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hundert Jahre Sreischi

Zran JübLLum am 18. Ium.

Tv brbm Berliner Operu-Jnstitu m würdigen i^cftoorfüdhmget das huntx Jubiläum desFreischütz", und aa wird mnn diese Woche nicht vorübergehe ohne des denkwürdigen Tages sich Ai errn dem dem deutschen Volk seine erste Nation gesclienkt wurde. Äm 18. Juni 1821 wurd soeben eröffneten Schauspie-lhause, bcnr 1 schen Meisterwerke Schinkels, der Sieg bei tischen Musik erfotfrten, indem die Oper l ifyen Waldes und des deutschen Volkslied beispiellosen Erfolg errang. Die Bedeut Freisckiütz" für dir Geschichte der deutsch hat Richard Wagner mrfitotrefflich schön zeichnet.

Das deutsche Märchen, «e schauert waren es, die hier den Dichter und Kon irrtnrittelbar dem deutschen Volksleben na! ten," sagt erDas seelenvvlle einfache Deutschen lag -zugrunde, so daß das Gra (THöfrm, rührenden Ballade glich dl«, i efcrffticn ©dmtutf der frischesten Rranantr stattet, das phantxrvvolle GemLtsleben d schm Nation auf das Eharakteriskschstr Einzig aus dem Volke, welct^es die S Frrisckiüyen"" erfand, formte ein geistvoll dichter daraus verfallen, auf einer ihr en nen bramattfdrn Grundlage ein großes fifdjti Werk aus^uführen Und in der Ta er die heimische VollTsage verherrlichte, sich der Künstler einen beispiellosen Erfr verschiedenslen Richtungen des polltisckvn trafen hier in einem gemeinsamen Mi zusammen: von einem Ende -um andern w Freischütz gehört, gesungen und getankt."

Die Grundelemente, aus denen diese M spvungen und die so recht aus der Stimm Kunst jener Zeit geboren wurden, bat_ fe'bst al- .Aäaerteben und das Walten*n Möchte"' bezeichnet. Er fand für diese ( ote be-eichiendslen Tone und Klangfarbei Klangfarbe, die Jnstrrulnrntation für ba< WO Iägerleben war leicht tzu finden: Die lieferten sie," bat er selbst Lobe gegenüber Die Schwierigkeit lag ran in dem Erfind Mckodien für die Hörner, die einfach rat tüMlich sem mußten. Zu diesem Zweck 'Mich unter den Volksmelodien uM, und I rigen Studium derselben Hobe ich es M ve wenn mir dieser Tcil meiner Ausgabe < ist . . . Die wichtigste Stelle für Mich wa ixe Cfortt bcS Mar < Mich umgarnen f nslre denn sie deutet mir an, welcher .'vytuW-rtn Oper au geben sei. An diesefinstern mußte rck die HSver so oft als möglich bim und Melodie erinnern. Ich habe lange i gesonnen und bedacht, welcher der rechte klang für dies Unheimliche sein möchte, sich Mußte es eine dirnkle, düstere Klangfa alfo die tiefsten Regionen der Violinen, und Baffe, dann namentlich die tiefsten 2 Klarinette, die Mir gan- besonders geei sein schien yrtn Malen des Unheimlich- die klagenden Töne des Fagotts, die tiefib der Dörner, dumpfe Wirbel bet Pauken

So entstand dkcke yu Herzen sprechend der Sage imb des Waldes, und während Mantiker selbst, tvie Spahr, E. T. A H wib 'Tieck, sich ablehnend vechielten, fub Publikum von Anfang an die'er Nation« j/u, die der in Spontinis Wirken an der Over verkörperten Herrschaft der italienisch str ein jähes Ende bereitete. Hatte der £ eben noch in ferner OperOlympia"" rin Ernten auf die Bühne gebracht, um babin sehen &u erregen, so Isteß es nun vom Frei er jage nach ebnerem Wild, als nach El und in einer Erklärung, die Weber am T< der Erstaufführung ciftcfo, mußte er sich s> gegen verwahren, gegen bat allmächtiger ralmusikdirektor aus gespielt zu werb-n. Di fdjen aber hatten nun bie Oper gefunden, gerat zu eigen machen tonnten, und bie 5 waren tm Handumdrehen populär. Ergötz Heine tn seinenBriefen aus Berlin"" Allberrschaft des ,^ungfernkranzes"" gep Weim Sie vom Hallisclren nach dem £ Kinger Tore und vom Brandenburger nach dm Königsvore. ja selbst wenn Sie vom Unterbau nach dem Wpenicker Tore geben, 'hören Sic jetzt immer imb ewig dieselbe Melodie, das Lied aller Lieder den JungfernkranF". Wie man in bat Goethe- scheu Elegten den armen Briten von demMarl­borough a'en va-t-en gnerre"" burck alle Länder verfolgt sieht, fo werbe auch ich von morgens früh bis spät tn die Nackck verfolgt durch das Lick)."' Und der geistvolle Spötter fdiilbert dann rinnt solchen durch den IungsernkrMr- yur Hölle genta (fiten Tag, an dem ihn schon früh dir Sckpil- rufieib weckt, den .Jungfernkrim,"" zwitschernd imb tön späten Abend ihn noch bie Klange dieses Liedes anS dem SckTaf fdieudm. Auch Paris war bald erobert, wo bn Freischütz zuerst in dem räuber- romantifdm Gewände rincSRobin des BoiS"" austrat imb dann in einer meisterhaften AuffÜh- lung der Owoßen Oper bie mu'ikverstäntnge Welt entzückte. Und dieser erste Erfolg ist dem unfterb» lickien Werk treu gebli den durch daS erste Jahr­hundert und lvnb es auch im züveiten fein.

