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Die Kartoffelversorgung
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Rhein belassen, da es die amerikanischen teressen in Europa erforderten.
Der Friedensvertrag im amerikanischen Senat.
Aus Hessen.
Zur hessischen Landtagswahl.
rm. Darmstadt, 19. Okt. Die Hess. DolkSpartei hat für die Landtags- wahl für die oberhessische Provinzialliste folgende Kandidaten ausgestellt: Brauer, Oberofleiden, Fenchel, Oberhörgern, von H e l m o l t, Rechtsanwalt, Rieder-Wöllstadt, Diehl, Landwirt und Ziegeleibesitzer, Hochweisel, Jost, Bürgermeister, BermutShain, Hofmann, Landwirt, Mlfo, Wolf, Landwirt in Gfvlterbach, S ch r ö d e r, Bürgermeister, Elbenrod, Kreis Alsfeld, Stein, Landwirt in Stumpertenrod, W. Müller V., Landwirt in Lang-Göns, K. Beith, Land- wirt, Reichelsheim, Wetterau.
Hessen-Nassau.
Die Wiedereröffnnng der Farbwerke.
fest gekauft sind und daß die Lieferung ge- ichert ist. Ein Gesuch des Hess. Schutz- und Wirtschaftsbundes an die betr. Behörden um ausreichende Gestellung von Eisenbahnwaggons ist abgegangen. Der Zeitpunkt der Lie- erring der Kartoffeln, die, wie zugesagt, ins Haus geliefert werden, hängt lediglich von der Gestellung des rollenden Eisenbahnmate-
Die amerikanischen Truppen am Rhein.
Aus dem Reiche.
Die bayerische Regierung l gegen Ausschreitungen der Spekulation.
München, 18. Oft. (WTB) Das bayerische Handelsministerium liest, dem Bernehmen nach schon vor längerer Zeit die Aufmerksam- keit der zuständigen Retchsstellen darauf lenken, dast die Ausschreitungen der Svefula- t i o n vor allem auf dem Devisenmarkt auch in den weitesten Kreisen der bayerischen Bevölkerung schwerste Besorgnisse und tiefgehende Beunruhigung Hervorrufen. Dabet wurde darauf hingewiesen, dast in Bayern die kleinen um die Grenze deS'Gkistenzmtnimums sich bewegenden Vermögen und die Schicht der nun mit Untergang Bedrohten verhältnismästig gröster und wichtiger ist, als in manchen anderen Teilen des Reichs und daher Bayern besonder« an den Vorgängen interessiert ist, die vor allem an den grosten Börsen in Er- icheinung treten. Wenn schon diese Vorgänge mehr eine Folge als die Ursache der inneren Wertbewegung der Mark sind und es hiernach unmöglich ist. mit technischen Mitteln den Sturz der Mark aufzuhalten, so must doch nach Auffassung der bayerischen Regierung versucht werden, wenig- stens den gröbsten Ausschreitungen der Spekulation entgegenzuwirken. Hierzu wurde in llebereinstimmung mit dem Urteil hervorragender bayerischer Sachverständiger neben anderen Alahnahmen die Einführung der Legitimationspflicht und des Schlustschein- zwangs bei Devisengeschäften angeregt.
Ausschreitungen streikender GastwirtSgehilfen in Berlin.
Berlin, 18. Okt. (Wolff.) Reue Ausschreitungen streikender Gastwirtsgehilfen sind gestern abend voraekommen. Besonders vor der „Srau&e“ schwoll die Menge auj tausend Personen an, die sich geschlossen dem Lctal gegenüber aufstellten und eine drohende Haltung annahmen. Dabei wurde tci>?r geregelte Fußgänger- und Wage: v.rkehr verhindert. Als ein Äommando der Schihpolizer erschien, wurde e« n:U ironischen Hurrarufen und Beschimpfungen empfangen. Mm den Verkehr wieder in ordentliche Dahnen zu leiten, wurde die Menge nach beiden Seiten zuruckgedrängt, löste sich aber auch jetzt noch nicht auf, sondern sammelte sich neuerlich an der Mauerstraste. Da die Massen trotz wiederholter Aufforderungen, die Srraste sreizumachen
** Das Wirtschaftskartell Die- ----------- - - - .
jhen teilt uns mit, daß die von seinen Mit-1die Werke nunmehr wieder eröffnet worden.
