1921
18. Oktober
Nr. 147
n
TVudi der Srühl'schen Universitäts-Buch, und Steindruckerei. N. Lange, Gießen.
Grundstücke mit Angabe für erhaltene Hofreite- Einwendungen hiergegen
6 1
1
1
1
gesetzt worden Lohnklafse
A B
C
D
E F
O H
gen zu ersehen sind;
Bände Gütcrgeschosse I;
Band Zusammenstellung der Gütergeschosse;
Band Zuteilungsverzeichnis;
Heft Obstbaumabschähungen;
Hest Obstbaumgeschosse; ,
Abschrift des Beschlusses vom 7. Juni 1921 über Zuscylags-
Bei einem Iahres- arbeitsverdienst von bis zu 1000 Mk.
1000 bis 3000 Mk.
3000 bis 5000 Mk.
5000 bis 7000 Mk.
7000 bis 9000 Mk.
9000 bis 12000 Mk.
12000 bis 15000 Mk. mehr als 15000 Mk. anderes bestimmt ist, gilt
Eine Aussprache in der französischen Kammer.
Paris, 18. Oft. (MTB.) Die außerordentliche Session der Kammer ist heute nachmittag eröffnet worden. Präsident Raoul P e r e t gibt Kenntnis von den eingegangenen Interpellationen und fragt den Ministerpräsident 03 cianb, wann er bereit sei, diele
Aus dem englischen Parlament.
London, 18. Ott (MTB.) Aach einer Ferienvause von zwei Monaten trat heute nachmittag das Parlament wieder zu
Bekanntmachung.
Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Landes-Fleischstelle in Darmstadt, der Starkenburger Bieh- handelsverband in Darmstadt, der Oberhessische Diehhanbels- verband in Gießen und der Rhein hessische Biehhandelsverband in Mainz mit dem 15. Oktober 1921 in Liquidation treten.
Es wurden zu Liquidatoren bestellt:
a) für die Landes- Fleischstelle
Obermedizinalrat Dr. Beiling und Tlerarzt Dr. Roß- kops. beide in Darmstadt; .
b) für den Starkenburger Biehhandelsverband in Darmstadt, der Borstand, vertreten durch Ministerialrat Balser in Darmstadt;
c) für den Oberhessischen Biehhandelsverband in Gießen: der Vorstand, vertreten durch Prof. Dr. jur Rosenberg in Gießen;
d) für den Rheinhesfifchen Biehhandelsverband in Mainz: der Borstand, vertreten durch Deterinärrat Dr. Kuthe in Mainz.
Darmstadt, den 29. September 1921.
Hessisches Landes-Crnährungsamt. U e b c l.
12- Mk.
nach dem Erlaß des 1921 (Reichs-Geseh-
Die interfraktionellen Besprechungen.
Berlin, 19. Okt. Der Interfraktionelle Ausschuß des Reichstages beschäftigte sich gestern in einer Sitzung beim Reichskanzler mit der Frage der Kredithilfe durch die In- dustrie. Auch die politische Lage wurde besprochen, jedoch wurde eine Klärung nicht erreicht. Die Sozialdemokraten wiederholten ihre Erklärung, daß ein Rücktritt des Kabinetts Wirths nicht angängig fei
Inhalts.ttebersicht: Liquidation der Landes-Fleischstelle in Darmstadt, der Starkenburger Diehhandelsverbandes in Darmstadt sowie des Oberhessischen Diehhandelsverbandes in Dietzen und der Landes-Milch- und Fettstelle in Darmstadt - Gesetz über die anderweite Festsetzung der Leistungen und der Beiträge in der Invalidenversicherung. - Feststellung der Zahl der bei Notstandsarbeiten gleichzeitig beschäftigten Er» werbslosen. - Feldbereinigung Heuchelheim.
findet daselbst
Samstag den 12. November 1921 vormittags 9—10 Llhr statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung einlade, daß die Aichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. t t ,
Die Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen eiiizureichen. ....... .
Die Borzeigung der neuen Grundstücke findet an Ort uno Stelle Montag den 7. November 1921 und, soweit erforderlich, die folgenden Tage statt. .
Zusammenkunft dazu am 7. November 1921, vormittags 8 Ahr, beim Gemeindehaus.
Friedberg den 10. Oktober 1921.
Der Hessische Feldbereinigungskommissär: S ch n i t t s p a h n, Regierungsrat.
