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bürg General Hegedues ordnete gestern vormit- I durch Zuschlag zur BermögenSstNier ersetze-, taa die Einstellung des gesamten Telegraphen-. Dach der Vorlage sollte dieser Zuschlag für PHY- _ _ k rr w 1- c - -._ c 4- - HU .ft _ flf J. . CO OAA CTl^r er.». niAf hnhlllmt*

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lurg hingewiesen.

Deutschnationale VolkSpar- lei. Am nächsten Sonntag. 30. Oktober, nachm. 4 Uhr. wird anläßlich des Hess. Landesparteitages im Hotel Q'mfa" Staatsminister a.D. Sxz. 5>c T 91»

Ein Miniftcrmord in Bulgarien.

Sofia. 23.Olt (Wolff.) Während der Fahrt von Sofia nach Küftendil wurde der bulgarische Minister Dimitrow er­mordet.

am Rhein, die gegenwärtig 13 500 IKaiA stark sind, sollen bis Mitte März M all- mäyttch bis auf etwa die Hälfte zurück- gezogen werden. »

Feierschichten im Saarrevier.

fpd. Saarbrücken, 23.Ott. Für Mon­tag den 24. Oktober wird im Saarrevier dre vierte Feierschicht eingesetzt. Grund- Absatzschwierigkei ten.

Teletchon- und Ei enbahnverkehrs zwischen West­ungarn und Oesterreich an. Die in Oedendurg tationierten Truppen wurden alarmiert, ihnen teilte Hegedues in einer Ansprache mit, Latz Karl wieder nach Ungarn zurückgetehrt Kl um die Regierungsgewalt zu übernehmen. Die Trup­pen wurden an den Eid für den König erinnert, auch Ostenburg hielt eine Ansprache. D:e Trup­pen nahmen die Mitteilungen mit Eli en rufen auf König Karl auf, und kehrten in die Ka­sernen zurück, wo sie in Bereitschaft blieben. Aach der(Heuen Freien Preise" verteidigte Karl per­sönlich die Ostenburg Truppen. Man nehme an, das) er mit diesen Truppen nach Dudapesi marschiere. Bisher herrsche in Budapest Ruhe. DaS .Reue Wiener Abendblatt" erhält Budapester Prwatnachrichten. wonach der dies­maligen Fahrt Karls eie Bersländigung mit Horthh varausgegangen sei.

tags, einen öffentlichen Vortrag faj[<£ Sr wird dabei auch die gegenwärtige polmscye

Standrecht über Budapest.

Wien. 23. Oll. (Wolfs.) Wie aus Buda­pest gemeldet wird, verhängte die ungarische Re­gierung über Budapest und Umgebung das Standrecht.

Eine amtliche Feststellung der Schweiz.

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Borwiegend heiter, trocken, Tags etwas küh- Aachtfrvst. nördliche Winde.

Gestern zog ein sehr starkes Tiefdruckgebiet über Aorddeutschland und lagert über der Osts«. Es brachte uns gestern Sturm und Regen. Da aber an der Atlantischen Küste das Barometer

Aus Stabt und Land.

Giehen, den 24. Ott 1921.

Mettervoraussage

für Dienstag:

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Aus dem Reiche.

Die Deeudiguug deS Berliner DruckerstrerkS.

Berlin, 22. Okt. (Wolff.) Eine Mit­teilung der Vereinigten Zeitungsverleger Groh-VerlinS weist darauf hin, daß die Ber­liner Zeitungen heute wieder er­scheinen, und daß es durch das Eingrei­fen des DeichSarbeitSministerS, sowie durch das vermittelnde Eingreifen der Organisatio-

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am fpd. Fra Dittekheilüsch rO der Kurf bomifaW i ehm gemein stellet t uing ju nehm l - cniche Vm ßcht genomma

