Ausgabe 
22.4.1921
 
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ins Leben

* Bon der Lande-universitär

und

ihre

ein.

feinen Finanzanr::ifet den Meuerpflick- Do. drucke -uge cmdt nror.en. Die Zu c d ng . <v__Ä(a t,»Wut«

In der

uifffenben m nderjälniqcn .Üijfer o

eS Kr­

emen längt ren Vortrag über Aweck u n d Ziel

önrrm- starkem

fortHrn.

Q173<re der Sthufc des KHniÄffitttren Mofestät in diesen schweren Stunden mit Trost zur Seite stehen.

me Frankfurt a M. 21. Avril.

durch Streu».------- --- --

Betriebe zu schützen und die Besorgung mit ©as, SSaifer, Elektrizität und landnnrtschaitlu^n Pw- buiten aufrechtzuerhalten. Die Technische Nothilfe sei daher Keineswegs eine Streitbrechervrgani- satum. die dem in der neuen Reichsoertanung ge­währleisteten Streikrecht entgtgenarbdte, wndern eine unter staatlicher Aufsicht stehende Organs sation, berufen, da einzuareisen, wo die an »ich

A ( ! J. t X 1 am »m Kfm t t e> ( vnt Ft I fnil II n*

Wer 'ich der Technischen Nothilfe anschließt, hilft dabei, diese Oraanifarion mit der Zeit über - flüfig zu machen, inoem er wieder den Gcmernsmn stärkt, der die eigenen Interessen immer hinter den Interessen der Allgemeinheit zurücktreten läßt.

Nach dem Redner wandte sich Frau R e tz l a f f mit kurzen Werbeworten an der Nothilfe noch nicht angehörende Frauen und Mädchen.

Hierauf besprach Ober-Jng. Sachs noch einige Organisationsfragen der Ortsgruppe, toobet er mitteille, daß die technische Nothilfe in Gießen über 1000 eingeschriebene Mitglieder zählt.

Den Abend beschloß ein ausführlicher hoch- interessanter Lichtbildervortrag über bie Schlacht am Skagerrak, der mit dank­barem Beifall aufgenommen wurde.

Tic Abgabe der Einkommcnsteuer- eiklärungcn für 1920.

bürg und Rheinhessen mit Wirkung vom 15.1 21 in der dortigen Sägewerksindustrie festgesetzten Löhne oder eine völlige Gleichgang mit diesen Löhnen veranlaßt sei. Bon Antvagsb'ltersei'e wurde

Interesse einer Partei gegründet worden oder tätig sei. Ter Reichsminister des Innern habe ite tm Sevtemb r 1919 zum Schutze des Allgemeinwohles

K-niptstadt deS De"rsch-n Reiches J-ckt f-frt sie h-im ans der D-rbanmmg in die ffe freimifftir d-m Riffen -"*fot<rt nr»r. W*t doch g^ä^rt in tiTrff,fr-ar*n Zeit der Dvnilosiak it imb Undankbar­keit H* Tr*ire "o Milv-rn deutscher D^»en. die in PiTT-r Dankbarkeit imb Ben-h-unr h-r sterbenden Kaiserin aedachten. stkrst em- spätere Z-'t wird im- pfffhe fein, die Hef-ng^ngene in ihrer a<r»yn G-gse n narbigen. Sie mar e» deutsche, christliche Fman imb Mutter, eine Diakonissin imP-n-^n- ei^rr .Döninin nicht mir in den Ta^en des eilte

