Ausgabe 
22.4.1921
 
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Nr. 95

Ter euNrnrr

wirt brrDirnstogsbeilage .Sport Ueleau* er« scheint täglich, aufeer Sonn, unb ^eiertaas. Monatliche Bete.«»ff ft: ® ar* 5. - «nllchlietzlich Irägrrlobn, durch bie Post bejoqen Mark 5.75 etn.chlietzlich SeluOgelb. Aernipkrch.Lnfchlusf«: ferbitSdirihkilunq 112; ffir Druckerei, Verlag unb lSe.chafioslell« 51. 8nld>rift für Drahtnach. richten Lnteiaer GIeze«.

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Srewhurt a. m. |[6$K

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Erster Blatt _ lll. Jahrgang $rettag, 22. April 1921

GietzeuerAnzeiger Z

AaipiWntllMtec

General-Anzeiger für Oberhessen

Dntd « Verlag: vrüdl'sche Unlv.-Vuch. und Sttinörnderel R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Vruckerei: Schulßratze 7. »«&««

Dar Kabinett §te?erwald.

gverr ©terrrrtxifb, bem e3 nicht gelungen *wrr ein fdoaliiion»kabinett Pon Llresemann bi» Lcheidenmnn zu Bilden, und der schließlich btibin Tarn. den Ausweg in der Bildung eines *iBef*6ftBminiftertum3 ohne Mitwirkung der «Soria ldemokratie zu suchen hat dadurch na- 'ißrfirh die foiinfbemofratiftfn* Partei ent« MiiMtt Sie rnnrf ihm durch indiskrete Ber l-s'entlichungen von Vvraängen aus bett in« l^varlamentnrischen Berbandlunren vor. er lätte bei seiner Dahl -um Miniteerpraslbcn- *1en die sozialdemokratischen Stimmen nur Unter der Bedingung erhilten, daß er kejn Kabinett ohne Hinzuziehung der Sozial­demokraten bilde. und daß er zu- TÜrftreen rtr*ebe, falls er diese Ausgabe rück't löten könnte Herr Stegermald tot das Unvermeidliche, er stellte lich zur Neuwnhs und Rourde gestern mit bett Stimmen der Teutüfi- lofionoten, der Deutschen Polksvartei, dcS Zentrum- und der Demokraten w'edergewädlt. Cte Sozialdemokraten stimmten gegen ihn. Das Kabinett, das sich heute ober morgen bem Landtag vorstellen wird, ist in seiner Zu­sammensetzung im wesentlichen bereits be­sannt: es wird gebildet aus Mitgliedern des Zentrums und der Demokraten unter Hinzu- Küguna von Beamtenministern. Wie die Karre Run laufen wird, läßt fidj schwer Voraussagen Die Auffassung geht allgemein dahin, daß die c^oziosdemolratik sich durch rin unkluges, in engerem Sinne unpirlamentarisches Berhal- 1en fefT>er ausgeschaltet bat. Herr Severing, Ter M'v'ster de>5 Innern, der soeben alle kom- rtnnistischen Trtsoberh.iuvier in dem ehe­maligen Aufruh'gebict für abgelebt erklärt lat. ist nicht mehr: an seine Stelle sollte der demokratische Abgeordnete Schiffer treten, ber Tem Rufe aber nicht folgen will, fo daß als Dtinifler des Innern nunmehr ber Bürger- 3te fier Dominicus. ebenfalls Demokrat, treten soll.

Berlin, 21 A v-ck Born > In bc; d i- men Situma W prttrtif*ri J.'a'-blate* m-rck-

VodllabetSmi i"e Adg L tegcrwald^ <tr) Tiit 227 n-v 3<9 <(htm Stimmen »um Wi« iifterörfifibenten wiebergtirSbl lT1 ui Ikn Aba B a,m (5?l enfteen 103. aar den fta. VuMoifl UnabMnflifl) 21 unb a*l den T g hid» (Stt) eine Stimme. Im a«n*en murren 179 Stimm e**fl «'»gegeben, von denen jrbod) ft :nbdt< fben roa ei.