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Der Ausverkauf infolge des Marksturzes. Köln, 22. Okt. (Wolff.) Der Oberbür­germeisterchat sich auf Grund der Verhand-- lungen mit dem Regierungspräsidenten und der Preisprüfungsstelle der Stadt Köln, die den Ausverkauf deutscher Waren in« olgedeSMarksturzes zum Gegenstand hatten, in folgendem Telegramm an den Reichswirtschaftsminister gewandt um auch von den Reichsbehörden sofortige Unterstütz­ung in seinen Bestrebungen zu erhalten. Der Marksturz schuf in Köln unhaltbare Zustände. Der Ausverkauf deutscher Waren ist tato* trophal für die deutschen Verbraucher. Scha­ren von Ausländern kaufen die Läden völlig leer. Die Bevölkerung ist höchst beun­ruhigt und infolge des Kartoffelmangels herrscht ohnehin eine höchst gereizte Stim­mung. Sofortige Gegenmaßnahmen sind er- örderlich; in Frage kämen Ausfuhrverbote so­wie Paßvifum an der Grenze. Eventuell bitte ich, sofort einen Kommissar herzuschicken.

fische Personen 300 Prozent für nicht physische Personen 150 Prozent betragen. Die Ausschüsse staffelten entsprechend der Anregung des Reichs- wirtschaftSrales b.efe Zuschläge. Zmn Reichs not- opfer wurde bestimmt daß bei größeren Ver­mögen nicht zunächst ein Drittel des AotopferS, sondern 40 Prozent zu entrichten sein sollen. Was darüber hinaus bereits entrichtet ist. soll der Steuerpflichtige zurückerhallen. Die Aus-

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P-, 815 btm *81 Mannschchs worben werd»

Eiue Schlacht im Gauge?

Dien, 23. Oktober. (WTB.) Das Wiener - Korr.-Bureau meldet aus D u d a v e st: Seit den , frühen Morgenstunden ist in der Umgebung von Budapest eine Schlacht im Gange. Don Zeit zu Zeit hört man dumpfen Kanonendonner. Cs ver- . ^utet daß der Schauplatz der Schlacht bei Buda- j pest sei. Ä ]

Ueber die Stärke der dem früheren Kaiser zur , Verfügung stehenden Truppen verlautet dah er , auher über die bereits gemeldeten ausländischen < Freiwilligen-Kompagnien über die Osten- j burgschen Bataillone verfügt Die Garnison von ; Raab und K 0 m 0 rn stnd insgesamt 10000 Mann jtart , . _ , , . i

Der Reichsverweser Horlhy begab sich heute , früh persönlich zu den Truppen, die das Offenburger - Militär aufgehallen haben, um sich von getroffenen Maßnahmen zu überzeugen. .

Der vor dem Zuge des Exkaisers Karl fahrende Aufklärungszug traf nach mehrmaligen Unter- brechungen um 1 Uhr nachts in Budaörs ein. Hier fand er die Gleise verrammelt Die Trupvcn des Reichsverwesers ergriffen die energischsten Maßnahmen, worauf der Aufklärungszug fluchtete.

Budapest, 23. Okt. (WTB.) Die Beförde­rung der Truppen des Königs wurde, nach- dem die Gleise wieder in Ordnung gebracht wor- den waren, in Reben Zügen durchgeführt. Sie ging in der Richtung auf Budapest. Die Spitzen der Truppen stehen bei Budapest. Die im Gange be- flndliche Schlacht zwischen den Truppen des Ko- nigs und der Regierung dauern an. 3n Regie- rungSkreisen hofft man, die Situation bis zum Ein­treffen von Verstärkungen aus der Provinz, die für den Aachmittag erwartet werden, halten zu können. _ , .

Wien, 23. Oft (WB) Rach einer hier einge- «troffenen Meldung hat Exkönig Karl seinen Ent- schluß, mit den in Westungarn zusammengezogenen Truppen nach Budapest zu marschieren, erst gefaßt, nachdem er Informationen erhalten Hatte, daß die Regierung Bethlen eine Beteiligung an seinem Unternehmen ablehne. General Hagedues itnb das Detachement Offenburg bestnden stch beim Exkönig. Die Oeöenburger Garnison ist heute früh zur Verstärkung der Truppen des Exkönigs abge­gangen. Die Stärke der Truppen des Exkönigs be- touft sich auf ungefähr drei Divisionen.

