Ausgabe 
23.5.1921
 
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Der Landwirt Adam Arnold m Eich wurde von entern Zuchteber angesallen. 6i gelang ihm schließlich, sich des ttrilbgenrorbenen Tieres zu er» wehren, doch erlitt er schwere Verlegungen. Ter Gast- und Canbioirt Christian Mang aus Schlitz wurde int Walde von extern Unwohlsein befallen, dem ein Dchlaganxrll folgte, Bon hilf»- bereiten Leuten nach Hause gebrach:, ist er nach wenigen Stunden verschieden. Gestern erst nahmen feine beiden Tdcher vom Elternhaus Abschied, um auÄroäxH in Lr^tlung »u gel>nt. Am Frei­tag wurde em au6 der Landesbmtk in Tiez beschäftigter junger Mann der täglich von und nach Schörrborn, feinem Wohnorte, fährt, unter» weg- an Walde von vier deuten mit einem vor- gehatterrm Revolver zur Hergabe fernes Fahr­rades und seine- baren Geldes im Betrage von 80 Mk. gezwungen. Einer der Räuber wurde gestern fest genommen.

3ur Tagung für Altcrknmrforschung in Sieben.

Gießen, den 21. Mat 1921.

Zum ersten Male wieder feit Beginn des Sriegrt hatte der Südwestd^tsche Verband iür Altertums Forschung und fein nordwcstdeutsclvr Druderverband zu feinem 15 bzw. 12. Verbands-- taa eingeladen. Al- Tagungsort war Gießen ge­wählt worden, weil Oberhessen als Schauplatz wichtiger vorgeschichtlicher Ereignisse weit über feine Grenzen hinaus Beachtung zu finden be­ginnt und weil bedeutungsvolle Denkmäler vor- und frühgeschichtlichen Dölk^- und Kulturleben- in seltener Reichhaltigkeit im hiesigen Museum dem Forscher dargeboten sind.

Hervorzuheben ist, daß auch die österreichische Forschung vertreten war durch Hofrat Pros.. Tr. Reisch, Wien, den Vorsitzenden des Oesterr. Archäolog. Instituts, der besonders herz­lich begrüßt wurde. Von Interesse dürste es ferner fein, daß, wie Prof Dr. Wolfs Franko surt in längeren Ausführungen barlegte, vor jetzt 30 Jahren die Lime-forschung mit Nachdruck ein- setzte.

Nachdem am Nachmittag de- 18. Mai die geschäftlichen Verhandlungen zwischen den Ver­tretern bet Körperschaften, bte den Verbänden, angehörcn, erledigt waren, vereinigte ein Be- grüßunaSabend die auswärtigen Teilnehmer und zahlreiche einheimische Geschichtsfrcunde im Hotel Gwßherzog. Bros. D r Ä n t h e S, Darm­stadt eröffnete den Abend mit kurzer Rückschau ut die letzten Jahre, mit herzlichem Gedenken an die Mitarbeiter, die Alter und Krieg aus den Reihen der Verbände gerissen haben und mit trotzalledern iuTunft5freubinem Ausblick Er banTte dem Vorstand Ober hessischen GeschichtSvereins,

der dir mühevollen Vorbevertungen der Tagung übernommen batte, ber Universität, b* bentier- Handlungen ihre Räume öffnete, und ten zahl- mtben Mittlichern des Ge chicht-verein-, btr in bewahrter Gaftsreundfcha.l irreiguarriece zur Ve - nigunj gtfteLt batten Geheimerat Prof D^. .Behaghel grüßte im Namen der tbu- oeriual. des Ober Hess. Ge.'chich:sveieins und der Hess. Beremrgung rür Volkskunde Im Auftrag der .Stadt, die in dankenswerter Weife einen Beuraa ut ben Kosten der Tagung geleistet bat, tiefe »urgermeifter »rennen die Gäste will» kommen. Dann sprach M u s e u m S a f f t ft e n t Assessor Kunkel über den Stand der Vorgeschichtsforfchung in Ober - Hessen. jVn großen Zügen entroarf er ein an- ziehende- Bild der älteitcn Geschichte unterer fc*ei» mat und bereitete so die auswärtigen Teilnehmer aut den Besuch des Museum- am folgentm Tage vor.