Verl in, 21. flirt! fBrfft $<*» einer Mi> eilmifl au? demokratischen Kreisen lehnte c d> i f t e r e 1 ob. das Ministerium des Innern iu 9 lerne!mew

Verl in. 21 Avril STB Die rmr von mtrmtftrvr Seite-vn trat an Stelle des RrieMm müerl a T 5t:fffr CberbürgernvifKr iC T Dominicus in das neue preutzt che ^^eTlTn^?! Avril (Wolll 1 Der vreutzi- : 6 e Landtag (eptr beutr na* ber 8 » e b e r - «fall Stegerroalb. 'u-n M'N ste-präfitenten M> Beratung ber Anträge ber teuften« onoPn srtreTenb Hr Auf-eb ing der Iwmg'w d tbflft f*it Hetreibe M I*. B'Her uns Zucker brt ohne sie >u beenden. T e nächste Sitzung hnbet morgen Zmittag 10Ubr statt m t ber töW>tbeuM: Vrtnenrnnibme rnr Trkl rmn b s cta t m t« ?frnrm» In e-er Nrchm.N'a heuna 'ol btt Bc- Dteiung ber gtea-erme'ernirunfl statts.^en.

Vrebäuß-rung n

Tie TLalich- -^und'chau ' hält es hjrr unmog- iA mit her nreußischm so^oldemokrtM'chen ^r-'k« im Rmrt*aurba»enbe Politik .u mach-n. »ml hei <_- «artte n*rr-'"en im Vorbeerrunde ständen.

DJ*47 rr>rienh? Po'.ink. be-er Zie'e dir Ai' iwrritbhm« »raiieni al# Crtmaie«ita*trt e-n müs'e. k.'ine bv neue Reqier-mi nur tn An- Vfrmma <n di' rech sst-denden -Sartnri tTedrr

Teufi' Volksvat.1 habe, unr-rstu-t durch vm Emenlini un> MachtbstnLl b?r sonaldemo- *ra*** di- 'ich glückim'Am at'e etubl* «te»t mnn b-r ocr(cm<mhar.'(frn * ui* nuix bähe kfen M «i --er^im my

xiTlameutari'(b*m Einsch'ag der erstrebt'^ne Au.« jul «lan borit ^carmaCb temem Rr(e -rmini des pohrfdbri Lebens durch KmrSiM b-S Barv-.a-.'--» trni Mn5en unb «ein SSiwtt sich pttufciKfce

roetN. tf»< Tageszeitung «t I Ra nett ein v-'l n»ck.e 8a.i e:t d«

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neu, aber mm !önr.< ' t-auen^u bem Aarrne baten, der

ytebein umbrbke. brr auch xict »ube.uiw b - OÄiaIbenufta-ü<fen roore'vee? mr r»-r ri 'ung »ich nicht *u cntrflif<ber 20t au^'Me un. ich Tiubt cntitEiieven bnuy« ** 1 "MN Siiirb der AaUcr.^n » es M redLU v^r odxirer moce dng: c -

Eomrni u:*. ixr Ter.?: a: b el-e »-2L rem da.i ÄaB c : t ir ß « A. su - S ter S?5 2 a' nutra tc e tht;e.x? ?- u^r- ' a® (Dein ixu 3:<ul5int£rei e u d Bal swobi nrr Kr . Regierung rnaßge.end fein hue. lorne riwir* rne Le'tenSdauer reckc i D?r-e rd- ^t.gcr^ald nit ©dir er die 0ef4äf e der i ttu a1er Edxui:eoKt<ai befjrgcn, die iuh jey ui Lieutzcu

Mir glorreichen roten Jntrrnarionale verevngen würden, fo werde er al e nxibrfx)ft lmatserho!lenden Ätü! e gegen sich ha en