.DSnigin auch in d-m unendlich schweren L<id das sie a-tragen und öbcntrntbeit hat Als GaifHn f/it ft* der D-lktik frrrttrPnnMt. Sie nullte <fv dnitsch- Han^sran frin. ©fp(x und ih- Gluck wrnmn ihre fh'ntrr. 9^er h nlirfr Teilnahme »eiate st» auch an d-m E'-g-dm aller, die ih- nahePand*n. Als eine r-AM Lanb-Zmufer fpt Re es als ihr tr-rnrhmste IBTiA* betrachtet für ih Volk sorgen zu dürfen, ja ihre Tätiakeit au der Suitze des vaterländischen Frrnirnverrins beweist. Sdimr-»i?n zu. lindern imb Wunden zu h'ssen war hat h'be Zi-l das fie erstrebt-. Die letzten Lebimsj-'h-- d-r flVrif-nn waren die Probe tr*r d'* TraGäkiakeit d»s Fundamentg ans d-m sie ifr Leben a'chm baut. ITnb di-sen Gnid war f 'st und bestand di- P-vde. Es kam bi» Zeit bnr Trübsal. Schwer z^b^e d^s Hrimm»h an b*r fTt-ft d-r (ftrf-nn, das Hei mm h nach ihrer aeliebten d-ntfch«n Heimat. Nun ist ib- in der ^rembe bas $Vn g-b-ock-ei Sie aber bleibt ein Wuchtendes Borbilb h-t Reinheit, der dimienden 2r*e der treueren P<lickt-.n:'ckN'"-g' imb des ,m- erschsttterfichen Glaubens eine M-Huima zur Treue in der Hoss-ima aus ein-n Wi'stieg Deutschlands zur rrren Macht imb H-rrlichkeit

In freier Rührung h tte bte V'r'amm'im-' d-n Wnrf-n b-s Redners gelauscht und diese Ststn. mung sand bann in dem nimmehr sola-nden M"ssk- txtrfrnn ^Vrethnnen op. 59 2> ergrnfenden Aus­druck Der Borsttzende gedachte noch des Kaisers, der nun einsam in fremdem Lande nrife imb ve-las ein Beileidsschreiben der bj-ssnen Orts­gruppe brr Partei, das fvlgrnd-n Wortlaut batte:

Anläßlich der für die entschlafene Kosse^rn tr>n d-r Ortsgruvve Gießen d-r dimtschna^ionaken D-lksrart-i h-ute vernnst alt-len G e dächtniS- feier luden wir. Eiier-r Masestäf die (Seinffe ch-- hu-chtsroller imb aufrichtig"- Mittrauer an dem schm-ren und unersetzlichen Verluste übermitteln zu dürfen.

Die da hinge schi-dmre Edle und H-h' Fran nn-ch als r'n leuchtendes Vmck'ld treuer Lf-de yi V lk und B-terland für alle Zeiten in unserem Herzen

2ttt» Oessen.

AuS dem Finaw,nus^chutz.

rm Darmstadt. 21. Avril. Ter Finanz- aus schuß d-4 Landtags g-nehm:q'e zu Beginn sefnm- hnrtieen Sitzung die Regierungsvorlage trtr. bi» Landeswanderbühne Aus der von der Regimmng vor gelegten Denkschrift geht hervor, an nrfcfrn Plätzen und durch welche Stücke bte Blhne m En'chnnung trat Von fnbm bes Reiches wirb ein Znschtß von 200000 Mark erwartet Uirt-r Anerkmuung kr b^outungsvv'len Tät:g^mt wirb di» angefrn-drrte Summe von 150 000 Mk genehmi<ch Tarrn wurde die Beratung der Be- amtenbesokdimgsvorsag» fortgesetzt und die erste Lesung der Besoldungsvorlagr bis auf ernwe Rück­stand» erledigt Die zweite Lesung soll in der näch­sten Doch: beginnen.

be o .bnt Ausß)rd.n:ungen an den er.rzeinen Steuer­pflichtigen nickt zu erregen braudxn, so sind doch

in ciir ' * «- » OC M > » 0* - Kam « Av««Tl et»

SchlichtungsanHschntz der Provinz LbcrheFen.

Sitzung vom 14. Avril 1921.

Aui Antrag des Staatskommis'arS für die wirtfchaftlick? Temobilmackung in Lassen war die am 3. März 1921 ausgesetzte Verhandlung über d:e Lohnbewegung in der oberhesfüchen Sägewerks­industrie wieder ausgenommen worden, nachdem 1 inzwisckrn in verschiedenen Werken es zur Arbeits- iit;?berlegung und tm Anschluß daran iu Aussper­rungen gekommen war Die durch Vereinbarung vor dem Staatskommissar am 22. Nov-mber 1920 nstgelegte Geltunb-dauer der bisherigen Löhne war abgelaufen, bte Londoner Konferenz, von der eine Beruhigung der wirtschaftlichen Lage Deutsch­lands erhofft worden war. war ergebnislos ver­laufen-. ber Sckl rchtungsaussckmß staiw daher er­neut vor der Prüfung der.Fra?:, ob und mwie- xviit ein? Amiäherung an bte bereits für Starken-

der technischen No t hil f e, wobei er auS- i kalter Luft und mit Nachtfrösten gerechnet werde» drücklich betonte, daß die Organisation nicht im I muß.

