Donnerstag, 22. Dezember 192(
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Erstes Blatt
Hr. 300
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in ba» er bei jeder Lohnzahlung Lohnhöhe und
die Oanuar- und Sebriarrate zu befahlen, den
Versuch bedeute, sich feinen Verpflichtungen zu
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'Die weiter berichtet wird, können die auflen bitdTid;e i ‘Beratunfl *n zu feinem endgültigen Be- sch lud sühren iS» wird eine Zusammen k »ns des Obersten Rates für Januar ein.
die endgültige Steuerschuld hniausgehon. so sind die entsprechenden Beträge bei der endgültigen Veranlagung bar zu entatten. Rich ohne Vcr- anlagu.g kann beim steuerbaren tSintommcn unter 24 000 Mart ii c Erstattung ei> d:l-al'.ener Steuer- tcirüqc stattftiden. wenn in olgc teiltoeiler er- werbslosig'.e.l iie Sreuerennatzigungen nicht boll in 2buc t lung geb rod) - sind; hierzu ist ein besonderer Art ag notwendig, der erst nach Ablaus eines Aaknb:rbkrlcliab e4. Ipälestcns bis zum
entheben. Von britischer Seite sei dargelegt worden, bah Deutschland grwtzc Müde haben
läufige Stcucrsd.ald für das bcttessenbe ^ahr nach fern recmuUichen 3a hre^bet rege de» steuerbaren Einkommens fest Aut diese borläufigc Steuerschuld ist nur der Betrag zu entrichten, um den diese Steuerschuld den bollzrgenen Steuer- ab;ug über leigt. Ergibt die B.ranlaßung, batz die durch Steuerabzug ein bc halte.ic.i Betrage über
men batte Es tonn letzt endgültig milgeteilt werden, bah tat dieser Krage EPmutigkeit nicht herrscht. Die Franzosen verlangten energische Mahnabmen gegen Deutschland Die Engländer seien jedoch der Meinung, bah. wem diese Politik befolgt werde, der Sturz der deutlchen Regierung invermeidlich sei, was die chaotische Lage Europas nur noch verschlimmern würde.
im Starre diese« liberalen Schritte« bähen nach dem Blatte Ministerpräsident Briand und Ha»- delssekretär Hoover gespielt.
(Kin (Gesetz gegen Rnhestörer in >et Schweiz.
Bern. 22. De^ (DTB.) Der Rationakr« nahm nach langen Debatten die Vorlage betret- fenb die Revision des Bundesstr afrechte^ welche Strafe für Ruhestörer im Landesinneren vorsieht. an. Das ® setz umsaht neben d« Teilnahme auch die Vorbereitung zu Unruhen.
Der Steuerabzug in seiner endgültigen Form. III.
Die wird der Steuerabzug Dorgenommen'f
Bleiben die Abschlag, zahlungcn b nicr dem wirtlich adzus.chrenden Betrage erheblich zurück, so leim das Finanzamt die 0cncbmigung zur biertel- lährlichen Abführung zurück-.<hm
Die Finanzämter verzeichnen die eingehenden I Beträge in einem Arbeitgeber lontobuch in dem fit leben üb.rweisenden Arbeitgeber cin bcsvn- >re6. viectdiührlich ahzu schließ, bes Konto angelegt ist. Tk 2li bei:geber müssen die Ucbcnrei- rngsblätter viertel;üb lich abichliehe.t und neue ‘ir das folgende Kalende rvierteiiahr anlegen Die Summe der Steuerbet.äge der einzelnen Ucbcr* Tcifungeblätter sind in feg. Rackgoei.mgen und txm diesen weder in eine sog ufammcnflcnJng
y übertragen. Uebcru^e;’angoblälter, Vachweisungen und Zusammenstellung müssen späte lens bis ym Ablauf des aus den Schlutz des Kalender- Dterteijabre« folgenden Monats geordnet dem Fi- runzamt eingeliesen werden Der Arbeitgeber! hat dein Arbeitnehmer auf dessen Verlangen vierteljährlich ober bei Ausscheiden auS dem Ar- dritsverbältnis eine Bescheinigung über den cm behaltenen und abflefübrten Steuerbetrag au«iu- Nellen. — Das Finanzamt überwacht die ord- nungsmä^ige Durchführung des Steuerabzuges Iie Arbeitgeber find verpflichtet, den RontroII- beamten Einblick in dir Steuerbücher. Lohnbücher utw. zu gewähren Entsprechende Verpflichtungen liegen den Arbeitnehmern ob.