P r e h b u r g , 23. Oft (WTB.) Meldung des Tschecho-Slowakischen Preßbureaus. Um 3 Uhr nachmittags wird auS Budapest gemeldet: Die Scharmützel bei Budaörs zwischen den beiden Patteien dauerten bis 11 Uhr vormittags, Worauf ein Waffenstillstand eintrat. Es gab auf beiden Seifen Tote und Verwundete. Ueber das Ergebnis des in Budapest zusammen- getretenen Ministerrats kursiert das unverbürgte Gerücht, dah das Kabineff Bethlen zu- ,rückgetreten sei. Im Verlauf der Verhandlun­gen über den Waffenstillstand habe sich Offenburg um über 10 Kilometer zurückgezogen. Indessen habe sich aber die Lage für die Regierungstruppen ver­schlechtert Die Ankunft Kaiser Karls wird jeden Augenblick erwartet. Auf der Donau kreuzen fran­zösische Monitors.

Budapest, 23. Okt (WB). Wie verlautet rücken auf Raab Truppen in unbekannter Stärke mnter Führung des Oberleutnants H e} a 8 vor und greifen OstenburgS Truppen im Rücken an.

Budapest, 23. Oft. (WB). Das Ungarische Gorr^Bureau meldet nichtamtlich: Als die Regie­rungstruppen zum Angriff übergingen, erschien Feldmarschalleutnant HegedueS als Par­lamentär der Karlisten bei der Regierung zwecks Anbahnung von Verhandlungen. Diese scheiterten jedoch, da die Regierung an ihrem ursprünglichen Standpunkt festhielt. Hegedues kehtte darauf zu Exkönig Karl zurück.

Verhandlungen?

Budapest, 23. Oft (WTB.) Ungar. Corr.» Dureau. Der Ministerrat beschloß. den Mini- fler Vah zu König Karl zu senden, um ihm die außenpolitische Lage auseinanderzusehen und ihn zum Verlassen des Landes zu bewegen.

Budapest. 23. Oft (WB). Heute früh er­schien Genal Hegedues im Auftrag des Kön gs beim Grafen Bethlen. Hegedues verhandelte sodann mit der ungarischen R-giepung im B.'isein des englischen Botschafters Holst. Der gestern von der ungarischen Regierung nach Raab entsandte Kultusminister Daß, der dem König die von der Entente der ungarischen Regierung übermittelte Erklärung zur Kenntnis bringen sollte, wurde vorn König nicht empfangen. Die Mitteilung wurde von Rekovsky entqegengenommen. Die Er­klärung soll jedoch auf den König und seine Be­gleiter keinen Eindruck gemacht haben.

Der Protest der Mächte.

B u d a p e st. 23. Oft. (Wolff.) Die Vertreter bar alliierten Hauptmächte überreichten der ungarischen Regierung eine Rote, worin unter Berufung auf den Schritt am 3. April 1921 der Beschluß des Dotschafterrates vorn 4. Februar 1920 in Erinnerung gebracht wird, demzufolge die Restauration des Habsburgers den Frieden gefährde. Die ungarische Regierung wird daher neuerdings aufgefordert, unverzüglich^ Maßnah­men zur Entfern >'na d <* s Exkönigs zu

der deutschen Buchdrucker gelungen sei, den Konflikt beizulegen und dem tarif­lichen Recht bedingungslos Anerkennung zu verschaffen. Zum Schluß wird die Hoffnung ausgesprochen, dah künftig auftauchende Mei­nungsverschiedenheiten nicht im Wege der Ar­beitseinstellung, sondern durch die Anrufung der tariflichen Instanzen ausgettagen werden.

Die Beisetzung

des früheren Königs von Bayern.

M ü n ch e n, 22. Okt. (WTB.) Für die am Donnerstag stattfindende Beisetzung des vor­maligen Königs Ludwig und seiner, ihm im Tode vorangegangenen Gemahlin im Münchener Dom sind Vorbereitungen in gro­ßem Maßstabe getroffen worden. Der Ar­beitsausschuß, aus bekannten, im öffentlichen Leben stehenden Persönlichkeiten, richtet an die Bevölkerung Bayerns in Stadt und Land die Ditte um zahlreiche Beteiligung am Trauerzuge, der sich von der Ludwigskirche über den Königsplatz zum Dom bewegen wird.

Der Parteitag der Deutschen DolkSpartei.

