Gießen („j
Knell, G
Kalt
Lehen
ittt-
' «nn Zreffen bei Grünberg. am 21. IMn 1761 tmb bet fl*cufl Otaubehn. am 30. August 1782. auf Dbcrtofftkbcm Lust Bvton sich ereignete Bezüglich der ®imerbeitcn
tente
Feier Ihre» soll damit verbanden
— AbteilungS (Sieben i„Sor
daAu deitra«n^ in all«, Kreisen der ein ethischer 3ug. der hn 2k>(T#a(a ... 2uMadrt wäh- Verbreitung bat 3orfl<*t freilich Ift ehe der ^nterWn&un^ bux4> die ®n- Äebncr lehrreich bemerfle. bei der Aammlung BX** paii<n, I und '5Vrttx:rtuna von Saaen nntia nur mn< nnm
daher sehr zu begrüben, dah aus dieser Erkenntnis heraus die Landwirtschaftskammer auch in diesem Jahr einen gröberen Dor- tragskursus veranstaltet. Der Besuch kann jedem Landwirt im eigenen BerufStnteresse nur sehr empfohlen werden.
innere Geschichte die Holzartenzusammen- seyung, do» oberhessischen Walde- anlangt, fo hörten Dir. dah er bi» etwa 1700 eine Domäne
Eine internationale Versammlung der Unabhängigen.
Frankfurt a. M., 18. Dez. (Wolff.) Heute vormittag fand in den gewaltigen Räu- nun der Festhalle eine Dersamm- lun g derU. S. P. statt, in der E r isp ie n.
schäften de trifft, wurde ebenso wie der Rest der Vorlage angenommen. Die Termine für daS Inkrafttreten verschiedener Bestimmungen des neuen Gesetzes wurden noch offen gelassen.
etaatSminifier a. D. Delbrück f.
Jena, 18. Dez. (WTB.) GtaatSminister a. D. Clemens v. Delbrück ist hier im 65. Lebensjahre gestorben.
seid begeht im 3uni n. 3». die 700]übrigen Bestehen S E» eine lokale Gewerto-Ausstellung werden.
Mrei# Büdingen.
allem Kurt Richter, der als Schubert tn gesanglicher wie darstellerischer Hinsicht eine gleich treffliche Leistung bot, und dem auch die Maske gut gelungen war. Das Hannerl lag bei Ilse Wifsendorff in den besten Händen. Cläre Türk und Käte Otte, Luise Ramme! und Paul Mehnert sowie Rich. H e l l b v r n müssen gleichfalls lobend genannt werden. Das Orchester hielt sich unter Kapell- meister K n ü b «l wackrr.
Ita. Listberg, 19. Dez^ Der Bau der Talsperre bei Libberg geht jetzt sehr langsam tonftatten. Wegen des eingetretenen starken Frostes muhten etwa zwei Drittel der gesamten Arbeiterschaft die Arbeit einstellen, besonder» Maurer und 'Betonarbeiter. An dem Tunnel, der HillerSbach- und Riddertal verbinden soll, wird weiter gearbeitet. Wegen der ungeheuren Steinmassen, die sich insbesondere den Arbeiten von der Seite des Ridtortale» ent gegen stellen, schreitet auch hier die Arbeit langsam vorwärts Rege» 3nlereffe erweckt da» gewaltige Dasser- schloh am Waldesrand bei Listberg, von dem aus das Wasser in da- liefe Riddertal stürzen, und dessen Kraft mehrere Turbinen In Bewegung setzen wird, welche die elektrische Krast erzeugen.
Mrei# -ricdbcrg.
Friedberg. 16. Dez. In der gefM-
paratlonsfrage ein Geschäft, und deshalb lehnten sie die Vorschläge der Arbeiterschaft ab, die zerstörten Gebiete wieder aufzubauen. Der französische Kapitalist wünsche, dah die Politik des Hasses in seinem Profitinteresse fortgesetzt werde. ----------
Aus Hessen.
