Ausgabe 
22.2.1921
 
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Erster Blatt

tn. Jahrgang

vienriag, 22. Zebmar 192)

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gung zu stellen Die nächste Sitzung bersten RoteS findet heute Nachmittag

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Termm treuen mi (dunen. 3itnädrt n<L> paroturnstommimmi den alliierten Reqii

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folgendermaßen zusammen: Mebrh-ilssoualdemokraten Christlich«' VvlkSvartei (Smtnnn) TemohdtiftlK Panei Teutfdjnanonak B»'lkspaNei Teuischc Boltspanei

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Fetten i n Kommission Bemerkungen

Jfefk: m a t tonen an 15. 5**br. ihr unmöglich Srq nmg zu

seiner Familie rn einer Dählerversammsting war, hatten Unbekannte seine Haustür und zwar derart, daß ingen war, in einem Ho-

Eine Belästigung ScheLemonnS.

Berlin, 22. Febr Wie die Blätter aus Kussel melden, protestierten gestern atzend 20000 Arbeiter vor dem Haus« des Cber- bürgermeisters Scheidemann gegen einen Bubenstreich, der Scheidemann gespielt worden war. Während Scheidemann mit

Meoirichk B«e->

Vera 6.-

Irdgfrlebn, b»«b Sie

eme endgültige Fenfetzwig zu bem vorgeiehenen

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Sclmneri gleiten dem en (gegen stellen, ein be­nachbartes Datum festlegen Der E/berfte Rat lat sodann Kenntnis davon genommen, daß sich die britische Regierung verpflichtet, der Äbskimmungsstommission vier Bataillone zur

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UM 4 Uhr statt.

Berlin, 21. Febr. (DTB.) Die wir erfahren, ist an amtlicher Stelle über den Beschluß des Obersten Rates in der Frage der Volksabstimmung in Lberschlesien bis­her noch nichts bekannt.

Line Note

der Wicöergutma(t)ung$fommi|floiL

Paris. 21. Febr. (WB. Tie Repar 2- tivnskommission veröi tent.icht NHgenoe Rote:

Mit Rücksicht herauf, bafc nach tSorfchri t des Artikels 23 des Benailler Vertrage» spätestens bis zum l. Mai 1921 alle Schaden, deren Dieder- derftellung Teurschland schuldet, a -geschätzt )etn niührn, stellte die Repararionskommisnon rtn Tableau aus, wodurch Woctie sür Woche die Arbeit vorgesehen wird, die geleiü« iveiben mutz um

Ur. 44 tc *. een Iwiefert mit bet T>ien*taqbfHag*

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indet. Ferner soll die Dolksabstimmungs-

4 unt> . ^awnsoarrn J fommiffion als Abstimmungstag den

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3ereier»*.Sn|d)lM6e: flr bir5*nftkünna 112; fir Drn*erti, Ter lag 51.

Nelchrist für vratzmoch. ^chte» Inieiger Gietzee.

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Unabhängiae sozroldemokratische Derlei Schleswig-Holsteinische Bmiern- imb Sonbarbetlcrttemoliehe

