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Samstag, 24. Dezember (92|

Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheffen)

Drittes vlatt

Nr. 302

23-80

. r

24.12.

Schweizer Franken

Be.

Iren

brovanille

Dor

Und

wer

ging

er

Wanderer

Kopfschmerz i

Ar. 117.80

68. 97.80

Fr. 125.40

1.7.14.

125 40

59.20

88.80

11780

88.80

22.12.

2.85

1.50

2,85

29,57 2V>3

62,40 62,80

crffftr(lebet Furcht erzitterte. Der XnDitän schritt an

and ent» auf dem

2,25

735 7,-

-,55

27,97 28,03

59,40 59,60

(ich hinfogte

.Wo fte jetzt wohl fein mögen? waren diese Menschen?"

Nachdenklich und kopfschüttelnd weiter.

Kopenhagen. . Stockholm . . . Helsmgfvrs . . Italien. . . ». London .... Ticuborf .... Paris.....

Schweiz .... Spanien ... Wien (altes) . Deutsch-Oetterr. Prag......

Budapest . . . Buenos AireS Bulgarien. . . Avnstantinopel

5t.

51. Ar. Ar. Ar.

Warknotierunge«.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

lich kalt über der Srde wölbte.

.Stete* windle und falle Wetter her- hm bei Schnee," dachte der Kapitän .Und tm Schnee wäre jede Spur zu tehen.-

AlS er an die drei fiHnemen Stufen tarn, die zur TUrotbete hinoufführten, kiel lf>m ein Gegenstand au'. der sich weil von dem banffeh Boden abhvb. Sr grist sofort danach. SS war ein lufammeng ct-nil! Siüd Papier Lhnc weiteres nabm er an, es werde ein weggeworseaes oder verlorenes Re-ept fein.

(Fortsetzung folgt)

der flabtbarten ©träte zu vernehmen. 3r sah im Dritte die beiden Münner auf menschenleerer 3trab« durch eine öde Gegend toanbern; sie narrten gerade vor sich hin, neuen Weiten ent­gegen. und in ihrem flummen Wandern lag eine (Ruhe die er alS ein ununterbrochenes Grü­beln und Aachfinnen dieser beiden Menschen übet rätselhafte Tinge deutete Die Srinnerung an die beiden Wanderet hatte den Kapitän so plon- tjch durchzuckt bat er unwillkürlich halblaut

Datum: 22. Dez. 28. T-v

Amsterdam-Rotterd. 6843,15 8656,85 0943,00 6956,95 Lruttel-Antwerpen. 1363,60 1366,40 1436.05 14-8,95 Lhnttiania..... 2837,15 2842,85 2647,06 9952,95

3616 35 3623,65 3786,20 3792,80 4445,50 4454,45 4652,80 4692.20 354 60 365,40 306,60 367.40 804J 6 80.\85 811,05 843,35 747,25 750,75 787,20 788,30 178,32 178,68 189,06 189,44 1421,05 1423,95 1496,- 1499, - 3521.45 3528,55 3726,25 8733,75 266^30 2607,70 2807,15 2812,85

23.12.

2,70

1,44

2,76

2'20

2947,-

8 02

6.60

-.52

Züricher Devifenmarkl.^

Datum.

Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Deuvork . .

Riuh u. U eher wlrkrti trhilüim In Apotheken.

4k

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Prag........

Pari«........

London .......

Italien.......

Brüssel.......

Budapest......

Aeuyork.......

Agram.......

Warschau......