Art» SMM und itand.

G iebrn, oen 22. Avril 1921.

($ine Trauerfcier fPr die frühere Kaiserin in SUeßen.

Einen erb-b-ndmi und anW'-en Verlauf nahm wie m^n uns fckreibt die Geb»chwisfeier für die entschlafene ffaifern Augusta Vitoria zu der tre Dentschnationale Bolksvartei für Mitwmch (Tb-nh eingeladm batte Der Andrang mrS assen Kr-fs-n der hiesigen Bevölkemmg war so aewalfsa daß schon lange vor b»r sest^setztm B-f* bet S-u' «'m Anf< ('ArnW*rvvi stf»s-^t U'-r in' eine Stund s ^t*r in' zweite Fei'r rB gehalten wurde für die die vorher k-inen Platz ge- fimben Zn em»r Niscke Mis dichtem Grün, rn deren ff'tntrtarnnb die gelbe ^ai'erüan^a-te grüßte. inm-OVn der alten rubmreickum deutschen und prr-chischen Fabnrn sowie der Fab^ des hiesmen Garb-n-r'ins f-aH» dgs umlorte Bild ber hoben Entschlafenen A'-fst^llung gessrnden. Nachdem em Cnar^t din-ch Wr^-rgabe Ree'-b^ens Ov. Ist. 6 He Feier stimmunusvoll eingele-tet und Frau Menb-lssobn-Ba'th"ldv d-rck f rm-oll- endetm Vortrag zwei-r Dichtungen her T-auer um bi» s>eimu»gangene Ausdruck gegeben batfe betrgt Pfarrer Antfeld das R-dnerMtlt. Mit tief- erar»if-nb»n Worten w es er ha-anf bin bß gerck I? an brm Abmd an d-m die Glocken d'e Erinnerung an bm Tag von Worms wachrief-m. sie auch die tat» Sailer n orüßten deren sterbliche Hülle nun b-imkebrrn durste, um tmt zu ruhen, wo stck die Ermnerunaen an PrenßenS und Deutscklg'vs G röste einen mit den-n an bte lickt-n. sonnigen Tage r-insten Wstckes. Vor kurzem waren es 40 Jabre. daß die nun­mehr Entschlafene an ^-r Seite ih>'s Verlobten imt-r d-m Iich»l des V-lk-s Ein,iw h'elt in dm

durch Verhängung von Ordnungsstvas-n e.»imnigcn werden.

Tie Verpssichtung Mr Abgabe d.-r Steuer­erklärung trifit auch alle Arbeitnehmer,! elbst nrm sie weniger als 21 000 Mk. Eiuk stimm habest, sofern chr Einkommen nur 10000 Mark übersteigt.

Ist: er tarn Arte tnebmer ein Vordruck zuge'andl worden, dann hat er. w e ob« i erwälmt, auch dann | ei ic ErNärung abzugeüen, we in er weniger als 10000 Matk Einkommen bc^o en hat. Tenn ber Steuerabzug vom Drbe tslohu war nur eine vor­läufige Erhebung ber Einkommen­steuer. D e int W'ge des Abzugs ei' 6.'battenen Beträge we dm srlbswerständlich in voller Höbe auf die jetzt se?l-usie'leude Steuerschuld angerechnet. Tie Herrath noch M zäheiden Restbeträge werden infolge der ermäßigten Steuer'ätze durch die foebei in Kraft getretenen Einkommensteuer - rovelle teilwei'e nur gering fein. Zn einzelnen1 len-fte sich sogar eine Zuvielzab tun g ergeben. Dmn erst in dem auf Grund d?r Stener- crf.ärung ei' e enden Beranlagungs'. erfahr en kön­nen die ge'etzlichen Abzüge an den Einkünften ^Kosten für F-ahrt, Beru'sV eidimg ufmO neben den Ausgaben für Kranken», An e elstenror ichcrung u^ro. sowie etwiige di-ückend« wirtschaftliche Ver- 'tri'fc, die eine St merermähimmn angebracht cridf.i et lassen, Be.mäfichtiguna finden. Erwähnt fei noch, daß nach dem neuen Ein ommcnsse-'ertarif ssi.ikvmmen bis 24 000 Mark nur d e? :el,npnozeii-> tigen Steuer, darüber hinaus m t einem ansteigen­den Steuersatz belastet sind. Zu v'eser Tarisermästi- ung tritt roch die durch die 9<e rreieluni der Ab- üge für .Haushaltsano-chöri-e ehttrr-mbe ErhöH- u ig d S ofTtm tenC i e zm nm ms t eg eten- ia ls eine Ste e e t irf tenmq zur ?oi e bat Tic Abzüge betrage! für bei Ehemann für de Ehefrau und bte zur im'Sbckltung dos Ste en>flitfiti*tn

