Dienstag, 22. November 1921
Lietzener Anzeiger sGeiural-Anzeiger für Gbertzesfen)
LI. November
Baron ni$t erstaunt an. — Zug um
berungi
.2llso bitte — die Frage?"
.Stnb Sie mein Tater?“
Eine halbe Minute konnte der antworten. (3r sah Hans Märhahn Unb der musterte Züschens Gesicht
Anlatz hierzu vorliegt, zu ihrem eigenen Schaden rornimmt 4inc Menge von Aufkäufern und Vetrtcderüten, besonders von industriellen Werken, ziehen nackr den rleberschuhgebieten für Kartoffeln und überbieten hd> dort im Preise. Durch diesen unreellen Handel wer-
Gesundere Steuerpolitik.
Der AeichstagSauSschuh fürSteuer- fragen hat die allgemeine Aussprache über die neuen Steuervorlagen der Regierung besonne.i Aus der taheltoriWw*
Nr. 274 Zweites Blatt
^Ufl' Töte kommen Sie auf den verrücken Gedan- ken? Schwerer kann doch ein Sohn seine Muttes
nung der Befitzbelaftung etwa durch Erfassung de: Lachwerte die Lage unausbleiblich noch schlimmer gestalten mutzte.
Der Unzufriedenheit, die aus der vorstehenden Stritt! selbst eines Sozialisten spricht, . ^oud) in der grundver-
Hans Wärhahn» Augen hatten Adalbcrt Zü- fchenS Geficht nicht (oegelaffen. Schritt um Schritt kam er näher, blieb dicht vor ihm flehen. unb dann brach bet ganze Kammer aus zerwühltem Herzen durch seine Augen.
.Ich muh das wissent Ich mutz! Richt um Ihnen Ungelegcnhriten zu bereiten — Dort bewahre!“ Fest wurde der Blick. .Ich muh cs wissen, ob Grvhvater auch mein leibhaftiger Großvater ist! Den hab ich auf feer Welt - weiter niemand! Wilsen Sie. was das hciht, als Mensch in meinem 2Uter nur einen einzigen zu haben, an dem man hängt, aus den man Nolz ift, bah man Blut von itinem Blute!“
Es war kein Zweifel, hier rang ein Jüngling von achtzehn Zahrcn einen bitter'chweren Stampf, an dem er zerbrach oder M a n n w u rot. Hier hatte höhere Gewalt die Hand un Spiele. Also den Jüngling als Mann behandelt
.Sehen Sie sich! Tein, ich will Ihrem Blüte nicht ausweichen, noch viel weniger will ich Sie einwickeln Ich will zu Ihnen sprechen, als waren Sie mein eigener Bruder, auch mit grauem Haar Ich verlange bann von Ihnen nur eins, das) auch Sie ehrlich fmd, wie ich ehrlich zu ^hren war.
.Herr Baron, ich bin achtzehn, &e können
er ftecftc'Tür alle Fälle einen Revolver in bte Rocktasche. Mer wilderte, schreckte wohl auch vor Gcwalttättgkeiten nicht zurück, wenn einer in solche Lage kam Bor allem, den Zungen von oben herunter adgekanzeli - und bann den Oetcnomie- rat durch den Fernsprecher angerufen. damit Per hier, vor ihm, bem Enkel dic höheren Ftoten- tbne beibrachrc Schämen muhte sich der HanS, so schämen, bah er künsttghin lieber inS Wastcr ging, als sich selch peinlicher halben Stunbe noch einmal auszusetzen.
Die Hände in den Zackentafchen trat der Baron ein, sah an Hans Wärhahn vorbei, fragte Kochmütig:
.Sie wünschen?“ , . _ |M
Die Antwort auf eine einzige 5rage_
Da sah Adalderi Züfchen den lurgcn 2Hen- |<ten doch mit groben Augen an. Ein Sünder ,prach nicht so. Das Rang ja wie eine — Fvr-
werichlssaal.
