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1816192 L Die heutigen Zustände

Sur

Zeit noch gesucht wird.

flnb.

2m

KurS Kurs Äur«

76,50

225,

237,50

182,50

1244,- 1250,-

Phönir-Bergb -Akt.. 1135, Bad. Anilin, u. Soda 497,

367,

394.

5,40

117.88 1284,-1260,

97,8)

23.8.

22. 8.

Schweizer Sronfen

ß.

100 Fr.

100 Ar

SU. =

weil führen, hier auf Ernzelheiten näher ein*

100 L.

100

100

19.8.

77,50

. Kr.

. Ar.

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- Sh

740,

445, 378.

1 100

e,- 14,60 1,12

22.8.

6,65

3,63

6,85

19.8. 7,- 3,62 7,40

99,- 5,70

100 5L =

100 W - =»

100 Ar. =

100 Ar. =

100 Fr.

180, 174.

473*

528, 755, 496,-

416, 1305,

500,- 411.- 370,- 335,- 509,75 263,- 690,- 362.-

69,25

629,50 505,-

524,84

742.- 467,-

388,50

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... StoLholm. ZBien.... London . . Paris . . .

Neuyork. .

........Fr. 125,43

. ......r 23^3

Züricher Devifeumarkt.

fph. Warburg. 22. Aug. Bei einem Lgudwirt der Umgebung be schlagnahmte das hiesige Finanzamt für runo 200 000 Mark Papier-, Silber- und Goldgelb.'

18X50 &8O 0.70 7.05 45-75 2L77 25^0 44.80

1.55

591.- 3.30 7.20

19.8.

77,50 73,40

76,50 67,80

176,50 323,- 266,25 237,-

195,50 173,50 178,-

172,75 613,- 482,- 500,- 721,- 440,- 370,-

höchster Farbwerke. Llektr. LL. B Schuckert-Werk«. . . Felten-Guilleaume. . Daimler.......

Bub.- Eisen».- Akt. . Adlerwerke 4*/° Hess.Staatsanl. , Elektron Griesheim.

6,36

15,50

1,18

Kirche und Schule,

rt Rlederdess Ingen, 22. Aug.

Wechsel aus Aollanü Deutschland Dien . ...... Prag ....... Pan»........

London . .

Italien.......

Brüssel Budapest Neumark Agram..... .

Bukarest

22.8.*)

77,50

183.25 6.65 0.675 6.85

45.- 21.66

24.70

44.60

1-475

592.- 3.25 7--

Kurs 22.8. 77,50 78.60 76,60 67,30 184,- 340,- 275,- 248,50 200,25 176,50 179,50

325,- 854,

260,- 264,

*) Die Abendbörse fällt biS 26. Aug. au«. Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

1.7.1t. 125,43

59,2) 88,8)

117,8) 88,8)

war und^nnr noch schwache Leb nvstzeicheu I stärkstem öinbcud tu glmchem Made für den tnm sich gab. Die Großmann behauptete, halte Laten, wie sie unschätzbare Dteuste erweist Den sie versucht, ihm 300 HL zu cnmx-ntxn. tDoumf er | Kunst gelehrten und Forschern sie fo r - - - -

tarb

500,-

405,- 359,- 325,-

495,- 257,75

656,- 33934

70,-

Kunst und Wissenschaft.

Ausstellung aller Wandmalereien auS hessischen Kirchen und Klöstern, st. Darmstadt. 22. Aug. Die Ausstellung aller Wandmalereien aus dem hessischen Dent- inalarchiv ^u Darmstadt, die dieser Tage im AuS* stellurgShaus aus der Künftlerfolvmc eröffned wurde, begegnete wert über die Grenzen Hessens dem lebhaftesten Znteresse der Kunstfreunde und Kun st gelehrten. Das hessische Denkmalarchiv bot f&t einer Reihe von Zähren antike Wandmale* reten in hessischen Kirchen und Klöstern, die der Zerstörung der Zett und Verwitterung anheim*

eineS umsichtigen Landwirtes auslegen Hecken. Raine und Ehausseegräben dürfen dabei nicht vergessen werden, weil meistens dort die Aus­gangs und DermehrungSstellen zu finden