Bekanntmachung.
Detr - Feldbereinigung Heuchelheim; hier; die Arbeiten des III. Abschnitts.
3n der Zeit vom 29. Oktober bis einschließlich 11. November 1921 liegen auf dem Gemeindehaus zu Heuchelheim die Arbeiten des lII Abschnitts zur Einsicht der Beteiligten offen.
Wochenbeitrag
3,50 Mk.
4,50 Mk.
5 50 Mk.
6,50 Mk.
7,50 Mk.
9- Mk.
10,50 Mk.
Es find dies:
Hauptkarten, aus welchen auch die Bonitatserhohungen sowie die Bewertung der Zuschnitte aus Nachbargemarkun
werte;
Protokoll über Aenderungen des Weg- und Grabennehes infolge Zuteilung;
das Verzeichnis der drainierten der entstandenen Kosten;
das Verzeichnis der Zuschläge zuschnitte.
Tagfahrt zur Entgegennahme von
amtsoertünbigungsblatt
für die Provinzialdirektion Oberhessen und für bas Kreisamt Gießen
Erscheint nach Bedarf : Montag. Dienstag. Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich.
Verhandlungen RathenauS mit England?
Berlin, 18. Oft. (Wolff./ 3u der Meldung der „Daily Mail" daß Deutschland mit der englischen Regierung über die 21 b l o I u n g der Geldzahlungen dirch Sachleistungen Verhandlungen anknüpfte, wird dM Blattern von zuständiger Stelle mit geteilt, Verhandlungen lerne Rede fern forme.
nur unverbindliche Besprechungen Rathenaus m | dem englischen Botschafter ftatigefunben.
o <0 i a ® t von Hena fei. Im to.tteren Verlaus feiner Rede kritisierte Daudet heftig die Politil der Regierung und erklärt, die nachfolgenden Regierungen würden einen Krieg führen müssen. Ministerpräsident Driand protestiert,, aber Daudet wirst ihm vor, daß er Frankreich den Rat gegeben habe, sich die Ohren mit Baumwolle zu verstopfen, um nicht diejenigen zu hören, die schon 1913 und 1914 auf die deutsche Gefahr aufmerksam gemacht hätten.
Der Ministerpräsident bestreitet, daß er gestattet habe, Frankreich solle sich die Ohren ver- stopfen. Er habe gesagt, Frankreich habe Arbeit und Vertrauen zu sich selbst nötig. Die Worte der Entmutigung und der Beunruhigung, die fortwährend an Frankreich gerichtet werden, können es nur beunruhigen. Der Franzose müsse Vertrauen in sich haben. Aber das alles könne nur in Ordnung und in Frieden erreicht werden. Den Frieden wolle er aufrecht erhalten, solange dies möglich sei. und er habe dem Lande den Rat gegeben, nicht die Ohren Provokationen zu leihen. Leon Daudet fährt fort, über Deutschland zu sprechen. Er kenne die deutsche Sprache wie seine Muttersprache. Er spricht deshalb über den Geisteszustand in Deutschland und fordert die Kammer auf. allen Deutschen zu miß- trauen, namentlich aber Stresemann und Rathenau. Stresemanns Partei sei die alte Partei Bismarcks. Aber auch den Sozialisten könne man kein Vertrauen schenken. Nach dem Bericht der Agence Havas soll Leon Daudet gesagt haben: .3 lieb e bi e deutschen Sozialisten und Republikaner sehr, weil ich Deutschland die Pest wünsche."
Der Sozialist Eompere Morel laßt sich in einem Wortstreit mit Daudet ein. Daudet aber fährt in seiner Rede fort und spricht von den zahlreichen alarmierenden Nachrichten in Deutsch- land Er spricht von Worten Ludendorffs und lagt zu Briand. er habe durch den Mangel an Klarsicht sowie durch seine Schwäche den Krieg nähergebracht. Wan hätte Deutschland die Hand an den Halskragen legen und die Ruhr besetzen müssen. Driand aber habe die französischen Soldaten für nichts mobilisiert.
jedes .Kupferstück dreimal um. ehe sie eS ausgeben, und zum andern klagen alle Gaststätten, die an den deutschen Ordnungssinn und die deutsche Reinlichkeit gewöhnt waren, daß davon bei den neuen Besuchern. um es recht höflich auszudrücken, nur sehr wenig zu finden ist. So ist die Sehnsucht nach dem deutschen Reisenden denn im ganzen Lande sehr groß und man hat die Absicht, durch ein besonderes Entgegenkommen, auch in finanzieller Hinsicht, Im nächsten Jahre den Zuzug vom Norden her zu verstärken. Hebet Schwierigkeiten und Schikanen. die untergeordnete italienische Stellen an der Grenze und sonst dem Reisenden gern bereiten, muß man im Interesse der großen Sache, der der Besuch jedes einzelnen Deutschen dient, erhaben hinwegsehen.