Stuttgart, 22. Okt. (Wolff.) Der Parteitag der Deutschen Dolks- Partei, der wegen der innerpolitischen Lage verschoben worden ist, wurde auf den 1. und 2. Dezember nach Stuttgart einberufen.

Dr. David.

Berlin, 22. Okt. Der sozialdemokra­tische Abgeordnete Dr. David, der frühere Reichsminister des Innern, ist zum V e r t r e - terdesReicheSinDarmstadt ernannt worden. Er übernimmt damit den Posten, den bis vor kurzem der jetzige bayerische Minister­präsident Graf Lerchenfeld inne hatte.

Bundes deutscher Bodenreform e, hielt am Samstagabend im Hotel Schwab eini Versammlung ab, in der das Dundesmitgliel Lehrer Diez-Lich über »Bodenreform unk Landgeseh" sprach. Trotz der heftigsten Aw kämpftingen der Bodenspekulanten habe Damaschk- es verstanden, eine mächtige Organisation zi schaffen. Herr Diez verbreitete sich in längerer Ausführungen über das Reichssiedlungs» unk Landgesetz sowie über das Heirnstättenwesen. lln bedingt müsse darauf gedrungen werden, bat diese Gesetze noch beschleunigter als wie es DU jetzt geschehen sei, zur Durchführung gebrad)' werden. Grundfvrderung sei ein neues Boden recht. Hierdurch könne auch die Kluft »,wische» Stadt und ßanb beseitigt werden. Schars werd der Bund Deutscher Bodenreformer den Boden Wucher bekämpfen. Der Boden, das G->neingu^ aller, sei keine Ware, aus dem jeder nach Be> lieben Profite ziehen dürfe. Tue er dieseS. fl versündige er sich aif der Allgemeinheit Dien Auffassung finde man auch draußen aw dem Lande bei den Kleinbauern. - Aus moralischen Gründen sei es geboten, Du Umsatzsteuer, welche, wie alle Inblrcfta Steuern, die Waren verteuere, ohne auf die Häuf' traft des einzelnen Rücksicht zu nehmen, abzu­bauen. Die Wer tz u wachs st eu er wolle dagegen den unverdienten Wertzuwachs erfassen, wo noch jedem Steuerzahler das Selbst einschäl- zungsrecht zugestanden werden soll. Der Redner sand lebhaften Beifall. Den Ausführungen folgte eine rege Aussprache, an der sich besonders Stadt­verordneter Mann beteiligte.

DieVereinigungdeSLandwehr- Regiments 116 hielt im Posikeller eine Ver- sammlung ab. Dabei wurde beschlossen, am 1. Ja­nuar eine Weihnachtsfeier abzuhalten. Die Fest folge steht Thoatcrspiel von Kindern. Vor­träge. lebende Bilder und Verlosung vor.

. "Das Lichtspielhaus, Bahnhosstraßc, bittet uns, darauf hinzuweisen, daß innerhalb der nächsten drei Wock)en folgende wertvolle Frlm- werke gegeben werden:De r Spielmann Singspiel-Oper, unter persönlicher QEittoiiTung des Kammersängers Siegfried Adler:Geher Wally" mit Henny Porten:Otagerafr schlach f, zu letzterem Fllm gibt es besondere Millagsvorstellungen zu ermäßigten Preisen für Schulen jifto.

Bornotizen.

Lage erörtern. .

Der Hausbesiherverern hält mor­gen abend 73,-4 Uhr im Hotel Einhorn (groy« Saals eine M i l g l i e d e r ve rsa m m l u n g an Die Tagesordnung sieht vor: Bericht über oen Derbandstag in Köln, ^^mietfteuergef^. Steuerliche Belastungen des GrundbescheS. Keh­richt- und Müllabs ubr. Freie Auslpvache. öuo*

scfaßbeschlüsse wurden angenommen.

