Ausgabe 
22.2.1921
 
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* Vornott

statt findende S* ü n

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Xad'-nabmefenounflcn uhd ft a ii ft r o g t n, die bei dec ersten 'Soridgiuifl entrichten ijt

Mr Po st auf träge tverben aufrrbem im txnxm^ erboten die (Mrbübr für einen Ein- schrCibbr 1Cf n. eine t<4>CAwndnlbr non 50 Pi WtMbt sind auch bereit d die (lieb Citren für die

vksstn-Naflim

Das gellen der LebensunnelpoetLe.

Aus tftanffurt wird un» geschrieben:

Tas MUax der vcbcnämittelprtife iür hauv»-

mrifl aus ihren eigenen

Eilbestellungen Sic beträgt. B icse im Ott 1,50 Mk., tm £anbbcfleilbc#v1 3 Mk, für Pakete im Ort 2,50 Mk., nach btm Lande ö Mk Im troraiL'5 ui entrichen ql für Sciidirn-arn be Biirfpofl 1,50 Mk ,. Paft te 2 50 IQV für k?« we tere gkirfFeitig du ch tüteten bestellte B ics sendung tverden 50 Pi , für i^des rorterv Pakt 2,50 Mk erhoben P i B kfei mit Zustcllnngs urfunbfn i t auch für bi? Rüchend ing tK'r Urinale die (Jkbüfrr- eiten i c gon töten gcioöbiilirfxm

Ganz neu rin« führt wird eine beiordne Ge­bühr von 50 Pf. für das Bei langen. der n viertel tat 18oncigiinn von Nachnahmesendungen und Posta ufträgi

A«» Statt tttiö Land.

G t e 8 en, den 22. Febr. 1921.

Die neuen Postgebühren -um Teil schon erlasse».

Don den neuen erbäijten Postgebühren sind durch eine Verordnung des Reid)spostministcrs bereits die frf-oeiefrt, bi ntöt eine« 0^e et es be dürfen. Die Verordnung b in g^ ein schnei ente Aen derungen der Postordnung. Sofort gilt die Be- Ihm mime, boß für die gestemveltenBor- drucke tur Decttmg der Selbstkosten ein Zu­schlag unter Wrundun'i auf 5 Pi. nach eben er­hoben werben kann Dieser Zuschlag beträgt für Postkarten jetzt 5 Pf. für flartenbriefe 10 Pf, kann aber in Zukunft echöbl roerten. Da« Inkrastl eten der übrig n Ae berung-n bestimmt der fR rite p»üm in i fiter. fomrit sie Gebülnen b - treffen ohne Zwei el mit denen, die durch Gesetz erhöht werden müsen

für seine Ware findet.

Ein weiterer Mitarbeiter aus Frankfurt stellt einen erheblichen Preisrückgang auf dem Fisch' markt fest. Schellfische, die noch vor einer Woche für 34 Mk. zu haben waren, sind beutr bereit« mit 1,50 Mk erhältlich Da« Pfund F e t V bücklinge, das bisher nicht unter 6Mk. tu haben war, kostet beute in den h efigen bonbtunae, nur noch 3,50 Mk Seelachs ist für 2.80 ML das Pfund erhältlich. Ter auffallende PeeiSrück- gang ist auf starke Zufuhren aus bollaiü) zurück» infülyren, die natürlich auch preiSdrückeud auf die deutsche Ware wirken.

aller redlichen Arbeit in Stadt urt) Land müßte grfebofrat werden Alle Gleich Ginnten tortten ft* m diesem Streben zutönmensdLieHen zum sogen des Vaterlandes. ?(n beie teiikiru.^n tüxob sich eilte rege AwÄZrackre an. Man war ,id> einig m dem GcbLlken, bix in einer zukünftigen heundxratxRtalcn La ückog^fruk ioi. ne'.e.i den V^r- tretern der Handwirt-ickAll auch '<käv « derer Be- ruiSstätche sitzen müssten. 5>.n i<r tiunttiuing der Kandidaten für bie nächste he, ,'La n dt « g e- wähl sollte in oieiem Sinne verfahren werden. Von bäuerlicher Seite wurde do auf hm- geNriesen, bav, ein Marrn wie Te. Werner, dem die oberhessische Bauernschaft tas gößte Berfa neu

