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Der Streik in den Leitz-Werken.

mittel seitens des Reiches wirkte, bi ihrer Brr- I Familie 78,1%. \

trihmg über da? ganre Reich nur in geringerem In Anbetracht dieser Leistungen waren wir Maste auf die Senkung-der Preise, als eS der Fall I nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden unseres

SS dürfte die Oeffentlrchkeit interessieren, Mheves über die jetzige Lohnbewegung bei der Firma Leitz zu erfahren.

Seit Donnerstag den 13. dr. Mts. ist unsere Arbeitrrsckioft rn einen Streik eingetretsr, nachdem die Geschäftsleitung m mehreren BerHandlungen den Dertreorn der Arbeiterschaft erklärt hat, die Verantwortung für weitere Lohnerhöhungen nicht übernehmen yi tornren. im Hinblick auf die finan- nelle und wirtschaftliche Lage der Firma. Zudem steht die Firma mit ihren der zotigen Leistungen an die Arbeiterschaft innerhalb der deutschen opti­schen Industrie bei weitem an der Spitze. Die Firma wurde in erster firme dazu in die Lage versetzt, weil sie bisher keinen wirtschaftlichen Streik hatte und die Produktion eine gute Entwick­lung erfuhr. Außerdem kam ihr der Umstand Zu­gute. dast durch verhältniSmästrg groste Auslands­lieferungen und den Tiefstand unserer Valuta sie sich gröbere Markbeträge verschaffen konnte.

Von der Größe der wirtschaftlichen Rot un­serer Zeit waren wir stets durchdrungen und haben alles getan, was in unseren Kräften stand, um dem entgegenjuwirven. Die Erfahrungen haben aber gezeigt, dast die Steigerungen der Löhne allein eine wesentliche Besserung nicht herbeiführ­ten. Roch jebcS Mal erfuhr man nach Lohn­erhöhungen gleichzeitige Steigerung aller Lebens­mittel und Gebrauchsgegenstände, was ganz natür­lich ist, da Angebot und Nachfrage die Preise regu­lieren und das umsomehr, als wir mit einem be­schränkten Jnlandsbestand aller Waren rechnen müssen.

Mr haben uns deshalb bemüht, einen Aus­weg zu finben und glauben auch, dast wir darin für unser Teil einen guten Anfang gemacht haben. Von der Erwägung ausgehend, daß die schwierigste und wichtigste Frage unseres Wirtschaftslebens heute die Ernährung ist, glauben wir, daß unsere wirtschaftlichen Verhältnisse nicht eher zur Ruhe kommen, bis wir vorerst die Ernäbrungsftage in einer einigermaßen zufriedenstellenden Weise ge­löst haben.

Eine Möglichkeit, den durch die Veränderung wrserer Valuta fortwährend auftretenden Preis- (drro an hingen der Lebens mittel günstig entgxwm» zuwtrken, läßt sich bei dec exportierenden Industrie erreichen. Das Manko, das wft in der Ernäh- rungsproduk.ion des Inlandes haben, kann m der Weise ausgeglichen werden, daß man den in das Ausland exportierenden Firmen die Einfuhr von ttndjtiflen Lebensrnitteln g? stattet, die sie mit eigenen, cmsläudi chrn Geldern bezahlen. Den er» portierenden Firmen kommt jedes Fallen unserer Valuta zugute, vorausgesetzt, daß sie sich in horst' stehmdem ausländischen Geld b?zaflen lasen, rote eS ja roohl meist der Fall ist. Solch? Firmen könnten bann, unter Verzicht auf eine gewisse Nebcrvaluta. durch direktm Einkauf von Lebens­mitteln im Ausland, diese zu niedrigeren Jülands- preisen astzeben. DaS Manko auf dem Iulands- marft erführe AuSgleichmöglichk.-iten, die Nachfrage im Inland verminderte sich und Preissteigerungen würden nicht eintreten.

Bisher wurden die hereinkommenden Aus- ItmdSgelder vom Reich und vom Handel zum Einkauf von Lebensmitteln und Rvhstvf'en ans dem Ausland verwandt. Dabei mußten sich aber die Verkaufspreis? nach dem Stand des Markkurses ridjten Auch die Verwendung der Ausfuhrastaaber ttnb der Uebervalutm zur Berbilligung der Lebens­

wäre, wenn in der vorgeschlagenen Weise verfahren wird.

