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Die drei Zwillinge.
Schwank von Toni Impekoven und Mathern.
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Zerstörung einer russischen Stadt durch eine« Zyklon.
Berlin, 20. Iulu Der „Lolalanz." melde», aus OBlen: Meldungen auS Moskau zufolge i't die Stadl Taschkent durch einen Zyklon zerstört worden. Der Schaden ist sehr grob.
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Mathern lediglich in den Situationen Diese sind allerdings mit größtem Geschick erfunden und finden jenseits aller Wahrscheinlichkeit doch wieder die Logik des Ulte» Wenn der Weinreisende Jakob Johannes Knäblein sich plötzlich als Erb- gras derer von Falkenstein entpuppt, und wenn an seiner Stelle ein bürgerlicher Abkömmling fitzt, der bei. einem Brande der Klinik mit einem der gräslichen Zwillinge verwechselt wurde, dann bleibt fein Zwerchfell unerschüttert. Welche Verwicklungen und Konsequenzen diese Entdeckung aber hat, das läßt sich nicht schildern, sondern nur mit Tränen in den Augen belachen.
Die Aufsührung war von besonderem Interesse, weil einer der Verfasser, Toni Impekoven. die Hauptrolle des Weinreisenden Knäblein übernommen hatte. Man brauchte nur
Diesten, 13. Juli 1921.
Wenn man zwei Schwänke, wie Wedekinds .Liebestrank" und Impekovens „Drei Zwillinge" hintereinander sieht, so könnte das Veranlassung zu grundsätzlichen Erörterungen über die Schwankliteratur überhaupt geben. Aber bei der Hitze läht sich der Theaterbesucher wohl noch ganz gerne zum Lachen verleiten, nicht aber nachher zum Lesen einer literarischen Abhandlung. Wer sollte ihm das auch verdenken. Jedenfalls sei aber festgestellt, da st Wedekinds originale und originelle Schöpferarbeit neben dem Typen-
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Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
' Das Amtsverkündtgungsblall Ar. 103 vom 18. Juli enthält: Ausführung des Gesetzes über die Aegclung des Verkehrs mit Getreide. — Entwicklung der Obstpreise Umwandlung von Wohnräumen in Geschäftsräume. — Erhebung von Deckgcld für Bedecken der Stuten. - Ansteckender vchridekatarrh. Strastcn- sperre. — Dienstnachrichten. — Feldbereinigungen Lumda und Aieder-Bessingen.
Ausführung des Gesetzes über die Regelung des Verkehrs mit Getreide für die Ernte 1921. Die Umlage ist von den Gemeinden zu einem Viertel bis zum 30. September 1921, zu einem weiteren Viertel bis zum 30. Ao- vember 1921 und mit dem Beste bis zum 12. Februar 1922 an den Kommunalverband zu liefern. Die Umlage kann durch Lieferung von Brotgetreide (Roggen, Weizen), Gerste oder Hafer erfüllt werden: Lieferungen von Hafer werden nur zu drei Fünftel angerechnet. - Als Selbstversorger gelten die Unternehmer solcher landwirtschaftlicher Betriebe, deren Brotgetreide zur Ernährung der für eine Selbstversorgung in Betracht kommenden Personen oder eines Teils desselben für mindestens jeweils einen Monat ausreicht. Auster den vorstehend angeführten .Unternehmern sind als Selbstversorger anzusehen die Angehörigen ihrer Wirtschaft, sowie Aatural- berechtigte, soweit sie als Lohn oder Leibgedinge (Altenteil, Auszug, Ausgedinge, Leibzucht) Getreide, oder daraus hergestellte Erzeugnisse zu beanspruchen haben: ferner alle im landwirtschaftlichen Betriebe ganz oder überwiegend beschäftigten Personen während der Dauer der Beschäftigung, sowie deren Angehörtge, soweit sie mit ihnen im gleichen Haushalt leben und nicht in anderen Betrieben beschäftigt sind.
Entwicklung der Ob st preise. Dte Preisprüfungsstellen machen darauf aufmerksam, baf) nach Vereinbarungen mit dem Handel bei jedem reellen Obst- und Gemüsegeschäft folgende Kalkulation verlangt werden muh: 1. Gestehungs- preis, 2. Unkosten, 3. Grosthandelsgewinn = 15 Prozent des Gestehungspreises. Vom Klein-
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Dic ordentliche Hauptversammlung der Hoch ßchvlgefellschast fand am 10. Juli statt, lieber die .'Festsivuna haben wir schon berichtet. Heute soll ter Bericht über die GeschäftSfiyung Nachfolgen
Der Vektor der LandeS-Universität, Herr wrvf Dr v Sicken, begrüstte die Versamm- 2mg und sprach den Dank der Universität aus für die Unterstützungen, die sie von der Hochschul- Mfeind)ah erfahren hat
Der Jahresbericht deS Vorstands wurde ermattet von dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Deheimerat Pros. Dr. B c h a g h c l, über die Vermögensverhältnisse berichtete Der Schatzmeister Bankdirektor Griestbauer AuS biefcn Berichten sei daS Folgende mitgeteilt:
Da» Vortragswesen der Gesellschaft wurde weiter gepflegt. In (Sieben selbst wurde eine Otetbe von Vorträgen veranstaltet. In Mainz fand wieder yne Hochschulwoche statt, die lebhaften Anteil und vielfältigen Betfall ze- wann In Alzey. Bingen und Oppenheim sind einzelne Vorträge gehalten worden.