c <6 r a n r f u t t a M. 20 Tot» Die Krimi- lizei TDür^burfl entdeckt: mit bei Eckeubahn- ialPolizei Frankfurt im Frühjahr umfang- Güter Verschiebungen und ermittelte cren Urheber den 57|äbrlgen Vorarbeiter • Fromm aus Lobr a M, der seit 1900 r Güterabfertigung in Frankfurt beschäftigt Aus Gi-und gefälschter Frachtbriefe und er Schwindeleien gelang es ihm innerhalb
Zeit. Güter im Werte von elier lion Mark zu ve rfchieben Durch betrügerischen Handlungen wurde ei all- ch ein reicher 2Nann. konnte sich Hauser In gen und Aschaffenburg laufen und soll auch al nach Oesterreich verschoben >uKn Unterwurde er bei seinem Vorgehen von dem •igen Kaufmann Martin Verlach aus Lohr >effen 23jäbrigcm Bruder Dinzeni Ger- ebenso non feiner Tochter Bertha Totzauer, er Hehlerei beschuldigt wird Die Straf- ?r oerurtcUtc Fromm, der leuanete und anderen bereit« verstorbenen Eisenbahner zu ner-Mdtttgen suchte, zu 5 Zähre« >auS und 5 Zähren Ehrverlust. Martin Ger- rhielt 3 Zahre. Vinzenz Verlach 2 Zähre ie Totzauer 1 Monat Gefängnis
<b. Bad-Rauheim. 20 Hon Mit be* •r«inerter Geschicklichkeit holte ein Friseur-
während er mit der rechten Hand rasierte, •r linken Hand einem Herrn bte goldene samt Kette neben anderen Klciniakeiten er Westentasche heraus Der Diebstahl, llos ein origineller (Unfall de« jungen c«, wurde sofort bemerkt Der Taschen!ü ist- urbc nom Schöffengericht für feine rfertigteU zu drei Wochen Gefängnis ver-
Beti Steuerpflicht bei Gebührniffe des Dnadenvierteljavres und Gnadenmonats
An den Lderdürgermeisker zu l-ietzcn, die ^Ürgermeiftereien der Landgemeinden, Warr und -tiftungsvvrftünde tttrchew Vorstände und Lorständc der tfr.Religiousgemcindcn des UeiscS
Gegen die Heranziehung der Bezüge des Gnadenvierteljahres und Gnadenmonats zur Einkommensteuer find von verschiedenen Seiten Bedenken erhoben worden. Hierzu bemerkt der Minister der Finanzen in einem Rundschreiben vom lb Oktober l Zs vorbehaltlich abweichender Entscheidungen der Reichsmittel- behörbcn. folgendes .Die Bezüge de» Gnadenv^erteljahrsS ober Gnadenmonats, die den Hinterbliebenen eines Beamten gc^bll weiden dürsten alS Einkommen auS Arbeit tm Smne des 8 9 Ar. 3 des Einkommensteuergesetzes anzusehen sem. welcheBorschrtst die Personengleichheit deS Dienstletstenden und deS DmpM«» der Bezüge nicht vorausfetzt. Der gesetzgeberische Grund sur die Gewährung von Gnadengebührnissen bildet die frühere Arbc» S- leiflung des verstorbenen Beamten. Sie stellen eine im Hinblick auf die durch den Tod eintretende Ausgabenvermehrung erhöhte Versorgung der Hinterbliebenen bar. die einmalig für bte Ueber- gang^aeit a^^wtrd^ Hteuerpslicht kann auch keine AuS- nähme zugunsten berjenigen Bezüge gemacht werden, bte aut Gtmnb von 88 8. 31. 69 Absatz 2 beS ReichsbeamtengeseheS gc- währt werben, d. h dann, wenn r>er Verstorbene Verwandte der aufsteigenden Linie. Geschwister. Geschwisterkinder oder P ege- finber. deren Ernährer er ganz oder überwiegend gewesen ist m Bedürftigkeit hinterläht. oder soweit der Rachlah Nicht ausreicht, um die Kosten der letzten Krankheit und ^ decken
Denn auch in diesen Fällen ist nicht die Bedürftigkeit der Hinterbliebenen ober die Geringfügigkeit des Nachlasses, londern d,e frühere Dienstleistung des Verstorbenen der Grund und die Dor- auSsetzung für die Zuwendung der Gnadengebuhrnisse Steuer sreihest nach tz 12 Rr. 11 des Einkommensteuergesetzes durste dahei
I diesen Bezügen nicht zukommen. Inwieweit von der Vorschrift I des 8 26 Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes Gebrauch zu mache" ist muh der Entscheidung der Deranlagungsbehörde im einzelnen
I Falle überlassen werben. . ...
I AIS einmalige Einkünfte unterliegen bie Gnadenbezuge nicht I der beschränkten Steuerpflicht deS § 2. II des Desri^A die I Anwendung dieser Bestimmung die regelmahtge Wiederkehr bei
Bezüge ober Unterstützungen zur Voraussetzung hat.
