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Siebener Anzeiger (Genial-Anzeiger für Gberhessen)

Zweiter Blatt

Mittwoch. 22. )uni Ml

Nr. U5

über

das

Sivutfotixnt vor jener Katastrophe gerettet.

die

Zulagen gebtudu iftr be r*gn fünr*

40. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.) V.

werden. DicsZoch erarbeitete bin, tinfiüt das Lo^SxnKe irr Satze, di- in dc-r tot* fncg&r't El iifctt hatten. Alle Renten, »ür Un­fälle. die fid> nach dem 1. Januar 1923 er tinrt haben, Imb nach den neuen Sätzen umzurechnen.

Bergunglück auf her Serbe 9Jä»nt Cenis. S<tt.utz gegen 3 48 Uhr.

£)errn Collins Abenteuer

Roman von Frank Heller.

er doch nicht unterschreiben, bayi war er zu sehr Kosmopolit von- Geburt und Gew hndeck, un?. Heimweh im gewSb. li en Sinne t< Sjrtte be [äftidtc ihn selten. Aber trotz alledem mir en c* tul> viele Fäden, in# dien m.r dem alten L'anbr verknüpften, und es gab Augenblicke, roo man sich Hertz nach sriier Natur sehnen bnnte, nach tzem Rauschen in den Nadelwäldern, dem Noch- mittagslinL i' einem Sirfertfcin, darnach, seine eigene 2r rache zu Höven . . . , Es itetrf der Beiden mich, mich >ichm de Sterne. wo ich al Sind aesp eu . -Di Kindlseit new, olln. Die ftanb tn einem Sr x dbergscken Lichte vor ihm.. Ab-r die Jugend ah e! Nach dielen ,'?n t).*n, Herr it±en, törichten Jahren sebntt er si n> rklich, tr ihnen nani) Zckr-edrn in "etter schönsten Gestalt wr chm. Ec hob sein Glas zu eixem Trinkspruch tnn diese vergessenen und buch unvergeßlichen Stun­den mrt bv alten Kameraden: Edle Schatten, r-erechitc Familienväter, ih grübe euch Das wür bei ihr uorigenS zu rrtr. dem oe brenen schwarzen Scha', iaren, waS 51t: ihr gesagt Bennittllck nichts -Schänd' Er dachte an die 'Zcitungsnatl-en bei seinem -Aerfckrmnden, d e er in Cafss tm Au-land gelesen Hit»: Bet<tteckickcr Birbll w "Oristian Shawn junger, ix lver'p echender In riü. der alle Hoffnungen 1 i tänben macht dreitausend fronen für Mitt i'ungen über (Tob lins Ausen haltsan ob das wohl noch besteht?' keine Spur des entwichenen Schwindlers $j finden ...

Philipp l«tte h sich am em: Svur . . . . Ohne daß er cs merttc. begann die Musik , chl.ua nd Iontour meurr" zu spielen, und ebenso immer kl-ch glitten ieinc Gedanken (1 andere Bahnen hinüber.

1 (ForlseMmg folgt.)

Ieignen, unrub gen Dollen lag Ti .tbornbamne flammten im Dark, und die dunkelgrünen Tannen ' ' ~ * in den Wäldern nngS*

Iufatzanträge angenomma.i

Morgen mittag 1 ULt Znterpcllativn

Darmstadt, 17. Juni. D.e Genossen­schaft s v er f a m m lu n g ter I<ntt* und forst- wiitsckaftlicken Derussgcnossensckiafl für Hesien (R^-ickSunfallversicherung» fand küczlid unter bem Vorsitz des (M). Rcgierwigsrats Li lpnann in Tarmftabt statt. Nach dem Berwaltwigsbcricht be- leldeten waren

Anbaufläche und 6rnfrerfrägt des Vorjahres in Helsen.