fpd. Frankfurt a. 2L. 22. Aug. Seit länger als einem Jahr wird von der Ober* poftMreftion ein Scheckschwindler ge­sucht, der unter verschiedenen Sternen ope­rierte und die Post bereits um mehr als 26 000 Dark betrogen hat. Die Leipziger Kriminal­polizei stellte nun fest, bah der Betrüger mit dem Schreiner Erich Zettel aus Oelnitz iden- ttsch ist, dessen Schwager beim Leipziger Post­amt beschäftigt wird. Zettel meldete sich vor einigen Tagen nach Frankfurt ab und liest sich rtgleich einen Ausweis für das besetzte Ge­let ausstellen. Er mietete sich hier in der Gün- dervder Straste ein Zimmer und wurde hier am Sonntag morgen von Kriminalbeamten verhaftet. Er legte bereits ein umfassendes Geständnis ab, daß et gemeinsam mit seinem Schwager, dem Postbeamten Heinrich Thies, die grostenBetrügereien und Urkunden­fälschungen begangen hat.

ist jetzt aufgeklärt worden. 6in zur Zell in Wei­mar in Haft beftndllcher Kaufmann R ost und ein Schlosser Schumann haben den Diebstahl eingestanden. Sie haben die Bilder in der Nähe von Weimar an einer Stelle verborgen, die

n«, bie Großmann mit in seine Wohnung genom­men hatte, sich Hausbewohnern gegenüber über dic brutale Behandlung durch ®rc5mann beklagt. 3n der arxnfeltgen Behausung des Handelmannes fan­den sich nicht weniger 35 000 Mk. Es besteht der Verdacht, daß Karl Groh mann auch an der Ermordung der Frida Schubert und an an­deren AlLdchenmorden in bei Gegend deS Schlesi- chen Bahnhofes Schuld trägt

Fortschritt in der Flugtechnik.

London, 22 Aug (WTB.) Der .Star meldet, das) in dieser Woche in Farnborough der erste Versuch mit einem senkrecht in dieLuft teigenben Flugzeuge gemacht werden wird. Der Bau des Flugzeuges. daS eine Um­wälzung auf dem Gebiete des Flugwesens bedeu­ten soll, wurde unter grösster Geheimhaltung vor- geno mnien

g. Debra, 22. Aug. Auf dem hiesigen Hauptbahnhofe wurden gestern der Bahn­meister Becker von hier und der Eisenbahn­schaffner Schleifer aus dem benachbarten Dorfe Weiterode beim Aebersckreiten der Gleisanlagen von einem einfahrendcn Schnell­zug überfahren und getötet.

Essen a. R., 22. Aug. Auf der Schacht- anlage Helene der Gerverkschaft Vereinigte Helene und Amalie sind infolge eines Mnglüdg- falles bei der Sprengarbeit drei Mann ge­tötet worden, während neun weitere Bergleute Verbrennungen erlitten haben. Bei der amtlichen Untersuchung des llnglüä!-falles wurde festgestellt, daß er die Folge von überladenen Schüssen war, die zum Sprengen einer beschädigten und auf andere Weise nicht lösbaren Bremsscheibe eines Luftschachtes angelegt waren.

Weimar, 22. Aug. (WTB.) Der Dieb­stahl im LandeSmuseum in Weimar, wo­bei tu a. ein Rembrandtge stöhlen wurde,

erinnern in vieler Hinsicht an die nicht minder furchtbaren Folgen, die sich nach dem Zetdalter bei groben napoleonischen Kriege einstelllen. Ein schlagender Beweis dafür ist etn Flugblatt von 1616 mit Zeichnungen von Eruikshant, daS in einem Londoner Blatt wiedergegeben ist. Unter dem Titel »Allgemeine Klagen der Zell" werdest hier angeführt: .Verfall des Handels, Aot der Fabrikanten, Ungeheure Lasten der KriegSsteaern. Äiefengewinnste der ^stoischenhändler. die Schä­den des Umlaufens von Papiergeld. 500 000 Er­werbslose, die der Allgemeinheit zur Last liegen, das indirekte und brr tote Dorgehen der Steuer­einnehmer, Schwäche und Verschwend rngsiucht der Regierung »DaS waren die Früchte des Sieges von 1816", bemerkt dazu die Zeiting, »sind die von 1921 besser?"