Wir müssen bestrebt sein, alles zu tun, was geeignet ist, die Preise der Inlands Produkte mög­lichst niedrig zu halten und bereit Berkaus nach dem Armande so hoch als möglich zu steigern, Damit wir baldigst unser weltroirtschast.iches Elend über­winden, wnkurrenzsähig bleiben und auch bei spä­terem Abbau diesen leichter durchführen können.

Entsprechend diesem Gedanken sind wir im Laufe des November 1920 persönlich bei den maßgebenden Stellen in Berlin vorstellig geworden und hatten hierzu den Borsitzenden unseres Ar­beiterrates und einen Vertreter der Firma beauf­tragt. Diese sanden überall großes Entgegenkom­men und Zustimmung hinsichtlich der Richtigkeit des Vorschlags, und man versprach uns weit­gehendste Unterstützung.

Mr leiteten sofort den Bezug von Ausl an dS- lebensmitteln em und haben beträchtliche Lieferun­gen von solchen hereinbekommen, mit deren Ver­teilung wir bereits beginnen konnten., Wir ver­teilten z. B. erstklassiges dänisdies Schweineschmalz, das Pftmd zu 10 Mk. und dänischen SOproz. Fett­käse, ebenfalls zu 10 Mk. ufro.

Als innerhalb des Metallarbeiter-Berbandes die letzte Forderung auf Lohnerhöhung sich gel­tend machte, stimmten, nach unseren Informa- tionen, unsere Arbeitervertreter gegen weitere Lohnerhöhungen, wenn in der Lebensmittelbeschaf­fung weiterhin geholfen würde. Auch bei persön­lichen Besprechungen versickerten uns unsere Ar­beitervertreter stets das Gleiche.

Wir bildeten eint LebenSmittÄkvmmission, in erster Linie aus Arbeitern, die zusammen mit der Geschäfts- und Betriebsleitung den Einkauf und die Verteilung überwachte. Bei der Verteilung wurde in erster Linie auf den Bestand der Familie Rücksicht genommen, in Anbetracht dessen, daß die Not sich, der Größe der Familie cntsvrechntd, ge­zeigt hatte.

Innerhalb der letzten 6 Wochen, vom 27. 11. 20. bis 8. 1. 21. betrug diese LebenSinittelver- billigung bei einem Durchsckrcittsverdrenst von 1471,20 Mk. 5% von dieser Summe auf die ver- sovgunigSbererhtigte Person, bei einer Familie, bestehend aus Mann, Frau und 2 Kindern 20% usw. Außerdem stellten wir unseren Be- triebsangehöri.Vt eine kräfftg? MittagSsuppe, bei der rorr pro Portion 1,53 Mk. zu setzten !und nur 1 Mk. zur Zahlung verlangten. Auf die oben erwähnte Lohnsumme beträgt dieser Zu­schuß 2,6%. Für einen Junggesellen, der fm Wirtshaus zu essen genötigt ist, ist die' Erspar­nis zirka 810%. <

Sofort nach der Kartoffelernte waren wir bemüht, unsere Betttebscmgvbrb igen mit Kar­toffeln, diesem wichst!g'en NalhrmigSmittel, für das gaw Jahr zu Derjorgen und haben hierzu keine Zett, Mille imd Unkosten gpsckieut, damit alle reichlich verteilen würden. Sowest wie mög­lich.», wurden diese aus dem Kreise Wetzlar aufge­kauft ; da sie aber hier nicht in genLgendem Mas-« beschafft werden konnten, bejogm wir noch 5000 Zentner aus Pommern, die auch auf Kosten der Firma den Leuten dis in den Keller gebracht (nnrr< den. Der von der Frrnia h'erzu gelci'^tr Zuschuß beträgt einschließlich einer allgnuein g «zahlten K'ar- toffelvevgüttlng auf eine ei? «zels'eh'nde Person 7,2% Der ob'jgen Lohnsumme. Di' ZtisMste sLigen eut- stweckeud der Kopfzahl der Fcmwltr, so daß sic bei 4 Köpfen 29.9% betragen und bei einer lOköpfigen