Darmstadt, 20. Juni lieber bk Anbaufläche und die Ernteerträge in den Kreisen Hessens im Jahre 1920

sie wieder grsunden solle

Lloyd Gwra? befaßte sick hkvau' mit her Rege- lung, tne mit Deut schlanv vernnbrrt worden »ei. Nack Erörterung der Entwaifnungsfrage 1 txmbh- er sich der Re p a r a t i on s f r a ge zu. Er wieö darauf Yin, daß Deutschland einen sehr praktischem TI an zur Erfüllung seiner Berpflich- am9m ang iwmmcn hab' Ebenso ten Frankreich und Italien und die öffentliche Meinung Eng- -andS diesen Plan angenommen. Tamil seien die djhneripften Probleme, die Fragen der Entwafs- nung und ber MLcporatian. entweder bereits ntren.lt ober im Beariste, aui sehr gerechte Weife geregelt 41 werden. Lloyd George erklärte dann, es bestän­den nod) zwei Schwierigkeiten, nimlich die .zrstseyu ig d r Gvtt zen Polen i-udLitauens ,'a.vie t>*r 0 ßc r s ck l c f i s chen (" rn»r und ber FriedenSschluh mit ber Türkei Mit Bezug auf beide Fragen sei er sehr hoffnungsvoll.

Lwyd Gwrge fuhr fort: Die Grund­bedingungen für den Frieden, den stetigen Frie­den, und den Wiederaufbau sei, dost man zu feinen Verträgen stehe Die Motionen und die Völker der W"lt hätten ihre gaienseitigi Abhängigkeitin einem w i aröfnxm Ma' e als *e vor dem Kriege eingest'Yen und der Völker­bund bestehe als Zeuge für diese Wahrheit. Lloyd George erklärte, es könnten keine Vorschläge für die Miede ich achtel 1 ung Europas und für einen! dauernden Frieden gemacht wecken, eS sei denn auf ber Grundlage ber Annahme ber Frickensreri träge oder eine Erz wingung der Derttäge. Hier mid dort könnten infolge des Eintretens neuer Der, hälkniffe mit Zustimmung ol'er Partonen Erleick- irnmnen vorgenomnnm wecken. Man habe z. B. Deutschland mehr Zeit zur Bezahlung und mehr -Zeit zur Entwaffnung gwährt. Auch in der Frage der deutsäten Kriegs Verbrecher hrbc man cirt Zugeständnis an das deutsche Nationalo-chüül ge­macht. Die Verträge selber mühten je­doch bestehen bleiben: kein Unterzeickmtr habe das Recht, fick über irgendeinen Teil des Vertvagc5 hinweg zu setzen, den er unterschrieben habe.

Lloyd G-orgc erklärte dann, das britische Reich van einem Ende bis zum anderen fei durch feine -Ehre und durch feine Interessen an die Ber- -träge gebunden, die es unterzeichnet habe. Er wolle Lock Curzon nach seiner Rückkehr ersuchen, der 'kvirferenz eine umfaffenbe Uebersickt über die aus­wärtigen Angelegenheiten zu geben.

lieber die Beziehungen -.mischen dem britifdKn Reiche und Örn Vereinigten Staaten sowie Japan erklärte Lloyd George', es gebe feinen Teil *>er Welt, wo das britische Reich entschiedener den Frieden und fair play für alle Nationen aufrecht' erhilten und einen Wettbewerb ber Rüstungen ver­meiden wolle als den Stillen Ozean und den fernen Osten. Japan habe sich als treuen Alliierten be- 1 viesen. der England wertvolle Unterstützung in einer Stunde ernster und kritischer Notwendigkeit g*teten lzrbe. D.r Premierminister fuhr fort:Dir urihti'dxn diese wohllttprvbte Freundschaft beizu­behalten und ftc auf die Lösung aller 3ragen im fernen Osten anzuwenden, wo 3 ar an betone bete Fntevessen hat und wo mir eberrso wie die Vereinigten Staaten, Weiche Möglichkeiten und die offene Tür wünschen." Unter diesen Fragen sei nicht die geringste die ber Zu'"'ft Chinas, das von England ebenso wie von 8? t Bereinigen Staaten eine ivohlwollende Behanolung und Lair play er­warte. ,