Histoofcken VaulSkircke fand gestern abend eine Trauerfeier für die ve-storbene fnlhere Kai­serin statt, zu der Tausende und Abertatchenhe gekommen waren. Der Andrang war fo fhH daß unmittelbar nach Beendigung der ersten Feier noch eine zweite stnffinden muß^e. bet ber die Leute mi-herum Kovf an Kuys standen. Pfarrer Julius Werner sck lderte die Verstorbene als Fra" und Mutter sowie als die große UnterRfinmit ber ckristl-ch-m EharitaS Orqelvorträge und künst­lerische Gesänge umrahmten int übrigen bk Trauerfeicr.

Von der Technischen Nothilfe.

Die Technische Rothilfe. Ortsgruppe Gießen, veranstaltete gefb.nm abenb im großen tzörsaal ber Univers tät eine Mi gliedorv-erfanun- lung die überaus stark besucht war. An kurzen Vegrüßungsworten konnte Ober-^ng Sacks a:t die Gießener Nothclser den Tank dos Lan^rats des Lrrsses Wetzlar und der Buderusfäo-m Eisenmorke tot daS tatkräftige Eingreifen bei ihrem Einsatz un Jamiar übermitteln.

Hierauf hielt Divlom-Kaufmann Jo st-Kassel

men worden ist.

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Aus dem Kreise Biedenkopf, 22.Anil I Unter den Bi ehbesitzern des Kreises Biedenkopf hat fick eine allgemeine Erregung bemerkbar aemaebt, da schon im abgelaufenen Jahre zum RinoviehentschädigungsfondS ein Beitrag von 20 Mark pro Stück Rindvieh er­hoben wurde, während durch Beifügung im Krds- blatt Nr. 15 ein Nachschub von 4 3 Mark gefordert wird, also pro Stück und Aahr int ganzen 6 3 Mark. Hiergegen haben nun oie Bie^b sitzer der acht südlichen Gemeinden je eine mit Massen- unterfchristen versehene P'-otesteingabe an das Landratsamt gerickt-t. worin die Zahlung ab- gelehnt und die Loslösung von dem BezirKver- band erstrebt wird.

ee Kurze Nachrichten aus Dessen und den Nachbarstaaten. Die Gemnude Maar bei Laut-'rhach beginnt zur Zei^ m-'t brm Bau zwvier ne-er L hrerwohnung-rn. In S t o ck [beim verunglückte am Mittwoch der LÜenstknecht I eines hiesigen Gastwirts tödlich. In Dauern- heim brach erneut die Maul- und Klaurntseucfx' aus. In den D ö ch st e r Farbwerken tmirbcn in- folge eines Tampirvhrbruck»s zwei S>ct'<r durch aus- strömende Dämvfe derart verbrüht, daß sie kur, nach ihrer Einlieferung ms KrankevhrnS verstar- ben. Aut dem Bah- Hof Groß-Umstadt wurde ein zwei Jahre alter fremder Junge auf- gefunden, der von feinen Eltern im Stich gelassen war.

Dessen-Rlisslnr«

Ein neuer Hafen für Hanau beschlossen.