Aus dem Amtsverkündigungsdlati.

Das AmtsverkündigungSdlatt Ar. 121 vom 22. August enthält: Heimschaffung der Kriegsgefangenen. Festsetzung der Orts- löhne. Maßnahmen zur Berülgung der Feld­mäuse. Biehseuchen. - Dienstnachrichten Feldbereintgung AeinhardShain.

Maßnahmen zur Bertilgung der Feldmäuse. Die nachstehende Aeutzerung deS LLmdwirtschaf^tammer-Dusschusses teilt das Kretsaml zur Kenntnis und entsprechender Beach­tung mll. Die Mäuseplage breitet sich in vielen Gemeinden deS Kreises von Tag zu Tag mehr aus. Namentlich in Kartoffeln- und Aüben- feldern lassen sich schon erhebliche Schäden sest- stellen. Da die Feldmaus, wo sie nun einmal miftrttt, sich auhervrdeutlich rasch vermehrt, dürs­ten Mabnahmen zur Bekämpfung dieses Aagers umgehend einzuleiten sein. Don Bekämpfungs- Mitteln haben sich in der Praxis bis jetzt gut bewährt: Difthafer oder -Weizen (Phosphor, -Strichnin), ^hyphusbazillenkulturen und PhoS- .phorlatwerge Da ersteres Mittel am wenigsten unter den WittcrungsVerhältnissen leidet, wirkt es auch meistens am sichersten, vorausgesetzt, das) die Körner noch frisch und gut durchpräpartert sind. Am besten sammelt die Gemeinde von den beteiligten Landwirten Korner, lässt sie von einem sachkundigen Apotheker unter Garantie vergiften und unter Aufsicht der Demeindeangest elften oder

Sonntag wurde hier eine Feier zur Erinnerung an daS 100jährige Zubiläum unseres Fried- Hof- gehalten. Unter dem Geläut der Kirchen- glocken zog die Gemeinde mit dem Pfarrer, Kirchenvorstand, Gemeinderat und der Schrr- rugenb auf den Friedhof, wo mll Grsang, Psalmengebet und einer Ansprache des 100. Ge­burtstages des Ortes der Toten gedacht wurde. 3n diesen 100 Zähren wurden 862 Beerdigun­gen hier gehalten. Interessant ist es, das) sich m den Kirchenbüchern keinerlei Aach richt über die Einweihung des Friedhofs stndet. Das) der Fried­hof 100 Zähre all ist und wer alS erster darauf beerdigt wurde, formte durch mündliche lieb er­lief crung unzweifelhaft festgestellt werden. DaS Derdienst, diese lieber lief erunq treu bewahrt zu haben, gebührt unserm allen Rechner Pein

Datum:

V!e Disch. ÄrieosanL 47e Dtsch Brisant 3W/O Dtsch Reichsanl.

4 ®/0 Preuß Konsole Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. h.- Lmerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Loch.Gußstahlwerk . V.-Luxemb. Bergw.. Delserrkirch. Berow. . harpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. .

mannes Karl Großmann in der Nähe deS Schlesischen Bahnhofes eindrangen, aus der Schreie und Hilferufe erklangen, fanden sie eine später als die Schneiderin Emma Boretzke > well fuyren, yin u.ui nuy«. wv

feftfl^fielltc Frauensperson vor, die wef ef felt| zugehen. Die Ausstellung ist fesselnd und von