^70

247,75 248,25

Die Srinnerung an bec beiden machte aber rasch wieder dem Aachdeken über näher liegende Dinge Platz, nämlich über seine Unterredung mit dem jungen Arzt Der Aapitän ttietz seinen Stock hart aus. und ein Laut drang au» feiner Aehle. bet ebensogut ein Husten wie ein unterdrücktes Schluchzen fein formte. Und gleich daraus Tagt« er zu sich seldtt

der Spitze persönlich kannte, wuhtc vom ersten (uqenhlid an. dass sie der selbst zeslclltcn Aus­gabe In keiner Weise gewachsen waren. Was sich damals In Berlin abgespielt bat. mutete an, wie ein verspäteter Karnevalulk. freilich mit sehr ernstem Hintergrund. Die ganze Ge­schichte war eine unsagbare Dummheit und muhte binnen kurzem iammerlich zusammen- brechen. Dah die betreffenden Manner dabei wirklich aus idealen Gründen gehandelt und geglaubt batten, sich in den Dienst des Vater­landes zu stellen, ist unbestreitbar und ist auch bei der Skrafabmefsung für Herrn von Iagow vom Reichsgericht gebübrend berücksichtigt worden. Aber der gute Wille allein entschul­digt nicht für das Fehlen aller anderen Ligen- fdjjften, die zur Durchführung eines wirk­lichen Staatsstreichs erforderlich sind. Auch die Berufung auf den 9. Aovember 1918 ist nicht durchschlagend, denn wenn auch die Herr­schaften um Scheide mann und Qebebour alles andere, nur keine Helden, sondern zum Teil Wort- und Eidbrecher waren, so fand eben doch die Revolution vom 9. November 1918 einen ganz anders bereiteten Boden vor, als

Richterstand auch in dieser Hinsicht auf der Hübe ist und die Fühlung mit den breiter, Massen des Volkes nicht verloren bat. Mehr denn je haben wir Anlaß, mit Stolz auf unfern Riebterstand zu blicken und ihn als kraft vollen, lebendigen Teil unseres Gesamt- Volkes anzusehen. Gerade deshalb find die Vorwürfe der Klassenjustiz so ungerechtfertigt wie nur irgend möglich. Wir möchten daran die ft rage knüpfen, wie das Urteil des Reichs­gerichts ausgefallen wäre, wenn es nach den Wünschen der Mchrheitssozialisten ginge und die sogenannte Demokratisierung des Richter- Landes in dem Sinne bewerkstelligt worden wäre, dah ^Parteisekretäre und DewerkschastS- beamte nach kurzer Vorbereitungszeit in einer Art von Richterpresse zu Hütern der höchsten Güter unseres Volkes gemacht werden dürfen.

Heber die drei Helden des soeben abge­schlossenen Prozesses ist nicht viel zu sagen. Wer die betreffenden Männer mit Kapp an

Aus Stabt und Land.

Sieben, den 24. 1981

C. 11 Don der SanbeeuninerlUät Dem Afttstenten am Seminar für beuttchc Pb lo- lvgle und am Seminar für indogc7:7,2!u'cr< Spiachenwi'len'chatt Dr Karl Karst len wurde die * cm» Irgend, bei ber Philofopdtichen fto.ul- lai für das zjadb be: deustchen Philologie und r trfllci^enben Sprachwlttenlchatt erteilt

Best an bene Prüfungen Die 3 0 H" lekrelärprüfung haben bestanden Kopp. Dohde Maa,!. Lippen und Aohl in Sieben Reinhard. And- und Burkhard in Srlebbera; Grünewald in Lich: ftortcrl in Hungen: Schmalz in Ttibba: Herzberger in 'Bübingen

" Der Post verkehr a m heiligen Abend Arn 24. Ti^cmbcr treten bei den bic- figcn Postämtern folgende Dienstbefchtünkungcu ein. 5 k Pottfchalter treiben bereit- um 4 Uh. (»cd :rffen. De:'» u erden die Telegramm- und ^efpräch-annah'n.fchalter wie an Werktagen Eisengehalten werden und auch Wertzeichen In fkinen Mengen an da- Publikum abgegeben. An d»eien Schalten, können nach 4 Uhr Einfchrcib- enbungen, Wertpaktte 516 500 Mk unb gewöhn­liche Paket« gegen die bestimmung-niätzigc i?e- bübr von 1 Md eingeliefert werden Weiterhin lallen die beiden letzten Briefkastenleerungen tm Orte fowic die zweite Landbestellung au-, und e- werden bet der dritten L.t-briefbcstellung Einschreibsendungen nicht abgetragen werden.

