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5peise-Gc!berüben.
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Der Vorstand.
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Wir bitten unsere Mitglieder, ihren Bedarf zu decken. Die Ware ist vollständig ausgereist und eignet sich zum Einschneiden und Einlagern.
Kränze niedergelegt.
Dz. Viernheim, 18. Sept. Am Samstag fand ein Arbeiter auf der Strahe Viernheim—Heddersheim eine A k t e n m a p p e mit 250 000 Mk. Als ehrlicher Mann hielt er ein kurz darauf des Weges kommendes Auto an und machte den Onsasfen Mitteilung von seinem Fund. ES stellte sich heraus, daß einer der im Auw sitzenden Herren Eigentümer der Aktentasche war und die Gegend bereits aus 'verschiedenen Richtungen nach der verlorenen, kostbaren Tasche abgesucht hatte. Der Ver- lierer, der Direkwr einer großen Fabrik tri Ludwigshafen, gab dem ehrlichen Finder, einem in dürftigen Verhältnissen lebenden, kränklichen Arbeiter, der noch eine zahlreiche Familie zu ernähren hat, als Belohnung die Summe von 50 000 Mk.
Hessen-Nassau.
Die Frankfurter Kirchenwahlen.
„Erhältlich in den Osram-Verkaufsstellen.“
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soll endlich das ZwangSerziehungSver- fahren eingclettet werden. Reparaturen in der Schule am Lichtenauerweg, der Bürgermeisterei und in dem Gebäude auf der Gichaasfe (Job. Hch. Dapper Wwe.) sollen auf dem Sub- missionswege vergeben werden, ebenso wurden Reparaturen an den Backhäusern genehmigt.
Kreis Schotten.
aa Grob-Eichen, 18. Sept. Das Streik antt Schotten gibt delannt: Die Gewerkschaft Lu|e u. Ilsdorf zu Weickartshain beabsichtigt in Grotz- Eichen. SolmS-Ilsdvrf und Lardenbach Klärteiche anzulegen. Der ileberfLub an Wasser soU dem Dachbett in vollständig klaren Zustande zugeführt werden. Es ist beabsichtigt, falls keine Einwendungen erfolgen, die Genehmigung zur Ableitung des geklärten Wassers in den Dach aus Widerruf zu erteilen. Ferner soU der Gewerkschaft die Dedingung auferlegt werden, dah sie für etwa durch Dammbruch, Ableitung von Schmuhwasser u. dgl. der Gemeinde Grob-Elchen oder Dritten erwachsenden Schaden aufzukom- men hat.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Arheilgen, 18.Sept. DieMehrheit der Gemeindevertetung (10 Gemeinde-
MHKttin Sieben n. Am.
e. G. m. b. H.
wirstngiohl eingetroffen p. Pfd. !UL \.-
fpd. Frankfurt a. M., 18. Sept. Die Wahlen zur Verfassung gebenden Kirchenversammlung der Frankfurter Evangelischen Landeskirche bringen eine unerwartete Zersplitterung der Stimmen, da nicht weniger als sechs Listen aufgestellt sind. Reben den drei Hauptgrupven, der Kirchlich- Positiven, der Kirc^ich-Ltberalen und der Mittelgruppe, sind jetzt auch die Grohrefor- mierten, der „Wartburgverein" und die Anhänger der „Lutherischen BekenntniSgemein- schast" mit eigenen Kandidatenlisten an die Öffentlichkeit getreten. Als erfreulich bei dieser unerquicklichen Zersplitterung der Geister darf lediglich die Tatsache verzeichnet werden, daß die Führer der einzelnen Gruppen dahin übereingekommen sind, sich in den großen öffentlichen Wählerversammlungen nicht gegenseitig zu bekämpfen, sondern lediglich für ihre Gruppenkanbidctten zu werben.
