1,44
1176,301178,70 11 -?,801185,20
Börsenkurse.
179,
l
302,-
305,
Züricher Devisenmarkt.
an.
I
Eine größere Kurssteigerung Anilin^, 650 plus 15 Pro-.
9.15
in
W Wadenpfuhl und Frau
69318
Gießen, den 21. Juni 1921
Rein.
6948V
MAS BrouooM • Wo
Besitzer: HauS Kirziager
Wetztteiugaffe
billige Wenbezüge
(Sieben, den 7. Juni 1921.
6610B
J
3 Uhr,
3 Uhr,
3 Uhr,
100 Fl.
100 Mk.
922,55
13*68
95,50
28,77
165, 147.
650,
335,
298,
167.75
169 60
149,75
Für die hins anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlich
106,15
349,35
262,<0
68,69
570,60
196.25
8.475
1.175
8.15
47.95
22.27
29.85
47.40
2.45
589.-
4.05
9.25
100 100 10U
1 100 100 100 100
59,20 88,83
117,30
88,8) 117.83
97,8) 125,40
23,83
198,
28L
297,75 255,- 589.50 195,- 580,-
73,-
306,-
579,- 193,50
358,
531,
306,
18.6.
8,52
4,36
8,60
6*95
7*09
119,35
353,60
262,20
68,80
569,40
Mittwoch den 15.
Mittwoch den 22.
Mittwoch den 29.
105,85
348,65
261,70
68,55
569,40
1-9,65 354,40 262,80 68,94
570,60
. Ar . Ar. . Ar . Sh - Fr
100 Ar. ä
100 L. -=
916,55
13,*58
95,65
27,67
195.75
8.55
1.175
8.15
48.15
22.29
29.80
47.15
135
586.-
Datum: 17 ii. . . . Fr. 125,10
>
335 - 359,- 531-
307 - 269,- 716,75 610,-
324,50 295,-
Hosreite-Versteigerung.
Samstag den 25. Juni nachm. 5 Uhr laste ich mein Wohnhaus, Neustadl 53, nebst Scheuer und Garten im hiesigen Rathaus- saole öffentlich meistbietend versteigern.
6695D Otto Lein, Grünberg.
Tie Teueru aus Grund des - ^interbliebenenbi für die erste sorguiige für die ivcite jvMNgs für Die wcitei sorgimB imD für die 1000 Mc Tn Mindest! für Ri h'gehaltse für Witwen und unö für .^a!bwc Eine Aufreck stefeblicken Arbei Teuer luigsbeihilf Teueriuigsznlage
Der $eiroalh Wie tarnte wird beteiligten vor 1 in Artilc beamte beznc beamten und ^erfvrgimgsbi Teuerungsznh bezeichneten U 2 a" h'e Ruh lu unterhalt 360 Mark j Einkommen ausbildung ( etwaige tzän ergeben $u mildern.
Müller'sche Badeanstalt.
Wasserwärme der Lahn am 21. Juni: 14» R.
924,45
13/72
95,70
27,83
Kurs
20.6.
77,50 77,60
74,75 70,-
178,50 323,- 266,- 228,-
182,50 168,-
167,84
474*84 331,- 359,84 528,50 306,- 268,-
711,50
Tie Festsetzn durch die Anstel! der von der Hess! zu liefernden Un
Tie von Letz gezahlten Teuer, " von den Gmein lagen anzurechne
Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm. Wien.... London . .
Paris . . . Aeuyork. .
Wechsel aus: Holland
Deutschland ....
Wien ........
Prag........
Pan» .......
London .......
Italien.......
Brüssel.......
Budapest .....
ffeuyork...... •
Jlgram.....
Bukarest
20.6.
8,47
4,34
। 8 50
104.-
6.50
1012,-
7.45
17,60
1,45
918,45
13,62
9 ,85
27,73
Bekanntmachung.
Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird am
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Münnich L Althoff in Gießen eingetragen: Tas Geschäft ist auf dre Firma Müir- ntd), Alt Hoss & Go., Mftteldeutsckx ElektriritätS-
555,40 5 6,60 556,90 558,10 994, - 996, - 100^,95 10'1,05
1183,80 1186,20 1198,80 1201,20 1548,45 1551,55 1555,90 1559,10
Gesellschaft mit beschränkter Haftung in über gegangen.
Gießen, den 16. Juni 1921.