peinlichst genau im Wege deS PauSverfahrens kopieren und genau nach dem derzeitigen Zustand des Originals kolorieren lassen. 3n einigen we­nigen Fällen allerdings wurde auch aus bau­lichen Gründen oder wo die Pflicht erwuchs, dem Zerfall Einhaft zu gebieten, zur Wiederherstellung und Ergänzung geschritten, nicht aber, ohne auch in diesen Fällen die Pausen und Kopien vorher herzustellen. Der Kunstforschung hat so das he, - fische Denkmalarchiv, an dessen Spitze z. Zt. Ge­heimrat Professor Walde steht, unschätzbare Dienste erwiesen. Der schwierigen, zeitraubenden, aber dankbaren Aufgabe des Kopierens und Pau- fens haben sich in erster Linie die Künstler H. Belte (Frankfurt), jetzt AieVer-Ramstadt, und O. ,K i e n z l e (Traisa) unterzogen, während Pro­fessor Dr. Kantzsch seinen wertvollen Rat zur Beifügung stellte. Die durchweg in Original- arötze hergestellt en Kopien füllen sämtliche groben Räume des Olbrichschen Kunsttempels in Darm­stadt. Sind es auch in der über groben Mehr­zahl keine Erzeugnisse berühmter Künstler, viel­mehr 'wah r schein sich (vielfach find die Maler nicht mehr festzustellen) meist Schöpfungen tnm hervor­ragenden Kunst Handwerkern, so tut das dem künst­lerischen und kunsthistorischen Wert dieser Ma­lereien keinerlei Abbruch. Sowell die Kfunst Spie­gel der Zett ist, waren die führenden Kunsthand­werler - nur um führende kann es sich handeln die in ihrem Wirken fest im Dvllsganzen wur­zelten, in erster Linie berufen, dem Willen und Können, dem Geiste ihrer Zeit durch die Sprache ihrer Kunst Ausdruck zu leihen. lind heute steht man staunend und Bewundernd vor der Kraft und Drohe dieses künstlerischen Ausdrucksvermögens, dieser souveränen Beherrschung legendärer Dar- sl c llu ng und des feinen Farben- und Formen- sinne«. Der könnte sich des überwältigenden Ein­drucks entziehen, den der wett überlebensgroße Ehristopherus aus dem Wormser Dom aus­übt, trotz Beschränkung auf ornamentale Aaum- süllung, mit Ausnahme vielleicht pes Gesichts, mit den bei aller Primitivität der Malerei unend­lichen tiefen, ausdrucksvollen Augen. Wie wunder­voll und vielseitig sind die Bvrslellungen alt- lestamentlicher Dorwürfe in Karmeliterkirche und Kloster Hirschhorn, der umfangreiche Pa'- sionszyklus in der ehemaligen Burgkapelle des SchfosfeS u. a. m. 3n fast all diesen Fr^ken bewundern wir heute die bet aller Selbstverständ­lichkeit und Natürlichkeit meisterhafte Raumaus- teilrmg trotz unendlicher Fülle der Darstellung, wie sie z. B- die Malereien aus der Kirche in Michelstadt, mehr noch die aus Fraurom- hach zeigen (Legende der hl. Heraklius', dann inhaltsreiche Darstellungen aus den W i m P f c - ner Kirchen, meist aus 141500 stammend, vor allem das wundervolle .Marienbild aus der Stadl- ftcche Auch die Kirchen'm AlSfeld, Büdingen, Hungen, Menstadt, Laudach, Ostheim lieferten au herordentlich instruktive und werwolle Bei­träge. bie hier vielfach erstmalig wetteren Kreisen zu Gesicht kommen. Heberreich sind auch die Schätze, bie aus den rheinhessischen Kirchen und Klöstern stammen. Da sind PaulusbUder, die viel- tächen Variationen aus der evangelischen Kirche in>Bl.denheim, Madonnen und Ehristopherus aas St Zohann (14. und 15. Zahrhundett), Marien­bilder- aus Zugenheim (Krets Binge--.'. aus Karmeliterkirche und Kloster in M a i n z, inhalts­reiche Darstellungen aus der alten Kirche in Schornsheim und vor allem Überreiche Schätze aus dem ehrwürdigen WormserDom aus dem 13.. 14. und 15. Zahchundert. Es würde zu

Landwirtschaft.

