Ausgabe 
23.6.1921
 
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Ausbau ber Yxx^mhaia

fcflKtmno

Totem:

3

167,75

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306,75 300,50

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Tetiun:

352,40

70,62

Züricher Demieumarkt.

22.6. 23.6. feftofftHh. mb ber Buchhalter Ma- Laben am,

Schweizer Franken I Br?-'.<ru, Qaunnmni Qarl rxm Spiegel und ber In-

Wechsel «rf:

= 552

Alge der Beanrren. was, Großherzogs, mal 1 »war erwartende Rrickssteu-r'. > aber vry ächltch tut Gefahr rur bet Bettww des

9.475

5.30

bni Nimm

Bezeichnung

100

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265,05

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196.75 8.425 1.15 8.15

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205,-

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21.6. T7>0 77Z0 78^5 70,28

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2?.- 335, 298,75

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518,-

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297,-

gabm und der imgünf gen vielleicht noch durch die M

djfefifdpi Sdbdfi der G rn Kdejllschr mit der Curicb a

Devtschlontz Wien . . . Prag . .. Paris . . London . e Dtafiex . Brüfid . .

3«rtch . . . Amsterdam Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien.... London . . Paris . . . TleuQorh. .

73.- 306,50

100 Fr. ---

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227,- 182,71 167,- 170,- 149^4 467,28 324,10 349,- 516^0 292,- 264,- 741,- 627.-

Franüfvrt <l M., 23 Fxm. Berliner Devisenmarkt.

zei verhaftete in der Aujseh, m nn s era ffäre weite»

der Stadt Beuchen, der bi#brr

Emtrachtstzütlc sühne amtlich die

Zgeda (Eintracht) erhält

tjdar werden ander txt5 örTMnrgm für den obrr* betncbm bit gleich inv fcbaftftanb letzten Endes ckivtzurrg stehen Die Nr-

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8,60

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(Christian:a . . . Kopenhagen . . Stockholm . . . ^elfeigfor». . . 3teRen .....

London .....

PeayorK .... Pan»......

Schweiz. . . . Spanien . . . Dien (altes). . Deutsch-Oost-rr. Prag......

Budapest . . Sulgcri« . . . Aonftoutinopel

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flbatb- TchKrh-S<tzluG>

567,40 568,60 566,40

1180/101183,20 1193,80 1196/20

926,55 928,45 939/35 940,95

TaMm: L7.lt. . . . Fr 125,10

196.25 8J5

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47.55 22.22 29.45 47.25

2.35 592.-

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Brügel.Antwerpen . 560,40 561,60 562,40 563,60

1007,95 1010,05 1006,45 1008,55 1158,80 1201,201197,80 1200,21) 1557,40 1560,601570,90 1574,10

107,85 108,15 105,85 106,15 353,60 354,- 351,60 -----

262,32 262,92 264,45

69,55 69,69 70,62

Geld Dries Geld Bries

T_.- 21. Juni. 22. Juni.

Bott erd. 2317,65 2322,35 2338,65 2343,35

den RkickZSlag, an bei Preufeschen Landtag *jiT» an den deutschen Bevollmächtigten in Oppeln einen Lilferu ' arridMrt, worin die Herr,checken Zu­stande geschildert werden. Zum Schtuse trini es: Mit allerschwerster Besorgnis sient die BevAe Tmmg der nSditen 3unmft entgegen, denn m« fühlt sich unter den olxiualtmbet Urnftanben, bett» Besserung noch nicht abzusehen ist, öligemern als vogelfrei.

Aus der italimischeu Kammer.

Rom, 22 Ium (BTB ) Sdesmri. In brr Kammer debattr über die Antwort auf die Thronrede protestierte Mussolini gegen die deutschen Agitatoren im Trentino und er- flärtc Italien ist auf dem Brenner unb wird dort bleiben. unterbrach ihn.

errrabiflcw. 2er General bewv4 xuCäp4 Bernün? - ei-5 für bu Lagen und versicherte, ba% er mit Schürie alle T jioinmnbriflfciten

Kragen la* Tie Gerichte barten die Weftung, vifnfl zu inirilei; LIlitätvalirr.->Lr«riÜei seren <h wiiditnJrm llnrrcn f anecrattn, um möglichst zu vechüreri Rack der Art, axe (ane 6rflänmgei gehalten itnb, haben wir keinen dast der General Tegmittc für ferne Per-