Hessisches Amtsgericht.
Brüssel.Antwerpen .
Christiania......
Kopenhagen
Stockholm Helsingfors
London
NeuvorK Pan» Schweiz Spanien .
Wien (altes). .... Deutsch-Oeslerr. . . • Prag.........
Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .
Ar. = Ar. =x
Fr. =
£ =
L. -
für M I
20. 6. 21. 6.
Schweizer Franken
von sjchxriittgsanMt
Tie Gemeini [Cli 2 Absatz 2 amte sind verpm llanü versetzten btiebenen ix>m 1 lagen zn gewahr
Gießener Turnerschaft.
Wir richten an unsere Mitglieder die brinöenbe Bitte, sich an dem Freitag den 24. Juni abends 7 Uhr im Stadtlbeater ftattnnbenöen Turn- u. Sport-Abend recht Zahlreich zu beteiligen.
Nicht nur der gute Zweck, den diese Bereu* fialtunfl oerfolgt sondern auch da- Anierelle für die deutsche Turnsache erfordert, daß die Turner >n möglichst großer .3ab' erscheinen.
6960v|Ter TurnerichaftS An-schetz.
unserer oü$een lc ^ut!che/"'!,ch« men it.
im Imvslokale — Turnhalle der Stadtmädchen- schule. Schillerstraße 8 — abüehalten. Imp pflichtig im lausenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder sowie die rückständigen auS früheren Jahren.
Die hiesigen Einwohner, welche imvfpflichtige Kinder haben, wertem zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung w e r k st e l l i g e n lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierwöchige Frist j_ur Nachholung per Impfung unter Strafandrohung ' ctnes pflichtigen Kindes biS zum Jahresschluß auf seine Kosten be- gefetzt wird.
Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, J.aufenben Jahre geboren sind, aus Wunsch ihrer Vertreter geimpft.
Alle in einem Termine geimpften Kinder muffen in dem acht Tage später abgehaltenan Tcrmlne zur Nachschau nochmals erscheinen.
Ktnder., deren Zurückstellung von der Impfung wegen Krankl,chknt beansprucht w.rd. Tonnen gletchfalls dem Jmvfarzte in den öffentlichen Ter- mmm vorgestellt werden.
Die Impflinge müsien mit reiner Wäsche und rem gewaschenem Körper zur Impfling gebracht wi-rden Es wird nur an einem Arme mit Lymvlie aus dem Landesimvftnstitul geimpft.
Rtrber auS Familien, in dmrn ansteckend- Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden.
Frankfurt Berlin
Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs
«ui
Sein w>n &■■■ ®ie Vewrdw
1918 .
Berlin, «
Ter Reilhsv
ICunft und Wissenschaft.
Hessische LandtS-Wonderbühue.
Der Weiterbestand der im vergangenen Fahr ins Leben gerufenen H ssischen Landes-Wanderbühne ist gesichert. Hat doch schon in vergangenen Fahre, als das Unternehmen gewissermaßen noch in den Ainder- schuhen steckte, die Bühne große kulturelle Werte geschaffen, und allseitige Anerkennung gefunden. Die Erfahrungen der ersten Spielzeit, auch der zahlreichen, über das ganze Reich verteilten gemeinnützigen Wandertheater, die untereinander in regem Gedanken auslausch stehen, weisen neue Wege in organisatorischer und technischer Hinsicht. Bon dem Standpunkt aus- gehend, daß Unterstützungen nur in unbedingt not wendigen Grenzen in Anspruch genommen werden sollen, mußte für größere Einnahmequellen gesorgt werden. Eine wesentliche Erhöhung der Eintrittspreise kam nicht in Frage. Man entschloß sich daher, den Gedanken einer besseren Ausnützung der Spielkräfte durch öftere Zweiteilung zur Tat werden zu lasten. Wenn z. B an einem Tag am Ort A ein großer Klassiker aufgeführt wurde, der das gesamte Personal in Anspruch nahm, soll tagsöarauf im gleichen Ort mit der Halste der Künstler ein weniger personenreiches Stück vorgeführt werden, während die andere Hälfte ir benachbarten Ort *B gleichzeitig ein Lustspiel zur Aufführung bringt, das ebenfalls nur verhältnismäßig wenig Mitwirkende erfordert Der Vorteil liegt auf der Hand: doppelte Einnahme- Möglichkeit an ein und demselben Tag. 3n den Werk statten des Landestheaters Darmstadt wird nach den Entwürfen der technischen Vorstände dieser Bühne, eine Stilbühne sowie eine kleinere Lustspielbühne (für die Zweiteilung), über deren technische Einrichtung demnächst von berufener Seite berichtet werden soll, gebaut. Als Gberspielleiter wurde Walter Jensen, früher Direktor des nunmehr polnischen Stadttheaters in Graudenz gewonnen.
