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behördliche Anzeigen

ferner sind Bauholz, rauhe und gehobelte Schal.

Liehen, den 21. Oktober 1921.

113398

Landwirtschaft.

Mitteldeutscher Dauerntag.

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1 1921

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Her.: Verwertung des Durchgangslagers.

Verkaufsanzeige.

Aus dem Bestände des Gefangenlagers Können tq Mannschafts., Küchen- u. Abortbaracken käuflich frorben werden.

ut v dieser, i gemiicheil. Diri > drauheo a Jtltinbaum - es geboten, b alle indirehl )Xit mk\ W & nehmen, abü; --steuer Izuvachs er:'r vs Weit#1 soll. Da W Zsfühnmga i besonders

esLanboest )f]feiler eint & hlos'en, am 1.3 r absuhaiten. S 3 Kindern, 'Ä :b)lung vor.

z, DahnhvsskÄ bat) Ww.'1 i wertvolle J-*

' ®lS|!ay i>±tr, Fenster, Brettertüren" mit Beschlag, Oefen, ren und Stacheldraht von bereits niedergelegten

2ld-er> » frechen abzugeben.

Interesienten wollen sich wahrend der Amts» -ArnLen bei uns melden.

Bt> der Kurhessische Bauernverein werden BnemSsichtlich im November in Frankfurt a.M. enen gemeinsamen Dauern tag veran- Ihlten, un^ den neuen Steuerplänen Siel- ehg zu nehmen. AIS Hauptredner ist der ktzerihhe Dauernführer Dr. Heim in AuS- scht genommen.

Steuern und landwirt s cha f t« 1 <t>e Buchführung. 3mmer mehr d icht sich

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fpd. Frankfurt a. M., 23. Oft.

DkLelrhetnische, der Nassauische, der Hessische

Die Sefolbunq der akademischen Assistenten.

AuS beteiligten Kreis« wird uirS geschrieben:

Zu tt-io,-.ebenen Malen sind in der letzten <ei dte akabemifchen 21 fTT: entert Darmstadt- . <:ti> Gießen- an TUflterung und Landtag Vrrangctieten, um eine Besserung ihrer wirtschafl- l-sten fcagc zu erreichen bi- zum heutigen Tage i rq Jxnf.

Bor einigen Wochen erschien eine Senf* Hrift deS Deutschen Akad.Affisten- vn verbände S. die einen klaren SinbLuf in ;» DrfoldungLverhältnlffe der etat-mäßigen 3 , l l assisienten in den einzelnen Bundesstaaten rwährt. Darin ist bcmerfen<n>ert, daß die Der- rffer selbst in der jetzigen Zeit noch eine Begrün- -jjtfl für nötig halten, warum sie eine auskrnm- iche Besoldung bcanspruchen zu dürfen glauben, litr Wissenschaft konnte und sollte bn Laufe der ist lein Vorrecht begüterter Klassen bleiben, und ? mehr fern ganzen Dolle die Bahnen zu den Ü.lenschastlichen Berufen zugänglich wurden, um - 'lärfer muhte für die auskömmliche Besoldung lw?ge getragen werden. Safi keine ungebührlichen jexberungen gestellt werden, geht daraus hervor, i *, in der Denkschrift nur die einheitliche Fest­ung des Gehalte« für alle an wissenschaftlichen ^b'chulen des Leiches beschäftigten akademischen inflentcn verlangt wird, und zwar nach der .c Preußen getroffenen Besoldungsregelung (®c- xiZtenoHc 10 gemäß Gesetz vom 17. Dezember Die Ansprüche der wissenschaitlichen Asn- iten müssen sogar gemessen an den Forderungen <c Staatsbeamten als sehr gemäßigt be- -hnet werden, wenn man b'dcnft, daß die Asfi- T.ten kündbar sind und keinerlei Anrecht auf 1 Zollvergütung oder Hinterblicbenensürsorge be- wn, daß. außerdem viele von ihnen z. B. in m Instituten und Kliniken täglich Unfall- und 2i1«fung#gefabren auSgesetzt sind.