Bei dem Vermögenszuwachsgesetz wurde eine Aenderung gegenüber der Regierungs­vorlage angenommen dahingehend, daß steuer­pflichtig ein Zuwachs von über 50 000 Mark sein soll. Die Regierungsvorlage hatte eine Frei­grenze von nur 25 000 Mark vorgeschlagen. Bei der Körperschafts st euer schlägt der Aus­schuß eine Verdoppelung auf 30 Prozent vor. Der Regierungsentwurf wollte daS Sleuerprwi- leg für Sie sogenannten Schachtelgesellschaften be­seitigen. Der Ausschuß stellte dieses Privlleg aber wieder her. Der Entwurf wurde nach den Ausschußbeschlüssen angenommen. Bei dem Ent­wurf b:ä Kraftfahrzeugsteuergesehes erhöhte der Ausschuß verschiedenllich die Sähe

Wa f hiug 10 n, 23. Ott. (Wolff.) Reuter na^- u..v meldet: Die amerikaaischeu Truppen,AnzeigenteL

Aus Hessen.

Dauforderungen für Dad-Rauheim.

Dem H e s s. L a n d 1 a g ist u. a. eine Re- gierungsvvrlage zugegangen für BauauSfüh- rungen in Bad-Rauyeim, insbesondere für Herstellungen im TeichfauS und auf dem Johannisberg, für Erweiterung der Kunst­ausstellung Banger in den Kolonnaden, für Einrichtung einer zweiten Brunnenbader- anlage in BadefauS V, für Einrichtung eines Licht-- und Luftbades, für Anlage eines er­höhten Sitzplatzes auf der Kurhausterrasse und für den Bau eines Doppelhauses zur Unterbringung von Arbellerfamllien, die feit* her in Räumen wohnten, die unbedingt zu Dadezwecken nötig stnd. Zusammen werden 610 000 Mark angefvrdert.

Aus dem besetzten Gebiet.

Die amerikamscheu Truppe« am Rhein.

Sitzung des Reichsrates.

Berlin. 22. Ott. (WB.) Der Reichs­rat erledigte heute zunächst den Gesetzentwurf über das Gesetz in Versorgungssachen. das bis­her durch eine Verordnung von 1919 geregelt war. Runmehr werden gesetzliche Grundlagen geschaffen. Angenommen wurde eine Ergänzung des be­stehenden Verbotes der Ausfuhr auslän­discher Wertpapiere dahin, dah mit Rück­sicht die Beschaffung von Devisen zur Erffüllung der deutschen Reparationspflichten günstig auf die Ausfuhr von Zins-, Gewrnranleils- und Er- nenerungöscheinen verboten wird. Vor der Be­ratung der Steuervorlage erflärie Staats­sekretär Schröder, dah die Reichsregierung in der Rovelle zum Landessteuergesetz. die dem­nächst dem Reichsrat zngrhen solle, gleiche Be­teiligung der Länder und Gemeinden, insbesondere an den Erträgen der Körper'chasts- und Umsatz­steuer bestimmen werde, wie sie das geltende Landessteuergesetz enthalte. Auf die Interessen der Länder und Gemeinden werde möglichst Rück­sicht genommen. Zum Rennwe tt geseh­en t Wurf legte Preußen den Aus 'chässen des Reichsrats einen Geg enen t wur f vor, dahin­gehend, an Stelle der Konzessionierung der Buch­macher eine Rennwettzentrale errichten zu lassen mit Annahmestellen über das ganze Reich. Der Betrieb solle durch die Rennvereine erfolgen. Die Reichsratsausschüsse sp-ach^n sich mit Stimmen­mehrheit für den preußischen Vorschlag aus. so daß sich, da die Regierung an ihren Vorschlägen fest hält, nunmehr zwei Vorschläge gegenüberstehen. In der Abstimmung der Vollversammlung des Reichsrats wurde der Ausschußbeschluß mit 54 gegen 29 Stimmen angenommen.

BeimV ersicherungssteuergeseh setz­ten die ReichsralLausschüsse in zwei Lesungen für unbewegliche Gegenstände einen Sah von 15 Pf. für 1000 Mark, für bewegliche von 30 Pf fest, womit sich die Regierung einverstanden er­klärte. Die Besteuerung der Hagelversicherung setzte der Ausschuß von 40 Vf. für 1000 Mark auf 20 Pf. herab, womit sich Die Regierung ein­verstanden erklärte. Der Steuersatz für Trans­portversicherungen wurde von 4 Prozent auf 3 Prozent herabgesetzt. Btt Rentenv:r icherungrn wurde zu Gunsten kleiner Rentner, deren Ver­sicherungsrente 5000 Mark nicht übersteigt, eine Ermäßigung des Steuersatzes beschlos en.