Der Frankfurter Angestelltenstreik vermieden.
fpd. F r a n k f u r t a. M., 18. Sept. Der drohende Streik der Frankfurter Angestellten
vir Auftraggebrr kleiner Verlauf». Anzeige« werten cebe en, unter allen deren een A geboten ihre Abreise (Strafe'. Hauenummer und Stock« trerbHuöeröfle itlitben. Soll die «drefi. verdeck: bleiben, >o wolle man !chr> tllche Angebote unter der S' leigennitmmer jotbem. ÄusMumt über Abreden u. |. f. durch o e *äei44tt*itele Uno nicht erteilt werden.
Pslegegelder wurden mit Wirkung vom l.Apnl 1921 ad wiesolgt festgesetzt: für die Städte Darmstadt, Dietzen, Mainz, Ostend.ch, Worms und Neu-Isenburg 6L*0 Mb. jährlich für di« Gemeinden Alzey, Dad-Naubeim, Bensheim, Dingen, Friedberg, Lampertheim, Mühlheim und Oppenheim 480 Mk jährlich und für alle übrigen Gemeinden des Dolksstaates Hessen 384 Mk jährlich.
— DaS Snde der Hegezeit für Hajen wird nach einer Dslanntmachung des Ministeriums des Innern im Hinblick auf btt durch die diesjährige Dürre entstandene gut ter- not und den dadurch besonders fühlbaren Wildschaden auf den 15. September festgesetzt.
Landkreis Gießen.
U. A l l e n d o r f (Lumda), 18. Sept. Der & e° flügelzüchterverein Mendorf und Hm* gebung hielt heute seine vierte diesjährige Versammlung ab, bei der u. a. beschlossen wurde, vom 18.—20. Rovember hier eine Geflügelausstellung mit Prämiierung und Verlosung abzuhalten.
tt. T r e i s a. Lda.. 18. Sept. Um dem Wassermangel, der sich in diesem Fahr so sehr fühlbar gemacht hat. künftighin abzuhelfen, will die Gemeinde ohne Rücksicht auf die Kosten eine oder mehrere Quellen in der Lätze des Dorfes neu fassen und der OrtSwasserleitung zuführen lassen.
x Wieseck. 17. Sept. Zn der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde die Wohnungskommission ermächtigt, eine Reihe von Wohnungen zu beschlagnahmen. Auf die nächste Tagesordnung soll der Ankauf der bis dahin zu besichtigenden Hof reite deS Karl Schäfer II. und die Errichtung einer Leichenhalle gesetzt werden. 3n einer den Gemeinderat schon öfter beschäftigenden Familie
Vermischtes.
Em Unfall bei dem Münchener Oktoberfest.
München, 18. Sept. (WTD.) Auf dem Okto b e r f e st auf der Theresienwiese brach heute nachmittag der Doden der mit Menschen dicht gefüllten Plattform eines Turmes durch. Mehrere Personen stürzten vom Turm in die Tiefe. Wie verlautet, sind gegen dreitzig Personen, darunter mehrere sehr schwer, verletzt worden.
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-Berlin, 18. Sept. Wie der ..Lokalanzeiger'' aus Liebenberg in der Mark meldet, ist Fürst Philipp zu Eulenburg im 75. Lebensjahre gestorben.
Karlsruhe, 18. Sept. (WTD.) Am Samstagnachmittag meldete sich ein bis jetzt unbekannter Mann bei dem prak',Aschen Arzt Dr. Otto Wirz als Patient. Während der Arzt ihn untersuchte, schlug der angebliche Patient dem Arzt mit einem Hammer so stark auf den Kopf, datz die Schädeldecke zertrümmert wurde. Der Täter, der sich in Begleitung einer Frauensperson befunden haben soll, ist entkommen. Geraubt wurden 2000 Mark.