— Von der Deutschnationalen Volkspartei wird uns geschrieben:
Aus dem Berichte über die Sitzung des Hessisch enLandtageS vom letzten Freitag geht nicht klar hervor, wie die Abstimmuüg über die Erhöhung der Mini st ergehalte erfolgt ist. Wir stellen fest, dah neben den Unabhängigen uno Kommunisten nur die drei deutschnationalen Abgg. Prof. Dr. Diehl, R. Kindt und Pros. Dr. Werner dagegen gestimmt haben. Diese drei Olbge- ordnetcn stimmten als die einzigen auch g e g e n die Erhöhung der Anwesenheitsgelder von 30 Mk. auf 50 Mk. für die in Darmstadt, dauernd wohnenden Abgeordneten. Die Abgeordneten des Hessischen Bauernbundes sttmmten in beiden Fällen für die vorgeschlagene Erhöhung.
ES sei noch bemerkt, dah der Hessische Bauernbund die Bildung einer gemeinsamen Fraktion mit den Deutschnationalen ab gelehnt hat.
des reinen Laubwaldes war. 3m Lichwilde wurde eine ganze Reihe ehrwürdiger Zeigen dieser alten Laulholzbestvckung vvrgesührt. Buchen und Eichen vor allem, die den Zug von Zahrhun- dertcn, ja säst wohl eine# Jahrtausends mit ihrem Rauschen begleiteten, und bon denen vor nicht langer Zeit leider der stolzesten eine, dem Denkmalfchuhgesetz zum Trotz, der Pietätlosigkeit unserer Tage zum Opfer gefallen ist. Die Radelhölzer kämm in der Hauptsache erst vom Beginne de» 18. Jahrhundert» ab nach Oberhessen, alS dic ..Sägermeister" und die .Forstmeister' der alten Zeil, wie sie mit ihrer schmucken Tracht im Lichtbilde vvrgesührt wurden, anfingen, sie zum otreefe der künstlichen Wiederverjüngung deva- stiertcr Laubwälder anzupflanzen. He.aus ging ter Redner zurGeschichtederoberbeUi- schcn Forstwirtschaft über, wobei 'ich ergab, dast eine der ersten geregelten Formet der Waldwirtschaft, der fvg. Schirmschlagtottieb. in den Forsten unterer Provinz entstanden ist und ausgebildet wurde. Lind dem entsprechen auch die Leistungen der oberheffifchen F o r st w irisch a s t « l e h r e. feit von einer solchen gesprochen toerben kann, sowohl auf dem Gebiete der Forschung. al» auch auf dem de» Unterrichts. Die Wanner, deren Wirken der Redner vor ihren Porträten ebenso gedachte, namentlich G L Aa: JU Hundeshagen. Earl Hetzer. Gustav Heyer He'
Aus dem besetzten Gebiet.
Sine Kundgebung an Präsident Harding.
Köln, 18. Dez. (WTB.) Der Wirtschaftsausschuß und Gewerkschaft S- aus schuh des besetzten Gebiets haben ge- i*infam folgende drahtliche Kundgebung andenPräsidenten der Der - einigten Staaten von Amerika gerichtet: Alle Körperschaften von Handel, 3n- dvstrie, Handwerk, Landwirtschaft, Arbeitern, Angestellten und Beamten de« besetz» ten rheinischen Gebiets haben mit dem /ge. samten deutschen Volke die Abrüstungskonferenz lebhaft begrübt und bitten, die Konferenz nicht zu beenden, ohne der unter der Besetzung schwer leidenden Bevölkerung zu helfen. Die, alliierte Besatzung ist hier doppelt so stark wie die deutschen Trupven hier vor dem Kriege, waren. Das deutsche Volk, durch den Frie-
■Urabn flammt wie die tvr getragenen Sagen, tarnt al» echte» Brlksgut gelten; die heutige Generation bewahrt es nicht mehr, kenn» es nicht mehr au» Erzählungen der Allen, höchsten» noch au» den Lesebüchern. — Der Ianuar-Dortrag wird die Geichjchrc der Wetterau und ihres Warttone» Bur,hach behandeln.
