Ausgabe 
18.8.1921
 
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eine seyr erfreuliche önttoicflung festftellen, 388 Mitglieder Lehören dem Verein jetzt an. Aach den üblichen Berichten und Wahlen fand im An­schluß an einen Vortrag von Pfarrer D S l l - Walbenrvd über »G e h a l t s f r a g e n" eine sehr rege Aussprache statt, in der vor allen Dingen die allgemeine Unzufriedenheit über die unge­rechte Festsetzung der verschiedenen Ortszuschläge zum Ausdruck kam. die Verminderung der Orts­klassen und eine geringere Spannung in den Orts­zuschlägen gefordert wurde. Eine entsprechende Entschließung wurde angenommen und darin er­neut die völlige Gleichstellung der Pfarrer mit den anderen Akademikern, eine weitere Gehalts­klasse für alle Pfarrer mit 24 Dienstjahren und darüber. Kinderzuschläge von 100 bis 300 Proz.. Festsetzung des Gehaltes nach der Teuerung, dem Familienstand und auch der Schwierigkeit des Dienstes verlangt. Die Aachmittagsversamm- lung brachte dann zwei äußerst interessante Vor­träge von Landgerichtsrat Aeuenhagen- Gießen und Baron Cornelius H e y l von Herrns­heim au« Worms über den .Entwurf einer Ver­fassung der Evangelischen Landeskirche in Hessen, ausgearbeitet von dem Verfassungsausschuß des Landeskirchentages" und den Beschlüssen des Er­weiterten Oberkonsistoriums zu diesem Entwurf. Beide Redner hoben besonders die Aenderungen des Entwurfes gegenüber der alten Verfassung hervor und gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, daß es gelungen sei, das schwierige Werk in voller Einigkeit zum Ziele zu bringen. Die sehr lebhafte Aussprache entschied sich meist großer Mehrheit für den Entwurf des Verfasfungsaus- schusses, vor allem wurde mit erdrückender Mehr­heit entgegen dem Abänderungsantrag des Er­weiterten Oberkonsistottums als »Leiter und Füh­rer der Kirche" nur ein Geistlicher mit dem Titel Prälat gewünscht. Aach 6 Ahr wurde die Tagung geschlossen.

Vermischtes.

Methusalems von heute. Die ä l - teste Frau Deutschlands ist wohl die 119 Jahre alte Hosephi Eder aus der Amgegend von Passau, die noch recht rüstig ist. Die »älteste Frau Englands", MrS. Lister, feierte Lrzlich in Lincoln ihren 105. Geburtstag und legte an diesem Tage bei Schneewetter eine halbe Stunde Wegs zurück, nahm auch ohne Ermüdung alle Ehrungen und Besuche entgegen. Die älteste Berline­rin. die bereits daS 100. Hahr überschritten hat. ist die am 20. Hanuar 1820 geborene Frau Marte Hoberg' mit ihrem Manne zusammen ist sie 194 Hahre alt: sie versorgt noch vollständig den Haus­halt. während ihr Mann des Lebens Aotdurft durch Flickschneiderei verdient. Außerdem gibt es noch zwei 100jährige Frauen in Berlin. Eine ge­wisse Berühmtheit erlangte als »älteste Französin" die 1907 verstorbene Frau Robineau. die Metschni- koff genau untersucht hat. Gin Alter von 102 Hah- ren erreichte Peter Huber von Ensheim in der Pfalz. Zweifellos spielt bei der Langlebigkeit die Vererbung eine große Rolle. Fast immer haben auch die Eltern der modernen ,Methusalems" schon ein sehr hohes Alter erreicht. Es läßt sich aber andererseits nicht bestreiten, daß häufig ge­nug Eheleute, die miteinander nicht blutsverwandt sind, gemeinsam zu einem hohen Alter gelangen. und.daS läßt auf die Wirkung gleicher äußerer Lebensbedingungen schließen. So starb z. D. Anna Btzrak mit 123 Hahren in Rzizmanitz in Mähren: ihr Mann war 118 Hahre all geworden. Ein Ehe- pckßr Gallot, das innerhalb zwei Tagen starb, hatte dc^ gleiche Alter von 105 Hahren erreicht. Merk­würdigerweise befinden sich unter den Methusa- 1 lernen auch kränkliche und sogar anormale Men­schen. Von einer 110 Hahre all gewordenen Frau, Atcvline Marc, wird berietet, daß sie bucklig und ihr linker Arm verkrüppelt war. Auch Enthaltsam­keit scheint die Lebensdauer nicht besonders zu be­fördern, denn verhältnismäßig viele dieser uralten Leut» haben sich dem Genuß von Alkohol, Kaffee und Tabak hingegeben. Das Dorf Chailby in

behördliche Anzeigen

Arbeitsvergebung.

Unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Hunt 1893, daS Derdingungswesen betreffend, werden für den Aeubau eines Beamten-Dvppel- wohnhauseS In Schotten nachstehend verzeichnete Rohbauarbeiten und Lieferungen wie: Erd- und Maurer-, Zimmer-, Grvbschlosser-, Dachdecker-, Spengler-, Schindler-, äußere Anstreicherarbeiten, Eisenlieferung und Herstellen der Dachgesimse und Fensterfutter öffentlich zur Vergebung ausge­schrieben.

Die VerHingungsunterlagen und Zeichnungen liegen auf dem Amtszimmer deS Unterzeichneten zur Einsicht offen. Angebotsvordrucke können zum Selbstkostenpreis abgegeben werden.

Verschlossene, posttreie und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum Frei­tag den 26. August d. H., norm. 11 Uhr bei unterzeichneter Dienststelle einzureichen, woselbst die Eröffnung im Beisein etwa erschienener Be­werber stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Schotten, den 17. August 1921. 8989V

Hessische« Hochbauamt.

_______________H. D.: Frey._______________

Bekanntmachung.

Ts ist wiederholt vorgekommen, daß Hausbesitzer ihr Anwesen an auswärtige Wohnungssuchende oder Gewerbetreibende verkauft, dem Käufer einen Teil ihrer Wohnung ohne Zustimmung 6es Wohnungs­amtes eingeräumt und Antrag auf Zuweisung einer anderen Wohnung gestellt haben. 3n solchen Fällen wird die zuständige Kommission keine Wohnung zu­weisen und jede Mithilfe bei der Beseitigung des dem Verkäufer entstandenen Raummangels ablehnen.

Gießen, den 18. August 1921.

Stttbi Wohnungsamt. [9011B

Eber-Verkauf.

Am Samstag, dem 20. August, nach­mittags 2 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei Lumda ein wegen Inzucht abzuschaffender Eber meistbietend versteigert werden.

Lumda, den 16. August 1921. 8988V

Hessische Bürgermeisterei. Schultheiß.

Bullenversteigerung.

Nächsten Montag, den 22. ds. Mts., vor­mittags 11 Uhr, versteigert die Gemeinde Ruppertenrod auf dem Faselhose einen erstklassigen, prima fetten Dullen.

Ruppertenrod, Station Mücke, den 16. Aug. 1921

Der Bürgermeister. 8950V

Frankreich, in dem der meiste Alkohol verbraucht wird, zählte doch unter seinen 523 Einwohnern nicht weniger als 20, die über 80 Hahre alt waren. Der Ehirurge Polttiman. der ein Alter von 140 Hahren erreichte, war ein großer Trinker, der Franzose Roß, der 1896 seinen 102. Geburtstag feierte, ein »eingefleischter Raucher". Die Savoye­rin Elisabeth Dureeux, die 115 Hahre alt wurde, lebte hauptsächlich von Kaffee, von dem sie täglich bis zu 40 Tassen trank Die 104 Hahre all gewor- I bene Witwe Lazenmor in La Earriöre soll »von jung an Pfeife geraucht haben".

Handel.

Frankfurt a. Main. 17. August Der Börsen Vorstand gibt bekannt: Vom Mittwoch. 17. August 1921, bis einschl. Freitag, 26. August 1921, findet keine Abendbörse statt.

Hamburg, 17. Aug. (Wolff.) Die zweite Hamburger Textilmustermesse ist in Gegenwart von Vertretern des hamburgischen Se­nats und der Handelskammer von Hamburg, so­wie der Detaillistenkammer und von Vertretern der Stadt und Handelskammer Altona durch den Vorsitzenden des Messeausschusses, Adolf Roß- mannit (Hamburg) eröffnet worden. Sie ist von 550 Firmen beschickt

Frankfvrt a. M.. 18. August

Berliner Devisenmarkt

Geld Brief Geld Brief

Datum: 16. August. 17. August.

Amsterdam- Rotterd. 2882,10 2887,90 2717,25 2722,75 Brüssel-Antwerpen . 691,30 69 ,70 655,30 656,70 Christiania...... 1208,75 1211/25 1128,85 1131,15

Kopenhagen 1543,45 1546,55 143v,55 1441 45 Stockholm 1998, - 2002,- 1873,15 1876,90

helsingfors 133,85 134,15 129,60 129,9')

Italien 393,80 394,40 369,99 370,40

London 348,15 348,85 316,65 317,35

Neuyork 90,90 91,10 86,41 86,59

Paris......... 695.30 696,70 670,80 672,20

Schweiz 1498,501501,50 1453,50 1456/50 Spanien . .1128,851131,15 1108,851111,15

Wien (altes). . . . . -,-,-

Deutsch-Oesterr. . . . 10,58 10,62 iojo8 10J2

Prag........ 103,85 104,15 102,60 102,90

Budapest .. 22,77 22,83 22,57 22,63

Bulgarien

Konstantinopel. . ..l

Börsenkurse.