entgegen bringe, in den Lan. tag grijort. xbioer* holt wurde em gemeinsames V^rget-en der xeiitid* narumcten Volk-Partei mit bem fccfi . ' tirteö empfohlen. Die Lwdwirtt'dteft habe |b?t: ihre beste Vertretung bei "den Teuftchnariona^en gefunden Auch die Berhauddingen, die zurLcha- rinig ester Ei.chcitstront -wischen der Teuftden und bet Teutschmt o-Llen Vollsparln wurden, aber In der Versammlung ter 15). V - P von Aba Dr. Becker eiitietng bärge xflt morbcu seien, tarnen zur Grnhtcrung ,-t<m tu ter i a- ttoiialen Gedanken müsse der nahOiMle w'b.intr Lkgenübergestellt werden Tas deuricke Volk ude ich wieder zu seinen großen Führern bekennen. Nachdem noch aut bie Wichtigkeit ter nationalen Presst hingenriren )normen lixrc u d La btagsabg F e n ch e l - Obechörgern daS Dcrt al.en be. Landesernährungsamtes ui der Frage der «n- toftelverforguiig und bei der Lavrumlage beleuchtet batte, wurde die Versammlung geschloßen.

der Frauenversaminlu.ig am lb. d. .Mts er­stattete Frau Pros. Gramer einen aus übr.iden Berickst über ihre Tätigkeit alS ©tabtoerotimete Wenn man bedenkt, baß b e beutfdxn Frauen plötz­lich, ohne Vorbereitung, sich vor die Notwendigleu gestellt sahen, am offen tltöen Leben t ilz-une.> men, wird man zugc'en, da» sie eine gro ir an*

passungsfähigkcit beiuielen hibe i Gerade «ruf lie bieten, wo tas Ge ühl mit pllckt - B vn brr Franken-, Alters- und Zttnderfür.orge, im rocien und in der Wohnung wtlege, Hal ihre Mll-

1 Wirkung die Tätigkeit der Männer miss schönste cr- 1 gänzt. Ties alles ergab sich aus dem äuRerft

mteressanken Bericlü der Frau Sltamer, der reichen Beifall erntete. Auch die anderen fRit> lerirtncn, Fran Antone Baehr, Fräulein Ida Tingcldcin, Fräulein Frida <öerr und Parteisekretärm Frau* lem Rennert bradjten vielerlei Anreg innen zu einer fruchtbaren Tätigkeit der Frau auf polfti- fdym inti) kulturellem Gebie e Mit Tonlesworten, die der 1. Vorsitzende der Parbn, £>cn stnhldaie, den Frauen für ihren Eifer und ihre Regamknt rm Tienste ner Partei und des Paterlandes aud* sprach, sckstotz die Bersammlivig.

Aus bem AmtSvcrrünbigungsblatl.

Ta« Am ttzverkünbign- gsblatt Nr. 2b vom 21. Februar enxMU: ^bubrenard- innig für eichamtliche Prülilngen.- Rnchsvi ch» leudxmgcie». - B^elifeuchen. FeldbereiniPMgen Astaidon an der Lahn, Katzenborn-Lb-mHera. Etting5l)ausen, London un6 iwnen. Ivnfi* Nachrichten Ortssatzung über bu Senutwnf der Gemeindevieh wag' ui Lang-Go - An- sprückx an die hinterleg* Sicherheit erne« Dienst, manne«.

Gebührenordnnna für e i cd am t-

zen. Aus das am Donnerttag st le r fest rm StadNhootrr sei nochmals hingewn'sen. Die Tombola wurde von ben Giehener Gefchäftsfirmcn reichlich beschenkt Mittwoch vormittag werden Stehvläye für die Doistellung verkauft, ebenso kommen die vorbe- stellten Eintrittskarten, die bis Dienstag mittag nicht ab geholt wurden, zum Berkaus: au fort bem werden nach der Vorstellung Karten sür das Fest (Tanz, Kabarett ufto.) ausgegeben Mit Rücksicht auf die Giehcner Geschäftssinnen beginnt die Vor­stellung um 7Ubr. - Der -Meineidbauer , Volksstück in 3 Aufzügen (1 Verwandlungen) von Ludwig Anzengruber wird am Sonntag abend ui der Turnhalle vom Evang. Arbeitervevem zur Ausführung gebracht. Der lleberschnst des Abends ist iür die hiesigeBinderHilfe" bestimmt. Nach den bi« jetzt getroffenen Vorbereitungen strht den Besuchern der Veranstaltung ein genustreicker Abend bevor. Zu der Ausführung hat lebermann