Lloyd George erklärte dann, es könne ber Sielt kein grösteres Unglück widerfahren als eine wertere Versttärfung in ber SrfKtbimg der Well nack Rassen. Ein freundschaftliches Zusammenwirken zwischen den Vereinigten Staaten und England fei ein Karbinolgrundfatz.Wir wün­schen mit der größten Republik in allen Tci'cn ber Welt zusammen zuarbeiten. Ed^'o wie bie, Ber­einigten Staaten wollen wir Stetig eit und Fri.den auf Oer Grundlage ber Freiheit und Gerechtigkeit und etenso wie Amerika wünschen auch wir das Anfchwcllen ber Rüstungen zu nenneiben. sowohl im Stillen Ozean als auch an anderer Orten. Wir find bereit, mit den amerikanischen Staatsmännern^ "eben Borschlag zur Herabfetzutrg ber Rüstungen izu erörtern, den biefe vorzubringen wünschten, und wir können uns verpflichten, daß keinerlei solche

raufrfJten keucht Ter Bc^en in den Wäldern nng^ umher war voll Pilze, und über die Holpe trm Land strafen rollten btr Erntewagen, von hantigen Halmen schwer Er sali d-s Ganze so deut.,ch vor sick, daß et läckeln mußte. Dis kl-nne Städtchen träumte unter den aurjcigcnbcn Rauch äulen im Srmnenneb l. die Tlüb.cn am Flusse fm.ge.'ten sich im heckst!ich dunkeln Vaster und b-i? sum­men ber Treschmaschinen drang anhlngenb -inS rmäber advllend zu ihm Irren, w> er da rn seinem Sanior am ostenen Feaster fak

Plötzlich wurde er aus seinen Iräumereun gerissen.' Cbnf rett au>wa'fen, von brt Enn- nerungen hopiwt, irrt, die in seinem 3nn:rn_ xxp ftetgen, war er Er3 nii Eckc van CriortPirrtet r.elannnr, und wäre air em Haar bas Oper fine* tudi är:: Autobus cyrvrbcn. Ein la.t nchr btenft* Irret: ans Trocmr heran, aber er i-chstttel:. la> ch-tnd den stow und bog links ab Rack erntnn Sckrtttsn stand er vor Fräs a* s rvttr .;r:-c.Ti » »ab? und ging an dem sich verbeugenden 2?ar t r r.nbet in das Restaurant

trug tne Zahl ber im Beil l-tssahr anoem< Detriebstrnf lle 26.35. Aus lern Vorjahre 1445 Uns lle übernommen worden, so datz ins­gesamt 4100 Unfall fachen neu yi b arbeiten warm. An Entschädigungen für Renten an Verletzte, Üosten des Heilverfahrens usw. wurden 1 299 333 Mark gezahlt und 4025 Rentenbe-scheide erlas!en. Tie Summe der erstmalig tm Rech ungS'älwe g> »ahlten Entsch.ädigungen frtrug 212 730 Mark. Tee Mittel der Rücklage bezsern auf 3 019 872 Mark. An gesetzlichen Zulagen für Renten wur­den in 1919 irtö 1920 413 620 Mar7 gemäh t. Tie "bei BerusseenoTenschrist atge->h'ii>'r,e HaF, 7Fkchwer7<steiu asan all hl r?T0ü :. ,'g i'er Tas Drrmögen der Anstalt beträgt 214 03a Mark Ter Voranschlag ber Be u sgenos enscknft stckt in Einnahme und ?lusgabe 7 269 153 Mark vor, der ber Haftpslichtver icherruigranstall 92 f39 Mark Im Voranschlag für das eigne Unkrllkrankeiv' haus der Ber-.issgenoifenfchL't in Tarmstck: werden in Einnähme und A'isgab? 285 000 Mark Vorge­hen von besonderer fBüft.gfct: für die Der- iickerten ist tie durch den Reichr:ag befcklostfiie Erhöhung der Iahre^arb itSveckienste und d.»r Renten zulagen, welche bfi Renten von 50 Prozent und mebr sowie bei -Witwen- und Äinberrfitten auf das Topp lte der bislertgen Zulagen gcbva.cht