Welsen

Bereinigte deutsch-hannoversche und ZentrumSpartei

timb, datz nach bem 12. Februar als dem lebten Termm keine Reklamation mehr angenommen wer­den würde Andererseits laurbe bte deutsche Rc- g 1001115 ausgefordett, spätestens zum U>. Febr. ihre sachverständigen nach Paris zu ennenhtn, bie das der Kriegslasten komm is um vorgelegtr Ma­ier ml prüfen können. So sollen Berzö.ieruugen vermieden werden, d-e entstehen würden, nxnn die Reklamar onen der alliierten Regierung en ent nach Berlin gesandt werden müßten. Tie von der R«- pamtBvn-Ä»mmtsi»n feftghevtr Arierrsmechode ift fotgrnbe: Jede von einer alliierten Regierung ein- gegangene Reklamat on w.rd der yriei^laftm* fommiiitm übentneien, wobei her beutide.i Re­gierung zur Aeußerung eine Frist von we­nig st e n s acht bis höchstens 1b Tagen, ie nach der Natur des Anspruchs, bewrkligt wird. Tteie Frist soll es Deutschia-d ermöglichen, alle ergänzenden Auskünfte anzufordetN, de sie für nützlich hält, mw jede Frage au zuwer'en, bie in beyio an, die brtrefienoe Rekia- matum in Zusammenhang fteht mit den Grundsätzen ober der Auslegung des Frir- donsoerrvages. Ta das lebte Dossier von Reklama­tionen der Ai liierten am 19. Februar der Kriegs­lastenkommission übersandt wurde, haben bir Deut­schen spätestens am 5. Mörz ihre Bemerkungen an die Rcpavatwnskvmmisiion gelangen zu lassen. Sobald die Kommission diMW Ent^-gmmgen bnr deutschen Regierung in bezug aus jebe Scfraden^- kategorie in Händen tai. wird sie die Alliierten Regierungen ersuchen, ihr die Antworten zu lie­fern. die die Regierungen auf die von den Deutschen gestellten Anforderungen an ergäiizmden Aus- rüniten erteilen können. Zu diesem Zweck ift eine zweiteFritt von acht bi) 16 Tagen txnnef Ijen. so daß der äußerste Termin für die MitleUung der letzten Antworten der Alliierten an die deutsckie Regierung am 20. März ist Tie Sbde<t*laftrnfom- minion ihrerseits bat wi.derum eine First von acht bis 15 Tagen höchstens, um der Reparationskom- mis ion ihren endgültigen Bericht über jede Rekla­mation norjnlegen Ter letzte dieser Berichte muß folglich spätestens am 5. Avril vorgelegt sein Tie Reparationskommisston wird bnr deutschen Regie rung. werm sie An-en solchen Wunsch ausdrückt. in billiger Weis- Gelegenheit geben, in einer offiziellen Kommissionefivung sich über iede dieser Rek'ama- liorten nach Maßgabe des Einlauf- der endgültigen Berichte zu äußern. Tiefe offiziellen Satzungen kön­nen vor dem 5. April und bis einschließl 12 April statt finden. Tie Reparationskom miss ion reserviert sich die Zeit vom 12 Avril bi- zum Ende diese- Monat-, um die ihr von der Sri'astenkomMission norgelegten Berichte eu studieren und ihre @nl- schmdung aus»usprechen Um die Besprechung zwi- schm der $Tr glasten körnmtfrion und der Repa^a tionskvmwis'inn zu erleichfrn. ist vvrgefeben. daß die Sachoerstärtdig«m orr L liierten und Trüschen in Parts in ständigem Kontakt bleiben können.

Zu dem Zwecke, den iar Abwicklung diese- Programms notwendigen Schri'trerkedr be- sch'.eunigen vertraute tne temnri'fbn den ofruiö en Delegierten der Bereimaten S-aaen, Boy den und Generalsekretär satter, die sorge dafür an, die Verbindung zwischen dem bevollmächtigten Ver­treter der deutichen Regierung und den r>e's äste denen Delegationen und den Bureaus der Kommission iicherzustellen. Nachdem Booden abgereitt ist. wurde dieie Aufgabe dem Generalkvntrolleur. dem bei- geordneten Delegierten Frankreichs, übertragen. Am 1L Februar beftitiaie v Oe r B e n. einer der Vertreter der deutschen Re-rmrung bei der <drieg4!astenkomMission den Empfang einer ge- roiffen Anzahl ibm ptaronKer Reklama'io en und teilte mit. daß die bevollmächstgten Sachverfrän- d.aen am 14. Februar nach Paris kommen wür­den. ici die To fiter» vieler einzelnen Reklama- tümen zu prüfen. Er erklärte dabei na­mens der deutschen Regierung, daß

könne nicht berücksichtigt werden da tw deutsche Regierung «rbne- nrirtv. t!le nr Prühpig leben Dossiers erfordertich-n 3«1xvrft<m- !>i»-n noch Pari- |u ent enden Ebensowenig akzeptierte die Kommission hri i'v«.n- 8en der deutschen Regierung, ihre Be­merkungen aus alle R e f I a m c 1 1 0 n e n f« blot kintuliefern lii ifi oirtnvbr die Ab ich: der Reparotwnskommis ion. brutfdini Bemerkungen zu ieber Jhimgorv non Reklo-na- tu>nen nach Maßgabe ihres Einlauf» |u prillen.

