auch meinberäte dem Verband angeboren sollen. Der Vorstand des Bürgernrttsterverbandes wurde ^um vottäiifigen Geschästs'übvenden Ausschuß ernannt und j-oll iwch im Laufe dieses Jahres die (Ge­meinden zur enbgültigen Grüuduna des Land- gemeintetages einberufen. Der Landgcuwiudetag fiat sich die Aufgabe gefebi, unter Ausschluß pattci- rvlitc cher Deitvcbungen die Wohlfaltt feiner Mit­glieder zu Pflegen, chve gemÄnschaftlich^n Inter- eiten zu wahren, insbesondere ihnen einen gebüh­rende ir Einfluß und angemessene Berücksichtigung aus bem (Gebiete der Gesetzgebung und Verivaltung tes Staates und d^s Reiches zu sickern, die M'intnis.und Ausbildung von Berwaltungsein- ttchtungcn unter ten Mitgliedern zu fördern. Der von zahlreichen Vertretern eingebrachtc Antrag auf Aushebrutg der Zw ang s bewi r t scha f- tung von Brenn Holz wurde einstimmig axv , genommen. Ein weiterer Antrag auf Aushebung aller Ztvan gswi ttschaftsma fmo I men wurde nrit Rückuclü aut seine Tragweite dem ersten hessischen Landgemeindetag überwiesen. Von besonderem Interesse waren die Anträge des Kreises Gi/ßen: Einmal soll in Zukunft den mittleren Justizbeamteii das Recht Migeftanten werden, an Stelle ter OttSgerichtsrvrsteher Güter- und IM- nu»bilien^erCcigcrungcn torunctnreii Ferner Wil die Revision ter Standesämter lünftig auch durch Gerick:tS'chreiber vorgeiwmmen werden dür­fen. Nur in Otten, wo juristisch vvrmbiltete Bür- gromeister sind, hnlt mm von diesen Maßnahmen Abstand nehmen. In ter letzten ^rfügniig er- Wttftc die Dcrsamnclung eine Klrssistzur.mg der Bürgermeiiter. Gegen beide Bestürm.ingen erhob dre Versmnmlung le/haften Einftra.1- und bcanr toagte den Vorstand, beim Mii i'e.ftum au, Bc- ftitigimg der Maßitahuren hinzuwirken. Schließ- Ilck fand e\u Antrag Annahme., durch ten die Ausstellung ton Ausweisen zu Reisen in baS besetzte ©ebict nickt Mehr auf den yrcifämtern, i'ontem auf ten Bürgermeisterämtern telmrft werden kann. Zahlreiche andere Anträge mus ten wegen ter vorgerückten Zeit ter nächsten Versammlung überwiesen latten. Dic Tagung war von 181 Bürgermeistern besucht.

W^en Walzarbeiten ist die Kroisstraßerwtts durchmhtt Lech gestern seit Montag bis aiii weiteres für den Fichrn'erks- und Autoverkehr gespertt.

Die Sverre der Kreisstroße Garbenteich 3Ba ö e n b orn wird aufgehoben.

crv.-T» TasAmtsverlündigungSblatt Nr. 73 vom 24 Mai enthält: Drusch löhne für 1920/21. Berbaufspreise für Scllersamsser, Limonade und Chabeso. Ausführung des Reichs mrpsgefetzes. Ottssatzung über den B.'zug von Wacher aus dem Wasserwett ter Gemeinte Allen tert an ter Lumda. Anhaltendes Musizieren.

Ausführung des Reichsimpf^ gesetzes. Die Gemeinte hat nidrt nur die für bic Abhaltung öfsenllicher Impftermine erforber licken Räumlichkeiten zu stellen, fernbem dem Impf arjt aud) die nötige Sch reib Hilfe zu gewähr n, ter es obliegt, alle für die Abhaltung 0'fentlidvr Impf termine notivendiacn schriftlichen Arbeiten aicszu führen, Itxobet insbesomtere aud> bu Ausfertigung ter Impfscheine gehört; ter Znwfarzt wird lediglich die so ausg-estttigten Schflne durch feine Unterschrift vollziehen. Nachdrücklichst wird da­rauf aufmettfam gemacht, daß den Impft und Nach schaut Arminen ein D ttreter bei Ottsvorstmides und auch ter Polizeidiencr beizwoohwni haben.