,, Dieser Tag brachte die eigentlichen wissen­schaftlichen Verhandlungen, die unter der Leitung von Geheimrat Pros. Dr. Schuchhardt. Berlin und Prof. Dr. Antl)es. der Vorsitzenden der Ver­bände. Uanben. Der Vormittag mar einer Reihe von Vorlräaen Vorbehalten, die das gesamte Ar­beitsgebiet der Verbände umschrieben, das alle Kulturverwden von der Steinzeit bi- in das frühe Mittelalter umfaßt. Ein ausführlicher Bericht wird demnächst im ftorreffcon« benjblatt des Gesamtoereins der deutschen GeschichtS und Alter­tum-Vereine erscheinen, vier näher auf ihren Inhalt einzugehen, verbietet leider der Raum­mangel.

Nur ihre Sdofie feien angeführt: Dr. Ament, Bamberg: Fragen der Altertums orschung un Be­reich der alten Hofhaltung und de Tom- in Bamberg Dr. Bremer, Marburg: Zur Gefchichlc der Bönen feramifPros. Dr. f> ler, S tuttgart: Zu unserer ältesten alanwin. Besiedlung. Prvf. Helmke, Gießen: Tas Prcitvrium der Kapersburg. Prof. Dr. Ja- cvb-Friesen, Hannover: Ds meriw. Gräberfeld Änderten bei Hannover Baurat Jacobi, ©aalburg: Du? Bedeutung der Flurnamen für die heimische Alle, tu ns künde. Geh. Rat Dr. Schuchhardt, Berlin: Das Kastell Karl- d. Gr. Hohbuoki bei Lenzen (Elbe) Dr. Steiner, Trier: Rin-nrä^e im Be­zirk Trier. Dr. Veeck, Marburg: Haut­bestaltungen in Grabhügeln.

Tiefe Aufzählung genügt rodbl <m sich )dyn, um weitere Kreise ans die hohe öebeutuug mu Nachdruck hin zuweifen. die unsere ir!heönisch- Mtertums orschung nicht nur für btc Wissens o« t allein, sondern auch, was leider immer noch nt±< gebührend gewürdigt wird, für unser ganzes Le­ben als Volk hat.

Ter Nachmittag desselben Tages war dem

cutge6enbBt Studurm des Oberhess. SRuxum» und r ^mmlun-en gnvibmei. Tic B -

fnebigung der Beiuckrer fand ihren Ausdruck 11 einer herrschen Ehrung des bertfxe.litt®Jen Schöo- frt und Hüters der vor>ld.itten Sammlungen, Major a. D. Pros Dr. Kramer £W öorre, die Gehe imrar Prof. Dr. Schuch­hardt, der Direktor des Völkerkuridemuseums m Berlm, im Namen so tne.er be.uiener Fach» latte an Poos Tt Kramer richttte, mögen bur ihren Platz finden, weil ft: sich nut vollem Recht iniD bof entiid) nicht ahne Enalg an btt weiteste Lesfentlichleit un e.er Stadt wenden:

vockver-chrter Herr Prase' or' Wir Wen alle ba« lebhafte Bedürfnis, J.«en herz.ich zu danken für die auSoezeickxiLe Führung, bic miS ctien Lr-jiMid veZcha si hol in Ihre <möqeb-.riivtr Tätig- leii Don p vielen Iah en. Tos Werk, das Sie hier geschaffen hoben, würde man nach inneren Erfahrungen und Gepflogen bei .»en mindestens an drei Muscen aufteilen. Und bu*r oa en Sr. allem alles ü^crdei und alles qeftnlirt Sie laben ftdj dabei eines immer geb-' iraü'igen Gönne iS, bas Herrn G. Ä. R. Dr. Gail, zu epraien grf?abt Möge er Ihnen rwch lange crixilttn bleiben W^r lleiden al»er irrrfem Tank zugleich in nie Bilte Tie Stadt (gruben tarn ü?er dieses Mu eum stolz und glücklich fein. Welche Därme von Heimatli e wld Heimoifreude strahlt nicket von ihm a i» Wie föstlkch ist für eine Jugend, ti ,solch einem Milieu au ftoadjdi zu Mr-en, und wie unfä)äfel«r sind solche naiianalen 5-dnneauefi<n gerade in unserer Zeit. Wir möchten des!«lb brr rtabt Gießen recht dringend an- He » legen, sich tu es herrlichen Museums immer energischer atremdnreu und für fein Weiter blühen und Veite rwachsen aufs Angelegentlichste zu sorgen. Das ist drc Wunsch, den wir mit unserem behütet Tante ver'.inben

Ter Abend brachte noch zwei Bor träge, die auch von seilen der Bevölkerung crfreulid) gut besucht waren. Hvsrat Prvf Dr. Reisch, Wien sprach über bie Römerstadt Bir unurn in Sänrtm, und P ro f Dr. Rauch, Gießen über die Kaiserpfalz zu Ingelheim.

Mit einer Ansprache dir Pros. Dr. Gro- pengießer, Mannheim, hielt, schloß der crcigriS- und ergebnisreiche Taa. Sie war haupt-- fädlid) an den bisherigen Vorsitzenden bc5 Süd- westdeutschen Verbandes.Prvf Dr. Anthes, Damv- stodt gerichtet, her bi?e5 Amt aus Gesundheit^ rücksicAen nkhedegen mußte, nachdem er e- lange Jahre xum Stegen für die Forschung verwalte' halte. Mit warmem Dank D-rbartb brr Redner, der goto Nackißolger des Ge'eietten acwäblt wor­den ist, herzlich- Wünscht für die Zukunft

Damit hatten die Verhandlungen ihr (5nN* gefunden. Ter F-reitag sah bi: Forscher nochmals jur Arbeit vereint. Unter Führung von P ro f Helmke und Assessor K unkel nnrrb-n zwei wichtige Arbeitsgebiete des Museums besucht, das

Gräberfeld bm Muf chenheivr m brr Wertmau und da- Lumdatal. lieber die Arbeiten an beiden Orten liegen gründlich und ergeh nsieiare llnicrsuchanoen vor bz Helmte und vimfrl ui pat 1 und 2 ter Verössentlichunaen bei Oder des fischen M use utirs und b< r Ga i neben Sammlungen zu Gie ße» niedergeiegr haben und auf die auch hier buigo« mieien fei

Au sclmeU verainam die fnjdxbaren läge wr die banlbanei Teilnrhm-r denen her Ober« bc iiidje Geich:chrlchrern als äußeres Sfcitmten rut kleine- 6dr litririi von Assessor ?tün!- l überreichte, das sich mu der Vorgeschichte unfern Heimat besaß! Sie haben alle bereidxxl un ere afHidr Stadl bertai'irn