Zu dieser an maßen dm und ge.eizten Erklä­rung bemerkt das Wotsf-Buraau

Tie Note vom 15 Febr iar liegt br hri Ber­liner dentralfirflm noch nicht tx>: Es ist idbit« verständlich auaqesckLoisen. daß stch tär br r <tr ReMenmg darauf einlassen Ba ni. fick» im e n rlrvit hohd<eil»en zu lassen, binm mrtdrr Frilk iie bte Nackumüstvi« der außeiordentlit» trmfana tv.m Aufftellunyen zu erleb gen hat Wi- n>ir ekhri, erhirl: bte truitf« SrtagSllckren'b mi ion * i. An»» Weisung, diesen Slanbonnft her Reornriousbon»- miflion gegenüber mxtsnalS auS^idruchm.

Die pulltzlschrn Landtagrwahlen.

Die preußischen CanbfagfnxrMen liegen nnrrrrebr tn einem vorläufigen Gesamtergeb­nis brr Betrachtung offen, die aber nur all- aemHnr Erscheinungen festzustellen vermag, ha über bie abgrqebrrrerr Gesamtziffem der ein- .elnen Porteien noch keine Zusammenstellung erschienrn ist Der Vergleich mit den Land- tag^wohlen von 1919 ergibt gewaltige Per- nnderungm Ein Vllck auf unser» Tabelle ge- nflflf. um sich dies ,u vergegenwärtigen Eine grundlegende Verschiebung nach recht- wirb die bisherige RegierungSweise in Preußen Ober den Haufen werfen Fstr den Bolltiker interessant find sedoch in erster Linie bie Veränderungen seit den ReichStagSwahlen int jfuni deS brrnannenen Fgstres M«M fnnn im allgemeinen feststellen, daß die Deutsch- natfonofen graste Fortschritte gemacht, wah­rend die Deutsche VvkkSpartei vielleicht einen kleinen Rü/kgang erlebt hat Die Mehrbeit«<- sozialisten. die in der Reich-Politik gleich den Deutschnationalen in bet Opposition standen, haben von dieser ..Vorzugsstellung" auch einigen Ruhen gezogen: immerhin haben sie seit bet lohten Preußen- mahl 41 Mandate einaebüßt Die 11. 6 P. die bei den RefchStagswahlen so außerorbentlfck>e Fortschritte gemacht batte, ist unter daS alte bescheidene Doch der Wahlen von 1919 febr betroffen und ernüchtert zurück- aefebrt. Auch den Kommunisten find die Bäume n-cht in hen Himmel gewannen Sie hoben einige Mandate mehr in bent neuen Preußenparfament a'S die 1! S P . aber zahl­reiche Stimmen der Radifalisten find bei der dieSmafigen Wnhf gegen frflberb'n spurlos verfchwunben Die bemofrotifdie Partei hat eine sie erschütternde Einbuße erlitten. Sie sind gegen die ReichStagswahlen auf dem ab­steigenden Ast noch weiter beruntergerutfcht und sehen von den einstmaligen 65 Mandaten des preußischen Landtag- nur noch etwa 17 wieder

In ben Großstädten machte sich die Stim­mung besonders auffallend geltend. In Ber­lin sind weit über 100 000 sozialistische Stim­men weniger abgegeben worden als bei der lehten Reichstagswahl. während die Deutschnatimmlen in der Reichshauptstabt ein Plus rott 46 000 Stimmen aufzuweifen haben. Die Deutfche Volkspartei ist in Berlin um etwa 30000 Stimmen zurückgegangen, die II. S. P redet mrfit mehr das große Wort, sie ist von 456O(X) Stimmen auf 197 000 zurstckaecpingen. die demokratische Partei um etwa 10000

In Frankfurt am Main ist der Rückgang der demokratischen Stimmen noch auffälliger. DieFrankfurter Zeitung" stellt selbst fest:

,.VS bat friicn Sinn hie Augen vor Tat- sacken DerrNirfm «1 tnoffen, tne nun einmal da sind unb bie mit R-ieusarfn fid> nicht aus her Welt schaffen luffen Die Demokratie in Frank­furt bat eme emimnblwfY flMeberln<r erlitten Bon 59 838 Sti'nmr, bir fie bei ben Wahl-m zur Deut- ßden Vottonaiix-dannn,imn un Fwmor 1919 auf sich verein-rte ist >i< weiter und nx-rter zurück- geatmgrn bi) aus 2200(1 Stimmen bei be^Lreut-en- wahl am Sonnt,?a Deni 1 nirhr als ein Drittel der bamnhqrn Simrmen hat sie noch aus sich zu vereinigen Denmxti "

vorläufiges lückamtergevni».

Nach den vorliegeiibeu Meldungen würde sich der neue preußisckw Landtag Dor läufig nach der folgenden Ausstellung zusammen­setzen. Es fehlen dabei notl; die Ergeb- nisse aus den DaliEreisen Hannover und Danzig. Die ringeffammerten Zahlen zeigen bie Stärke der einzelnen Fraktionen im bisherigen Landtag an. der im Januar 1919 gewählt wurde.

für die Einfendung

auf lebe Kategorie

stellte. Tie Rommifrwn emtxirtrtr

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f>«tttM>natipnal« 67 (48) Mthrheitrsoz. 104 (145)

T>eul<d)e «BoOisperL 5.3 (24) U.S U 24 (24)

Die Haltung Italiens.

Rom, 20. Febr. (Europavrrß) Di« Parlamentär litten Ausschüsse . eS Aenßern, der Finanzen und des Sck-ahes fmben am SomStag unter Bors h Luzza11iS eine neue Plenarsihung zur Prüfuna öer Repa- rationSsrage abgebolten. Laut der offi» ziöfenTribuno" verlangte Der Abg Bene- bnce, der ehemalige wirtschostliche Sachver­ständige NittiS an den interalliierten Konse- renzen, daß die Kommission ihre Zustimmung zur 12prozentigen ocutfdien Aus'uhralxnibe nicht geben soll Der republikanische Abie- ordnete und Industrielle Ehiesa unterstützte ben Vorschlag mit Rücksicht auf bie auf 1 m Devisenmarkt )u befürdjtenben Folgen. Er be­zeichnete ben ltalienischen Anteil als zu ge­ring r fSbgrorbnefe ^ara-n-r non rr

Fortschrittspartei schloß sich diesem Stand­punkte an und erklärte, der Italien zugewid» fene Anteil sei ungenügend Man solle habet eine Erhöhung des italienischen Anteil- bei der von Bulgarien und Ungarn zu verlangen­den Entschädigung sordern. Der Abgeorbuete Professor Tangorra von brr fiofboldd>en Volkspartei schloß sich dem verlangen Vene- buces an unb meinte, bie vom Sachnerstänbi- f(en d'Ameglio angeführte Begiünbung tx* cheine nicht stichhaltig Der rabikale Abae- ordnete Ruini stimmte bem Vorschlag Para­tores zu unb verlangte ebenfalls eine belfere Verteilung ver bulgarischen unb unnanfd en Entschäbigung, wobei der ZoblungSunsäb'g- keit Oesterreich- Rechnung getragen roenvit müsse Er schlug vor, oaß auch Italien einen Anteil an oen deutschen Kolonien verlange. Zusammensassenb führte her Abgeordnete Benebuce aus, es müsse der allgemeine Stand­punkt betont werben, baß Italien bie auf bec Konferenz von Paris fundgegebenen Grund» sähe zur Erhöhung der von Deutschland »u be­zahlenden Jahresraten n chl an nehmen könne, sondern man müsse Deutschland v" le F ^i- heit zur Vermehrung seiner Winscha'is- irib Handelstätigkeit lassen. Der so»'ali i che Ab­geordnete Matteotti nahm den Vorschlag Rui- nis für die wirtschaftlichen Ansprüche Ita­liens auf bie deutschen Kolonien an Aus hen Vorschlag Luzzattis wurde eine Unterfommif- fion beauftragt, bie Schlußforderungen der Disfuffion zusammenzufassen.