Dieser .unerhörte Erfolg"" war freilich ,zahlen- n^ßig. an ErntaoStriumpben von laute gemessen, nicht so übennäßig groß, aber er trug den Wert her Unvrrgänglickr.leit in sich In der Teichmann- jchen Chronik des Berliner Köntglichm TlieatcrS sind die AuffülrrungS^ und Ein-na!mtv»iffmn des ersten Halden Jckhrh indeNS -usammnigeüellt, und «um Scküuß seien einige dieser mtereffernten Zah­len mitgeteilt Im Jatwe 1821 erlebte der Frei­schütz nach der Erstaufführung noch 17 Wieder­holungen: bie Entnahme dieser 18 Vorstellungen betrug 13 556 Tater: im folgenden Jahre mürbe das Stück 83mal gegeben imb eine Ernnalme von 23 462 T"afcr er i It 1823 tonnten die Ber­liner ITmal den F ei ckfitz hören imb toafyltm Tue btrien ffhmuß 10 292 Taler. 1824 loinA er 13mal aufgesührt, 1823 ICnnl: int nächsten Jaln- irimt sinken dtc Aussühr ings-ii'ern unter 10 bei ab, imb erii bas Jahr 1840 brache die 200. Vor­stellung. Nack ?ldlauf von 19 Jahren hatte her Frrisck'ütz imgefähr 94 000 Taler ein geb' ach, und die 300. Vorstillung fand im Jahre 1858 statt. Das war also derungeheure Erfolg"" nach ba* maligen Begriffen.

um in eine andere Truhe zu steigen, t>ie seinen Geschäften gilt, bei benen er ungestört fein will und 1?ine Frauen und Kinder gebrauchen Cann. Während dieser Zeit sind die Frauen und Mädchen im Kochhause und kochen oder machen Fußhänte blendend (Schuhputzen) ober waschen Lendentücher.

Auf diese Weise leben in Europa so viele Menschen wie Palmen in Samoa wachsen, ja noch viel mehr. Einige haben wohl oicl Sehn' iudjt nach Wald und Sonne und viel Licht: aber dies wird allgemein als eine Krank.-ett ange­sehen, bw man in sich niedeifompsen muß. Ist jemand mit diesem <^-teinleben ntcht zurrieden, so sagt man wohl.: er ist ein ratnatürlicher Mensch: was soviri heißen soll: er weiß nicket, was Gott für den Dlenschen bestimmt hat.

Diese Steintruhen fr-ben nun jeweils m großer Zahl dicht beieinander, T?in Baum, Lin Strauch trennt sie, sie stehen wie Menschen Schulter an Schulter, und in jeder wohnen soviel« Papalagi wie in einem ganzen Samoadorfe. Ein Slrin- wurf weil, auf der anderen Seite ist eine gleidjc Reihe Steintruhen, auch wieder Schulter an Schul­ter und auch in diesen wohnen Mensckien. So ist zwischen toben Reihen rarr rin schmaler Spalt, welckien der 'ßapalaai die ,,Straße"" nennt. Diese Spalte ist oft so lang wie rin Fluß und mit barten Steinen bedeckt. Man mutz lange laufen, bis man eine freiere Stelle findet, doch liier münden wieder Säuferfpalten. Auch diese sind wieder lang wie große Süßwafferilütst, und ihre Seitenöffnungen sind wieder 51: inf palten von gleicher Länge So forai man wohl tagelang zwi- scheu diesen Spalten um herirren, bis man wieder einen Wald ober ein großes Stück Himmelsblau s-ndet Sroiidm den Spalten sicht man nur selten eine reckte Himmelsfarbe, denn, weil in jeder .Hütte zumindest eine, oft sehr viele Feuerstätten sind, ist bie Luft fast stetig voll viel Rauch und Asche. to< bei einem Ausbruch des großen Kraters m 3anaii. Sie regnet in die Lpplwn herab, so daß die hohen Steintruhen ausfrlxn wie der Schlick der Mangrvvesümpfe und bie Menschen scknvarze Erde in ihre Augen und Haare bitommen und barten Sand zwischen ihre Zähne.