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Der frühere König ßubtotg von Bayern f.
Budapest, 18. Okt. (WTD.) Ungarisches Korr.-Bur. König Ludwig von Bayern ist heute nachmittag 4 Uhr 30 Mtn. in Savar gestorben.
Savar, 19. Okt. (WTB.) Der Tod des früheren Königs von Bayern ist infolge starker Magen blutu n g e n eingetreten. Die Leiche wurde etnbalsamiert und wird in einigen Tagen nach München überführt werden. Dorthin werden sich auch die Mitglieder der Familie und des Hofes begeben.
F r a n k f u r t a. M., 18. Ott. (Wolff.) Wie die Höchster Farbwerke mttteUen, find
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Aus Stadt und Land.
Giesten, den 19. Okt. 1921.
Die Quäkcrfpeifungen
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Der Prozeh
gegen das Kabinett Radoslawow.
'Graz, 18. Okt. (WTB.) Die .Tagespost" Meldet auS Sofia: 3m Prozeß gegen das Kabinett Radoslawow beteuern die angeklagten Minister ihre Unschuld. Der Kriegs- Minister Rajdenow sagte, er sei gezwungen worden, Kriegsminister zu werden. Der Staatsanwalt verlangt von den Ministern die Zahlung einer Entschädigung von 30 Milliarden Levas als Schaden des Staates.
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und auch "bei Androhung des Wa ff en - gebrauche« sich nicht entfernten, tourben die Schuhwaffen freigemacht, woraus die Demonstranten auseinander gingen, um sich vor dem Lokal Wien-Berlin abermals zusammenzurvtten. Hier wiederholte sich derselbe Vorgang, bte Zögerst ratze muhte gleichfalls gesperrt und freig -macht werden. 19 Personen, die sich Den polizeilichen Anordnungen hartnäckig w.dcrset t.n, wurden ft- flieil. An anderen Stellen wurden die Demonstranten durch Schutzpolizisten Der Hauswachen zurückgewiesen. 3n d r Brückenstra^e wurden in einem Lola! zwei große Schaufensterscheiben, eine Tür-scheibe und ein Im Lokal befindlicher Spiegel vollständig dertrümmert
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ra. Wißmar, 18 Oft. Auch hier kommt für die Wintermonate eine ländliche Fort-
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Washington, 18. Okt. (Wolff.) Laut HavaS erklärte Senator Mac Kinley heute im S e n a t, Amerika müsse seine Truppen am 3n-
nachdem die Arbeiterschaft in der letzten Abstimmung mit großer Mehrheit für die Annahme der nachfolgenden Bedingungen sich ausgesprochen hatte: 1. Maßgebend bleiben die schon vor der Stillegung geltenden tariflichen Vereinbarungen. 2. Die Wiedereinstellung erfolgt nach freiem Ermessen der Direktion. 3. Richt geleistete Arbeit wird nicht bezahlt.
Ausstellung zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten.
Gießen, 19. Oktober 1921.
Die Ausstellung zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten wurde gestern eröffnet. An | §anö von Tafeln, Bildern und Präparaten wird recht eindringlich die Verbreitung, die unheilvolle Wirkung und die Behandlung, besonders die Wassermannsche BlutuMersuchung und die Sal- varsanbehandlung, gezeigt.