Folgende Zusammenstellungen mögen der teßsentlichkeit die unhaltbare Lage unserer akad. ITiOrntcn darlegen (Besoldung-stand vorn 1 3a- »cn- 1921). Zum besseren Vergleich sind sämtliche k Hälter auf Ortsklasse A umgerechnet, wobei zu i- c-icksichtigen ist, daß Gießen der Ork-klasse C egehört. In Preußen, Sachsen ulw. betrügt die C igütung einschließlich Ortszuschlag usw. 16 796 Tarf im 1. Jahre, 20 366 Mk. im 5. Jahre, Md bann in zweijährigen Steigerungen bis zu k 920 Mark i m 2 0. Jahre, in Hessen 7920Mark ir-vischen etwa- erhöht) im 1. Jahre, 18 381 Ücirf im 5. Jahre und 20 460 Mark im 8. Jahre nt> ff. Die Unterschiede werden noch deutlicher, fcrnn da- innerhalb von 21 Habren er­dichte Gesam teinkvmmen nebeneinandergestellt ticb: von 506 940 Mark in Preußen usw. herunter s 178 336 Mark in Braunschweig und 394 812 fr«! in Hessen (Gießen). Demnach ist die Be- htftung efnes preußischen wissenschaftlichen 2Hfi- f.rren innerhalb von 21 Zähren um 112 128 Mark E>er als die eines hessischen: da- jährliche Durch- s-miltsmehreinkommen beträgt also rund 5340 Mk.

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Stadtbauamt Gießen. Braubach

Betnnntmnchnng.

Huf Grund der §§ 2, 3, 4 und 11 des Gesetzes :|kr die Abwickelung von Kriegsgesellschaften und . liUgsorganifationen vom 15. Juli 1921 (R. G. Dl. 5 9 42) bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß .2c tOberhessische Diehhandelsverbanü in Gießen am '16 Dhtober 1921 in Liquidation getreten ist. Die! Itxirti'djen Gläubiger des Oderhessischen Mehhandels» tetb^nbes werden ausgefordert, etwaige Forderungen ' Hin m der im § 2 des Reichsgesetzes bestimmten ISk-.rzten Sperrfrist von 3 Monaten - schriftlich lOkr gerichtlich bei Meidung des Erlöschens der I^Serungen geltend zu machen. 11341O

Ließen, den 24. Oktober 1921.

Oberhessischer Diehhandelsverband.

Our Dorstand: Prof. Rosenberg, Dorsitzender.

'3l(}cniciHe£)rt5franfcufai|e6icBfn

Da eine größere Anzahl von lllrbeitgebern unserer sLff.'rderung zur Anmeldung des derzeitigen Lohnes litt lei ihnen versicherungsvflichtig beschäfiigten Per- flaaer nicht nachgekommen ist, fordern wir solche noch, imtls. auf, bis soätestens 25. L Mts. diese Meldung erftatten. Zur Meldung sind alle Arbeitgeber tuttsfflchtet, einerlei ob sie gewerbliche Arbeit, Dienst- inilacn oder andere Dersicherungspflichtige beschäf-. öfee Gegen diejenigen Arbeitgeber, die ihrer lAldepflicht dis zum 25. l. Mts. nicht nachgekommen 8'ri$, müßten wir leider Strafantrag stellen. (11316c

gießen, den 17. Oktober 1921.

________________________________Der Vorstand.

Bekanntmachung.

Die Straße von Fellingshausen nach Krofdorf ß jteor Montag, den 24. Oktober ab wegen Reuher- Ilku7g der Brücke am Ausgang des Dorfes nach Nfcfcorf für den Fuhrwerksoerkehr bis auf weiteres l*mt.

