Ausgabe 
21.9.1921
 
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Televbon 66. «im

1123

Der

nieder.

wird.

Landkreis Gießen.

Altertum-fundc.

Landwirtschaft.

Atrsleihmtg von Heerespferdev.

- Da wieder Anträge auf ikbcrlapung non Leihpferden an die Landwirtsdraftskarnrncr Darm* fladl gerichtel werden, gibt diese bekannt, lüö sie mit der Verleidung von Pferden n i ch t S mehr zu tun bat. Die Verleidung von Pfewen ist ausschließlich Dache des Truppenteils. Es tonnen Pserde. soweit solche üderdaupt noch vorhanden sind, bei folgenden Truppenteilen In Empfang genommen werden: Reichsw.-Irll -Rgt. Gießen, Rcichsw -Arl.-Rgl Fuld a, R ich^w - Art.-Rgt. Fritzlar. Ratsam ist jedoch, das) "bte Interessenten sich vor persönlicher Vorsprache ent» nx-ber die Abgabededingungen zusenden lasten, oder selbst wegen de- Termins der persönlichen Vvrsprache beim Regiment vorstellig werden. Pferde sollen im allgemeinen nicht über eine fröstere Entfernung abgegeben werden, als bafo ic innerhalb zwei Tagen im Vorfall«, beim, Truppentell abgeliefert werden können.

Hessen-Nassau.

spd. Bad Homburg v. d. H., 20. Sept. Kurvillcne inbrüche scheinen in Hom­burg planmäßig ausgeführt zu werden. In der vergangenen Äacht wurden aus einer Billa der Kaiser-Friedrich-Promenade Schmuck­sachen und Bargeld im Werte von mehr als einer halben Million Mark gestohlen. Die Bestohlene ist eine zur Kur hier wellende Afrikanerin.

Gerichtssaal.

Massenklagen von Offizieren.

Eisenach 20. Sept. Die Privatklage von 203 Offizieren gegen den Verlags­buchhändler Eugen Dietrichs in Jena wegen feiner Veröffentlichung, beim Sin rücken in Belgien habe jeder deutsche Offizier fast aus­nahmslos gestohlen, ist nunmehr zum Abschluß gelangt Das Landgericht hat das auf 8 0 0 M r. Geldstrafe lautende Urteil des Schöffen­gerichts bestätigt. Die dagegen beim Jenaer Ober- landgerlcht eingelegte Revision hat der Angeklagte jetzt wieder zurückgenommen. Seine Verurteilung ist damit rechtskräftig geworden.

* Unveränderte Kohlenpreife 4m Oktober. Die neue Kohle npreis- «rhöhung sollte ursprünglich zum 1. Okto­ber eintreten. ES ist jedoch, wie ORB. mel­det, nicht möglich, die Verhandlungen hier- übet bis Ende des laufenden Monats abzu- schließen. Infolgedessen bleiben die Kohlen- prEtfe für den Oktober unverändert.

Bornotizen.

Sine öffentliche Beamten-Der- Sammlung findet, wie aus einer Anzeige er­sichtlich ist, am Freitagabend, 8 Uhr. im Selsen Keller" statt, in der Cbertclegr.-Sefretar und Land- tagsabgcordneter Kresse! (Frankfurt <l7u.) über das kommende Beamtenrätegesetz sprechen

kalischen Abend« 1339.30 Mk Hierzu kommen eine Spende der Stadt AlSfeld in Höhe von 2000 Mk.. sowie Spenden einzelner Personen von 210 Mr. E-s ergibt sich sonach ein für die Zwecke Der Kinder Hilfe verfügbarer Gesamtbetrag von <.

Vilbel. 20. Sept. In einer Wohnung ___Bergstraße zogen sich Mutter und Sohn infolge der Aichtschließung des GaShahnS eine schwereGaSvergiftungzu. Die beiden Vergifteten liegen bisher bewußtlos dar-

Mark 75 Pf.

Kreis Aricdbcrg.

Schwere Gasvergiftungen.

Vermischtes.

Raubmord.

Ehemnitz. 20. Sept. (Priv.-Telegr.) Aus Frankenberg wird gemeldet: Am Vor­mittag lockte der 30jährige Fabrikarbeiter Jahn in Frankenberg mit Hilfe einer fin­gierten Postanweisung den 58jähri- gen G e l d b r i e f t r ä g e r Gläser in seine Wohnung und zertrümmerte ihm mit einem BeildenSchädel. Darauf raubte er Bar­geld in Höhe von zirka 500 Ml. und flüchtete.