TerBor wärt s" wellt die Schuld für die neue (hUTprfiung alle n den Ten .4. atm zu, btc den Awrsch hätten, sich anzuvas c i unb aus d < Cinigung mit ber Deutschen Bolispa tei b-nfteixr* len. Ange ichts ber Ha tung bet 5 al.ent?fra« ten, btc an bc: dtm iloalit oi ie Utiten. bditen te wissen müsen, da» ihre Bolüll auf eine Ent­fernung ber Soziallenwkratit aus ber Regierung hinaus;aufe, unb das »ei |C31 erreicht Ader wenn man jetzt an Reich wie in P eusten rudit nur abtu*. oiibcm auch gegen bv So».al «mafrote regiere, o länne sich Jeder in diese» Woch-n miherpült ti cher Hochlpcrmrung ausrnclen was bas zu bc deuten bäte Die Deutsche Bot.surrt<-i sei aufeen politisch nur eine Be astung. tvdbrc.ib di? flrtc :cr« schäft eines bc wenigen all wen Bo ten in unserer verzweifelten Situation sei rVür Republik und Demokratie kämpet, fei jetM alk*ui Ausgabe der So*uritwnorratifette» Part r. Die Parteien deS neue» R'abinetß batten t*in Viertel der g< samten Lwidtagsmanbite h n e sich G.g.n .i , solche auSgesp o e e Mi iberh.,tS.eg.erung hätten bi.selben Pa t reu nichts ein^.inMtCMi d n n du klare Mebrl.e.t bx alten Ätool tonnicht . enügend tragfädig" erfchei c. .Deut ickx'r hätte nicht geteitzl weiwen könnm. dass bi Einwan e gegen die Aie- betfebr der alten lloalitjon mir Ubinräüe waren.

DirFrei bei t", das Organ ter Unab hängigen So^ia'benu.'fratat. rennt d.e reue Sie gierung eine verßaopte Stintes Regierung und weist bie Vv ivü.se zurück bafi oie Unabhängig en durch ihre ÄbstineirMiolitit diec Ennvullang ge­fördert hätten. Cs habe sich jetzt wieder gtudit daß, bie bürgerlichen Parteien reine SlasscnvoUül wollten

Berlin, 21. Atrnl. Priv-TelDer Deutsche" veröskmNicht to'aenbe Ta fteln gbe> preufockeu Mmisterp äsue 'te t >ur L'a ic: B?n » - zialdemakral'.fcher 5e t irt b kebrup et. da> ga zc «Piel ber letzten Woche.» war a igrlegt. b c S?* lialdemolra ie auS don pveubuchen Mr i ltrict bmausiuman vee-ten. Da» la n nur jenanb be­haupt cn, ber be Sabrbeit gewolkäm um.trgt oder nteme grundsätz idx Ci iste lang b eirr g- aie ni bt Tennen will. Äenn es mei ic 3 fi±t.c. Die SoMalbemofrahc vo i der Mitarbeit t n Äxibcnett auämf(faltai, M hätte ich mir m den letz en »etn Tagen fdr vtel fast überw'»schrche Arbeit sparen können. Die ganze äugen -iicklick« flurregint «re­gen ber Pteuhitoen Regteru.igs.imli b«mg beruh meines Crack- e.ts au» der gründlichen Ber­kenn u n g der gesam e.' oolitjscke < Lane. Man lifd momentan leider brS Entscheide b aufter Acht unb befitiiitirt sich zu stark mit rHag.m »werter Ordnung In tu z-r Zet. urb iwar ga- » gleich, ob die RevarationSfraac durch dir «ff k ionen oder a de nteiiifl »h e Ecke t una fi - den wird liebt bem Reiche eine gemalt.'e Ä bevor Erst letzt im Mo» wich dis beul te Bolk Die ganie Iragmei e brr Bestimmungen d-- Be - la T er Be ck a eJ sird c'. Die age Hi ce lex e cei.Tid<e de.< buddtei V l>s begin t erst. Ue.-r diese ftri'ii kommen nr.r weder 11 leutfdlanb noch m Brrusten hinweg, wenn rci den gegenwärtigen Berchauni en die beibet Stvt)pitzen, in Reich unb in Preuften, nicht kürzesten. ein gegen^fr a uefvmmtes 'Prog-umm auf el«n int*' er bei s ci-e star'e pi Iimen a if 'e M h- eit re p lichte». Tas war und ist d:s Ziel mein«) 'pT-ren Be­mühens Au' einem anbe ei @*ce cfent mir