IV.
Dann erfolgt trotz deS Steuer- abzugeS eine Veranlagung',
Steuerpflichtige, deren gesamtes fieueibart« Einkommen in einem Kalendrria^r den Betiaq oon 24 0» Mart — mit Rücksicht auf die fortschreitende (Geldentwertung wird die Grenze Der- mrcklich auf 50 «>X) Mark Hinausgrse t tt>.r?cn — md>t überfieigt, brauchen, keine Steuererklärung
werde. Geld zu erhaltet. Die beiden einander gegenüberslchenden Ansichten zu beretnigen. Habe sich weit schwieriger erwiesen, alS man angenom-
Efn kommen steuer beantragen, wenn seine Der- bungskosien den Betrag von 2Z00 Mark über- sie.gen und nicht schon beim Steuerabzug berücksichtigt worden sind, ferner wenn besondere, die Leistungsfähig leit des Steuerpflichtigen wesentlich beeintruchngcn.de wirtschaftliche Verhältnisse jtz 26 Sink. St. ®ef.D vorliegen ober Anspruch auf Anrechnung der Kapitalenragssteuer jtz 41 S.nt. Steuer-Gesetz 1 be lebt. und endlich. wenn de zulässigen Ermähigungen b.im Steuerabzug nicht voll berücksichtigt worden sind Findet eine Veranlagung auf Antrag des S ererpslichtigen statt, so wird stets das gesamte steuerbare Einkommen
3ewn. und Feiertoqs
«k. chLO einschk. Träger- ob*, durch die Post Hfc. 7.50 eiuschl SefteD- «kd, auch bei Nichterschei-
■trw cinjelner 71 um ment ■folgt höherer Gewalt, s.r,sprech-»uschlüNe:
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PoN1d?edIonlo: tateflun e. !H. UtM.
chyugeden, toenn dieses E ntommen nur aas Ar-1 deitslodn und einem sonstigen Sinkommon bis I jem Höch st betrage von 603 Mark bestrdt. Zedoch knn jeder Steuerpflichtige leine Bcraniaguns $ur|
Cf in neues Cpfer der französische« Besatzung in Cberfd)lefien.
Kreuzburg. 22 De». «PrioattelegramM.> Sestern nacht wurden 2 Mädchen in Begleitung zweier französischer O f f I • ziere auf dem Ring von Zivilpersonen anae- lp rochen. Die Offiziere fühlten sich dadurch bedrängt und gaben zwei Schreckschüsse ab, durch Idic ein Unbeteiligter einen Lungen- schuh erhielt. Die Folge de« Zwischenfalle^ waren Ansammlungen von Menschen, C*t ey»
Problems einzusühren. mobei seine Ansicht keineswegs von der Lloyd Georges so weit abweiche, wie angenommen werde Die Schwierigkeit für Lloyd George bestehe darin, dah die britische össentlichc Meinung beute Frankreich viel kritischer gegenüber st ehe als vor einem (Zähre und dah finanzielle Zugeständnisse nur gemacht werden könnten, trenn
Der „Cbrrftc Nak".