Nicht für alle Zeiten wird der Grenzstein, den der italienische König soeben feierlich enthüllt hat, am Brenner stehen. Südtirol bis Salum ist kerndeutsches Land, und die italienischen Soldaten, die da herumstolzieren. nehmen sich genau so fremd aus wie die italienischen Leute. Das merken die Italiener selbst am besten, und Einsichtige unter ihnen sind heute bereits entschlossen, danach zu handeln. So fiel erst dieser Tage von sehr bedeutender italienischer Seite das Wort: „TBir wissen ganz genau. daß wir das deutsche Südtirol nicht auf die Dauer behalten können. Wir wollen es auch nicht. Die Freundschaft und der Handel mit Deutschland sind uns viel wichtiger." Dies ist ein weises Wort, aber einstweilen nur ein Wort und daS eines Einzigen. Bis es in die Wirklichkeit umgesetzt werden wird, kann noch geraume Zeit verfließen. Diese Zeit aber wollen wir vom Reich ausnützen, die wackeren Deutschen in Südtirol in ihrem Dasein nach Kräften zu unterstützen.
Soweit nichts-------- ----- ....
Reichsarbeitsministers vom 13. September , „ -
blatt 1921, Seite 1265) für die Zugehörigkeit zu den Lohnklassen als Iahresarbeitsverdienst
bei täglicher Zahlung das Dreihundertfache, bei wöchentlicher Zahlung das Zweiundfünfzigfache, bei zehntäglicher Zahlung bai Dreißigfache bei vierzehntäglicher Zahlung das Sechsundzwanzigfache, bei monatlicher Zahlung das Zwölf fache, bei vierteljährlicher Zahlung das Vierfache________________
Berlin. 19. Okt. (WTB.) Im Be- amienauSschuh deS Preußischen Landtages wurde über den TeuerungS- antr ag des Zentrums wetterberaten. Im Derlaufe der Debatte erklärte der preußische Finanzminister Samisch, die StaatS- regierung verfolge mit wachsender Sorge die immer weitersteigende Verteuerung der wichtigsten Lebensbedürfnisse. Don der Regierung werde anerkannt, dah hier eine durchgreifende Abhilfe dringend geboten sei. Eine weitere Anspannung deS Systems der Ausgleichs- und Dersorgnngszuschläge über 100 Prozent der Grundgehälter hinaus würde grundsätzlich bedenklich und nicht durchführbar sein. Es müsse deshalb versucht werden, im Rahmen der Be- soldungSordnung auf einem anderen Wege zu einer Neugestaltung der Bezüge zu kommen. Die Arbeiten dazu seien im preußischen Staatsministerium erngcle tet. Am aber e n Zustandekommen der beabsichtigten Maßnahmen nicht zu gefährden, müsse er sich eS zur Stunde noch versagen, über weitere Einzelheiten Mitteilungen zu machen. Er werde die Führer der Parteien zu einer Besprechung einladen, soball) die Verhandlungen mit dem Reich soweit gediehen sind.
Der Berichterstatter Abg. Blank (Z.) wies darauf hin. daß schnellste Hilfe am Platze sei.
Die Redner sämtlicher Parteien stimmten dem zu.
Der Finanzminister erklärte darauf, er hoffe, nach Fühlungnahme mit den Parteiführern innerhalb acht Tagen hinreichende Erklärungen abgeben zu können. Die Regelung werde eine großzügige sein und auf alle Staatsbedienstete ausgedehnt werden.