Um 6 Ufjr abends hielt Dr. W a s l 6 einen Einführungsvvrtrag über das Wesen der einzelnen Geschlechtskrankheiten. Rach der Tripperinfektion mache sich in der Regel in den ersten zwei Tagen keinerlei abnorme Erscheinung bemerkbar. Dann trete ein gewisses Kitzelgefühl in der Harnröhre auf, häufig sei auch eine leichte Rötung der Harnröhrenschleimhaut und^ bereits etwas Ausfluß zu bemerken. In ganz kurzer Zeit gehe aber das Kitzelgefühl in ein unangenehme- Brennen und Wetter in Schmerzen über, wobei sich der Ausfluß vermehre und eitrigen Charfter an-
Gewalttaten bei einem Dortrag des Admirals Scheer.
Schweidnitz, 18. Okt. (Wolff.) Der Deutsche Offiziersbund in Strigau hatte für gestern abend einen Vortrag angeseyt, worin Admiral Scheer über die Taten der deutschen Hochseeflotte im Weltkrieg sprechen sollte. Bei Beginn forderten die Arbeiter die Räumung des Lokals innerhalb zehn Minuten. Der Kartellvorsitzende Fabiolla ersuchte die Arbeiter, den Bortrag anzuhören, jedoch zu bedenken, daß man in Admiral Scheer einen Mann vor sich habe, der 1917 sieben Matrosen erschießen lieh. Darauf setzte wilder Tumult ein, der Redner wurde von der Galerie mit Geschirr beworfen und die sofortige Entfernung der deutschen Kriegsflagge von der Bühne verlangt. Zwischen den Parteien entspann sich eine wüste Schlägerei, wodurch der Bortrag verhindert wurde.
Die „Hamburger Warte" verboten.
H a m b u r g, 18. Oft (WTB.) Die Hamburger Warte wurde bis 31. Oktober einschließlich wegen eines Aufsatzes von Otto Ernst verboten.
zählende Bund hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Wichtigkeit christlicher Erziehung in Haus und Schule hinzuweisen, durch Wort und Schrift praktische Erziehungsfragen zu beleuchten, Anregung und Weisung zu rechter Erziehungsarbeit zu geben und die Beziehung zwischen Haus und Schule zu pflegen. Die Ortsgruppe Gießen die jetzt 300
Washington, 19. Oft. (WTD.) 3m Ce- Aat trat der Senator Johnson (Republikaner) für die Ratifizierung des Friedensvertrages mit Deutschland ein und sagte, er könnte sich nicht der Ansicht anschließen, daß der Vertrag wahrscheinlich die Vereinigten Staaten in die europäischen Verwicklungen hineinziehen werde. Es fei aber unklug, erklärte er, daß die Vereinigten Staaten ih w igerten, der al'ii rten Reparaiirns- Kommission beizutreten. Senator H i t ch o ck, der frühere Führer der Kreise, die für die Ratifizierung des Vertrages waren, sprach sich au<f) für die Ratifizierung des dem Senat vorliegenden Vertrages aus und meinte, die Wiederherstellung des Friedens mit Deutschland sei für die Reha- bllttierung Amerikas notwendig. Gr führte aus, die Vereinigten Staaten hätten den Versailler Vertrag anerkannt dadurch, daß sie eine Stimme bei der Verfügung über (Zap und andere frühere deutsche Besitzungen beanspruchten. Der Senat lehnte darauf mit 71 gegen 7 Stimmen den Zusatzantrag des Friedensvertrages mit Deutschland, der die Vereinigten Staaten von allen aus dem Versailler Vertrage sich ergebenden Verpflichtungen befrett haben wollte, ab.
Eisenbahnerftreik in Amerika.
C h i c a g o, 18. Okt. (WTD.) Die Führer 8er sehr großen Eisenbahnershndikate und des Syndikats der Weichensteller sind für Donnerstag au einer Konferenz mit den Mitgliedern Der paritätischen Kommission eingeladen worben. Auf dieser Konferenz soll der Versuch gemacht werden, den Ausbruch des StteikS zu verhindern.
rials ab.