Frankfurt a. M, 2*2. 3um Börsen- fttmmntig^bilb. Am .'Jcjitimmarft f tstfen MmrneHmwrn ihre Steigerung fort _ Chemisckv <Bertr, mtt Ausnahme von Scheidemntalt, la^m tcnirieafTit) schwach Bad Anilin itxrom m. 30 Prozent niebnqer, ©benefber ^utxn, Forrnverk.

büfefrn .'> Pvo^en ein Elektropamere teil­weise ieftrr Am EncheitsmarV der 3ttbu|trie- cfhr.i iror bre Tenbem unrrgrimäfon SiemenS- Gla-> Lnifcten 19 2 'Prozent ein Nw'cht lNntzner bei reger Nachfrage 20 Prte»mt geftertyrt Bang Wanst u Frevtaa büßten gegen ihre letzte Nittz 19 em. Im ireien Berkckr M) txHjmnnn 341, gegen Schlun 338.. Ter Schluß ge-

fitb tuhiq bei betxrnxeter Tendenz

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark hnrtben

tut, nxi3 in feinen Xtdfttn stehr, um in dieser Höns?ch» den berechtigten Wünsclten der Bevöl­kerung «itgegcnzu kommen. Es ist selbstverständlich, datz wir früher, fo auch in Zukunst die zustän big« Behörden jeben eüt|rlrcn Fall, üi bem einem Bewohner des besetzten Gebiets durch brr BesaMmaStruwen ein Schaden zugesügt wird, ge- r.anrHm4 untersuchen und aufklaren Sowm sich dabei <uie nad) unserer Rschtsa ii assun^i begrün­dete straf rechtliche ober zivil recht li<i>e Berschuld.1 ig emes Angehörigen der BeiaMmg ergibt, rwrö.n i»ir ntrfX unterlassen, bet der iinanbtgen «Stelle "^rwochrung rinstlegcn unb Genugtuung zu wr- bere Wen-n auch nicht verkannt werden soll, dost tnr Selwldigen, welche ermittelt werden kannten, zumeist nicht unerheblich bestrast wordei iind, so mutz es bxb als eine gnmsame tzärte erscheinen, nente den unschuldigen und oft schwer belroftencn OVlo» gegenüber die besetzende Mackt fast in ollen Fällen die tzaftpfliche für ihre Angehörigen obtehnt «aber durch kleine Geldsummen adgelten will. ®rr haben die Reich-regierung bet allen sch»«en Fällen ersucht, van der französischen Re­gierung em angemessenes Ssthncgeld zu fordern

alles das, was bereits an Ovvositions- und Ad- irtebcartiEi-tn in ter rechtsstehenden Bresse rcr- breitet wird, hat keine berechtigte Unterlag und kann nur ' berrmn hinauSlaufen, das storer- programm der Regierung zu diskreditieren und das Volk zu beunruhigen bevor es bekannt ist. Der Rcick>skanzler hat keinen Anla« zur Annahme gegeben, dost er phantastische Plane ecke' hebenf- idw Erveri mente aiii steuerlichem iWbicl-.' vor vlge. Aoh! aber vertritt er den Standpunkt der ausgleichenden Csterechtchleu hinsichtlich dr Be­lastung des Besitzes gegenüber der Belastung te? Massenverbrauchs. Von Landes wegen haben wi, diesen Reickisproj«7kten gegerrüber in» eine Interesse, dpst die Steuerhoheit der Länder und «temetnoen nicht noch mehr eingeschränkt wird. Bor allem -müssen die ErtragSsteiiern Grund imo Gewerbesteuer^ von dem Reiche unange- taste t bleiben, lieber iltee Äusgesbaltuno mnp eine Verständigung unter den ßänbrrn er.nest wer den. Im weiteren tumb für die (^cmemben emr gröBerc Bewegungssrechrit verlangt werden Und niclst zuletzt nMscn sich bie Länder geqe< Auferlegung neuer L asten an* dem Wen­der Reick^gesetzgevmig verwahren.