Fellingshausen, den 22. Oktober 1921.

Die Wegepolizeibehörde: Muth. 113380 1

m lanbwvrtschaftllchen 5tmfen btc Srüenntms Bahn von der Notweubig'e^ geordneterBud>- sührung aus Gründen 'a<tzz«'?«r Berrjeds- führung und des SchateS vor u - gerecht emg !er Besteuerung infolge Ginschätzung seüens bei nanzamtes. 2bif Grund lang äoii^er Srf^hrurg bat die Landwirtschaftvtammer für Hes­sen Buehführungs ylieme für Uri.e und g.fixere Betriebe ao-gearbeitet, die bn Gegensan zu man- eßen, jetzt im Lande anybc4eten Buchführungen tten hessischen Derhältr.i sm besonders angchaM und leicht zu führen sind, und die vor allem auch in steuerücher Hinsicht befriedigen. TBtr verweisen auf eine diesbezügliche Bekanntmachung im Nnzeigenteil.

Kirche und Schule.

' Dießen, 23. Oft. Der deutsche Bund für christl. evang. Erziehung ln Haus u n d Schule. Ortsgruppe Gießen, veranstal­tete am Samstagabend in der Iobanneskirche einen Bortragsabend. Singeleitel wurde bte Deranstaltung durch einen Or/ctDortrag von Organist Habicht. Staatsanwall Snauß be» ?rußte die Erschienenen, woraus Direktor Wink­er. Frankfurt a. d. Oder, über das Thema Porwär ts! Aufwärts! Forderungen deS Bundes an Erziehung und Schule der neuen Zeit" sprach. Der Redner führte den Anwesenden zunächst die Not und das Glend des deutschen Volkes vor Augen, er erllärte das Schlagwort: ,'2kr die Higend hat, hat die Zukunft!" für falsch und setzte dafür: .Böer die Zukunft hat, hat die Jugend". Aber die Zukunft habe ©ott, deshalb mutzten wir nach Ansicht des Redners unsere Erziehung auf christl. evangei Grundlage aufbauen, und der Jugend GotteS Wort tief in« Herz prägen. Der Bund protestiert gegen die sog. Gemeinschaftsschule und will die christl. evangel. Schule retten. Wir sollen die Jugend erziehen zur Ehrfurcht und zum Ge­horsam. Wir seien auf Erden nur Kolonisten, unsere Heimat sei droben im Licht. Deshalb sollten wir unsere Kinder erziehen im festen Glauben an Jesus. Der Redner wandte sich weiter gegen die vielfach verbreitete Ansicht, die religiöse Erzie­hung deS Kindes sei>iglich Aufgabe der Schule, die Mitarbeit der Eltern hierbei sei unumgäng­lich notwendig. 3m Anschluß an die packenden Ausführungen des Referenten fangen die Teil­nehmer den letzten Vers des alten Lutherliedes: Ein feste Burg ist unser Gott", worauf die Ver­anstaltung mit einem Gebet für das Gedeihen der Arbeit des Bundes ihren Abschluß fand.

Hochschulnachrichlen.

NektoraiSübergang an der Franlfurter Universität.

mc. Frankfurt a. M., 23. Ort. Aus An­laß des Rektorats Überganges fand hmte in der Aula der Universität ein Festakt statt, der von Studierenden und Feslgästen sehr stark besucht war. Zunächst sprach der schei.eude R:ktor Ge­heimrat Prof. Dr. Schoenfließ und schildttte die schwierige finanzielle Sage der Uniöerfiiäi au Anfang des Jahres, die glücklich überwunden sei und gedachte der Gründung der Akademie der Arbeit. 3m letzten Sommers.-mester betrug die Zahl der Studierenden 4154, darunter 422 Frauen, außerdem waren 513 Gasthörer und 318 Be­sucher vorhanden. Aus.ändische Studierende hat­ten wir 222. Unter dem Lehrkörper sei beson­ders die Not der Privatdozenten zu beachten. Dann übergab er dem neuen Rektor Geheimrat Prof. Dr. Reisser die Amtskette. Der neue Rektor gedachte der schweren Not deS deutschen Volles und hiell bann feine Antritts­vorlesung, die seinem Fachgebiet entnommen war und .Die Hygiene als Wissenschaft" behandrlle.