Der Wartburg-Verein hatte mit seiner gestrigen Weihnachtsfeier im Hotel Einhorn einen dollen Erfolg. Der Saal war überfüllt und die dankbaren Zuhörer gaben lhrer Zufriedenheit wiederholt durch lebhaftesten und anhaltenden Beifall Ausdruck. Die» geschah ganz besonders nach den beiden reizenden Theaterstückchen, ..Der Kinder DeihnachtSttaum- und ..Da» Geschenk der gütigen Fee-. Kinder und Erwachsene taten ihr Bestes zum guten Gelingen der Stücke, deren Einübung m den Händen des Herrn Engels lag. Vorzüglich war auch die Fest- musik des Zugendorchesters unter Leitung de» Herrn v. Schäfer. Die Turnabteilung des Bereins führte Stabübungen vor und stellte tuns Pyramiden. Pfarrer Becker dankte tn , einem Schlutzwort allen Mitwirkenden für ihre muhevolle, aber dankbare Arbeit.
Bornotize».
v T^TagESkalender für Mpntag. Hotel Drohherzog, 8 Uhr: Mugliederversamm- lung de» Hausbefitzerveretns. — Astona- Lichtspiele, ab heute bis einschließlich Mittwoch: „Das geheimnisvolle Telephon" und ..Der lebende Propeller". — Lichtssptelhaus, Vahnbvfftrahe: „Das grobe Radiumgeheim- niS", 1. Tell, und „Der Seebär auf Freite".
— Der Hausbesitzer-Verein hält heute, abends 8 Uhr, im Hotel Grvhherzog eine Mitgliederversammlung ab mit der Tagesordnung: Regelung der künftigen Miet- verhälmisse. (Bericht über die mit dem Mieter- Verein geführten Verhandlungen.
Landkreis «ietze».
^ Klein-Linden, 18. Dez. Sein vierzigstes Jubiläum verbunden mit Weihnachtsfeier beging gestern abend in der „Deutschen Eiche" der Kriegerverein. Die Beteiligung war sehr stark, so dah der grohe Saal voll besetzt war. Die Glückwünsche de» Hassiabezirks Giehen überbrachte Prvf. Dr. K r ä m e r-Giehen. Die Vercinsgründei und Altvcteranen feierte der zweite Dor- itzende Schimmel. Die Glanzpunkte des Abends bildeten das Festspiel ..Waldgeister in der heiligen Rächt" und da» Weihnacht»- tück „Sonnenwendfeier am Heidenstein". Die Kinder (Zwerge und Rixens spielten ausgezeichnet, so dah beide Stücke nochmals auf- geführt werden sollen. Die mehrstimmigen Schülerchöre ernteten ebenfalls lebhaften Beifall. Das Ergebnis einer Tellersammlung für die Errichtung eines Gefallenen-Denk^uUs war ein gutes.
Jftrei# Alsfeld.
rm Alsfeld, 18. Dez Die Stadt 21#-
•• Verein für Luftfahrt. Der im I Physikalischen Institut v.ranstalret? Vortrag von Geheimrat Dr. König über den Rhönsegelflug 1921 vereinigte neben den Mitgliedern be« Verein» eine grohe Zahl von Anhängern des Lustsports. 3n seinen Ausführungen stellte der Vortragende zunächst die Bedeutung und die Ziele de» Segelflugwesen» dar, nämlich erstens die durch den Frikdensbertrag in Deutschland niedergehaltene Luftfahrt nicht cinschlafen zu lassen und den Geist eine» Boelke und Richthofen vor allem in der deutschen Jugend durch gesunde sportliche Betätigung lebendig zu erhalten, zweitens den wirtschaftlichen Gedanken, d. h. an Stelle des sehr teuer arbeitenden Motorflugzeuges für bestimmte Zwecke <lpor>mastiges Flogen, Vennef- fungen, Luftbilder usw.) ein geeignetes Fahrzeug au bekommen und endlich das wissenschaftliche Problem de» Vogelzuges zu erforschen. Dann schilderte Redner, der al» Mitglied to« Preis- liericht» an den vorjährigen und diesjährigen Veranstaltungen teilgenommen hatte, an Hand bon Lichtbildern die erfolgreichsten Typen des! Wettbewerbes, sowie ihre Führer, und hob dabei hervor, dast neben ehemaligen KrieaSfliegern vor allem die akademisch.' 3ugenb der technischen Höchsten zu den erzielten Erfolgen lveientlich mit beigetragen hat. Dazwifch<m mären persönliche vrlebnilse eingeflochten, die ein anschauliche« Bild
D i e b st a h l. Aus einer Gartenhütte wurde ein Bügelofen gestohlen.