Tas aöe? stick schwere r*!if-tabfn, die oh-re schwere Kämpfe nickt yu Vten sind. Dieic werden verschärft binxh di? Rülkwnkmig her. Steuer- pcüilÄ auf die Lebenshaltmig und auf *bic Din sctUift des deut'ckcn Volkes Ter Äämor der Inter- essen wird sät immer werden. Icke blasse her B?- nöITcnmn wird versuchen, dir Laste: auf bie an­deren abwehieben Tic von Lohn mck Gehalt Abhängigen weckm durch neue Lohn- und Gestalt. fämpfe fick M entlasten -nckcn. (nn »eitere» Bersi nken des kleinen Rentner« wird unausbleiblich sein .'lngesichts dieser rnxri tiqen An Lockerungen beLo mNrt das Bort Vater lantÄiebe entai neuen Inhalt. Die blost auf Gefübi geanmbete Vaterlandsliebe reicht nickt- Vater- ländisch wird mir der fern, bet O»er brmat. Das gesamte Volk muß es fein, sonst gdäigt der Dieder aufbau nicht

Aüg. Zkaul (Soz.) Ich bin von meiner Irak tu)n Iwuftraqt, zu erklären, dast wir uns treuen, daß bie .hessische R-gieomg sich einmittig hinter bi: Reichsregicrung gestellt Hat, unb da» nnr von dieser Regterung erwarten, baß sie alles tut. um der ReichKregfennig die Durchführung des Ultima- rums zu ermöglichen. Steifen wick durch die sank- lionen unb durch das Ultimatum schwerer als em anderes Land betroffen. Dir »ordern, da st ebenso wie wir ehrlich befltebt find, das lUtimatum zu er­füllen, btt G^mseite itef. ehrlich an dte Bestim- : mungen HAt Dir foibcm die ioferliie %ifbet*mg

genrng feilte mit Vaffenobgade an txe Bevällt- umg tehr vorsichtig und iÄtü'fbcl'tnb fein. Auch aut br Schutz volizei möch-.- ich das Augen­merk der Legierung ruhten, brr Offtzierr als Be­amte ongeböven. die iidrr md>: geeignet sind, al# vtorr «ck Be nützer der 0 oul^iraru'chen Re- gfernng aut^tm-n Aehnl.ch ist e> uu Beamten- toqxT, der nnbedingt stärker hmohratirrt wecken mutz. Zur Berfen des Präsidenten Tx. Strecker hoben wir das grötzte Bertrauen )t»twendig ist

eine Reviüon der Lehr- mtb Lesebücher in den Gdmlen Die arurorbantn 3ugmbfeirm am 24 Juni febernnr zu patriehfdrii Feiern nach Art der .ckrifere^burtStags-, Ludwizstage nick Sedan- feiern zu werden Dagegen müssen wir protestieren. Tie Landesschuldcköcke mutz einen tinfhiB auf die umcTc Verwaltung der yodjidnikn erhalten Tie Lebrtätrgkeit freilich mutz svci bleiben. Tinge aber, wie f» sich <m der Universität Gie­ßen Leiber ereignet haben, bte aiitifern irischen Treibereien ujro. muffen unbckmgt unterdrückt unb vermieden werven aus disziplinärem Dege. (Bei­fall links l Die Angriffe der Reästsparteien gegen eniehte Reg:ermigsmtt.stfeder richten sich indirekt gegen die Stoalrtion. Es ist aber doch interessant, zu sehen, batz die >voalitivn durch die ganze schwere Zeit hindurch gehalten bot Abgeordneter Dr Osann: Weil Ste fcuu Rcuwahleii genehmigt haben! Gvotze Heiterkeit Sehr richtig! Vor Reuwoblen haben wir keine Angst, idi glaube aber, daß Sie yir Rechten sich dock ver rechnen wecken. Zur Frage der eventuellen E r Weiterung der Koalition in Hessen durchdie Deutsche Bvlkspartei ist meine persönliche Ansicht, daß rch eigentlich nichts d a gegen ein zuwenden hätte. Wenn wir aber das Auftreten des Aüg. Dingeldev betrachten unb seine grundsätzliche Stellungnahme zu dieser .Koali­tion Entferrmng ber fezmckemokratischen Agita­toren aus ihren Aeintern ufr») und die Ansichten des W>g. Ofemi kennen, weiß man, baß diese Partei ihren etomni monaränstischen Zweck verfolgen wird. Da ist ein Zusammengehen mit diesen Herren natürlich ausgeschlossen. Gr befpridu im iDcitcrcn Sten erfragen unb fordert dann dringend die Re­form der VerwalKmgsgesetze, ferner die Bereini- <nmq der Gendarmerie mit der Polizei, crfybi Be denlen ge^m die Vermehrung der Sdnttzpoliiei, fer- bert Freiheit icbc-? religiösen Bekenntmists, Er-, (ntbicrunq bv^ i'lustritts aus der Ztircke, Vertretung der Arhstterschan in der Mutter- unb Sangling>5- pflcge, Ausbau der Kteie<rSinvalidenfursorge, Be- st-itigung der Kriegsgefellschasten, Vorlage des LatckwirtschastSkammergefktzeS u.a. m. Bravo' links.) _

9iäd)ftc Sitzung Donner#tag 91Uhr. Schluß 1V< Uhr.