Arbeiterrates, auch den ursprünglichen Lohnver- hMidlungen, die zwischen dem Arberweber verband und dem Metallarbeiterverband stattfanden, iern- aeblieben. Erst nachträglich wurde von unseren Arbeiteroertretern behcmptet, daß die Lebens- Mittelbeschaffung infofern nicht der Arbeiterschaft genügte, als sie kein Geld übrig hätten, um sie zu bezahlen. Bei dem Einziehen der Kartonelgelder ergab sich nun die bezeichnende Tatsache, daß ein­zelne Abteilungen die schuldigen Beträge glatt be­zahlten und andere "Abteilungen ganz einmütig erhärten, sie hätten kein Geld zur BezaÄung. Aehnlühes zeigte sich bei der Abnahme der zu­geteilten Lärensmittel, indem viele behaupteten, sie hätten kein Geld mehr zum Bezahlen derselben: selbst solche Abteilungen, die auch ihre Kartofteln noch nicht bezahlt hatten. Wir sind test überzeugt, daß hier nach einem ganz bestimmten System ver­fahren werde, i nd gehen wohl nicht fehl, wenn wir hier den Einfluß de^> Vorsitzenden unseres Arbeiter­rateszu sehen glauben.

Wir wollen darauf verzichten, die weitere Be­schaffung von Bedarfsartikeln zu erwähnen, die wir zum Teil durch R.-ichSstcllen zu sehr billigen "Preisen beziehen konnten. Ebenso haben wir un­serem Arbeiterrat wiederholt die Zusicherung ge­geben, daß wir den Auslandsbezug von Lebens­mitteln nach Möglichkeit weiter entwickeln würden.

Nach den Beobachtungen, die uns von vielen Seiten bestätigt wurden, hat sieb unser Vorgehen, namentlich in der LebensmittÄbeschaffung, schon sehr fühlbar gemacht, indem in unserer Stadt und Umgebung die Preise sich nicht mehr weiter stei­gerten, zum Teil fdion erhevlich zurückgegaugen sind und das Hamsterwesen m unserem näheren Umkreis beträchtlich naffwtaffen haben soll. Es erweist sich daraus die Richtiakeit unserer Ansichten hinsichtlich unserer Maßnahmen zur Steuerung der wirtschaftlichen Notlage, und wenn unser Bei- sviel innerhalb der Erportind-ustrie möglichst viel Nachahmung fände, so würden sich überall ge­wissermaßen Inseln bilden, durch die allein oer Jnlandsmarkt entlastet und nicht allein die An­gehörigen dieser Jndusttien, fonbem auch gleich- zeitig die Allgemeinheit großen Nutzen hätte.

Ten Stand unserer Löhne wollen wir mit einigen typischen Beispielen charakterisieren.

So beträgt bei Mechanikern der Mindestlohn pro Stunde 5,52 Mk.

im Durchschnitt 5,87

Höchstlohn 6,32

im Mord Mindestverdienst 6,00 ,,

int Akkord im Turch'chnitt 6,30

im Akkord Durchschnittshöchstverdienst 7,00

Bei Speziala rbe i tern von 17 bis 2 0 Jahren: >

Mindestlohn pro Stunde 3,25 Mk.

im Durch'chnött 3,68

Durd/chnittshöchswerdienft 4,00 ,,

im Akkord Mindestverdienst 3,70

im Mord im Durchschnitt 4,08

im Äklovd Durchschnittshöchstverdienst 4,50

Bei Spezialarbeitern über

25 Jahren: Höchstlohn 4,96 Mk.

im Mord Miichestlohn 5,01

im Mord im Durchschnitt 5,50 ,,

im Mord Durchschnittshöchstverdienst 6,00

Außerdem besteht bei uns schon seit Kriegs­zeit eine besondere Kinderzulage tm Betrage von 10 Mk. pro Kind und Ättrnat.

Nicht unbettächlliche laufende Unterstützungen zahlen rorr an in Not geratene Betriebsangehörige, oroie an Erkrankte und Arbeitsunfähige. Wir wollen auch nicht unerwähnt lassen, daß nrir von

jeher bestrebt gewesen fhtb, z. B. durch eine In­validen-, Wrvoen- und Waisenkasse, durch eine freie Krankenhilfskasse sozial zu wirken. Während deö Krieges haben wir große Summen amgewandr zur Unterstützung aller Familien der tm Felde befindlichen Betriebsangehörigen und nach dem Kriegsende verteilten wir 500 000 Mk an alle An­gehörigen des Sttmnnbetriebes.

Für den Ausbau der FriedenSarbeft sind wir rastlos ans Werk gegangen, haben keine Mühe ge­scheut, unfevem alten Arbeiterstamm und neu Hmzugekommenen Arbeit zu verschaffen und neue Arbeitsmöglichkeiten zu enttoickeln. So haben wir aus Arbeftsmangel brS heute keinen Arbeiter ent­lassen. trotz der Zunehmenden Schwierigkeiten. Auch in dieser Beziehung steht unsere Firma wohl einzigartig da gegnrüber den anderen "Firmen ber deutschen optischen Industrie.