dm Vermittlung htbeisufilhom. Dabei erklä­ren fie seierl ichst, dab bie beutfdie Se­at eru ng obne Einschränkungen oder Vorbehalt bereit unb willens ist. den alliierten Mächten bieten iqe Summe a I s Reparation pu zablen. dir bet P r.1 'ident der Vereinigten Staaten nodi etng.brnder Prüfung unb Unter uldung als reckt unb billig befinben sollte Sie trrpfirt- ten sich hiermit ausdrücklich, seinen Schiebs« fpruch wie er auch lauten möge, in al­len Ein Helbeiten sowohl bem Buch­staben wie bem Geiste nach zu erfüllen Tief durchdrungen von ber inneren Berechtigung dieser Bitte unb in imbezwnfelbarer flufriduigkit unterbreitet da» br.itfdr Volk durch »eine terfof- fungimäh ge Regierung dem Präsiden en bet Ber- nniatHi Staaten fernen Antrag Es hegt die ,u- vernchtliche Hoffnung, aus Qkewnmgani B tte unb bab nach Recht unb Gerechtigkeit eine enbqül lia- Entscheidung g fällt tnerde uir Erfüllung lief- g füh'ter Wunsche aller lioilifinien Rationen, iur Abwendung ter unab eh baren Folien drohenöer Zwangsmaßnahmen unb zur Herbeiiuh.ung bc-.1 Friedens bei Well

Gezeichnet: Fehvrnbsch, gez : Dr. Ämons '

3u ber von brr bc.u1 dm Regllrung an den Präsidenten ter ^errnigten Staaten gerichteten Rote schrribt b.cGermaua": Zu ter Gewiss fenhasiigkeit und* emBeranlwortlich- keilsgesÜbl ter Mäimei, tenen die dornen« vollen Aufgaben der Regierung sugefallen find, darf das deutsche Bols t-ae *3 u traue ' haben, tab ft.- alle mriglidei tMcen tes Sdiritl s sorg.am erwogen bäte i Man wird gut tun. darauf *>u vertrauen, dost Recht und Gev chtigLckt noch uidn in ber Wcll auMC terlct sind.

ImB T." wird ge agi: Dee Zöne an bat Prä identen Har ding ist ter höchste Bemr» des VertrauerS. bei ietmrl-5 eine Rat on dem Cbet- baupt «iner a-deren Ratten dar gebucht Ict Da- Sian bohl, bah die klua unb nüchtern urte.te.iten Manner im Weisen Hause und un Senat tu Wasdirawn es ver'.om werden, ihr grofeJ mora­lisches Gewicht tn bie Dagstbale *u werfen, damit die Wcllw.rrschast endlich Mr Ruhe unb zur Ge­sundung gelangt.

Wie derVorwärts" beont. können dieGegner Deutschlands aus dem Schritt ter deutschen Regie­r'in» den Pe-hanb#unn*m ^'en Deutschlands et- kennen Mägen wir in Deutsch and auch ü-er man­ches. was unsere eigene Regierung tut. verschie­dener Meinung (ein, gant einer Meinung iinbfoir in Deutschland darüber, datz He barbarische stumpfsinnige Sank- tiondpolitif m bem Beryllen L^it chlants lig vergeblich ihre Rechtfertigung sucht

Tie Rechtspresse steht hem -cknu ber Reicks rgterung abl h end n*gr;tüber. da sie in Can wenig Aus icht auf Erfolg sieht

Washtngthon, 22 April (Solff.) Reuter. Tie deutsche 9?ote^n den Präsi­denten Harding ist bei dem Staatsdeparte­ment eingetroffen.