Die Umsatzsteuer soll nach der Re­gierungsvorlage von IV3 auf 3 Prozent erhöht werden. Der Reichsrat nahm aber mit 38 ge­gen 26 Stimmen einen Antrag Bayern an. Du Steuer auf 2>. Prozent zu ermäßigen. Rach den Ausscyußbeschlüssen 1 ollen Die ersten Um­sätze nach Der Einfuhr von Der Steuer befreit fein, aber nur bei solchen Gegenständen, an deren Einfuhr die Allgemeinheit Interesie bat. Diese Beschllisse des Ausschusses werden auch im Ple­num angenommen.

Das Kapitalverkehrs st euergeseh (Reuregelung der Dörsensleuer) erfuhr in Den Ausschüssen eine ganze Reihe von Aenderungen. U. a. wurde die Steuer für Den Umsatz von Industrieobligationen auf 4 Prozent bemessen. Der Steuersatz für 2lllien und Genußscheine wurde gestaffelt, für Kundengefchäste auf 6 uetfD 7 Mart, für Privatgeschäfte auf 10, 12 und 15 Hart. Die Ausschußbeschlässe wurden angenommen.

Die Vermögenssteuer sollte nach der Vorlage erhoben werden, soweit das Vermögen 50 000 Mark übersteigt. Die Ausschüsse erhöhten diese Grenze auf 100 003 Mark. Der Cteuertarif bewegt sich in Sätzen von 1 bis 10 für 1000, wobei der höchste Sah für ein Vermögen von über 20 Millionen Mark gilt Für nicht physische

Staatsmtnifter a.®. Sn- »ergt, uinign» des Reichstags und de« Preußischen Gan* In, 8iefa. 6«

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wieder steigt, ist heute Aufheiterung eingetreten. Morgen wird das heitere Wetter anyalten. Rörd- liche ßuftftrömungen werden uns starke Abkühlung und Rachtfrvste bringen.

Ein heftiges Herbst.gewitter mit starken Enlladungen ging Sonntag früh über Oberhessen nieder. Sin gewattiger Sturm begleitete es. Auch den langerfehii- ten Regen brachte das Gewitter, so daß die Bauern jetzt daran denken können, den Wei­zen zu säen. Das Korn, das stellenweise auS- geblieben ist, wird nun wohl auch aufgehen.

"Oberhessischer Kunst ver ein. Die neue Ausstellung hessischer Künstle, wurde am Samstagvvrmillag im Beisein deS Ver­treters der Künstlerschaft, Pros. Beyer, sowt» der Spitzen der Behörden mit einer kleinen Seiet eröffnet. Wir werden noch ausführlicher auf dies. Feier und die Ausstellung selbst zurückkommen.

" Jubiläum. Mo gen begeht Der Werb belfer Heinrich Berg, Schillerstraße 26, lein 53- jähriges Arbeitsiubiläum bei der Eisenbahn- Rebenwerkstätte Gießen.

Die Ortsgruppe Gießen bei

Bern, 22. Okt (WTB.) Amtliche Mit- teilung des Schweizerischen Bundes­rates. König Karl von Ungarn hat am Samstag dem 22. Oktober 1921 '3em Bundesrat christlich mitgeteilt, daß. wie ec behauptet, seine ungarischen Getreuen ihn unter Dar­legung schwerwiegendster Gründe seiner eidlichen Pflicht g mäß ausgefordert hätten, mit der Kö­nigin unverzüglich nach Ungarn zu kommen. Der König und die Königin haben am 20. Ok­tober gegen Mittag die Schweiz von Dübendorf aus in Begleitung von drei anderen Personen i m Flugzeug verlassen. Der Bundesrat stellt bei diesem Anlaß erneut fest, dah der König sich am 18. Mai in Hertenstein verpflichtet hat, sich jeder polllischen Tätigkeit zu enthalten und dem politischen Departement vor jeder beabsichtigten Abreise mindestens Drei Tage vorher Kenntnis zu geben. Am 5. Oktober 1921 hat der König >en Anlaß einer Ansprache benutzt, um durch einen besonderen Beauftragten nochmals erklären zu lassen, er erachte sich durch die am 18. Mai 1921 ihm in Hertenstein unterbreiteten und von ihm angenommenen Bedingungen immer noch rückhaltlos gebunden. Der Bundesrat sieht sich demnach zu seinem tiefen Bedauern zu der Fest- lellung gezwungen, daß Der König durch seine Handlungsweise daS gewährte Asyl miß­braucht und insbesondere sein Versprechen gebrochen hat. indem er Die Schweiz ohne ausbedungene Anzeige verlassen hat.