viertel mit 650—675 Mk. cto Ztr. Dchlach» gewicht. — Die Marktpreise liegen um ko viel über den Stallpreisen, als sie die nüyt unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen unh Händler gewinn in sich schließen.
illittiM U. 3nni, obenDS 8 W liinltliifi. in Bavariazimmer des Hotels Großber»os: 1. WlWl WIMM der Ortsgruppe Gietze» de- Bunde- für Dreigliederung de- fozialen QrgaaiSmnS, Es forW Dr. S. Pmeldnin, «mnfinrl t R.
Gälte stnd willkommen. Eintritt fret Bund für vreiglledenmg der foz. Grgantrmm (Grtrgruppe Gießen).
behördliche Anzeigen!
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen : die Firma Münnich, Althofs & Go., Mitteldeutsche Elektrizitäts - Gefellsck»aft mit beschränkter Haftung zu Gießen. Gegenstand des Unternehmtnä ist der Bau und die Entrichtung von elektrischen Anlagen jeder Art und Größe und insbesondere der Fortbttried der zu Gießen unter der Firma Münnich & Althoff bestehenden offenen Handelsgesellschaft. Das S'.ammkavital beträgt 400 000 Mk. Ter Gesellscl>astsvertrag ist am ?. April und am 20. Mai 1921 festgestellt. Geschäftsführer sind: Oswald Münnich in Gießen Und Earl Heinz Sck)arfsch2er in Bad-Nauheim Gesellsclxifter sind' Oswald Münnich zu Gießen, Emil Althoff xu Rödgen, Karl Tietz zu Buchschlag, Karl Sckwrischeer zu BadMauheim. Tie Gesell- ubaftn: Aiünnich, Althoff und Tietz bringen als 'Sxidrintagr ihren Anteil an d?r von ihnen in Gießen unter der Finna Münnich & Althoft betriebenen offenen H<rnd.lsgesellschast mit Zubehör öergeftalt ein. daß daS Geschäft vom 1. Llpril 1921 an als auf Rechnung der Gesellschaft mit beschränkter XXifhing geführt angeseh.n wich. Der Wert Geser Einlagen wich bezüglich der Gesellsck)after ^f GO 000 Mk., b) Althoft auf 70000 c) Dietz auf 120 000 Mk. feftqefeet.
Greven, den 14 Juni 1921. 69338
vessifckies Amtsgericht._______________
Bckanntniarißnng.
In unser Genofl?nsck>aftsregister wurde heute bezüglich der R:ebecksck: Arbeits und Sichlungs- Genos'enschaft, etnqetrag tu* Genos^nichrft mit bc- irfsränltcr Lxrftvs ick-t. Gießen e n -e:ragrn Der cvrtz der Gemossenschaft ist nach «Halle verlegt.
Gießen, den 16. Juni 1921. 6932B
Hessisches Aints^ritht.
Bekanntmachung
3n unser Genostenschaflsregiftcr wurde heute bei her Spar- und Darlehnskaste e. D. m. b. H. in Lich eingetragen: Die Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genostenschaft jetzt im Hestenland.
Lich, den 18. Juni 1921. 6954D
tzeisisches Amtsgericht.
Hengvasversteigerunft.
Donnerstag, den 23. Jvni 19 21, vormittags 8 Uhr anfangend, wird das Heu gras der hiesigen Gemeinde versteigert. Die Törnbachwiese, Rtllctbunuxmmicfe und das Baum stück vor dem Berg werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommen in der Hvf- wiese zum Ausgebot. Zusammenkunft bei der Ziegelhütte.
A l le ndor s a. b. Lda., den 19. Juni 1921. Heflische Bürgermeisterei Allendors an der Lumda.