Bei dieser Rechtslage unterliegen die Gnadengebuhrnissr I auch dem Steuerabzug nach §§ 45 ff. des Gesetzes in seiner jetzt geltenden Fassung, wie nach den erst später in Krall t™^\bcn I Bestimmungen der §§ 45. 46 des Gesetze« über die Einkommen- I steuer vom Arbeitslohn vom 11 Zuli ds Zs (ReichA-Gesehblatt I © 845) soweit sie an Personen geleistet werden, bte unbeschränkt I steuerpflichtig nach 8 2,1 des Einkommensteuergesetzes sind.
Unter Hinweis auf Artikel 28111 des Dersicherungsgesehes für I gemeindliche Beamte vom 30. September 1920 lReg -Bl S 3091 I geben wir Ihnen hiervon Kenntnis.
I Giesten. den 15 Rovernber 1921 KreiSamt (Sieben.
Dr. U fing er.
Betr Den Termin für die Einsendung der Gemeinde-. Mark- und Stiftungsrechnungen für daS Rj. 1920
An die Gemeinde-, Mark- und Lkiftungsrechner des Kreises.
In unserem AuSschreiben vorn 19. Zuli dS. Z« kündigungSblatt Ar. 105) hatten wir darauf btngetoiefen bah bie Gemeinde- ufw. Rechner spätestens btS zum 3ll Oktober jeden ZabreS die Rechnung für daS abgelaufene Rechnungsjahr nach vorgeschriebener Form zu stellen und dem Bürgermeister zu über- geben haben. Trotz dieses Hinweises ist ein «roher Teil der De- meinte- usw. Rechner mit der Fertigstellung und Ablieferung der obigen Rechnungen noch im Rückstand. Begründet wird die» teilweise damit, bah die Fertigstellung durch bie Erhebung bei Rachtragsumlagen für 1920 verzögert worben sei Eine derartige Begründung kann aber als stichhaltig nicht angesehen werden, weil die RachtragSvvranschläge für 1920 und die die Erhebung ber Rachtragsumlagen genehmigende Verfügung schon vor JIio- naten in den Besitz ber Bürgermeistereien gelangt find.
Soweit noch nicht geschehen, veranlassen wir Sie hierdurch die Rechnungen umgebend serllg.'-,usteslen ur.b . >s - " ng -
an die Rippen gedrückt, an einem Baume Ein lchmerzliches Lächeln zuckte um feinen Mund, die Rasenslügcl bebten, aber tiefe Falte i gruben sich auf feine Stirn. Er forderte Wahrheit: wenn es notig war. erzwang er fie sich — und wenn er die Wahrheit kannte, dann würde er zu handeln wissen. Entweder bewies er dann der Welt, bah er ein echter Därhahn war — ober ber liebe, gute Mann, ben er achtzehn Zahre .Grvhvater“ genannt, sah ihn (ebciib nicht wieder:
Adalbert Züschen war sehr unwillig über die Störung. An seinem Bett stand früh halb sechs ber Tiener und meldete
.Der junge Herr Wärhahn ist da und behauptet. den Herrn Baron sofort sprechen zu müssen!“
Das der wollte. lag ja auf der Hand. Den Schaden enuurenfen! Leicht füllte ihm das nicht gemacht werden. Sonst hörte bte Wilddieberei ja doch nicht auf.
.Scheinfs verdammt eilig =u haben.' brummte ber Baron. .Führ ihn in mein Arbeitszimmer, -ch fahr nur schnell in die Sachen!'
Der Diene', blieb zögernd stehen.
.Ich würde ten jungen Herrn Därhahn nicht allem empfangen. Sein Anzug ist zerrissen, war
Bekanntmachung
die Gebührenordnung für Hebammen betreffend Vom 10 Rovember 1921
Die Sätze der Bekanntmachung, die Gebührenordnung für txbammtn betrrfftnb. °°m 28 pull 1920
©erben mit Rückwirkung vom 1 Oktober ds ZS an allgemci um 50 vorn Hundert erhöht
’lur™XX«nummer3 öet »jbuO^ncrbHunä. lautenb _5ür den Beistand bei einer Fehlgeburt . eingeschaltet, ^bis zu 3 6 tunben Dauer",
unter Orbnung<nummer 5, laulenb: ., , .r
Bei längerer Dauer der Geburt , eingeschaltet oder . Fehlgeburt" und nach .sowie für b'« «vetter notwen- I dige Anwesenheit ber Hebamme nach ber Geburt ein- I geschaltet .ober Fehlgeburt"
Darmstadt, ben 10. Rovember 1921
Ministerium deS Innern I. X H ° t >'9 e r----
Betr Die Reuregelung der Vergütung sür bie Bürgermeistet I und der Beamtenbefoldung in den Landgemeinden, hier Erhöhung ber Teuerungsbezüge
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden deS SreiseS
Soweit unsere übergedruckte Verfügung vom 13. Oft ober I bs. ZS noch nicht erledigt ist. erwarten wir die umgehende I Einsendung Ihrer Berichte.