Wandern und Reisen, Bäder.

X Ulrichstein, 21 Oft Bei dem gestrigen Vortragsabend des ZDeigvereins vom D. H. E. sprach Prof. Dr. Rocschen - Laubach vor einem großen ZuhörerkrerS über tas Thema: .Ent­stehung und Wesen der Sage mit besonderer Rück'ch! auf den Vogelsberg *. Den mit lebhaftem DeisaU auf genommenen 1 Jtünb gen Ausführun­gen des geschätzten Redners folgte eine Aus­sprache, in der besonders auch zum Sammeln noch unbekannter echter Volts lagen aufgefordert wurde.

(Biebener Konzertverein.

Echörg-Quartett.

Gießen, 23. Oft. 1921.

3um vierten Male in einer Spanne von uvei Zähren durften wir dem Schörg-Ouartett lauschen. Gespannteste Aufmerksamkeit und b.gcifterter Bei­fall einer dichtgedrängten Hörerschaft bewies, daß man sich der Wiederkehr der Würzburger Herren von Hetzen freute und sich mit ihnen verwachsen fühlte Mit ihnen war die angestammte eiserne rhythmische Zuverlässigkeit wieder da. Einsatz und Abllingen zeugten von einer feinen musikalischen Kultur. Wenn unter den großen Vorzügen dieser Quartettvereinigung noch ein oder der andere neuerdings hervorzutreten vermag, so war es der, daß das vollkommene Aufgehen der vier ausgezeichneten Begabungen in der Einheit sich auch auf die kleinsten Schattierungen in der Ton­stärke und kaum merklichen Verschiebungen im Zeitmaße erstreckte, ilnfprengbar festgefügtes Zu­sammenspiel ist die nicht leicht zu erreichende Siaenarl deS Würzburger Quartetts. An diesem Abend wurde sie dem Publikum förmlich entgegen­getragen. Die au-ersehenen Werke boten nur für erste Geige und Bratsche Gelegenheit zu beson­derem Hervvrtreten, zweite Geige und (Seite er­schöpften ihr glänzendes Können fast durchweg in der Gesamtwirkung.

DaS galt vor allem im O-Moll-Quartett von G r i e g, wo nahezu orchesterartig musiziert wird. Wird doch einmal ein 3nftrument mit einer Son­derausgabe betraut, so erhält flugs jedes der drei anderen die gleiche, lieber diese Komposition hat seinerzeit Hanslick sehr hart beurteilt .Hat der Komponist einmal einen recht saftigen Mtß- klang ausgeheckt, so läßt er ihn nicht so bald loS. Was aber scheußlich Hingt, das wird nicht besser, indem man es uns fürnorwegisch" ausgibt." So schlimm erscheint uns heute die Sache wohl nicht mehr. Grieg packt den Hörer gerne unversehens derbe an. aber dann zeigt sich doch wieder bald: es war nicht so böse gemeint Was aber bleibende Bedenken wachhalten dürfte, daS ist die magere Dosis Gefühl, die hinter dem Ganzen steckt 3m Grunde ist diese Musik doch von erschreckender Källe. Die Seele fehlt Es ist, trotz aller spru­delnden Bewegung etwas Einförmiges in dieker Art des Schaffens, wie sie befonberä auch in der großen Diolinsonate OMvll sich auswirkt Stein für Stein wird hergenommen, nach allen Seiten hin zurechtgemeißelt, wieder weggestellt 3n Ver­bindung mit dieser Mechanik steht der Mangel der Einheitlichkeit 3n bunter Folge lösen innere Wallungen, Naturszenen, wirbelnde Tänze ein­ander ab. Höhepunkte kommen dementsprechend kaum vor. Unvermeidliche Folge ist nach dem Verfliegen der ersten Spanrrung eine rasch an­wachsende Ermüdung des Hörers. Die Leistung der Ausführenden war bewundernswert, aber einen Wunsch nach mehr Grieg konnte auch sie nicht vermitteln. Daß es bei einem musikalischen Eigendenker nicht so zu sein braucht, bewies die 3talienische Serenade von Hugo W o l s welche sich als ein Werk mit koketten und überraschenden Gedanken, aber auS einem Guß präsentierte.