— Papierpreiszuschlag bei Postkarten. Die von der Postverwaltung neu ausgegebenen Postkarten tragen neben dem Wortzeichen den Aus- druck .Papierpreiszuschlag 5 Pf.". Dieser Zuschlag ist bekanntlich seit März d. I. eingeführt und soll der Postverwaltung einen Ausgleich dafür bieten, datz fie dem Versender auch den Kartenoordruck zur An- bringunq der Mitteilungen liefert, denn die eingedruckte Marke stellt nur die Gebühr für die De. förberung der Karte nach dem Postgebührengesetz dar. Der Papierpreiszuschlag vou 5 Pf. enthält nicht nur die Kosten des Papiers, sondern auch alle sonstigen Aufwendungen, die bei der Herstellung der Postkarte, abgesehen von dem Abdruck des Wertstempels, ent. ftrhen, also namentlich auch die Kosten für Abfall, DSchnitt, Iuschutz, Ausschutz, Lagerung usw. In der Bezeichnung des Zuschlags konnte dies alles nicht zum Ausdruck kommen, weil aus naheliegenden Gründen eine möglichst kurze Angabe zu wählen war. Der Durchfchnittsbelrag der Selbstkosten war dann, den jetzigen Belderhältnisien entsprechend, auf den «Betrag von 5 Pf. aufzurunden. Die Annahme, datz dieser Papicrpreiszuschlag lediglich in der Höhe der Papierpreise begründet sei, wäre demnach irrig.
« Verpflegung von Waisenkindern. Die aus der Landeswaisenkasse bisher gewährten
28200 Mk. betragen. Zn Anbetracht her Dringlichkeit soll mit dop notwendigen Veränderungen und Ergänzungen baldmöglichst begonnen werden.
*• Zur Wiederherstellung der durch do» Krieg beraubten kirchlichen Geläute lind seit einiger Zeit Verhandlungen zwischen den zuständigen Reichs- und Landes- stellen, sowie den Kirchenbehärden angeknüpft worden. Dom Reiche wurde eine gröbere Menge von Bronze und Kupfer zur Verfügung ae- stellt, das von der Dcfchlagnahme der Dioden übilfl geblieben ist. An Drvnze stehen zu diesem
etwa 250 Tonnen, an Kupfer rund 1000 Tonnen zur Verfügung Rach einer Vereinbarung sollen nunmehr die Anteile hteran nicht in Metall, sondern in Geldwert den Gemeindeni überwiesen werden. Den Verteilungsschlu se bilden die Anteile der Länder und Rel.gionSgefellschrften an d« damaligen Glockenablieferung. Die Verhand- lunaen sind hoch nicht abgeschlossen. Zahlreiche Kullusgemeinden wenden sich anaesichts der teuren Dron^locken der billigeren Anschaffung von S t a h l g l o <k e n g e l S ute ju. das sehr gelobt wird Gubstohlwerle des Ruhrgebtetes fabrizieren ^rartwe Glocken alS Spezialität, wobei auf c-iaenen Glockentürmen innerhalb der Werke Gc- rautc aller Art und Zusammenstellungen zu hören
Neue Fälschungen von Steuermarken. Nachdem die Einkommensteuermarken über 25 Mark ,«folge zahlreicher Fälschungen durch das Reichspost, :nnifterium nutzer Kurs gesetzt worden sind, haben sich neue Fälscher gefunden, die falsche Einkommen- fUuermarhen zu 20 Mark Herstellen. Die Fälschungen sind nicht auf Wasierzeichenpapier hergestellt, aber im übrigen gut gelungen, datz sie kaum als falsche Marken ju erkennen sind. Auffällig ist nur, das; bei den Fälschungen an den Kreuzungsstellen der wagrechten und senkrechten Perforierungslinien fast stets mehrere Löcher unregelmäßig zusammenlaufen, so datz an die« len Stellen im Papier vielfach gröbere Löcher entstehen. Doch sind diese Merkmale nur bei ganzen Sogen zu beobachten, aber nicht mehr festzustellen, meim die Marken in die Steuerkarien geklebt sind.