Paris, 22 April. VollstEcho de Poris" veröffentlicht eine Agenturmeldung aus Va'h ngton vom 21. April. Sie lautet: Vir glauben zu wissen, daß das Staatsdepar­tement eine Rote Deutschlands über

m den näck^'en Jahnen eine Strt otei: tt br deuckchen Laben- u b I-nenp s t? nih: e-m** bar Clre Stehateit in ber Po i t i't ein olmät- licher 29:cbcrauff:ier bei deun'cke i Bolk.s mbetf» bar VaS stich bie letz e« Vo^en in Preusten atipidte. war nur der AuRn-ick für bie t a 11 ö * - 1 i<be Zerfahrendes t in e b f* keS d ut chni

ernsten Dck.en u-b r gnriri ige 3*i*e'c b ife g - ten kann Die Aufgab- der etu' be iunter allen Umständen im Mai zu ei er aktions- fähigen grosttstgiaen Do ' , t, k i u kom­men, die röte starte Bo iS im Sadamnu urP tn Volk hat

2merifo$ antwort an Vkvtschlcmb.

Pari-, 22 Avril. SolH.) Ter Ber­liner Vertreter desMotin" will willen, dost die Antwort der Washingtoner Re- ?ierung auf bie deutschen Vor- chläge bereits in Berlin anoekommen fei. Aus i'cherer Quelle will der Vertreter deS Blattes erfahren haben, daß d e Bereinigten Staaten sich damit einverstanden er­klären würden, die Schuld der Alliier- ten auf Teutftfilonb ; u übertragen unter der ousdrückl tben Bedingung, daß die Alliierten Bürgschaft leisten To-egen bibe Amerika es in unzweideutiger Veife abgo« lehnt, den Vermittler zu spielen.

Eine deutsche Aote an den Präsidenten Hardina

Berlin. 21 «rrl DB Die «eickte-me- mna ki-ß durch Berminlung des ame-if3n!'*<n Stefck^teSträg^rs in Beckii a- der P ä i>ruen der BcreiN'glen S'aoten foln nde 9?^.« g«lar<vn:

Namens brr deurLen Ä-i^ egirrnni unb b-ä dennck-n Balles brthrm »ick die Note »eichne^n rrotz des formell noch benefr-nben Lrieosrustaodes, an ber Herrn Prästd «en ber 8ctrv.igtci SteL.-o ton Amerika den Antrag zu richten in der Re- oarationäfrage b-jt Bermittlong u überntlrr -r. -.mb b*e Summe fest zu stellen, btc Teullchiand an dir aL.-rrrm 320^'t_- -L'len Ht Sie 'vrechen gfeitibieina bi.* bring.niw Ä.to 6115, die 3 unrrmunfi ba itUüraa *i ans 1'oL-

bie ReporationsfraAe erhalten hat. Hugh:s hat sich geweigert, sie zu diskutieren. Hierzu bemerkt dos Blatt: Man kann vor­aussetzen, daß sich dieses Telegramm auf die letzte deutsche Note bezieht, aber nicht auf den Appell, ben die deutsche Regierung an die amerikanische Regierung neuerdings ge­richtet hat

London, 21. Aprll Volfst) Der Dailn Telegraph" meldet aus Neunork, B t viani habe gefunden, daß bie wichtigste Frage, b e Amerika augenblicklich beschäf­tige, die Frage der deutschen Reparationen sei In be;ug auf die vaverage ist Sa» fh ngton entschlossen, daran festzudalten, oaß Japan n (fit bie aus^chließ -che Kontrolle über die Insel haben dürfe Es bestehe Grund zu ber Annahme, daß Frankre ch sein Gewicht auf bie Seite Amerikas werfen werde