Wir können nicht glauben, daß die Mehrzahl innerer Betr i?b?cmgehör igen sich in einen Streik eingelassen hät^, den wir nicht anders'äls frivol bezeichnen können, wenn der Ausschuß des Arbeiter- rateS, und vornehmlich dessen Vorsitzender, in richtiger Erkenntnis seiner großen Verantwortung, die Ausklärungen und Wkiftmgm der Arbeiterschaft in einer W.ftte geg^ien hätt?, wie sie unbedingt notwendig waren nach all den Mitteilungen, bte vertraulich über die GeschÄtSlage und die Lei- stungs Möglichkeit en der Firma gegrden worden sind. Der Vorsitzende unseres ArbeiterrateS bat noch in enter der letzten Sitzungen nach Pern Bericht, der von der Geschäftsleitung über die Geschäftslage gegeben wurde, geäufrrt:Ich per­sönlich glaube Ihnen das, aber als Bo-sitzender des Arbeiterrats darf ich es Ihnen nicht glauben." Andererseits Honen die Herren immer kS als vornehmste Pflicht auhuraffen, di? Be stfttdigung zwischen der Geschäftsleitung und den Arbeitern herbeizusjihren. W-nn nach einer Stellungnahme wie oben geschildert, seitens d?s Boriiyenden die Arbeiterschaft in einen Streik verwickelt wird, so kann das nicht wunder nehmen. In allen Be­sprechungen während der letzten Arbeitstage be­tonten die Arbeiterftlhrer stets bte Arbeiter ließen sich nicht mehr halten, sie bestunden auf ihren Forderungen, sie hätten keine Macht mehr über die Arbeiter. Fragt man jetzt einen Arbiter, so hört man meist die Antwort: Wir vertrauen un­seren Führern und folgen dem was sie für rickttg halten. Hier ist die große Kluft di? bte Geschäfts- lei tun g von der Arbeiterschaft rrzmti. Wenn bei dem Arbeiterrat der gtOr Wille fehlt, ber ehrliche Makler zu sein, so können alle Worte nicht- nützen und die Geschäftsleitung gab auch bei der letzten Besprechung ihrer NeHzeugung dahin Ausdruck: wenn alle Worte nichts mehr helfen, so müssen die bitteren Tatsachen entscheid-n, die allerdings bann eine Lehre geben können, die allen Btteiliq- ten, sowohl der Firma wie ber Arbeiterschaft, den größten Schaden zufügen wird

Die Bitternis, die bi? GeschäftSleittmg über diesen AuSgang empfindet, kann nur der er­messen, ber den Werdegang unterer Firma kennt und weiß, ivie viel menschliches Mtiüh'en und Handeln seitens der Gcschäftsleitung der Arbeiter- idxift stets entgegengebracht worden ist. Wie sie ihren größten Stolz darin erblickt hat, daS llnteo nehmen und damit das leiblich' und geistige Wohl ihrer Arbeiterschaft zu fördern und auf eine Höh? zu bringen, die inustergÄtig m per deutschen optisckieu Industrie dast. heu sollte.

Metzlar, den 18. Januar 1921.

Die Seschästsleltung der teltz-werle:

gez. E. Leitz.

l*MiW*t* BW*|ÄhÄÄ

Sonntag den 23. Januar 1921, nachmittags 4 Uhr, im iAllgemeine Lebenserscheinungen ai tro-r«nnnnlnna

Katholischen Dereinshause", Liebigstrahe Vortragenden r"Ä! norker. UO * OlSdiUm t U.H.g\

1.

2.

3.

WsMMl!

wozu höflichst einlabet

0961

814

Der Vorstand der C. 8. P. Gießen.

Anfang 7 Uhr.

01004

Der Vorstand

01003

Stammtild) der Ä. ®.

0992

Der Vorstand. Kasseneröffnung 6'/, Uhr. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt

Baöfaötenieretn eonroröia-BettenUaufen im Saale des Gastwitts Müller große Abendnnterhaltnng mit Ball

S. C. Preciosa

Morgen Samstag auf der Llebigshöhe

Tanzkränzchen

Sonntag den 30. Januar v. Je., nach­mittags 3 Uhr findet im Saale des Rat- haufcS zu Lang-GSnö

Generalversammlung

der Spar, und Leihtafle Lang-Göns mit

folgender Tagesordnung statt 780

1. UmwandlungderKasse in beschränktetzaftung 2 Mahl eines Kontrolleurs

3. Verschiedenes.

Lang-Göns, den 20. Januar 1921.

kitt- urr) LcihW Lang-MiS. ß. 8. bi. ». H.