Diäten sei Dir seien ein Volk geworden, ta? nur von Rechten axrt nichts oei Pflichten nn'icn wolle. Weite 5tni < her beutidjen Arbeiterschaft leien bereits zu der Erkenntni« gekommen, datz die letzt in Teutschlmid reglet bea Herren nulrt bic besten Regimen seien. Ter Bürger- und Bauenistinio u b wele vernünftig' Ar xritrr woll- ten nidü, tan die russischen Vechältife aut Ten sd-lo d Lbrrtrag^i den. Die uns von b r Qnitenic nu rri-g?tn Fees c ingun^n könnten wir nidit erjüllen Dir stünden tktzt wie Bettler am Sk-fle. A der mig der Ju-Xilfeage, te* tcn'bers der Ost ubcnfiage, könne man nidit twr* üoergechen. Ter .fti.er.a o alismus, der in den stöpsen der bcuridm a.i ten ivu't. sei nut cm Traum Die f <n^ i dm und e. g iidxm So- . aidemokraten fein, immer national ge i mt (te- ntnen. Tci Soz a i lermig-gedanke sei a.aulchnen. Man mäste vielmehr ba.nn streben, die Zahl der ehren. Ein Bund

* In der öffentlichen Versamm­lung der Deutschen Bolkspartei am SamStag wurde im Anschluß an die Rede von Zinanzministcr a. T. Dr. Becker nachsteh^ide Entschließung gefaßt:Das deutsche Volk hat erkannt, daß der Friet^nSoettrag von Der- iailles ein Kriegsvertrag ist. Dennoch sind wir ehrlich bereit, bi« Erjüllbare »u erfüllen, liniere Feinde aber lassen jenen Berttag nut soweit gelten, als er unS mit der Schande unwahr- ha. tiger Selbstbezidchgung, mit Knedst-verpstich- mngen und Zwangöleistungen belegt. Den be» icheidenen Rest von Recht und Freiheit, der unS geblieben ist. will uns eine durch Sm und vab- s.icht DcrbUnbctc Gewaltpolitik entreißen. Wir fuib wehrlos Aber wir sind nicht willenlos. Wir wollen nicht, daß neue nackte Gewalttaten mit dem trügerischen Namen eine« Vertrages um- Ileidet werden Die von der Deutschen Bolksvartei in Gießen am 19. Februar 1921 einberufene öffent­liche Versammlung erilact im Anschluß an eine Rede des Reichstagsabgeordneten Dr. Becker, baß iit jeden Gedanken an die rechtsverbindliche An­erkennung einer Ver llavung ixs zur Arbeit und zum Auwau entldiloifaien heulfdien Volkes mit Entrüstung -urückweist. Gewalt soll a s Gen>alt erscheinen, Ti tat als Dik at. Tic Ab e^nung icdcs die rtHitidwitlidie, voli.ische und geistige Aesun- tmng Teuftcl-land« bbroren e" Srheinoerti ag« ist Forderung aller bewußten Deutschen und darum Pllicht bet deutschen Regierung.

Tie DeutschnaiionaleVolkspar- tei hieli, wie uns mitaeteilt wirb, am Sountia imMicnfeticr" zu OHcijcn eine äußerlt stark bcfuditc VertrauenSmänner-Vcrsamn- , l u n g für den Krei« Oheßen ao. In Verhinderung > >es ReidrStagsadg Torsch gab Proi. Dr. W e r- i ii r r - Butz ach einen Uebc.D.if übfe die poli.tlchc Lage Er wies aui die BsdräiigniS hin, in die bi« i t>eiirieht Volk durch bai Krieg und die 'Jtti'oluhJn

ld gestellt werden.

firetS Schotten.