3m heutigen Anzeigenteil veröffentlichen wir eine Bekanntmachung des Finanzamte-, die den Endtermin für Anträge auf örmätttgung deSStcuerabzugeSvom Ardeit-lohn auf Den 31 März 1922 feMetzt.

Für dleiSntrichtung dc> Umsatz- heuer ist al- äuherftcr Termin für die Ein­reichung der diesbezüglichen Erklärungen Ende 3anuai 1922 festgesetzt. Al'.e- Rädere ist auS einer Bekanntmachung ifn heutigen Anzeigenteile er- sichtlich

D i e Dienststunden de- Grund- buchamt- Diesten-Land werden in einer Be­kanntmachung in unterem heutigen Anzeigenteile geregelt

Gewerbliche Auszeichnung Die Samenhandlung L Robert Döll erhielt auf der vom 15. bi- 19. Dezember in Pforzheim fiattgc- funbenen 11. Dunde-au-stellung de- Bunde- Ba- difcher Vereine für Kanarienzucht und Bogel- 'chuy einen 1 Ehrenpreis und eine Groste goldene Medaille.

(3n einem Teil ber Auslage wiederhol)

Amerika eeb eine D«lnoirtschaf1skoufer«»tz

Waihing 1 0 n. 23 De^ (WTV ) Senator 3 r d n c c bat eie.cn Antrag eingebracht, wonach : < «rtJTigten Staaten 53 -'laHonen zu der Win- fchattsfonlcreiz emlabcn ।ollen, bte tm Mäitz nächsten Wahres in Washmgron flattftnbcn folL Ter Antrag bezweckt, eine bester« tnierruittwalÄ Union zu erstreben unb im allgemeinen Mab-

.n zur C bet ftlüben# und der

Wohlfahrt, der ,i vibdl für die Öegenwart unb dl« Jufynft. sowie die V^'ung der ernsten wirt- 'gastlichen und finanziellen Probleme, di« ftch aus dein lebten Krieg« ergeben hüben. Unter k<n cu ber Konferenz e.nzu'.ad^nben VAnbcrn be- ,inben Ich auch Deutschland, Oesterreich. R u st l a n b unb Irland.

Die Marinefrage in Washington.

Waf hington.22 Sez (WB f Der F ü n f* zehner-Auslchust für Marinefkaaen trat beute vormittag mit den Sachverständigen zusammen, am bic Vorschläge Frank reich- be- 1. eilend Erhöhung feine- TonnagedestanbeS an 11 Domen unb leichten Kreuzern zu prüfen.

Die neue U-Bootfrage.

L 0 nd 0 n, 23 Dez (WTV. > AuS Wafbingwa wirb gemeldet. Lord Lee habe dem Marine-Aus- 'chust btc vollständige Unterbrüda ng '.erUnterlecboptc v.ngdchlagen Die trän- iMifdK. italienische ur.b japanisch« Delegation er­klärten, tte seien gegen diesen Vorschlag Die Amerikaner Haden noch keine cnbgültlge Meinung geäusterr

Die Spanier in Marokko.

Madrid. 23 Dez (WB» Amtlich wird gemeldete Die spanischen Truppen haben in der Westzonc alle Ihre Ziel« erreicht. Die Häuptlinge von zahlreichen Stammen haben ihre Unterwerfung angebvten. 3m Gebiet von Me­lilla wurde Ra» Xitemün beteot. Die Obcr^ ttonen bauern fort.

Der notleibenbe deutsche Mittelstand.

Bre-lau. 22 Set (Wolff » 3n einem Schretben hat bei Fürstbischof Kardinal Bertram den Papli auf die Angehörigen d«S deutschen Mittelstände - «nifmcrflarn gemacht, die nicht in den steigenden Löhnen ein E.aengewichi gegen die steigende Teuerung finden Der Papst hat setzt, wie die -Schlelissch« Volk-zeitnn^ meldet, aut Verteilung unter alle deutschen Diözesen für dies« Art Notleidenden 500 000 Lire als Weihnachts-

gabc überwiesen

Zur Erschiehung be- Lehrer- Petzold.