<teio«t: 22. A

Tfeaelfrei.

Breslau, 21 &mi WB » Tic

Katt 0 witz har an den RegrenmgSdrä'fdentar in

Oppeln, an das Auckvärtige Amt in Berlin, an

maßstab mit der Vergangenheit leicht gegeben sein. Die Inlands Valuta kann nun durchschnittlich mit 10 Bfenigini für die Mark angenommen werden. Das bebrütet für den Etat 1921 einen Bedarf von 47 Millionen gegen 70 bis 80 Millionen vor dem Kriege. Alfe rrirt'chaftet der Staat beute erheblich Inlliaer als im Jahre 1913, trotz Vermehrung in­ner Ailfgoden und der Zahl feiner Beamten. Die 11 rache ritt diese bilTigc Wirtschaft liegt bann, datz die Beamtemckaft durck'cknitklick -/» k»es Wertes ilires Vorkriegseinkommens erhält imb bau bte sack- li^en Ausgaben, namentlich rür BanuMerHaltung, fstnstlick b fdJtnnft wecken. Trotz der gewaltiger Au-^iabestri.7erllrig konnte der Fehlbetrag au 45 MiNionen gleich 10 Prozent de^^Bedarfs be­schränkt werden. Trotzdem ist diese Be'teruna gooen 1920 nur eit« scheinbare. Der Feblbetrag von 1920 brauchte nickt sehr ernst genommen ;u werden. Für 1921 ist er ernst, nachdem der Reichseinkom­men stc u e r-Ta ri t herabgesetzt worden ist. Das bednttet für das Land und bte Gemeinden einen Ausfall von mehr als 100 MtNtonen. Immerhin glaubt man mit dem Eingänge der vor ber Aendeeung des Ein komm en steuergeseyes bereits gedruckten Summen rechnen zu können, dagegen nickt mehr aut einen weiteren Uebertckuß zur Au^ gleickung des Fehlbetrags, Eine liebernahme des Fel>lbetmgs aut Anleihen darf sich für tne erolge nicht wiederholen, höhere Ausgaben niuften ret> mieten wecken. Das wick schwer sein, angeftchts der geringen Veranschlagung der sachlichen Aus-

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) DtUtschlandoFlotte".

London, 22. Juni. >WB > TerPall Maü Gazette aick (fstobe" rntolge eiit,chied bte britische Regierung nach llntersuchung ber 5ad)Iage, datz temcrki Veranlassung vorliege, in Berlin wegen des geplanten Baue» eines le tditc» deutschen Kreuzers Ernshrrick zu erheben.

Äürfantn tauft um

Breslau, 22 Iunt fSB® j Wte dasAchb» ubr-Abendblatt' aus 9feufim meldet, veröftent» licht bteOfeytn Ludowa' am 16. Ium riw Verordnung storfantys, wonach der Teil

handel

Berlin. 22. Juni. Börsenstimmungs bild An der Börse zeigte sich anfangs Bornnegen der Roalisationsneigunq. die iebod) bei rorijd'tmenf Angckot nur im allgemeinem Kursnachläsic vc* wirkte. Außerordentlich fest waren von Anfang an Phöniraktim, die aut das in Aussicht stehende Hofe Bezimsrecht 11 Proz höbet einsetzten und bann sprunghaft noch weitere 23 Proz. gewamien. Auch Mannesmann iparen stark begehrt und Iliegen glerchfells um 12 Pro, Anglo Guano lftten et hchlick unter Realisierungen, besserten sich aber im Verlaufe etwas. Am Schiffahrtsaktienma rkt mter enterte man sich vornehmlich für Nordd«itsckv Ülo^aktfen, die 2»! Proz gewanneii 2lllq^htick machte sich im allgemeinen eine Befeftiguim trmer! bar, angebluii im Zusammenhang mit einer Be­seitigung des Devisenmarktes. FartRvette toucken lebhaft gebandelt zu schwankenden Kursen. Nur Bat'ischc Anilin ettanaten namhafte Besserungen. Von Spezial werten waren Hitsch-.stNP'er 13 Proz. hoher, \1b4enwrtr bützten 15 Proz. ein. Der An­lagemarkt bewahrte feste Haltung, ^euttcke An- leihen nxrrnr teilweise um .'Neuugketten g^bcflrrt. Am Einvitsmarkte war auch heute starke Kauflust de>> Pudiikums bemerkbar.