> . tage \ “>■«> WM JRonb,
’Z §9tn f, Gerung L Mnen uer Putzes ben1
bie '/Arl WM KW ' Huf
Eigener Brauerei-Ausschank Empfehle mein ff. Weizenbier
Verkauf über die Straße per Fl. 8 Mk. ohne Bfand
Heute sowie noch einige Tage: 08852
MzeMlMlelGesllWstllMtz.öMr
Giutr tt frei! Es labet ein Haas ttirzinger.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Pariser Beratunqen.
Paris, 20. Juni. (WTB1 Die bet „Marin" mitteilt, haben Ministerpräsident Briand und 3ord Curzon den Beschluß gehaßt, die drei alliierten Kommissare in Oppeln mit Nachdruck aufzufordern, nun endlich ihre Berichte über die Grenzfestsetzung Ku erstatten. Sie werden aufgesvr- dert werden, sich zu einigen, und man habe ihnen sehr ernstlich mit der Entsendung von Sachverständigen gedroht, die an ihre Stelle treten sollten, wenn die Kommissare nicht dazu gelangten, sich ihrer Aufgabe zu entledigen. Einzelheiten über die Unterrebune sgibt Pertinar im „Echo de Paris" dorö Curzon habe erklärt, daß nach der Ansicht seiner Regierung dae Industrie^ gebiet O be r s chl e s i e n s unteilbar fei und daß angesichts der von Deutschland erzielten Mehrheit seine Zuerkennung an das DeutscheReich nicht verhindert werden könne Er habe gegen General ßeronb nochmals einen alten Protest geführt itnb vorgeschlaaen, daß an seine Stelle eine hohe Persönlichkeit, die außerhalb des Heeres stehe, treten solle. Dord Curzon habe hesagt, durch die Ernennung von Sir Harald Stuart habe man diesen Weg gezeigt. Man habe sich schließlich dahin geeinigt, nochmals in einem Telegramm an bie Kommissare in Oppeln diese aufzusordern, das Grenzproblem zu lösen. Wenn nach einer gewissen Zeit bie Kommissare sich nicht einigen könn ten, bann werde die von Briand vomeschla- gene Sachver st ä neigen ko mmission, Die nach dem Vorschläge von Lord Curzon in Oppeln, nach dem von Briand aber in Paris und London ihre Aufgabe erfüllen solle, zusammentreten.
Der „Pettt Parisien" bestätigt bie Aeuße- oungen von Perrinax und fügt hinzu, es scheine, daß Lord Curzon noch weit davon entfernt sei, bie vom Grafen Sforza vor- «geschlagene Lösung, also die Teilung txm Oberschlesien, anzunehmen
Paris, 20. Juni. iWTB.) Wie Perri/ nag im „Echo be Paris" mitteilt, ist bet der gestrigen Beratung auch über bie Sank- itioncn a m Rhein, die in den Monaten März unb April unternommen wurden, gesprochen worben. Lorb Curzon habe gesagt, man müsse sie auf heben Briand habe «aber geantwortet, mit bem guten Willen allein werde man nicht bezahlt. Die (Mebigung der Frage sei bem Obersten Rat Vorbehalten worden, der höchstwahrschein^ lich.gegen Mitte Juli zusammentreten werde.
Der halbamtliche „Petit Parisien" bestätigt, daß Lord Curzon der Ansicht gewesen fet, bie int März gegen Deutschlanb er* ?riffenen Zwangsmaßnahmen hätten eine Daseinsberechtigung wehr.
Der kälteste Tag im Juni seit 70 Jahren.
Berlin, 20. Juni. lPrivattel.) Dee gestrige Sonntag war in Berlin mit einer mittleren Tagestemperatur von runb 10° Celsiusber kälteste Tag im Juni seit mehr -als 70 Jahren. Der kälteste, 19. Juni seit 1848 fiel mit einer mittleren Tagestempe* natur von 12,6 Grab in das Jahr 1886. Normal sind für dieses Datum in Berlin 17Vs Grad Celsius. — In Gießen betrug gestern die Höck) st tempern kur 14 Grab, bie Mindesttemoeratur 9 Grad. Tagsüber wurde durchschnittlich eine Temperatur von 11 Grad festgestellt.