Ulrichstein 23. Aug. Während in bar llmgegenb infolge der Trockenhett wenig oder teilweise sogar überhaupt kein Grummet ge­macht wird, sind unsere Wiesen infolgt der wieder- .bvlten Regengüsse ganz einträglich gewesen. Auch oie O bst ernte ist nicht schlecht. Sogar die (Auhbäume, deren Blüte in den tiefer ge­legenen Gegenden früher eintritt und infolge der Matfröste dort vernichtet wurde, tragen im Durch­schnitt gut Besonders reich aber, tote seit langen Zähren nicht, war die Getreideernte, bie nunmehr yanz etngebrächt ist.

Handel.

Berlin, 22. August. Börfenstirn- rn u n g S b i l d. Die Derschlechterung der Markvaluta im Auslände hatte die Kauflust wiederum stark angeregt. Das Geschäft gestal­tete sich wegen der Ansammlung der Austtäge wie gewöhnlich an den Montagen außer­ordentlich umfangreich. Zn einzelnen Papie­ren deS Montanmarktes waren die Kurssteige­rungen außerordentlich bedeutend: so gewan­nen Mannesmann 65, Thale-Gisenhütte über 100, Lothringer 34, Hösch 75 Prozent. Bon Spezialwerlen waren Augsburg-Aürnberger Maschinen, Hirsch-Kupfer, Humbold-Maschi- nen, Köln-Aottweiler, vrenstein u. Koppel, Bheinmetall, Deutsche Kalt und Kaliwerke Aschersleben bevorzugt und bedeutend höher. Dalutaweite stiegen gleichfalls bettächtltch, so Neuguinea um 43, Otavi um ziemlich 100 und die anstelle von Deutsch-Uebersee getretenen Hispano-GlekttizttätSwerte gewannen sogar mehrere 100 Prozent. Bankaktien gewannen gleichfalls bemerkenswert, insbesondere Deutsche Dank und DiSkvnto-Kommanditan- teile. Der SchiffahrtSakttenmarkt blieb bei mäßigen Kursbesserungen vernachlässigt. An­lagewerte waren wenig verändert, aber fest. Devisenkurse durchweg bettächtltch steigend.

Frankfurt a. M., 22. Aug. Börsen- stimmungsbild Der heutige Börsenverkehr brachte gröbere Kaufaufträge, wodurch die Unter­nehmungslust sich wesentlich lebhafter gestaltete ©d)i starke Beachtung fand der Devisenmarkt, wo bie auslänbischen Wechselkurse wieder fliegen. Die Kursbewegung auf diesem Gebiete war schwan­kend Bei Beginn des Marktes lagen besonder« 3ndustriepapiere sehr fest. Unter den gesuch­testen Aktien sind u. a. Adler Kleher, Frankfurtev Maschinenfabrik Pokorny und Wittekind und Hirsch Kupfer zu erwähnen, die ansehnlich gesteigert wur­den. ' Bei lebhaftem Geschäft standen wieder Har­pener, Phönix Bergbau und Mannesmann mit wetteren Preissteigerungen im Dordergrund. Auch Deutsch-Luxemburger unb Oberbedarf hatten eine feste Haltung. Kali Westeregeln erzielten bei erster Notiz einen Gewinn von 50 Prozent. Bei reger Nachfrage waren Lahmeher zu erwähnen, ferner AEG. unb Bergmann anziehend Chemische Aktien setzten höher ein. Grobe Kaufaufträge lagen für Scheideanstalt Vor. Bankattien lagen fest Montanaktien erfuhren im weiteren Verlauf Kursor Höhungen von 15 bis 60 Prozent. Die Börse schloß sehr fest. PrivatdiSfont 3»/< Prozent.

Frankfurt a TL, 23. Augnst. Börsenkurse.

Frankfurt Berlin 1-Uhr- 1-Uhr- Schluß- Schlub-

vermischles.

Der GroßdampferDaye«-.

2k ü n ch e n, 22. Aug. (Wolff.) Ministerpräst- bent D. Kahr und Staatssekretär Dr. Sch weher reisten heute früh, einer Einladung zur Probefahrt deS DrvbdampferS .Bayern" folgend, nach Bremen ab.

eine Falschmünzergefellschaft.