Tmrfdr Volkspartei 1. MehrheilSfvrAili st en 1 und Zentrum 8 Abgeordnete.

H Marbu rg. 21 Febr Die ttorlänfi« amtliche Schätzung des Ergebnisse- her Wahlen stellt sich wie folgt: Landtags wahl: Deutsche W rtitdoft-p.>ne! 535 Sozial bemofralen 4 «90, Zentrum 1296. U S P 1431 Avmministifche Partei 506. Demo krauen 3» »33 Deutichnarwnale 82^13. Deutsche Botk-pnne' 5924 Provinzlallandtog: Temohnren 28 8 Hess Arbeit-qemeinichast 1329, St^altemokra. ten 4696, U S P 1308, Zentrum 1197 Lrei-tagswohl: Denmnaten 2673, Brom tenbunb 1318. Hess Arbein-gemeinichast 13 9 9 Sozialbemokvaten 4663. Zentium 1074 Knei­ft irck Hain : Landtagswablen: Sovaldemokruen 1496, Zentrum 4185. U S B 298. Kommunisten 10, Demokraten 529, Deutfchnatv'nale 1926, Deutsche Beikspartei 1180. PnovviLialland- tag: Zentrum 4212, Hess. Arbeii-grmeinfchoh 3084, Sozialdemokraten 1513, -vmmnniiten 20 Durch bte noch btn*ufle6omnrmm fclilcnbn Ort- schäften haben sich im ätg e Marburg beton brr 4 bei ben Deutfcbnationalen die Ziifern gegenüber ben ersten Schätzmism sehr vrrichoben.

Der alte Landtag in Preußen.

Tie bisherige preußische Landesverfammlung, die im Januar 1919 gewählt nrnibe, setzte sich

2ftt» bem NelcBe.

Die Eröffnung deS Staatcgeeicht^fpfe-.

Berlin, 22 Febr. Blätterm-'ldung'm au- Leipzig zufolge fanb gestern im ge- w Sitzungssaal deS Rei^-gerfchts die Eröll- nung des Staa t S g e r i ch t - ho f e S sür dasDeutscheReichin seiner vorläusm-n Verfassung statt. Anwesend waren sämtliche sieben Mitglieder, und zwar drei dichter de- ReichSgerichts unb die vom Reichstag gv» wählten vier Abgeordneten Nachdem Rei^ S» qerichtspräsident Delbrück den Staats^ richtSbof begrüßt hattte eröffnete der Vor­sitzende Senatspräfident König vom Reichs­gericht den SlaatSgerichtslrof mit einer An­sprache. in der er dem Wunsche Au druck aab, daß feine Wirksamkeit dem deutschen Volle zum Segen gereichen werde. Den erft-n Megenfianb der Tagesordnung bildete die Regelung des Prvi^v^rsahrens. Es wurde beschlosien. daß dieses sich zunächst nicht auf

Berlin. 22. Febr. «TB. Bis 11 Uhr abends lagen auS 19 Wahlkreisen die Ergebnisse vor Danach können bisher 327 Abgeord­nete als gewä hlt gelten. Diese verteilen ittb auf dir einzelnen Parteien folgendermaßen: Tom ebn atro nalc 57, Deutsche Volksvonei 46, Zen­trum 67, Demokraten 17, Wrrtflbattspartn 2. Mebch itsfoiiali-'ten 95. U.S B- 20. »dvmnrunisten 23 Di fe llcbmubt bat fM> ergeben aus ben Vohlni nach den Kreiswa' lVorschlägen und curs der er- retbmmg der Reststimmen d.-r verpntDunqxrfia- nm gen Es fehlen noch die .Ergchnti'e aus den Dod'kveisen Hannover, Daniig. Aachen und tfoblm^rcr Wenn diese CTgtbni fe vorlie-xn. in es möal'.ch. noch die auf di? LanoeAvabloonch'.age