Mainz. 23 Dez (WTV) 3u der Er­ich l e st u n g de- Landwirtschaf t-lehrers P e h v l d gibt bic Wirtfchaftslammer für den Regierung-- beeilt Wic-badci eine Ertlärung ab. in der gegenüber den bi-herigen Mitteilungen 1 tilge- stellt wird, dast Petzold Infolge eines <^chuffes um- Leben gekommen ist. bah er nicht auf dem Radwege, fonbem auf bei Hinfahrt zu dem Uinb- wirtschaitlichen Vortrag tn Mafien heim ,einen Tod geiu'ibcn hat. hab er den angeblich verbo­tenen Weg gar nicht betreten Hut. fonbern bab er fchon vor biek'n angeblich verbotenen Weg lot aufgefunden wurde' dgb der belreflenbt Weg aber für ftubgängcr und Radfahrer überhaupt nicht verboten ist. unb bab Petzolb auch nicht ichwerhörig gewefen ist.

Din Gfsenbahnunglüd hi Italien.

Venedig. 22 Dez (WB) Wie die Blätter melden, ist der von Pari- komüiende Orlen t- eßpreb bei öanbona an der Piave mit dem Schnellzug Trl«st R0m zufamrnen- gestoben. Von den Reitenden des Schnellzug« wurden zwei "Personen getötet und 35 verletzt. Von den Reisenden des Dritnletbrtb wurde nie­mand verletzt

Das Urteil von Leipzig.

fD Berlin, 23. Dezember.

Die lief die Parteizerklüftung in unseren Volke geht und wie sehr sich parteipolitische Stnstellung bei der Beurteilung allgemeiner Vorfommnisse geltend macht, zeigt so recht die Behandlung, die das Urteil von fielt m ber deutschen Presse erfahren bat .,D o r märte", ..«Freiheit- und ..Rote ft ahne" Unb aufs höchste unzufrieden und erbliden in oem Ausgang des HochoerratSprozesie« einen llusslust der Klassenjufltz. Die deuischnatio- nafen Blätter find je nach dem Grad Ihres RadUalismus ebenfaNS unzufrieden und er- bilden In den Männern der Märzlagc von 920 Helden, die statt einer Tcnirullunq den Tank des Vaterlandes verdienten. Dabei sei auf einen kleinen Irrtum hingewiesen, den man m einigen deutschnationalen Blattern begeg­net. ES wird don von einemglatten Frei- fpruch" der Herren von Wangenhelm und Dr. Schiele gesprochen, die somit glänzend aerechtfenigt dastanden. Das trifft nicht zu Die Herren find nicht freiaespwchcn wor­den. sondern das Reichsgericht bat das Ver­fahren gegen st« eingestelli. weil sic nicht als Führer, sondern nur als Mittäter in Betracht kommen und somit auf Drund der Amnestie fett ausgehen. Das ist aanz etwas anderes als ein Freispruch von jeder Mitschuld.

SS ist bedauerlich, dast an der Recht­sprechung des Reichsgerichts auf diese Weise von beiden Setten gemäkelt wird, denn dem unbefangenen Beobachter hat sich während ber ganzen Verhandlungen zu unfercr grosten Genugtuung die Ueberzeugung oufdrängen müssen, hast der Oberste Gerichtshof des Deut- fchen Reiches voll auf der Hbhe seiner schweren Aufgabe gestanden hat. Die Richter haben chreS Amtes mit Sachlichkeit und strengster Unparteilichkeit gewaltet. >ugleich aber ge- zeigt, dast auch Die Rechtsprechung die poli­tisch« Entwicklung und die tatsächliche Herbei­führung eines gegen früher veränderten poli­tischen Zustandes nicht unberüdsichtigt gelassen haben. Gerade das beweist, wie sehr unser

Handel.