•• D i e Verschnürung der Pakete ! leidet vielfach unter der schlechten Beschaffenheit der Bindfaden. Roch immer wird Papierfaden, wie er im Kriege aufgekommen ist, verwendet' der nicht die nötige Festigkeit besitzt. Selbst Wertpakete werden oft auf so unzureichende Weife verschlossen. Darunter leibet die Sendung wie der Postbetrieb. Da» Reichspostministerium hat deshalb die Postanstalten angewiesen, bei der Annahme von Paketen mehr als bisher auf die Ästigkeit der Einschnürung zu achten. Die Haltbarkeit des Bindfadens muh dein Gewicht und dem Umfang der Sendung, der etwaigen Wertangabe und der Länge der BeförderungSstrecke unbedingt angemessen fein. Bri Wertangabe muh die Verschnürung durchaus haltbar sein. (Ls empfiehlt sich für die Absender, hierauf zu achten. I
3m Stadttheater ging gestern! nach langer Pause neueinstudiett die Schubertiade „Das Dretmäderlhaus" in Szene. Unter Spielleitung Rudolf Golls, der auch als Tschöll viel 'Beifall sand, be-!
diese Zeit war der Kampf zwilchen Feld und kam man eine gut gelungene Äufführuita zu I S>ul^.au^x in . Hauptsache
fefen Von ton beendet, und die Landschaft zetate chon damals
!5??_ J’.0? J*? Mttwirkenden gefiel vor | im wesentlichen das gleiche Bild der Verteilung von Feld und Wald wie heute (wobei allerdings zu bemerken ist, dah auch später noch vereinzelte Rodungen und Ortsgründungen im dichten Forste stattsanden, und dah andererseits über vielen Stätten Waldesrauschen tönt, an denen mittelalterliche und noch ältere Dörfer, meist schon vor dem 30jähttgen Kriege, zu Wüstungen geworden sind). Bei diesem Teile seiner Aus- führungen zog dec Redner, in Anlehnung vor allem an Arnold (der ja leider für weitere Kreise noch mahaebend sein muh) auch da» heran, was Ort»- und Flurnamen über die Veränderungen im Forst bestände erfchliehen lassen. Was die
gen Stadtverordnetenversammlung wurde ein Antrag des Finanzausschusses angenommen, der verschiedene Vergünstigung«, für den fii-laufverein verschlagt um da« Weü_. befiehl des Verein» zu ermöglichen. Sv soll ein neuer Hydrant gesetzt, Personal ^ur Beaufftchti- gung von der Stadt qc'tcllt und die Hälfte der Kehrkosten von der Stadt übernommen werden
** Der Lberhefsische GeschichtS- > verein fand bei seiner dritten Veranstaltung I des Winterhalbjahre» überraschend groben Zu- I sprach. Als Hauptredner des Abend» sprach Privatdozent Dr. Weber- Götzen über: .D i e Des chichte be» Walde», der Forst- I w i r t schäft und der Forst wirtschaft»- siehre in Ob er Hessen". Vor Eintritt in die Darstellung toräusterenGeschichtetoS Walde» gab der Redner an Hand einer Wald- karte einen lehrreichen UcberblUf über den heu- I tigert Umfang und die heutige Verteilung der Forste Oberheftens: 110 351 Hektar, d. h 33 Prv- I der Gesamtfläche unserer Provinz, find be- I waldet: am fidrfften der Vogelsberg, schwächer I das Lahntal und der Oft abfall de» Taunus, am schwächsten die Wetterau Gröhe und Der- Heilung de# oberhessischen Waldes waren aber nicht immer fo wie heute. Es hat, wie der Redner ausführte, Zeiten gegeben, in denen fast qan$ Oberhessen in Daltosarün gehüllt war. I nämlich schon bald nach den Eiszeiten: in deren I Verlaufe jedoch trug es kein oder nur ein lehr