Vie vurckssührung der Sonfptrre-

tüffelborf, 21. Apml (DTB. Tte Ansammlung ber Güt erzu ge infolge der Zo11mahna hm e n nahm auf ten Zollbahnlöfen de- s.ldorfer Bezirks be­reits heute bebeutenben Um'ang an Suf Den Bohnböfen Derendorf, Rath und Gerresheim keben annähernd 6ü0 bi» 700 Sagen, die die (Meile verfwpfen Iufolgedesten ging an die llllerfelber Eiienbabndi.ekiion von der Tüf« felborfer Lis nbahnitelle ein Te egramm ab, in bem die Anrahme unterer Iollgü ei Der« weigert wird Ter Personen verkehr wird wei tertnn mit geringen Verspätungen aufrecht erdalten. Tie Berliner &fmcl?e aehen nach einem Aufenthalt von 5 Minuten weiter Alle Züge sind außerordentlich schwach be-

Ta» Vorßehe» Frankreich».

Pari», 22. Aorist «elll. Nach eurer HL>:smelbmrg such in ber gestrigen 3x»unq oer gandxrn äcmü fion hvvichich bei even­tuellen Besetzung des Ruhrgebiets alle yrogtu über die Aillimckurig der Kohlen­

gruben. über -brr f nanurlte Verwaltung unb über bie Ernährung der Vev. Ikerung feftgr r»l warten Es wurde beschlossen. Drgemldt vnen »u schal en für bif Produkt un, bie flus'oeut ing flr de Bei ie lung der Üvblcn. die industriellen Pr bukst- uw' die fmanudif unb Zollverwaltung des neuen tiktnetel. yln vinitdK auf die imniuielk Beiwal- tung wurde anerlannl. bah noch eni w ^i.rueve Hrüfetzungen nSt g fc.cu General Seyaa nd, der sjknciaHerrttnr des gemischten Ausschusses mar, ist beauftragt worbe», ben Okiamilrridjt über bie Beratungen des gern schien Au»'chu!ses auSiuaedeiten Man bofft. bah die er BenM m>ch fo icilifl fertig,itstellt fein wirb, das: ^ihiAeo* Präsident Briand ibn in Hoche Vloob Aevrge oor» legen kann

Paris, 22 Avril (Bolff) Der ..Mann" nielbet: Der froniähfdx Vollmöller in Äom, Var r ere, bai ge"eni tn enrr Unterredung gesagt. Aio 1 i11i und Straf Gloria würten srrankreick bei fernem Borneden gegen Deutsch' land keine Hindernisse bereit -n

London. 21 April Wolfs)Teilt) Tde- graph' meldet, bah ßkui Sforza unb Hy- m an» gletchiallS an der votb.-r Zusammenkuasl teilnehmen

London, 21 April (Bolff) Hava» meidet TteTime»" bendnet. des, Poincor» feine Reife nach Enalano versdroben hat

Brüssel. 21 Avril. Agenre Vdae) Auf Einladung bei enqlifchen Regierung ben'te sich ber Minister dte fleuferrn llaspar am Monia/ nach London, um sich mit Lloyd George unb Lord i£ u t i o n zu despredren

London, 21. Avni (Reuter) Sm Unter­dause teilte Vloob George mit. bast bisber keine interalliierte Zusammenkunft fest­gesetzt fei Der Minister fügte hinzu da st er ober Ende ber Woche eine informelle Begeg­nung mit bem fran,Sfifchen Premier- Minister haben werde, um dann einri vorläufi­gen Meinungsaustausch m t ihm z i pfleaen.

Laris 21 Jlprü Bo'ft) WieBerit f a- rihen" aus London meldet, ist man m off titel'et englischen Greifen lehr erregt wegen br» 2 ä r tn ». ben mon in Hran frei ch flirr die Unterredung m Holde m-tch- Es habt in her flb'icht gelegen, eine Begegnuna fhmp prwtee unb mtmrTi EharaAers |u rernnstolten, irxh man l-ehmere l bhaft. bo6 durch Udx*nre Irmirn b rfer .3L.r.rmrrf mft brr Cbarrf v einer t» f> rn '-reni nrrde tnrrSntfi gewi le A l'tene ri1i ve-lTtzt fühlei konnten Vsnnten nickt Bcko>n ent ^ta'ien beute be-mrubigi rüu well ihre Vertreter richt nack London einqrtate'i ftxor*cn tem^ E» band l- 'ich nickt be-um e-chqflst (2wf(«4vi*>im'>nr zu treffen, bevor dir anderen Lcrdüicheten gebürt würden.