Entwaffnung Deutschlands kann als ein q .löstes Problem b. ieidmet werden. Die b e u t s ck* XloVe ist verschwunden und ebenso die österreichische. Tw beutfdx Armee, die eine g-waltige Mackt barftdltr und nach Millionen zählte, besteht nickt nrhr. Ae ist jetzt 'w.»käg mehl als hunderttausend Mann stark. Sie hatte Zehn taufende von Geschützfit, große und kleine, und hat jetzt wenige Hund-rt. Sie hatte eine außerordent­liche Zahl von Maschrnengewehren und Minen- rcerfem; auch diese sind dahin. Sie hatte Millionen von Gewehren; sie wurden ab^eliefert. s)rrm.-r batte ic ungefähr 30 Millionen Lchuß Artilleriemuni» ion: auch diese find ihr genommen. Freilich be­te hen noch einige ?lrten von irregulären »For­mationen, die wir noch nicht völlig erfaßt habn Es ist trübt so lehr Preußen, das zur B'"N'-.,sn imit Anlaß gibt, als vielmehr Bayern. Diese Schivie- rigfeit nxrb aber, wie üb anndjme, tn feor kurze? Zeit überwu nden (ein, so daß da§ Problem ber Entwaffnung ein sehr vitales, weil, folaugi' Deutschland eine große Arm« und starke Bewafs nung hatte, keine Garantie für den Frieden be stand txrfchvinben wird. Diesen:gen von uns, die wissen, wie sehr Sieg und Niederlage aut des Messers Schneide standen, können ohne Zögern erklären, daß ohne die zwei Millionen Mann, die von außerhalb des Bereinigten stönigSreichs tarnen, das Preußentum wabr> frfieirdicb im Westen und Osten triumphiert bitte, bevor die amerikanischen Truppen am der Front eingetvosfen wären. In diesem Falle würde Lock Curzon, bet zur Zeit mit Brtand die Ausfüllung des! Sieger »Vertrages erörtert, jetzt darüber beraten müssen, wie die von den trnrm» phierenden Kriegsherren Deutsckstands uns aufert legten bemütigrnben >Bedingungen auszusührfi, seien. Die Herrschaft ungezügelter Gewalt würde am Ruber fein, und die jetzige Generation würde ihre Tage damit verbringen müssen, verhängnis­volle Tatsache auf allen G bieten der mensch­lichen Tätigkeit zu crbnlbcn. Die zwanglose Eiicheit deS britischen ReichTS bat Frankreich. England und

is. Steinbach, 19. Juni Daß hi«*7 f.utb dort bei der Heuernte von einer fruten Mittelernte geschrieben wird, trifft in unserer Gemeinde und auch in der näheren Qlmflcbunfl nicht ml, denn wir haben hier nur eine halbe Mtttelernte Den Ausfall kann sogar eine gute Grummeternte nur zum Teil ersetzen. Wenn aber nicht bald ehr durch weichender Regen den Wiesen frraft zu neuem Wachstum gibt, muß man die Hoffnung auf eine gute Gnunmeternte jetzt schon auf^eben DaS Fruchtfeld z"igt einen besseren Stand als im Borjahre, es ist hier eine bessere Ernte zu erwarten. Der Futter stand ist knapp, da der stlee durck die dauernde Trockercheit und kalten Nächte nicht wächst. Die Kar­ts f sein sind zum Teil schön, zum Teil auch zurückgeblieben, auch die Rübenfelder brauchen unbedingt einen guten Regen.