XHanau, 22. Avril. Die Stadtverord­netenversammlung hat nunmehr endgül'ig den Bau eines neuen Hafens beschlossen, nachdem daS Reich eine B-iHilfe von noh-M sechs Millionen Mark aus Mitteln ber produktiven Er» werbslosenfürsorae zugesagt bat. Es wurde weiter­hin beschlossen, die für den Marn Hafenbau erforder­lichen Mittel, die auf rund 20 Millionen Mark veran-'Äagt werden, durch Anleihen aufzuneh­men. Die Genehmigarng zur Aufnahme einer An­leihe in dieser Döb' soll nackgesuckt n>'rHm Ferner haben die S dbt.c.'o.'bTic e t den B it itt der Stadt Hanau zu dem neua.'gründeten Fulda-Kin» zig-Main-Kanalverein beschlv'sen und einen außt-r- ordentlichen Beitrag von 5000 Mark bewilligt. Weiter wurde beschlossen, die Stelledes Ober­bürgermeisters der Stadt Hanau auSzufchrei- ben, i.ackdem das Abkommen der Stadt Hanau mit dem bisherigen Oberbürgermeister Hild angenom-

tigen Bo.drucke zuge cmdt wvr.en. Die Zu'e. d- ng dieser Vordrucke gilt zugleich als be'o:ä«re Auf- -o.derung zur Abgabe einer Steuererklärung. Wer ci in: solche t befondwen Aufforderung nicht oder rächt rechtzeitig nack^ommt, w.rd un c Androhung ci ter teTinrmten Celdstrase noä/mals be onders aufgefoi dert und hat dann auch -zu ce.DÖrtijcn, daß das Fi.iairzamt ihm einen Zuschlag b is zu 1 0 v. H. der endgültig felre'c&teit Steuer auf- evlegt. Ick übricc . kann die Wgale ter Erklärung nach den Bes.i innunge l bec Reicksabgab?trordming

Halt machten. Die Technische Not Hilfe werde dccher mit Recht als das R o t e K r e u z un WirtschastS- fantofe bezeichnet. Bis heute sei ihr noch _fetn Strei^rud) nachgewiefen worden, aber die warm- flzn T<r.ciichrd.«.i d.r (Verneinten rühmten die Tätigkeit der Nothelser dort, wo ihr Emiatz bte Folgen bes Streiks für die Bevölkerung hcrab- rnildcrte. Ein Beispiel für die Wichttglett einer solchen Organisation bot der Redner mit dem Dinnenschäterstreik vor einem Jahre. Die Not­helser retteten damals vor dem Verderben u. a. 4 Kähne mit Kartoffeln, 14 800 Ztr. öermge, 41 Ballen Kaffee. 321 Sack Erbsen. 200 Ztr. Mar­garine, 7 Kähne mit 21200 Ztr. Fleuch, ms- gesamt Waren im Werte von 123 904 530 Mk.

T:n Nothelfern wird wahrend ihres Einsatzes der Lohn der streikenden Arbeiter bei fcctet Ver­pflegung und Berufskleidung gezaUt. Ai^erdem sind sie in einer besonderen Zusatzversicherung. Aufgerufen wurden sie erst, wenn der Schutz ihrer Persönlichkeit sichergestellt ist.

einzutreten.

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Sitzung vom 15. April 1921.

Durch Vermittlung des Scka'skommissars für d^e wirnchafiliche Teanobilmachuna war der -Lchlichtungsausschuß mit der Lohaibewegungj. angelegenheit des oberh. Braunkohlen- und Ei,»- steinbergbaus b.faßt worden. Ter oberhess. Berg­bau unterstand früher b:m Kollektivabkommen Cd Lahntalbergbaues und wurde alsdann Dem Ärbeu- gebetoeibanb der Jnduftr e in Oberhesieii aa> aeglieden und einer beionderen vertragliLe» SchiedSstelle in Gießen unterstellt. Nach Ab aas bei Vertrages am 30. 9. 1920 ist die SchiedsftSH noch wiederholt tätig geworden. Durch Schieds­spruch vom 21. 12. 1920 war für bte SÄonaie Dezember und Januar eine nach Alter und Ka- mil.enstand abaestujte Dirtschastsbci/ilfc unb ein besonderes Kindergeld zugeb.lligt roar./cit. jnj^ca i hatte der Schiedsspruch vorn 16. 3. 21 die 'Scutr- aewährung dieser Beihilfen, bzw. ihre Um.T-in> | hing in eine Lohnerhöhung, abgelehnt erneutr Verhandlungen vor dem Staa.skommi' a. cra 1. 4. 21 führten zu keiner E.nigung. fo daß. rott oben erwähnt, die Angelegenheit alSdann vor Da staatlichen SchlichtungSaus chuß gebracht wurde, um über eine anderweite Regelung mit bat Var- teien zu verhandeln, wobei ber £ergarbcitecDertn» eS bem SchlichtungsauSschaß überließ, in rodefa Weise und in welchem Umfang er eine ZuwenduW beschließen wolle.