Nock ber «stecke ttr'hni w»ll fr-nnfrriA non (fr^flT<r*h ne'lanaen daß Mt 6:eT Bataillone b" in Cberfct^iei bei her Bolltzibstrm^-unbet-il'gt waren. Nck dm fRfeinTenbrt tttel'*b r-ifrn n^rtcn.

London 21 Avr.l iWolll > Eim-r Wn'hing. tonrr Erchangemeldunq zufolge b-aMxfi iat Ame­rika sich aui ber lonfer-n, ber Prrwiermin ster m Hvlhe vertreten zu lallen um über ben Larll ber Verbandlun gen unterrichtet zu feut

Englische Drelle' Immen.

London 21 Apr l fB'Hf'i T-e <rf<mrte Treffe hebt m l b »eickne-dm Ue^ente-'fhimm- na in b'en A-stes'ungen zur R v'r t on.'frag- mb zur bevor stehenden fenferen« ber Ure« mterminifter Enalanbs unb Krank- rei** in ?n«npne nachh-fl^ick heronr MS n-»n T**«tf-#l'i'*b b s^e- kn-rr-l-i A'bnrt'inn »rfofif fte. bafi T»«itf*(anh d » 2ll'ick' h b tr>r 1 Mal ben All' r-ten Borfcklsgr h b*r Rennet n-»fr-ne tu u"V b-e trn .Dail- TelearopH" f*-rb*. t-e Ricktunq ttnb bat B'fen ber üoffnem in £'n-n~*»r m^rbt wnm*vn r**:f' in gern fern M-st- btet mm* durch bis w's in Berlin vor der tenlrren* «rfterbe ober n ckt geschehe.

Tie .Timr s" sch llbt' ,Tf» Tflv 0*h» -^ch für TeiftfdM*nb o^«n im nreft tu macken ^ie mrrften i^boch n-nkki^ch fein >nd erflth wmckm " Vte^afick te , fe » " na des fWnhrneb'et» f^rr1*« W'-tt jrber tevorme S*T r nt^'te* v-n * tf «irorück werben, tntb ei fte »n«'hr'xte-«rtfb, b-6 *^Kr ®Vo*nahmen v"n m-f Vedeutino sc en als im Ange-chllck * fte. *1« oberste trab ^e Han*-*ch- f-i He Sahrr-" ber (Bihes' te- T-^stb.

rtino b--fe- k^-i»en fl-teae^e-» r* e',e"*u*irTrr"*'**"'* (Merr**i>ftet" Tt Le^tnrtll t Vr T*-Ms" Wte^t -te* te«t te»-ichnente- fa'-*-n: Sens ete« «n sit^rifcke V'^enuno b*f*f-Trn nrrt so ust fi* »*m* nfam tegon-en -w-b-nrs g-mten- r~ --te- ? r or*^ an^z sch gnf^»--- Teullchland feine Vers ichtnngen crfül't"

Rene denttche Vorsck-l»ae.

B- rl' n 22 A-lll Wie b-e Btäfm n-tte-ifew, r*rb He besteche ReaiTvng 1" k;» w3ra, miTian etete Note ahmckni l-llen f* br ^orschfä ae f»r ben Biederanfbou Frankreich- gemacht werden

D*r armenische Mriegsschavplatz.

London, 21. Aprist Nach einer Reu- lennrtbung aus Teheran vom 16. April freht Die Stadt Eriwan in Flammen. Tie Bevölkerung flüchtet vor den Bolschewisten in

y.-Atung auf Zrrogezul unb w rb von der Nachhut ves armenischen Heeres geschützt. TU Bolschewisten haben die hervorraqe"dsten Taneigänger der demokratischen arme-ilchen SeaicTung, darunter mehrere Tepmierte, hin- gcrichM.