Standrecht in Irland.

London, 22 Joni. "MB - Im .Unter­bau ft erklärte der «teiegsmrnister, datz eine g t ö - tzerc Anzahl »ataillone nort> Ittand ab- gegangen feien Andere würden felgeitffile teer» sügbaren Truppen würt-en ;jr ^^Eerstütznng der [ernt' abg»g2ngenen nach Irland verladen iuci6tiL Tic Ausoetm-.mg des SlandrachtS am wettete Bezirke fl*e noch bevor

(5in Rauchverbot für Frauen in Amerika?

London, 22 Juni. ^VTB - EinetTimeL- Melduno m,s 'Jleuoorf zufelge wurde im amen laniichcn stepräfentantenhause eine Bill einge- bradjt, wonach d-m Fran e n das Rancken br 3-traie von Dollar verboten Mck. Im Wieder- [»lmigsfalle betragt bte 2tt-afe 25 Dollar für ede gerauchte Zigarette. Wenn eme Ftau m einem öffentlidrn Lokale raucht, erleidet b.*r Besitzet die gleiche Strafe

Von der Frankfurter Falschgeldfadrik.

spb. Frankfurt a.' M., 22. Juni. Die Polt«

erschreckend, da bte Eiimahmcn aus der Ein- fom'mnrteuer sehr vvrftchtrg eingestellt waren und in erheblich höherem Betrag erwartet wecken kennten.

Im Budget 1921 zeigt sick eine weitere Angleichung der Inlandsvalltt a an die Auslands- Valuta, seitdem die Zwangswirtschaft in der £xtupt sacke auf gehoben ist Der Bedarf des Jahres 1920 steigt tat 270 Mttlroneti auf 470 Millionen in 1921. Damit bunte ein fibm'irf'tlitter Bergleicki-s-

mehr gestört. Der Südtiroler Abgeordnete, Walther Boren) erklärte namens seiner FraktionSgenou'en, bie Deutschen Südtirol» würben Teilten Irvedenti-mus treiben, fick aber nn das italienische Volk wenden, wenn es hören wolle Der Abyeordnete verlas daraus eine Erklärung, worin gegen bte von bei Friedenskonferenz veratüatzte Zer- teitzung Tirols Protest erhoben und das Recht ber Selb stdestim mung ver­langt wird. Der .1bgeordnete wurde nicht unterbrochen Seine Ausführungen begeg­neten lebhaftem Interesse

unter benen die Bevölkerv.rg leidet, wir lockern bte Zurückzfehmig aller Truppen aus bem Rubrgebikt. Wenn nnr das ungeteilte Verbleiben Obef chlfenms bei Deutschland sordern, fo ist das für uns nickt Nationalismus in dem Smne, wie wir ihn be­kämpfen muffen. Dir sind der Ansicht, daß die Tätigkeit der Deutschen VoMpartei unb bes Abg. Dorsck von der Sanftheit Bolksoartei gegen ein jein« Mitglieder unserer Steotennu Gefehren ber gen, wie sie in Bauern die leftigcn 3uftinbe h?r aufbefdrooren. In letzter Zeit.war m Darm,tobt durch eine gewisse mmumfxutidx tteroeguna die Piston des ehentoligeu Gvoßhetrogs derart ,n den Kocketorund gerückt daß ick den Tag kommen 'che, n?o es für uns staatliche und ixnalanoiicbc Not­wendigkeit werden dürste, daß wir von ber Re- atenoig verborgen müßten, bie Person des weil sie »war imrr?m>tlL:g,

ReyteMg seiner berechtigten Ye'dwwrben, wenn fie mrr erst zu ihrer $tant±Tti5 gelangt sind, mit aL'rm Nachdruck annimml Dasselbe gilt von der flazb$rrgtcamg.