Boden gesunden, die aus vergangenem Kupfer 1 sein tollen: ein Veilchen, auch Ringe, die zum Schmuck getragen wurden: ein Messer ist leider entzwei gegangen, weil der Finder daran geputzt hat. Diese Sachen sind ungefähr 3500 Jahre alt, manche auch 1000 Jahre jünger. Sogar Hvlzsärge hat man hier schon aus ganz alter Zeit gefunden an der Straße nach Großen-Lin- den, man schätzt ihr Aller auf 1300 Jahre: ste sollen von den Franken stammen. Alle diese Sachen sind in da« Museum nach Gießen gekommen: sie haben ja auch keinen großen Geld­wert: denn kein Mensch wird sich so etwas in fein Zimmer stellen wollen Die Dinge gehen auch, weil fie im Dvden so mürb geworden sind, viel­fach leicht entzwei und muffen deshalb sehr sorg­fältig behandelt werden: die Erhaltung der obenerwähnten Särge mag schon viele hundert Mark gekostet haben, well lehr teuere Chemi­kalien dazu nötig sind. 3m Gießener Mu­seum kann jeder, der will, diese Funde sehen: sie sind nicht nur für Gelehrte sehr inter­essant. Wir Leihgesterner können gan- stolz darauf fein, daß unsere Gemarkung schon in alter Zeit eine so große Rolle gespielt hat und schon seit 5000 Jahren bewohnt wird. Daß man etwas davon weiß und auch in vielen Bü­chern davon lesen kann, kommt freilich auch vor allem daher, daß so viele Leute in un­serer Gemeinde sich für die Altertümer interessieren und dafür sorgen, daß solche Funde immer in bas Gießener Museum kommen.

x *3 i Hin gen. 21. Sept. 2km Sonntag, nachmittags 3 Uhr, findet im Saale des Gast­wirts Strack ein Vortrag statt über Düngerlehre. Referent ist Landwirtschaftslehrer Dr. König von der landwirtschaftlichen Schule in Lich

Kreis Alsfeld.

da. AlSfeld, 20. Sept. Der Ausschuß für jbte Alsfelder Kinderhilfe hielt gestern eine Sitzung ab. in der die Abrechnung über die beiden kürzlich abgehaltenen Veranstaltungen (bie sportliche Veranstaltung am Lindenplah und den musikalischen Abend im Deutschen Kaiser) vorge- legt wurde. Der Reinertrag der sportlichen Ver­anstaltung betrug 3574,45 Mk der des musi-

L Leihgestern, 21. Sept- Ss gibt wohl keine Dvrfgemarkung, tümer enthält, wie der Boden vv" Leihgestern^ 3eftt fangen die Funde schon toteber an^ wo bie Feldarbeiten bei der günstigen Wllte- Xj dftig betrieben werden So tarn llrrzllch trHe8 uns das Ober hessische OKufeum m ®teb.en mittcilt auf einem Acker ein merkwürdiger Stein, von der Form eines Bonaparte-Hutes zutage, Ler vor ungefähr 2400 Jahren alS Aeibstein zum Hchrvten des Getreide« gedient haben soll: an derselben Stelle fand man auch Scherben von alten Töpfen, die gam roh gebrannt gewesen sein müssen: daS beweist, daß dort vor sehr lan­ger Zeit einmal Menschen gewohnt 'haben. Auf den Feldern am Weg nach dem Reuhos und auch an anderen Stellen findet man bei solchen zerbrochenen Gefäßen manch­mal auch künstlich bearbeitete Steine: -Tic sehen beinahe wie Wehsteine auS, haben aber nicht al« solche gedient, sondern waren meist an einem jetzt vermoderten Holzschaft befeftlgt umb wurden als Hacken und Beile benutzt. Hier war sicher einmal ein großes D o r f, viel­leicht vor 5000 Jahren schon, alS die Menschen noch gar kein Metall kannten. Man hat auch bei un« schon ganz mürbe grüne Sachen im

Düsseldorf, 20. Sept. (WTB.) Amt­lich. Gestern, gegen 10 Uhr abends, fuhr im Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim der Personenzug 916, von Aeanderthal kommend, auf den im Bahnhof haltenden Pers onenzug 366. Vier Reisende wur­den leicht verletzt. Der Verkehr ist nicht ge­stört. Sine Untersuchung ist eingeleitet.