C«ubaefa,21J5ebt. Ai.f dalber Söhe de« RamÄergs bei ?mbach steht ^lejMtthefK viel- hundeniabrige Eick>. An '> .ftiups! licki^r be- beutiamc« gxfdiifüli »» JL

runa f City ballen durch den 1890 H ^^r von 90 Fahren verladenen fitorittfter Srlxiab beiftrn Vater ein %ugcny*ugc des

worl meldet, äiß unter bin'em Baume ter teutiaje Oberb'fchlShaber gestanden mid iDi clrr aus bt Schlacht gegen die Fvawo^en geicuet Hobe Lat» sächlich bat IiTO mn 21 MSrr,l7blder Gene­ral Nikola«» Luckner mit tner befn-dm Grenadier Bataillonen, ad* fiUmoren und fünf- 4eim Schwadvonen Lmsaren segen ben ftanzotta (den General Ditsbach einen geborenen Schweizer, gekämpft. SS artang Luckner, seinen i^cgner atxuidMittdn und sich >rgei ® rri^knurn* ben zurücktzuziehen, wo er den Grbtniien von Bramifchweig gegen eine foair-ösifche Uebermodü en tick eiben h- Öüfe brtxfrt Der Stank o-t Suttner« unter ter Eiche crimen daran, baß Dellinawn bei Waterloo und Mac Mal»n bn Wöetb Umfalls unter Bäumen stmiden Du ich die Teukn^ilpf ege ist tenc l iche auf dem RamSl-evg unter D-nkmal- wNib gestellt norben Man Hal angeregt, die Eiche mit einer Eisenkaul Znickeift in sthmüden uiib im Fahre 1922. bei Gelegenheit des 2 Bi ähr. GebunSlag> Luckner« -u locüirn 8» hie er F ier cnrxnirl nvtnv noch Idoibei Nachäommoii uurft- kiers Zu diesen geböisn fein Urunrutd Graf Felix Luckner. der berühmte Soleld und Führer des ..Socadle.^. und sein U^urtnf ( Graf Nikolaus Luckner, der sich als Fli'Vrosnzler im Veltkrieg au«gr4e-Znet hat Dofer in vennäUt mit einer Pvintzes di Livre. Tochter te* in Lüttich gefallenen Gkrem s und rootru im Iscnburgischen Schlosse *u Gettenbach bei Ödn&aaijai.

er der aliernrnuen OTg.cn i q VJinrirfT ftrW ^Privat

täglichen lvebrmicki allemotwendigfle' Piarrassistent Lic. Tr deinnch Frick, Privat Wibm fabrrnbei Jcabe etw^s dozent an der Technischen ^^msta^

' der sich an der Lanoes-Univeriitat für allgemeine Religionsgeschichte yu habilitieren nmnfcht, wird . 'Mtttvoch den 23. Februar. 12 Uhr, m der kleinen < Aula seine Probevorlesung halten überTic Typo- ; logie der allgemeinen Reli.ftonsa schickte .

Kirchenkonzert. Zur Freude aller Freunde der Lrgelmusik gab eS wieder einmal eine musikalische Andacht" in der Staotkirche. Tie Orgel meisterte ein guter B-kannter. d-r lange Adolf Wieder, jetzt dolle ad. Saale. Er lrrvnde fresslich unterstützt von der Altistin Else Verborg aus Hannover. Es war ein Abend reinsten, schönsten und edelsten G-mu fes. Wer Wte- b?r von früher kennt, konnte fest stellen, t" toeldi crfmilidier Weise er sich inzwftchen als Musiker im allgemeinen und als Organist im besonderen weiter entwickelt bat. Ter Alt seiner Partnerin wirkte außerordentlich sympathisch und dehi U riefe Eigensdwft auch in den Lagen, die schon mmichem Mez-os'pran gefährlich w.irden, besonders in ocr tzöhe. Weise Beh rrscknmg der Register, scköne Ton- I gebiing kann man der Künstlerin nachsagen und besonders wohltuend wirkte das finge Vermeiden jeder Uebertreibimg in der pastosen Tiefe. L.re Vor- tragssolge mit den Namen Bach, Beethoven, Liszt, Neger, Sduibcvt, Wolf und Wieder Ivar so ncbal= ten, daß seder Wiifilireunb auf seine Rechnnng kommen konnte. Seiber nickt ganz auf ihre Rech­nung ins Matervelle umgodarlst. werden tnc ÄWtffr­ier gekommen sein, denn der Besuch bitte eiheduch besser sein können, bosfentlich begnügen sich die Gäste für diesmal mit d m unbestrittenen tünlt- leriscken Erfolg und kommen dock wieder Wer sie gehört hat, wird sic gern nrieber hören wollen.