Loh:?'ätze er,(fit werben. <rb

Zwischen den ginnen ®. L>.

Gg. PH Ga l. H-gurrHih i*ou ub fcn triebsiäten des Sdi trt id«n Betrieb-s in und des Gailicken Beerie'«s m Loltar war - welck« Srmitr ungen (7nrchdicfju; 0*^ J3

Aufdecku g e nxitger Täeistäh e m ber bei Betr-e t ätem' bf» van b .tge triebSrat gemeinsam ,u 1 rrt

für zuläuig erklärt wer pltcn, u d Bestimmung in bit /

W, die für wi^ol c Verstöße fUmmungen der q?fl Vtk. #

die Verhängung von Gr^aoi durch dri» aeber vori-ebt. Tie BettiebSrätt TöÄLtS Tu' ! e des Entwurf sest^/E i haben. Scklick.mng^rnS'ckraßä-d'rte _f« bei den erroäfmten Emutt^teen at® Miw-i-u ö M Bet ae s aws «at.r be O $ tue Beckh mgung run Ödblraei im , vom Artdtaeber gc-nemiüm mU bem bzw Be-riebsrnt vorge-ommen werden m Streifet en ter SchdckwngSausskcki 8 « r« Löhnen veranlatzt »et. Bon Hntragm-nettere wuroe, Tie Entscheidung ist bendend nach a grundsätzlich verlangt, daß m ganz Hessen als | tz td>di aicgetty».

entern ernhenlichTN DirtschastSgebiek mit evnbe- lich? Lähne bestehen Bnn*en. während die 9.5-11. gebededv' hervor hob, baß für Cbrrbef en befenbn# Berhältnisze Vorlagen, aber auch aUgtrnerr. bw Lage der SägewvrKindustrrc fidi verich eckten habe. Der Sckticktungsaussckuß entschkb -ich ora mittelnd dahin, daß Wirkung vom 1 1921 den Arb'itern über 21 Jahren ber nach südhesfijchm Sägen«:kstarifrerirag töck'striiiwtm, ten Gruppe berspklSweii« in der Ortslla'le 3 -n um 10 Pf. geringerer Stunbenlobn (4 Mk ge­zahlt werden soll wie in Starkenburg imb Rb m- bnfen. Die Lohnsätze der übrig?» Arbe tcraruvte?i. Altersstufen und Lwtsk assen und enl'lnech'nb y staffeln. Verheiratete Arbeiter unb Arbd e. innen, br? als Haushaltungsoorstand geben. ioLen eine Stundenlohnzulage von 10 Pf rrMtcn

Ter Schiedstpruch wurde von 'ÄrJc.tg-.-b-rieit' abaelehnt, vorn Holzarbeifwoerband mit Aiumg aut Berhindlich-rklärung angenommen.

Ten von den Mckgliedcrit ber Friseur- um PerückenmachTrzwangsinnung in G eße» befuxif- tigten Arbeitnehmern sollen mit Wirkung bot. 1.4.21 folgende Löhne gezahlt werben , a' leerren- frckeure nach dreijähriger Gehilsenzeil wöck:ni.iw 130 Mk.: b) unter dreijähriger Gehilfenzei: 1LC Mark: c) Tamestfriseure 1 Kraft 135 Mark: d) 2 Kraft HO Mk: e) Friseusen 1. Kraft 120 Mark: f) 2 Kraft 100 Mk. Der dem Acb?::zci>7- für Gewährung von Kost unb Wohnung zu ent­richtende Betrag wird von biefen Löhnen abg-zr» gen. Zur Festlegung der übrigen Tariwerttais- destimmungen wurde de» Parteien aiig^cb n binnen drei Wochen in Der Handlungen mteuianba

Unter den Parteien war itreirtg. ob die früher vertraglich eingesetzte Schiedsstelle setzt noch mc ber Wirkung bestehe, baß zunächst sie angeru« werben>ze. Der Sch.ichtung-ausschaß hielt > für zustärtdig. indem er am,ahm, daß eine Betret barung über Erstreckung der Tfitii?eit4baucr do SchiedSstelle über den 33. 9. 23 hinaus nicht t» wiesen worden sei unb daß die SchiedSstelle in 16. 3. 21 nur als eine von den Parteien ffcte* Verl-andlung vereinbarte Schiedsstelle.ig ge­worden sei.