Berlin 23 T« Devisenmarkt. Dl« c-lelfach in Berfcnkrelfen gehegte Erwartung, dast bic Londoner Defprechunaen ein klare- Srgcbni- hinfid'lich einer Zahlung-erlctchterung für Scutltlunb zeitiger, würden, hat lich nach den rorhegenben Aacprichlen nicht erfüllt Die Ent- läulchung hierüber kam in einer ziemlich scharfen AufwurtSbcweaung ber Derisenkurle zum AuS- d-., wobei ievoch die Umsätze ttch in recht engen Orci j« 1 dielten x3urüdbaltung im Tcvilenbanrcl 5 sschi vor Rachdem her Dvllarkur- Vormittag- IS^! ix reite erreicht Halle, trat an ber Börse selbst . ic geringfügige Abschwächung ein Die Stim­mung blieb aoer fest und übertrug sich auch auf b;r CMcflcn. «Für InbustliepaPiere zeigte sich allgemein Rachirage und «S wurden, verfchiebent- Ud. höhere Kurs« genannt, in-besonbere für Wolf unb Teutiche Petroleum. Don tatsächlichen Um- fätzen hcrl man aber nicht-, da nalurgcmäb keine Rettung beflanb sich vor der anehrtägigen Unter­brechung des BorfenverkehrS neu zu engagieren.

Frankfurt a. M.. 24. Dezember.

Berliner Devlfenrnarkt.

Geld Brief ®elb Brief

*02 7JS 7*22

260,70 261,30

(ich Heb er die Stange fallen, denn sie war eilig fall und teilte diele etflgc Kälte auch feinen Fin­gern mit Da- Klirren ves «len- auf dem hart­gefrorenen Boden war tn ber nächtlichen Stillt mit unbarmherziger Deutlichkeit zu hören. Der Kapitän fuhr heftig zulammen und warf einen entsetzten Blick auf Den dunklen Spalt. Den der halbgeöffnete Laden txk dem Fenster bUbete Oetzt war bt innen unb hier auhen eben fall« 5tnf,emK. Borhin hatte Ne Versucht. Nch nor auhen zu ihm in die Apotheke himnnzudränaen 3e6l hatte Ile von bem Raum« Besitz ergritfen Unb in bieter Finsternis ahnte ber Kapitän eine entsetzlich« Bedeutung, fte schien ihm ein De- heimniS zu verbergen, das er zu ergründen sucht«, vor bedien Erklärung aber fein Innerstes le an­

der mit Recht spöttifch als Kapp-Putfch abgc-, iane Umsturzversuch von 1920. Unb nun wer­den hoffentlich dies« ganzen Heinen Geister von damals für immer m ber Versenkung verschwinden

Or. BahrsZahnpulverNr. 23 vom Zahnarzt verordnet, daher 11 El) das rechte Zahnpffcgcmittel11. Kreuz-Drogerie, Bahnhofstraße 51.

neHaulunrelelgMcileti u. tUuUuHchllge v.Mnc»Mr. Flua, Ficke!, uiw.iu vertreib , beet In UgLU'ntliungt» «L echua d - TejersduvefeL -

woo Btrgtnean C®., lUdebcul. Obwill «rhllUlch.

' Da S Fest ber s ilbe r nen H 0 chz e i t kann am 26 Dezember baS Ehepaar Wetstbinber Konrad Keil und Frau Katharine geb. Kraft begehen. Am gleichen Tage feiert Herr Keil sei­nen 50. Deburt-tag

Weihnachtsfeier Die von den ver­einigten AriegSbeschädigtenverbänben Relchöbunb und Sinheitsverband veranstaltete Weihnachts­feier nahm einen fchönen unb würdigen Verlauf. Dank bet Spenden mehrerer GefchästSleute und Privaten konnte jedem Alnb unserer Kriegsbeschä- bigten und Hinterbliebenen ein Weihnachtsgeschenk in Geld und zum Teil noch tn Spielsachen gereicht werden Der Wend wurde durch Vorträge ernster unb heiterer Art au-gefüllt, den Beschlust macht« die Operette ^WinzeTliesel" aufgeführl von Mit­gliedern der Reich-vereinigung Krieg-gesangener. Die Aufführung zeugte von grobem Flely und Aönnen ber Darsteller.