feste Haltung konnte sich auch an ber Abend- hörse erhalten. Es herrschte besonders zu den lyu Einl^itskursen notierten Werten ein lebhaftes Geschäft, wobei Maschinenfabrikaktien lebhaft geslicht 6“
.ebhaft gesucht blieben. Stärker war die Nachfrage in Maschf. Karlsruhe sowie Maschs. Klein. Für Berlin-Frankfurter Gummis, und .Gummiwarenf. Peter hielt das Kausinteresse
Feinlnechanik Jetter sehr fest, 10.55 taxiert, letzte YLotiz 890. Eine größere Kurssteigerung erfuhren Bad. l
QatidcL
Berlin, 20. Juni. Börsenstim- mungsbilb. Die Geschäftstätigkeit an ber Börse war abnehmenb, obwohl bei Beginn einzelne Werte infolge fehlenden Angebotes namhafte Besserungen erzielten, so Bochumer Guß, Buderus unb Harpener um 5—6 Proz., Hösch um 13 Proz., Katdowitzer um 6 Proz., Vaurahütte um 8 Proz., Badische Anilin um 20, Felten u. Guilleaume um 10 unb Abler- werke um 37 Proz. Am Sckstffahrtsaktien- martte waren gleichfalls bemerkenswerte Besserungen zu verzeichnen. So fliegen Hapag unb Llotii) um« 5 b^w.« 4 Prozent. Im Verlaufe .Zeigte sich eher Neigung zur Abschwächung bei stillem Verkehr, aber ohne wesentliche Znirs- neränderungen. Schantungbahn waren emp- ftndlicher gebrückt, nämlich um etwa 20 Proz. Mn Anlagemarkt blieb der Kursstand be- Haupte.t Die Devisenkurse waren wenig verändert, was mit dazu bei trug, bie Geschäfts- ’tärigfeit einzudämmen. In den mir zu ®in- heitskursen gel^a adelten Jndustriepapieren gestaltete sich schließlich das Geschäft infolge des starken Kaufandranges des Privatpublikums wieder außerordentlich umfangreich bei wesentlick-en Kurserhölhungen. Die Kursfeststellungen wurden hierdurch wieder außer- 'ordentlich verzögert.
Frankfurta. M., 20 Juni. Börsen- stimmungsbild. Die Umsatztätigkeit war -stuf allen Gebieten ziemlich lebhaft und die
Elberfelder Farben notierten 340 ausschließlich Dezugsrecht. Scheideanstalt 608 büßten l Proz. ein. Höchster, auch Holzverkohlung befestigt. Ehern. Albert gingen zu 600 um. Am Montanmarkte waren Obertxeüaidf 3 Prpz. niedriger, sonst blieben die Kurse vorwiegend behauptet. Etwas Nachfrage trat für Nordd. Lloyd, 149'/t, Hapag 169l/z hervor. Elettro- roerte blieben vernachlässigt, Lahmeyer 3 Proz. befestigt. Motoren Oberursel fanden regere Beachtung. Schriftgießerei Stempel fest. Im freien Verkehr trat etwas Abgabe- neigung hervor. Gebr. Fahr ca. 315, Coneler Faß nannte man mit 690. Julius Sichel 620, volzmann 353. Benz Motoren bei größeren Umsätzen 205. Adlerwerke Kleyer blieben weiter gesucht 2893/4 In Auslandswerden blieb der Verkehr weiter sehr still. Ter Schluß gestaltete sich borroiegenb fest.
Frankfurt a. M.. 21 Juul.
Berliner Devisenmarkt.
Gelb Brief Geld Brief Tatum: 17. Juni. 20. Juni.
Amfferdam. Rotterd. 2297,70 2302,30 2307,65 2312,35
Datum: 5e/e Disch. Ariegsanl. 4 */„ Dito. Rrichsanl. 3*/e Dtfch. Rrichsanl. 4e/0 Preuß Aonsol, Darmft6)ter Dunk . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Vationalbank f. D. . Mitleid. Credilbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Gelfenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberfchles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönir-Bergb -Akt.. Bad. Anilin» u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr.A.E.G Schuckert-Werke. . . Felten-Duilleaum«. . Daimler Bud.. Lisenw.- 2ttt . Adlerwerke 4*/. Heff.Staotsanl. . Elektron Griesheim.
18.6. 20.6. 18.6.
77,50 77,50
75*-
Ter Oberbürgermetiter I. B.: Kren z ie n. Pnfnrf unter (floranric fäint Brut vU|Ull un) -Stille» .QoDf-, Kleider- unb .'ilv SOfflU fooltssSS ®OOitO
1 «erlauf nur bet Haus wö», dnfeur, Sftrrwegl l^
Mattnptierun-eu.