In der Sache selbst führten b e Verband migec zu keiner (Einigung der Parteien. Crte angeuflt Vertagung, um den Parreien noch-nalS Qk.cgtiv beit zu gdiei, umn'tt.ibar mitänantcr |u tetto' deln, erschien a ige ihts bec gesoa nten La'e de Mich. T«r Sich un saussch ß selbst :e a rr ; icbad) auch zu Iciaec d tbetiid&e.i Er-ellungau ir.- unb d.'r Voriitze.ide mui'^e ge.: § 27 Ä. a» « ber Derob >ung vom 23. 12 1918 ütcr Tat1» teiträge u'iw sestsel c r, datz em Sixcb - p nicht zustande gekommen sei Tie Ang leg.» ta. wurde sofort b:m Staats io nmiszar für b.: v schastlicke Tentobilmacfiung in re'fti wgcfJ1-- Der gemäß *8 27 Absatz 1 b*r D.rorb' unj 12. 2. 1920 über Einstcl ung und Ent-'as'-r- von Arbeitern unb An^e>l e-.i u.w eine eneC" Veihonblung d s Sch i b u ig a 4 chu i uf Dor.itz eines Be wllmäch.jg'ten de- StLUs.on.nu' sarö angeordnet hat.

Sitzung vom 19. Avril 1921.

Ter Ei tsp uck des tefmb'cfxn $ert?6Tnto- Bätz der ,^3lerhessis^t Mil' Zentra t" u 3hd> > Wöllstadt gegen »eine Eut a sang wu bc ml orbenllichen Recht.weg re wie.'«», schon 0 *1*7 iveil Bätz gemäß § 12 A sitz 2 des Ttirxb.:-' gesetzes md\t a s Angeiie lfr im <Lir.c D <( Gesetzes gilt. (D. war Bettie s eiter « -- I uiS zur Einstet.ung von Ar im?bme-u )

Ter Bauunte nehmer ie ri > 9UM tj ** I hoch soll seinen Arbeitern mit Stünng »n « '

1 . !f rag vom 23 12

I Lohn- unb Arbeitstaris Tür das 8airflcwetb* w 77 I Provinz Hessen-Nascku usw. vom 21. 7 -0 tu I Lohnginivt e IV seägesetz e.t ShLibenDte. -- Gegen den Bauuine nehmr-r fceinr. Ro* tn^- nairorb soll bte (Seite ibm<yf4tng des Tamro w aui dem orbrntlichen Stecktswet ero ge«, b, r. tinbeibe Zusicherung .Kvck/S, ihn y-t

I lieben soll. _ r

Ten von bem Fuhrunternehmer nun ». Gießen kesckäs ii en Tra isnoria bei:ern sol et^ Wirkung 00m 20. 4. 21 die durch kck' dS ckw- vom 19. 1. 1921 geaenü'er dem »d* tgeferw^ I für Handel un> G?werle in G.eßen lejguco-

beitSnirbommen bei Cinkvnr'nen bis yi 63 000 Mk. ie 120 Mar? vom Betrage der errechneten Ein- konrmenstcner.

VettervoranHsagc für Samstag:

Vorwiegend bedeckt unb trocken, wieder kälter, twrbiDtillidx W nde. Nachtfruüc.