Diehen, den 16. Rovember 1921 KreiSamt Dieben ________________Vr. Usinger.
Betr ' Die Äusstellung der Gemeinde». Mark- und StiftungS- I Voranschläge für 1922.
«N die Bürgermeistereien der Landgemeinden mtd die Mark' und Stillungsvorstände deS Kreises.
Soweit noch nicht geschehen, empfehlen wir. mit der Aus- flellung ber Voranschläge für Rj. 1922 alsbald zu beginnen.
Im allgemeinen gilt daS in den 2lusschreiben »er früheren Zahre Gesagte Wir wollen aber auf folgendes noch besonders b'nT’&bbem bezüglich ber Gehalte unb Vergütungen der Ge- meinbeÄn Richtlinien erlassen sind, ist in ^'lage 7 bei jedem Beamten der Beginn des BesolbungsbienstalterS ^r ch hiernach berechnenbe Drundgehali. die Ortszulage, gegebenenfalls bie Äm I dcrzulage sowie ber Teuerungszuschlag aufjufuhren, ber dem Be amten zu st eben würbe, wenn er voll beschäftigt wäre. .Jeener ist int*r äugiunbckaung ber tatfä<tli4> kflgeleblcn veschälligungsbauer bann die Vergütung »u berechnen und eben falls einzusetzen Zutreffendenfalls an deren Stelle der vereinbarte <kW2t>$>ktS?fönli<ben Schulkosten sind vorsorgllch nochmals im Voranschlag vorzusehen, weil hinsichtlich der Neuregelung die erforderlichen Weisungen noch nicht ergangen sind. Deren lieber nähme auf den Staat steht zu erwarten -
3. Die Delbanschläge der Lebrerwohnungen und vesolbungs- güter sind in der seitherigen Höhe nochmals vorzusehen. weil wegen der Reuregelung ebenfalls noch keine besonderen Weisungen eigang<n^llnd^a^s eid soweit noch nicht geschehen, derart zu erhöhen, bah die Unterhaltungskosten ber Daflerleitung, wozu auch Zinsen unb Tilgung gehören, hieraus gedeckt werden onnen (vergleiche übergedruckte- Ausschreiben vom 22 Rovember 1920 ^E^ie^sten^l^^FnlllÄmng 'sind durch Einführung von Sprung^eld ^^^ügen mtter den einzelnen 2lusgabe-Rubriken find so ausreichend einzustellen, bah bte Ausstellung von Rach- tragSvoranschlägen nach Möglichkeit vermieben wird.
7. Im übrigen verweisen wir noch aus unsere über gedruckte Verfügung vom 24. Februar dS ZS., betreffend die Mifstellung der Gemeinde- usw. Voranschläge für^das Rj. 1921: hier, insbesondere die Inanspruchnahme deS AuSgleichsstockS. und empfehlen deren möglichste Beachtung. s .
Die hiernach aufgestellten Voranschläge find uns bi» längsten» 2. Zanuar 1922 vorzulegen
Stehen, den 15 Rovember 1921
KreiSamt Sieben Dr. UHngcr.
14 Zanuar 1^22 unb 1 April auf den HoherodS- köpf, am 27 unb 28. Mai zur Haupti*eifammlNNg nach Fulda zum Vertteter hicrzu wurde der
1 7oi<it\cnbe. Lebt er Bernhard bestinmN
und am 2 Zuli ibc.ilall» auf ben Hoberr'dskops zu dem dort stattf.übenden Volksfest. Zwei weitere )«x*"berungen c.f?l ;en noch auf deren Emiadua»
mit 2kachbarvercinen Moose» Grund unb len unb eine Mai tour in ben Oberwald Da» ngtkfi bzw Te!r ieru "gssest sinder am 1 2. Zanuar in ber .Schönen Auettchf mit crauffübruugc \ start An Mitglieder, die Goldene Abzeichen" erhalten, kommen fteb- in Betracht Die Monatsverfammlungen fin nieder an jedem lenten SamStag im Monat •n einzelnen Gastwirten, die dem Vereine an- en, statt Bei einer dieser Verftunmlung (am inuari wird ßehrct ötelnmann einen ag über Heimatgeschichte bähen Rach Oring der umfangreichen £agceorbnung melde- ch noch zwei weitere Mitglieder ium Beitritt . bah der Verein nun 103 zählen kann
Nr. 166 ___________________
Inhalt»-Uederstchl: Gebührenordnung für Hebammen - KJSniah^mT'mon^3i,inhnbunQ"ber°«emnnbe. usw -Rechnungen
AmtsverlündigungsblM
für die Vrovimialdirettion Gberhesfen und für dar Krcisamt Ziehen.