Für 100 deutsche Matt wurden ge-achü:
Märkte.
Frankfurter Fruchtmartt.
Frankfurt a. M., 20. Juni. Die Unternehmungslust ließ auch heute trotz des regen Besuches zu wünschen übrig. Bei lebhafter Nachfrage sind Futtermittel zu erwähnen, deren Preise weiter fest bleiben. Für Viktoria- Erbten, gute Qualität, wurden per Kilogramm 3.50 bis 3.75 genannt, für Linsen 4.50 bis 4.75, für Rangonbohnen ca. 1.40 bis 1.50 W. Für Herbstsaaten macht sich Nachfrage bemerkbar, wobei Lupinen und Winterwicken bevorzugt blieben. Mais lag still. Auch in den übrigen Artikeln zeigten die Preise nur geringe Veränderungen. Heu in alter Ware fest. Neues, gutes Heu findet zu höheren Preisen Käufer. Stroh fest.
Frankfurter Obst- unb Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 20. Juni. Der heutige Markt war besonders stark mit .Kirschen Und Erbsen befahren. Bei Kirschen blieb infolgedessen ein starker Ueberftanb, den der Straßenhandel nach Mqrklschluß zu billigen Preisen übernahm. Bei Erbsen wurden trotz starker Zufuhr höhere Preise verlangt. Die Vorräte waren sehr schnell geräumt. Erdbeeren waren nur in geringen Mengen zum Markt gebracht. Die Zufuhren von Johannis- und Heidelbeeren werden größer, doch ist noch keine Preissenkung wahrzunehmen. Die Zufuhren in allen anderen Gemüsen waren, wie es Montags üblich ist, geringer. Die Vorräte wurden zu hohen Preisen schnell geräumt. Die Zufuhren von Kartoffeln sind ■gering und die Preise steigen. Es wurden tm Großhandel bezahlt: Kirschen 2.50 bis 3.50, Pfirsiche 8—12, Birnen 5, Heidelbeeren 4.20, Johannisbeeren 2—2.50, Stachelbeeren, unreife 1.50—2, reife 2—2.50, Erdbeeren, große 8—9, kleine 4—5, Tomaten 10—12, Erbsen, Feld- 1.80-2, Garten- 2.20 bis 2.50, Blumenkohl, holl. 5, deutsch 2—4, Gurken, holl. 3.50—4.50, deutsche 2—7, Zwiebeln, äghpt. 2.30, deutsche 2.50, mit ftraut Pack 0.50—1, Wirsing 1—1.30, Weißkraut 1.20—1.50, Rhabarber 0.50—0.70, Gelbe Rüben 0.40-0.70, Kohlrabi 0.40-0.60, Salat 0.50-0.80 Mk.
Frankfurter Schlachwichmortt.
, Frankfurt a. M., 20. Jurri. Amtlicher Bericht. Bei lebhaftem Handel wurde der Markt geräumt. Qualitätstiere in Großvieh waren gesucht. Beste Ochsen und Bullen zogen daher im Preise an. Schweine zogen bei schwachem Auftrieb ebenfalls im Preise stärker an. Die Kalberpreise dagegen gaben nach. Ausgetrieben waren 1127 Stück IGvoßvieh, davon 215 Ochsen, 84 Bullen, 828 Färsen und Mhe: ferner 302 Kälber, 69 Hämmel und 648 Sck)weine. An Preisen wurden angelegt pro Zentner Lebendgewicht für Ochsen 500—850 Mk., für Bullen 500-700 Mark, für Färsen und Mhe 200—800 Mk. für beste Färsen, und bis 800 Mk. für beste Mhe; ferner für Kälber 550—850 Mk., für Hämmel 300—575 Mk., für Schweine unter SO Kg. Lebendgewicht 1200-1275 Mk., alle schwereren Schiveine einschließlich bester Qualität 1300—1350 Mr., Eber und Sauen 1100—1175 Mk. Gefrorene Schweine wurden für 1150 Mk. per Zentner Schlachtgewicht lebhaft gehandelt, desgleichen gefrorene Rinder-
alati Mk. 26.50
feftoniett Mk. 35— cuisgenaht Mk. 35.50
I Fritz Nowack gggasgtg