Frankfurt Bettln

Abend- 1-Uhr- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs KurS

Datum:

5'/. vtsch. ÄdegsanL 4*/. vtsch- Relchsanl. 37, Vtsch. Reichsanl. 4 7, Preuß Konsole Darmstädter Dank . Deutsche Bank . ,2. Disconto-Gesellfchast Dresdner Dank. . . Nationalbank f. D. . Mttteld. Treditbank.

H.« Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Dach.Gußstahlwerk . V.-Luxemo. Dergw.. Delfenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . dberschles. rtsenb.-D. v bersch les. Eifeninb. . Phäntr-Bergb.-Skt. Bad. Anilin- tu Soda

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16.8. 17.8. 16.8. 17.8.

77,50 77,50 77,50

-,- 78,25 78,90

76 50 77.-

69,25

172,50

310,-

261,- - -

235,- 229,- -

- - 194,-

166,75

184,- 180,- - -

172,75

615,- - -

491,50 - - 490,25 - - 525,-

725,- - - 719,-

420,-

372 - 360,-

-,- 1070,- 1100,-

520,-

429,-

371,- 373,58

334,75

510,50

-,- 264,75 259,75

420,-

Marttrotterrmgen.

Saturn: 1.7.1 L 16.8. 17.8.

Zürich Fr. 125,40 6,30 6,30

Amsterdam Fl. 59,21 3,49 3,69

Kopenhagen Mr. 83,31 6,90 7,05

Prag............Rt. 11733 -,-

Stockholm Kr. 83,8) 5,35 5,25

Wien Rt 117,33 -,-

London Sh. 97,3) 5,77

Paris Fr 125,41 14,- 14,50

Neupork $ 23,80 1,05 1,12

Züricher Devisenmarkt

Wechsel auf

Holland 100

Deutschland 100

Wien 100

Prag 100

Paris 100

London ....... 1

Italien 100

Brüssel 100

Budapest 100

Neuyork. ...... 100

Agram. ........ 100

Bukarest.......100

17.8. 18.8.

Schweizer Franken = 18t.- 183.25 MK. => 6.50 7.20

Rt. =» 0.70 0.70

Rt. = 6.90 7.-

Fr. * 45 85 45.70

£ = 21.64 2L63

L. - 25.70 25.60

Fr. 44.90 44.95

Rt. 1.50 1.55

r = 593.- 594.-

Rt. = 3.10 3 30

2. -= 7.10 7.25

Büchertisch.

Die »Gegenrechnung in latei­nischen Buchstabe n. Hn den Vereinigten Staaten von Rordamercka, in den skandinavischen Ländern, in Holland usw. gibt es zahlreiche Per­sonen, die gut deutsch sprechen und lesen, denen aber die in deutschen Büchern und Zeitungen üb­liche Fraktur Schwierigkeiten macht. Fortgesetzt wurde daher von ausländischen Freunden der Wahrheit gewünscht, daß die deutsche ®egen- rechnung in Sachen der Gefangenenbe­handlung auch in lateinischer Schrift herge- stellt werden soll. Die Süddeutschen Mo­na t s h e f t e (München, Königinstr. 103) haben sich daher entschlossen, die neue Auflage (61. bi« 100. Tausend) der so rasch berühmt gewordenen .Gegenrechnung" in lateinischen Buchstaben (An- tiqua) drucken zu lassen. Heber Deutsche, der Ver­wandte oder Bekannte im Ausland hat. sollte die »Gegenrechnung in lateinischen Buchstaben" ins Ausland schicken: nur so kann den feindlichen Lügen wirksam begegnet werden.

Die jüngste Runnstedt Roman von Friedel Merzenich. (Sngelhvms Roman- biblivthek 36. Reihe Dd. 1/2). Verlag von H. Engekhrtrns Rachf Stuttgart. Die Verfasserin erzählt uns eine Geschichte, die in der Wies­badener Gesellschaft glücklicher Friedenszeiten spielt: Die jüngste Runnstedt, das gehätschelte Lieblingstind der geheimrätlichen Familie, ver­läßt ihr vornehm-stilleS Heim, um einem genialisch veranlagten Hugendfreund in den Drohstadtwirbel eines aufregenden Künstlerlebens zu folgen, und sie gerät so in eine phrasenhafte Scheinwel't von Bühne und Brettl. Dank ihrem gesunden Kem gelingt es ihr aber, sich zur bürgerlichen Tüchtig­keit zurückzufinden.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Besprechungen mit der Aeichsregierung.