Die Bewilligungen an Seminare, Institute unb Einrichtungen der Universität (Studenten- heim. Medizinerheim. Akademische AuSkunftS- stclle) haben im Berichtsjahr eine Summe von nahezu 30 000 Marl erreicht. Um so dankbarer ist die Deselttchoft für die zahlreichen kleineren -und gröberen Zuwendungen, die ihr für bestimmte ^Zwecke zuteil geworden sind. Erwähnt seien grö- fiere Stiftungen zur Förderung von Arbeiten auf dem Gebiet der Geschichte deS Westmark, zur Ergänzung bet Bestände der Universitäts-Bibliothek auf bestimmten Gebieten, zum Ankauf der von De-
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Die Beleidigungen u. Beschimpfungen geg. bieFam. Scheper«, Krosd. Str. 30, nehme ich hierdurch m. Sc- bauern zurück. Bernhard notBagel,S«llgeB»tadt-■«»»
überaus ungünstigen Lage des Wobnii ig-«marrte^ in Deutschland, gegen die nur eine umfangreiche Bautätigkeit Abhilfe fdjaffen kann, muh di? Um Wandlung von Wohnraumen in Geschäfts oder Bureauräume, wie man dies neuerdingS in ftei- genbem Maste beobachten kann, als sehr beben!- lich bezeichnet werden Es ist daher Ausgabe b,*i Gemeindebehörden, die Umwandlung von Wohn räumen in Geschäfts- oder Bureau räume gründ sätzlich zu verhindern. Zum mindesten sollte dtc Umwandlung nur dann genehmigt werden, wenr gleichzeitig die Sicherheit geschaffen wird, bah in gleichem Umfange neuer Wohnraum berge- stellt wird Dies kann zweckmätzig dadurch ge schehen. bah die Gemeindebehörden ihre Zustimmung zur Umwandlung nur dann geben, wenn der Eigentümer des Gebäudes eine ben Auf Wendungen zur Herstellung neuer Wohnung'n entsprechende Geldsumme an sie entrichtet obeben entsprechenden Wohn raum selbst hcrftelh Hierbei wird noch daraus hingewiesen, daN Aen bauten grundsätzlich von der Beschlagnahme frei gelassen sind und nach dem Entwurf eines Aeichs Mietengesetzes auch nicht der ZwangSbewirtschaf tung hinsichtlich der Mietpreisbildung unter liegen sollen.
Ansteckender Scheidekgtarrh ist in Ruttershausen sestgestellt worden 68 g.-i ton die in der Verordnung vom 11. April 1913 vorgesehenen Maßnahmen nach der Mastgabe, bah die Bullen bis auf weiteres nicht zum Sprung zugelassen werden dürfen.
Strahensperre. Die KreiSstraste „H u n « gen Rodheim" wird wegen Erbauung einer ©trahenbrüdc bei Km. 3,25 in ©emarlun.i Langd vom 18. Juli ds. IS. ab bis auf weiteres,g e sperrt Der Personen- und Fuhrwerksverkehr wirb über Inheiden, Trais-Horloff, Steinheim (und umgekehrt) geleitet. Der Verkehr der Kreis- ftrahenftrede „Hungen Langd" bleibt ausrecht e ballen Die Bürgermeistereien der umliegenden Orte wollen dieS alsbald ortsüblich bekanntgeben.
Dien st nachrichten des Kretsam'S Frau Margarethe Fried geb. Schweitzer zu Langd wurde zur Gemeindehebamme in Langd bestellt und vom Kreisamt verpflichtet.