Ein «iliuiftlgläubtgtr arbeitlftrub.-Ki ' <111 hat die Tagung getrogen. Ti»1 b-imifd'r Sfiur- tuMAfonckomg will nidü tatimlj» abwaricn, dir äußerlich günsiüien Bcrtältnifk van selb ft ihre ^!age bessern Auch dafür ist bu* Gießern la- gung Beweis Dem auf der Tagung Gesamt- vereins der teutftchn i?kfd)idu*- und Allrruiius- vereine an S-ch.-mber vorigen Jahn gcgriiitbrinx Bund für heimische Al te ' t u m 4for­sch u n g wurde nämlib cm 18. Mai bjrrti An­nahme der Satzungen ind WM euies Verwal­tung rares und geschists ührrnt«, Vorslan ? » feine enbgültige Organi ation g^eden £<r Buiü» bat sich dir Ausgabe aeste.U, all aal dem Geb in brr heimitchen and&>..'^ii*en Bodensorschung tätigen Kräfte --.ufamme.^ufasien und den durch bir btn - schende Teuerung und btc Beschränkung der l>< amt­lichen Mittel nicht nvehr arbeil4fäli.ttn .'lnsial- ten und Vereinen bir Löiung ihrer Ausgabe i ,u erleichtern. Mitglied kann icber Teulsck» Her­ben. Ter Fahr.»Mittag b trägt m ndestrns 2 )"klt Tie beneiti verfügbaren Mittel sollen nach dem Beschluß der Versmwilung baw bienen, die Ver- öffentlidnutg eines BilberatlaS der- mjsch-gei manischen Fvrschung, den hol Archäologische 3nfrihii vorbereitet, zu ermögliche« und ein grofies den gesamt ri monumentalen Nackllaß b.T Germanen auS brr 3 it ber '^c- «iebungeii zu Rom umfassendes Ten jnälruwrf zu fördern. Ter Atlas «Hl im Lause diese» Jahres wi erfdieinm beainnen, den Mitgliedern des Bun­des zu einem sehr niedrigen VorzugSpieiS zugäng­lich fein; er wird ohne Zweifel grigivl fern, beim Bund zohlreicix Fremidr zu iD-Tbcit Anmel­dungen sindzu richten an da - Archäo­logische Institut Frankfurt a. Main, Escher-beimerLanbstraße 107.

Hoffentlich erwachen diesem Bund zahlreiche Gömirr. Unten* heimische A!tett.'m-fv slumg isk mit in erster Linie beruten unterem Volk.' geistig und seelisch feine Heimat und feine $otKnftänaigfrü finden zu helfen. Sir sollte beffxxlb von den irn testen Äreiten geliebt und gefördert werden

Dr. We rn ec.

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

In unser Handelsreoister Abteilung B wurde heute bei der Firma »Lichec Tonwerke, G. m. b. H. in sticht eingetragen: Durch Beschluß der Geselfichafler' Versammlung vom 9. März 1921 ist bas Stamm­kapital ura 210 000 Mark auf 300 000 Mark erhöht.

Lich, den 13. Mai 1921. 5878B

HefsÜLeS Amtsgericht.

Stäöt. Lebensmittekamt.

Sonderausgabe.

Leberwurst in l-Ng.-Dosen Mk. 5. die Dose Kernseife (300-Gramm-Stückig . 4. b. Stück

Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8 bis 12*/, Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags im Alten Stadthaus. Gatt-nslraße 2, Nebengebäude (früheres Ortsgericht) an jedermann. Samstags er­folgt Verkauf nur von 8 dis 12 Uhr.

Gießen, den 23. Mai 1921. 58933

Ter Oberbürgermeister (ikbcnörniitelamt).

Bekanntmachung.

Dett.: Ausgabe von Kohlen für den Hausbrand.

Auf Beschluß der städtischen Brennftoff-Deputation vom 19. Mai 1921 können gegen Abgabe der Mar­ken 1, 2 und 3 der Haushaltskoh'-enkarte (blaue Karte) durch die hiesigen Koh enhandlungen je 2Ztt., insgesamt bis zu 6 Ztr. Kohlen bezogen werden Zur Wgabe kleinerer Mengen, etwa 1, Ztr. ab Lager, ist der Händler verpflichtet.

Die Kohlen sind von derjenigen Kohlenhandlung tu beziehen, die im Besitz der Kontrollabschnitte ist.

Gießen, den 23. Mai 1921. 58923

Der Oberbürgermeister. (Bremttzoffamtll

Todes-Anzeige.

Gestern nachmittag entschlief sanft nach langem, schwerem, mit srro 1er Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, die treusoruende Mutter ihres Kindes. Tochter. Schwester, Schwä­gerin. Tante und Schwiegertochter

Frau Karoline Kind geb. Becker

im 85. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Johannes Kind.