Schuberts nachgelassener OMoll-Satz ge* hört zu jenen durchaus reifen und e.azückende». aber ohne tiefere Erregung geschaffenen kleineren Sachen, wie etwa- das Duo op. 162 oder dic Z. Klaviersonate. Schlichte Weisen erklingen, eine leise Erinnerung an Sie ergreifenden Akkordklangc im ersten Satz des O-Nteil-Quarlelt- schwingt mit DaS Stück wurde in Klangeinhett Zartheit und rhythmischer Gleichmäßigkeit so vollendet wieder- gegeben. daß man die Bitte an die Künstler wagen möchte, un- einmal mit dem wundervollen X-Moll- Quartett diese- Großen beglücken zu wollen.

DaS Beste kam, wie im Zanuarkonzert. zuletzt: Brahms 3. Quartett B-Dur. Bei ttöhllcher Grundstimmung zeigt der erste Satz viel von der eigentümlichen an Trockenheit streifenden Bvahm- schon Herbheit, während eS hier einmal gerade der zweite Satz ist. welcher mit seiner schwär­merischen Znnigkeit jeden Zweifel an der ichöpfe- rischen Uriraft des Meisters niederzwingt. Heber den großen Aufgaben der letzten Sähe feierte die hohe Kunst des Schörg-QuartellS nochnlalS ihren Triumph. --------

Kunst und Wissenschaft.

Ein blinder Bildhauer.

spd. Frankfurt a. M.. 23. Oft. Bon dem Frankfurter kriegsblinden Bildhauer Ja­kob Schmitt wird gegenwärtig für den Mainzer Dom ein eigenartiges Denkmal auS- geführt. Der Künstler war ursprünglich Gvld- arbeiter und begann nach seiner Genesung von einer schweren Kriegsverwundung eine Ku­gel riß ihm beide Augen weg bei Professor Haußmann zu modellieren. DaS von Schmitt für Mainz zu schaffende Relief,Feind" be­titelt. soll ausdrücken, daß Gewaltpolitik in den georoneten Kosmos Haß, Krieg und Zerstö­rung hineinträgt. Der Künstler schafft nur mit den Fingerspitzen.

Rom. 22. Olt. (Wolfs.) Aus einem Hügel in der Nähe von Monte Mario Im W.ichbiwe RomS wurden bei Straßenarbeiten 11 e b er - reste eineS Dorfes auS prähistori­scher Zeit entdeckt. Es handelt sich, wie die Funde ergeben, um ein Dorf auS der ersten Eisenzeit, vielleicht auch aus der Bronzezeit. Die Funde sind für die Erforschung der Zeit der Ur­bewohner des römischen Gebietes von großer Bedeutung.

Vermischtes.

Sturmwetter.

Berlin, 24. Oft. Wie derLokal-An­zeiger" meldet, kam der von Hamburg um 12 Uhr mittags abgefahrene O-Zug, der hier auf dem Lehrter Bahnhof um 5.20 Uhr nachmit­tags eintreffen sollte, erst nach Mitternacht hier an. 3n der Gegend von H a g e n o w wa­ren durch den Sturm Bäume entwurzelt und quer über das Gleis geworfen worden. Auch wurden durch den starken Sturm die Drahtleitungen zerrissen, so daß von der Strecke keine Mitteilung zu erhalten war. Auch in Berlin wurde durch das Sturmwetter mehr­fach Schaden angerichtet. An mehreren Stellen wurden Dächer abgedeckt. 3n der Leipziger Straße wurden große Fenster von Geschäfts­häusern zertrümmert.