K. 21. Artz, Direktor.

M* aller Irl

wert tle Irlil'eebe ÜHr.-DreeeereL B. Lun, Sielte

Reinftet naturreiner

Ä? Honig netto 0 23fö »Tofe franko TL 127.^ Heideicheiben- bonig neuoHiMö.TL 150. Garantie: Zurücknahme. (Bert). Oltmer

Bienenzüchter, QttcrichevS 74 bet Ede­wecht i. Oldenbg. 145A

Samstag, 22. Januar, abends 71/, Uhr Tanzkränzchen im Cafe Leib.

Kameraden »ad Freunde berzlichtt cineelaben.

SWWWMlW

Herr Prioatdozent vr. Arnold Ruge-Heidelberg spricht über

Die Gefährdung des deutschen Geisteslebens durch das Judentum". Freie Aussprache! Freie Aussprache!

1. Platz 2 M., 2. Platz 1 M. Studierende überall die Halste. Alle deutschen Manner und Frauen, insbesondere die Herren Dozenten und Studenten der Universität sind ßerzi. eingeladen. Der Vorstand.

Samstag, 22. Januar, abends 8 Uhr, in der Turnhalle am Oswaldsgarten MeM) MSMu hdg ©ertönte Ist Heftens gelotst Freunde und Gönner willkommen.

Wangkll olirr Art werden eichtäbla berge- stellt. Karl Schmidt, (099 Neuenweg 42

Fest-Sitzung

beider Abteilungen zur Feier des 25jährigcu Jubiläums der E«t« deckung der Röutgenstrahleu am

Donnerstag den 27. Januar 1921, abends 8V3 Uhr pünktlich.

lut großen Hörsaal des Physikalischen Instituts, Ltephanstratze 2s.

Tagesordnung:

Beclnn: Heute Freitag den 21. Jas.. 78 Ulr, im

Fhysloloileckea Institut i8enckenberpstraße 151

AnmeldanRcn vor dem Vonrncr. 79ßv

Anschlietzend Geschäfts-Titzuna:

Iahresbencht, Anträge (Mitgliebsbetttag, Staatszuschuß, Lesemappe).

7940 Der Vorstand: Sütter, Iesioned.

liierrote teetatell Cietei

Frei ag den 28. Januar 1921, abends 8 Uhi in der Neuen Aula der Universität

Waldemar Bonseis ausAmbach am StarnbergerSee Vortrag eigener Dichtungen.

Ein tritt «karten zu 6, 5 und 4 M. sind in der Musikalienhandlung E. Challier and an der Abendkasse zu haben. Icke Mitglieder erhalten die übliche PreiiermÄßiguntr. Studentenkarten im Verrerkaef beim Haueverwalter der Unfverwitlt zu 250 M. aut Vorzeigen dor Amweiakarfe. ("h-

Neu eingetroffen: ini»i»niiiiiiuiHiiiiiniiniiiHn»iii Semötnimiela der Mir. 17. w 20. 85.-

Franz Bette

MäuSburg 10. 7

Herr Profeffor Dr. W. König:Rückblick auf die Geschichte der Entdeckung der Röntgenstrahlen".

Herr Professor Dr. P. Genttaf:Vie neue Entwicklung auf dem Gebiete der Röntgenstrahlen seil 1912".

Herr Professor Dr. ®. Ltcpp: .Die (Erfolge der Röntgenstrahlen in der modernen Medizin-. #äflc willkommen.

Freitag den 21. Januar, 8 Uhr abends im Hotel Einhorn

W8Hiflßüeii der lojäbriflen Friedel Loradow unter Mitwirkung von Fr. Eva Schering Sängerin (Sopran) aus Leipzig.

Kartenvorverkauf: ä 3.-, 4. n. 5. Mark tm ZiaarrenbauS F. Friedländer, Kirchenolatz 6.

Sonntag den 28. Januar veranstaltet ber

Freitag den 21. Januar, abends 8 Uhr, im Saale des Caft Leib

Oeffentl. Versammlung

Tagesordnung:

vickiWiMMi' und der Äufmarscli der örgesciibalaillone.

Referent: Genosse Zwehl. Frankfurt a. H.

Arbeiter! Arbeiterinnen! Erscheint in Massen! Protestiert gegen die Kontrerevolutionsmass- nahmen der Reaktion! Auf zur Versammlung!