er kurzen Herbsttagung zusammen, in es sich in der Hauptsache mit der industriellen ife befähle. Kennworthy beantragte, daß l’er der Arbeitslosen frage während der Herbst- jung auch eine Möglichkeit zur Erörterung der erschlesischen Frage, der russischen .ngersnvt und der irischen Lage geboten werde, if eine diesbezügliche Anfrage wurde die Ge- ntzahl der Arbeitslosen von selten der Regie- ig auf Millionen angegeben LlohdGe - g e bestätigte die bereits gemeldete Zusammen- ung der Delegation zur Washingtoner Konse- ra Er sagte un^r allgemeinem Beifall, daß hoffe, persönlich nach Washington gehen können, sobald die parlamentarische und die gemeine Lago dies zulassen. Lord B e a 11 h rd in Washington die britische Flotte, Lord tvat das britische Heer und Lustmarschall ggins die drritischen ßuftftreitf.äfte netten. Sir Bauerice Han key wird ebenfalls ch Washington gehen. Chamberlain teilte mit h die Regierung im Zusammenhang mit d«4 beitslosensrage vier Gesetzentwürfe einbringc* rde Lloyd George würde morgen b.i ihrer ibrmgung eine allgemeine Erklärung über die 'liük der Regierung abgeben. Eamberley gab • Hoffnung Ausdruck, daß die Tagung deS rlaments nicht lä.ifler als vierzehn Tage dauern rde.
London, 18. Okt. Reuter. Im Unterbaute tng Kennworthy auf die Erörterung der ober- lesischen Frage. Er sagte, die Entscheidung deS -lkerbundeS hatte zur Folge, daß die Mark um Punkte gesunken sei. Er bemerkte nebenbei, >ft die Franzosen gäben au, daß die jetzige ctsche Regierung die beste fei, die Deutschland her hatte.
Chamberlain sprach sich gegen die Storung der oberschlesischen Entscheidung auS. rs sei eine Entscheidung deS Völkerbünde«, an alle Verbündeten sich zu halten verpflichtet d.
Einigkeit der Alliierten?
London, 18. Ott. (WTD.) Wie Reuter ährt, erklärten sich alle alliierten 'Leerungen damit einverstanden, die Vorschläge ! Dölkerbundsrates in bezug aus Obereren ohne jeden Vorbehalt a n x u - hm en. Sie betrachten eS als von höchster ichtigkeit, daß Deutschland und Polen sich streng h ihncft richten. Was noch der Erwägung .erliegt, sind einzig und allein die Fragen, die ; Verfahren betreffen, insbesondere die Frage Ernennung der gemischten Kommisilon, die Durchführung der wirtschaftlichen Vorschläge ; Völkerbundsrates überwachen soll. Es wird wichtig angesehen, daß diese erledigt werden, wr die neuen Grenzlinien der deutschen und nifeften Regierung bekanntgegeben werden.
Der Sturz der Mark.
London, 18. Oft. (Wolfs.) Auch die MorS iblätter befassen sich mit dem Sturze der utschen Mark. Während die .Sirne S" einem Leitartikel schreibt, eine Ermäßigung der Deutschland gestellten Forderungen wurde im entoärtigen Augenblick die wirtschaftlichen ssichten in Europa nicht verbessern, sagt ,D a i- D ew s", nach ihrer Ansicht seien die Repa- tionssvrderungen am Zusammenbruch Mark schuld; wenn der Sturz der Mark an- ydtte, so könne Deutschland womöglich die geforderten Summen nicht bezahlen. Unter dem Hinweis aus den Schaden, den der Tiefstand der Mark ganz Europa zufüge, fragt .Daily NewS". weshalb man auf der Forderung der Reparationen bestehe.
L o n d o n. 18. Okt. (WTD ) .W e st m i n st e r Gazette" widmet der deutschen Mark einen Leitartikel. Das Dlatt schreibt, der Sturz der Mark sei das bei weitem ernsteste Ereignis i n E u r o p a Deutschland glaube anscheinend nicht daran, daß die wirtschaftlichen Dürgschaften bet ober-schlesischen Entscheidung des Völkerbundes die friedliche Forderung der deutschen Industrie in dem geteilten oberschlesischen Gebiet sichern werden Es sei zwecklos, von einet Stabilisierung der Wäh- rungen zu sprechen, solange ungeheure Berpflich- tungen von denen jedermann wisie, daß sie nicht erfüllt werden könnten, nicht nur über Deutschland sondern über den meisten anderen eurvpä- schon' Nationen schweben gelassen würden.
Bekanntmachung.