** Oberhessisches Museum und Gailsche Sammlungen. In der Aus­grabungsabteilung ist die Umräu­mung und Neubeschriftung zweier Schränke durchgeführt worden, die Grabfunde vor allem aus Billingen, Langsdorf, Eberstodt, Lich und Grünberg enthalten; es aeschah daS in dem schon lange verfolgten Bestreben, die fo wichtige vorgeschichtliche Abteilung mehr und mehr bem Verständnis auch weiterer ! Kreise zu erfchliehen. Durch Geschenke imrrden verschiedene Abteilungen des Mu­seums bereichert, so durch die Herren Be- geordneter Krenzien, Stadtverordneter Si­mon, Baurat Steinbach, Major Wafsersch- leben und andere gütige Stifter, die unge­nannt bleiben wollen. Äuf Wunsch teilen mir noch mit, daß von besonders eiudrucks- vollen Teilen des Museums Ansichtskarten herausgegeben worden sind, die wahrend der Besuchsstunden zurft Verkauf kommen.

der Ausstellung emrd PrümnaHdieft es fe.igne Tieie Ukmibr ut stets fällig, einerlei, ob die Da -n die der Ballen etngt >nui nnrd. innerhalb ov« außerhalb des heif fthen Eidning-onnliNsbetttttz ßetidx wird. xu rfböfitoi öiejüfyien rortOCW mit Wirkung vorn 1. Oktober 1920 an erhoben.

T ic Besitzer von Zuchthengsten ,md DCTpflid*et, biete bor Beginn der mr

sachliche BedariSa.t.kel, das man anieuge nur iftl eine Folge der Ucbcrfittigung be» Marktes durch d,e WeilKiRlhtstage tzictt, btc k »änderbarer öcur bestehen. So ist in Schweineschmalz m den letzten Tagen ttn abermaliger Pveitzftnch cinge- LrteTi. Sdnnalz wird augmbii(flid) un ^wßbanöei für 1000 Mk. pro ßentner gehandelt und kostet im Kleinhandel 11,5012.0) Mk. g gen 1618Mk. vor vier Wochen. Aehnlich liegen die Tinge aus dem Kakaomarkt und für dülsenfrüchte. Auch hier fallen die Preise, was u. a. bcnxrfl bat, daß die deutschen Schokoladefabriken ihre Artikel teilweise recht beträditlidi un Preise reduziert haben. Als wohltätige Folge dieser Preisminderung bat sich em Rückgang der Hamsterei aus dem platten Lande derau-gestellt, bie weiterhin, eden- salls ein Zurüagehen der Schleichhanbels- preise bewirkte. So kommen augcnb.icklick nickt gerade selten Bauersfrauen.rn die Stadl, die Butt« Für 1620 Mk und Sier iQr 1,20-1,50 Wt anbicten, ohne immer Käufer zu finden. Nach An­sicht der Fachleute wird sich eine Minderung dcS Einfuhrwertes der fiolomalprofruhc, inibefonbert auch Kaffee und Tee, neben Schokolade mxh einige Wochen bemerkbar machen, zumal em Ste gen der Preise nicht plötzlich zu befürchten sein dürfte, da die Märkte mit Ware ziemlich stack angelllllt sind und namentlid) Amerika froh ÜL wenn es Käuser

Kleine Mitteilungen Am Svnn- tag den 20. Februar, vormittags 10 Uhr, ver- fammeltcn sich auf Einladung des K-vcisverems Giesen Mitglieter der Geweikschaft Deutscher Post- und Tclegra phen bea m ten aus ganz Hessen und den Nackbarxbielen iin Restau­rantZum Scknpkapas" zur Gründung einer Be- -zicksg-upvc für den Bereich der Obenwstbwekfton Darmstadt Zu besonderen Dortravn waren Herren aus Frankfurt a M. und Butzbach ertönen. Zn allen zur TageSvrdmmg stehende., F^agm wurde durchweg llebereinstimnrunq erzielt. T- B rsarnnv (ung nahm einen würdigen und emdruckSvosen Verlauf. Die cruswä riorn Vertreter reisten narb* mütaod wieder in ihre Diensdvrte zrnrück. » m Anzeigenteil unseres halligen BlatbcS tft ciue öffentliche Aufforderung mii ko mm en st euerer klär nungSicchr 1920 enthalten, auf ine besonders Hinweisen.