Die Menschenverluste von Oppau.

fpd. Ludwigshafen, 23. Oft. Olach einer von der Anilinfabrif aufgestellten Sta­tistik, die aber noch nicht ganz abgeschlossen ist, sind bei der Oppauer Katastrophe bis jetzt 504 Tote und 84 Vermißte zu beklagen.

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11322

Frau Frosch.

ArturInnhof

6 Akte nach dem gleichnamigen Roman.

Letete Teritellug abends -X üfcr.

Heute bla InkL Donnerstag: Eine Schreckensnacht in der Menagerie

2. John-Hagenbeck- Ranbtier - Sensationsfilm in B Akten. In der Hauptrolle: Carl de Vogt.

'M. Kriegerverein Bietzen

Tonncrstaa den 27. Oktober, abends 8'/. Ubr, im -Poitkellcr"

Monatsversammlung mit Dortrag.

Auberdem: Bericht über ZabreSversammlung und Bezirkstag der £mffia; Meldungen zur Verleihung der Kriegsdenkmünte; Weihnachlsfeier. 11313v Zahlreiches Erscheinen erwartet der Dor stand.

Bekanntmachung.

Zwecks Feststellung feines Umsatzes ift jeder­mann aesetzllch zu buebmämaen Aufzeichnungen ver­pflichtet. Auch zur Berechnuna deS Einkommens führt der flune Landwirt Buch Hierzu benutzt er die an die hessischen Verhältnisse angepaßle. lang­jährig erprobte

Buchführung der Landwirlschaftskammer

a) Ausgabe für bäuerliche Betriebe,

b) , , mittlere und große Betriebe.

Bor den im Lande durch Berkäufer vielfach anoebotenen anderen Buchfübrungen wird im Znleresie der L'ndmirlschaft gewarnt. 11327D

Diabcrc Auskunil erteilt kostenlos

ßanbu>trt|cf)aft6hammer Darmstadt.

Gießener Konzert-Verein

Sonntag, 30. Oktober 1021, nnchm. 5 Uhr in der Aula der Universität:

2. Konzert

Walter Giesekmg

aus Hannover (Klavier). 11318v

Werke v. Reger, Debussy, Scott, Marx u.Korngold.

Eintrittspreise: Mk. 9, 8.. 6., 4. bei Ernst Chai Iler und abends an der Kasse. Studenten­karten Mk. 3. nur beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Answeiskarte.

X IMertam Glück und We X

Ä Das beste Lustspiel der Saison. A ä Sowie ein entzückendes Beiprogramm.

0 In Vorbereitung: Der Spielmann.

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Ab heule bla einachl. Mittwoch:

i. Le grand jeu

(Das groBe Spiel)

4. und letzter Teil

Die Vergeltung, 6 Akte.

1 Lotte Neumann

Achtung!

Gin'Waggon Weißkraut, Rotkraut, Karotten, Zwiebeln, Kürbis und Aevfel, itrunb Mk. 1.60, emgetroffen. Berkaui l>fen»tag früh von 8 Uhr an am Brandplata, Eingang vorn Botanischen

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^DaS VerbiiltniS deS Spiritismus zur Lehre Christi ist dos tbema, über welche- am DienStag, dcu 25. Oktober, abendS K Nbr, im ^^clieukcller", Bahnbofstraße. gesorochen wird. Eintritt 1 Mark aut Deckung der Unkosten.

013979 Redner: P. Kreß, Dortmund.

jedermann ist freundlichst einaeladenl_______

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