Tas Tief zieht in nordönlicher Richtung ab. ohne unS wesentliche Niederschläge zu bringen. Ihm folgt w eder ein Hock 00m At anti'cken Ozean, so daß erneut wieder mit einem Einbruch von

Vom La desfinanzamt Darmstadt wird befmintgegeben: lieber die Abgabe der Steuer-1 erilärung zur Veranlagung be." Ci tbomckensteuer, die bis Ende Ap il ds. Js zu erfolaei hat, be­seht noch tn-ifadj« Unilatre t. Te vncers ist dar­auf bi.izuweifen. daß fämtiicfce Steuerpflichtige, deren steuerba es Einkommen m abgelaufenen.Ka­lenderjahr ote: in b?nt bei landickrt'chaftlichen und aewerblickeu Betrieben nt t Buchführung anstelle des Kalen!e jahr<s tretenden Wirtschafts­jahr den Betrag von 10000 Mark über- liegen hat, nach «folgter öffentlicher Auf- fo.benmg eine Ste en-pl'lanin'a ein^u'-eichen hab n, a ich we tu ihnen ein Ste eekainsoduckncht nigcianbt wo.den t L Die Ste ieiv,l.chtigcn, denen Vo.druckk ^ igesandt wvck e i sind, sind auch dami zur Abgabe ci ec Sleneverilärung ve pflichtet, roerni sie e n Ei tuormntu unter 10 030 Mk gehabt haben. Tie Frist, inner Mb deren die Erflärimg abzuaebrn ist. eidigt in allen Finaarzamts'iezirLii mit Ablauf des April. Wrnn hernach auch

* Ausländische Nähgarne auf deutschem Markt. Wie dem Hansa-Bund aus Kreisen der deutschen ©ammbuftrie geschrieben wird, überschwemmt gegenwärtig der englische Nähfaden-Truft durch seine Vertriebsstelle Robert E. Phillippi in Hamburg, Rödingsmarkt 37, den deutschen Markt zum Schaden der deutschen Garn­industrie mit englischem Nähgarn. Trotzdem! in Deutschland noch immer eine Bestimmung gilt, wonach Nähgarn nur in Meter-Auf­machung auf den Markt gebracht werben darf, vertreiben die Engländer ihre Garne in Nard-Aufmachung ncht nur an Fabri­kanten, wie es chnen von der Deutschen Bv- Hörde seinerzeit gestattet war, sondern sogar an Kleinhandetsnrmen. Sie spekulieren dar­auf, daß das etwas kürzere englische Maß eine günstigere PreisftellunD ermöglicht, ohne daß das Garn an sich billiger wäre wie das deutsche.

1. Mai Folge leisten.

** Wem gehören die gestohlenen Sacken? Bei einer wegen Ti:bstahls festgenom­menen Person wurden ein weiß?S Taschentuck. gez. M. H., ein einzelner schwarzer Tamenstrunwf. gez. H. K., ein schwarzer Tamenstrumps, gez. £).. ein Paar schwarze Tamenstrüm.fe, ohne Belchen. | an denen sich we.ße Knöpfe und ein grünes Wäichc- zeichen befinden, und eine grün und gelb ge­musterte Tischdecke m t Fransen vorgesunden. Tie Sackzen rühren zwe s ssos von einem Ti bstahl her. Ter Eigentümer w rd ersucht, sich m t der hieugen Kriminal'» yei ins Benehmen zu setzen

* Sonnen-Konjunktion ber Ve. n u s. Am 22. Aprll hat bie Venus ihre untere Konjunktion mit ber Sonne. Sie geht diesseits der Sonne vorüber. Bis Ende Mai erscheint ite als große schmale Sichel, die jedoch sehr licht­schwach ist. Ihren größten Glanz erreicht sie am j 28. Mai. Vor dem Vorübergang ist sie Abend- I stern, nachher Morgenstern. Während ihrer Pbason- Turchmesseränderung behalt sie unveränden ..... Helligkeit bei und bißt nur beim Ucbcrgang vom Abend- zum Morgenhimmel ein wenig Glanz

<. ilfhl@ie6en. Der Bibliothekar Dr. phil. Heinr.

Ä lÄS'^a(tenaTnäb wird & »um

rageSkalenver.

Freitag: Hotel Großherzog, 6 Uhr, är-»- t- r- 1 Generalversammlung der E«werbebanL ^rUKr?l;-?l)re ^otel Einhorn, 8 Uhr, Thealer-Vanele.

b-di°bt- Leib. Sonzerl einer Kölner Truppe.

-------- h" 9Vn"rn,m" m,t ^''Lichtspielhaus, .Llalich" unbDas Glücks- schwein". Lichtspiele, Seltersweg,Die Jagd nach dem Tode, 3. Teil".