(id>c Prü u- gen und 'Öcgltti'igungen r.iBrmuB des cichpilich igen Vertohrs f Jebt. 1921. Jiad) der 4ktaimtma inma vom 29. Sept 1920, die Gebühren im (Hdirooen l«ressend. nnrt> w ben dort nabet bezeich'e»n Gebühren vorn l. 01- wber 1920 an cm Hiridlaq von 400 vorn üuntert erhoben. Zrn Anschluß hieran totöen damit b« Gebühren für cidm'ntliche Prü un.xn und Be- -.laubigu 'gm anßeihrib des ei hpf i htigen Ber- k,hr« wie sie in der öden erwähnten Br dann tz- rnadüu'g vom 17. Ful» 1912 sestqe:etzl imd, bU aui tveiteres e <nfall« um 400 vom v mDert er* hSht Tv Gi -übr für die P üin'a^er kerben* rtnurimrg von Laußiewi (sNi«g^«lken w tv aus 15 Mk rür tebc Balle'wrüiung mit (fti'fdXeB der «nsstellu-a erncs PrüiuneSßteii es fei:gcir»t

Zutritt.

Landkreis Gießen.

g. Staufenberg. 21. Febr. To auch an hiesigem Orte große Dohnu-ngSnot beabsichtigt die Gemeinde, ein Dopvel-Wohn- auS zu errichten. Gemeindebaugelünde ist vor-

, das notwendige Bauholz kann aui bem

.FNtäu^rten" Lei verwogen zur Statwn Elisalie fr- pol fortge{ri)afft ,norden Was nicht mitgerwmmen werden konnte, wurde »ertö^'i, offenbar, damit die Bürger nicht in die Skifitöimg kämen, es fernerhin doch zu benutzen. Nicht einmal die wm-1 toaniafcn (fmriritfimgcn, wie Kvnsumverrin, Ge-1 Merndesck^ächterei,»tbrft und de geich-n mehr blieben unversckvnt Krmikheit im House bewahrte »töt vor Verwüstung desselben Mit einem Wort: Das Elend in Helmendorf spottet i^er Beschrei­bung : gar Mancher ist dem Walmsinn nah, alle sind Bettler geworden ober moderner auSgedruckt ^cichchevochtigt^' Bürger, die nur thr Stück Land,

leeres Hans und ihr Baar Hände bebalten I haben, womit sie mm weiter im Orfmxn&c ihres .fegrftöt« firr tägttöei Brot erwerben sollen da ia ein 6ntrbmen anS der Republik Asherbeidiau I <rit kfrrer Sowjeriiiervng. an ein AiiSwondern, angesichts des allfleinnnen AuSreiseverbot« gar ntöt ni denken ist Glücklich W sd?äym sind einzig die, die dort bereits unter bem Rasen bet Gmm- Mt mtgegentölnmnvrn, denn sie sind von kern »enfehlen un6erübvt g-blieben, daS jetzt die Ko- Lonie Helmendorf betnoffei bat und mit dem nickt einmal bet lleberfofl der Perser vom Jahre 182 ; den Vemlrich au-hält. Nur der Glaub.' an eine bessere Autinift kann die in ihrem Gemüt Her» fnirschicn und Zermürbten, an Seele und Leb Zerbrochenen itneter auh töten und ihnen trotz aller Hcrmsuck'ung den £el**n«mut und die Srixif- fenSfteudigkett erhalden. Gott belle den Aermstcn!" gan» Volk mutz ferne Stimme erheben gegen diese Mi^xrndluna. Wie wir frören, bat bet jetzt in Tiflis angeSvnnnene neue Gesandte fcruttölonM, Herr Rouscher, bei der diplo. wattsche-ii Mission Sonrjetnißland« ii CTi? Pr>->- test ft-flo'ien und für die unglllcklickxn LondSleutc wenigstens freie Ausreise oe.langt.