" Eine schwarze Dobermannhündin, etwa 5—6 Jahre alt, mit gelber Brust und Pfoten, wurde dem Besitzer abge- chwindelt. Bor Ankauf wird gewarnt.
•• Entscheidungsringkämpfe im Einhorn. Gestern gab es einen harten Kampf I zwischen dem Meisterringer Servane Christensen I und dem starken Achner. An Körpergewicht um ein bedeutendes voraus, nutzte der Bayer seinen I Vorteil aus. Doch der zähe und temperamentvolle Christensen blieb dem ungestümen Achner I nichts schuldig. Immer lebhafter wurde das Treffen, bis es Christensen gelang, nach einer Gesamtzeit von 46 Minuten einen mächtigen Untergriff zu fassen der Achner auf beide Schultern beförderte. — Im darauffolgenden Herausforderungskampf im freien a m e r i k a n i s ch e n Stil, wobei alle Griffe erlaubt sind, siegte Zilch über D. Berg im zweiten Gange nach 13 Minuten mit Beinscherengriff. — Der Mittwoch bringt die Begegnung zwischen Christensen und Hitzler. Außerdem trifft Opitz, der sich rasch die Sympathien des Publikums erworben hat, mit Achner zusammen.
Gornotize«.
— TageSkalenderfürMittwoch: Stadttheater 7 Ahr: „Der Liebestrank". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, heute: „Die sterbende Salome", ab morgen bis einschließlich Sonntag: „Der fürstliche Abenteurer" und „Der Schwur des Peter Hergatz". — Post-1 teilet, 8 Ahr: Versammlung der Angestellten im Großhandel. — Hotel Großherzog, 81/* Ahr: Oeffentliche Beamtenversammlung der Deutschnationalen BolkSpartei. — Hotel Einhorn, 8 Ahr: Ringkämpfe unb (Bartete.
— Die Ortsgruppe Gießen des Deut- schenDundesfürchristlich-evange- lische Erziehung in Haus und Schule, die in diesen Tagen auf ein einjähriges Bestehen zurückblicken kann, veranstaltet, wie aus einer Anzeige zu ersehen ist, am Samstag, den 22. Oktober in der Iohanneö- kirche einen BortragSabend, bei dem der Bundesdirektor Winkler aus Frankfurt a. d. Oder über wichtige Forderungen an Erziehung und Schule in der neuen Zeit sprechen wird. — Der über ganz Deutschland verbreitete und über viele Tausende von Mitgliedern
nehme. Wenn beim Manne die Erkrankung, peinlich genaue Befolgung der ärztlichen Anordnungen vorausgesetzt, auf die vordere Harnröhre beschränkt bleibe, so nähmen auch bald die Schmerzen und Beschwerden ab. Bei Komplikationen jedoch treten hohe Fiebersteigerungen, heftige Schmerzen und schwere Störungen des Allgemeinbefindens auf. Eine üble Folgeerscheinung des Trippers beim Manne ist die Harnröhrenverengung, die erst nach 5, ja nach 10 oder noch mehr Jahren zur vollen Höhe gelangt.