AuS der mittl SBetterau, 18. Ium Dank der günstigen Witterung fchr llen die Ar- lviten des Lw'd.irarmes gut romrirt. Zur rechttu Zeit kam ber Regen, io daß ftit rukn Fahr--' wieder ptr.i ersten Male die TiLourz ahn? das zeitwuber dc 23aif<rgtefm gesetzt wecken tonn ten st artof ein sind grhack und gcN./äj e't uw wir fteben nun mitten it der Heuernte D.'- sonst em Leiterwagen voll geerntet nrorDt, fährt man biefe: Zabr einer knappe« halben bet:, nur tn feudiat Wie.'en ist es ernrn bcher, rre" sich dort das feine UntergraS envri 'ein konnte, roä^rerb sick aui den troifrncn Sergio.efen t?jra txta Mähen lohnt

f Lauba ch, 17. Joni Am Mittwoch un* Tomirrswg rouOen die Hcu- und Wrumm-tgtJ«* Dentrgerungen abgehalten Ungrht ncrlidi biv? waren die Preise, die für dir Dir en gebolni

Vie tröffnungsanfpradjt Ll^yd George; in ber brilischen R«idisfonfc«nj.

London, 21. Juni >Dolfs.) LliNd George erklärte m der Rede, mit der er bte brt- rifdte Reickskonfer^mz eröffnete, eS würden noch Jahre vergehen, biJ die Folgen bes .'Kriege# überwunden feint Trotz vieler entmutigender Dinge sei es eine stber-rus ermutigende Tatsacke in der internet tonalen Lage, daß eine wachsende Ungebulb gegen üb r denjenigen bestehe, die au) irtpmbwelckcn Beweggründen v-rsuckten. die Welt in einem Zu- nani) der U n ru he und Spannung zu erhalten. (*A sei eine irnm-r stärker werdende Uebci^.-ugung vorhanden, daß die D-lt Frieden haben müsse, wenn

£anfru>irtfcbofL 300 Milliovtn Mark für landwirtschaftlicht SitdlunqSzwkckk.

Berlin, 21. Zum. sPriv-Tel.) Dte Blätter hören, beschoß das preuyifde Stw's mhiii'tcnum gestern, einen Shrbtt tun 300 Mil­lionen Mark für landnnrrckoftlühe S.evlungs- iwecke zur Verfügung zu stellen.

Land- und forstwirtschaftliche veross- flcnnffenldinfL

8ms dem beschien (fiebkt

rm. Griesheim, 20. Juni. Fast täglich kommen neue Truppen auf den UebungS platz. Dor Herbst wird dies voraussichtlich kein Ende nehmen und auch die Gewalt- maßnabmen der Franzosen wegen Stellung von Wohnungen ebenfalls nicht. Zu was die­selben eigentlich ihre Fami.ien zu den Schars­schießübungen mitbringen, ist nicht ersicht­lich, eS könnte nur sein, daß sie durck unsere schlechte Valuta ihnen einen billigenSommer- ausenthalt verschaffen wollen. Ein m a - rokkanischer So I b at Tarn auf bent UebungSplatt an bieStar? str 0 m lei t u n g und war sofort tot.

bringt die neueste 'Ihinuner ber Mitteilungen ber Hessischen Zentralstelle für die Landes* tatistik eine .iusainmensrellung hiernach ist die Andausläche mit Ausnahme des Sommer» weiretrs und Sommerroggens bet al.en tik- treibearten gewachsen, was besonder- vom Winterroggen um 7100 Hektar und Hafer -um 910t» Hektar» gilt Die Aickauflächc ber Kartoffel hat sick von 44 300 auf 55900 Hektar bte der Zuckerrübe von vjüO auf 6500 Hektar per mehrt, während die des fflee» um 11500 gefallen ist Hinsicht ick der Ernteerträge steh! bie Kartoffel mit einem solchen von 719.5 001 Doppelzentnern ar. ber Spitze, was gegenüber dem Jahre 1919 ein Mehr von 2 L» 1000 Doppelzentnern ausmacht. Dann folgt die Znckerrill>c mit 2603 000 Dopp^lzenlnern (Mehr. 1 133000 mib Hafer mit öl"