*» Kurze Nachrichten cu 5 gelle® und den Nachbarstaaten. Im Auft.og der Zmtralstelle für Volk.b l>mg gab bai bdii <* Landeswaivderkiiw am Freitag in Lollar «wer Lrhrfilmvorsttllimgm mr Sdwlkinder untn« Abeichvott'ellimy für Erwack^me. Die Abcnd- norstellung ivar le der fdiledjt I* uw, weil tne Veranstaltung nid® genügend bekannt war und weil man die Bedeutung b r Lehrnlmk «r UnU^ richt, Erziehung und Volks rildung noch nicht reckt zu würbigm nmßtc - Am Sonntag veranstattete der Gesangverein Dängertust in Da u b r i n g e » unter reger Beteiligung ein Wohl.tr tigkei^oni rt. dessen Remertrag der friesigm ftleinfinterfmulf zusließt Tie Gernttideagb Rutterihau- i cn wurde be, ihrer Neuverpocht:ing,mll 80(X) W Fagdlievhabcrn von stier und Lollar »ugesdsagen -Bor den Mitgliedern des OrtSgewereverem- imd den Gemcriibevenre'ern in Londorf d>eu am Samstag nadpnitfrig Architttt Leichum-GieHe® einen Vortrag ü <r die gegenwirft gen Daum-g- (töfeiten In der AuFswache tourten betontet# daS Erbbaurecht und d»e ÄndnlTeOarieben be­sprochen. Ter tunrotrein F'i'ckaui w Leih­gestern veranstaltebe am Samstag eman tzkvnzert* abenld unter Mitwirkung von Frru R- Tiehi-Gießen Sopran) und von Mitgliedern des itnttlidrn Hur* e «befreit m Bad-Nau beim von GÜchFwr Damen wurde außerdem ein Rerarn ba gebet"» Die Mit* über des Be eini führ ten Barrenubui^en vor.

Fn Steinbach ronb am 6amitag obeni eine von der Li^a »um Srimtze der beuttöm JNlnrt einberufene V -rsammlnng statt, in her £>rrr ön'bd aui GicfM über den F. redenStölnß von Verfalls und seine nnttfilxritltöm folgen iP^ An me Reickscegievung wurde eine Entschlwwmg gesandt, dei Inhalts, bei der Konteren, m London auf hie neuen Forderungen dar Entente nnt feitem "tem lu antniorten Der £tja tratenneuqMu« eder^t. In Leidbecken nr.itbc eine Magd bei« Holzlesen im Walde von Muleern so verprü^lt, daß sic ärztliche Hilfe in Anfpiuch nehmen mußte. Der vermiße Sohn des Gasvr^rts Ort» Wirth in BreungeSbatn ist wieder yientm vliem iudLIgetefr t die Lvckewi« e in E ch 111, öie zum lebtenmü rx>r Untirf^iai verpacht« wurden, wurde bei der icwien verpachtung der socksfltöc Betnag erzockt. In den benack* barten fern BernShaujen.N ieber fi iL U t B fr a u i e n hat man betöoi'en. Lustltri ch aueaeiaittctc takln mit bei wimen b r Gefallen« in den fiitöm aiHubri'-gan Dr Untiuuvfe stam­men von Kvisbcmmipekror Pfeiff« m Lau lei dach. In Neustadt bei Marburg wurde eia (Kölner trcrbamffcr.tr ange'alten, der richt >vö­lliger als zwei Zenftier Butter bei sich führte. Ter seit An sang Januar oermii* Fredrich Weber au« N ie dc rschel den trxnbe setzt al« Leiche aus bet Sieg gozogen Aus einer Dehnung in Mainz imirben durch Einbruch 200 OÖO Mark in Geldscheuicn und an Wertsachen gelte.'^ol

Brief zu cntiid'ten, für jurüd^-vmenc Postsen­dungen eine neue Gebühr vv '50 Ps

Äufgciwrnmeu ist auck» bnrufi be Bestinnnnng, bah auch auf A n s i ck t s k a r t e n mr In ncPaden- gebülrr mit 5 Wo ten oder den üblü'.m Ansa s buchst ab en Glückwünsche uw. bivArgcfugi. i inuiic Vivn»-vw* -.....

gerben dürfen Erlaubt nrrLen, auch auf gcbiudtai | lcsbständigcn Dittschaller vemn

itnl unseres freuten.