London, 21. Dez. (HavaS.) Der Son- derberichlerstatter der Havasagentur meldet, dah Briand und Lloyd George in ihrer Unterredung, die heute abend in der Downing Street slattsand, beschlossen hätten, den Obersten Rat zu einer Tagung ein- zuberufen, die während der ersten Januarwoche 1922 in Cannes abgehalten werden soll. Die Konferenz der Auhenmtnister von Frankreich, England lind Zralirn würde einige Zeit nachher, wahrscheinlich in Varis, statt- finden. Bezüglich des britischen Planes, eines internationalen wirtschaftlichen Kongresses sei nichts festgesetzt worden. Diese Frage solle auf die Tagesordnung des Obersten Rates gesetzt werden, der darüber, wie auch über alle, die verschiedenen Probleme entscheiden werde, die in London gestreift worden seien.
(?in Vries Vriands an Hughes.
Washington, 21. Dez. (BJXB.) 3n ber Antwort BrianbS auf den Brief von Hughes bciht cs: Sie befürchten, bah die Beibehaltung der französischen Forderung ben 2ß>- schluh eines Abkommens zwischen ben fünf Droh- möchten verhindert Der Wunsch ber sranzössschen Regierung geht dahin, alles au tun. waS sich mit Len Lebensmleressen Frankreichs vereinbaren Iaht, um untere Anficht in ber Frage der Flockcnrüstun- qen in lieberemftinnnung zu bringen Frankreichs Befürchtungen gehen nicht von bem Ecsschtspunlt eines Angriffes, fonbern von bem einer Verteidigung aus. 3n ber Frage ber Schlachtfchiffe habe ich unterer. Delegierten Messungen in bem von Ihnen gewünschten Smne gegeben. WaS jebvch bic Hilssfchiffe anbetrifft, so ist es ber franzö- fischen Regierung unmöglich, sich mit bem Beschluh der Kammer in Widerspruch zu fetzen, bic Bet- ndnbcrungen anjunebmen. die denen ber Schlachte
r<r Ei.ilagebegen übernehmen •) j. B. aubergewöhnliche 'Belastung durch
Fall« t-ie Vornahme i'-e» Steuerabzugs b >rch Entert alt und Erziehung ber Kinder, durch Der- Einzahlung ober Ueberweisung cr- ^l^ u-g z-.im Unterhalt mittellos-r Angehöriger. |9lgt, isl ber Arbeitgeber verpflichtet, für jeden durch Krankheit. Verschuldung, UnglückS,alle Jlrbdtncbmcr ein Uebewesungsblatt zu führen,
schiffe entsprechen. Der leitende Eekuinke auf ber Konferenz von Washington ist die Verminderung der kostspieligen Zlottenrüstungen. die Aum An- griff bestimmt find 3* glaube nicht. M bas Programm dahingeht. einer Ration wie Frankreich, >ic eine lange Küste und eine grobe Anzahl weit entfernt liegender Kolonien besiyt. die Blind zur Verteidigung seiner Verbindungslinien und feiner Sicherheit zu verweigern.
London. 21 Dez <HavaSss Der Botschafter ber Vereinigten Staaten in London. Harvey, wurde nachmittags von Briand empfang?,, 3n französifchen Kressen wird versichert, dah Harvey eine persönliche Botschaft deS amerikanifchen Staatssekretärs Hughes überbracht habe, in der dieser Briand leinen Dank dafür aussprach, bah er in Washington der amerilanildbcn Forderung bezüglich ber gro- sten Flotteneinheiten zugestimint habe Rach her Besprechung mit Haevey empfing Briand den bclgifche" Eefandten in London, mit dem ec verschiedene, Belgien betreffende Fragen, hinsichtlich der Reparationen besprochen habe, ckr soN von Briand die Versicherung erhalten haben, bah man bei ben Londoner Verhandlungen die Rechte Belgiens nie aus ben Augen verloren habe.