Drästdcnt Adelnng kommt bann auf bas Grubenunglück in Derne

zu sprechen rbte Abgeordneten ertycbrn sich von den Sitzen . Bci dem Unglück haben h2 Arbeiter, die in der vordersten Linie känrpftcn. ilyr Leben ge lasten, etwa die gleiche Anzahl sei schwer verletzt. Wir strltz-.i erschüttert vor dreien Opfern auf bem 64<arfjtfdtt* der Arbeit. Ick nehme Ihre Zu- fttuümtoiq. die Sie durch Erheben von Ihren Sitzen Mm Au-druck brachten, an, daß ick im Namen des Danses den S?üürrbltrbaten der -Opfer i>n Ärbeit tiefstes Beileid anssprechr.

Daraus wick in die Generaldebatte zum Staatsvoranschlag 192 t angctretei.

FLnan!zniinister Henrich

Ivsst, daß die sachliche Beratwig des Budgets nicht dadurch -zu kurz fcrrrtme, daß die Dahlen bevor- stehen. Er gäbt sur Einleitung für die Beraturvi eine allgemeine Uebeesicht über bie Fi" nantzl age: Der Voranschlag 1919 stand noch im wesenKchen im Brame der allen Goitchoährimg. Das gerat sich in dem Otecmttbedarf bes Jahres 1919, der nach dem Voranschlag 96 Mttlmnen be­trug, gegen 7080 MAlionen aus der Bvrkrieg * 3dt Älleckings waren alsbald verschiedene Nach­träge nötig. Ebenso wuchsen die anschrglich oeanrrn Teuerungszulagen mtin^ rascher zu löheven Bc> krägen an: cklles dos erschwerte die Ueberficht über die Finwi^m. Trotzdem war der ?ldsclllliß günstig. Der rechnungsmäßige Urbcrfehufe beträgt 3/; 9Jtü>- liontti, durch dm ber Restesd>ck ans 16^3 Millionen an wächst- Allerdings wurde in 1919 eine besondere ^ttckomnrensteuer in Höhe von ll1/.- Millionen zur Techmg d-s Fehlbedarfs bei der Eisenbahn er- loben. Dieser Betrag und dxm o 9 Millirmen 9)latT Ausgicken für Besckaffungsbeihilfen wertem hont Reiche ersetzt. Er ist zimächst als kapitalisierte Fockermig verrechnet unb würbe, wenn dar ein- gezahlt, den Heberschuß des Iatwes 1919 von .V/, Millionen Mark auf 28 Millionen erhöhen den Rrstest-ock auf nahezu 40 Millionen.

In dem an schlag für 192t) nähern sich die Zistern schon mehr ihrem wirklichen Wert. Der iaufetckc Iahresbebarf erhöhte sich auf 266 Mill. 1 darunter 78 Mill fernen für bie Befeldungsrcko- fion). Endergcknis noch Beratung des Budgets 55 MLllfe'nen Fehlbetrag, wvtwn 10 Millionen aus dem Restefexk, der Rest aus Anleihen gedeckt werden fell. Dolzn komttten weitere Lasten durch Uebernahme ber Klosteil der VÄksschulen und der Polizei mit nahezu 50 Millionen, die mir mit 30 Millionen <ms ber staatlichen Grund und Ge- werbcsteuei ersetzt werden. Mo ein Gesarnttehl-- betrag hon 75 Million« nahezu 30 Pn>z. des stfesanttbedaris. Tnotzbew ist dieser Fehlbetrag nicht

ber HolziQtfevierxng würde im laufenden Jahre ein Mehr von 20 her 30 Mttlvnrn erbracht Haden. Die Beitrüge und ilfebührring sind längst nutzt uv Berhälmis pnn gruxtenrm Geldwert erhöhe. Da# Sill für Stempel, Pflegrkosten, Schulgeld ufro. Ans diesem Gebiete bleibt in Zukunft manches nach zuholen.