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Tageskalender für Wvnta.rh Astcria-Lichtspiele, ab heute bis ^"schließsich Mittwoch: .Le graub jeu , 4. T^tl: -Die Dergel tung", und .Artur Innhof".

Bahnhofstraße, ab heute bis ^"schließlich Don- nerstag- .Eine Schreckensnacht in ?tena aerie undMeisterbvxers Gluck und Ende .

" AuS Dem 81 a D11 b e a t_e r b u r e a d.

OBei der Katastrophe von Oppau jüngst Hal ge- ww mancher Theaterbesucher an bk vorherig» Aufführungen von Georg ge-

Dad'L in Dem Der Dichter mit geradezu propfa tilcbem Geiste ein ähnlich erschütterndes Un­glück Dargefldlt hat. Sm anberrf OBcrf Kaisers Die Koralle", hangt mit sein« GaS" 'aufs Innigste zusammen, ja bildet ge­wissermaßen die Voraussetzung von .Gas . Leider konnte DieKoralle" hier btSher nlcht g^gd)^ »erben, da für Der. Milliardär und seinen Doppel' ganger. Dem Sekretär, ganz besondere Indi' oiDuaCdäten erforderlich find 3ufällig Uw sich nun für nächsten Mittwoch ein Gastsptel D» Reuen Theaters" Frankfurt mitKoralle ermöglichen, und sei deshalb auf Da3 Rach-

unternefmei A ßenmi iste Graf Danffy teilte Den Vertretern der alliierten Hauptmächte mit, daß die ungarische Regierung in dem heute vor­mittag abgebaltonen Ministerrat beschiessen habe, daran sestzuhalten, daß Karl die Herrscherrechte in Ungarn derzeit nicht übernehmen könne und daher das Land unverzüglich verlassen müsse. Die ungarische Regierung traf zu diesem Zwecke alle Maßnahmen, tpbann wiederholte Danstv Den vorsprechenden Vertretern Rumäniens. Süd'la- wiens und der Tschechosiowakei diese Grllärungen.

Budapest, 22. Olt (Wolff.) Die hiesigen Gntentevertxeler unternehmen Einzel­schritte bei der Regierung gegen die Rückkehr des Exkaisers Karl, gegen die sie protestierten. Im Laufe des Tages wird Der ungarischen Re­gierung eine Kollektivnote mit einem analogen Protest überreicht.

Die Vorbereitung des Putsches.

Wien. 23. Okt. (Wolfs.) Die .Reue Fi'eie Presie" meldet: Die Exkönigin Zita mit Karl sind in Cebcnburg gelandet, wo alles für dl? Aufnahme bereit gewesen ist. woraus hervor­geht, daß der Putsch von langer Hand vor­bereitet war DasReue Wiener Abend­blatt" veröffentlicht Ocbenburger Mitteilungen, die in Gntentekreisen vorliegen. Darnach wurde Karl in Ocdenburg vom früheren Abgeordnelen- hauspräsidenten R a k 0 P s z k y empfangen, Den er sofort zum Ministerpräsidenten er­nannte. Der neuen Regierrmg sollen Apponyi,

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Personen beträgt der Steuersatz allgemein l1/« _________ _ _ vom Tausend. Dte Vorlage soll auch das Reichs- Ändrassh und der frühere Außenminister Gray , n 010 p f e r. soweit es nicht nach der Rovelle angehören. Die Abendblätter melden au- Oed en-1 vom Dezember 1920 beschleunigt zu entrichten ist.

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