KreiS Friedberg.

0 Friedberg. 23. Dez Die hiesige Turn- gemeinde, die zur Seit von sehr rührigen Männern geleitet wirb, betreibt neben ber Pflege her Leibe-übungen auch die Pflege be- Geiste-. Letzterer dienen regelmäblgc MonatSverfamm- lungcn mit Borträgen unb Au-fprachen auS den verfchtebensten Gebieten. 3n ber letzten berartigen Ikrfammlung. die auch von Angehörigen ber Wandervereine zahlreich besucht war. hielt Stubicnrat Schuchmann vom Lehrerseminar, der Schriftführer des Verein-, einen Vortrag über bic Entstehung unserer Heimat. Der Redner verstand eS meisterhaft, in das erbaeschichtliche Werden von Taunus. Vogelsberg unb Wetterau einzuführen.

Z Vab-Aauheim. 23. Dez ^lachdem btt Stadtverordneten schon vor längerer Zeit belchtvsseo. die zum Au - bau der Smst-Lubwig- Lchul« zu einer C be rrealt <bu l e notwen­digen Kosten aufzubringen unb die Primen stän-

Spuren im Schnee.

Roman von Sven Elvestab.

Ermächtigte Ueberfebung.

21 Fvrtfetzung. sRachbrud verboten.)

Als her Arzt die Haustür öffnete, sah er. bat) ber Mond schien und dast Straste unb Selber In baulich-kaltem Glanzt da lagen. Sr fah feinem Gaste nach. t<r sich als dn schwarzer Schatten iber den bläulichen Boden hinbewegte. unb erst al« bei Kapitän an ber Wtgviegung verschwunden war. ging der junge Arzt wieder in seine Woh­nung zu ruck.

.Armer AerlF murmelte er vor sich Ytn. .Er Ist verlort' . Seines Handgelenke haben Ihn nerraicn, aber sein Deschcoätz noch mehr Sicher­lich ist er unheilbar, denn er mischt ja schon leine Einbildungen unter Me wirklich geschehenen Dinge."

UntcrbcfTen wanderte ber Kapitän langam durch die Hauptstraste nach Hause. Rtrgenbs war «fn Men Ich zu tehen unb auch in keinem Hause ein Licht. Rur im Bahnhof war in einem tin­tigen Fenster der gelbe Schein einer Lampe ;u ertllden. Der Umflanb. dast alle Menschen schlie­fen und nirgends sich Leden zeigte, verriet dem Kapitän, hast sich die .Kunde von bem Morde noch nicht verbreitet hatte.

Die kalt« Luft, die bläulich ichimmemde Straste vor ihm unb ber Klang feiner Schotte auf der hartgefrorenen Erde lenkten le.ne Gr- barten in etne bestimmte Richtung iu den zwei Wanderern, denen er unling 1 abends begegne: mcr. Unwillkürlich blied er aa^chend steben, alS erwarte er, noch einmal bk schweren Schritte aaf

lang unb schaute unverwandt zu

bangdmenen Weg waren keine verräterischen Fustfpuren zu sehen. Dann starrte er »um Him­mel empvr. der sich unendlich fern und unenb-

,Hol Ihn bet Henker! Meint er vielleicht, ich fd bereits waHnsinnig?"

Dann wanderte er hastig Wetter, ab und zu etwas vor sich binbmmmenb. und schlug von Zelt zu Zeit mit feinem cisenschlage.nen ctod Funken aus dem Belag der ®rb? __

Schon von weitem wurde seine 2iumurnam- reit durch die Apow-de geiefsell. Umflosten vom Mondschein, stieg das Gebäude auf ai6 feinen eigenen tiefen Schlagfchatt-n unb edchien gröOer. cttS es in Wirllichkett war 3m oberen Su>ck war im Schlafzimmer Licht, aber tS brananur malt durch die diden Vorhänge unb hatte einen beaun-

rolcn Schimmer .Das erinnert an Blut," dachte I der Kapitän Dagegen waren alle «Zensier im I Erdgefchvst. die zur Apothete unb zu bem kleinen 1 Reben»immer gehörten, vollständig dunkel.