Hamburg, 22. Aug. (Wolft.) Bei der Aus­gabe von falschen 50-Markscheinen in Neumünster wurde ein aus Kiel stammendes Ehepaar fesi- aenommen. Die Ermittlungen in Kiel führten zur Verhaftung einer auS sieben Personen be­stehenden Falschmünzergesellschast. die fallche Scheine in großer Menge herstellte. Außer groben Posten fallcher Scheine, wurden 42 000 Mk. bares Geld beschlagnahmt. Die Berhafteten sind geständig.

Maskierte Räuber.

Plauen i. Dgtl., 22. Aug. (WTB.) Zn der Nacht zum Sonntag wurde auf der Straße Plauen Reichenbach ein Automobil, worin zwei Schweden, darunter ein Mitglied des schwedischen Ausschusses für deutsche Kin­derhilfe sahen, von drei maskierten Räubern durch mehrere Revolverschüsse zum Halten gebracht. Die Räuber nahmen den 3nsassen 1500 Mk ab. Der Führer des Auto­mobils wurde durch Schüsse in den Fuß schwer verletzt. Die Räuber lind entkommen.

Eine Großstadttragodie.

B e r l i n, 22. 2Iug. (Wolff.) Als gestern abend Polizeibeamtc in die Wohnung des Handels-

Datum:

19.

9^97

9,93

1428,55 1431,35 1496,051499,-

1096,40 1098,60 1113,85 114^15

102,80 10^10

22,87 22,93

129,15

371,40

325,85

89,34

686.70

22. StHguft

52747,25 2752,76

10,13 10,17

101,33 101^0

22,07 22,13

5d)»ei|.....

Spanien . . . . Wien (altes). .

Dentsch-Oesterr.

Prag Budapest. . . .

Bulgarien . . . flonftantinopel.

helstngforO

Italien . .

London. .

rlmsterdam. Notterd. 2614,65______

Brtnel.lntmqxn . 6X9,35 640,65 676,80 678,20 Thristiania...... 1098,90 1101,101182,80 1185^0

Ropenbagee 1378,60 1381,40 1478,60 1481,50 StoLhol» 1796,201801,801918,05 1921,95

124,05 124,35 128,85 383,99 364,40 367,60 308,65 309,35 325.15 86,41 86,59 89,16 65vK) 656,70 686.30

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Aug. Amtlicher Bericht Bet reichlichem Auftrieb war das Ge­schäft in allen Viehgattungen anfangs rege, später langsam. SS Der blieb etwa« Ucberftanb Die Grotzviehprcisc zogen leicht an. Die Schwcine- preife find auffallend in die Höhe gelanget. Aufgctrteben waren 2189 Stück Grvbvied (38 aui der Slowakei): davon 331 Ochftn. 162 Bullen. 1696 Färsen unb Kühe: ferner 271 Kälber, 125 Hammel Ii. 1098 Schweine. An Preisen wurden an­gelegt per Zentner Lebendgewicht für Ochfen 450750 Mark, für Bullen 400650 Man, für Färsen und Kühe 200725 Mart, ferner für Käl­ber 500- 825 Mark, für Hämmel 350-500 Blark, für Schweine unter 80 Kllogr. Lebendgewicht 1100- 1400 Mark, 80 biS 150 Kilogramm 1450 bi- ,1600 Mk, Fettschweine (über 150 Kilogramm) 1300 1525 Mark, Sauen und Gder 12001350 Mark. Die Marktpreise liegen um so viel über den Siallpreisen, alS sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und' Händlergewinn In sich schließen.

Frankfurt, 22 Aug. Getreide­markt. Das Geschäft war ruhig, doch hielt festere Stimmung in den meisten Artikeln an. Die unsichere Haltung der ausländischen Zah­lungsmittel gab Anlah zur schwächeren [leib' denz für Weizen. Roggen und MaiS haben, sich nur wenig verändert. Für Speiseerbseu zeigt sich Nachsragc zu festen Preisen. Futter-» mittel waren begehrt, wobei Futtererbsen, Pe- lufchken und Wicken bevorzugt blieben, Kleie hat sich nicht viel geändert. Reis blecht weiter fest. Saatartikel finden )u Höheren grei­fen Aufnahme. Die ErnteauSftchten, besonders auf den Wiesen, haben sich durch die Rieder-, schlage in letzter Zeit gebessert. Auch für bie Winterkartofseln ist der Regen frühzeitig ge­nug gekommen. Heu ist zu ermäßigten Preise« zu haben Stroh wenig verändert.