Bei weiblichen Tripperinfektionen treten Entzündungen der äußeren Geschlechtsteile und der Scheide auf,' an die sich unter Amständen schwere Erkrankungen der Gebärmutter, sowie auch der Blase und Vieren anschliehen können. Zu ertoäfrnen sei dann noch der Mastdarmtripper, der beim weiblichen Geschlecht ungleich häufiger vorkvmme als beim Manne. Dr. Waslö wies dann noch auf eine Augenerkrankung hin, die durch Aebertragung des i Tripperciters entstehe und eine starke Entzündung, unter Amständen Verlust des ganzen Auges zur Folge hat. Besonders erwähnt sei dann noch die Augenentzündung der (neugeborenen durch Tripperinfektion während der Geburt. 10 Prozent aller Erblindungen würden hierdurch verursacht. Auch der weiche Schanker, der wohl nicht zu einer Durchseuchung des ganzen Körpers führt, sei als ernste Erkrankung zu behandeln. Die L u e S oder Syphilis führe dagegen — und das sei bas gefährlichste — zur Durchseuchung des ganzen Körpers. Dabei werde gerade diese Krankheit sehr leicht übertragen, auch durch bloße Berührung, durch Küssen, gemeinsamen Gebrauch von Eß« geraten usw. Vach der Ansteckung entwickelt sich | an dieser Stelle im Verlause von 10 bis 20 Tagen ein Geschwür, verbunden mit einer schmerzlosen oder nur wenig schmerzenden Schwellung der benachbarten Lymphdrüsen. Dieses Geschwür könne zwar sehr schnell heilen, aber nicht die Krankheit, denn das luetische Gist sei durch die Lyrnphbah- nen In den Körper weitergewandert. Vach Wochen machten sich dann ©törunger des Allgemeinbefindens geltend mtt Fieber, Schmerzen im Kopf und an anderen Körperteilen, in Knochen, Gelenken, Verven usw. Auch Haut und Schleim- häute zeigten Veränderungen, Flecken verschiedenster Form, Haare und Vägel erkrankten ebenfalls. Geschieht nichts, dann sterben schließlich die Knochen ab und werden abgestoßen. Auch Herz. Lunge, Viere und Leber erkranken und schließlich kommen noch Geisteskrankheiten hinzu. Selbst das Kind im Mutterleibe kann anaeftedt und mit Ausschlägen und sonstigen krankhaften Erscheinungen geboren werden. Jedenfalls erfordere gerade die Syphilis unter allen Amständen eine energische und sachgemäße Behandlung, bü auch bann fortgesetzt werden müsse, wenn sich keine äußeren Erscheinungen mehr zeigen.
An den Bortrag schloß sich eine Führung durch die Ausstellung an. Aehnliche Führungen werden auch heute und an den folgenden Tagen bis zum Sonntag nach dem Programm vorgenommen, das in der gestrigen Rümmer veröffentlicht wurde. Dabei sei jedoch ein Druckfehler be« Uchtiat: die sonntägliche Führung beginnt 11 Ahr vormittags, nicht um 6 Ahr.
kinder abgesehen, die Speise st eilen Landkreis (Bietzen.
Gymnasium und Realgymnasium x Wieseck, 18. Okt. Eine von den Mietern auf gehoben und die Anzahl der speisenden nicht stark besuchte Versammlung im Saal von W. Kinder in der Oberrealschule und der Erwei- Bierau beschäftigte sich mit der Frage der Grün- terten Mädchenschule auf V« der früheren An- düng einer g emeinnühigen Bau gen os- zahl herabgesetzt. Die hierdurch ersparten Por- f en schäft. Das »um forschenden gewählte Ge- tionen konnten den V o l k S s ch u l e n zugewie- mernderatSmltglied Adam Kümmel o
en werden und haben es ermöglicht, daß in x^nmission berichten: nach ihm referierte das Gewesen die Anzahl der Teilnehmer nur um .neinderatsmitglieD Karl Benner, beginnend mit V3 verringert zu werden brauchte. einem Rückblick auf die Zeit vor dem Krieg, wo