Aber dies alles hindert bie Menschen nicht, in diesen Spalten herum zulaufen vom Morgen

treu bleiben und ihm nicht bas Herz mit Steinen beschweren. Nur verirrte trank Menschen, bie Gottes Hand nicht mehr halten, -fonnen zwischen Steinspalten ohne Sonne, Licht und Wind glück­lich leben. Gönnen wir bem Papalagi sein zweifel­haftes Glück, aber zertrümmern wir ihm jeden Versuch, auch an unfern sonnigen Gestaden, Stein- trüben aufzu richten imb bie Menschenfveude zu töten mit Stein, Spalten Schmutz, Lärm, Rauch und Sand, nne es fein Sinn und Ziel ist.

Die Entstehung de; deutschen Hauser.

Die Entstehung des bürgerlichen Wohnhauses, bas ja der Stadt ihren eigentlichen Charakter ver­liehen hat, ist in Tuntol gehüllt. Ter tiefe Gegen­satz zwischen dem norbtimen und bem antiken Haus offenbart sich früh, und dieser neue Typus ist bann auch für Italien maßgebend geworden. Während bas antike HanS ausichliestlich Jnnen- bau ist, ohne Fassade und ohne Fenster, mir durch das offene Atrium und Peristyl toeuchtet, meist eingeschossig und weitausgebreitet, stellt sich das mittrial terliche Wohnhaus als em mit einem Tach und Fenstern versehenes, im Grundriß zu- sammengedrängtes, vielgeschossig sich in die Höhe türmendes Gebäude bar. Das bürgerliche Wohn­haus, wie es im späteren Mittelalter ausgebildet ist. ist durch die Bereinigung zwei ganz ver­schiedener Typen allmählich entstanden. Die eine Hausform in den Städten kam vom Bauern­haus her, das ja auf bie urältesten Formen der Siedlung zirrückfübrt, die andere von den Klein­burgen, die bie städtischen Adligen auch hinter bie Mauern bet Stadt verpflanzten. Leider sind die ersten Generationen von Bürgerhäusern, so­weit sie sich an das Bauernhaus anschlossen, uns in keinem Denkmal überliefert, und zweifellos war dies die Mehrzahl der frühen Stadthäuser, da ja aus den Bauern sich der größte Teil der Stadtbevöltorung refruttrete. Dagegen haben sich aus früher Zeit einige parrizische Belxrufungen erhalten. So liegt im Oertchen Winkel im Rheingau ein romanißch?s Qfcbäubc, das man als das älteste deutsche Haus bejritfmet hat. Der verhältnismäßig gut erhaltene Bau, der im

U|»» «zwvtafuur *zicsviiiv/, wi otciut teil int «HUW* * park von Sangerhall'en, tm Ostseebad firühera, in Neustadt a. d. Haardt, im Kurpark von Bad Salzbrunn: mit be filmtet Rv enblüte können Ivniburn a. d. Saale, der Domhof zu Naum­burg a. b. Saale imb Freiburg t. B esgau auf­warten. Auch Bad .Wstritz a. b. Saale ist durch 'eine großartige Rvsenaärtnrrri bekannt, toie berat überhaupt das mittlere Saalegebiet kli­matisch außerordentlich begünstigt ist. ES fcnrnrt in birier Beziehung gleich hinter bem Rheinland. Bei Miltitz i. Sackten gibt es writauSgebehnta Rvsenfelto: hier wird nach bulgaris<ton Muster eine schwunghafte Rosenölerzeuguna be­trieben. Allbekannt ist der 1000jährige Roienstvck am Hildesfr-imer Dom: er ist aber nicht der größte Rv'enstvck Deutschlands: di-sen Nuhm beansprucht vielmehr ein 1881 als Wildstmmn mit einer Tee­rose titulierter Rosen stock im Wehrleschen Gart« Vi Freiburg i Breisgau, der bereits 1920 gegen 13 000 Blüten entfaltete und sich voraussichtlich noch weiter entwickeln wird. MSglich.-rwrise er­reicht er in dieser Beziehung den zugrunde atx qangenen herühMtm Rostnbaum von Toulon, bet sedes Jahr 5060000 Blüten öffnete

IDalöesftlmmt.

Bon Peter Hille.

Wie deine gründe Ihnen 2lugen funkeln, Wald, du moosiger Träumer!

Wie deine Gedanken dunkeln, Einsiedel, schwer von Leben, sa fiseufzender Tages versäumet! lieber der Wipfel Hin> unh Wiederschweben wiris Atem holt und voller wogt und braust und weiter zieht

und stille wird

und saust, lieber der Wipfel Hin- und Wiederfchwebew hock droben steht em ernster Ton, dem lauschten taufend Jahre schon und werden tausend Jahi^ lauschen...

Und immer dieses starke, dounerdunkle Rauschs.

PW

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Tie Äbgah« .. ^i(K*n, benen W tos Ikb-*? d! be-, aSjm ie|&; fnnim &' durch U)t, $ heiKt , o. way imb Zry, SaiittiWr, Yho '^eri Sbif ®ernri f t?.w bo|^trnh^tQni