dürftiae» Waldlleid Zur Zeit der dichtesten und ausgedehntesten Bewaldung waren vernehmlich die Wetterau und die anfchliehenden Täler dauernd besiedelt, ihre fruchtbaren Löstdöhen und -abhänge, die schon in der jüngeren Steinzeit und ton ihr folgenden Kulturperwton von Bauern bestellt wurden. iDas kann aber nicht bedeuten, dah die üorigen Teile Oberhessens damals menschenleer gewesen seien. Die zahlreichen Hügel- qrabrr und die Bodenfunto geben initofontarz für fictoiffe Stufen der Bronze- und der Hali- stattzeit Zeugni» von regem Leben bis in ton heutigen Oberwald hinein: meist waren es natür- | lich Jäger- und Hlrten-Stämme, die das offene 2anb und geregelten Feldbau verschmähten und lieber ton Wiesentälchen folgend des Forstes und feiner Da den genossen, ton man aber auch schon damals, wie noch in ton letztvergangenen Zahihuntorten. in Stürmen der Kriegsnot als sichere Zuflucht aufgesucht haben mag. Sogar bie alten Strahen scheinen ton Wäldern nicht ängstlich aus dem Wege gegangen zu fein, und toenn sich im Vogelsberg selbst gröbere Gruppen von Hügelgräbern finden, so kann es nicht bezweifelt werden, dah auch für dieses Gebiet eine gewisse Stetigkeit menschlichen Lebens bereits in der Vorgeschichte anzunehmen ist.) 3m Anschluh an die Darstellung tot Vorgeschichte tos oberhessischen Waldes fchildcrte der Redner ausführlich seine Wandlungen in historischer Zeit. Der Kamps zwischen Wald und Feld begann mit tom Eindringen der Römer, dic vor allem zu Sicdlungszwecken und aus stratcgischrn Gründen ausgedehnte Abholzungen Vornahmen (während für die vorgeschichtliche Kultur das erstere fast gar nicht, das zweite nur etwa bei Anlage der einen oder anderen Ringwallbefestigung einmal in Frage gekommen sein dürfte». 36ren stärksten Umfang nahm aber die Rodungstätigkeit erst in der Karolingerzeit, etwa um 800, an und dauerte bis etwa 1300 Um
-**'•»* «evnurw vxi vxi vuncmunfl । mza. M a i n z, 18. Dez. Eindruck) 11
und Verwertung von Sagen nötig: nur, was vomjeine Fabrik. Der Besitzer einer Fabrik
densvettrag entwaffnet, will nach den schweren KriegSerlebnissen keinen neuen Krieg, sondern friedliche Entwickelung, Eintracht her Völker und Wiederaufbau des Zerstörten. Bei solcher Gesinnung kann die Besatzung auf das Mindestmast eingeschränkt und die ersparten Ausgaben dem Wiederaufbau zugeführt werden. Da Deutschland auf der Konferenz nicht, uertteten ist, bitten wir den Präsidenten, einet) des ganzen Wettbewerbes brachren, ferner Schil- 2lbrÜstung»vorschlag für das besetzte Gebiet jungen tos Besuchs tos bekannten Flugzeugton- doN Vorzulegen. Ifinxftcurt Fotter, von schwedischen Offizieren und
I auch einer Sntentekommission, ferner das tragische ---- ■' ^nde tos etomaftflen Kampfflieger» Lenfch (21 _ I vuftfiege), deS einzigen Todesopfers der dies-
Aus Stabt und Land. lalmgcn Veranslaliung AlS (Indertednis stellte Diesten 19 ©e* 1M1 der R^mer fest, das es, allerdings infolge der
- h cigenttichen Weitdewertos nicht be-
. „ Ä ‘ 111 g u n g b e SW ohnu ngS- fcmtor» gürrftigen Witterungsverhällnisfe, erst ®AormencuiSschust der Deutschen nach diesem gelungen ist, das Problem tos nu>Dr- OnbuKrie hat Rormen zu Holzbalken für losen ZielflugeS zu lösen Sv flog tot Aachener Kleinhäuser herauSgeaeben. Aus diesen Ror- Ingenieur KlempereS auf einem selbst konstruierten men können die für ein KleinhauS notwendi- I ber Wasferiuppe zum Wtranspvrt