Wenn auch die Quäker ihr Liebeswerk ein- hier u. a. im Jahre 1912 22 Wohnhäuser gebaut chränken mußten, so tun sie immer noch an und bezogen worden sind. Die letzten drei Hauser unserer Heranwachsenden Jugend Großes, das in der Philosophenstraße kommen bte Gemeinde | wir dankbar annehmen. Sie können jedoch nicht auf über 600 000 Mark ohne die Bauplätze, daher allen helfen, und so bleibt ein weites Feld könne die Gemeinde den Schritt vom letzten ^hr für hrihnte V f I f p offen Mancher bat nic&1 wiederholen und es blerbe als einzige Ret- ur priv ate HNseJ? Htung die gemeinnützige Baugenossenschaft. Rach schon sein Scherfletn zur Behebung des Äm» 1,^ regen Aussprache, an der sich die Herren derelendS beigetragen, doch sind eS ihrer noch oßwald, Bürgermeister Schomber, Gemeindeein- viele, die hier mit gebender Hand helfen nehmet Möbus, Pfarrer Sattler, (Rößer, der Vor- könnten. Alle hiesigen Banken und die Be- sitzende und Der Referent z. T. wiederholt betei- zirkSsparkasse nehmen Spenden in jeder Höhe, ligten, wurde ein vorbereitender Ausschuß ge- auch die kleinsten Beträge, gerne entgegen. wählt. In einem Schlußwort ermuntert der Dur-
. gerrneister die Landwirte zu F r e i f u b r e n unb
ÄZettcrvoraUHtaqe I bte Arbeiter zu opferwilligem Mittun nach Ar-
fürDonnerstag: beitsschluß. In eine umgehende Liste zeichneten
Frühnebel, wolkig, vereinzelt geringe Rie- 45 Amvesende, ein schon verheißungsvoller An- derschläge, etwas kühler, westliche Winde. I sang des soziaIen Wer.es.
Das atlantisch? Tief gewinnt starken Einsluß Kreis Wetzlar.
auf unsere Wetterlage und wird unS Bewölkung Wetzlar, 18. Oft. Als Rachfolger für
und vereinzelte (Niederschläge bringen. Eeminardirektor Groth ist Direktor R i n g e l aus
* Rendsburg an das hiesige Lehrerseminar versetzt
*• Oberhessischer Kunst verein, worden. — Die Schüler der hiesigen evangelischen Die Ausstellung des „Verbandes blldender Volksschule haben für Oppau 1128,75 -Hxt. Künstler in Hessen" und der „Freien Vereint- gespendet^ — -
qunq Darmstädter Künstler", denen u. a. auch , Tn
Professor Pracht. Prof-Nor Ü. H. ßnqeU, "
Prof. Lud. von Hofmann, H. PreetortuS, Pro-1 fessor Abbelohde angehören, wird bereits am SamStag dieser Woche in Gegenwart der Vorsitzenden der Kunstlerschaften eröffnet.
# Aus der Wetterau, 18. Oft. Belieferung der Städte und größeren Orte Kartoffeln ist noch sehr im (Rüdlianbe, wett infolge der schlechten Ernte das Land nur toenig abgeben kann. Soweit Zufuhr vorn Land in die Städte erfolgt, sind die Preise recht hoch. ES mußten bis zu 80 Mark und mehr für den Zentner bezahlt werden. «Mähe um dtt Versorgung der städtischen V vttk rung gbt ftch der Reformbund der Guts Hofe. 3n ben Städten haben (Bximten- unb A b tte.veibände, die Vereinigung der Kriegs beschädigten unb andere wirtschaftliche Organisationen mit ihm Der- träge auf Belieferung abgeschlossen. Was der Le- formbunb in der Wetterau fron größeren Höfer erfassen konnte, ist bereits in bie Städte gewandert, und zwar zu angemessenem Preis, titofl 60 Mart pro Zentner, ©.inen Haup b bars mut der Reformbund aber au« (Horb- unb OÜbeutsch- lanb decken. Von dort Trub größere ©^näungen auch bereits cingetroffen, mit benen in erster Linie Kriegsbeschavigte beliefert wurden. Es han- ! beite sich hauptsächlich um .Vater Rhein" unt AP-to-bäte", die durchschnittlich 67 Mark kamen. .Industrie "soll sich weit teurer lieben. Eine ganze Reihe fron Verträgen des Reform- bunbe« mit den Vcrbinucher-Organifatttmen har-
Gerichtssaal.