’ (todnint nach Bedars . Montag. Dienstag. Donnerstag und Freitag. Kur durch die Post zu beziehen gegen Mb 2.50 oierteljährlich.
------19381
S dem «mttzverkttndignnqH-latl.
' Da» Amt»verkündiaung»dla t t 6 vom 21. Rovember enthalt Debühren- ng für Hebammen — Vergütung für die rmelfter unb bie BearntenbZolbung. - Aut- g ber Gemeinde- usw Voranschläge pslicht ber Gebührnisse be» ®nabenDiertel- und -monats - Einsendung ber Oenirinbe- Rechnungen — Abänderung des Hessischen >erung»^e'eyeS Miozahlung der DehaltS- . — Erwerbslosen sürforge — Dtenstnach» ' — Selbbeieinlgung Gntmngen — Gesun-
°°m 1921 eurttn
thCT gefunbtn KHicfclubrhllt 1 6 • 1 silberner Fingerring. 1 Kapuze, Full- l aus Messing. 1 neue» Hu,ib:hal»band. SÄ' i.’SÄÄ tring mit rotem Stein, 1 schwarzer Krirn- ckraoen. verschiedene Portemonnaie» mit t verschiedene Deld'cheine verloren ein ihiges Kettenarmband. 1 silberne Halskette •et durchsichtigen Steinen. 1 Deldmäppchen her 1 Le'e Handtasche mit 4M TKL Inhalt, renregenschirm. 1 goldener ''Kneifer mit al 1 Reisepah. 1 braune» lebernrt Geld -en mit Inhalt. 1 Wandergewerbeschein au amen Müller. 1 Damenhandtasche fgelblich» nbalt 1 giünlicher seidener Damen beutel. >erportemonnaie mit Inhalt, 1 Tausend- Ktn — Die Cmp'angstechtigten der ge- «n Degenstände belieben ihre Ansprüche t> geltend au machen Die Abholung der gern Gegenstände kann an jede n Wochentag _12 Uhr vormittag» und 4—5 Uhr nach» « auf dem Polizeiamt Dietzen, Zimmer erfolgen.
begreifne e» in mir au»sieht. reden ilich. antworte ich etzriich!"
e faden sich gegenüb r Adalbert Züschen ie. wie er oft zu seinen Eltern und zu ater damal» gefahren fei. bah er Hansen» r .liebe Frau Marie“ genannt, toie duich Heirat unb eine Verstimmung, die seine Frau veranlagst habe, ber gesellschaftliche Verkehr notgedrungen hätte unterbleiben müssen.
.Ich habe Ihrer Frau Mutter nur die Hand griüfjt. nichts hat iich ereignet, wa» ihre Frauen- ehre auch nur tjätlc verdunkeln können. Einmal, da glaubte Ihre Mutter, ich hätte ihr zu nahe treten wollen. Kein Wvri von mir hat da» Verlar gen zum Au»druck gebracht, e» war nach ber Derilimmung. von der ich vorhin sprach. Da tft mir das Ternütigendste zu gefügt worden tn meinem ganzen Leben Vor Ihrem Vater unb Grvhvater hat mir Ihre Mutter die Tür gewiesen und stolz getagt: ich bin eine Wärbahn Also selbst wenn ich daraus au »gegangen wäre, Ihr« Frau Mutter zu verführen, an ihrer Frauenehre wär'» gescheitert! Ich stehe da vor Ihnen nicht in gutem Lichte, aber ich hatte Ihnen versprochen, ehrlich zu sein, sind Sie nun zufrieden?“ Viel mar in ben letzten zwölf Stunden aus Hans Wärhahn eingestürmt bih die Zahn« auseinander Seine Zugend brauste Zeit, bte Eindrücke zu verarbeiten Uebe^eugt war er nun. an der Frauenebre seiner Mutter haftete kein Makel. Ter ihm da gegenüber satz, war etn Lüstling gewesen!"
Äan« Wärhahn erhob '.ch
jS sehe gawt klar. Es fällt mir schwer, ich hübe" zu danken
(Fortsetzung tnlflQ