der Sowietregierung gefordert Unmittelbar nach bem Zu'ammentritt ber Versammlung wurden b*e alliierten und assoziierten Mächte eine Kvn- z xur Erörterung ber formellen 5rle- bensbedingungen für die S:wielS ab?x* ter 5übu-nbe Rollen bei ber Bectnfluffung ber bvsschewtsti'chen Führer mt Eüsschluh LeninM
Das Problem deS nahen Osten-,
Lonbon, 21 Dez (MTB.) Das Reuiev» sche Bureau ersährt, eS sei so gut wie sicher, baß Lorb Vansittart am 8. Januar sich nach Paris begeben werbe zur Konferenz mit ben ubitgen alliierten Aussenministern zur Regelung ber Probleme bes Rahen Osten-. Die Är «• ferenz werde wahrfchcinlich mehrere Viochv, dauern.
C^inc versassnnqqebende Versammlum in Nustland^
Paris. 21. De». (ODolftJ Wie die .EHieaWs TriburC' behauptet, liegen in ^aris zuverlös, ge Rach richten vor. Latz die ru>>ische Sowietregierung vor bem 1. Februar eine o e r f o ’ • tunggebenhe Berfammlung ein berufe, werde, auf der alle politischen Partien vertreten fein sollten. Die Einberufung wvde von Bereinigten Staaten und Frankreich als conbitio fine qua non für die Anerkennung
bai der Arbeitgeber für den dibebaltencn I Mcucibetrag e t e u e r m a,r f c n In die loten Cinlagebogen d-s St u rbuckeS ein» rkleben unb| durch ir.ieLerschrift des Dages der Verwe.rdung z i trftoerttn; In eine andere Spalte deS Bogens n4rt> t«i Verdienst des Arbeitnehmers und der! 2dert der verwendeten Marlen eingetragen. Dies b® Lvi ,eder Lohn-ahlung zu ctfolgcn. Doch kann das Fina »amt auf Antiag Aibeiigebern geftat- ten, die Steuerwarten nach Ablauf oes Akonats, fedvch spätestens bei AuSfcheiden deS Arbeit- -ehmer« aus bem Arbrit/verhäitnis. eiuzuNebeN und zu entwerten. Bei einem Wechsel des Arbeit- aebers ist ein neuer Einlagebogen zu verwenden. Id unflär.big beschästigten Arbitern kann die- doch unterbleiben. Der Arbeitgeber hat nach 2(b.auf des Ka e b?iT rteliahres eher bei Aus- schech<m des Alb ttnAnicr» aus bem Arieits- Verhältnis die Qti la^'O ien dem Arbeitnehmer _____ ....
auSzuha, digen. Die Qinlagebogcn find Im 3<ie 115. auf ben AlXau» deS VierteliahreS fol- npar eine» leben Zahres von bem Arbeitnehmer gerben Monals beim Finanzamt eingereicht wertem Finanzamt etnjufenben; an Stelle bes ‘Ar* ben muh. lettnetuner» kann der Arbeitgeder die Einsendung!---
linabme Hl Xijdaca für bi« Iage*nuei»«r Dis $um Nach« nag vorhee odnejebrDcrdlnblichlieit. Drei» für I mm höbe für Stnjfiq«nt> 34mm vrfitt öNstch 55 Pf., au»u>ärts 65 Pf, für 31«hlamt< 7lnjtig«n von 70 mm Stritt 250TI Sei TM* vosschnstso SuffAlag. ßaupilAr ttkiter: Sug. Siottz TtrantwoNlich für Tolhih: fluq ®o«h; für b«n übrigtn Itu: flart IDallbtr; für btn ln)«iqtnt«tl: Ban» Beck, fämtlld) in ®itbtw.
berufen werden, der ber Vorschlag bezüglich der Frage tev Reparationen unb der allaerneinen wiitschaft.ichen ODiebertKr .eilung Europas unterbreite: werben soll. Es fei möglich» dah diefe Zusammenkunft in Paris oder in San Remo stattfinden werbe.
l^ine wettere Schwierigkeit.