Richt wett von der Apotheke blieb der Kapi­tän stehen und sah sich um. Er atmete schwer, wa- vom raschen Gehen Herkommen mochte, aber auch andere Ursachen haben konnte. 3n ber Aähe deS Hau'cL standen Tannen, unb jntcr biefeo lag eine liefe, undurchbringliche Finsternis Es war eine Rach: mit völlig unbetoegter Luft und darum nicht einmal das Wehen des Windes über die weite Ebene bin zu vernehmen Aber gerade des­halb hatten die Ruhe und Stille in dem groben Schattertlecken als welcher das Gehölz erschien, für den Kapitän etwa- Drohendes oder auch dwas Lauschendes AlS ob gewaltige Lh-en Nch in diese Stille blnelnflreHen und gen Himmel und ub- die wette Gtbe htnhorchten. Der Kapi- tän sürchtete sich vor Ver Finsternis, die sich schwarz aus dem Straßengraben erheb Er schritt deshalb über- freie Feld hin und kam fo vor die Apotheke.

Der balboffent Fenstersaden war nich: wieder gcfch lolfen worden. Der Kapitän belrach:eie ihn aufmedtam und mit einer Reu gier de, die er fich felbst nicht zu erklären vermochte Er betragt eie die rrfügen Ciknbänber unb Rägel und den allen an vielen Stellen abgebLätterten Anstrich 2uf dem Bodei lag noch eine bür ne ®i»enfiange. mit ber der Laden am Kreuzstvd befestigt zu werden pflegte. Sa Kapitän hod die Ecsenstange aui und bettedbtde Ne. .Erft vor wenigen Snm- den haben di« Hände des Mörder- biete ölange umklammert." dachte er. .Des Mörber-. ge> herrnnisvollen Mörder- aus dem Dunkel. Plötz-

Mg zu unierbalten. hat das Landesaml für das Mittung».««n den probeipcllen der

2r.u.e c« ,bmta: C'lern 1922 wird zui^ch: de Mnicrpuma <m<t<eL

Hcncn-Nassau.

y Marburg. 22. Dcz Sic Ded.tzung Maivuig» in die DrUfiaHc B. di« ungültig er- klüuc 21adv rbebung ber 20? Proz. Gewerbe -nd 1?'.undstcucrn aus dem Vahr« 1620. die Ä? »en für bt.t Arvciisnachweis. zu dencn weder der Liflige nog) tne benachbarten Kreife bdttagen sollen, d.e Fürforgc. die la Marburg unoer- lalintKniäbig uulca Arbeitslosen und andere Ausgaden, bic zusammen in die Millionen geben, machten gellem abenb die S t a d t v e r ord­eren tailol Es wurde schließlich b«ichlolien. die Vorlage wegen der Bcamien- und Angcstcll- enbcfcfbung an den WirllchaftAaus'chu' zuriid- ure.'/n tk.st der Ma' gäbe, in eine, nächste Woche fiaitfinbcnben Sitzung Dedunasrorschlagc zu mach rn Bei der Gelegenhcil wurde auch er­wähn,. die städtischen Betriebe nicht so sehr in Betracht gezogen werden könnten, denn dl« duahentabn v B. zeige nach Einführung des 70-Pfmnig.Tarif- nur noch wenig Derkchi Al« unz.ger Ausgleich würde ein« Plalarsteuer be- losten, btc 40 60 000 Mk. einbringen soll

100 st

ES

188.-

187.50

100 ant

SS

2.775

2.725

100 ÄT.

=

0.20

0.20

100 ÄT.

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7.10

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100 Fr.

SS

40.66

40.70

1 £

21.50

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100 Fr.

38L0

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SS

0.825

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SS

513.-

513

100 Ar.

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2.-

100 Ar.

SS

0,18

0,19