gen Dalkenstärken unmittelbar abgelesen werden. Sie bilden deshalb eine werwolle Hilfe
sten stattfinbet. Es sst der LandwirNchafts» tammer gelungen, hervorragende Referenten zu gewinnen, die über alle die Landwirtschaft interessierenden Fragen Dorttäge halten werden, an die sich eine rege Diskussion anschlie- feen wird. Als (Rebner \tnb genannt: Geh. Hofrat Prof. Dr. W a g n e r, Darmstadt („Zeit- aemäste Düngungsfragen"). — Proft Dr. Dade, Berlin (,^Die sogen. ReparattonSlei- ftunaen Deutschlands an die Entente und die Mithilfe der Industrie und Landwirtschaft).— Prof. Dr. Fingerling, Leipzig-Möckern („Der gegenwärtige Stand der Futterkonser- Vierung, sowie über neuere FutterungSfragen, ______________ ______ullvU|Fltll,iln^onö?K die Schweinefütterung"). — Longuet -Frankreich, Bracke -Frankreich' ^r°f- Dr. D r i n km a n n, Bonn („Detriebs- Grimm- Schweiz, W a l l h e a d - England, wirtschaftliche Fragen der Gegenwart-). — i Adler- Oesterreich und Ledebour ba» Dr. Kraemer, — z
Wort erariffen. Alle Redner wandten sich — Prof. Dr.
gegen die ReparattonSpolitik der ("Tierseuchenbekampfung").
Entente, die nur durch eine Einigkeit tos Vorsteher Dr. Burck, Proletariats aller Länder überwunden tocr- ^cn"M. un^ Düngungsfragen im Kartoffel- den könne. Insbesondere hob Grimm hervor, I ‘ “ Vorstand tor deutschen Obstbauge-
dah ntcht nut England und die Vereinigten I lellschaft, Poe nicke, Eisenach („Obstbau"). Staaten unter den Folgen tot Arbeitslosigkeit ~ Die gänzlich veränderten Verhälmisse in litten, sondern ganz besonders die Schweiz, . Landwirtschaft erfordern von jedem Land- von tot ein Siebentel ihrer Bevölkerung von wirt, dah er sich alle wissenschaftlichen und AtbeitSlosigkeit betroffen sei. Die Schweiz technischen Fortschritte aneignet, um seinen gehe dem Ruin und der Vernichtung entge- ^trieb leistungsfähig zu gestalten, was im gen. In der Schweiz habe man ein Aus- Interesse eines Wiederaufbaues unseres Wirt- nahmegesetz verhängt, das weit schlimmer als | unbedingt erforderlich ist. Es ist
das deutsche Sozialistengesetz wirke. A d l e r - Oesterreich hob hervor, dast Oesterteich mit Deutschland zu einer Schicksalsgemeinschaft verbunden sei. Die Abstimmung In Oedenburg, bezeichnete er als eine Farce. Longuet- Frankreich nannte die Abrüstungskonferenz in Washington eine Abrüstungskomödie. Die Kapitalisten in Frankreich machten aus der Re-
U1, Hundeshagen. Carl Skncr. Gustav Heyer. Hest find entweder auf otorheififchem Bvton geboren' ober haben hier gelebt und gearbeitet Ihre (3c- banten und Lebten wurden weitet ausgebildet von einer ganzen Schor von Gelehrten, deren «ich da» Gicstenet akatomische Fvrsftnstitut im Der- louf« feiner glänzenden Geschichte rühmen kann. — 3m Rahmen tor .Kleinen 2K 111 ci I n n - aen“ sprach fodann Professor Dr R veschen- D^ke^in I 3w ^h "e^am *2C Derber ^621^ toi" Ki^I , , Akatomische" torf an tov Gleen zwischen Herzog Ehttsttan von
für daS Entwerfen und die Prüfung öon SSY J?J Braunschweig und tom Frei Herrn von 2knhalt.