Auf Grund der §§ 2. 3, 4 und 11 des Gesetzes über die Abwickelung von Kriegsgesellschasten und Kriegsorganisationen vom 15 Juli 1921 (RGBl. ö. 942) bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß die Landes-Fleischstelle in Darmstadt am 15. Oktober 1921 in Liquidation getreten ist. Die inländischen Gläubiger der Landes-Fleischstelle werden aufgeforbert, etwaige Forderungen binnen der im 8 2 des Reichsgesetzes bestimmten verkürzten Sperrfrist von 3 Monaten — schriftlich oder gerichtlich — bei Meldung des Erlöschens der Forderungen geltend zu machen.
Darmstadt, den 15. Oktober 1921.
Landes- Fleischstelle.
Die bestellten Liquidatoren:
Obermedizinalrat Dr. D e i l i n g. Deterinärarzt Dr. RoßIops
des gezahlten auf volle Mark abgerundeten Entgelts. Anzurech nen sind ferner Gewinnanteile und andere Bezüge, die der Der- fieberte gewohnheitsmäßig erhält, nach dem im vergangenen Ka- landerjahre bezogenen Betrage. Für Sachbezüge gilt der nach k 160 Absatz 2 der Reichsversicherungs-Ordnung sestgesente Wert
Für unständig Beschäftigte (§ 441 der Reichsversicherungs- Ordnung) gilt als Iahresarbeitsverdienst das Dreihundertfache des Ortsloynes. M
Gießen den 12. Oktober 1921.
Kreisamt Gießen (Derficherungsamt). I. D.: Dr. Heß.
Detr.: Wie oben. --------
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Mrciifv Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald ortsüblich veröffentlichen lassen. „
Wegen Zuteilung zu den einzelnen Lohnstufen wirb allen Arbeitgebern empfohlen, bie am 1. Oktober 1921 gezahlten Lohne mit den gemeldeten Löhnen zu vergleichen und gegebenenfalls Lohnveränderungsanzeigen den Krankenkafsen unverzüglich zu erstatten. wozu die Arbeitgeber auf Grund der §§ 317 und 318 der Reichsversicherungs-Ordnung verpflichtet find.
Gießen, den 12. Oktober 1921.
Kreisamt Gießen (Derficherungsamt). I. D.: Dr. Heß.
Detr.: Feststellung der Zahl der bei Notstandsarbeiten gleichzeitig befchäftigten Erwerbslosen.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises
Trotz unserer Erinnerung vorn 3. d. M. (21. D. Bl. Nr. 141 vom 6. b. M.) ist von verschiedenen Gemeinden unsere Verfügung vom 14 v. M. (21. D. Bl. Nr. 133 vom 16. September d. 3 ) noch nicht erledigt worden. ,
Wir erinnern Sie daher wiederholt zur Erledigung der oben genannten Verfügung innerhalb einer Frist von 24 Stunden.
Gießen, den 12. Oktober 1921.
Kreisamt Gießen. I. D.: Schmidt.
Bekanntmachung.
Ss wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Geschäftsabteilung der Landes-Milch- und Fettstelle in Darmstadt mit dem 15. September ds. Zs. in Liquidation getreten ist Zu Liquidatoren wurden die Herren Oberregierungsrat Becker und Rechnungsrat Moter. beide in Darmstadt, bestellt.
Darmstadt, den 29. September 1921.
Hesfifches Landes-Crnährungsamt. U e b e l.__________
Bekanntmachung
Detr: Gesetz über die anbertoeite Festsetzung der Leistungen und der Beiträge in der Invalidenversicherung.
Dach dem Gesetz vom 23. Juli 1921 (Reichs-Gesetzblatt 1921. Seite 984 ff.) sind in Abänderung der §§ 1245 und 1392 ber Reichsversicherungs-Ordnung die Lohnklassen und die Wochenbeiträge mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 ab, wie folgt fest-
Mittwoch, 19. Oktober 1921 Annahme von ünjtlgen für die laqetnumm.f bi» zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. [ vreir für l mm höhe für
■ W ■ Anzeigenv 34 mm Brette
H Er B örtlich 55 Pf. auswärts
I ■ 65 Pf.; für Reklame«
Anzeigen von 70 mm
W Breit. 250Pj. Bei Platz-
Vorschrift 20 „Außchlag.
▼ Hauptschristleiter: «ug.
Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goey; für den übrigen Teil i V : Aug.Goetz; für den Anzeiqenteü: Han» Beck, ei: Schulstraße 7. sämtlich in Dteß.n.