(Berid)tsfaaL
rm. Darmstadt, 18. Sept. Der Dcrwal» tungsgerichtshof verhandelte gestern gegen die beiden Gendarme riewachtmeisterR unb Sch. in Hungen wegen Mißbrauch- der Amtsgewalt. Sie hatten m einer Anzeige gegen den Landwirt Konrad Gerhardt in Inheiden wegen Holzdiebs! ohls Ermittelungen anzustellen. Sie forderten von ©. die Vorlage der Descheinigung über das ihm von der Gemeinde zugcwiesene Holz sowie den Abfuhrschein. G. widersetzte sich hierbei nach jeder Richtung und wurde den Deamten gegenüber drohend, so dast diese ihn rechts und link« an den Armen erfaßten G wurde vom Schöffengericht wegen fahrlässigen Fortschaffens des Holzes zu einer Geldstrafe von 30 Mk. verurteilt. Er gilt als widerspenstig, ist schon mehrfach mit dem Gesetz in Konstikt ge- kvmmen und widersetzte sich auch einer Durchsuchung, so datz die Deamten zur Anwendung von Gewalt berechtigt und verpflichtet waren. Der Vertreter des Ltaatsinteresses schlotz sich dieser Auffassung an und der Gerichtshof entschied, datz sich die beiden Gendarmen keiner dienstlichen Verfehlung schuldig gemacht haben.
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rate) hat ihr Amt niedergelegt mit der 'Begründung, datz wichtige, schon aus dem Vorjahre stammende und einstimmig gefaßte Beschlüsse nicht durchgeführt, durch das autokratische Verhalten des Bürgermeisters eine endgültige Stellungnahme in der Deamtenbesoldungs- frage verhindert und dadurch das Selbstverwal
tungsrecht der Gemeinde geschmälert wurde Sre wollen die weitere Verantwortung ab lehnen, da das Verwaltungsrecht nur noch auf dem Papier siehe. '
rm. Darmstadt, 18. Sept. Die A n gehb- rigen des früheren Art.-Rcgts. uw. 61 begingen gestern und heute anstelle der ursprünglich vorgesehenen Regimenlsfeier im Saawau dahier ein Sommerfest, das einen sehr hübschen Verlaus nahm. Zu der Feier hatten sich wohl an 2000 ehemalige Regimentskameraden, besonders auS dem besetzten Gebiet, eingesunden. Aach dem gestrigen Degrühungsabend im LhausseehauS trafen sich die Kameraden mit Familie heute im Saalbau, wo sich unter Mitwirkung der Kapelle Weber, deS gemischten Chors der Turngemeinde unter Etzold, turnerischen Ausführungen. Prolog, Festgedichten, Gesangs- und Musiksvlovorträgen usw. ein sehr ansprechendes umfangreiches Programm abwickelte. Auch der ehemalige Grotzherzog hatte sich eingefunden. Die Einnahmen sind zum Desten der Hinterbliebenen bestimmt. Eine Abordnung hatte an den Gräbern gefallener Kameraden
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ist am SamStag tn letzter Stunde dadurch vermieden worden, datz der SchiedSfprum des Schlichtung-Ausschusses von dem Demo- bilmachungskommissar für verbindlicher» klärt worden ist. Damit sind die fcuTcb den Schiedsspruch bewllligten Sätze recbtoverbind» lich geworden. Für die Unternehmen, btt nicht in der Lage sind, die tariflichen Mini- malsätze zu bezahlen, ist die Wbglichkeit einer besonderen Regelung offen gelassen. — Die Angestellten hatten sich in einer Urabstimmung mit rund 96 Prozent für den Eintritt in den Streik erklärt. Der SchlichtungSauSschutz hatte bekanntlich den Angestellten für die Monate August und September TeuerungSzuschläae bewilligt, die von den Arbeitgeberorgani- fationen abgelehnt waren.
Ihre am 17. d. Mts. vollzogene Vermählung geben bekannt
Ernst Koslowsky
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Bietzen, den IS. September 1921.
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Akten- Ort der Handlung-. Stambul 2u a und die arabische Wüste- [lPlWc
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