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beimrot Spengcl hinterlassenen wertvollen zoologischen Bibliothek, alle diese Stiftungen stammen von Spendern, die ihre Hamen der Oeffentlichkeit Dorentbaltcn haben. 3m August des vergangenen Wahres liest die Hochschulgeiellschaft einen Aufruf ergehen insbesondere an die alten Schüler der Uniberlitat und die Hessen im Ausland, in dem sie die schwere Aotlage unserer Universitäts- Bibliothek schilderte und um Spenden zur Beschaffung der Auslandslitcratur bat. Dem Aufruf war ein erfreulicher Erfolg beschert, zumal bei Hessen in Amerika aber auch in Spanien und Zapan und bei der heimischen Industrie, so dast on Geldspenden bis heute etwa 85 000 Mark ein» Gegangen sind Aber all das kann nicht den immer sich steigernden Anforderungen genügen. Dte Tatsache. dast die Zahl der Mitglieder sich durch Tod stark verminderte am Schlust des Berichtsjahres zahlte die. Gesellschaft 440 Mitglieder und damit eine dringend notwendige Einnahmequelle langsam aber stetig zurückging, veranlasste den Weibeausschust. eine umfangreiche Werbetätigkeit in ben Kreisen von Handel und Industrie, von Freunden und früheren Angehörigen der Unt- versität zu entfalten Es gingen daraus bis jetzt jZ einmalige Spenden und 35 Jahresbeiträge ein. ..Betrachten wir bic Aoi. in der sich unsere wissenfchaftltchen Institute befinden, denen es an Witteln fehlt, die allcriiDttocnbigftcn Bedürfnisse nn Literatur, Instrumenten, Materialien zu bc« friedigen, die vielfach Mangel leiden an Raum, um Die Hörer unterzubrinaen, so erscheint daS. was blc Hochfchulgefellschaft an Hilfe zu leisten vermag, nur ganz gering, und es kann nicht häufig Un^nchtelnbrin^lich^enug^te^rahr^^a^ll^
den Tonfall deS aemütlichen rheinischen Dialektes au hören, um sich vor Lachen zu schütteln Die Art. wie er ging und stand, wie er sich mit gräflicher Vornehmheit gebarte, und wie er sich zuletzt wieder aus dem adligen ,Mumpitz" in sein beschauliches bürgerliches Leben hinein rettete, waren von unvergleichlicher Wirkung Unfete hiesigen Kräfte hatten sich schnell auf Impekovens Art eingestellt, wozu auch einige Droben unter feiner Leitung beigetragen hatten Ganz hervorragend war diesmal Luise K a m - mel als die gute Tante Leontine, Eläre Tür6 . bald himmelhoch jauchzend, bald zu Tode betrübt, spielte mit köstlicher Naivität die Komtesse Ada Sine besonders gute Leistung bot wiederum Elfe Koop als Helene von Hochberg. Auch Karla Keller fand die richtige Bote für das „Staats weid", die Tochter des Grostschlächtermeisters. um den sich mit gutem Gelingen Heinz Bech stein bemühte. Die gräfliche Familie fand ihr ausgezeichnetes Oberhaupt in Adolf T e l e k h und einen weiteren ausgezeichneten Vertreter für den Grafen von Gostlau in Harry A o e b e r L Wladimir Brandes löste mit Geschick die undankbare Volle des gefälschten Zwillings, zz.
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Dte Hochschulgesellschaft hat im DerichtSjahr mehrere hervorragende Mitglieder deS Vorstands und des VerwaltungSrats durch den Tod verlorene Geh. Kommerzienrat Dr. h. c. Heichelheim in Dietzen, Geh Medizinalrat Professor Dr. Strahl in Dietzen, Kommerzienrat B ö h m in Osfenbach, Kommerzienrat E l 0 0 S in Gietzen. Fabrikbesitzer Poppe in Gietzen, Kommerzienrat Stratemeher in Mainz
Der Vorstand, nyt Ausnahme der vom Senat bet Universität entsandten Mitglieder, wurde wiedergewählt: neu gewählt wurde Herr Generaldirektor Bergrat Dr. Ing D r ö b l e r. Der Vorstand setzt sich nunmehr zusammen aus den Herren: Zustizrat Dr. h. c. Grünewald (Vorsitzender), Deheimerat Prof. Dr. B e h a g b e l (Stellvertreter des Vorsitzenden), Vankdirellor Grietzbauer (Schatzmeister). Kommerzienrat Klingspor (Stellvertreter des Schatzmeisters), Geh Kommerzienrat L. DmmeliuS, Generaldirektor (Bergrat Dr. Ing Gröbler, Professor Dr. W- Horn. Geh. Hofrai Professor Dr. König, Fabrikbesitzer Dr. E. Leitz (Wetzlar).
In den DerwaltunaSrat wurden von der Hauptversammlung gewählt die Herren: Direktor Dr. E p t i n g in Höchst a. M . Freiherr EorneliuS v 0 n Hehl in WormS, Iustizrat Dr. Ach in AlSseld. KreiSdirektor Werner in Büdingen, Dr. Wilbrandt in Darmstadt
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