, _jr Abgabe der Ein-

1 a r u n g für da« Rech- ' wrr unsere Leser

iabrskort«,

Pas Unqiiick der Deutschen in der I» SouietrtpubU »iDcrkiMa«. Ä

Die ,Faickasiche Post" ui ^iftiS ist »n^r i^rrvn' 2.X) (vramm gegen bte Brtef-

Loge, berr Bericht eines 9,^1" briortert Ntöi beföcbect ivechcn mir noch

geben, bet SnfteHtöto Uber oaS L»s der b e u u 2rr.kuigei tnejer Art.

iL" Solonisten vou Helenendarl bc I ^tcrvsrEUSsage

SBtr entnehmen bem Watte falgmbe Mittel- für Mittwoch: __

hmg über die gegenwärtige Sage d-^er beurteil Dunstig, vorwiegend heiter unb troaen,

Giebelung. bie «ich bis baxn noch eines vechali- -xage milde, Nachtfrost, südöstliche Winde.

niSmäs-igen Wol)t>land«; erfteut batte, eine Mift I m [^ne wesentliche Veränderung in teilung, die nm so erickLitternder '«rtt, als ftöL^ SerteUunq des Luftdruckes eingetreten, an sie bv tiemerhina tölrüt, daßdie Lage der übrigen deutsckLN Hvlonüm Ai he deck an denam- BeranftaltUNgcN.

licke, wenn nicht gar noch die töumnrrc ift": Dienstag . StadtkHeater, 7 Uhr: Orchester-

Die ErmVvriiernoia der Bmirgnoisie" oder, tangert. Großer Höriaol der Universität, 8 ^2 deutsch gefprociten, die unfreiroUnae Entäußerung Uhr: «orttags^ond der Setemtgung d« Artutöt bütycrlidrn Besitzes, unb zwar ohne Entgelt, wie oes liumanriftichen ^ynrnanuins. - Eafö Lew^

hi Ärfu hrwrt 8 21 Dezember v Is aii£- I 7Vg Uhr: .'wnzert unb Vorstellung t>cc. L1)iem

hShe^, Orts ang-ord-uet, von «rLeite fdxne-.i in dolbcne Buch" - Licht,p«le «-ldersweg mir Begleitung ivon Rvtarmisten in einer Weise durch-1 gestern. ,

rKLÄUk MäI SU. «on ber L-nd-s-Un.v-rsi,-.

unb oen im . -

Gegenständen von ihrer sahrende. Hobe etwas nacköchaNen hat, ist imgrfibr um dieselbe Zeit m Helcncndorf mit noch graste em Nachdruck beiorgt worden, wobei an bllvaMieten .Witetttatch tj«N Strafen war, weil de Erpomnateren" m einer

e BcvölkerungSz'sfer der stolome fltrla 2 >0() Serien) vielmals ülNnrragenben Zahl tafty waren und sick- natürlich nicht nur auf daS Regierungs- heftet, sondern auch auf ifre reich!id« AnsrüsUmg emschlnkßllch Mofd/ine. gmtöie als au, realer Be­weise ihrer MadU stiitz^en. Säer sind es hauot- I sücki'ck R»storini fcen acincen, die Soldateska, toddf in den Häusern der ger sv baufx. alsnvärc jk in Feindesland Die gv"»>n Borrate an Wem, Avanak unb sonstigen Smriftiosen, trugen das ihrige dazu bei, dieEnergie" berErpropria- üoren" dauernd zu imtcrchalten Die Leute badeten lörmltö in dem bermischenden Naß und es ist kein Wunder, daß neben demEntäusteen" auch andere ß^irnrnc T-ingi- passiert sind Sänllltös lebende Inventar, albs Ees'ügel, olle Lcbcu^nnllet- Vorräte, alle-, was nach den Beg isßm desKvm- immismnS" an Wäsche imd Bekleidung für Aber- gäblig gilt, alles Hausgerät bis auf dos Unent­behrlichste, b. h. ci.ien Teller, ein Paar Messet fcmo Gabeln, einen Löffel, ei >en Tops, eine B> tt- -ellc, eine Decke, rtn Kopfkissen usw., alles Möb^l, außer einem Tisch und einer gewissen Anzahl von S'.üblen, ja selbst olle Fenstrrfckieiben fmit ben Nahmen!) und vielfach auch die Türen sind /nb Äuferrt", unb von den gern selbst laut Befelst