Lonbon, 22. Dez (DTB.) Wie ber .Manchester Duarbian" berichtet, ist eine weitere Schwier igkeit baburch entstauben, bah bie Franzosen von neuem bie Frage ber ersten Milliarde aufgeworfen haben und einen Anteil daran als Kompensation für ihre Zustimmung in ber Frage bes Moratorium- beanspruche-,. Bon britischer Seite wurde berngegen- über geltend gemacht, bah bas WicSbabener Ab- kommen Frankreich desonbere Vorteile sichere Das Blau schreibt, bic Lage Brianbs feinem Lanbe gegenüber werbe beträchtlich erleichtert werben, wenn er der fran.^silche', Oesscntlichke; ein kon-
- • lanbe als Einleitung zu ber Reuregelung ber Reparationsfrage verlegen könne. Ein solches Zu- gcstänbniS werbe cS auch Brianb ermöglichen, mit gröhTrem Bertrauen bic französssche Ocssenllich- feit in bie umfaHenbe Frage bei europäischen
Die Washingtoner Konferenz.
Washington, 21. Dez. (WTB.) Die britischen Delegierten haben ihre Fahrkarten nach London, die bis zum 31. De- ,'>mber gültig waren, abbeskettt, da sie der Meinung sind, daß bie Verhandlungen eine Abreise vor Mitte Januar nicht möglich machen werden.
Die ^lottenfragen.
Pari«, 21. Dcz. (Wolss.) Rach einer Meldung des .Malin" au6 Reuyork soll England baraus rerzichtcn, die völlige Abschaffung bet llnterlcebootc zu txrlangcn. wie eS die Abssch; hatte Die englischen Delegierten sollen einen Plan für die Einschränkung der llnlersecbootstonnage und ihrer Verwendung ausgcurbcilct haben. Das neue Programm sehe aber sür Frankreich eine bedeutend Heinere ilnter- sccbool^flotte vor. als Frankreich sie toünfdjje. ^Icichzessig malbcl der .Blatin“ au» Lonbon, bic italienischen Delogierten hätten zu verstehen gegeben, bah sie sich mit keinem niebri- gcren Flottenprvzentsatz als bem sranzössschen cinnerfianbcn erflären würben.
Die Militärkontrollkommtsston.
Berlin. 21. Dez (Wolfs ) Zu der Berliner Blättermeldung, bah General Rollet beabsichtige, bie interalliierte Blilttärfon- trollkommlssion in Deusschlanb aus ein Drittel bes bisherigen Stanbcs herabzusetzcn, wirb an zustänbigcr Stelle erklärt, bah b beut» i<5cn Regierung davon nichts bekannt sei Da- j gen eiTIärle der Ches der interalliierten ß u f t- iahrtskorn Mission, ber englische i^cncraf BTaftermatm, bi« sc Kommission anfang- beS nächsten Zahres abbauen zu wollen.
Frankreich feinerfeitS einer rabikalen Bebunblunq ber Reparattonsfrage zustimmc Sowohl Brianb wie Lloyd George hielten eS für richtig, dah die Frage deS Moratoriums fofort geregelt werbe.
Die Mitwirkung Italiens.
London. 21. Dez. (Havas.) Aus wohlunterrichteten Kreisen verlautet, dah der i t a - ltenische Botschafter in London.Mar- tino, nachmittags bet der e n g l t s ch e n Regie r u n g einen freundschaftlichen Schritt unternommen habe, um ihr das Znterefse auSeinanderzufeyen, das die int Laufe der Londoner Verhandlungen gestreiften Fragen für Italien Haden. Lloyd George soll von diesem Lchriu den französischen Ministern Kenntnis gegeben haben.
Lloyd George und Briand.