rend der Ertrag be- ülees sich um mich ein Drittel auf J 33Ö000 Dopprtzentner vermin bert hat. Dagegen ist bei den Wiesen ein Mehrertrag von insgesamt 600003 Doppel Zentnern zu verzeichnen. Das den durch schnittlichen Ertrag vom Hektar betritt, so bat sich derselbe vermindert beim Winter« roggen von 16,8 auf 16 Dopp l zentrier, beim Haser von 15,5 auf 14,7 und bei bem fllee von 55,7 auf 53,8 Dopp.l^mtner, wäljrenb er bei den Kartoffeln von 102,8 am 130,2 und beit Zuckerrul>en von 271 auf 3)6,7 gestiegen ist. Dagegen sind bei Weizen unb G.rste bie Veränderungen nur unbedeutend Hinsichtlich des Weizenbaueo steht Lberhesfen mit rund rtvei Tri.t In des Lande.ertrag obenan, und auch seine tzaserernte war etwas größer, als die der anderen Provinzen zusammen, roährenb Gerste vorzugsweise in RheinhZlen gebaut wurde, wo diese (tetreibeart auch en HSck)sten Ertrag pro Hektar lieferte Das Erträgnis an flartoffdn war in Starken bürg und Oberhessen mit rund 2 600 000 Doppelzentnern annähernd gleich gegenüber 1 931 000 in Rheinl)essen, jedoch erzielte letz­tere Provinz auf den Hektar durchfckmittlich 141 Doppelzentner gegenüber 135 in Ober- Hessen unb 118 in Starkenburg Aehnlick war das Verhältnis bei der Zuckerrübe Der frrcid Friedberg war der reichste an Weizen, Hafer und .startofseln, Dieburg an Roggen. Worms an Zuckerrüben, Gießen an Jtlcf, Lauterbach an Wiesen. Zn allen diesen Zah len ist zu bemerken, daß im Berichtsjahre ber Anbau der Gemarkung im ganzen durch den Bürgermeister geschätzt wurde, während rm Jahre 1919 die Erhebung bet den ein zclnen Landwirten stattgefunden hatte.

Die blauäugige Lüge.

Herr Collin, dessen Schicksale tb in bieten Erzckblungen schildern versucht habe, war troS ferner Bergangenleit unb ia .er fcjbämearticen Tristenz ein Mann von sehr rciclmärtgcn G - wohnbeiten. Denn nickt t gcnbeLie b.sonoers in - keresstmtc Affäre ?ber ein anderes wichnres Vor haben ihn daran binderte, stand er eben,') vüntt lick auf trank unb leite sich rot'ber wie nur irgenbem aller Hafrat. Sitte Anftcht nach muß:.' man sick geanffe Lebens.egeln f(bauen uno genau darnach leben, gerade weil ihre UebertreLing bann um io große es Bergnugen bereitet. 12ad?ft Kr.., immer prmzi-tentreu zu b eiben, pflegte er zu iiigtrt, gibt es Nickis Langwrt.rgeres, als immer Sjrrnyj t nlos zu leben.

Tem.zufolge bcwback-rte Herr Eotlm, wann nd> nicht gerade das staatliche Ge>etz, so doch U'.n n mehr seine sich selbst auierleiten Gebote, unb nv- rnand kannte gröfeerm Euer -a^ er tt. icbr- licken Gckenltage feiern. Auck stt:e r.gatcn b.j obacktett er, roerm er, wie Phüeas Fogg -ag.e, Zeit hatte, und einen davon versäumte er nie. Das war ber 29. Septcmfrrr.