Man verlangt Sparfamtert. Die Regierung versull>r's. Der FinarzMinister mciti iebod) keine Unterstützung, auch nicht beim Parbnoent Statt ber früher üblichen Abstriche Erhöhung der SnS gaben. Die Beratung der BesoldungSockuung endete mtt einet Mehrausgabe ovn 2 MrUionen Alle stellen An ior de rangen an dm Staatssäckel, niemand ist bereit, ihn zu füllen 5o lieht ber Finanz Minister meist allein, bestürmt und an gefeindet von allen Seiten, oon niemand imterftup:, mim mcht vom Parlament, eine Erfahrung, Du* sich so zienilick' in ollen Ländern uheivrhült. Auf <-ie Dauer ift das nickst zu halten Bei ollednn öan zugegelxn werden: wir sind in Hessen bisher noch gl impf lid, durchgekvmmen D ie Finanzen sind in Ordnung geblieben Man kann in Hessen von feiner übermäßigen Inansvruchnahme ber Steuerkraft reben, trotz neuer Saiten und erhöhter Leistungen de? Landes Die Schulden sind befeitig:. statt des ScbLbetrated aus dcn Eisenbahnen beben wir eine erböbte Dauerrente Das übrige aktive Vermögen (Domänen, Betriebe bringt eine gute Rente. Allerdings ist die Frage berechtigt, ob biefe Entwicklun g an hält Dir müssen es boi'en Wir sind darin abböngig vorn Schick al' beS Reicks. Der Steuerzohle. bat die Lasten de# MTiegc-3 wenig emp'unben, abgZebeu von den einmaligen Leistungen der striegsst.-uer und de Nvwp'ers, noch viel weniger r>i? Lasten eines oetlorenen Krieges. Deukschlond lebte bisher in bet Haupt- sacke von der Notenpresse. Jetzt aber kommt s ernst. Das Reperationsprogro m m bringt nach der Annahme des Ultimatums einen gewaltigen neuen Sleuerbedars. Jetzt erst wird ftch's zeigen, ob unb wie weit Opierrinn tm b-ukschen Volke Dorbanben ist. lieber das endgültige Pro­gramm der Reichsrecherung ist Näheres nicht be­kannt. Soviel darf als sicher angenommen werden, daß man mit 2025 Milliardn neuen Steuern rechnen muß, hie aber den Bedarf nicht decken lverden In der allernächsten Zeit wecken wob! nur noch kleinere Vorlagen verabschied.'t werden können (z B Erhöbun-i der Al'g.rbe aus Bier, Brannt­wein. Tabak, Zucker, Vi*udttmittcl, Zünd^oaren, uitv.. Erhöhung der Zölle, her Börsen steuer, ccr allgemeinen Verkehr#steuern sowi' ber stürper» schaftssteuri u a m. . Die Hanpt'acke nnrh wobl zu einem spateren Zeitpunkte zu entscheiden sein, unb diese Entscheidung mich hinan Mauten auf ernt erheblich stärkere Belastung der Umsatzsteuer und ber Kolstc und daneben bi? aus Gründen her Ge­rechtigkeit unvermeidbar stärkere Belastung de s Besitzes Wie die letztere gedacht ist. dos ist offenbar noch ungeklärt Mein alter Plan ber Umwandlung des 9totopfer-5 in eint progressive, auf eine bestimmte Zeit beschrankte Vermögens­steuer steht auch wieder zur Debatte. Im übrigen ist bis jetzt nur als Stichnwrr die stärkere *ötrpn- -iehurw derGoldwerte"" ausgegeben Aber über den Plan selbst ftefrt noch nicksts fest, imb

mit dem Zwischenrufe: Sir sind alle ein- i>er|"tanoen 'Allgemeiirer Beifall) Ein sozia­listischer 'Jlbgeorbneter fpradi hierou< über die Aktion der FaScisteu Die Rede gab zu Protesten Anlaß, die schließlich in Tätlich­keiten ausarteteu, so baß die Sitzung unter­brochen werden mußte Nack Wiederauf­nahme her Sitzung tourbc die Ruhe nichL mehr gestört Der Südtiroler Abgeordnete

13,48 13,52 13,23

95,77 95,97 96^0 28^2 28^8 28,07

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genteur Paul Müller ckiraruchrim die Tausend- ; 'arfr(f)nn,'abcT fman?i-tt Hadar und felbst bebai- vner* Mengen der falschen TMifendnurrkscheine ans- gegeben haben un) durch dritte Personen weiter aertreiben ließen. Die Feststelümgar haben er^cken, daß bie Verhafteten in Franffurt a. M., Wbt, 'tliainz, Ai-sbuxn, En-n, Ärjfel, Magöcku», i Nürnberg, Leipzig, Derlm und Hamburg falsche i Tausendmarkfckeine in großen Mengen abgefetzt ! haben. Die Höhe des Betrages her ausgegeben« I Achrine ist noch nickt ermittelt, gchk rffer weil in

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