London, 21 Dez (WDV.) Die Abend- Presse verösscntlicht In Sperrdruck eine Meldung, dah Lloyd George aus feite Weihnachts- ferien in Ericcith inso gr t*ec Shwie i ssci'en, bie bei den Verhandlungen mit Bria n d in der Downing Street entstanden sind, verzichtet. Die Erörterung soll, wie gemeldet toub, am Dou- ncrsiag und Freitag weitergesühr! uciDcn. Bua. b werde kaum früher als am Samstag abrd c, können. Lloyd George werde vielleichi nach Ehc- quers fahren, vielleicht aber auch in London bleiben.
PariS. 21. Dez iDTV.) Wi' der Sondcr- b<iid;tcrflattcr de, Havasageniu. aus London mclbvt, yat Miiiisterpräfident Brianb beute vormittag Lord Curzon aufgcfucht. Die Unterredung beider Minister habe sich wahrichcinlich aus ben Z.irpuntt einer Zusammenkunft bezogen, bic im Laufe d«s Januar unter Hinzuziehung des ialie.isschin Auhenministers Rlarchcfe della Borrelia in Paris stattfinben unb bei der über bic Lage im Rahen Osten, namentlich über das Abkommen von Angvra, verhandelt it-cr- ben fvllc. Die Unterredung habe nur zwanzig Minuten gedauert, fo da' Brianb unb L^rd Curzon Uch offenbar nur in Ql'lg mc nbeltcn hätten lert<l>cn können. Am Mittag habe eine e i n c i n • halbstünbige Unterrebung zwischen Brianb unb Lloyd George staltgesunben, bei ber beibc Premierminister bi * Berbanblutiqm ber oorautg benben Tage sortgeicyt hatten. Die Sachverstä'ndigen bie um 10',, Uhr zu- fammengetreten seien, hätten bis l1 , Uhr Der- bandelt. Heber den Fortsch itt ihrer Ardril Der- laute nicht- bestimmtes 3iu Lause des Nachmittags findet eine neue Besprechung der Sachverständigen statt und Brianb und Lloyd George batten sich für beute abend 6 . Uhr verabredet. Dec letzteren llnterrebung würden Loucheur, Sir Robert Hornc und Diel leid; t noch andere englische Peclönlichtcite:, beiwohnen Bei ber Rückkehr in sein Hotel habe Brianb sich bahin geäußert. dah seine letzte Zusammcnkanst mit Lloyb George morgc.i vormittag statt- finden könnte. Brianb tverbe unter biclen Umständen morgen nachmittag 2 Uhr von London abrcHen und gegen 10 Uhr in Paris dntrcfien. Loucheur würbe wahrscheinlich einige Stunben länger bleiben ober sogar seinen Ausentball In London noch weiter ausbehnen, um einige der auf feine Veranlassung verhanbellen Fragen zu klaren.
ätcuerbetrag cinträgl. Da* Finanzamt kann aas ,
< Eintragungen erst am Dle Lonooner
Schlutz d«S KalendervtcrteliahrcS. and zivar fpa-
bis Aum Adlan, des dara ss folg ben Mo- 'BCTUGnhlUHCICn.
ratf, Dorgenommen werden. Die Einzahlung oder I ' ö
lltbei !ivilu'.:g ber et”.behaltenen Olcuerbelrägc an Lonbon, 21. D-'z. < DB ) Dem .Evcnirg t* Zinanzlasse hat in kürzester Frist nach leder Standard' zufolge versuchten dieSachver st ä n- Lohnzahlung zu erlolgen. und zwar In einer bigen nachmittags, die einander gegenüber- Summe, ohne Bezeichnung der elrrzelnen Ardeil-1 stehenden Ansichten in ter Reparationsfragc zu nehmer Das öi an» uni kann au, Antrag g?- versöhnen. Smc Hebereinhimmung sei nich cr- nehmigen, dah die Ueberweifung er t innerhalb zielt worden. Die gemeldet wird, ist die Lage der ersten 10 Tage nach Ablauf deS Monats ?der folgende: Die Anfich: der Franzosen ist es, KalendervieNeliabres erfolgt v3cbxt sind die bah Deutschlands Erklärung, es sei nicht imstand«. Arbeitgeber im Falle b;e: icliäbrli ber Ucbcrwei- *“ ** lange., ve»pslickt t monatlich- Ab ch!'gS-ahlun- g«n in Höhe von einem Drittel des üier chi igig H berech tenden Vierleli h Sbctr geS zu leisten.
SietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
Vmck and Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- and Steinbrudcrci R. £aege. SchrifUeittzng. -efchöfirftelle und vrnckerei: Zchnlstraße 7.
Der Arbeitnehmer ist verpsUchtcl, sein Steuer- Hd; bem Arbeitgeber bei leter Lohn- ober ®c- beltSzahlu-ng vorzulegen Detgert er sich. k> hat Mt Arbeitgeber ben Steuerabzug ühne ‘Berud- ’.<tttiur.g der Srmätzigunge, v^rzunehmen. Er 'im das Steuerbuch auch dem Qlrb.tigebet zur I veranlagt. Tritt zu dem Arbrilslobn noch pn- -tufbetoabtw g uberlat e i. Der Arbeitgeber lat Ci'.kommen, das Veranlagung pflichtig tfl, tes Steuerbuch Dem Ard imehmer i berzdl aas hinzu, so ist zwecks Prüsung. ob bas gesamte □erlangen au6»ubänbtgcn. Der Arlxi geber ist I steuerbare Einkommen nicht ben Betrag van rerpss chtet, von den d i ihm defchäftigtea Br- 24 000 Man über tclgt. ü? Höhe des Ardcits- teitvehmem für deren Rechnung bei jeher Lohn-1 (oh:.es mit anzugeben Bd ber Veranlagung t,e- Hblimg etnen Betrag von 10 Pwz.nt bes Ar-1 sonstigen Ci konimens kommen Ct u.rctmä' t- leite I ch-«S uicker g mauer BerüdT.d; igung ber gungen nur bann In Betracht, toenn biefe de m df p<m Steuerbuch f 'stgefetzten ^SahttTsgcfaml-1 eicucrab)ug nicht voll berücksichtigt worben find . ! iMiivn D.c hem vXibrcebct.u : 1 tigen kann das Finanzamt ,ed-.n, •
rWiotenKni S euerermätzigungen für die ein- pflichtigen ;ur Abgabe ci.er Stcuerei^Iärung auf- z^nen Lohnzahlungen fmd aus der auf dec Ruck- fo,dem. insbesondere bann, wenn ber Steuer- u-fte des St ueib.idx6 befi dlichcn Umrechnangs- adzug nicht ordstungSgemaf) vor enommen ist oder tatede leicht zu erleben. Die Verwendung der ein- jrrtumlichcrweile di e unb.rcchtitz c Erhöhung D.r behaltenen 61 uerbetrüge kann je nach Wahl des Steuercrmur igui.g vcrgcn. mmcn wurde, ob. r b.c Arbeitgebers durch vteuermarken oder aber vorgeschriedri.en Be.ege über ben Slcucrabzag durch Einzahlung bzw. ll e ber ipc i I j ng ni<(t vorgelegl wordc.i sind. ®;n Arbeit rhmer. eefolgen. 3m zweiten Falle ist ein ensspiechender tei Cem im Lause des KalenderiahreS für ten Antrag beim Finanzamt erforderlich: die bisher -^<.st l^s Kalend.riahrcS der Bc ug von Aidcits- estellten Genehmigungen bleiben jedoch in Kraft. I ^hn i'ssolgc ’21e u'vrung der Erwerbov rbältn.f c
Fall» die Borna Um» d.S Sreucrahzugs d^rch wcgfälll. Hal t>ics dem Finanzamt anzuz igen und Rieben von 6 teuer matten erfolgt, 'o ^^ia? eitig die in feinem Belitz dessudlrchen Oin- lagclogen mit entwertclen Stcu.rmarken cinzi- rcichen. Das Zinanzaml fetzt hierauf bic vor-