Dar ber 29. September Herrn Eollms Ge­burtstag? , . ... .

Nein, es war der Tag, an dem er im 1904 nach miLungenen Spelltlattonen stfcre en werließ, von fünr Paragraphen des Ätraigc ctz^. beschattet. Seitfer hatte er iedes Jahr ®i biejem

lick wr wrttfckattllcke Zwecke owe für Zweck der Industrie und des Wandels bienm, au.i bn Abgabe zu befreien, dock we.-den bitte Antrag von den anderen Pa rrten unb b.sonders von dem Ncickisla.v>ler belantpft

Dbg S 11 b c r f a> nt 1 b 1 3. benutzt tne c Gelegenheit, um für die Soziali'i.'rung dös Woi> nungswesens eira4itrr:ei, di: allein imstandc fei bem Dolr.: ungseiend etn Ende zu barücn.

Auck die Redner der dui>e.itnt Satten find der Mei umg. daß diele Vorlage das Elend ber CbttidLoien nütt mildern L^tnc und t.rtei eben falls iür die $ollk ,tah 1 irrmtg ru:.

Der Aba Baht Tem gibt ml daß-se Vorlage noch allerlei Märoiel m sick be ae, tvck würben da urck 40 000 Lvch Zungen -reschafsen, in denen innne.hm 100 0 0 Menf en leben konnten So kämen w.r Sch üt für 2dT<tl weiter

Damit sätreßt die Tel>at'z.

Der § 1 ber 3.'o läge wird ewigen redak­tionellen Aenderunyen gegen die Stimmen bei lozia istiscken Parteien ratge oinmen.

Der Rest des Gesees nnrb dann unter Ab- leh rung der von den Re chtSvarseien cingebrmhkn

Vorschläge einen Mangel an Emgegenkommen unb Dereitt'ck»fl auf unserer Seile finden werden. Zn- «oischen können wir auch nüte ocrgessen, daß das ieben des Vereinigten Wnig eick^ ebenso roic das Australiens und ReuserlandS, ja tatsächlich das deS I e f a m t c n Reiches auf die Seemacht gegrün- >yt ist und daß die Plackt zur See notmenbigemxiie die Grundlage des gesamten Bestandes des Steid e# bedeutet. Wir müfien daher bie Maßnahmen in Betracht jiehm, die unsere Sicherheit erfordert. Mehr wollen wir nicht, wir können jedoch auch nicht mit weniger nufrictett fein."

London, 21. Funi. (Wolfs.) Reuter. Im Berlaufe feiner Rede auf der britischen Reichs- k 0 n f e r e n z erklärte LlopdGeorge noch: Die

Deutscher Reichstag.

119. Sitzung.

Berlin, 21. Jwn 1921.

Aus der Tagesordnung stehen heute die betb.m ?nterp.l a v nen ber Deut'ckm ttonalen u d ber euticken Brl.spar ei, wes(a b die Rcid/S.eg'er.ing den Befckt^s en des fR i^x-tige» über die Ahebung ber SeTretdrtnüiing beim lieber gang von Masse 6 nach fftahe 7 miriü entiprockm hat.

Ter deutsch a:ionale Ab'eoldnete £aroerj renz und der Abg. M 0 r a t h von d<r Te Jtidvn Bolkspartei "b gründen bx gemein amen Anrr ck e unb heben hervor, daß der BeckLutz des Reichs­tages gefaßt norme, um das Ehrgefühl der Be­amten zu schonen.

Reickisla zier Tr. Wirth ettoidert, er könne dieser ^rterpcLarwn nlü aller Ruhe ent egenscken, denn sie Tarne einen Tag zu spät. Er wie der Mi­nister Gte-5berts hätten stets den Standpunkt ver­treten, die Prüfung nach Masse 7 fallen z 1 lasten Ten Postbeamten sei dies bereits auch zugesagt worden.