Der Prozeß gegen Zagow.
Leipzig, 19.Olt. Vor Dem Reichsgericht in Leipzig beginnt am Donnerstag den 27. Okt. der Prozeß gegen den Regierungspräsidenten a.D. Traugott von Iagow und gegen den Vorsitzenden des Reichsland- bundes Frhr. v. Wangenheim wegen Be- teUlgung am Kapv-Putsch. Beide Angeklagte haben sich wegen Hochverrats zu verantwort«.
Berlin, 19. Oft. (WTB.) Gestern abendsgliedern bestellten etwa 4200Ztr. Kartoffeln fanden vor dem Weinhaus „Traube" in der Leip- * /vof/tuf* ftnh hnft hi» Qipfpnma ae* zlger ©träte wieder schK.e Ausschreitungen der streikenden Gastwirtsgeyilfen statt. Bor dem Lokal hatte sich eine tausendlövfige Menschenmenge an- gesammelt, bie Die (Beamten der Schutzpolizei hart bedrängte, so baß diese rntt aufgepflanzlem Seitengewehr gegen die Demo.innnitten vorgehen mutzten. Den Funk.ionäten der Streikenden gelang es schließlich, die Menge zum Abzüge zu bewegen. Bald Darauf wiederholte sich Der Vorgang vor Dem Restaurant »W ien-Berlin" in Der Zögerst raße. Auch Dort muhte Die Polizei mit der Waste gegen die Demonstranten fror» gehen. Gegen 11 Ayr nachts zeigten die Straßen wieder ihr gewohntes BllD.
haben nach fast vterteljähriaer Panse in un, sucht die ch stlich-wangeli.
lerer Stabt am Montag wieder erngesegt. Lei. M"gilev-r zahlt such!ore -yr irnai enange der kann die frühere Anzahl Kinder an den ch " »E'Üen unserer zu'°mm-^u Speisungen nicht mehr terlnehmen. Die großen “ Berücksichtiauna der besonderen
Hamburg lagerten, sind durch du* ca. 800 cklltt ,u ^fi^aen , B für die Aufrechteryal- lionen Tagesportionen, die br^
Die der bisher bei uns bewährten Simultanschule tel fließen spärlicher dem HllfSsondS zu. Die ^ristlicber Grundlage einzutreten.
Quäker muhten sich zu einer Einschran - Beamten-Versammlung. Auf die1 ung ihrer Tätigkeit entschließen und setzten e (Mittwochs abend stattfindende Verfarnm- die Anzahl der bisher in deutschen Städten [ung Hotel Großherzog wird nochmals ausgegebenen Lagesportionen auf ungefähr hingetoiefen. Reichstagsabgsordn. Eisenbahnvber- die Hälfte herab. fetretär Schmidt-Stettin sprich' üb:r: Be -
Für die Speisung im kommenden Winter- amten Politik und Ortsklalsenver»
Halbjahr konnten in G i e ß e n somit nur rund z e i ch n i s.
340 Sckulkinder und 60 werdende — ® er T3a r tbu rg * (Be rem <i <*r Dec XMti!“.«»<sa-SttÄ»““53 Den. Dies ist eine red)tbetiubenb lleine 30^1 zurückblicken. Aus diesem Anlaß findet
gegenüber dem hohen Prozentsatz der schlecht- Sonntag morgen 9‘ ■> Ahr ein Festgo11es - genährten, bedürftigen Kinder, besonders in j n st in Der Stadikirche statt. Abends Veranden Volksschulen unserer Stadt. Am nur eini- stallet der Verein zum Besten seines Heims einen maßen der (Not der Volksschulkinder zu stell- Konzert- und Theaterabend in der Turnhalle, ern, wurde von der Speisung der Klein- Siehe auch Inserat.