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Zur Bildung einer Vereinigung für

DAS MESSAMT FRANKFURT AM MAIN ä

laden wir die Interessenten zu einer Versammlung im Hotel Kode! am 23. September 1921, abend« 8 Uhr, freundlichst ein. Herr Nektor Richardt auS Wetzlar wird über Zweck und Ziele der Crgantfatton referieren. (0126181 Die Einberufer.

SkßeWk UWWOWlW am Freitag, 23. Sept., abend 8 Uhr Im Restaurant Felsenkeller in Giessen.

Tagesordnung: Jas fomnitnht Vtaiattariitegksetz. Referent: Obertelegraphensekretär und Land­lagsabgeordneter Kresse!, Frankfurt.

An alle Reichs-, Staats- und Gemeindebeamten und Beamtinnen ergeht der Ruf, in dieser außerordentlich wichtigen Versammlung zu erscheinen.

Die 5«lalöemolratW Dattel (5.5.D.) Netzen

3. A.: Ottilie.

Der MWtz öet loj.Beamteno. Sletzen u. nmg.

3. A.: Eid mann. Schmidt. IW4

Sonntag, 25. Sept 1921, nachm. 5 Uhr, in der neuen Aula der Universität

Sonderkonzert

Professor

Joseph Szigeti

(Violine) Budapest-Genf

Am Klavier: EduardZuckmayer Frankfurt a. M.

Werke von Bach, Händel, Veracini, Dvorak, Goetz, Kreisler. Eintrittspreise: 9, 8, 6 und 4 Mk. bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studenton- karten 3 Mk. beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. Ueoe*v

MMm leöet AN %(ßu5nat?un a Hllrein a%?els° pert Ole bcüvl'ilve Mv.-Dwl!erel. L. Lange. S legre

Vullenverkauf.

(Ein der Gemeinde gehöriger fetter Dulle soll au dem Submissionsweg pro Pfd. Lebendgewicht verkauft werden. Eröffnungstermin Freitag den 22. d. M., vormittags 11 Uhr, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können.

Treis a. d. Lda., am 19. September 1921.

Bürgermeisterei: Benner. 10137D

Saatroggen

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Näheres Ureisbauernverein Wetzlar

Kornmarkt 2 ,,d Fernfpr. 79.

Freibank

«EtSSuSli Verkauf vonSUHr ab

Herbß-Pserdmarkt zn Ciehen.

Am Mittwoch, dem 28. September 1921, vor. nüttag von 7 Uhr ab findet auf den städtischen Startanlagen an der Rodheimer Straße

Pferdemarkt

^^Dezüglich der in der Rähe des Marktplatzes vorhandenen Stallungen erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn Auskunft.

Mit dem Pferdemarkt tst eine Vrümtiening bes besten Pferdematerials verbunden, wofür über 220VM. gut Verfügung stehen, darunter 500 Mark aus Mrt- idn des Landcspferdezucht-Dereins.

Der Prämiierungsplan ist von Herrn Rentner August Schwan in Gießen erhältlich. Die JPr8nnen- oerteilung erfolgt nach Beendigung der Prämiierung.

Lose der städtischen Pferdemarktlotterie sind bet -dem Hauptverleger Richard Buchacker in Gießen loroie den bekannten Verkaufsstellen zu haben.

Gießen, den 15. September 1921. 10163B

Die städtische Pferdeniarkt-Deputation.

Alingspor, Beigeordneter.

Die Gemeinde Alten-Buseck beabsichtigt einen zum Sprung untauglich gewordenen gut genährten 2jährigen Simmentaler Dullen auf dem Wege des jschriftlichen Angebots zu verkaufen.

Angebote auf pro Zentner Ledendgewtcht sind Lis zum 26. September d. Zs., nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Stelle etnzureichen. Gleichzetttg geben wir bekannt, daß die Gemeinde einen fprung- »fähigen Dullen Simmentaler Rasse wieder ankauft. ^Diesbezügliche Angebote unter Angabe des Alters ninb des Verkaufspreises sind ebenfalls bis zum 26 d. Mts an unterzeichnete Stelle eiuzurerchen.

Allen-Duseck, am 20. September 1921.

Hessische Bürgermeisterei Alten-Duseck.

Rau. ______10183D

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in Bieflen: Theodor Looi.nmKirchenplatz in Alsfeld: Joh. Georg Kratt, Obergasse23

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in Dillenbarg: C. F. Gerhard 6860A

In Gladenbach: W. lehU! Sohu, Burgstr.18

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