Auch die Reteter der anderen Parteien tteten für den Fortfall der Ergck »ings-prü.nng ein unb ber Red er der benw! aii;dvn Pa tr. 'stimmt der Ansickt des Reichskanzlers bei, da»'d> InterpeNa- non der beid.-n Rechtsparteien einen Tag zu spät komme. .

Einem Antrag am Schluß der Debatte nnrb dann Kugestimmt.

Berscknckn:e belanglose Anttage wecken an d.e zuständigen Ausscküsle verwiesen, dann folgt die zn'eite Beratung des Entwürfe.' über tr.e Erhebung etner 9lb^ab.' ytr Förl^e ung des Deteiungsl>an-s

ReickÄrrb itsn i ster B raun b gr n e bin Antrag und erklärt, daß die Uede.-ze.igung tnn her ?Latwendigeeit einer Wohnung.'adgrbe inzw - scheu ('kTncincut al er gewr.cn fei . Ter p.ttvate Wohnungsbau löni:e durck die Fnngabe de- Woh- nungomarktes tii.it gefödei roe bei.

oshg Gutkne cht von der Tcutt'cknaiionalen Partei begründet bie Anttage f.iner Partä, die barauT h naus'aufen, rt? Gebäude, d e auslcklten-

^äge Zwiegespräche mit si b selb 1. gehalten und mit ferner Vergangenheit angeiofkn. Unb seil et sich in London niedergelassen frittr, pflegte er den Tag in einem ber Restaurants y.1 begehen, iw er am efeeftei Ausiichi fetn^Landsle.ile yi ttesten manchmal in Oddemnos ^^mw.til in Regent-Stttet, manchmal bei tytadrat: 11 C$br- Stteet.

Am Abend des 29. September 1910 gim £vrr Eollin langsam durck Tottenham Eou t Rott der Lrwrch-Stteet zu. Er trug, einen Lammer- überzikher und darunter einen sma.i lg, denn tr war auf dem Wege za Frascati, um feine g> wähnliche Gebenlßner adzrn:alten. Und am 1 r besseren Appetit dazu vjl verschallen, hatte er eui:n Spaziergang durch Regent-Park gemacht. Er ost:: gehasst, vor einem der Ta re ein z a ttnpeii ,

ater diese Hofnung nur vergeblich gen>2|?n E: war ein Samstag abend, und nicht rii Tart nickt einmal em Lmniteas war »a entdecken. E: war beiß wie 11 der Sat-ara, der -taub anr- teile ttocken und steckend le.um, und es fianf tun Tabakrauck, Bratenkett and Denz:n Tu Fndast: rfafatc der Ab., la ä:ter flat er ei m nner me- 'arbigen Smc an den Trotwi.rändern. Hier r'.fr tuet an der Kreuzung eines Gaßckens ertönt.n bte nasalen Laute eines Leier lastens, der Dt: Dollartwi Kessin wertelle.

Etwas ermüdet von dem Zimiergang schtfii- öerte Pd-.lwp über di. brein-: Cuibcrteme :ud- wärts Sein Sain war wellenw:i van dem trifun Londonerabend cnisemt. Bar seit ime.-er .luge batte er das Bild des alten Är. t ns amn .- zaubert, wie er tS ans ent"drtnm>enrn Sfi-tembtt tagen in Erinnerung hatte, gI"? es rt martern unter einem duften vimmel ma

Ec fafc aui die Uhr, es war stetem, aber er batte noch- keinen recken unger Er fiö' v.m Leer kellner, bestellte fern Souper, das er tu 0« Vierttlslundcn icrtrert wünschte, u; mc n das Eais, um sich durch einen Ave.rtti Llppettt zu

Wahrend bie Musik, tne ebm begninL i balle, ben Doppeladler intonierte, Der anf er rrte^er tn Gedanken -n Srfnnöm. _

Schare e , Sch.'.-a-m Lckve.e-, -

rote sagte dock der Dich er' niet

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