1.20 Mk. Jin Schank- und Gastwtrlfchafren I auszuschütteln, so daß Personen belästtyt oder Kfrrt 11» Siofpn Mrtmpri <>in QiifAfno nnn verunreinigt werden können. Die Polizetbeam-

- , 3ln.öUentIi^en Susiicftaril und folgende Bettaufspretfe festgesetzt: für cre «Brauselimonade 80 Pf., Selrerswai

Pf. für eine kleine Flasche Chabefo 80 Pfennig, und für eine große Flasche Cdabeso

Pot^zetamts auf Bal-1 Wag' tonen, vor Remtern uiro. ntcht ohne genügende t^|r Befesttgung aufgeftelü werden, »0 daß durch das Herabfallen ober Umstürzen Per'vnen h.- äuS;

fchadtgl werden künnen. Es cst weiter rerbn^ '" * 5 SXSLS? *1 len, Tevvtcke, Betten, Abputztücher usw. aus den Fenstern heraus aus ixe Straße! SZW »r^ßeupaslEn

Tas Nr. 72 vorn . ft-brungsbesti Verkehr mit < in ben läti»

Kirche und Schute.

tt. Gießen, 25. Mai. Morgen, am Fron« lnchnamstag, f'ntei bcttömmlicherwft t mietet die th eolog ische Konferenz im Johannes^ kirchensaal statt. Redner find: Prof. D Bull - mann-Gießen und Geh. Kirchenrat Prof. D Lat- spricht über die Formen geichrchtc teS Evangeliums, letzterer, der in die em 3abt£ seinen 70. Geburtstag feiert, über ,.65ott erleben uns an Gott glauben". An bem'etten Xagc, nackrn. 3 Uhr, tagt im Gasthaus Hinden- bürg die Provinzialversammlung des BerbandeS evangelisch-kirchlicher VvraucnDcreine, wobei Pfarrer Eßli nger- Auerback ten Hauvtvottrag überDie Veftnner lichung und Heiligung ter Stellung ter Frau durch die Reformation" halten wird.

Die Druschlöhne im neuen Erntrjahr.

Im Amtsverküntegungsblatt veröftenllüht das XreiMmt eint Bttanntmackrung, vt der es teißt:

Ev ist uns zur Kenntnis gekommen, bar, rer- schretene Tveßhmaschinentesizet für ihre Trefch- a r bei ten Ti obere Sätze verlangen, rooüert «14 die durch bas Hessische L-anbesarbttts. und WinschaftSamt anerkannten, die heute noch ci Gülttgkeit ft cd und bei der Berechnung für 1920 21 zugrunde gelegt werden müssen.

Es gelten also folgende TrEShne beim Treuten mir dem vollen Dro'ch'atz bestehend auS fkvafttaascbrne, Drefckva^n, Dreschprefie, Lvreubläser unb allem Autehor als angt« , (tu.-, I bei enter Drosckzeii von mehr als 5 Stint»

Gefunden,verloren. I den 36 Matt für bie Lvtunte, bei einer Dresch^.t

^aJ.n ^Bter Zeit häufig dic für SclterS-

L^'.^'.Llmonahe und Ehabcso festgesetzten _____________

9lrnniniminr f y6e"-^rUBIfu2DCrt'cu' bringt die daß Bauschutt nicht aus die Elte'abgcwörsen ni einer Be sondern abgetragen oterin Gefäßena^aelaft

die iur Zeit a naci n esse ne ^Cl,f ^.xbenso wie beim Aulladen I tet, aud Esten plötzlich verschwand, um u

TTflrfiftPtenh u,r ^erkautsprettc > auf Wagen und Äbsahren - ausreichend be- Fremdentagwn zu geben, ist in Hamburg wiL

feuchtet wird und datz Sauarbeiten, bei denen ------

eine vLtaubentwicklung nicht ganz zu vermeid

' nurn ^cn frühen Morgenstunten oorgenommen werden dürfen. Tie Polizei beamten sind mit Uederwachung beauftiaqt

* Blumenstöcke. Blumcnbret t e r und andere Gegenstände dürfen nach einer»

nachstehend zur Kenntnis.

Bei dem V e r l q u fib; u r dj den Herl eine St ft e I te r an ^irte unö Wieterverkäufer soll den ist, eine Flasche Braufelimvnate ohne Glas 60 P kosten (an Private und über ow S Pfennia), eine Flasche Selterswassc (66 Pf.), eine kleine Flasche ubabeu 60 Pf slLOM einC Flasche Ebabe'o V' .*