Gießen (Crednerstraße 38), Grebenau, den 23. Mai 192L

Die Beerdigung findet Mittwoch den 2\ Mal nachmittags 3 Uhr.

von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 58S7D

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger An- teilnahme, blt uns gezeigt haben, daß dem lieben Entschlafenen ein ehrendes und treu« Andenken gesichert ist. sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank.

3m Namen- der Hinterbliebenen:

Frau Anna Fischer.

Gießen, Vttgstraße 7. 07539

Ocntr Montag und Dlenötag ciutrcffcnb: Horö|ee=KabeijßU ohne Kooi "Bit S.

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Donnerstag den 26. Mai abends 8Uhr

im Katholischen Vereinshaus

in der Univerfitats-Anla

Lichtbildervortrag Oeffentl. Vortrag

von

General ti. lei. M Francs

ehern. Führer des 1. A.-K.

über

Oie tilaeh! fiel Taoaealierg.

Numerierte Einlaßkarten zu 5, 4 und 3 Mark in Ehalliers Musikallenhandlung, Karten für die Iugend- gruppe zu 2 Mk. in der Ferber'schen Buchhandlung, Stubente karten zu 2 Mk. bei Hausverwalter Ritter, Schülerkarten unb Karlen für Stehplatz zu 2 Mk. an ber Abenbkasse

Wir laben zu zahlreichem Besuch ein.

5758D Der Vorstand.

Ann-».beinamputierte ttriegzbeichädigte!

Am Dtmstag den 24, Mai, abends 8'... Ubr, Anbei im Saale des Hotels »Grokberzog von Neffen", Gießen, eine

öffenUiche

ImMaliMseklmiiiiW statt. Borgefübrt werden: DoS echie Markobein, sowie der Lauerbruch und Krefierarm. Da die Borstibrnngen für die gesamte Ccfrentlid>teit von In le vefle unb, so laben wir btermtt iebermann, befonberä btc Herren Aerzte und orthopädischen Jnierestenien, ein. Aniragen ber Srlcgdbeschäbia- ten und anderer ffnteresten en werben bereitwilligst in ber Berfammluna erledigt

TfT Eintritt frei.

^reie AuSivracdc. Qhreic AnSivrache.

Reichsbund der Kriegsbtfd^äöigten, Kriegs: Hinterbliebenen unb ehemal. Kriegsteilnehmer

Ortsgruppe Gießen. MTI

Versammlung. Sämtliche Dreh- und Fuhrrverksbefitzer ber Stadt Gießen werden Mittwoch den 25. d. Mts. abends 8 Uhr zur Besprechung der diesjährigen Heuversorgung im Restaurant Melchior Schäfer Wwe. Kaiser-Allee eingelaben.

07S7,__________Der Einberufer.

Bekanntmachullg.

Die Persteigerung vom 9. bs. Mts. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können gegen Leistung entspreche'-ber Sicherhriten bei ben Ortsbürgermeistereien in (Empfang genommen werben. 59O5B

Gießen, ben 23. Mai 1921.

Der Oberbürgermeister. 2.V : vr.Rofeubers.

H65iinitrfloflSftlret(irsflj).6öl«oooBim

Präsident des Reichswirtschastsrates

M:Jege Oes Wleierooffiflots (Eintrittskarten zu 2 und 1 Mark bei (E. Challier, Neuenweg und an der Abendkasse. «73v

Zahlreichen Besuch erbittet Der Dorstand.

SMe ZISlrgWe Ml

Oeffentliche Versammlung Montag den 23. Mai, abends 87* Uhr, z= im Katholischen Dereinshaus

Vortragender: Herr Senator vr. Petersen, M. d. R., Vorsitzender ber deutsch-demokratischen Reichstagsfraktion Der staatserhaltende Gedanke der Demokratie" 5713-- Der Vorstand.

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