Derlin, 17. Aug. Gestern nachmittag fand eine Besprechung der Parteiführer mit dem Reichskanzler statt, an der sämtliche Frat- tionen, außer den Deutschnationalen und den Kommunisten, teilnahmen. Hn dieser Besprechung wurde die allgemeine Innen- und außenpolitische Lage erörtert. Unter den zur Zeit zur Debatte stehenden Lagesfragen nahmen die oberschlesische Frage und namentlich die Steuerfrage einen be­sonders weiten Raum ein. Dem »Vorwärts" zu­folge sei man darüber einig gewesen, daß für die augenblickliche Teuerung ein Ausgleich durch sofortige Teuerungszuschüsse für die Beamten und Arbeiter geschaffen werden müsse.

Ueber den Zusammentritt deS Reichstags ist zwischen der Reichsregierung

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Feldgemarkung Ober- Steinberg für Rj. 1921 liegt vom 20. bis einschl. 26. L Mts. auf unserem Bureau zur Einsicht der llnteresienten offen. (Es ist die Erhebung einer Um­lage beschlossen, zu der auch die Ausmärker behu- tragen haben.

Watzenborn-Steinberg, 15. August 1921.

Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg.

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und dem Reichspräsidenten vereinbart worden, un dem 6. September, dem ursprünglich in Aus­sicht genommenen Term in, festzuhallen und weg« der oberschlesischen Frage keine Zwischentagung abzuhalten. Für den Fall, daß die Steuervov» lagen am 6. September noch nicht dem Reichstag vorliegen, sollen zunächst die Teuerungszulagen für die Beamten und Staatsangestellten bespro­chen werden.

Die bayerisch« Auseinandersetzung mit dem Reichservährungsminister.

Berlin, 16. August. (Wolff.) Auf Er­suchen deS.bayerischen Ministerpräsiden­ten v. Kahr um Anwendung der in § 42 der Reichsgetreideordnung dem ReichSernäh- rungsminister eingeräumten Befugnisse ver­hielt sich das ReichSernährungSmini- sterium, wie bereits gemeldet, ableh­nend. Ein diesbezüglicher Bescheid ging von der Reichsregierung der bayerischen Regie­rung zu. Das DeichSernährungSmtnisterium hält AuSnahmebefugniffeBayernS in der Getreidewirtschaft nicht für not- wendig, da die Getreideaufkäufe in Bayern keinen besonders großen Umfang angenommen haben und die Gefahr des ^leberfchreilenS deS Weltmarktpreises durch die Freigabe der Drotgetteideeinfuhr beseitigt wurde. Es besteht also in seiner Weise Veranlassung, Deutsch­land nicht als einheitliches Wirtschafts­gebiet weiter bestehen zu lassen.

DaS Detttebsrätegesetz.

Berlin, 16. Aug. Bei der Beratung d«S Gesetzentwurfes über die Entsendung von Be­triebsräten in den Aufsichlsrat von Unternehmungen hat sich der sozialpolitische Aus­schuß des Reichswirtschaftsrates laut dem .Vor­wärts" für volle Anerkennung der Betriebsrats- Mitglieder als gleichberechtigte Mitglieder de- AufsichtsratS ausgesprochen und hn übrigen bte Regierungsvorlage über die Zahl der Arbeitneh- mervertreter mit unwesentlichen Aenderungen an­genommen. Der Gesetzentwurf wird nunmqjc dem Reichstag vorgelegt.

Der sozialdemokrattfche Patteitag.

Derltn, 17. Aug. D- i »Vorwärt-" zu­folge hat der Parteivorstar - der S. P. D. den nächsten Patteitag der sozialdemokratischen Pattei auf Sonntag, den 18. September, nach Görlitz einberufen. Am 17. September findet gleichfalls tn Görlitz eine Reichsfrauenkonferenz der sozial­demokratischen Pattei statt.

Das Mandat über Palästina.

London, 17. Aug. (WB.) Wie die »Time-* meldet, soll das Mandat über Palästina, über dessen Zuteilung der Völlerbund bestimmen mut), wahrscheinlich Großbritannien anvettraut werden.

Irland.

D u b l i n, 16. August. (WTB.) Das i r i - sche Parlament wurde (heute vormittag unter gewaltigen Kundgebungen der dicht­gedrängten BolkSmassen eröffnet. Den itt- schen Führern wurden begeisterte Huldigun­gen dargebracht. De Balera führte in einer Rede aus, nur auf der Grundlage der An- ettennung der Republik könne die Regierung mit einer auswärtigen Macht verhandeln. Wir stehen fest Hei diesem Grundsatz, erklärte De Balera, und sind berett, für ihn zu sterben, falls es nötig ist.

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