Die Londoner Konferenz

London, 20. Febr. sWTB.) Die Lon­doner Konferenz beginnt heute morgen U1/» Uhr mit einer einleitenden Sitzung des Obersten RatS in her Downing Street. Die Hauptteilnel)mer an der Konferenz sind: für Großbritannien: Lloyd George und Lord Cur­zon, für Frankreich: SarihrL., Loucheur, Doumer, Marschall Foch und General Wey­gand, für Italien: Gras Sforza, be Martino, Marchaise della Torretta. Cvmmandatore Galli und General Marietti, für Belgien: Jaspar. Tbeunis, Delacroix, General Maglinse unb für Japan Baron Hayafsi. Für GnechenlaTid orfcheint Galogeropuls. Die türkische (Konstantinopeler) Regierung wird vertreten ourch Tewsik P^fcl)«, Raschid Pascha, Osman Nizami Pascha, bie Angora-Regie- rung durch Bekir Sami Bei unb General Kinzim Pascha. Die Namen der beutfdien Delegierten stehen noch aus. Die französische Delegation unter Brianb traf gestern abend hier ein unb wurde von Llonb ('korge emp­fangen. Mit der frauxöfiidien Delegation trafen bie diplomatischen Berichterstatter einer größeren Zahl französischer Blätte/ ein. Die italienische Delegation unter Graf Siorza ist ebenfalls gestern abend hier angelangt.

London, 0L. Yebr. lWTB.) Reuter meldet, daß bie offizielle Sitzung mit den griechischen unb türkischen Dele­gierten wohl nicht vor Mittwoch be­ginnen werde. Die Vertreter bei Angora- Regierung kommen schwerlich vor deute abend hier an unb ,müssen mit ben Dele­gierten der Konstantinopeler Regierung zu irgendeiner Art von Uedereinkommen ge­fangen, bevor sie sich aemeinfam der Lonse- renz vorstellen, unb dies wird «ne gewisse Zeit erfordern. Brianb wird versuchen, vor Eintreffen der deutschen Delegation am 1. März noch einige Tage nach Paris zu gehen.

Paris, 21. Febr. Der Londoner Son- derber ichlerstatter der Agentur Havas berid)- ict: Die erste interalliierte Ver­sammlung wurde um 2 Uhr nachmittags geschlossen. Der Entschluß der Konferenz, am Nachmittag noch eme Vollsitzung abzuhalten, gibt den Billen kund, unverzüglich an die Be­handlung der Orientfragen heranzutreten. um nach Möglichkeit Verschleppung-versuche zu verhindern, welche die beiden ottomanißhen Abordnungen beabsichtigen könnten.

Line (Entfcheiöung der (Entente über GbersHlesien!

Paris, 21. Febr. (BTD., Rach einer Mitteilung des Londoner Berichterstatters desTernps" Hal der Oberste R a t in feiner heutigen ersten Vormittagssitzung eine Entscheidung über die Frage der Volksab­stimmung in Oberschlesien getroffen Es rotrb weiter gemeldet, daß bie Abstim­mung für Einheimische unb für außerhalb Lberschlcsiens wohnende Stimmberechtigte an ein und bem f eiben Tage statt-

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rechmma brr Rett stimmen für die La-desma'-lvor- fchläae eraeben fick» weitere 31 Mandat e rur bie t>-rf(fnebenen Parieren unb zwrr für die zmtfth- twnr-olm, 9. Tmitftbe Bolksvanei 5, Zentrum 3, ho'tsfv sifi^e 1 4, Unabhängiae 4 .Orjinmimi« ßen 4 und Dirkschmrsvarr 1 2 Mandate.

7 iT

wäre, den Wünschen der bm fdm _ .

en:fprrcken. unb daß die 'e^a-'etzre^ der Revara^onskommifu« ftn*» etng*5c(i<r wär- I rammelt, t den Der Zeitverlust infolge der 11 eher-1 ^axwemarm gezwu fenbnn« der DofsierS nach Beelinltet zu übernachten.

juch6' ungs«l,r

Zentrum 89

Demokraien 17 (65)

Dirtschaftspartet 4_ -

BiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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