Balkendecken in KleinhauS. Bei rlchtiget An- S un‘? ftat,6c unton bat,
wenhung^i loerton sie dazu beitragen, ton doumeister Harth au« B^mtorg dielt si?auf tom r.esfcn^tof ®rüntorg^am tot
J Deeinttächtigung der vcm ihm unb M ffetschmidt gebauten Ftug,zcng Rautoim am 30 Auanst 1762 an? obc^totilktom
Seftigfctt zu verbilligen. 3n Bettacht kommen «n 13 September 20>, Minute in tot £>uft »otonTU^ ÄK
^blätter „Holzbalken für Klein- ^«ntote nur l2 Meter tiefer, als er abge- kann auf ton KT toitten statte tos Lest^n
,04- 'Dlatt 1, 2, wies tor Anzeiger» vom 17. b» Mt» erschienenen Aufsatz
3, mit Beiblatt 1-3. Die Blätter find zu be- 3^er tos um die Helmatgeschichte fo
ziehen entweder durch den 'RormenauSfchust pcrt>tcnt«n Redners verwiesen werden, tot sich
der Deutschen Industrie. Berlin W S Stou^im <to!n*lc4 Material au« ton Archiven au München
f I f A0 !?! rlS? P r Q ! r JSf C£S?CTl «. berichten weist, die sich dort in ton Lüften ad-
tische Landwirte. Wie bereits gemel- dieser Stelle nochmals aus spielen die Geister tor eine» unnatürlichen
bet, veranstaltet auch tn diesem Winter die Deranstaltunoen ttnzuweifen. soi- Totos (Mtortonen kommen nicht zur Ruhe -
LandwirtschaftSkammer einen gröberen Vor- >S,u ^^aoen^ in all«-, Kreisen der ein ethischer Zug. tor hn Bvkksalouden weiteste
tragskursus für praktifche Landwirte, der ht Xl “ ■- - - ----
der Woche vom 3.-9. Januar 1922 tn G w
Die Bahn soll immer am 1. Rovemtor gefüllt tperton. Entgegen tom Bschluffe vorn ©.mrner wird jetzt beschloNen. die Hälfte to» Reinertra<p» von tom Kintorhilfstag an ton Ärti» abzutreten. — Die Tagegelder und Retfekosten werden um 100 Proz. erhöht. — E» wird befch.'o'fen, nach tor endgültigen Einreihung Friedberg» In die On»klafse B tor städtischen Beamten die erhöhten Gehälter auszuzablen, für Me städtischen An- aestellten und Arbeiter soll noch tor Entscheid tos Marburger Verbandes abgewartet werden. — Dem Gesuch to» Fuhrunternehmer» Jost um Erhöhung tos Fuhrlohn» wird entsprochen. — Die Wohnungen in tom neuen städtischen Dvppel- wvhnbau» werden nach den Borschlägen tos Wohnungsamtes vergeben. Es wirb tor einstimmige Befchlust gesastt. ton Behörden mttipitdten, dast die Stadt fortan weder Mittel noch Wohnungen zur Verfügung stellen kann für Inhaber vrm Stetten, bie erst noch tom 1. Oktober 1918 geschaffen wurden. Die Behörden sollen für toten Unterbringung selbst Sorge tragen — E» wird beschlossen, beim KreiSamte noch ton Bedarf von 2000- 3003 Ztr Kartoffeln anzumelden — Die Anlage eine» Regenwafsertanals tn tor Reuen St raste wird wegen tor hohen Kosten für die Anlleaer abgelebnt — Um die Erwerbslosen <u beschäftigen, deren Zahl in ton letzten lagen durch die Einfthränkung tor Arbeit in tor Dicker- fabrif auf 29 gestiegen ist, wird beschlossen, neben Steinschtagen die Kitlturweidenanlüge aus tor f (hngfrux-tto zu erweitern.
fpd Vilbel. 18. Dez^ Beim Abräumen to» groben Hvlz«lotos ün Schulhofe entdeckte man die Vorbereitungen z u einer Brandlegung tos grotzen Vorräte». Wenn tor Anschlag geglückt träne, hätte ein Schaden von rund 23 Ow Wart atfftcton können.
Ltarkcnvurg und Siheinhesfe».