(fln einem Teil der Auflage wiederholt )

Eine polnische Funkstation.

London, 21. Aug. (WTB.) Gtne Renier» Meldung auS Neuhvrk bestätigt, daß die p v l - niiche Regierung mtt der Radio Eorpora- tion vf America einen Vertrag betreffend den Bau einer Funkstation in Warschau abge­schlossen hat, dic direkte Verbindung mtt Rocky Point (Lvng ZSland) haben soll, eigentümertn der Station wird die polnische Regierung fein

Mustava Kemal als Diktator.

London, 22. Aug. (WTB.) Aus Angora wird gemeldet, das) eine der ersten Handlungen Mustava Kemal PaschaS nach ferner Er­nennung zum Oberbefehlshaber der nationalen Streitkräfte etn Dekret war, wodurch die Ra- tionalverfammlung aufgelöst wird

Bolschewisten und Türken.

London, 22. Aug. (WTB.) Einer Reutek- meldung auS Konftentinopel zufolge wird von gut unterrichteter Seite gemeldet, dav die Bol- , chewist en zwei Torpedoboo tSzer- störer nach Trapezunt gesandt haben und daß diese Schiffe von fetzt ab unter türkische, Flagge fahren werden

Eine Stinnes-Legende.

Paris. 22 2lug. (WTB.) Der .Eclair" er­hielt eine Nachricht aus der Schweiz, nach welcher Hugo Stinne« soeben daS aröhte Zei- tungsunternedmen in Zurich erwor­ben habe, über dessen BeröffentsichimgLn er ein, perl onlichc Kontrolle auszuüben gedenke

Der Brotpreis tu Paris.

Paris, 22. Aug. (WB.) Wie die Blätter Mitteilen, ist der Preis für etn Kilogramm (Brot von heute an In Paris auf 1,10 Frc« (bisher 1,20 Frc«.) herabgesetzt worden

Deutscher Handwerbertaq in Magdeburg.

Magdeburg 21. Aug. (DB.) 3m reich dekorierten und sahnengeschmückten Magdeburg begann heute unter überaus reger Teilnahme der ganzen Bevölkerung der 2. m Itte ldeutf che Handwerkertag. 3m überfüllten ZlrkuS sprachen die Führer der mitteldeutschen Hand- toenerbetoegung über bie Rotwendigkeit des Zu­sammenschlusses des deutschen Handwerks. Der Festzug. der schönste, den Magdeburg seit Zahr» zehnten gesehen, gestaltete sich zu einer impo­santen Kundgebung des deutschen Haridwerks Hunderttausende von Zuschauern hielten die Hauprüraßen besetzt. An dem Zuge nahmen etwa 20 000 Personen aus ganz Mfttelbeurschland teil. Die Innungen, dte teilweise in altertümllchen Trachten erschtenen waren, hatten 50 Festwagen gestellt.

verirbwentzamg durch Gebrauch von uuent fettrtem. ans Küchen- oder Metzaerknocheu der gestelltem Knochenmebl. 9153^

6» kann nicht oft genug davor gewarnt werden, unentketteteS Snochenmebl wie solche» von Knochen '"tarnPferden direkt an die Landwirte abgegeben wird, zu benutzen. ES dauert Jahre, ehe daS 3eti tm Boden verseift unb bet Nährgebalt deS Knochen- meblS zur Enfalmug kommt- Rur rüdBäubiae Landwirte verwenden nnentfetteteS Snochenmedl. Verlang. Sie ausdrücklich eutfetteteS 5rnocheawebl.

W F« amtertffe bet vielen Bruchteil»enden sei an dteser Stelle noch mal ganz besond. aus daS Inserat des H. Pb. Steuer Sohu tn heut. Rr. htngewtesen.